Radioprogramm

Bayern 2

Jetzt läuft

Notizbuch

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
BR-Heimatspiegel

Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. Mit Andi Ebert Zwischen 06.05 und 06.30 Uhr: Zum Fest Mariä Lichtmess Christina Fuchs 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.30 Uhr
Positionen

6.30 Jehovas Zeugen in Deutschland 6.45 Christliche Wissenschaft

07.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

07.05 Uhr
radioMikro

7.30 Sonntagshuhn

08.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

08.05 Uhr
Katholische Welt

Ein aufrechter Jesuit Vor 75 Jahren wurde Alfred Delp hingerichtet Von Wolfgang Küpper Am Lichtmeßtag des Jahres 1945 wurde der Ordensmann Alfred Delp durch die nationalsozialistische Terrorjustiz hingerichtet. Er starb am Galgen in Berlin Plötzensee. Sein Vergehen: Er hatte Kontakt zu Helmuth James Graf von Moltke, dem Gründer des "Kreisauer Kreises", einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus. Weil sich zudem in Delps Notizbuch bei seiner Verhaftung am 28. Juli 1944 der Name des Hitler-Attentäters Stauffenberg fand, wurde er verdächtigt, am Attentat des 20. Juli beteiligt gewesen zu sein. Das Angebot, man werde ihn freilassen, wenn er aus dem Jesuiten-Orden austrete, lehnte Alfred Delp ab. Noch während der Haft legte er heimlich das Profeßgelübde ab. Zwei Monate später war Delp tot.

08.30 Uhr
Evangelische Perspektiven

Religionen schließen "Allianz der Werte" Eine Friedensinitiative aus der arabischen Welt Von Corinna Mühlstedt Extremismus und Terror, Krieg und Islamophobie - die Herausforderungen der heu-tigen Zeit verlangen Antworten aus allen Ländern und Religionen - mit dieser Über-zeugung gründeten führende muslimische Religionsvertreter vor fünf Jahren in den Arabischen Emiraten das "Forum zur Förderung des Friedens in muslimischen Gesellschaften". Das Jahr 2019 wurde zum "Jahr der Toleranz" ernannt und sollte den Dialog mit anderen Religionen weltweit ausbauen - mit Erfolg: Im Februar 2019 unterzeichnete Papst Franziskus in den Emiraten ein aufsehenerregendes Doku-ment, das "alle Menschen guten Willens" - unabhängig von Religion und Konfes-sion - dazu aufruft, einander als Geschwister zu sehen. Im Sommer regten Vertreter des Forums auf der "Weltkonferenz der Religionen für den Frieden" in Lindau an, eine interreligiöse "Allianz der Werte" zu bilden: einen Katalog von Prinzipien, den alle Religionen weltweit teilen und gemeinsam umsetzen können. Im Dezember 2019 war es soweit: Das Forum lud zu einer historischen Sitzung nach Abu Dhabi ein, bei der Vertreter der Weltreligionen die Werteallianz offiziell unterzeichneten. Das Dokument, das bei der UNO eingereicht werden soll, besiegelt ihre Absicht, Menschenwürde und Gewissensfreiheit, Toleranz und Solidarität künftig gemein-sam zu fördern. Die Autorin hat den Zusammenschluss dieser Werteallianz vor Ort miterlebt.

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
kulturWelt

12.30 Uhr
radioTexte - Das offene Buch

Mit 91 Jahren erzählt Georges-Arthur Goldschmidt, der große Sprachphilosoph, Schriftsteller und Meister der Autofiktion, noch einmal vom Leben seines Alter Ego Arthur Kellerlicht, der als jüdischer Junge aus Hamburg in den französischen Alpen Zuflucht fand. Lesung: Götz Schulte. Cornelia Zetzsche im Gespräch mit Georges-Arthur Goldschmidt "Wer einmal ins Exil getrieben wurde, kommt lebenslang nicht mehr davon ab." So beginnt Georges-Arthur Goldschmidt sein neues Buch "Vom Nachexil", erinnert sich an die Kindheit als blonder, protestantischer Junge in der gelben Villa in Reinbek bei Hamburg, der als Zehnjähriger, mit dem Bruder, über München und Florenz nach Frankreich flüchtet und in einem Internat und bei Bauern in den Hochsavoyen in einem katholischen Internat und bei mutigen Bauern überlebt, im Versteck, voller Angst, wissend, das Heimweh ist eine gefährliche, weil tödliche Krankheit. Das Exil sei ein Augenblick, der den Exilanten ein Leben lang begleite, schreibt er, erfindet sein Alter Ego Arthur Kellerlicht und schildert die Intensität der Trennung und seinen "Augenblick" am 18. Mai 1938, als er mit dem Bruder im Zug nach Florenz sitzt und seine Eltern zum letzten Mal sieht. Die Mutter stirbt früh, der Vater überlebt das KZ Theresienstadt, Jürgen-Arthur alias Georges-Arthur, beginnt ein neues Leben in Frankreich als Lehrer, Schriftsteller, Kafka-Kenner und Sprachphilosoph. Trotz aller Erfolge, trotz seines glücklichen Familienlebens, die Verzweiflung und das Heimweh bleiben, auch nach 80 Jahren. Beeindruckend, mit welcher Klugheit, Lebendigkeit und Bescheidenheit Georges-Arthur Goldschmidt schreibt, nachdenkt und spricht. Ein Sprach- und Überlebenskünstler. Lesung: Götz Schulte Moderation, Regie und Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast unter Bayern2.de/Lesungen - radiotexte

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioReisen

Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Diwan

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
Hörspiel

Die Einsamkeit des Kranführers Von Dominik Busch Komposition: Marc Unternährer Regie: Dominik Busch Mit Katja Bürkle, Patrick Güldenberg und Michele Cuciuffo BR 2020 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr Es ist Montagmorgen. Ein heisser Sommertag bahnt sich an. Markus kommt auf die Baustelle und klettert hinauf auf den Kran. Von hier sieht er alles: den Sonnenaufgang, das aufziehende Gewitter, die Anlieferung der Bauteile. Markus hat gestern Geburtstag gehabt. Die Kollegen haben ihm Rotwein geschenkt. Ein Geschenk, mit dem er nichts anzufangen weiß. Markus ist unzufrieden. Er hält Rolf, den Vorarbeiter für unfähig. Die Arbeiter, allen voran Angelo, für faul und ineffizient. Aber von hier oben ist es leicht, den Konflikten, die er mit seinen Kollegen, seiner Frau Angelika, seinen Geschwistern hat, auszuweichen. Weit unten und vermeintlich weit weg von ihm: unangenehme Erinnerungen, vertagte Entscheidungen - und eine schwer kranke Mutter. Markus hat ein Geheimnis. Schon länger belastet ihn die Frage, wer sein leiblicher Vater ist. Gestern war er bei seiner Mutter im Krankenhaus. Sie hat ihm zum Geburtstag gratuliert, mit mattem Blick, schwacher Stimme, aber sie hat gratuliert. Markus wollte die Gelegenheit nutzen, - wann, wenn nicht jetzt? - und ihr die Frage aller Fragen stellen, hat es dann aber wieder nicht geschafft. Stattdessen hat er ihr einmal mehr versprochen, mit dem Rauchen aufzuhören. Heute, an diesem Montag, sitzt seine Schwester bei ihr am Bett, und hält Markus in seinem Kran via Familien-Chat über den Zustand der Mutter auf dem Laufenden. Er glaubt, hier oben über den Dingen zu stehen. Doch dieser Montag wird ihn verändern. "Markus ist ein Fluchttier. Er sucht instinktiv nach einem Ort, an dem er unverletzbar ist. Ich wollte eine Geschichte über einen Kranführer erzählen, weil mich die Position der Höhe interessiert hat. Wie viel Illusion steckt in der Vorstellung eines solchen Überblicks? Was entgeht einem alles, wenn man die Position der Höhe einnimmt? Und was führt einen nach da oben? Ich wollte der Frage nachgehen, ob die in diesen Tagen so laute Klaviatur des Hasses, die ganze Bandbreite von Mikroaggression bis hin zur Gefährdung anderer Menschen, Kind einer inneren Verunsicherung ist." (Dominik Busch) Dominik Busch, geb. 1979 in Sarnen, Schweiz. Autor, Musiker und Hörspielmacher. Hausautor am Luzerner Theater (2015/16) und am Theater Basel (2016/17). Hörspiele unter anderen Draußen im Watt leg ich dich hin (2014), Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen (BR 2017), In den Augen der Welt (Deutschlandfunk Kultur 2018)

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Alfred Grosser, Politikwissenschaftler Alfred Grosser ist ein bedeutender Wegbereiter der deutsch-französischen Annäherung. Zu seinem 95. Geburtstag am 1. Februar wiederholen wir ein Gespräch mit dem Politikwissenschaftler und nimmermüden Kämpfer für Völkerverständigung aus dem Jahr 2009.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioDoku

Radio Europa #1 - Slowakei Die Roma von Bánovce Von Terezia Simanova Aufruhr in der Kleinstadt: In Bánovce soll ein verfallener Wohnblock saniert werden, in dem Roma-Familien leben. Doch die Renovierung stößt auf Widerstand. Viele Bürger sind dagegen, dass die Kommune für die Roma Geld ausgibt. Sie behaupten, die Roma hätten die Wohnungen selbst zerstört. Und ein radikaler Politiker fordert ganz offen ihre Vertreibung.

17.30 Uhr
Bayern 2-Playlist

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Kulturjournal

19.30 Uhr
Musik für Bayern

Aufnahme einer Veranstaltung vom 1. Februar 2020 Moderation: Tobias Föhrenbach

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Bayerisches Feuilleton

Das kluge Fräulein Die Schriftstellerin Annette Kolb Von Katinka Strassberger (zum 150. Geburtstag am 3. Februar) Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr 7 Tage als Streaming verfügbar Annette Kolb war in mehrfacher Hinsicht eine höchst eigensinnige Persönlichkeit. Geboren am 3. Februar 1870 als Tochter eines Münchner Gartenarchitekten und einer Pariser Pianistin widersetzte sie sich allen weiblichen Rollenzuschreibungen der damaligen Zeit. Statt ein Leben als Ehefrau und Mutter zu führen blieb sie ledig und eignete sich autodidaktisch eine enorme geschichtliche und literarische Bildung an. Nicht nur als Autorin von Erzählungen und Romanen hat sich die zierliche Dame, die stets einen Hut trug, einen Namen gemacht, sondern auch als streitbare Journalistin und überzeugte Pazifistin. Zeitlebens war ihr die deutsch-französische Verständigung eine Herzensangelegenheit, für die sie auf ebenso hartnäckige wie unkonventionelle Weise gekämpft hat. Ein Portrait zum 150. Geburtstag der Schriftstellerin, die zeitlebens auf die Anrede "Fräulein" Wert legte und von Erich Kästner respektvoll als "erste Dame" Münchens bezeichnet wurde.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioFeature

Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Zündfunk Generator

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Mehmets Schollplatten Mit Mehmet Scholl und Achim Bogdahn

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (I)

Ralph Vaughan Williams: "The lark ascending" (Anne Akiko Meyers, Violine; MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 64, Nr. 4 (Leipziger Streichquartett); Gottfried August Homilius: "Fahre hin, du Lust der Welt" (Barbara Christina Steude, Sopran; Virtuosi Saxoniae: Ludwig Güttler); Richard Strauss: "Metamorphosen" (Sächsische Staatskapelle Dresden: Christian Thielemann); Jean Sibelius: Symphonie Nr. 4 a-Moll (MDR-Sinfonieorchester: Herbert Kegel)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Friedrich Smetana: Klaviertrio g-Moll, op. 15 (Trio Fontenay); Johannes Brahms: Ungarische Tänze, WoO 1, Nr. 1-5 (SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Georges Prêtre); Joseph Haydn: Konzert G-Dur, Hob. XVIII/4 (Viviane Chassot, Akkordeon; Kammerorchester Basel); Carl Friedrich Christian Fasch: Messe (Barbara Messmer, Violone; Christoph Harer, Violoncello; Jörg Jacobi, Orgel; NDR Chor: Philipp Ahmann); Camille Saint-Saëns: "Der Karneval der Tiere" (Truls Mørk, Violoncello; Louis Lortie, Hélène Mercier, Klavier; Alasdair Malloy, Glasharmonika; Philharmonisches Orchester Bergen: Neeme Järvi)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Leopold Anton Kozeluch: Sinfonia concertante E-Dur (Siegfried Goethel, Trompete; Walter Meuter, Kontrabass; Akashi Ochi, Mandoline; Werner Genuit, Klavier; Academy of St. Martin in the Fields: Iona Brown); Édouard Lalo: Romance-sérénade G-Dur (Jean-Jacques Kantorow, Violine; Tapiola Sinfonietta: Kees Bakels); Ottorino Respighi: "Gli uccelli" (Academy of St. Martin in the Fields: Neville Marriner)

04.58 Uhr
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