Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

anna zettIndustrie und Glück Meine Stimme irrt durch ein holistisches System Von Anna Zett Mit: Ronel Doual, Andrea Huyoff, Tian Rotteveel, Johannes Frick, Anna Zett Komposition: Tian Rotteveel Ton: Nadja Krüger, Weiju Shen, Jochen Jezussek Produktion: BR 2017 Länge: 54"36 Eine Gruppe trifft sich im Gartenhaus zu einem neu erdachten Tarotspiel. Eine virtuelle Reise ohne 3D-Brille. Fasziniert vom Tarotspiel wegen seiner Möglichkeiten, Erzählungen anhand von ambivalenten Bildern zu entwickeln, und anknüpfend an das historische Kartenspiel ,Industrie und Glück", entwickelt die Autorin ein eigenes Tarotspiel und inszeniert ein Setting für vier Spieler, die sich einzeln und gemeinsam durch das Ordnungssystem der Karten bewegen. So entsteht ein Hörspiel, dessen Text nicht linear geschrieben, sondern mit Hilfe eines Spielsystems entwickelt wurde und dessen Sinnfäden nur lose verwoben sind. Anna Zett, geboren1983 in Leipzig, ist Künstlerin, Autorin, Film- und Hörspielregisseurin. Ihre performativen, akustischen und filmischen Arbeiten werden in Museen und Projekträumen, im Rahmen von Festivals und Konferenzen gezeigt, darunter Serpentine Gallery London, Whitney Museum New York, Sonic Acts Festival Amsterdam. 2015 entstand zusammen mit Joshua Wicke das Hörspiel "Funkstille" (Dlf/Schauspielschule Ernst Busch). 2017 war sie Stipendiatin für das Residenzprogramm mit dem Schwerpunkt "Bildende Kunst" des Goethe-Instituts in Beijing, China. Industrie und Glück
Montag 00:05 Uhr

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Ö1

Moment am Sonntag

sozialen WohnbauKleinstädte in der Stadt Vom ungewöhnlichen und erfolgreichen österreichischen Weg im sozialen Wohnbau International gelten kommunale Wohngebäude als soziale Brennpunkte. Österreich gilt als große Ausnahme: Durch relativ hohe Einkommensgrenzen lebt auch die Mittelschicht im Gemeindebau, heißt es - Stichwort "soziale Durchmischung". Und statt Ghettos an den Stadtgrenzen zu schaffen, setzte man in Wien seit den 1920er Jahren auf eine gute Verteilung im Stadtgebiet. Allein Wien besitzt rund 220.000 Wohnungen für eine halbe Million Menschen und so mancher Gemeindebau-Komplex erinnert eher an eine Kleinstadt als an sozialen Wohnbau - mit eigenen Kindergärten, Supermärkten und einer Polizeistation. Lokalaugenscheine in Wien und Villach Gestaltung: Bea Sommersguter und Andreas Maurer
Sonntag 18:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Carsten HueckSpielregeln "Wir können jeden beliebigen Stein vorübergehend in Gold verwandeln" Faszination Peter Brook Von Carsten Hueck Mit Zitaten aus der Theaterfassung von Jean-Claude Carrière "Die Konferenz der Vögel" nach dem Gedicht "Mantic Uttar" von Fariduddin Attar, Originaltitel : "La conférence des oiseaux", übersetzt von Renate Doufexis, und Auszügen aus Theaterschriften von Peter Brook Regie: der Autor Mit: Felix von Manteuffel, Ingo Hülsmann, Miriam Goldschmidt, Leopold von Verschuer, Carsten Hueck Im O-Ton: Jean-Claude Carrière, Yoshi Oida, Miram Goldschmidt Komposition: 48nord Ton: Thomas Monnerjahn und Susanne Beyer Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 87"08 (Wdh. v. 25.12.2015) Übersetzer, Bühnenbildner, Schauspieler haben Peter Brook auf seiner spirituellen Suche begleitet. Peter Brook, 1925 geboren, im wirklichen Leben und im wirklichen Theater ein Suchender und ein Vermittler. Mit seiner eigenen Truppe, dem ,International Centre for Theatre Research" , begannen 1970 die Wanderjahre quer über die Kontinente und durch verschiedene Kulturen. 1979 inszenierte Brook den Film ,Die Konferenz der Vögel" nach dem persischen Epos ,Mantiq Ut-tair". Auszüge aus dem Epos dienen im Hörstück als Leitmotiv. Carsten Hueck, 1962 geboren, Theaterdramaturg Regisseur, freier Literatur-Redakteur, Autor von Radiofeatures und Dokumentarfilmen, Kulturjournalist für Fernsehen, Radio und Zeitungen. "POEs Production" (DKultur 2009), Hörspielbearbeitung/Regie: "Aus der Zeit fallen" von David Grossman (DKultur 2014). "Wir können jeden beliebigen Stein vorübergehend in Gold verwandeln"
Sonntag 18:30 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

kassiererDer Putsch. Ein Hörspiel aus Bottrop Mit Musikern von den Kassierern Von Sebastian Büttner Jens Markowitz: Wolfgang Wendland Sowie Patrick Joswig, Dagmar Geppert, Rolf Berg, Tom Zahner, Uwe Schmieder, Friederike Linke, Stephan Schleep und Dorothea Förtsch Regie: Oliver Salkic
Sonntag 19:04 Uhr

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Ö1

Contra - Kabarett und Kleinkunst

viktor gernot"Nicht wahr?" Viktor Gernot auf der Suche nach der Wahrheit. Gestaltung: Bernhard Fellinger Nicht wahr? Eine Floskel, die in der deutschen Sprache unendlich oft an das Ende eines Satzes gefügt wird. Als Zeichen, um seiner Überzeugung Ausdruck zu verleihen? Oder seiner Unsicherheit? Aus prinzipieller Besserwisserei? Oder aufgrund der Tatsache, dass man genau weiß, dass man falsch liegt? Nicht wahr? Und das alles geschieht im postfaktischen Zeitalter, in dem nicht mehr Unwissenheit und schlechte Recherche die Grundlage für Falschinformation bilden, sondern die pure Absicht zu manipulieren, oder schlicht eine Unwahrheit wirksam in die Welt zu setzen. Uralte Weisheiten und Glaubenssätze werden in Frage gestellt. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass man im Internet auf vieles trifft, jedoch im seltensten Fall auf die Wahrheit. Alle Schwindler, Manipulatoren, Lügner? Oder einfach nur zu faul um nachzudenken und nachzufragen? Darüber kann Viktor Gernot trefflich reden, scherzen und singen und spielen. "Nicht wahr?"
Sonntag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

Wah-WahSoundeffekte Die Popmusik und ihre Klangkulturen Von Olaf Karnik und Volker Zander Regie: Hannah Georgi Produktion: DLF 2016 Ohne Effekte keine Popmusik. Ob Hall, Verzerrer, Autotune, Tremolo, Wah-Wah, Echo und Delay: Effekte sind weit mehr als akustischer Zierrat. Sie markieren die Stile und Genres, dienen als Zeichen und Bedeutungsträger, sorgen dafür, dass die Fans zwischen Rock "n" Roll und Rock, Funk, Dub, Techno und R&B unterscheiden können. Die Welt der Effekte scheint dabei mit der Welt der Affekte zu korrespondieren. Das Feature fragt nach Kunst und Technik im Klang des Pop und nimmt psychoakustische und emotionale Aspekte ins Visier. Musiker, Produzenten, Sounddesigner, Pop-Wissenschaftler und Fans spekulieren über Rolle und Wirkung der Soundeffekte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Popmusik und ihre Klangkulturen
Sonntag 20:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Annette Peacockmit Klaus Wienerroither. Die unerschrockene Synthesizer-Pionierin Annette Peacock Das 1972 veröffentlichte Soloalbum "I"m The One" der aus Brooklyn, New York, stammenden Annette Peacock ist funky, verspielt und voller verrückter Einfälle. Unbekümmert kombiniert die zu diesem Zeitpunkt 31-jährige Sängerin und Keyboarderin Avantgarde-Einflüsse, Jazz, Rock, Blues und elektronische Musik. Peacock ist eine der ersten Musikerinnen, die mit dem Moog-Synthesizer experimentieren, und das mit klarem Konzept: Die schlüssigen Songskizzen dieses Albums werden zumeist in einem Take aufgenommen.
Sonntag 21:00 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

First ContactFirst Contact Was, wenn die Erde Besuch bekommt? Von Thomas Palzer Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die NASA ist davon überzeugt, dass in den nächsten Jahren extraterrestrisches Leben entdeckt werden wird - und mit ihr sind es die meisten Naturwissenschaftler und die Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Aber werden wir außerirdisches Leben überhaupt als solches erkennen können? Und was bedeutet seine Existenz, wenn es denn existiert, für uns - für die Stellung des Menschen im Kosmos? Im Oktober 1997 gestartet, untersucht die Cassini-Sonde seit elf Jahren den Saturn und seine Monde. Und inzwischen hat er auf den Monden Io, Europa, Titan und Enceladus flüssiges Wasser entdeckt - in Form von gigantischen Ozeanen unter einer dicken Eisschicht. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass demnächst dort primitives Leben nachgewiesen werden kann - und der Unterschied zwischen primitivem und intelligentem Leben ist bekanntlich nur eine Frage der Zeit. Das Feature stellt sich dem Szenario, dass die Erde Besuch bekommen hat - von einer Sonde aus zweifelsfrei nicht-terrestrischer Hand. Was passiert, wenn wir entdecken müssen, dass wir besucht worden sind und von einer Sonde beobachtet werden, die den Instrumenten ähnelt, mit denen wir ansonsten andere Planeten besuchen und beobachten. Wird das der sogenannte First Contact sein - und: Was nun?
Sonntag 21:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Lexit" Hörspiel von Caroline Hofer, Mit: Katharina Knap, Claudia Kottal, Valerie Pachner und Roman Blumenschein, Musik: Florian Kmet, Regie: Caroline Hofer, Produktion ORF 2018 "Brexit, Öxit, Lexit - alle reden von ihrem Ausstieg, aber wo ist eigentlich mein Ausgang?" Fragt sich Lena, die Sängerin, Mutter, Freundin, Partnerin, auf der Suche nach einer anderen Richtung für ihr Leben. Sie nimmt für einige Tage eine Auszeit vom Alltag, trifft auf Bekannte von früher und erinnert sich an die Träume ihrer Jugend. Der Weg in die Zukunft, der Spagat zwischen Kindesbetreuung, Beziehung, Kunst und Freundschaft, Weite und Nähe, Distanz und Dissonanz werden in Lexit auch musikalisch umgesetzt.
Sonntag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Musik der Welt

die stimmeSchnalzen, Knattern, Zischen Die Stimme als Rhythmusinstrument Von Michaela Fridrich Musik machen mit der eigenen Stimme: das muss nicht immer nur das Singen von Melodien sein - auch wenn einem das in diesem Zusammenhang wahrscheinlich zuerst einfällt. Die Vielseitigkeit des menschlichen Stimmapparats übertrifft in Bezug auf Modulations- und Anpassungsfähigkeit die der meisten herkömmlichen Instrumente. Außerdem entfallen das Stimmen und Warten und ebenso der Transport des Instruments. Die eigene Stimme hat man immer dabei und - sofern nicht durch Krankheit eingeschränkt - auch immer einsatzbereit. Außer fließenden Gesangslinien lassen sich mit ihr verschiedene Klänge und Geräusche erzeugen. So wird aus dem Melodie- ein Rhythmusinstrument. In vielen Musiktraditionen auf der ganzen Welt kommt die Stimme auf diese Art zum Einsatz. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: sei es, dass andere Rhythmusinstrumente schwer verfügbar sind, oder dass sich das rhythmische Skandieren von Silben als hilfreich erweist, um sich komplexe Rhythmen besser einzuprägen. Häufig hängen solche Vocal Percussion-Traditionen mit den Tänzen der jeweiligen Musikkultur zusammen. Und fast immer geht es dabei auch um die pure Freude an den schier unerschöpflichen Ausdrucksmöglichkeiten der menschlichen Stimme.
Sonntag 23:05 Uhr

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