Deutschlandfunk Kultur

Feature

Theo GallehrWirklichkeit im Radio Wer hat Angst vor dem Milchmann? Von Theo Gallehr Regie: der Autor Mitarbeit: Rita Quittek Produktion: RB 1979 Länge: ca. 54" Deutschland im Herbst 1977. Eine Reise durch die Republik zeigt Stammtische, Schützenvereine, Stimmen der Polizei und Szenen von der Beisetzung von RAF-Terroristen.
Samstag 18:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

jim knopfWiederholung: So 14.04 Uhr Jim Knopf und die Wilde 13 Hörspiel in 6 Teilen von Michael Ende Teil 1: Aufbruch ins Abenteuer Bearbeitung: Ulla Illerhaus Komposition: Mike Herting Regie: Petra Feldhoff Die Insel Lummerland benötigt dringend einen Leuchtturm. Deshalb schickt König Alfons der Viertelvorzwölfte Lukas und Jim zu Herrn Tur-Tur in die Wüste am Ende der Welt. Der Scheinriese soll Lummerland helfen. Emma, die Lokomotive und ihr Kind Molli sind mit von der Partie, als die beiden sich auf den Weg machen. Die Freunde erleben auf ihrer weiten Reise viele spannende Abenteuer. Dabei treffen sie die Meerjungfrau Sursulapitschi, fliegen über die Krone Welt und finden nicht nur Herrn Tur Tur sondern lösen am Ende auch noch das große Rätsel um Jims Herkunft.
Samstag 19:04 Uhr

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NDR Info

Jazz Klassiker

sheila jordanHappily Living Legend - Sheila Jordan zum 90. Geburtstag Mit Marianne Therstappen
Samstag 20:15 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

adolf schröderSchlagt die Trommel Von Adolf Schröder Regie: Heinz von Cramer Mit Michaela Caspar, Werner Wölbern, August Diehl, Werner Eichhorn, Sebastian Weber, Christian Redl, Nana Ouss NDR 1999 Der Historiker Oliver Schweiger ist verschwunden - und mit ihm sein letztes Manuskript, das er selbst vor seinem Assistenten geheim hielt. Bekannt ist lediglich, dass das "Dritte Reich" sein engagiertestes Forschungsgebiet war. Als sein besorgter Onkel die Polizei um Hilfe bittet, ahnen die beiden Kriminalbeamten Katharina Voß und Paul Bock nicht, auf welch rätselhaftes Puzzlespiel, das die jüngste deutsche Vergangenheit wieder auferstehen lässt, sie sich einlassen. Wie in seiner Reihe "Berger und Levin", die der Autor in den 90er-Jahren für den NDR verfasste, umkreist er auch hier Fragen nach Schuld und Gerechtikeit und setzt wiederum auf die junge Generation, die die Wahrheit wissen will. Mehr unter ndr.de/radiokunst Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

blair dunlopBlair Dunlop &Band (GB) Konzertmitschnitt vom 19. September 2018 aus dem KITO, Bremen Die Zeiten dürften vorbei sein, in denen Blair Dunlop als Folkmusiker gehandelt wurde. Auf dem jüngsten Album "Notes From An Island" gibt es zwar immer wieder Momente, in denen die puren akustischen Wurzeln zutage treten. Doch überwiegen Titel in moderner Songwriter-Stilistik. Sein Album-Debüt hatte der Engländer, der seit einiger Zeit in London lebt, als gerade mal 20-jähriger veröffentlicht. "Notes" ist das vierte Werk. Seine Songs waren schon mit dem Vorgänger persönlicher geworden. Diesmal zieht Dunlop zugleich thematisch weitere Kreise, blickt er hinaus über das, was sein Herz und Seele bewegt. Man spürt den weiter gewordenen Horizont, die gereifte Weltsicht. Dunlop gehört zu den Song-Dichtern, die starke Zeilen und atmosphärische Bilder für Gedanken und für Eindrücke finden. Das mag auch an seinen schauspielerischen Interessen liegen. Als Teenager hatte Blair unter anderem den jungen Willy Wonka in Tim Burtons Verfilmung von "Charlie und die Schokoladenfabrik" gespielt. Doch die Leidenschaft für Musik gewann nach und nach die Oberhand. Blair Dunlop stammt aus einem hochmusikalischen Elternhaus. Vater und Mutter sind professionelle Musiker - Bassist Ashley Hutchings war unter anderem Gründungsmitglied der Folkrock-Pioniere Fairport Convention und Steeleye Span. Der Sohn wuchs mit zahlreichen Instrumenten auf, lernte früh Gitarre und spielte auch mal Schlagzeug. Durch die elterliche Prägung entwickelte er einen Sinn für britische Folk- und Songtraditionen, zugleich lernte er wortversierte Westcoast-Songwriter wie Jackson Browne oder Warren Zevon lieben. Seinen Alben kann man die schrittweise Emanzipation von den frühen Einflüssen anhören. Im KITO in Bremen-Vegesack bestritt der Wahl-Londoner seine Deutschland-Premiere, gefeiert von einem enthusiastischen Publikum.
Samstag 22:00 Uhr

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Bayern 2

Eins zu Eins. Der Talk

Herbig ballonAnja Scheifinger im Gespräch mit Günther Wetzel, DDR-Zeitzeuge Günther Wetzel hat - gemeinsam mit Frau, Kindern und einer befreundeten Familie - eine der spektakulärsten Fluchten aus der DDR hingelegt. Bully Herbig hat das Husarenstück mit Heißluftballon 39 Jahre später verfilmt - "alles sehr realistisch" findet Wetzel. Riskante Flucht im Heißluftballon Als Günther Wetzel fünf Jahre alt ist, macht sein Vater "rüber". Mit einem Vater als Republikflüchtling hat er in der DDR keine großen Perspektiven: Wetzel will Physik studieren, wird aber schließlich Maurer. Irgendwie ist er wohl auch nicht kompatibel mit dem DDR-System, findet dort nicht seinen Platz. Als 24-Jähriger wagt er mit Freunden und Familienanhang die Flucht mit einem Heißluftballon. "Heute, wo ich um das Risiko der Unternehmung weiß", sagt Wetzel, "würde ich es nicht mehr riskieren". Im Westen lebt er sich schnell ein, wird erst Kfz-Mechaniker, fuchst sich in den Computer rein und wird EDV-Trainer für den Kfz-Bereich. Heute ist Günther Wetzel im Vorruhestand und als DDR-Zeitzeuge viel an Schulen unterwegs. 10 Tage Hollywood "Eins zu Eins. Der Talk"-Moderatorin Anja Scheifinger trifft Günther Wetzel in dessen "Wohnzimmer" auf dem Flughafen von Hof - dort, wo er seiner Leidenschaft, der Fliegerei, viele Jahre nachgegangen ist. Er erzählt auch über die erste Verfilmung der Ballonflucht, die 1982 als "Night-Crossing" in Hollywood gedreht wurde, wohin Wetzel dann auch eingeladen worden war.
Samstag 22:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

white AlbumZwischen Revolution und Erleuchtung Das weiße Album der Beatles erschien am 22. November 1968 Mit Goetz Steeger Der Farb-Flash von St. Pepper war verflogen, vom Erleuchtungstrip nach Indien war man auch zurückgekehrt. Dazu der plötzliche Tod des Managers und Mentors Brian Epstein und die aufgewühlte Weltlage: Die Beatles im Jahre 1968 mit Songs zu den brennenden Fragen des Moments: Revolution, die US-Bürgerrechtsbewegung ("Blackbird") oder Klassenunterschiede ("Piggies"), aber auch in einer Phase der Neuorientierung von vier Individuen, bei denen langsam aber sicher die Unterschiede gegenüber den Gemeinsamkeiten überwiegen. Ein Doppel-Album mit vielen geschliffenen und ungeschliffenen Diamanten, die immer öfter im Alleingang, gelegentlich auch noch im Team entstanden, wurden zum Soundtrack einer Welt im Umbruch. Die Geschichte des weißen Albums im politisch-kulturellen Kontext seiner Zeit, das ist das Thema dieser Ausgabe der Nachtclub Classics. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue Nachtclub Classics
Samstag 23:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

herbie hancockDie Ö1-Jazznacht mit Frank Hoffmann. Peter Pongratz im Jazznacht-Studio. 150 Jahre Scott Joplin. Herbie Hancock, Pat Metheny, Dave Holland und Jack DeJohnette 1990 in Philadelphia Frank Hoffmann begrüßt den in Graz aufgewachsenen und in Wien lebenden Maler Peter Pongratz, der neben seiner Tätigkeit als bildender Künstler, als der er 1968 die Gruppe "Wirklichkeiten" mitbegründete, in seiner Jugend als Schlagzeuger aktiv war und bis heute Jazzfan ist. Außerdem wird zweier Musiker gedacht, die die (Vor-)Geschichte des Jazz mitgeschrieben haben: Zum einen des "King of Ragtime", Scott Joplin, dessen (mutmaßlicher) Geburtstag sich am 24. November zum 150. Mal jährt. Zum anderen Organist Wild Bill Davis, der am 24. November 1918 in Glasgow - im US-Bundesstaat Missouri - geboren wurde. In der Konzert-Schiene ab 1.05 Uhr hören Sie weiters Herbie Hancock, Pat Metheny, Dave Holland und Jack DeJohnette beim Mellon-Festival in Philadelphia, aufgenommen am 23. Juni 1990.
Samstag 23:30 Uhr

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