Deutschlandfunk Kultur

Feature

IntersexuelleDazwischen Intersexuelle Menschen erzählen Von Karla Krause Regie: Guiseppe Maio Mit: Lisa Hrdina, Gabriele Blum, Andreas Tobias, Romanus Fuhrmann Ton: Michael Kube Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Ist unsere Gesellschaft für "ErSie" bereit? Ihr Geschlecht ist im Alltag nicht vorgesehen. Allenfalls in der Mythologie tauchen Zwitter oder Hermaphroditen auf. Eltern sind überfordert, wenn ihr Neugeborenes keine eindeutigen Geschlechtsmerkmale hat und stimmen vorschnell Operationen zu. Mit unumkehrbaren Folgen für das Kind. Noch ist es eine Ausnahme, wenn intersexuelle Menschen ihre Biografien veröffentlichen. Es geht um Skalpelle und Hormone, Chromosomen und Keimdrüsen, ums Verdrängen und Verheimlichen. Die Zumutungen einer Gesellschaft, die ein ,Dazwischen" nicht erträgt. Karla Krause, geboren 1942, war Reporterin, Buchautorin, Dramaturgin und Fernsehproduzentin. Seit 2000 arbeitet sie als Autorin vor allem für das Radiofeature. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Geschichten zur medizinischen Ethik, u.a. "Tödliches Erbe" (RBB/WDR 2007, Robert Geisendörfer Preis), "Sternenkind" (HR/WDR 2012, DRK-Medienpreis, Hörfunkpreis der Theodor Springmann Stiftung) und "Kinder am Ende des Lebens" (HR 2015, TOM Medienpreis 2016). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Von einem, der auszog, den Tod nicht zu fürchten" (Deutschlandradio Kultur 2011, Robert Geisendörfer Preis). Dazwischen
Samstag 18:05 Uhr

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HR2

Live Jazz

mccoy tyner"Echoes With A Friend": McCoy Tyner Trio with special guests Craig Taborn & Geri Allen | Gerald Cannon, b | Francisco Mela, dr | McCoy Tyner, p | Craig Taborn, p | Geri Allen, p | Cully Jazz Festival 2017, Chapiteau, April 2017 Am Mikrofon: Jürgen Schwab
Samstag 19:04 Uhr

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NDR kultur

Prisma Musik

totentanzThema: Totentanz Von Barbara Giese Auf der ganzen Welt gibt es Totentänze. Wir kennen die französische danse macabre oder den englischen Dance of death. Aber es gibt auch Totentänze in der Literatur und Malerei, zum Beispiel in Basel oder in Lübeck. Ihnen allen gemeinsam ist das Motiv der Gleichheit. Der Tod macht den König und den Bettler gleich. Zu welchen Instrumenten tanzt der Tod? Tanzt der Tod selbst oder der sterbende Mensch? In welcher musikalischen Form oder Tonart? Der musikalische Themenabend sucht nach Antworten, denn jede Zeit hatte ihre eigene Art, mit dem Motiv des Todes umzugehen.
Samstag 20:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

dietmar dath«Nie mehr warten» von Dietmar Dath und Thomas Weber Im Frühjahr 1917 kommt Lenin aus dem Exil nach Russland zurück und macht deutlich, dass die Revolution, die das Regime des Zaren gestürzt hat, ihm nicht genügt. Die «Februarrevolution» war für ihn nur das Vorspiel einer gewaltigen Umwälzung hin zum Sozialismus. In der historischen Situation zwischen Februar und Oktober 1917 gibt es drei Standpunkte: Stimme A will nie mehr warten, bis die Gelegenheit da ist, eine völlig neue Gesellschaftsgeschichte zu beginnen. Stimme B will nie mehr warten, bis endlich das friedliche und gesetzmässige, ruhige und freie Leben beginnt, also die Zeit von Krieg und Aufstand vorbei ist. Stimme C will nie mehr auf den Moment warten, an dem sich zeigt, welche der beiden anderen Haltungen die unbezweifelbar richtige ist. Eine besondere, geheimnisvolle Rolle spielen Briefe Lenins an seine Geliebte Inessa Armand, deren zwischen den Zeilen verborgener zweiter Text sich im Drama «Nie mehr warten» als eine Art Song herausstellt. Mit: Effi Rabsilber, Christian Redl, Martin Rentzsch und Susanne-Marie Wrage Musik: Kammerflimmer Kollektief (Heike Aumüller, Johannes Frisch Paul Lovens) - Komposition: Thomas Weber - Regie: Iris Drögekamp und Thomas Weber - Produktion: SWR 2017 - Dauer: 49" Dietmar Dath wurde 1970 in Rheinfelden (D) geboren. Er lebt als Schriftsteller, Übersetzer, Musiker und Publizist in Freiburg und Frankfurt a. M. Er war verantwortlicher Redakteur des Magazins für Popkultur «Spex» (19982000) und ist derzeit Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dietmar Dath hat zahlreiche Romane, Theaterstücke, Sachbücher, Hörstücke und Gedichte veröffentlicht. Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, gründete 1996 das Musikprojekt «Kammerflimmer Kollektief». Als Musiker, Produzent und Komponist arbeitet er in akustischen und elektronischen Kontexten. Daneben realisiert er Hörspiele und Filmmusiken. Thomas Weber spielt mit Dietmar Dath, Heike Aumüller und Johannes Frisch seit 2011 auch in der Avant-Rock-Band «The Schwarzenbach».
Samstag 20:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert live

Eroica - BeethovenEroica - Beethoven-Zyklus II Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-dur, op. 36 / Sinfonie Nr. 3 Es-dur, op. 55 "Eroica" WDR Sinfonieorchester, Leitung: Jukka-Pekka Saraste Übertragung aus der Kölner Philharmonie Parallele Ausstrahlung in Dolby Digital 5.1 Surround-Sound
Samstag 20:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Paquito DRiveraHöhepunkte aus 50 Jahren SWR NEWJazz Meeting (2) Der Percussion Summit 1983 mit Paquito D"Rivera und das Kip Hanrahan-Projekt 1991 Am Mikrofon: Harry Lachner Er versteht sich weniger als Musiker denn als Regisseur: der New Yorker Kip Hanrahan ist ein Meister des Eklektizismus, der auf seinen Alben den Stücken, bei denen er nur gelegentlich als Perkussionist in Erscheinung tritt, erst am Schneidetisch eine fertige Gestalt gibt. Seine urbane, hypernervöse Mixtur aus großstadtneurotischem Jazz und dichten afro-kubanischen Rhythmen bewahrte gerade auf seinen frühen Alben die richtige Balance zwischen Gefühl und Intellektualität - eine Ausgeglichenheit, die er auch mit europäischen Musikern beim SWR NEWJazz Meeting 1991 umsetzen konnte. Mit Aufnahmen vom Percussion Summit 1983 rücken die afro-kubanischen Einflüsse auf den Jazz noch stärker in den Vordergrund: Paquito D"Rivera zählt zu den herausragenden Saxofonisten, welche die lange Tradition des Afro Cuban Jazz aus im mer neuen Perspektiven darstellen.
Samstag 22:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Open Sounds

CongotronicsRumba in the Jungle Soukous und Congotronics aus Kinshasa Von Arian Fariborz bis 24:00 Uhr
Samstag 22:04 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Mette RasmussenDie Ö1 Jazznacht mit Andreas Felber. Gina Schwarz im Jazznacht-Studio, Mette Rasmussen bei den Artacts 2017 in St. Johann in Tirol. Die aus Hollabrunn stammende Kontrabassistin Gina Schwarz hat in den vergangenen Jahren immer wieder durch spannende Band- und CD-Projekte aufgezeigt - zuletzt "Woodclock" mit Schlagzeuger Jim Black. 2017/18 ist Schwarz mit ihrem von der Mäzenatin Pannonica de Königswarter inspirierten "Pannonica Project" als "Stage Band"-Leiterin regelmäßig im Wiener Jazzclub Porgy Bess präsent. Dabei arbeitet die 49-Jährige an der Vernetzung mit nationalen und internationalen Jazzmusikerinnen, darunter Pianistin Sylvie Courvoisier und Trompeterin Ingrid Jensen. Andreas Felber spricht mit Gina Schwarz, die auch am Institut für Popularmusik der Musikuniversität Wien unterrichtet, über die Hintergründe und präsentiert das kraftvolle Konzert des Quintetts der norwegischen Altsaxofonistin Mette Rasmussen, aufgenommen am 11. März 2017 bei den "Artacts" in St. Johann in Tirol.
Samstag 23:03 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

julia kadelmit Ulf Drechsel Jazzwerkstatt Peitz Nr. 54 - Vor der Mauer, nach der Mauer Alt und Jung in einer Band: Die ""Alt-Vorderen"" des DDR-Jazz, der Saxofonist Friedhelm Schönfeld und der Schlagzeuger Günter ""Baby"" Sommer, und die Vertreterinnen des jungen Deutschen Jazz, die Pianistin Julia Kadel und die Sängerin Walburga Walde. Der als Sinnbild zu verstehende Bandname ""Vor der Mauer, nach der Mauer"" verdeutlicht, wie unterschiedlich die musikalischen Sozialisationen der vier Musikerinnen und Musiker verlaufen sind. Die gemeinsame Musik wird zum Schnittpunkt ihrer Lebensläufe. Konzertmitschnitt vom 9. Juni 2017, Peitz, Stüler Kirche bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

GenesisGenesis - the "lost years" Mit Ralf Dorschel Ein paar Schulkinder aus gutem Haus, die sich aus lauter Angst vor dem wahren Leben in Fantasiewelten flüchteten - 1967 fanden die Musiker von Genesis zusammen. Und 50 Jahre später sind sich alle einig: An sich gibt"s nicht eine Band dieses Namens. Es gibt zwei, und die haben nur ganz wenig gemeinsam: Da ist die legendäre Artrock-Band rund um Peter Gabriel und da sind die robusten Hitmacher rund um Phil Collins. Doch dazwischen lagen vier turbulente Jahre, kreative Überraschungen und ein paar der besten Genesis-Alben. Von denen heute wenig gesprochen wird und deren Songs wenig gespielt werden. Zum 50. Bandjubiläum von Genesis erinnert Ralf Dorschel an Alben wie "Wind and Wuthering" und "A Trick of the Tail" und an fast verschollene Klassiker: "Dance on the Volcano", "Deep in the Motherlode" und "Robbery, Assault and Battery". Die Nachtclub Classics auf der Suche nach den "lost years" von Genesis.
Samstag 23:05 Uhr

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