Deutschlandfunk Kultur

Feature

Humboldt ForumHaus der Weißen Herren Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem Anderen Von Lorenz Rollhäuser Regie: der Autor Mit: Nele Rosetz und Lorenz Rollhäuser Ton: Andreas Narr Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"30 (Ursendung) Wie viel koloniale Arroganz steckt in der Planung des Humboldt Forums? Eine Recherche in Deutschland und Nigeria. Die Beniner Bronzen sind in deutschen ethnologischen Museen eine Attraktion. Dass sie 1897 von britischen Truppen aus dem heutigen Nigeria geraubt wurden, war lange kein Thema. Doch wo die Museen von ,Shared Heritage" sprechen, reden Kritiker von ,Raubkunst". Wem gehören die Bronzen wirklich? Kann ,Shared Heritage" funktionieren? Und wie viel koloniale Arroganz steckt in der aktuellen Ausstellungsplanung? Der Autor reist in das Mutterland der Bronzen und spricht mit Kritikern und Kuratoren. Lorenz Rollhäuser, geboren 1953 in Marburg. Lebt in Berlin. Seit 1990 Autor zahlreicher Features und Hörspiele, darunter "Mutters Schatten" (NDR 2008, Prix Europa) und "Kreuzberg von oben" (DKultur 2014, ausgezeichnet mit dem Dokka-Preis). Haus der Weißen Herren
Samstag 18:05 Uhr

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BR-Klassik

Jazz und mehr

carla bleyKlänge ohne Grenzen Highlights vom Festival "grenzenlos" in Murnau aus den letzten Jahren Mit Musik von Carla Bley, John Potter, Roland Neuwirth und Extremschrammeln, Jim Hall und anderen Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer Von Barock bis Schrammelmusik, von Country-Jazz bis hin zu kubanischer Klavier-Seligkeit
Samstag 18:05 Uhr

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Bayern 2

Breitengrad

Kanada"Wir sind Kanada" - Auf der Suche nach der kanadischen Seele Mithilfe eines kanadischen Comedians begeben wir uns in Vancouver auf eine Reise hin zu dem, was Kanada auch und vor allem im Unterschied zum aktuellen Trump-Amerika ausmacht. Die Liebe zur Umwelt, die Offenheit anderen Kulturen und Ethnien gegenüber, die politische Korrektheit der Kanadier. Die Liberalität inklusive eines liberalen Premiers namens Justin Trudeau. Wir besuchen dazu eine Gruppe von Kanadiern, die eine kurdische Flüchtlingsfamilie aus Syrien betreuen, schauen uns den Alltag der Familie an, der Nachbarn. Lassen uns erzählen, was aus ihrer Sicht Kanadas Seele prägt.
Samstag 18:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Eric Rohmer«Das Trio in Es-Dur» von Eric Rohmer Paul und Adèle waren ein Paar. Nun ist ein Jahr vergangen und die beiden treffen immer wieder aufeinander. Es war nicht nur der unterschiedliche Musikgeschmack, der den Mittvierziger von der lebhaften jungen Frau getrennt hat. Aber es wird die Musik sein, die sie einander wieder näherbringt Adèle und Paul waren ein Liebespaar. Nun sind aus Zweien Drei geworden, denn Paul - ein Liebhaber vor allem klassischer Musik - musste einem Rockmusiker weichen. Und der wenig später wieder einem anderen Mann. Adèle sucht weiterhin den Kontakt zu ihrem älteren Freund. In sieben Szenen, verteilt über etwa ein Jahr, treffen sie in Pauls Wohnung aufeinander. Sie reden über sich, die Liebe und die daraus folgenden Missverständnisse. Sie bemüht sich um Freundschaft; er liebt sie immer noch und hofft - unausgesprochen und doch offensichtlich sie zurückzugewinnen. Eine Schlüsselrolle in diesem Spiel der Gefühle spielt dabei Mozarts Trio in Es-Dur; das so genannte «Kegelstatt»-Trio (Das Motiv zum 1. Satz soll Mozart beim Kegeln eingefallen sein, wird kolportiert). Der Filmemacher Eric Rohmer schrieb dieses Theaterstück Ende der 1980er Jahre, und ebenso wie seine Filme ist das Hörspiel, diese «kurze Komödie in sieben Bildern», zart, leise, atmosphärisch dicht und psychologisch raffiniert; wichtige Dinge werden nur zögernd und als Geheimnis preisgegeben. Mit: Katja Amberger (Adèle) und Michael Thomas (Paul) sowie Klaus Sonnenburg (als Paul am Klavier) Aus dem Französischen von Ruth Henry - Musik: Wolfgang Amadeus Mozart - Tontechnik: Werner Feldmann - Regie: Charles Benoit - Produktion: SRF 1989 - Dauer: 53" Eric Rohmer(19202010), geboren als Jean-Marie Maurice Schérer war ein französischer Film- und Theaterregisseur, Essayist, Filmkritiker und -theoretiker. Rohmer gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der französischen «Nouvelle Vague».
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

kleiner mann - was nunKleiner Mann - was nun? Von Hans Fallada Bearbeitung und Regie: Irene Schuck Komposition: Sabine Worthmann Mit Astrid Meyerfeldt, Wolfgang Pregler, Hedi Kriegeskotte, Jens Wawrczeck, Nico Holonics u.a. Ton: Peter Kretschmann Produktion: NDR 2010 Länge: 74"24 Hörspielmagazin Extra: Rendezvous mit Jean-Sébastien: Édouard Ferlets "Think Bach I & Ii " von Karl Lippegaus Johannes Pinneberg und Emma Mörschel, genannt Lämmchen, erwarten ein Kind. Als Pinneberg seine Stellung als Buchhalter verliert, geht das junge Paar voller Hoffnung nach Berlin. Allen Widrigkeiten zum Trotz kämpft Lämmchen hingebungsvoll um ihre Liebe und ein würdiges Familienleben mitten in den schwierigen Zeiten der Dreißiger Jahre. ,Kleiner Mann - was nun?" ist einer der großen Gesellschaftsromane der Weimarer Republik. Ein Roman vor allem über die Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialem Abstieg vor dem Hintergrund einer Wirtschaftskrise, die viele Arbeiter ins materielle Aus katapultierte und sie sozial deklassierte. Kleiner Mann - was nun?
Samstag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

dunkle Stunde der SerenissimaDie dunkle Stunde der Serenissima (1/2) Commissario Brunettis 11. Fall Nach dem gleichnamigen Roman von Donna Leon Übersetzung aus dem Amerikanischen: Christa Seibicke Bearbeitung und Regie: Corinne Frottier Komposition: Gert Anklam und Holger Mantey Mit Hannelore Hoger, Christian Brückner, Vittorio Alfieri, Andrea Sawatzky, Siemen Rühaak, Doris Kunstmann u.a. WDR/NDR 2004 Die Studentin Claudia Leonardo bittet Commissario Brunetti um Hilfe. Ihr Großvater Luca Guzzardi wurde nach dem Zweiten Weltkrieg beschuldigt, sich während der Kriegszeit unrechtmäßig Kunstschätze angeeignet zu haben. Nach einer Verurteilung wurde er in der städtischen Irrenanstalt San Servolo untergebracht, wo er unter ungeklärten Umständen starb. Seine Enkelin sucht nun nach Möglichkeiten, den Ruf des Großvaters wiederherzustellen und das Urteil zu revidieren. Doch kaum hat Brunetti die Nachforschungen aufgenommen, wird Claudia brutal ermordet. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

andrea wangWomen in (e)motion 2017 (VII): Ellen Andrea Wang (N) Konzertmitschnitt vom 18. März 2017 aus der Moments, Bremen Der Name hat in jüngerer Zeit mehr und mehr die Runde gemacht. Das lag natürlich auch an ihrem ersten Solo-Album. "Diving" heißt das Debüt von Ellen Andrea Wang, der Bassistin, Sängerin und Komponistin. Wer die Norwegerin bis dato noch nicht kannte, dürfte überrascht gewesen sein von der stilistischen Vielfalt. Atmosphärische Jazz-Instrumentals, Songwriter-Tracks, offensive Funk-, Rock- und Soul-Bezüge ? das Werk stellt eine wahrlich vielseitige Musikerin vor. Das nächste Album ist bereits im Kasten. Dafür hat sich Wang von Texten eines Songschreiber-Kollegen inspirieren lassen. Parallel ist die Frau aus Oslo auch weiterhin mit dem Quartett Pixel aktiv. Geraume Zeit war sie außerdem Mitglied in der Band von Star-Drummer Manu Katche, auch er ein Musiker, der sich stilistisch nicht festlegen lässt. Wangs enorme Musikalität, ihr Talent als Instrumentalistin und Vokalistin lässt sich auf ihr Elternhaus zurück führen. Ellen Andrea Wang stammt aus einem kleinen Ort in Opland nördlich von Oslo. Vater und Mutter spielen Klavier. Ihr Vater leitet schon lange eine Jazzformation, mit der die Tochter auch Aufnahmen gemacht hat. Sie lernte ebenfalls Klavier, aber ihr Hauptinstrument wurde die Geige. Als sie sich mehr und mehr für Jazz zu interessieren begann, wechselte sie als 16-jährige zum Bass. Wang studierte an der Norwegian Academy of Music. Dort wurde sie Teil eines Zirkels Gleichgesinnter und fand sich alsbald in verschiedenen Formationen wieder. Pixel entstand 2011. Ursprünglich orientierte sich die Gruppe am klassischen Ornette Coleman-Quartett. Doch es zeigte sich, dass die Pop-Einflüsse nicht zu unterdrücken waren. So begann Wang, parallel zum Kontrabass-Spiel zu singen. Damit steht sie auch im Mittelpunkt ihres Trios, das im Bremer Moments auftrat. Pianist und Keyboarder ist Andreas Ulvo, Schlagzeug spielt Erland Dahlen.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Danish Radio Big BandSwinging Copenhagen Die Danish Radio Big Band Von Tinka Koch Dänemark erfreut sich seit den 1950er-Jahren großer Beliebtheit bei US-amerikanischen Jazzmusikern. Dafür verantwortlich sind eine liberale, jazzaffine Gesellschaft, der Jazzclub Montmarte und ab den 1960er-Jahren die Danish Radio Big Band. Gegründet wurde der Klangkörper des dänischen Radios von dessen Unterhaltungschef für den allgemeinen Radiogebrauch, aber seit Beginn gehörten einige der besten Musiker des Landes zur Big Band sowie US-amerikanische Expatriats wie der Trompeter Idrees Sulieman. Die Band beschäftige später Gastdirigenten wie Jimmy Heath oder Mary Lou Williams. Besonders geprägt hat die Band ab 1977 Thad Jones, der das Jazzorchester mehrere Jahre lang leitete. Die schönsten Aufnahmen aus dieser Zeit hören wir in der SWR2 Jazztime.
Samstag 22:03 Uhr

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HR2

The Artist"s Corner

silke scheuermannSilke Scheuermann Traumdiebstähle (2) Sprecher: Armin Nufer Musik: Andreas Wagner (hr/Nassauischer Kunstverein Wiesbaden 2017) - Ursendung - Irgendwo zwischen Bayern und Hessen befindet sich die Auberge de Rêve, ein Hotel mit internationalen Gästen. In dieses »Traumhotel« führt es mehr oder weniger zufällig einen Unternehmensberater, der während des Aufenthaltes feststellt, dass seine verlorene geglaubte Fähigkeit wiederkehrt: Er kann eintreten in die Träume von anderen und sie beeinflussen... Die in Offenbach lebende Schriftstellerin Silke Scheuermann hat ihre Erzählung Traumdiebstähle auf der Grundlage von Fotos des Frankfurter Fotografen Alexander Paul Englert geschrieben (erschienen 2016 als gemeinschaftliche BildText-Publikation in der Frankfurter Edition Faust). In der von dem Wiesbadener Schauspieler Armin Nufer eingesprochenen hr2-Radiofassung treten an die Stelle der Augenbilder punktuelle Ohrenbilder einer imaginären Klaviermusik.
Samstag 23:00 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

(Clemens Salesnymit Ulf Drechsel Jazz in e. no. 23 - ""Intergalaktisches Roadmovie für die Ohren"" Musikalische Intelligenz und Unterhaltung können sehr gut Hand in Hand gehen. Das beweist das österreichische Septett SHAKE STEW um den Bassisten und Komponisten Lukas Kratzelbinder. In ungewöhnlicher Besetzung mit zwei Bassisten (außer dem Chef noch Manu Mayr), zwei Schlagzeugern (Niki Dolp, Mathias Koch), zwei Saxofonisten (Clemens Salesny, Johannes Schleiermacher) und einem Trompeter (Mario Rom) ""wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien"" und werden ""großes Klangkino"", wie die Wiener Zeitung schrieb. Konzertmitschnitt vom 25. Mai 2017, Eberswalde, Paul-Wunderlich-Haus bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

nick caveMörderballaden Mit Burghard Rausch Nick Cave gilt als Misanthrop unter den Musikern, als Chef-Melancholiker der Rock-Avantgarde. Er singt Lieder über Schmerz und Tod, Liebe, Sehnsucht und Hoffnung. Seit über 20 Jahren gilt er als einer der großen Underground-Legenden der Rockmusik. Momentan führt der ehemalige Junkie ein bürgerliches Leben im britischen Seebad Brighton und schreibt Romane - bereitet aber bereits seinen Umzug nach Los Angeles vor. Seine Anhänger sehen in ihm einen Dandy des Undergrounds, einen Fürsten der Finsternis, der als Grenzgänger zwischen Leben und Tod auf einem schmalen Grat balanciert und die Angst vor den letzten Dingen dadurch bannt, indem er sie willkommen heißt. Burghard Rausch porträtiert im Nachtclub Classics den australischen Musiker, Texter, Komponisten, Dichter, Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor Nick Cave, der am 22. September 60 Jahre alt geworden ist.
Samstag 23:05 Uhr

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