SRF 2 Kultur

Kontext

Kultsounds - Ikonische Klänge in der Popmusik Ein perlendes Keyboard, knackige Hand Claps oder ein durchdringendes Kreischen: einzelne Instrumente und Klänge in der Popmusik haben sich besonders bewährt und haben teils ganze Ären geprägt sogenannte Kultsounds. «Wieso erinnert mich dieses Lied an die 80er Jahre?» «Warum provoziert mich diese hohe Männerstimme?» «Wieso gerate ich bei diesem Rhythmus in Ekstase?» Oft sind es Kultsounds, die wir häufig ganz unbewusst - in Popsongs wahrnehmen und die bei uns eine Emotion auslösen. Die Pop-Produzenten sind sich der Wirkung dieser Kultsounds durchaus bewusst und setzten sie auch gezielt ein.
Montag 18:03 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Afrikanische Länder importieren eine Menge Altkleider aus Europa. Für viele eine günstige Möglichkeit, billige Kleidung zu erstehen; doch nun soll damit Schluss sein und die lokale Textilindustrie wieder belebt werden. Gestaltung: Simone Schlindwein Wer seinen Kleiderkasten aufräumt, wirft das meiste, das nicht mehr passt oder gefällt, in Altkleidercontainer. Und von deren Inhalt wird sehr viel in Bausch und Bogen nach Afrika verschifft. Tonnenweise werden gebrauchte Textilien dort auf den Märkten weiterverkauft. Vieles arbeiten einheimische Schneider um. Doch mehrere Länder Ostafrikas haben nun beschlossen, den Import von gebrauchten Textilien, Schuhen und Lederwaren auslaufen zu lassen. Ziel ist es, den afrikanischen Textilsektor wiederzubeleben. So soll auch Mode, die typisch afrikanisch ist, wieder attraktiver werden.
Montag 18:25 Uhr

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HR1

hr1-Lounge in Concert

Lionel RichieLionel Richie live Moderation: Daniella Baumeister Er ist einer der Größten im Musik-Geschäft, der Mann mit dem breitesten und offensten Lächeln: Lionel Richie lässt Sie mindestens "All Night Long" tanzen und schwelgen - eine kleine Demonstration davon gibt"s in der hr1-Lounge in Concert.
Montag 19:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

drei sonnenDie drei Sonnen (1) Hörspiel in 12 Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Cixin Liu Übersetzung aus dem Chinesischen: Martina Hasse Komposition: Andreas Koslik Bearbeitung und Regie: Martin Zylka Historiker(in): Young-Shin Kim Erzähler A: Falk Rockstroh Erzähler B: Boris Valentin Jacoby Stimme 1/Princeps/Einstein/Nachbar Zhang: Walter Renneisen Stimme 2/Lauscher/Kofi Anan: Carlos Lobo Stimme 3/Konsul 1/IT-Manager/Drillmeister: Tom Jacobs Stimme 4/Konsul 2/Chef: Daniel Werner Stimme 5/Trisolaner 2/Wachsoldat Pilot: Jonas Baeck Ye Wenjie, alt: Tatja Seibt Shih Qiang: Robert Gallinowski Pan Han: Daniel Berger Bai Mulin/Reporter: Louis Friedemann Thiele Yang Weining: Markus Meyer Lei Zhicheng: Glenn Goltz Ye Zhetai: Jürgen Sarkiss Rotgardist/Assistent: Johannes Benecke Rotgardistin/Wächterin: Anke Retzlaff Shao Lin/Yang Dong: Bettina Engelhardt Cheng Lihua: Therese Dürrenberger Zhang: Ralf Drexler Ye Wenjie, jung: Mareike Hein Soldat/Stimme: Julius Schleheck Offizier 2/japanischer Offizier/Laborleiter: Axel Gottschick Polizist 1: Dennis Laubenthal Anschließend: WDR 3 Foyer Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert unsere Welt vor ihrem potentiellen Ende.
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Zündfunk

Pussy RiotAndauernder Aufstand: Der lange Kampf von "Pussy Riot" Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn
Montag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

bundeswehrVon historischem Exorzismus und der Suche nach neuen Vorbildern Die aktuelle Traditionsdebatte in der Bundeswehr Von Christian Ahlborn Als sich die Bundesrepublik im November 1955 wiederbewaffnete, wollte sie alles richtig machen, wollte zeigen, dass sie ihre Lektion gelernt hat! Eine demokratische Parlamentsarmee mit Bürgern in Uniform statt mit kadavergehorsamen Landsern. Die Bundeswehr als eine Art militärischer Gegenentwurf zum deutschen Militarismus mit seinen katastrophalen Kulturbrüchen, epochalen Niederlagen und furchtbaren Siegen. Spätestens seit dem Traditionserlass und der Doktrin: "Die Wehrmacht kann in keiner Form traditionsstiftend sein" ist die Bundeswehr auf der Suche nach einem funktionalen historischen Selbstverständnis und dem passenden soldatischen Selbstbild. Das was in über 60 Jahren an Tradition gewachsen ist, scheint nicht zu reichen. Das, was an Traditionslinien übrig bleibt, ist höchst fragmentarisch, und Gedanken an Scharnhorst und Stauffenberg helfen einem deutschen Panzergrenadier in seinem Schützenloch am Hindukusch anscheinend nicht weiter.
Montag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Melanie De BiasioColumbia Theater Berlin Aufzeichnung vom 13.11.2017 Melanie De Biasio & Band: Melanie De Biasio, Gesang und Flöte Pascal Mohy, Piano Pascal Paulus, Keyboards und Gitarre Alberto Malo, Schlagzeug Moderation: Matthias Wegner Die belgische Sängerin fesselt mit betörenden Balladen zwischen Jazz und Soul Rauchige Stimme, dunkle Beats
Montag 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

Habib KoitéKlanglandschaft - Mali Habib Koité Habib Koité, voc, git; Abdoul Wahab Berhé, b; Issa Koné, git, bj, voc; Charly Coulibaly, keyb, voc; Mama Koné, perc, voc; Mahamadou Koné, barra Aufnahme aus dem Theater an der Ruhr, Mülheim
Montag 20:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

ford madoxDas Ende der Paraden I. Manche tun es nicht (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau Macmaster - Stefan Merki Mrs. Satterthwaite - Wiebke Puls Pater Consett - Stefan Wilkening General Campion - Manfred Zapatka Ferner: Anna Drexler, Jeanette Spassova, Wowo Habdank, Oliver Nägele und andere Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: Es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die "es eben nicht tun". "Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt. Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Montag 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

john vandersliceDas tägliche Radiokonzert - Heute mit John Vanderslice Der amerikanische Sänger und Songwriter hat vor seiner Solo-Karriere bei der Band MK Ultra gespielt. Heute ist er vor allem für seine kritischen Songs bekannt, die unter anderem gegen die amerikanischen Regierungen und Politiker gehen. Wir haben für Sie seinen Auftritt beim Reeperbahn Festival: 2011 spielte John Vanderslice bei Deutschlands größtem Clubfestival in Hamburg.
Montag 20:05 Uhr

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MDR KULTUR

Die geheimnisvolle Entführung

dorothy l. sayersKriminalhörspiel Von Dorothy L. Sayers Der junge Ethnologieprofessor Langley stößt bei Forschungen in abgelegenen Teilen der Pyrenäen auf den amerikanischen Arzt Wetherall, den er von früher kennt. Seit mehreren Jahren war Wetherall verschollen, und mit ihm seine schöne Frau Alice, in die Langley einst verliebt war. Nun tritt ihm eine uralt wirkende, verwahrloste, geistig verwirrte Person entgegen. Ihr Mann erklärt diesen Zustand mit einer unheilbaren Krankheit. Schockiert bittet Langley Lord Peter um Hilfe. Der entführt die gequälte Mrs. Wetherall mittels einer aufwendigen Verkleidungs- und Zaubernummer aus dem Einflussbereich ihres sadistischen Mannes und löst das Rätsel ihrer Krankheit. Alice wird wieder völlig normal - und nach ihrer Scheidung vielleicht doch noch die Frau des Professors. Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex. Regie: Klaus Zippel Bearbeitung: Ulrich Griebel Komponist: Michael Hinze Produktion: MDR/SWR/SFB 2002 Sprecher: Dagmar von Thomas - Erzählerin Peter Fricke - Lord Peter Wimsey Felix von Manteuffel - Prof. Langley Rolf Becker - Dr. Wetherall Conny Wolter - Alice Wetherall Käte Koch - Martha, alte Dienerin Marlies Reusche - Wirtin Wolfgang Winkler - Wirt Daniela Voß - Dominique, ihre Tochter Walter Niklaus - Juan Devant (52 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Essay

NSUIm Netz der Spinnenfrau oder 10 Versuche über den NSU Von Clemens Meyer Um das Jahr 2055 besucht ein ehemaliger Journalist eine ehemalige Rechtsterroristin im Altenpflegeheim "Martin Andersen Nexö". Er ist fast genauso alt wie sie, in seiner Jugend hätten sich ihre Wege kreuzen können. Bevor er ihr Zimmer betritt, schreitet er durch die langen Gänge seiner Erinnerungen: das Gift der Neonazis im Osten, die rechte Zeitschrift Compact, verlegt in der Stadt L, in der sich das Altenpflegeheim "Martin Andersen Nexö" befindet, rassistische Überfälle in der DDR der späten 80er-Jahre, der Griff der westdeutschen Nazis nach dem Osten, das sächsische Land, in dem Wolfsspinnen hausten, ohne Netze, aber immer auf der Jagd, sozialistisches Liedgut seiner Kindheit ..., die Gefängnisse mit und ohne Jean Genet ... Und als der ehemalige Journalist dann endlich das Zimmer der ehemaligen Rechtsterroristin betritt, ist er gefangen im Netz der Spinnenfrau, in ihren Geschichten, Lügen, Legenden und Rechtfertigungen, die auch seine eigenen Geschichten sind. Der Leipziger Autor mit einem Text, der sich bewegt zwischen essayistischem und belletristischem Erzählen, Reflektionen und Projektionen, Chronik und Mythos.
Montag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

dunja arnaszusHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Wir fallen nicht Von Dunja Arnaszus Solveig: Katrin Wichmann Eileen: Nina Kronjäger Izzy: Fiona Metscher Norman: Martin Bross Gary: Mark Jackson Mad Paul: Nicholas Slater April: Lilja Klee Ian: Jonas Baeck Katie: Manuela Alphons Montgomery: Volker Risch Maxwell: Ernst August Schepmann Regie: die Autorin Aufnahme des DLR 2013 bis 24:00 Uhr
Montag 23:00 Uhr

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