SRF 2 Kultur

Kontext

ukraineDie Ukraine: Zwischen NATO und Grossem Bruder Am 25. Januar 1918 erklärte sich die Ukraine für unabhängig. Die neue, sowjetische Regierung unter Lenin und Trotzki hatte den ethnischen Minderheiten das Recht auf staatliche Selbständigkeit zugesichert. Tatsächlich hatte die ukrainische Republik nur drei Jahre Bestand. Die Ukraine und Russland haben gemeinsame Ursprünge: die Kiewer Rus", einen Herrschaftsverband am Handelsweg von der Ostsee zum Schwarzen Meer, der sich im 9. Jahrhundert bildete. Über die Jahrhunderte rückten Russland und das, was heute die Ukraine ist, mal näher zusammen, mal weiter auseinander. Der bewaffnete Konflikt zwischen den beiden Staaten, der seit 2014 besteht, sei im historischen Kräftespiel nicht angelegt gewesen, sagt der Osteuropahistoriker Andreas Kappeler. «Kontext» zeichnet das ukrainisch-russische Verhältnis über die Jahrhunderte nach.
Mittwoch 18:03 Uhr

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BR-Klassik

Classic Sounds in Jazz

till brönnerMusik zur Dämmerung Jazziges und Klassisches von Trompeter Till Brönner und Kontrabassist Dieter Ilg aus ihrem neuen Duo-Album "Nightfall" und aus früheren Aufnahmen der beiden Ausnahmemusiker Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer
Mittwoch 19:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen

selbstfahrende autosÜber mobile Freiheit in der Zukunft des automatisierten Individualverkehrs Von Paul Lohberger Mehr Sicherheit, geringere Umweltbelastung und enormer Zeitgewinn: das sind nur einige Versprechungen, die selbstfahrende Autos zukünftig einlösen sollen. Aber wo, so könnte man fragen, bleibt dann die "freie Fahrt für den freien Bürger"? Waren die Vorzüge einer mobilen Gesellschaft nicht immer an die Idee der Freiheit geknüpft? Kein Zweifel: Die Automatisierung des Individualverkehrs wird bei einigen Autofahrern ein Unbehagen hervorrufen. Wieder eine Reglementierung des Lebens. Mit Wutbürgern auf vier Rädern wäre dann wohl zu rechnen. Überall Vorschriften und bald auch noch Fahren wie auf Schienen. Wohin mit der Lust am Cruisen? Spritztouren, ein NoGo in der Zukunft? Etwas Spielraum wird auch im vollautomatisierten Individualverkehr von morgen gewährt werden? Oder ist der in den Verkehrs- und Mobilitätskonzepten der Zukunft gar nicht vorgesehen?
Mittwoch 19:05 Uhr

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InfoRadio

Weltsichten

donald trump- Ein Jahr Trump aus unterschiedlichen Perspektiven Ein Jahr ist Donald Trump nun im Amt - eine Zeitspanne, die gerne dazu genutzt wird, ihm in diesen Tagen ein Zwischenzeugnis auszustellen. Auch Jan Bösche, ARD-Korrespondent in Washington, hat den Jahrestag zum Anlass genommen, Bilanz zu ziehen und aus verschiedenen Perspektiven zu schildern, was sich getan hat seit jenem 20. Januar 2017, an dem der 45. US-Präsident vereidigt wurde und seine Antrittsrede hielt. Viele von uns haben die Worte wohl noch gut im Ohr: "Von diesem Tag wird eine neue Vision unser Land regieren. Von heute an gilt nur noch: America first!"
Mittwoch 19:44 Uhr

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Bayern 2

radioKrimi

Kelley RoosFreundin in allen Todeslagen (1/2) Von Kelley Roos Mit Monika Peitsch, Hannelore Schroth, Harald Leipnitz, Christine Wodetzki, Margot Philipp, Nicky Markulis und anderen Bearbeitung: Anke Beckert Komposition: Frank Duval Regie: Heinz-Günter Stamm BR 1973 Elizabeth Ashton wird krank, da bekommt sie Besuch von ihrer Jugendfreundin Annabelle. Die meistert den Haushalt, doch plötzlich stirbt Elizabeth. Selbstmord? Ein Unfall? Statt in ihre Heimat Großbritannien zurückzukehren, bleibt Annabelle im Haus bei Elizabeth" Mann und Sohn. Alles läuft gut, bis Elizabeth" Kinderfrau Mrs. Wallworth auftaucht und beginnt, Fragen zu stellen. Kelley Roos, Pseudonym des amerikanischen Schriftstellerehepaares William Roos (1911-1987) und Audrey Kelley (1912-1982). Zahlreiche gemeinsame Kriminalromane und Drehbücher zwischen 1940 und 1981.
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

anna calviDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Anna Calvi Die britische Popmusikerin fing bereits mit sechs Jahren an Geige zu spielen, seit sie acht ist spielt sie Gitarre. Zunächst war sie mit der Band Cheap Hotel unterwegs, später dann solo. Bei einigen eindrucksvollen Namen war sie schon im Vorprogramm zu sehen: Nick Cave, die Arctic Monkeys und Morrissey ließen Anna Calvi für sich einheizen. Mittlerweile hat sich die Musikerin mit ihrem dunklen Sound eine ganz eigene Fanscharr erspielt und zwei Alben herausgebracht. 2013 spielte Anna Calvi beim Reeperbahn Festival.
Mittwoch 20:05 Uhr

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HR2

Hörspiel

sylvia plathDrei Frauen - Ein Gedicht für drei Stimmen von Sylvia Plath Sylvia Plath stellt in ihrem ersten und einzigen Hörspiel - eher einem lyrisch-dichten Text für Stimmen - die Gefühlswelt dreier Frauen vor, die bei aller Unterschiedlichkeit doch wie Facetten einer einzigen Person wirken.
Mittwoch 21:00 Uhr

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Ö1

Salzburger Nachtstudio

Oscar AH SchmitzWie man eine Nation bastelt Gestaltung: Martin Haidinger "Der österreichische Mensch. Zum Anschauungsunterricht für Europäer, insbesondere für Reichsdeutsche", heißt ein Buch des etwas skurrilen Münchner Schriftstellers Oscar A.H. Schmitz, das er 1924 in einem Wiener Verlag herausbringt. Darin wird "der Österreicher" als barocker, sinnlicher, katholischer, aristokratischer Mensch gepriesen, ganz im Gegensatz zum Preußentum, das von Hass, Unterdrückung, Protestantismus getrieben sei. Auch österreichische Autoren, die meistens noch der alten Monarchie verbunden sind, wie August Maria Knoll, Ernst Karl Winter, Friedrich Heer, und Alfred Missong stoßen in dasselbe Horn. Selbst höherklassige Schriftsteller wie Richard Schaukal oder Anton Wildgans schreiben ein neues Nationalbewusstsein herbei. Eher spöttisch beurteilen das die großen Literaten Robert Musil ("Wir sind so begabt, Orient und Okzident vermählen sich in uns ...") und Karl Kraus, der dem österreichischen Menschen das "österreichische Antlitz" entgegenhält ... Eindeutig ist es das Selbstfindungsprogramm eines auf acht Millionen Menschen reduzierten Landes, das hier in den 20er und 30er Jahren läuft. Vor allem konservative Intellektuelle, deren Seelen durch den Verlust des Habsburgerreichs gekränkt sind, nehmen an dieser Therapie teil. Martin Haidinger analysiert die Basteleien rund um nationale Befindlichkeiten bis in die Gegenwart, und bohrt tiefer in den Untergrund der österreichischen Eigenheiten und Unterschiede in Mentalität und Identität der einzelnen Bundesländer.
Mittwoch 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

Annie HegerKabarett, Comedy & schräge Lieder Moin Moin Annie Plattdeutsches Kabarett mit Annie Heger Von Rainer Link Annie Heger, Mitte Dreißig, gebürtige Ostfriesin, verblüfft ihr Publikum durch die außerordentliche Vielfalt ihres Bühnenschaffens. Mal steht sie als die Liza Minelli der norddeutschen Tiefebene auf den örtlichen Kleinkunstbühnen und singt und erzählt plattdeutsche Lach- und Sachgeschichten. Beim NDR ist sie zudem die Stimme, die das heimatliche Publikum zum ,Hör mal n beten to" bittet. Daneben ist sie eine der eifrigsten Aktivistinnen der Schwulen- und Lesbenbewegung, moderiert die jährlichen Christopher-Street-Day-Veranstaltungen in zahlreichen Städten. Und wenn sie südlich von Ems und Weser auf einer Bühne steht, liefert sie eine hochdeutsche Show, die auch das verwöhnte Großstadtpublikum zuverlässig zu minutenlangen Zugabe-Rufen animiert. Annie Heger - die wohl vielseitigste Entertainerin, die der flache Landstrich hinter den Deichen hervorgebracht hat. Moin Moin Annie
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Vater GoriotVater Goriot (2/3) Von Honoré de Balzac Bearbeitung: Helmut Peschina Regie: Judith Lorentz Mit: Hans-Michael Rehberg, Camill Jammal, Swetlana Schönfeld, Michael Rotschopf, Brigitte Grothum, Mira Partecke, Markus Meyer, Katharina Schüttler, Andrea Schieffer, Erika Skrotzki, Michael Hanemann, Christoph Gawenda, Sascha Nathan, Gabriella Maria Schmeide, Martin Rentzsch, Thomas Fränzel, André Holonics, Leonie Rainer, Leslie Malton, Wilfried Hochholdinger, Gerald Michel, Luzie Kurth, Christian Gaul und Jens Harzer Komposition: Lutz Glandien Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 57"07 (Ursendung) (Teil 3 am 31.01.2018) Auf dem Schlachtfeld der Pariser Zivilisation. Goriots Leben gehört ganz seinen Töchtern. Eugène de Rastignac hat Geschmack am luxuriösen Leben gefunden. Er wohnt immer noch in der Pension Vauquer und versucht, mittels Damenbekanntschaften in die Pariser Gesellschaft zu gelangen. Eugène verliebt sich in Delphine de Nucingen, die Tochter von Vater Goriot. Dieser ist beglückt über die Verbindung, er verspricht sich dadurch mehr Kontakt zu seiner Tochter. Indessen versucht der zwielichtige Vautrin, Eugène für eine andere Frau zu interessieren: Victorine de Taillefer. Helmut Peschina, geboren am 7. Januar 1943 in Klosterneuburg/Österreich, studierte Latein, Germanistik und Theaterwissenschaft und an der Filmhochschule in Wien. Seit 1975 schreibt er Theaterstücke, Hörspiele und Bearbeitungen für Funk und Fernsehen. Bearbeitungen für Deutschlandfunk Kultur: "Eugénie Grandet" von Honoré de Balzac (DKultur 2015), "Eine Wiener Romanze" von David Vogel (ORF/DKultur 2015), "Als Mariner im Krieg" von Joachim Ringelnatz (NDR/DKultur 2014), "Boxen" nach "Jahr des Erwachens" von Charles Juliet (DKultur 2011), "Die Geschichte der 1002. Nacht" von Joseph Roth (DKultur/ORF 2009), "Die Legende vom heiligen Trinker" von Joseph Roth (DKultur/Radio France/SR 2007), "Rot und Schwarz" von Stendhal (DKultur/ORF 2005), "Die Wolfshaut" von Hans Lebert (NDR/DKultur/ORF 2005), "Die Blendung" von Elias Canetti (NDR/DLR Berlin/BR/ORF 2002), "Der Fall Deruga" von Ricarda Huch (DLR Berlin 1998), "Hotel Savoy" von Joseph Roth (DLR Berlin/ORF 1994), "Die Schule der Diktatoren" von Erich Kästner (DLR Berlin/ORF1994). Originalhörspiele: "Gemeinsam etwas" (ORF/SLR Berlin), "Der letzte Stadtschreiber" (DKultur/NDR 2000). Helmut Peschina lebt in Wien. Vater Goriot (2/3)
Mittwoch 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Eine Nacht im Kreml

sergej eisensteinVon Oskana Bulgakowa Zum 120. Geburtstag von Sergej Eisenstein am 22. Januar Im Januar 1941 erhielt der russische Regisseur Sergej Eisenstein den Auftrag, einen Film über Iwan den Schrecklichen zu drehen. Die Bestellung dazu kam von Stalin persönlich. Eisenstein sollte den Tyrannen Iwan als positiven Held interpretieren und in seiner historischen Mission zeigen; als Herrscher, der den russischen Zentralstaat schuf und die absolute Monarchie etablierte, seine Grausamkeit dabei galt als Ausdruck historischer Kompromisslosigkeit. Eisenstein schreibt das Drehbuch während des Krieges in Alma-Ata, rund 4.000 km von Moskau entfernt, schickt den ersten Teil zu Stalin und Stalin befürwortet die Vision des Regisseurs. Für den ersten Teil des fertigen Films erhält Eisenstein die höchste Auszeichnung - den Stalinpreis. Der zweite Teil jedoch wird nach der Fertigstellung verboten, Eisenstein bricht mit einem Herzinfarkt zusammen, dann schaltet sich Stalin ein. Der Fall "Iwan der Schreckliche" erscheint als ein besonders krasses Beispiel für die diffizile Beziehung zwischen Künstler und Macht, Auftrag und Gewissen, die auch heute nicht ohne Brisanz ist. Die Autorin stellt in den Mittelpunkt ihres Features das Gedächtnisprotokoll Eisensteins vom Gespräch mit Stalin, Tscherkassow, Molotow und Sdanow, ergänzt durch Eisensteins Brief an Stalin, Tagebuchnotizen und Szenenausschnitte von "Iwan der Schreckliche", dessen Teil 1 1945 als erster sowjetischer Film gezeigt wurde. Oksana Bulgakowa, geboren 1954 in Nikopol (Sowjetunion), absolvierte 1977 ein fünfjähriges Studium der Filmtheorie und Filmgeschichte am Allunionsinstitut für Kinematografie in Moskau und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. 1982 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. phil. im Fach Theorie der Darstellenden Künste. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie für Institutionen wie das Institut für Darstellende Künste, die Forschungsgruppe Film an der Akademie der Künste der DDR (1984-1990). Oksana Bulgakowa lehrte an der Humboldt-Universität, der Theaterhochschule Leipzig und an der Freien Universität Berlin, ging 1998 nach Amerika, wo sie in Stanford später in Berkeley als Gastprofessorin einen Lehrauftrag annahm. 2004 wurde sie als Professorin an die Internationale Filmschule Köln berufen. Mit: Brigitte Röttgers, Irene Fischer-Preußer, Alexandra Preußer, Hans Bräunlich, Gerd Grasse,Jürgen Hentsch, Peter Höhne, Klaus Manchen, Ulrich Matthes, Jürgen Meinel, Hilmar Thate und Günter Zschäckel Regie: Rainer Schwarz Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 1998 (53 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

Bettina RühlDie Drogenbarone von Mali das ARD radiofeature Ein Feature über Kriegstreiber und eine Friedensmission Von Bettina Rühl (Produktion: WDR 2018) Die UN-Mission in Mali ist die gefährlichste der Welt. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 1000 deutschen Soldaten. Trotz der internationalen Militärpräsenz und trotz eines Friedensabkommens hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen fünf Jahren in Mali verschlechtert. Inzwischen leidet nicht mehr nur der Norden, sondern auch das Zentrum Malis unter islamistischer Gewalt. Das liegt unter anderem an Drogenschmugglerringen, die ihre illegale Ware auch nach Europa schaffen. Das Geld fließt in Waffen und finanziert zum Teil islamistische Gruppen, die wiederum gegen die internationale Militärpräsenz kämpfen. Bettina Rühl ist es gelungen Schmuggler zu treffen und hat erfahren, dass Frieden ihre Geschäfte behindern würde. In Chaos und Krieg florieren sie besser. Solche Gruppen zu verfolgen, dafür hat die UN der Mission jedoch kein Mandat erteilt. Kann eine UN-Mission erfolgreich sein, wenn sie nicht gegen Kriminelle und Terroristen vorgehen darf, die den Friedensprozess torpedieren?
Mittwoch 22:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

mara arandaLa voz del mediterráneo Die spanische Sängerin Mara Aranda bis 24:00 Uhr
Mittwoch 22:04 Uhr

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