SRF 2 Kultur

Kontext

fukushimaFukushima - ein Fall für die Kultur Erdbeben, Tsunami, nuklearer Gau: Die Katastrophe von Fukushima 2011 beschäftigt auch Kulturschaffende. Adolf Muschg deutet die verstrahlte Zone in seinem neuen Roman als Symbol für die moderne Welt. Für japanischen Kunstschaffende war die Dreifachkatastrophe eine Zäsur und ein Katalysator Mit seinem aktuellen Werk «Heimkehr nach Fukushima» kehrt der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg zu seinen literarischen Wurzeln zurück: Bereits sein Erstlingsroman «Im Sommer des Hasen» spielte in Japan. Nun macht er eine der grössten Belastungen der japanischen Gesellschaft zum Thema: das schwere Erbe der neben Tschernobyl grössten AKW-Katastrophe der Geschichte. Die japanische Theaterjournalistin Kyoko Iwaki hat direkt nach der Dreifachkatastrophe mit ihrer Forschung zum Theater nach Fukushima angefangen. Wie reagierten die Künstler und Künstlerinnen ? Ist Fukushima auf den japanischen Bühnen präsent? Hat sich die Rolle der Kunst verändert? Buchhinweis: Adolf Muschg. Heimkehr nach Fukushima. C. H. Beck 2018.
Mittwoch 18:03 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds

Blair DunlopDer handverlesene Mix am Abend. Unsere Entdeckungen aus Pop, Indie-Pop, Singer/Songwriter und Americana Blair Dunlop (GB) ab 20 Uhr übertragen wir live aus dem Kito. "Notes From An Island" heißt sein aktuelles Album. Es ist bereits das vierte des englischen Singer/Songwriters, der früh angefangen hat. Als Spross professioneller Musiker war Blair Dunlop mit einem Sinn für britische Folk- und Song-Traditionen groß geworden. Die "klassischen" Einflüsse der ersten Jahre mischte er schnell mit Rock-, Roots- und Pop-Bezügen auf. Mittlerweile zählte der Brite, der zwischendurch auch Aufnahmen mit den US-amerikanischen Roots-Schwestern Larkin Poe gemacht hat, zu den großen britischen Songwriter-Talenten seiner Generation. Jetzt ist er samt Band erstmals live in unserer Region zu erleben - auf Einladung von Bremen Zwei und Sparkasse in concert.
Mittwoch 19:00 Uhr

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Ö1

Dimensionen

neuen MedienDas Böse in den neuen Medien Von Marlene Nowotny Lange nicht mehr wurde so viel über offenen gelebten Hass diskutiert wie in den vergangenen Monaten. In den sozialen Medien, in Internetforen oder Blogs werden Dinge gepostet, die man im Zwiegespräch vermutlich nicht aussprechen würde. Krankheit, Elend und Tod werden da anderen gewünscht, gegen bestimmte Gruppen gehetzt und offen zur Gewalt aufgerufen. Und es sind immer mehr Menschen, die sich trauen, ihre menschenverachtenden, fremdenfeindlichen und antisemitischen Gedanken auszusprechen. - Haben wir das Recht zu jedem Gedanken, egal wie böse er ist? Wird die Moral erst wirksam, wenn es um unser Handeln geht, nicht aber, wenn wir die Taten nur denken? Und haben sich diejenigen, die dem Guten den Rücken kehren, dem Bösen aus Dummheit oder aus Mangel an Vernunft angenähert? - Immanuel Kant kam in seiner Schrift "Über das radicale Böse im Menschen" zu dem Schluss, dass uns das Böse trotz unseres Verstandes stets nahe bleibt. Moralisch Übles entstehe, weil wir uns dem Guten nicht mehr zuwenden. Nicht, weil wir das Böse absichtsvoll wollten. Der Mensch werde einfach moralisch faul.
Mittwoch 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Fischer WeltalmanachWer fixiert das Wissen der Welt? Zum Ende des Fischer Weltalmanachs Von Ulrike Köppchen Nach 60 Jahren wird das Nachschlagewerk über Deutschland und die Welt eingestellt - Ende eines der größten enzyklopädischen Projekte der Bundesrepublik.
Mittwoch 19:30 Uhr

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NDR kultur

Hörspiel

gesine schmidtPfirsichblütenglück Von Gesine Schmidt Regie: Beate Andres Mit Ernst Jacobi, Monika Dortschy, Patrycia Ziolkowska, Wolfram Koch, Alina Stiegler, Bastian Reiber HR 2018 Die Pfirsichblüte ist in der chinesischen Kultur Symbol für Erotik und neue Beziehungen. Sie steht aber ebenso für deren Krisen. Die Autorin und Dramaturgin Gesine Schmidt befragte deutsch-chinesische Paare nach ihren Erfahrungen in der Partnerschaft und mit dem Leben in der Fremde. Mehr unter www.ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Mittwoch 20:00 Uhr

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NDR 90,3

Kulturjournal Spezial

Jean-Jacques Kravetz50 Jahre Jean-Jacques Kravetz Moderation: Petra Volquardsen Jean-Jacques Kravetz hat Hamburger Musikgeschichte geschrieben und tut es bis heute: Vor 50 Jahren kam der Musiker aus Paris nach Hamburg - der Liebe wegen. Anfangs hat er Beatles Songs gecovert, später zusammen mit Inga Rumpf die Bands Frumpy und Atlantis gegründet. Als Keyboarder, Organist und Komponist hat er mit vielen bekannten Musikern zusammen gearbeitet, ob mit Peter Maffay, Marius Müller-Westernhagen oder immer wieder mit Udo Lindenberg. Seit vielen Jahren gehört er zu Udos Panik-Familie. Ende September feiert Jean-Jacques Kravetz mit Freunden und Weggefährten ein Doppel-Jubiläum in der Fabrik in Ottensen: 50 Jahre Kravetz in Deutschland und den zehnjährigen Geburtstag seiner Musikstiftung Entrée. Vorher erzählt er im "Kulturjournal Spezial" aus seinem spannenden Musikerleben. 20:00 - 20:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg Kulturjournal Spezial
Mittwoch 20:00 Uhr

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HR2

Kaisers Klänge

2001 odyssee2001 Odyssee im Weltraum - Science Fiction und Musik Moderation: Niels Kaiser Vor 50 Jahren schrieb der Regisseur Stanley Kubrick mit seinem Science Fiction-Klassiker "2001 - Odyssee im Weltraum" auch Filmmusikgeschichte.
Mittwoch 20:04 Uhr

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Bayern 2

radioKrimi

anne chapletSchneesterben (1/2) Von Anne Chaplet Mit Gert Heidenreich, Axel Milberg, Eva Gosciejewicz, Peter Kremer, Rita Russek, Natalie Spinell, Horst Sachtleben und anderen Komposition: Pierre Oser Bearbeitung und Regie: Walter Adler BR 2006 im Hörspiel Pool Winterzeit in Klein-Roda. Ein Kind stirbt. Ein Kinderarzt soll schuld sein. Nachdem der Schnee endlich schmilzt, findet man unter ihm das Übliche: die Reste von verschossenen Silvesterraketen, vergessenes Kinderspielzeug, verlorene Handschuhe. Und eine Leiche. Der Tote ist ein Kriegsberichterstatter, erschlagen wird er vor dem Bungalow einer Feriensiedlung aufgefunden. Die Frau des Kinderarztes erklärt sich für schuldig. Für die Dorfbewohner sind die Dinge klar. Nur Paul Bremer, der zugereiste Werbefachmann aus Frankfurt, glaubt nicht an die allzu klaren Lösungen. Als dann bei der Gerichtsverhandlung der Kinderarzt Thomas Regler plötzlich behauptet, nicht seine Frau, sondern er habe den Kriegsberichterstatter getötet, geraten die einfachen Wahrheiten der scheinbar heilen Dorfwelt ins Wanken. Die Romanvorlage der zweiteiligen Hörspielfassung "Schneesterben" erhielt den Deutschen Krimipreises 2004 und den Radio-Bremen-Krimipreis. Anne Chaplet, eigentl. Cora Stephan, geb. 1951, lebt in Frankfurt am Main und Südfrankreich. Studium der Politikwissenschaften und Geschichte. Arbeitete als Übersetzerin, Lektorin, Dozentin und Rundfunkmoderatorin. Veröffentlichung von Büchern zu historischen und politischen Themen. Romane u.a. "Caruso singt nicht mehr" (1998), "Nichts als die Wahrheit" (2000, Deutscher Krimipreis 2001), "Die Fotografin" (2002), "Sauberer Abgang" (2006), "Erleuchtung" (2012), "In tiefen Schluchten" (2017). Weitere BR-Hörspieladaptionen: "Caruso singt nicht mehr" (2003), "Nichts als die Wahrheit" (2005).
Mittwoch 20:05 Uhr

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NDR Info Spezial

Zeitzeichen

Hans Thilo Schmidt19. September 1943 Der Todestag des Spions Hans Thilo Schmidt Von Martin Herzog Aufnahme des WDR Seine Decknamen lauteten HE, Asché und Source D: Hans-Thilo Schmidt. In Deutschland ist er fast völlig unbekannt, doch Militärhistorikern gilt er als der wichtigste Spion des Zweiten Weltkrieges. Dabei hatte er das größte deutsche Militär-Geheimnis bereits Jahre zuvor verraten: Die "Enigma". Der französische Geheimdienst war zunächst skeptisch, als sich der Mitarbeiter der Chiffrierstelle im Berliner Reichswehrministerium meldete. Man vermutete einen Doppelspion. Aber was Hans-Thilo Schmidt anbot, war so brisant, dass man darauf einging - und es lohnte sich: Von 1931 an lieferte der Deutsche immer wieder Blaupausen, Bedienungsanleitungen und Einstellungen der "Enigma". Schmidts Informationen legten die Grundlage für die Entschlüsselung der legendären Chiffriermaschine, die lange Zeit als unknackbar galt. Ihm selbst ging es dabei nie um die Sache, sondern ausschließlich um Geld für seinen aufwändigen Lebensstil. Als Schmidt 1943 entdeckt und festgenommen wurde, nahm er sich im Berliner Gestapo-Gefängnis das Leben.
Mittwoch 20:15 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

martina schwarzmannKabarett, Comedy & schräge Lieder Bei der Schwarzmann Dahoam Hausbesuch bei Martina Schwarzmann Von Sabine Fringes Mit ihren skurrilen und deftigen Liedern, Gstanzln und Geschichten über den Alltag auf dem Land hat die gelernte Köchin mittlerweile alle großen Kabarettpreise gewonnen. Martina Schwarzmann, strenge Brille, straffer Dutt, weiß wovon sie singt: 1979 wurde sie in Überacker nahe Fürstenfeldbruck geboren - und wohnt heute, nur ein paar Dörfer weiter, auf einem Bauernhof in Altomünster, zusammen mit ihrem Mann und drei Kindern. Das meiste, wovon sie auf der Bühne singt und spricht, hat sie selbst erlebt, sagt Schwarzmann. Höchste Zeit, nicht nur für ,Stoderer" (Leute aus der Stadt), sie einmal zu Hause zu besuchen. Bei der Schwarzmann Dahoam
Mittwoch 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

"Weinen hilft dir jetzt auch nicht" - Gewalt in der Geburtsh

hausgeburtilfe Von Marie von Kuck Die junge Chirurgin fühlt sich gut. Sie freut sich auf die Geburt. Die Klinik verspricht eine Hausgeburt mit der Sicherheit eines Krankenhaues. Alles läuft nach Plan. Dann spritzt ihr die Hebamme ohne Vorwarnung und gegen ihren Willen ein starkes Beruhigungsmittel. Gegen das, was dann folgt, kann sie sich nicht mehr wehren. Sie erlebt es wie eine Vergewaltigung. An den psychischen Folgen leidet sie bis heute. Im Jahr 2014 veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation WHO eine Erklärung: "Viele Frauen in aller Welt erfahren unter der Geburt in geburtshilflichen Einrichtungen eine missbräuchliche und vernachlässigende Behandlung". Die Liste der Übergriffe ist lang: Körperliche Misshandlung, tiefe Demütigung und verbale Beleidigung, aufgezwungene oder ohne Einwilligung vorgenommene medizinische Eingriffe, grobe Verletzung der Intimsphäre, Verweigerung der Aufnahme, Vernachlässigung unter der Geburt. Die WHO spricht von einem gravierenden Problem. Regie: Beatrix Ackers Produktion: Deutschlandradio 2017 Sprecher: Marie von Kuck Julia Schäfle Carmen Heibrock Rebecca Madita Hundt Bruno Winzen (43 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

Benga BluesKlangkosmos NRW: Peter Akwabi und Boda Boda (Kenia) Aufnahme vom 14. Mai aus der Alten Molkerei, Bocholt Benga Blues aus der goldenen Zeit Ostafrikas bis 24:00 Uhr
Mittwoch 22:04 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

youn sun nahJazz aus Nürnberg: Mostly Vocal "Jazz ist wie die Luft zum Atmen" Die koreanische Sängerin Youn Sun Nah Moderation und Auswahl: Ulrich Möller-Arnsberg Sie ist eine Grenzgängerin der besonderen Art. Geboren in Seoul träumt sie davon, einmal in Pjöngjang zu sein, weil ihr Vater aus Nordkorea stammt. Als Gesangstalent in einem klassischen Konzert entdeckt, interessiert sie sich für französisches Chanson. Deswegen geht sie nach Paris, studiert dann dort aber Jazz. Sie wird zur Entdeckung in der internationalen Jazzszene und entdeckt für sich die traditionelle koreanische Musik. Der Bogen, den die Sängerin Youn Sun Nah in ihren Konzerten und bei ihren CD-Produktionen zu spannen vermag, reicht weit. Stimmakrobatik und schöner, Gänsehaut bereitender Stimmklang stehen bei ihr ebenso nebeneinander, wie Songs von Tom Waits bis Nat King Cole, die sie auf ganz eigene Art und Weise covert. Markenzeichen: authentisch und unverwechselbar. 2017 erschien die letzte von insgesamt vier CDs beim renommierten Jazzlabel ACT. In seiner Jazztime über die 49-jährige Süd-Koreanerin präsentiert Ulrich Möller-Arnsberg auch Aufnahmen, die Youn Sun Nah vor ihrem Debüt bei ACT veröffentlicht hat.
Mittwoch 23:05 Uhr

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