Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

Irrtum WissenschaftIrrtum in der Wissenschaft Bremse oder Motor? Von Martin Schramm Irrtum in der Wissenschaft - er soll vorkommen. Manche sagen sogar, der Irrtum sei die Regel und die "Wissenschaft von heute" prinzipiell der "Irrtum von morgen". - Prominente Beispiele gibt es jede Menge: z.B., dass die Erde eine Scheibe sei, die Sonne sich um die Erde drehe. Ein unbekannter Forscher hat vor über 100 Jahren ein Komma übersehen, weshalb man jahrzehntelang dachte, dass Spinat besonders viel Eisen enthält - zum Leidwesen ganzer Generationen von Kindern. Ob es um die Entdeckung des so genannten "Mörderchromosoms" geht oder um die vermeintlichen "Gedächtnismoleküle", um das geheimnisvolle "Polywasser" oder den umstrittenen "Ätherwind" - die Liste der Irrtümer in Wissenschaft und Forschung ist lang. Und schon oft wurden sie aufgelistet. Redaktion: Thomas Morawetz
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Ungarn-AufstandDer Ungarn-Aufstand hat auch die österreichische Geschichte mitgeprägt. Flüchtlinge von damals erinnern sich. Im November 1956 verschwand Ungarn endgültig hinter dem Eisernen Vorhang. Der Aufstand, der am 23. Oktober begonnen hatte, der Versuch, einer Diktatur und dem Machteinfluss der Sowjetunion zu entkommen, war blutig niedergeschlagen worden. Fast 200.000 Menschen verließen damals Ungarn - die allermeisten machten zumindest Zwischenstation in Österreich. Hier geblieben sind allerdings nur die wenigsten - knapp 15.000 Flüchtlinge haben sich schließlich in Österreich ein neues Leben aufgebaut. Drei davon, die als junge Männer geflüchtet waren, haben vor kurzem bei einer Veranstaltung in Wien von ihren Erlebnissen im Herbst 1956 erzählt. Welchen Stellenwert hatte der Aufstand damals für Ungarn und Österreicher, und wie hat man in Österreich diese Zeit erlebt?
Donnerstag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

SäuglingDer Filter als Kulturtechnik Rein in die Blase Von Raphael Smarzoch Informationen, Bilder, Musik, Luft. Durch Filter schauen wir auf die Welt und die Welt auf uns. Hartnäckig hält sich das Vorurteil des Internets als großer Filterblase, in der gefährliche Fake News kursieren, Algorithmen Kaufentscheidungen beeinflussen und Seh- und Hörgewohnheiten determinieren. Digitale Filter sind zu einem essentiellen Bestandteil des medial vermittelten Alltags geworden. Sie sortieren angeblich Hatespeech aus, verschönern Fotografien und bringen beispielsweise in Form von Hashtags, Ordnung in die unendlichen Informationsfluten des World Wide Webs. Der Vorgang des Filterns ist aber nicht zwangsläufig den digitalen Medien vorbehalten, sondern uralte Praxis. Schon in analogen Zeiten galt es, Strategien zu entwickeln, der Vielfalt der Welt Herr zu werden. Der selektive Blick auf Umwelt und Umgebung ist ein wesentlicher Baustein menschlicher Wahrnehmung.
Donnerstag 19:30 Uhr

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Radio Blau

Leipziger Liederszene: Jens-Paul Wollenberg

Jens-Paul WollenbergJens-Paul Wollenberg ist als enfant terrible oder als "Warack im Frack" in Leipzig ein Begriff und stürmt regelmäßig die deutschlandweite Hitparade der "Liederbestenliste". Im Gespräch mit Dieter Kalka
Donnerstag 21:00 Uhr

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Bayern 2

radioTexte am Donnerstag

dostojewskiDostojewski: Eine peinliche Geschichte(1/2) Ein schwacher Moment, ein bisschen Rührseligkeit, schon rückt das Volk, mit dem man es doch so gut meinte, einem ganz unangenehm auf die Pelle - so die Erfahrung, die Dostojewksi den Staatsrat Pralinski in dieser peinlichen Geschichte machen lässt. Gelesen von Friedhelm Ptok Die Zeiten sind aufgewühlt im zaristischen Russland, Alexander II. hat 1861 die Leibeigenschaft aufgehoben, große gesellschaftliche Umwälzungen zeichnen sich ab - da kann es passieren, dass ein Politiker überraschend einen Hang zur Menschlichkeit entdeckt, selbst ein frischernannter "Wirklicher Staatsrat". So passiert es Iwan Iljitsch Pralinski, der sich einen schwachen Augenblick lang ganz großartig fühlt als volksnaher Reformer und freigeistiger Vorgesetzter. Praktisch heißt das: Er erscheint uneingeladen zur Hochzeit eines Untergebenen. Natürlich muss das furchtbar schiefgehen, Dostojewski schildert mit unbarmherzigem Sinn für das Tragikomische dieser "peinlichen Geschichte", wie furchtbar schief es geht ... satirische Texte verbindet man wenig mit Dostojewski, dem Düsteren; bissige Gesellschaftsanalyse in (etwas) heiterer Form zeigt dieses von Christiane Pöhlmann neu übersetzte Werk. Friedhelm Ptok beherrscht virtuos den Klang jovialer Erbarmungslosigkeit, der uns Pralinskis innere Logik - und Qualen! - erleben lässt. Zu hören in der klassischen Lesung, radioTexte am Donnerstag, am 15. und 22. November 2018. Regie: Irene Schuck. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.
Donnerstag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

helmut oehringWie Kaiser Wilhelm mit Kara ben Nemsi auszog, das Fürchten zu lernen Hörspiel von Gert Hofmann Mit: Dieter Borsche, Hans Korte u. a. Komposition: Enno Dugend Regie: Heinz Wilhelm Schwarz (Produktion: WDR 1973) Am 9. November 1918 dankt endlich der deutsche Kaiser Wilhelm II. ab. Wie kam es bloß dazu? Vielleicht so, wie es diese hintersinnig-böse Satire nahelegt: Der deutsche Kaiser Wilhelm möchte Weltgeschichte so betreiben, wie Karl May seine Abenteuer erfindet. Deshalb reitet er mit Kara ben Nemsi durch die Wüste Afrikas, doch die versprochenen orientalischen Abenteuer wollen sich nicht einstellen. Hier bringt es der Kaiser nur zu beachtlichen Taktlosigkeiten gegenüber den Einheimischen. Diese bahnen jedoch, flankiert von der seit 1889 einsetzenden Flottenpolitik Admiral Tirpitz", ein ganz besonders Abenteuer an. Er versteht das, was da heraufzieht, als das endlich eingelöste Karl-May-Abenteuer großen Stils, auch wenn es eben ab 1914 zu den menschverachtenden und -vernichtenden Materialschlachten des Ersten Weltkriegs führt.
Donnerstag 22:03 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Radio Globo

miriam makebaMama Africa Revisited Zum zehnten Todestag von Miriam Makeba Mit Klaus Frederking Jeder hat "Pata Pata" im Ohr, ihren einzigen richtig großen Hit. Er kam vor 50 Jahren in die Charts. Darüber hinaus wurde die südafrikanische Sängerin international vor allem als Außenposten des Kampfes gegen das Apartheid-Regime in ihrer Heimat bekannt; anfänglich auch als Figur der Bürgerrechtsbewegung in den USA. Dann bezog sie eine radikalere Position, durfte nicht mehr dort auftreten, wurde in Guinea sesshaft und gab häufig Konzerte in Afrika. Nach der Abschaffung der weißen Herrschaft zog sie in ihre Heimat zurück. Klaus Frederking beleuchtet das Leben einer Künstlerin, die bisher viel zu wenig in Radio Globo zur Geltung gekommen ist.
Donnerstag 22:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

matt ruffDer Thrill vor Mitternacht G.A.S. Die Trilogie der Stadtwerke Hörspiel in 3 Teilen von Matt Ruff Übersetzung aus dem Amerikanischen: Giovanni und Ditte Bandini Bearbeitung und Regie: Walter Adler Teil 1: Abwässer Joan Fine: Susanne Lothar Ayn Rand: Gustl Halenke Kite: Ingrid Andree G.A.S.: Michael König Harry Gant: Sylvester Groth Lexa/Bankautomat: Rosel Zech Maxwell: Thomas Thieme Clayton Bryce/Harpo 1.1.5.: Herbert Schäfer Jerry Gant: Hermann Lause Winnie Gant: Evelyn Matzura Roy: Hans Diehl Amos: Daniel Berger Andy: Hanns-Jörg Krumpholz Mufti: Peter Harting Vanna Domingo: Christiane von Poelnitz Fatima: Angelika Bartsch Eddie Wilder: Philipp Schepmann Hartower: Heinrich Giskes Prohaska: Walter Renneisen Toby/Shorty: Andreas Pietschmann Seraphina: Jele Brückner Biber: Otto Sander Wühlmaus: Leslie Malton Eichkätzchen: Gunda Aurich Mosel Katzenstein/Cohn: Ernst Alisch Morris Katzenstein: Jens Harzer Vogelsang: Josef Tratnik Powell 617: Wolfgang Rüter Lexas Rechner: Susanne Barth Zeitungsverkäufer: Thomas Hodina JF Kennedy: Jürg Löw Arzt: Justus Fritzsche Fahrstuhl/Werbung: Vittorio Alfieri John Wayne/JE Hoover: Hans Peter Hallwachs Kellner: Ralf Komorr Timex: Sabine Kallhammer Erzähler: Peter Fitz bis 24:00 Uhr Comicartiger Sci-Fi-Thriller über drohende globale Verschwörung
Donnerstag 23:00 Uhr

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Ö1

Zeit-Ton

GemüseorchesterGrün, Grüner, Gemüseorchester (1). Gestaltung: Astrid Schwarz Das Wiener Orchester mit den kurzlebigen Instrumenten legt mit "The Green Album" sein viertes Album vor. Seit zwanzig Jahren untersucht das in Wien unter Gemüseorchester bekannte Kollektiv die klanglichen Eigenschaften von Gemüse. Als The Vegetable Orchestra hat es sich international einen Namen gemacht. Das verwendete Instrumentarium besteht auch nach zwei Jahrzehnten ausschliesslich aus Gemüse, das zurecht geschnitten, gehackt und gefräst wird. Frisch oder getrocknet, - Karotten, Lauch, Zellerknollen, Artischocken, Trockenkürbisse und Zwiebelschalen dienen als Basis für die Klangerzeugung. Nach dem Konzert gibt es die traditionelle Gemüsesuppe. Im Zeit-Ton hören Sie bereits Ausschnitte aus "The Green Album", das am kommenden Samstag im Rahmen des Wien Modern Festivals mit einem Konzert präsentiert wird.
Donnerstag 23:03 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

robben fordAll that Jazz So sicher war sich Robben Ford gar nicht, ob er wieder mehr Jazz oder eher Pop spielen sollte. Am Ende entschied er sich für Blues und nahm eines seiner lässigsten Alben seit Jahren auf. Für Wolfgang Muthspiel hingegen war es eher die Frage, was er aus dem Staraufgebot seiner nächsten Platte alles machen könnte. Und so gelang es dem Gitarristen, mit wunderbarer Leichtigkeit zwischen den Persönlichkeiten seines faszinierenden Quintetts zu vermitteln. Donny McCaslin wiederum forscht weiter in die Richtung, die ihm Davie Bowie gewiesen hat. Mindestens drei neue Alben also, die den Jazz-November prägen. Moderation und Auswahl: Ralf Dombrowski
Donnerstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

AudioguideMeerschallschwamm und Schweigefang Von Ulrike Janssen und Marc Matter Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Ein Museum voller fantastischer Tonapparate. Doch es wurde zerstört. Bis auf eine Ausnahme: den Audioguide. "Es handelt um: Aufzeichnungen aus Vergangenzeit: terrestrisch Wissen, haltet fest Schall. Und Ton und Kling und Sprech ..." So beginnt ein Audioguide, der aus den Trümmern eines zerstörten Museums gerettet werden konnte. Dort wurden Apparate zur Tonaufzeichnung ausgestellt, die bisher unbekannt waren oder nur in der Literatur oder der Mythologie vorkamen: Ein Meerschallschwamm, ein Schweigefang. Nun ist es gelungen, Teile dieses Audioguides zu restaurieren und wieder hörbar zu machen. Ulrike Janssen, geboren 1967 in Leverkusen, Autorin und Regisseurin für Hörfunk und Theater, lebt und arbeitet in Köln. 2011 erhielt sie den Förderpreis zum Karl-Sczuka-Preis. Marc Matter, geboren 1974 in in Basel, arbeitet als Autor, Klangkünstler und Dozent, lebt zur Zeit in Bad Säckingen im Schwarzwald. 2011 erhielt er den Karl-Sczuka-Preis. Mitbegründer des Instituts für Feinmotorik. Meerschallschwamm und Schweigefang
Freitag 00:05 Uhr

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