Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

bodo traberFungus - Pilz des Grauens Von Bodo Traber und Jörg Buttgereit Nach einer Erzählung von William Hope Hodgeson Regie: Jörg Buttgereit und Bodo Traber Mit Oliver Rohrbeck, Sabine Jaeger, Matthias Bundschuh, Ilona Otto, Norman Matt, Robert Kreuzaler, Joachim Kerzel und Dirk Müller Musik: André Abshagen Produktion: WDR 2016 Länge: 53"32 Tokio im Ausnahmezustand - Sirenen heulen über der Stadt. Die Bevölkerung wird davor gewarnt, die Wohnungen zu verlassen. Erst die Grippewelle letztes Jahr, nun treibt der Wind schon wieder radioaktive Wolken auf die Stadt zu, und weder der Tenno noch die Regierung tun etwas dagegen! Einige junge Bewohner Tokios sind das ständige Chaos leid und machen sich mit einem Segelboot auf in Richtung Südpazifik, die Fidji-Inseln vielleicht, wo die Luft noch sauber ist. Einige Zeit darauf bleibt in nebliger Nacht der Fischtrawler Ebirah wegen Maschinenschadens liegen. Der junge Matrose, der allein an Deck auf Wache ist, hört aus der Dunkelheit eine Stimme: ein Schiffbrüchiger bittet um Essen. Der Fremde ist vor einiger Zeit in einem Schlauchboot auf einer Insel gestrandet und will weder gesehen werden noch näherkommen, weil er eine ansteckende Krankheit habe ... Fungus - Pilz des Grauens
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Hörspiel

Otto Grünmandl"Grünmandl oder Das Verschwinden des Komikers". Texte von Otto Grünmandl, bearbeitet von Andreas Vitásek und Martin Sailer. Mit Andreas Vitásek, Regie: Martin Sailer. Tontechnik: Peter Kircher (ORF Tirol 2017) Als junger Kabarettist sei er von Otto Grünmandl dazu ermuntert worden, nichts und niemanden zu kopieren, sondern eine eigene, unverwechselbare Spur zu finden und zu ziehen, erzählt Andreas Vitásek, wenn man ihn nach seiner Nähe zum Tiroler Kabarettisten, Schauspieler und Schriftsteller befragt. Jetzt hat Vitásek gemeinsam mit Grünmandls Sohn Florian aus Texten des Hallers das Hörspiel "Grünmandl oder Das Verschwinden des Komikers" erstellt. Eine persönliche Begegnung mit dem Phänomen des Unverwechselbaren.
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Lasker-WallfischDie Quellen sprechen - Zeitzeugen Gespräche mit Ruth Winkelmann, Uri Siegel, Anita Lasker-Wallfisch und Max Mannheimer BR 2012/2017 Verfügbar auf www.die-quellen-sprechen.de Im November 2017 sendet Bayern 2 in vier neuen Sendeterminen 15 Gespräche mit Zeitzeugen und Wissenschaftlern, die im Zeitraum von 2012 bis 2015 aufgenommen wurden. Die erste Sendung präsentiert Gespräche mit dem Holocaustforscher Omer Bartov und den Zeitzeugen Mirjam Bolle und Henry Rotmensch. Auf der Webseite www.die-quellen-sprechen.de stehen sämtliche Gespräche und Dokumente sowie weiterführende Informationen zum Hören und Nachlesen dauerhaft zur Verfügung. Von den antisemitischen Aktionen in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtergreifung zum Holocaust, der sich über ganz Europa ausbreitete: Seit 2012 produziert der BR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte die dokumentarische Höredition Die Quellen sprechen, für die Schauspieler und Überlebende der Shoah hunderte von ausgewählten historischen Dokumenten einlesen - verfasst von Opfern, Beobachtern und Tätern. Die Quellen sprechen - Zeitzeugen Ruth Winkelmann, 1928 in Berlin geboren als Kind einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters; Besuch der jüdischen Mädchenschule von 1934 bis zu deren Schließung 1942; im selben Jahr zur Zwangsarbeit in einer Uniformfabrik verpflichtet; 1943 der Deportation entkommen; in der Laubenkolonie "Einigkeit" in Wittenau untergetaucht; im April 1945 von der Roten Armee befreit; lebt heute als Zeitzeugin in Berlin. Uri Siegel, 1922 in München-Schwabing geboren; Sohn des Anwalts Julius Siegel, Neffe des ehemaligen FC-Bayern-Präsidenten Kurt Landauer; 1933 Entschluss zur Emigration; 1934 Ausreise der Familie nach Palästina; Schulbesuch in Haifa; ab 1942 Dienst beim britischen Militär; 1957 Rückkehr nach Deutschland als Anwalt für Wiedergutmachungsfragen; lebt bis heute in München. Anita Lasker-Wallfisch, 1925 in Breslau geboren; 1939 Emigration der ältesten Schwester; 1942 Deportation und Ermordung ihrer Eltern; Umzug mit ihrer Schwester Renate in ein Waisenhaus, Zwangsarbeit in einer Papierfabrik; unterstützte französische Kriegsgefangene beim Fälschen von Papieren; bei Fluchtversuch verhaftet; im Juni 1943 zu einer Gefängnisstrafe verurteilt; im Dezember Deportation nach Auschwitz; als Cellistin Mitglied im Mädchenorchester von Auschwitz unter Alma Rosé, der Nichte Gustav Mahlers; 1944 Verlegung ins KZ Bergen-Belsen; von Alliierten am 15. April 1945 befreit; Auswanderung nach London; 2016 ausgezeichnet mit dem Preis für Verständigung und Toleranz; lebt in London. Max Mannheimer, 1920 im mährischen Neutitschein geboren; nach dem Einmarsch deutscher Truppen und kurzzeitiger Verhaftung des Vaters 1938 Flucht der Familie nach Ungarisch-Brod; Arbeit im Straßenbau; 1942 Heirat mit Eva Bock; am 31. Januar 1943 Deportation ins KZ Theresienstadt und von dort Transport nach Auschwitz-Birkenau mit Eva, seinen Eltern und drei Geschwistern; in den folgenden Monaten Ermordung der ganzen Familie bis auf seinen Bruder Edgar; im August mit Edgar ins KZ Warschau zu Aufräumarbeiten im zerstörten Ghetto verschleppt; 1944 Transport ins KZ Dachau, Zwangsarbeit in Mettenheim; ab Februar 1945 im Außenkommando Mühldorf; Ende April an Typhus erkrankt; Evakuierungstransport, am 30. April 1945 in Tutzing von Amerikanern befreit; später als Buchautor, Maler, Präsident der Lagergemeinschaft Dachau und Vizepräsident des Internationalen Dachau-Komitees tätig; im September 2016 in München verstorben. Die Gespräche führte Ulrich Gerhardt.
Samstag 15:05 Uhr

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BR-Klassik

Do Re Mikro

Spione(I) Elvis 007 und andere Spione Heimlich seine Nase in die Geheimnisse anderer hinein zu stecken, das haben schon die alten Ägypter gemacht. Die alten Griechen, die älteren Geschwister und sowieso alle, die neugierig sind. Zu Kriegszeiten hatten Geheimdienste jede Menge zu tun, aber auch heutzutage hat jedes Land seinen eigenen streng geheimen Geheimdienst. Wir haben ein paar berühmte Agenten ausspioniert, haben nachgehört, wer von wem Töne stibitzt hat. Wir wissen, wie man am besten geheime Botschaften übermittelt und begleiten Elvis auf einer geheimen Mission. Und wir begleiten einen Geräusche-Spion auf der Jagd nach einem verschwundenen Geräusch. Ein Live-Hörspiel, das Teilnehmer auf der ersten Konferenz der Hörclubkinder im Münchner Funkhaus produziert haben. Elvis 007, Schnüffler im Auftrag seiner Majestät und andere Geheimagenten, in Do Re Mikro am 18. und 19. November.
Samstag 17:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

radio tatortARD Radio Tatort Abschaum Von Friedemann Schulz Nebe: Sebastian Blomberg Schmoll: Martin Engler Panzer: Hanno Koffler Cindy: Sandra Gerling Linda, Postbotin: Barbara Philipp Leiter des Jugendamtes: Hartmut Volle Dr. Jäger, Rechtsmediziner: Sascha Nathan Rudolf: Ingo Hülsmann Arno: Daniel Drewes Zahnarzt: Michael Goldberg Frau des Zahnarztes: Ricarda Klingelhöfer Bodo: Kenzo Uhlig Tischler: Martin Rentzsch Tammi: Jakob Assheuer Anwalt: Thomas Huber Ferner wirken mit: Michael Lucke, Ellen Schulz, Benedikt Greiner, Nils Kreutinger und Jonas Schlagowsky Regie: Harald Krewer Aufnahme des hr Kaum ist Hauptkommissar Nebe in der Provinz angekommen, stößt er auf einen Doppelmord. Ein Geschwisterpaar, vom Ort nur "Abschaum" genannt, ist auf bestialische Weise erschlagen worden.
Samstag 17:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

brüder löwenherzWiederholung: So 14.05 Uhr Die Brüder Löwenherz (2) Hörspiel in 2 Teilen von Astrid Lindgren Bearbeitung: Maria Fremmer Komposition: Henrik Albrecht Regie: Claudia Johanna Leist
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

dietmar dath«Nie mehr warten» von Dietmar Dath und Thomas Weber Im Frühjahr 1917 kommt Lenin aus dem Exil nach Russland zurück und macht deutlich, dass die Revolution, die das Regime des Zaren gestürzt hat, ihm nicht genügt. Die «Februarrevolution» war für ihn nur das Vorspiel einer gewaltigen Umwälzung hin zum Sozialismus. In der historischen Situation zwischen Februar und Oktober 1917 gibt es drei Standpunkte: Stimme A will nie mehr warten, bis die Gelegenheit da ist, eine völlig neue Gesellschaftsgeschichte zu beginnen. Stimme B will nie mehr warten, bis endlich das friedliche und gesetzmässige, ruhige und freie Leben beginnt, also die Zeit von Krieg und Aufstand vorbei ist. Stimme C will nie mehr auf den Moment warten, an dem sich zeigt, welche der beiden anderen Haltungen die unbezweifelbar richtige ist. Eine besondere, geheimnisvolle Rolle spielen Briefe Lenins an seine Geliebte Inessa Armand, deren zwischen den Zeilen verborgener zweiter Text sich im Drama «Nie mehr warten» als eine Art Song herausstellt. Mit: Effi Rabsilber, Christian Redl, Martin Rentzsch und Susanne-Marie Wrage Musik: Kammerflimmer Kollektief (Heike Aumüller, Johannes Frisch Paul Lovens) - Komposition: Thomas Weber - Regie: Iris Drögekamp und Thomas Weber - Produktion: SWR 2017 - Dauer: 49" Dietmar Dath wurde 1970 in Rheinfelden (D) geboren. Er lebt als Schriftsteller, Übersetzer, Musiker und Publizist in Freiburg und Frankfurt a. M. Er war verantwortlicher Redakteur des Magazins für Popkultur «Spex» (19982000) und ist derzeit Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dietmar Dath hat zahlreiche Romane, Theaterstücke, Sachbücher, Hörstücke und Gedichte veröffentlicht. Thomas Weber, geboren 1969 in Karlsruhe, gründete 1996 das Musikprojekt «Kammerflimmer Kollektief». Als Musiker, Produzent und Komponist arbeitet er in akustischen und elektronischen Kontexten. Daneben realisiert er Hörspiele und Filmmusiken. Thomas Weber spielt mit Dietmar Dath, Heike Aumüller und Johannes Frisch seit 2011 auch in der Avant-Rock-Band «The Schwarzenbach».
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

ARD Hörspieltage 2017 Das Gewinnerstück
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

radio tatortAbschaum ARD Radio Tatort Kriminalhörspiel von Friedemann Schulz Mit: Sebastian Blomberg, Martin Engler, Hanno Koffler u. a. Musik: Christian Mevs Regie: Harald Krewer (Produktion: HR 2011) Audio unter radiotatort.ard.de
Samstag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

radio tatortARD Radio Tatort: Abschaum Von Friedemann Schulz Komposition: Christian Mevs Regie: Harald Krewer HR 2011 Rotenburg an der Fulda. Nebes erster Fall. Für Nebe, zwangsversetzt von Mainhattan in die tiefste Provinz, ist Rotenburg zugleich ein Ort der Verbannung und der Sühne. Man wirft ihm vor, einen Gangster gefoltert zu haben. Ein anderer Vorwurf, den er sich selbst macht, betrifft den Tod einer Frau, die er geliebt hat. Es scheint, als habe Nebe das große Verbrechen ins beschauliche Rotenburg mitgebracht: Ein Geschwisterpaar, das man im Ort als "Abschaum" bezeichnet und das offenbar in geschwisterlicher Liebe zwei Söhne miteinander hat, ist auf bestialische Weise erschlagen worden. Download unter www.ARD.de Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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NDR Info

Jazz Konzert

piet mondrianBroadway Boogie Bebop (2/2) Mit Stefan Gerdes Herbst 1943: In New York feilt der Maler Piet Mondrian an seinem letzten großen Werk: Victory Boogie Woogie. Nach der Arbeit zieht es den Jazzfan ins Minton"s Playhouse, wo Thelonious Monk am Klavier sitzt. Beide, Mondrian und Monk, haben mit ihrer bewussten Reduzierung auf das Wesentliche ein jeweils einzigartiges Universum geschaffen. Wir wissen, dass Mondrian die Musik von Monk sehr geschätzt hat. Aber sind sich die beiden je persönlich begegnet? Was, wenn sie sich zu später Stunde an der Bar getroffen und bei einem Glas Wein oder Gin angefreundet hätten? Wenn sie ins Plaudern geraten wären... über das Leben, die Kunst und die Musik? Zu Monks 100. Geburtstag wagen wir den Versuch mit einem Live-Hörspiel in zwei Teilen. Erstsendung am Sonnabend, Wiederholung am Dienstag auf NDR Blue
Samstag 22:05 Uhr

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