Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

rolf beckerGestatten, mein Name ist Cox (3/4) Von Rolf Becker Regie: Hans Gertberg Musik: Siegfried Franz Mit Carl-Heinz Schroth, Hans Zesch-Ballot, Heinz Klingenberg, Manfred Steffen, Richard Münch, Walter Grüters, Tonio von der Meden, Herbert Steinmetz u.a. Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk 1952 Länge: ca. 54" (Teil 4 am 24.8.2019) Eine Wäschereirechnung ist eine weitere Spur zu Wallings" wahrem Mörder. Auf dem Weg zu dieser Wäscherei wird Paul Cox von einem gewissen Mr Richardson aufgelesen. Dabei werden sie von einem anderen Wagen von der Straße abgedrängt und in einen Unfall verwickelt, und Richardson kann den flüchtigen Paul nur knapp vor dem Zugriff des herbeigeholten Polizisten retten. Dieser ominöse Richardson ist es auch, der Paul am frühen Morgen telefonisch mitteilt, dass der Wagen, der sie bedrängt hatte, gefunden wurde. Die Fahrerin hatte ihn vor einen Baum gesteuert. Am Steuer: Pauls Verlobte Margit Simmons. Tot. Bevor er seine Gefühle richtig sortieren kann, will sich Paul Cox in Margits Wohnung umsehen. Vielleicht hilft es ihm zu begreifen, warum sie sich auf diese Intrige gegen ihn eingelassen hat. Als erstes findet Paul dort den vermissten Nachbarsjungen Pit Fitzgerald. Er wundert sich, dass sein Vater sich Sorgen um ihn machen soll. Er selbst habe Miss Simmons doch gebeten, auf ihn aufzupassen. - Hat auch sein eigener Nachbar Fitzgerald sich gegen Paul Cox verschworen? Gestatten, mein Name ist Cox (3/4)
Samstag 00:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Ö1 Hörspiel

magda woitzuck"Vom Fehlen des Meeres auf dem Lande". Von Magda Woitzuck. Mit Brigitte Karner, Gerti Drassl, Florentin Groll, Günther Einbrodt, Markus Sturzeis, Peter Unfried. Ton: Astrid Drechsler, Robert Pavlecka, Georg Mittermayr. Regie: Peter Kaizar (ORF 2013). Immer wenn es Frühling wird kommt sie wieder zurück. Sie war in der Karibik oder am Pazifik, in Thailand oder in Kambodscha, in Indonesien, Australien oder auf Kuba. Die Ich-Erzählerin in Magda Woitzucks Hörspiel taucht in allen Meeren dieser Welt nach Schnecken und Muscheln. Zu Hause, in einem idyllischen Dorf in Niederösterreich, tauscht sie ihre Trophäen gegen Naturalien. Sie tauscht seltene Exemplare gegen ein paar Bier, fünf Schnitzel samt Beilagen und eine Stange Zigaretten. Denn die Wirtin des Dorfgasthauses, von Fernweh geplagt und gleichzeitig ans Land gekettet, sammelt. Zuletzt will sie eine "Epitonium Scalare", auch die "Echte Wendeltreppe" genannt. Erstmals verzeichnet von Linné, 1758. "Man findet sie mit viel Glück im Roten Meer, bei Madagaskar und Südafrika, im Südwestpazifik von Japan bis zu den Fidschis". Am Ende verlässt die Wirtin ihr Dorfgasthaus um selbst nach Schnecken und Muscheln zu suchen. Unglücklicherweise kommt sie gerade zum falschen Zeitpunkt ans Ziel. Der Tsunami, der zu Weihnachten 2004 mehr als 200.000 Menschen das Leben kostete, begräbt auch sie unter seinen Fluten.
Samstag 14:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Hörspiel "Lenz" von Georg Büchner

georg büchnerLenz Von Georg Büchner Mit Rainer Bock, Anna Drexler, Marek Harloff, Steven Scharf und Anton Winstel Regie: Ulrich Lampen BR 2017 "Den 20. Januar 1778 kam er hierher." Er, das ist Jakob Michael Reinhold Lenz, Pfarrerssohn, Theologe, Dichter des Sturm und Drang. Hierher, das ist das elsässische Dorf Waldersbach in den Vogesen. Dort lebt der pietistische Pfarrer, Reformpädagoge und Seelenarzt Johan Friedrich Oberlin. Zu ihm kommt der Dichter Lenz auf Anraten eines Freundes. Lenz erhofft sich von der Begegnung mit Oberlin und seiner Familie Linderung seiner psychischen Leiden. Oberlin führt Buch über den Aufenthalt des Dichters, über die Tage der Besserung, über die wiederkehrenden Anfälle und die letztliche Übergabe des Gastes in professionelle Obhut in Straßburg nach knapp drei Wochen. Nüchtern, beobachtend, sachlich: Ein Krankenbericht. "Den 20. Jänner ging Lenz durchs Gebirg. Die Gipfel und hohen Bergflächen im Schnee, die Täler hinunter graues Gestein, grüne Flächen, Felsen und Tannen." So beginnt Georg Büchner die Erzählung "Lenz", die 1836 unter anderem auf der Grundlage von Oberlins Bericht entsteht. Schon dieser Anfang, in dem sich die Psyche der Titelfigur unmittelbar in den Naturbeschreibungen spiegelt, zeigt an: Lenz ist hier mehr als ein Krankheitsfall. Er wird zur literarischen, d.h. exemplarischen Figur. Sein Innenleben wird bestimmende Kraft der Erzählung. Sein Schwanken zwischen emotionalem Aufruhr und innerer Taubheit, seine Wechsel zwischen überbordender Euphorie und äußerster Hilflosigkeit sind Ausdruck eines Gefühls existenzieller Ohnmacht und Heimatlosigkeit. Zwar gibt es bei Büchner durchaus Hinweise auf konkrete biografische Erfahrungen, die Jakob Michael Reinhold Lenz in die psychische Instabilität treiben. Die Ansprüche des Vaters etwa, denen Lenz, seinen eigenen Bedürfnissen als Dichter folgend, nicht gerecht wird. Schuldgefühle aufgrund unglücklicher Liebesbeziehungen. Religiöse Zweifel. Doch in "Lenz" geht es nicht um ein biografisches Porträt oder um psychologische Diagnose. Es geht um die sprachliche Anverwandlung eines Lebensgefühls, um die Auslieferung an eine Verzweiflung an der Welt, der kaum etwas entgegenzusetzen ist. Auch wenn Lenz dies in der Erzählung immer wieder versucht: als er mit einer Kirchenpredigt zurück zu Gott und in die Dorfgemeinschaft finden will. Als er im Gespräch mit einem Freund die eigene künstlerische Programmatik verteidigt. Oder als er ganz im Wahn um die Wiedererweckung eines gestorbenen Mädchens kämpft. Am Ende aber scheitert er: "die Welt, die er hatte nutzen wollen, hatte einen ungeheuren Riß, er hatte keinen Haß, keine Liebe, keine Hoffnung, eine schreckliche Leere, und doch eine folternde Unruhe, sie auszufu¨llen. Er hatte "Nichts"." Georg Büchner, der als politisch Verfolgter und resigniert über die Möglichkeiten politischer Veränderung die Emotionslagen seines Protagonisten sehr genau kannte, hat mit "Lenz" einen Prosatext hinterlassen, der heute nichts an Wirkung und Identifikationspotential verloren hat.
Samstag 15:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR5

Krimi am Samstag

radio tatortARD Radio Tatort: Malina Von Dirk Schmidt Radio Tatort: Kommissar Lenz unter Mordverdacht Komposition: Rainer Quade Scholz: Uwe Ochsenknecht Lenz: Matthias Leja Latotzke: Sönke Möhring Vorderbäumen: Hans Peter Hallwachs Malina: Carmen Birk Wernhof: Thomas Anzenhofer Kemper: Daniel Wiemer Emmi : Anke Zillich Tomec: Mark Zak Pasic: German Gorst Realisation: Claudia Johanna Leist
Samstag 17:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

HR2

Hörspiel

radio tatortARD Radio Tatort | Malina von Dirk Schmidt Hamm sollte ein Ort der Bewährung für Felix Lenz werden. Der Düsseldorfer Kriminalbeamte war wegen seiner Alkoholprobleme versetzt worden. Soweit die Theorie, die Realität sieht anders aus. Ursendung
Samstag 18:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

monty arnoldDer Strudel der flüsternden Sachen Von Monty Arnold Als sein bester Freund Anatol zu Besuch ist, wird Hector von seiner Mutter wegen seines unaufgeräumten Zimmers fürchterlich ausgeschimpft. Das ist besonders peinlich, weil sie Recht hat. Die beiden Freunde beschließen, zusammen aufzuräumen - doch das ist leichter gesagt als getan. Der Raum ist so vollständig zugemüllt, dass die Möbel kaum noch herausragen. Beim ersten Aufräumversuch passiert das Unglaubliche: Unter dem gewaltigen Haufen aus Klamotten, DVDs, Pizzakartons, Sportsachen und Spielzeug eine Art Tunnelsystem gebildet, in das beide hineingeraten. Regie: Annette Kurth
Samstag 19:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Hörspiel

jochen schimmangDie erleuchtete Stadt gehört den anderen Von Jochen Schimmang Ein Leben für Literatur und Demokratie: Natalia Ginzburg Natalia Ginzburg: Nicole Heesters Lidia Levi: Caro Scrimali Giuseppe Levi: Simon Roden Leone Ginzburg: Denis Moschitto Levi-Brüder: Jonas Minthe Zitatorin: Susanne Reuter Regie: Annette Kurth Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr
Samstag 19:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Hörspiel

ursula krechelShanghai fern von wo (1/2) In die offenen Augen der Chinesen Von Ursula Krechel Regie: Hans Gerd Krogmann Mit Manfred Steffen, Katharina Palm, Anthony Gibbs, Donata Höffer, Elisabeth Orth, Dieter Wien, Hille Darjes, Johanna Liebeneiner, Gerd Wameling Produktion: SWR 1998 Länge: 69"16 (Teil 2 am 24.8.2019) "Nach Shanghai." - "Was? So weit?" - "Weit, von wo?" - Dieser Dialog zwischen zwei Juden beim Aufbruch in die Emigration ist sprichwörtlich geworden. Die Handels- und Hafenmetropole des Fernen Ostens wurde im Opiumkrieg 1842 von den Briten erobert und dem ausländischen Handel geöffnet. Shanghai war der wichtigste Stützpunkt der Westmächte, wobei von einreisenden Europäern kein Visum verlangt wurde und ein Teil der Stadt - als Stadt in der Stadt - dem ausländischen Konsularkorps unterstellt wurde. Im fremden Blick eines in Shanghai alteingesessenen Inders und einer jungen chinesischen Fremdenführerin spiegelt sich die Geschichte der Stadt und ihrer "weißen Ausländer". Im Zentrum stehen dabei die vielfältigen Biografien der 18.000 deutschen "Shanghailänder": Diplomaten und Handelsvertreter, aber vor allem - denn sie waren die große Mehrheit - jüdische Exilanten aus Nazideutschland, für die Shanghai zur Falle wurde, die beim ausbrechenden Krieg zuschnappte. Shanghai fern von wo
Samstag 20:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR Info

Das Kriminalhörspiel

radio tatortARD Radio Tatort: Malina Von Dirk Schmidt Komposition: Rainer Quade Regie: Claudia Johanna Leist Mit Uwe Ochsenknecht, Hans Peter Hallwachs, Matthias Leja, Sönke Möhring, Carmen Birk, Thomas Anzenhofer, Daniel Wiemer u.v.a. WDR 2014 Lenz hat die Nacht mit einer gewissen Malina verbracht und viel - zu viel - getrunken. Nur an den Namen der jungen Frau kann er sich gerade noch erinnern, der Rest bleibt dunkel. Jetzt ist Malina tot. Ist Lenz der Mörder? Das Team um Scholz, Vorderbäumen und Latotzke versucht alles, um dem Kollegen zu helfen, aber je mehr die Ermittlungen Malinas letzte Nacht erhellen, desto dringlicher wird die Frage nach Schuld, Mitschuld oder Unschuld. Eine Zerreißprobe für die "Task Force Hamm". Sie finden diese und weitere Episoden des ARD Radio Tatorts in der ARD Audiothek. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren