Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

schorsch kamerunKreiskolbenmotorhase Extratheatrales Hörspiel über das Ende aller Vielfalt Von Schorsch Kamerun Mit: Rosemary Hardy, Carlotta Freyer, Marie Nasemann, Svenja Lau, Paul Herwig, Schorsch Kamerun Komposition und Ton: der Autor Produktion: WDR 2017 Länge: 49"47 Gegenreim zum Protektionismus-Sound. Auch unter den Katastrophen dieser Welt scheint schrankenloser Wettbewerb zu herrschen. Welcher Betrug brüllt wessen Lüge am lautesten nieder? Was ist gemeint, wenn sich die Einen vor den Anderen schützen sollen, weil sonst Fässer überlaufen, die dann Lebensräume und Kulturen zu ersäufen drohen? Und warum steigen Angstpropheten zu Regenten auf? Schorsch Kamerun, 1963 in Timmendorfer Strand geboren, Sänger, Musiker, Autor, Regisseur, Schauspieler, Clubbetreiber. Seit 1984 Gründungsmitglied der Hamburger Punkband "Die Goldenen Zitronen". Daneben auch Soloprojekte. Zusammen mit Rocko Schamoni betreibt er in Hamburg den legendären "Golden Pudel Club". Außerdem Theaterautor und Regisseur. Auf der Grundlage seiner Theaterstücke realisierte er auch mehrere Hörspiele. Für den WDR 2003: "Hanns Eisler (1898-1962) - Hollywood Elegien" (Nominierung für den Prix Italia). 2007 Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Ein Menschenbild, das in seiner Summe Null ergibt" (WDR 2006). Im Wintersemester 2010/11 Gastprofessur an der Akademie der Bildenden Künste München. Zuletzt für den WDR 2014 zusammen mit Martin Becker: "Väter haben sieben Leben". 2016 erschien Kameruns erstes Buch "Die Jugend ist die schönste Zeit des Lebens". Kreiskolbenmotorhase
Montag 00:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SRF 1

Hörspiel

hunkeler2/4: «Hunkeler macht Sachen» von Hansjörg Schneider Kommissär Hunkeler ermittelt neu auch im Krimi-Podcast von SRF. Dort sind schon alle Folgen zum Start des Mehrteilers erhältlich. Mit Ueli Jäggi als Hunkeler, Charlotte Schwab als Hedwig und Peter Kner als Erzähler.
Montag 14:06 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Hörspiel

Hamletmaschine HeinerThema "Mythenbildung": Die Hamletmaschine Von Heiner Müller Mit Heiner Müller, Hildegard Schmahl, Ulrich Pleitgen und Otto Sander Regie: Heiner Müller und Harun Farocki Aufnahme des SDR Anschließend: WDR 3 Foyer
Montag 19:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Hörspiel

meister und margaritaMeister und Margarita (10/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Erzähler 2 - Manfred Zapatka Korowjew - Wolfram Berger Iwan - Milan Peschel Ferner: Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Götz Schulte und Margit Bendokat Komposition, Bearbeitung und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
Montag 20:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bremen Zwei

Hörspiel

robert hültnerARD Radio Tatort "Der Schatz in der Taverne" Kriminalhörspiel von Robert Hültner Im Brucker Rathaus beschwert sich Investor Strasser darüber, dass seine Umbaupläne für ein altes Palais in der Altstadt noch immer nicht genehmigt worden sind. Vergeblich versucht man ihm zu erklären, dass es sich bei diesem Gebäude um eines der ältesten Bauwerke der Stadt handelt, mit dem man schließlich nicht verfahren könne wie mit einer Nachkriegsbaracke. Aber nicht nur die Stadt und das Denkmalschutzamt stemmen sich gegen Strassers rücksichtsloses Vorhaben, sondern auch eine täglich anwachsende Gruppe empörter Brucker Bürger. Als der Investor aber kurz darauf im Obergeschoss des geschichtsträchtigen Hauses tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Vlassos, dessen Taverne sich in dem alten Gemäuer befindet - und dessen Existenz vernichtet wäre, wenn sich Strasser mit seinen Plänen durchsetzen würde. Während die Ermittler versuchen, ihm die Tat nachzuweisen, erinnert sich der Stadtarchivar daran, dass das alte Palais vor vielen Jahren eine legendäre Künstlergruppe beherbergte, deren Werke heute hohe Preise erzielen. Liegt dem Mord vielleicht doch ein anderes Motiv zugrunde? Regie: Ulrich Lampen / Produktion: BR 2019
Montag 21:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

dominik buschIn den Augen der Welt Von Dominik Busch Regie: der Autor Mit: Manuel Harder, Susanne Bormann, Max Urlacher, Thomas Fränzel, Christoph Franken, Julika Jenkins, Alexander Ebeert, Cristin König, Martin Engler, Urs Stämpfli, Henning Vogt, Lily Kottkamp und Luis Simoes Komposition: Kevin Graber Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 55"19 (Ursendung) Für Familienvater Christoph bricht mit der Kündigung die Welt zusammen. Niemand darf davon erfahren. Christoph Baumann, Mitte 50 und leitender Angestellter, hat scheinbar alles: eine liebevolle Frau, zwei Kinder, ein Haus mit Garten, eine Ferienwohnung, zwei Autos und Tennisfreunde für den Kurzurlaub im Süden. Doch dann ruft der Abteilungsleiter an, Viertel vor vier, an einem Freitag vor Pfingsten. Und es passiert, was nicht passieren darf: Baumann wird gekündigt - die jungen Kollegen, der frische Wind, Prozessoptimierung. Doch statt eines geordneten Rückzugs wählt der Familienernährer die Flucht nach vorn. Von dieser Demütigung darf niemand erfahren. Koste es, was es wolle. Dominik Busch, geboren 1979 in Sarnen/Schweiz, wächst in Luzern auf. Er studiert Philosophie und Germanistik in Zürich und Berlin, 2013 promoviert er mit einer Arbeit über die Sprechakttheorie. In den Jahren 2012/13 nimmt er am Dramenprozessor des Theaters Winkelwiese teil. Danach entstehen Theaterstücke wie "Draußen die Stadt", "Das Gelübde" und "Das Recht des Stärkeren". Sie werden in der Schweiz und in Deutschland in Stadttheatern und Häusern der freien Szene gezeigt. 2017 realisiert er sein Hörspiel "Unsere Fahrräder wiegen nichts und kosten ein Vermögen" für den Bayerischen Rundfunk.
Montag 21:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

MDR KULTUR

Der Schatz in der Taverne

robert hültnerVon Robert Hültner ARD Radio Tatort (Ursendung) Im Brucker Rathaus beschwert sich Investor Strasser darüber, dass seine Umbaupläne für ein altes Palais in der Altstadt noch immer nicht genehmigt worden sind. Vergeblich versucht man ihm zu erklären, dass es sich bei diesem Gebäude um eines der ältesten Bauwerke der Stadt handelt, mit dem man schließlich nicht verfahren könne wie mit einer Nachkriegsbaracke. Aber nicht nur die Stadt und das Denkmalschutzamt stemmen sich gegen Strassers rücksichtsloses Vorhaben, sondern auch eine täglich anwachsende Gruppe empörter Brucker Bürger. Als der Investor aber kurz darauf im Obergeschoss des geschichtsträchtigen Hauses tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf Vlassos, dessen Taverne sich in dem alten Gemäuer befindet - und dessen Existenz vernichtet wäre, wenn sich Strasser mit seinen Plänen durchsetzen würde. Während die Ermittler versuchen, ihm die Tat nachzuweisen, erinnert sich der Stadtarchivar daran, dass das alte Palais vor vielen Jahren eine legendäre Künstlergruppe beherbergte, deren Werke heute hohe Preise erzielen. Liegt dem Mord vielleicht doch ein anderes Motiv zugrunde? Robert Hültner, georen 1950 im Chiemgau, Autor, Regisseur, Filmrestaurator. Kriminalromane u.a. Walching (1993), Am Ende des Tages (2013); Autor der ARD Radio Tatorte des BR u.a. Wasser bis zum Hals (2013), Wallfahrt (2014), Winterliebe (2014), Shenja (2015), Menetekel (2015), Unten am Fluß (2016), Toter Acker (2017); Die weiße Frau (2017); Rudi muss raus (2018) Regie: Ulrich Lampen Komponist: Zeitblom Produktion: BR 2019 Sprecher: Brigitte Hobmeier Florian Karlheim u.a.
Montag 22:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

RBB kulturRadio

ARD RADIO TATORT

RADIO TATORTDer Schatz in der Taverne Von Robert Hültner Mit Brigitte Hobmeier, Florian Karlheim u. v. a. Komposition: zeitblom Regie: Ulrich Lampen Produktion: BR 2019 - Ursendung -
Montag 22:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Eins Live

1LIVE Soundstories

matthias kapohlKaroshi - Arbeite dich tot! Von Matthias Kapohl Firma treibt Mitarbeiter in den Langeweile-Tod Axel Pohlmann: Thomas Sarbacher Sebastian Brenner: Roman Knizka Hannah Beerbaum: Anna Blomeier Vinzent Eisenbach: Ulrich Voß Marc Laufer: Louis Friedemann Thiele Julia Laufer: Maya Bothe Zamadura: Susanne Marie Kubelka Voice: Bert Stevens, Holger Kunkel, Fiona Metscher, Susanne Bredehöft und Jonas Baeck Medienstimmen: Christina-Maria Greve, Christiane Wedel, Regina Münch, Jürgen Escher und Lars Schmidtke Regie: der Autor
Montag 23:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SRF 1

Schreckmümpfeli

irma greber«Sein köstlichstes Mahl» von Irma Greber Auskosten bis zum letzten Augenblick.
Montag 23:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren