Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

christoph prochnowDas Ende von Laura und Paul Von Christoph Prochnow Regie: Andrea Getto Mit: Jürg Löw, Hanna Plaß, Matti Krause, Wilfried Hochholdinger, Erika Skrotzki, Gerd Wameling, Wolfgang Michael, Swetlana Schönfeld, Bernardo Arias Porras und Max Urlacher Ton: Thomas Monnerjahn Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"24 (Wdh. v. 08.01.2018) Dezember 1911: Laura, Tochter von Karl Marx, und Ehemann Paul Lafargue werden tot aufgefunden. Ein Doppelselbstmord? Im Dezember 1911 geht die Meldung durch die Weltpresse, dass Laura, Tochter von Karl Marx, gemeinsam mit ihrem kreolischen Ehemann Paul Lafargue in Draveil bei Paris den Freitod gesucht habe. Viele ihrer linken Gesinnungsgenossen glauben nicht an einen Doppelselbstmord. So auch Kriminalinspektor Cocu, der vom Polizeidienst suspendiert wurde. Er fährt nach Draveil und versucht auf eigene Faust, den Hintergrund dieses angeblichen Suizids aufzuspüren. Christoph Prochnow, geboren 1942, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, arbeitete im DEFA-Studio für Spielfilme und schreibt seit 1973 Hörspiele. Lebt in Berlin. Deutschlandradio produzierte "Todesphantasie" (2008) und "Der letzte Schritt" (2010). 2011 treten in "Der Zahn des Voltaire" zum ersten Mal Kommissar Joubert und Assistent Cocu auf. Das ungleiche Paar ermittelte auch in "Zolas Schornstein" (2014) und "Van Goghs Schweigen" (2015). Das Ende von Laura und Paul
Montag 00:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

tove jansson«Winter im Mumintal» von Tove Jansson 3/3 Mitten im Winter wacht Mumin aus dem Winterschlaf auf und kann nicht wieder einschlafen. Seine Familie lässt sich nicht wecken, also erkundet er allein das Haus und das winterliche Tal. Mumin ist über die Veränderungen der Natur entsetzt und leidet unter der Kälte, Stille und Dunkelheit. Im Wald trifft Mumin Tooticki, die im Badehäuschen der Mumins überwintert. Während die kleine Mü, die ebenfalls munter geworden ist, unbeschwert im Schnee spielt, hilft Tooticki dem verwirrten und melancholischen Mumin dabei, das winterliche Mumintal und seine besonderen Bewohner wunderliche, einsame, verhuschte Wesen als das notwendige Gegenstück zur sommerlichen Welt zu akzeptieren. Die finnisch-schwedische Schriftstellerin, Zeichnerin, Comicautorin, Graphikerin, Illustratorin und Malerin Tove Jansson hat mit den Mumintrollen eine Phantasiewelt geschaffen und wurde damit weltberühmt. Anfang der 1950er Jahre erhielt Tove Jansson von der englischen Associated Press den Auftrag, die Abenteuer der Mumins in Comics umzusetzen. Die erste Folge erschien 1954 in «The Evening News». Der Comic wurde in 120 Zeitungen in 40 Ländern veröffentlicht und ist damit bis heute die erfolgreichste finnische Comicserie. «Winter im Mumintal» kann als Tove Janssons erstes Buch angesehen werden, das sich mehr an Erwachsene richtet als an Kinder, obwohl es auch für Kinder spannende Elemente enthält und weiterhin als Kinderbuch vermarktet wird. Mit: Urs Bihler (Erzähler) Musik: Martin Bezzola - Mundartbearbeitung: Sonja Moresi - Tontechnik: Björn Müller, Ueli Karlen - Regie: Päivi Stalder - Produktion: SRF 2011 - Dauer: 47"
Montag 14:06 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

drei sonnenDie drei Sonnen (1) Hörspiel in 12 Teilen nach dem gleichnamigen Roman von Cixin Liu Übersetzung aus dem Chinesischen: Martina Hasse Komposition: Andreas Koslik Bearbeitung und Regie: Martin Zylka Historiker(in): Young-Shin Kim Erzähler A: Falk Rockstroh Erzähler B: Boris Valentin Jacoby Stimme 1/Princeps/Einstein/Nachbar Zhang: Walter Renneisen Stimme 2/Lauscher/Kofi Anan: Carlos Lobo Stimme 3/Konsul 1/IT-Manager/Drillmeister: Tom Jacobs Stimme 4/Konsul 2/Chef: Daniel Werner Stimme 5/Trisolaner 2/Wachsoldat Pilot: Jonas Baeck Ye Wenjie, alt: Tatja Seibt Shih Qiang: Robert Gallinowski Pan Han: Daniel Berger Bai Mulin/Reporter: Louis Friedemann Thiele Yang Weining: Markus Meyer Lei Zhicheng: Glenn Goltz Ye Zhetai: Jürgen Sarkiss Rotgardist/Assistent: Johannes Benecke Rotgardistin/Wächterin: Anke Retzlaff Shao Lin/Yang Dong: Bettina Engelhardt Cheng Lihua: Therese Dürrenberger Zhang: Ralf Drexler Ye Wenjie, jung: Mareike Hein Soldat/Stimme: Julius Schleheck Offizier 2/japanischer Offizier/Laborleiter: Axel Gottschick Polizist 1: Dennis Laubenthal Anschließend: WDR 3 Foyer Welche Auswirkungen hätte das bevorstehende Eintreffen von Außerirdischen für unsere menschliche Zivilisation? Das Hörspiel nach dem international gefeierten Science-Fiction-Bestseller von Cixin Liu inszeniert unsere Welt vor ihrem potentiellen Ende.
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

ford madoxDas Ende der Paraden I. Manche tun es nicht (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau Macmaster - Stefan Merki Mrs. Satterthwaite - Wiebke Puls Pater Consett - Stefan Wilkening General Campion - Manfred Zapatka Ferner: Anna Drexler, Jeanette Spassova, Wowo Habdank, Oliver Nägele und andere Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: Es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die "es eben nicht tun". "Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt. Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.
Montag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

melanie raabeDie Wahrheit Nach dem Roman von Melanie Raabe Bearbeitung und Regie: Sven Stricker Mit: Ulrike C. Tscharre, Felix Klare, Brita Subklew, Moritz Zippel, Kerstin Draeger, Hannes Hellmann, Anne Moll, Eckart Dux, Sven Stricker Komposition: Jan-Peter Pflug Ton: Christian Alpen Produktion: NDR 2017 Länge: 52"48 Nach sieben Jahren kehrt Unternehmer Petersen aus Kolumbien zurück. Ehefrau Sarah behauptet, der Heimkehrer sei ein Fremder. Ein Betrüger. Der deutsche Unternehmer Philipp Petersen kommt von einer Geschäftsreise nicht zurück. Wurde er in Kolumbien entführt? Sieben Jahre später erhält seine Ehefrau Sarah die Nachricht, dass Philipp aus einem Dschungel-Camp der Farc-Rebellen befreit wurde. Der Mann, der in Hamburg aus dem Flugzeug steigt, ist ein Fremder. Er hat es auf das Vermögen ihres Mannes abgesehen. Wenn sie nicht mitspielt, werde sie alles verlieren - ihren Mann, ihr Kind, ihr Leben. Melanie Raabe, geboren 1981 in Jena, wuchs in einem Dorf in Thüringen und einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen auf, studierte Medienwissenschaft und Literatur in Bochum und lebt in Köln - als Journalistin, Drehbuchautorin, Bloggerin, Performerin und Theaterschauspielerin. Sie betreibt ihren eigenen Interview-Blog (www.biographilia.com) und erhielt bereits mehrere Preise für ihr Schreiben. Ihr Roman "Die Falle" wurde bisher in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. "Die Wahrheit" ist ihr zweiter Roman. Die Wahrheit
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Die geheimnisvolle Entführung

dorothy l. sayersKriminalhörspiel Von Dorothy L. Sayers Der junge Ethnologieprofessor Langley stößt bei Forschungen in abgelegenen Teilen der Pyrenäen auf den amerikanischen Arzt Wetherall, den er von früher kennt. Seit mehreren Jahren war Wetherall verschollen, und mit ihm seine schöne Frau Alice, in die Langley einst verliebt war. Nun tritt ihm eine uralt wirkende, verwahrloste, geistig verwirrte Person entgegen. Ihr Mann erklärt diesen Zustand mit einer unheilbaren Krankheit. Schockiert bittet Langley Lord Peter um Hilfe. Der entführt die gequälte Mrs. Wetherall mittels einer aufwendigen Verkleidungs- und Zaubernummer aus dem Einflussbereich ihres sadistischen Mannes und löst das Rätsel ihrer Krankheit. Alice wird wieder völlig normal - und nach ihrer Scheidung vielleicht doch noch die Frau des Professors. Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex. Regie: Klaus Zippel Bearbeitung: Ulrich Griebel Komponist: Michael Hinze Produktion: MDR/SWR/SFB 2002 Sprecher: Dagmar von Thomas - Erzählerin Peter Fricke - Lord Peter Wimsey Felix von Manteuffel - Prof. Langley Rolf Becker - Dr. Wetherall Conny Wolter - Alice Wetherall Käte Koch - Martha, alte Dienerin Marlies Reusche - Wirtin Wolfgang Winkler - Wirt Daniela Voß - Dominique, ihre Tochter Walter Niklaus - Juan Devant (52 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

Hörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Wir fallen nicht Von Dunja Arnaszus Solveig: Katrin Wichmann Eileen: Nina Kronjäger Izzy: Fiona Metscher Norman: Martin Bross Gary: Mark Jackson Mad Paul: Nicholas Slater April: Lilja Klee Ian: Jonas Baeck Katie: Manuela Alphons Montgomery: Volker Risch Maxwell: Ernst August Schepmann Regie: die Autorin Aufnahme des DLR 2013 bis 24:00 Uhr
Montag 23:00 Uhr

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SRF 1

Schreckmümpfeli

joachim zelter«Der Trauzeuge» von Joachim Zelter Wenn Julia nach Romeo ruft. Mit: Klaus Brömmelmeier und Anja Schärer Tontechnik: Björn Müller, Mirjam Emmenegger Regie: Päivi Stalder Produktion: SRF 2018 Dauer: 10"
Montag 23:04 Uhr

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