Bayern 2

Evangelische Perspektiven

demenzDemenz und Selbstbestimmung Diagnose: Demenz. Übersetzt aus dem Lateinischen de mens heißt das "ohne Geist" oder "Unvernunft". Diese Worte schmerzen und schieben Betroffene gleichzeitig an den Rand unserer Leistungsgesellschaft. Medizinisch gibt es kein Mittel, das die Krankheit aufhält. Trotz intensiver Alzheimerforschung meinen Biomediziner wie Konrad Beyreuther, dass sie wohl auch in 20 Jahren gegen Demenz nichts in der Hand haben werden. Fest steht hingegen: Jeder kann daran erkranken, wenn er nur alt genug wird. Drei Millionen Demente soll es laut Schätzungen bis zum Jahr 2050 allein in Deutschland geben. Jüngere Schätzungen gehen hinsichtlich der demographischen Entwicklung noch deutlich darüber hinaus. "Ich denke, also bin ich", sagte der französische Philosoph René Decartes im 19. Jahrhundert. Was ist aber, wenn nach und nach das Gedächtnis abgebaut wird und dadurch kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten abhandenkommen? Helga Rohra ist eine sogenannte Demenz-Aktivistin. Seit über acht Jahren selbst an Demenz erkrankt, setzt sie sich für die Rechte von Menschen mit Demenz ein. In Lesungen spricht sie mit Betroffenen und Angehörigen. Sie hält der Gesellschaft den Spiegel vor, zeigt die kollektive Überforderung im Umgang mit Demenzerkrankten auf. Und weil in der Medizin auch in den nächsten Jahren keine Lösung zu erwarten ist, fordert der Theologe und Sozialwissenschaftler Reimer Gronemeyer eine Strategie gegen die sozialen Folgen von Demenz. Fürsorge und Selbstbestimmung, beides ist für ein "gutes" Leben mit Demenz nötig. Doch wie hält sich beides die Waage? Rita Homfeldt versucht in ihrem Feature auszuloten, wie die Gesellschaft, Angehörige und Betroffene miteinander umgehen können und dabei "menschlich" bleiben können.
Sonntag 08:30 Uhr

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88vier

Ohrfunk-Hörzeit

Hörspiele, Features und Literatur für Große und Kleine Ohren - Redaktion: Bianca und Jens Bertrams
Sonntag 09:00 Uhr

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BR-Heimat

Evangelische Perspektiven

demenzDemenz und Selbstbestimmung Leben "ohne Geist"? Demente zwischen Fürsorge und Selbstbestimmung Von Rita Homfeldt Wiederholung von 8.30 Uhr, Bayern 2 Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar Diagnose: Demenz. Übersetzt aus dem Lateinischen de mens heißt das "ohne Geist" oder "Unvernunft". Diese Worte schmerzen und schieben Betroffene gleichzeitig an den Rand unserer Leistungsgesellschaft. Medizinisch gibt es kein Mittel, das die Krankheit aufhält. Trotz intensiver Alzheimerforschung meinen Biomediziner wie Konrad Beyreuther, dass sie wohl auch in 20 Jahren gegen Demenz nichts in der Hand haben werden. Fest steht hingegen: Jeder kann daran erkranken, wenn er nur alt genug wird. Drei Millionen Demente soll es laut Schätzungen bis zum Jahr 2050 allein in Deutschland geben. Jüngere Schätzungen gehen hinsichtlich der demographischen Entwicklung noch deutlich darüber hinaus. "Ich denke, also bin ich", sagte der französische Philosoph René Decartes im 19. Jahrhundert. Was ist aber, wenn nach und nach das Gedächtnis abgebaut wird und dadurch kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten abhandenkommen? Helga Rohra ist eine sogenannte Demenz-Aktivistin. Seit über acht Jahren selbst an Demenz erkrankt, setzt sie sich für die Rechte von Menschen mit Demenz ein. In Lesungen spricht sie mit Betroffenen und Angehörigen. Sie hält der Gesellschaft den Spiegel vor, zeigt die kollektive Überforderung im Umgang mit Demenzerkrankten auf. Und weil in der Medizin auch in den nächsten Jahren keine Lösung zu erwarten ist, fordert der Theologe und Sozialwissenschaftler Reimer Gronemeyer eine Strategie gegen die sozialen Folgen von Demenz. Fürsorge und Selbstbestimmung, beides ist für ein "gutes" Leben mit Demenz nötig. Doch wie hält sich beides die Waage? Rita Homfeldt versucht in ihrem Feature auszuloten, wie die Gesellschaft, Angehörige und Betroffene miteinander umgehen können und dabei "menschlich" bleiben können.
Sonntag 09:30 Uhr

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NDR Info

02:49

afrikas bauernDas Feature das ARD radiofeature: Arme Bauern und globales Business Über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronika Frenzel NDR 2017 Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die Hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht. Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

entwicklungshilfeWiederholung: 25.09. 20.05 Uhr das ARD radiofeature Arme Bauern und globales Business Ein Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel Aufnahme des NDR 2017 Mosambik gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. In ländlichen Regionen haben sich Armut und Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist oft eher Konjunkturprogramm für die heimische Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die ihre Marktführerschaft ausbauen wollen. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne - wie strenge Saatgutrichtlinien - in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt - und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige Entwicklung betrogen; sie geraten auch in neue Abhängigkeit. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.
Sonntag 11:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

Der Chancengenerator Warum wir besser mischen und uns weniger einmischen sollten Von Florian Felix Weyh Du hast das große Los gezogen. Glückwunsch! Jetzt essen dich die anderen auf. Denn nur so überleben sie den Schiffbruch. Du kommst in den Rundfunkrat, ins Parlament, kriegst ein Stipendium, ein Transplantationsorgan. Pech gehabt! Denn du scheiterst im Parlament oder stirbst am Transplantat. Leben wir nicht in einer Gesellschaft, die alles nach Kriterien verteilt? Kein Kriterium ist umfassend gerecht, keines funktioniert so perfekt, dass die Welt nicht besser werden könnte. Der Chancengenerator erprobt eine Utopie: Alle Verteilungsprozesse erhalten einen Zufallsfaktor, das Los mischt mit - ja manchmal mischt es verkrustete Verhältnisse erstmals auf. Dabei ärgert der Zufall Ideologen links wie rechts: Er ist nicht an Leistung gebunden (rechts) und garantiert keine Gleichheit für alle (links). In einem Wort: Er ist furchtbar ungerecht. Aber in einer gerechten Verteilung.
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Das Gefühl von Sicherheit Gespräche über eine deutsche Sehnsucht Von Katja Artsiomenka Aufnahme des WDR 2017
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

ARD-radiofeature

afrikas bauernArme Bauern und globales Business Ein Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel (NDR 2017) Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, haben sich Armut und Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne -wie strenge Saatgutrichtlinien- in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt - und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.
Sonntag 18:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radioFeature

afrikas bauernArme Bauern und globales Business Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne - wie strenge Saatgutrichtlinien - in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt - und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.
Sonntag 21:05 Uhr

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