NDR Info

Das Feature

Nan GoldinPainkillers Die Opiatkrise in den USA Von Lorenz Rollhäuser NDR/DLF 2018 Nan Goldin, die berühmte New Yorker Fotografin, war opiatsüchtig. Nun geht sie gegen Familie Sackler vor. In den sozialen Medien und mit Aktionen in Museen. Denn die Sacklers gehören nicht nur zu den größten Spendern im Bereich von Kunst und Wissenschaft. Sie sind auch Eigentümer von Purdue Pharma, dem Hersteller von Oxycontin, einem Schmerzmittel auf Opiatbasis. 15 Milliarden hat die diskrete Familie seit 1996 damit verdient. Als Folge erleben die USA derzeit die dramatischste Drogenkrise ihrer Geschichte. Mehr als hundert Menschen sterben täglich an Überdosen, denn viele Schmerzmittelabhängige steigen auf Heroin und andere Substanzen um. Nan Goldin fordert nun von den Sacklers, ihr schmutziges Geld nicht in Museen, sondern in Reha-Einrichtungen zu stecken. Download unter www.ndr.de/radiokunst Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

kleinanzeigenDeutschland in Kleinanzeigen Von Martina Schulte Aufnahme WDR/SWR/rbb/DLF 2014 Wiederholung: 27.08. 20.04 Uhr Sie künden von dem, was Leben ausmacht: Geburt und Tod; Karriere und Absturz, Einsamkeit und Neubeginn, Liebe, Erleuchtung und der Suche nach Zugehörigkeit. Ob Such-, Kauf- oder Verkaufsannoncen; ob gedruckt oder digital: Kleinanzeigen geben Auskunft über die soziale und emotionale Wirklichkeit der Republik. Die Autorin hat Hunderte von Annoncen zwischen Uelzen und München, Frankfurt/Oder und Krefeld gesichtet und nach der "Geschichte dahinter" gesucht. Sie traf u. a. auf Sinn suchende Jugendliche, einsame Manager, alternde Schönheitschirurgen, eine Engelheilerin, einen Callboy und einen Hospizclown.
Sonntag 11:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Glauben

Jung, deutsch, jüdisch Wie junge Menschen in Deutschland ihre jüdische Identität finden Von Sabine Brütting Hanna ist 20 Jahre alt. Seit ihrer Kindheit weiß sie, dass sie jüdisch ist. Was das bedeutet, ist ihr erst in den letzten Jahren klar geworden. Seitdem die Studentin ein Ferienlager der jüdischen Gemeinde besucht hat, will sie ihre jüdischen Wurzeln besser verstehen lernen. Dafür hat sie ein freiwilliges soziales Jahr in Israel absolviert und engagiert sich als Leiterin einer jüdischen Jugendgruppe. Für jüdische Jugendliche sind die Jugendgruppen der Gemeinden häufig ein Ankerpunkt ihrer jüdischen Identität. Hier lernen sie jüdische Gebete und Rituale kennen und ein starkes Zusammengehörigskeitsgefühl, das ihnen im Alltag häufig fehlt. Viele verstecken ihr Jüdischsein auch, weil sie Angst vor Anfeindungen haben. Doch was macht diese jüdische Seite aus? Und wie findet man sie überhaupt? Das Feature begibt sich auf eine Spurensuche bei und mit jüdischen Jugendlichen.
Sonntag 12:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

krimDrei Länder Meine dreifach gespaltene Persönlichkeit Von Inga Lizengevic Nach der Annexion der Krim durch Russland habe ich viele russische Freunde verloren. Ich komme damit nicht klar. Weder mit der Reaktion meiner Freunde, noch mit der russischen Aggression. Ich bin in Russland geboren, mein Vater ist Ukrainer, meine Mutter Belarussin. Ich bin in allen drei Ländern aufgewachsen. Nun habe ich eine dreifach gespaltene Persönlichkeit. Meine drei Teile streiten und bekriegen sich. Würde ich als Russin imperiale Ansprüche auf Nachbarländer stellen? Würde ich als Ukrainerin für die Integrität meines Landes kämpfen? Wie würde ich als Belarussin zum Krieg meiner Brüdervölker stehen? Ich habe drei Alter Egos von mir gefunden, Schauspielerinnen aus Kiev, Moskau und Minsk. Jedes dieser drei Egos hat einen eigenen Blick auf die Situation. Ich lasse sie sprechen, um mich selbst zu verstehen. (Produktion 2016)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

leonard bernsteinLeonard Bernstein Auf der Suche nach der amerikanischen Oper Von Thomas von Steinaecker Aufnahme des WDR 2018 Von wegen: "I like to be in America". Leonard Bernstein wurde zwar als Dirigent gefeiert; doch die meisten seiner Werke nach der "West Side Story" ernteten Verrisse. Dieses Feature entdeckt den Komponisten Bernstein neu. Am 25. August 2018 jährt sich Leonard Bernsteins Geburtstag zum 100. Mal. Bis heute sind seine Auftritte als Dirigent legendär, seine Aufnahmen Bestseller. Mit der "West Side Story" komponierte er früh eines der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Durch seine bahnbrechenden TV-Sendungen, in denen er klassische Musik jungen Hörern nahebrachte, kannte seinen Namen in den USA der 1960er fast jedes Kind. Und ganz nebenbei wurde er durch sein gutes Aussehen auch noch zur Stilikone. Leonard Bernstein, Jahrhundertgenie und Marke. Auch 25 Jahre nach seinem Tod hat sich an diesem Image, der elegante Sonnyboy und verschwenderisch Begabte, nur wenig geändert. Und doch ist das nur eine Seite der Geschichte. In seinem letzten Lebensjahrzehnt in den 1980ern droht Bernstein daran zu zerbrechen, immer nur als Dirigent und One-Hit-Wonder eines Stückes wahrgenommen zu werden, das schon viele Jahrzehnte zurückliegt. Die künstlerische wird zur tiefen existenziellen Krise. Denn von Anfang an hat Bernstein große Pläne. Sein Leben lang verfolgt er das Ziel, die große amerikanische Oper zu komponieren. An ihm spiegelt sich sein Triumph - und seine Tragik. Denn hier steht mehr auf dem Spiel, als "nur" der musikalische Erfolg. Es geht darum, ein Werk zu schreiben, das die heterogene und verhältnismäßig junge Nation Amerika, die am Anfang des 20. Jahrhunderts noch nicht über eine eigene musikalische Sprache verfügt, eint. Von seinem ersten Musical 1944, "On the Town", über Matrosen auf Landeurlaub, über seine Messe von 1971, in der die Jugend gegen überkommene Riten rebelliert, bis hin zu seiner einzigen "richtigen" Oper, dem amerikanischen Alptraum "A Quiet Place", von 1984. Das Feature "Leonard Bernstein - Auf der Suche nach der amerikanischen Oper" würdigt eine Seite des Künstlers, die bislang noch ihrer Entdeckung harrt: die des Musiktheater-Komponisten jenseits der berühmten "West Side Story". An den Musiker und Menschen erinnern in diesem Feature seine Kinder Jamie, Alexander und Nina, sein langjähriger Assistent, der Dirigent John Mauceri, sein Librettist Stephen Wadsworth sowie der Musikwissenschaftler Gregor Herzfeld. Neben zahlreichen Tonbeispielen kommt auch Leonard Bernstein selbst zu Wort - in zum Teil bislang unveröffentlichten Interviews.
Sonntag 15:04 Uhr

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HR2

Feature

hans sarkowiczTeil 7 - "Amerika ruft Europa" - Die amerikanischen Militärsender Radio Luxemburg und ABSiE | Hans Sarkowicz Mit der Landung amerikanischer und britischer Truppen in Italien und der Normandie begann die Rückeroberung des europäischen Kontinents durch die Alliierten.
Sonntag 18:04 Uhr

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Bayern 2

Musik für Bayern

BlasmusikFestivalfieber der Blasmusik Campen, Grölen, Feiern! - Die Blasmusik im Ausverkauf? Das Blasmusikfestivalfieber in Bayern, hinterfragt von Franziskus Büscher Seit rund 20 Jahren grassiert es regelrecht in Bayern, hochansteckend und kaum zu bekämpfen: das Festivalfieber. Was einst mit Rock- und Popevents begann, hat sich in den letzten zehn Jahren auch auf die Blasmusik übertragen. Egal ob Woodstock der Blasmusik, Brasswiesn, BrassOnStage, Brass- oder Musikkorp Brass-Fesitval, sie alle locken Tausende, viele auch Zehntausende von Besuchern vor ihre Bühnen. Mit Blasmusik treffen sie in Bayern einen Nerv der Zeit, manch einem geht diese "Festivaleritis" inzwischen aber auch einen Schritt zu weit. So beklagen erste Blaskapellen, dass sie "abgehängt" werden, weil sie sich diesem Trend nicht anschließen wollen oder können. Das Festivalfieber der Blasmusik - Fluch oder Segen? Franziskus Büscher hat sich mit dieser Entwicklung auseinandergesetzt und in einem Feature zusammengefasst.
Sonntag 19:30 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Ken Kesey"On The Bus. Eine Reise auf den Spuren des Autors Ken Kesey". Feature von Sabine Nikolay Geboren auf der Reise seiner Eltern in den goldenen Westen, aufgewachsen als Sohn eines Farmers in Oregon, studierte Ken Kesey dank eines Stipendiums Creative Writing und Englisch in Stanford. Anfang der sechziger Jahre arbeitete der junge Vater außerdem als Nachtwächter im psychiatrischen Krankenhaus des nahegelegenen Menlo Park, wo er bald als Versuchskaninchen der CIA mit LSD in Berührung kam. Dieser Trip veränderte Keseys Leben und die amerikanische Jugendkultur: Kesey schmuggelte Hunderte LSD-Trips aus dem Spital, verteilte das LSD unter seinen Freunden und schrieb den Erfolgsroman "Einer flog über das Kuckucksnest". Das Geld für die Filmrechte ermöglichte ihm ein Leben als Künstler in der von ihm gegründeten Kommune. Höhepunkt dieses Lebens wurde die legendäre Busreise durch die Vereinigten Staaten. Am Steuer des alten Schulbusses saß kein geringerer als Jack Kerouacs Muse Neil Cassady ...
Sonntag 20:15 Uhr

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