Deutschlandfunk Kultur

Aus den Archiven

Hitler / MussoliniHakenkreuz und Liktorenbündel Die Allianz Hitler / Mussolini Von Michael Erbe RIAS Berlin 1967 "Wir glaubten, vor den Augen des Papstes würden sie es nicht wagen" Nationalsozialistischer Terror gegen die Juden in Rom am 16.10.1943 Von Rüdiger Achenbach Deutschlandfunk 1993 Vorgestellt von Michael Groth Am 23.03.1919 gründete Benito Mussolini die faschischtische Bewegung Italiens. Die Features erinnern an die Zusammanarbeit der Diktatoren in Rom und Berlin sowie an einen schwarzen Tag der deutschen und italienischen Geschichte.
Samstag 05:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

Bericht für eine AkademieDie Stunde des Affen Kafkas ""Bericht für eine Akademie"" revisited Von Dagmar Just Regie: Beate Ziegs Produktion: DlfKultur 2017
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

Thomas BauerDas Salz der Erde. Bei Landarbeitern, Kleinbauern und Vertriebenen in Brasilien. Feature von Johann Kneihs Am 25. Jänner 2019 ereignet sich in der Kleinstadt Brumadinho der bis dahin größte Unfall in einem brasilianischen Bergwerk. Eine Schlammlawine begräbt Häuser und Dutzende Menschen unter sich, ähnlich wie erst drei Jahre zuvor im nahegelegenen Ort Mariana. Es ist der tragische Höhepunkt einer langen Reihe von Schäden an Natur und Menschen, die für Brasilien kennzeichnend geworden sind. Der gebürtige Österreicher Thomas Bauer lebt seit 22 Jahren als Sozialarbeiter, Fotograf und Filmemacher im Bundesstaat Bahia im Nordosten von Brasilien. Er unterstützt Kleinbauern, Landarbeiter und Landlose, die ihre Existenz verteidigen - gegen die Vertreibung durch Bergwerke und Plantagen, gegen Sklavenarbeit oder die Vergiftung des Viehs durch Pestizide beim Anbau von Exportfrüchten. Bewässerungsprojekte, Kraftwerke, aber auch Intrigen lokaler Unternehmer bewirken, dass im Laufe der Jahre hunderttausende Familien ihre Existenz verloren haben. Häufig werden Besitztitel gefälscht, häufig wird auch Gewalt angewendet: Rund 1.500 Menschen wurden in zwei Jahrzehnten in Landkonflikten ermordet, hat die kirchliche Pastoralkommission für das Land der brasilianischen Bischofskonferenz erhoben. 71 Morde waren es im Jahr 2017, die weltweit höchste Zahl. Jeden Juli kommen tausende Landarbeiter und Landlose zur Wallfahrt ins Städtchen Bom Jesus da Lapa am Rio São Francisco, zu Prozessionen und Gottesdiensten, aber auch zum Erfahrungsaustausch und zur gegenseitigen Bestärkung im Kampf gegen die Ungerechtigkeit, mit der sie konfrontiert sind.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

oskar schlemmerOskar Schlemmer, Bauhausmeister Schwerpunkt "Bauhaus 100" (3/4): Der Kreis ist rot Von Ulrike Haage Aufnahme des WDR 2014 Oskar Schlemmer war 1921 als Formmeister für Wandgestaltung und Bildhauerei an das staatliche Bauhaus in Weimar berufen worden. Mit dem Triadischen Ballett konzipiert er seine ureigene Vision von Figur und Raum. Am 13. April 1943 stirbt er. Bislang kaum wahrgenommene Tagebuch-Aufzeichnungen und Briefe von Oskar Schlemmer an seine Freunde Otto Meyer-Amden und Willi Baumeister erinnern an den sensiblen Bauhaus-Star. In einem Interview schildert seine Enkelin Janine Schlemmer die Zeit der großen künstlerischen Entwürfe und der produktiven Streitereien zwischen Schlemmer und Bauhauskollegen wie Wassily Kandinsky. Ein von der Komponistin Ulrike Haage klangvoll inszeniertes Zeitdokument, das sein bitteres Ende 1943 in Deutschland findet. Der Nationalsozialismus hat ihm das Herz und das Rückgrad gleich mit gebrochen, sagt seine Enkelin Janine heute. Wiederholung: So 15.04 Uhr
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

coburgEine Stadt als Experimentierkammer des Dritten Reiches Von Brigitte Baetz DLF 2019 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde - und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien und Gemeinheiten, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende. "Mit Coburg habe ich Politik gemacht", erklärte Reichskanzler Hitler zum 15. Jahrestag seines ersten Besuches in der kleinen Stadt in Oberfranken. "Nach diesem Rezept haben wir im ganzen Reich der nationalsozialistischen Idee die Bahn frei gemacht und damit Deutschland erobert." Die Weimarer Republik ließ es geschehen. 1929 erlangte die NSDAP im Coburger Stadtrat die absolute Mehrheit. Eine jahrelange Schmutzkampagne gegen den jüdischen Unternehmer Abraham Friedmann hatte bei der Mobilisierung der Wählerschaft geholfen. Herzog Carl Eduard, ein Enkel Königin Victorias, zeigte sich als einflussreicher NS-Aktivist, die evangelische Kirche als willige Unterstützerin der NS-Bewegung. Warum das rechte Gedankengut gerade in Coburg auf fruchtbaren Boden fiel und wie die Geschichte der Stadt auch heute noch ihre Spuren in der Enkelgeneration hinterlassen hat, erzählt Brigitte Baetz.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

jazzwoche burghausen50 Jahre Internationale Jazzwoche Burghausen Ein feste Burg ist unser Jazz Von Ulrich Habersetzer Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Burghausen hat mit der Internationalen Jazzwoche weit mehr Superlative zu bieten als nur die längste Burganlage der Welt. Seit 1970 pilgern Jazzfans zu dieser traditionsreichen Jazzveranstaltung und ihren internationalen Stars an die Salzach. "In Burghausen spielen alle Musiker besser als anderswo", sagt der noch heute aktive künstlerische Leiter und Jazzwochen Mitgründer Joe Viera. Saxophonist Dexter Gordon ließ die Burghauser Zuhörer zu seinen Balladen schmachten, Trompeter Chet Baker verbrachte eine Nacht in einer Arrestzelle, Ella Fitzgerald bezauberte, Chaka Khan enttäuschte, Jamie Cullum riss sein Publikum von den Stühlen. Aber auch die Bewohner der oberbayerischen Kleinstadt an der österreichischen Grenze hat der Jazz nachhaltig geprägt. Weshalb engagieren sich mehr als 50 Personen ehrenamtlich, um eine Woche lang Jazzkonzerte an der Salzach zu veranstalten? Ulrich Habersetzer blickt hinter die Kulissen dieses besonders bunten und traditionsreichen Festivals.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Mathematik

Spiel fair?Wann ist ein Spiel fair? | Von Monika Konigorski
Samstag 14:45 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Helene FischerHelene Fischer - Seismograph der Sehnsucht Von Vito Pinto Regie: Mareike Maage Mit: Irm Hermann und Michael Rotschopf Ton: Bernd Bechtold Produktion: RBB / SWR 2017 Länge: 54"00 Woher rührt Helene Fischers Erfolg und was erzählt er über das Land, in dem er stattfindet? Ist es die Musik? Sind es die Songtexte? Ist es das Image? Seit mehr als zehn Jahren trifft Helene Fischer wie kaum eine andere Sängerin einen Nerv beim deutschen Publikum. Makellos, freundlich und professionell tritt sie in Musiksendungen, Talkshows, beim Echo und als Werbefigur auf. Helene Fischer bringt Quote, garantiert grenzenlosen Erfolg und wird von Fans aller Alters-, Gesellschafts- und Bildungsschichten verehrt. Woher rührt dieser Erfolg? Ist es die Musik? Sind es die Songtexte? Ist es das Image, die Medienpräsenz oder die Identifikation der Fans mit ihrem Star? Vito Pinto studierte Theaterwissenschaft und Romanistik an der FU Berlin und promovierte 2011 im Fach Theaterwissenschaft. Er arbeitet als Kurator, Projektmanager und Dozent. Unter anderem war er von 2013-2017 Festival-Manager beim "Berliner Hörspielfestival". "Helene Fischer - Seismograph der Sehnsucht" ist sein erstes Feature. Helene Fischer - Seismograph der Sehnsucht
Samstag 18:05 Uhr

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