RBB kulturRadio

FEATURE

digitale arbeitsweltDigitale Arbeitswelt Von Henrike Rau, Josefine Wozniak, Manuel Gabbert, Paul Seybold, Mascha Fouquet, Angelina Urbanczyk und Jeanette Deppé Regie: die Autoren Produktion: rbb 2018 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Sylvère LotringerNietzsche in New York Der französische Verleger Sylvère Lotringer Von Jean-Claude Kuner Aufnahme WDR/DLF 2018 Wiederholung: So 15.04 Uhr Wie Nietzsche lebt er zwischen Philosophie und Kunst: der französische Kulturvermittler und Verleger Sylvère Lotringer. In den 1970er Jahren führt er Interviews mit Philosophen wie Baudrillard oder Virilio und macht sie damit in der New Yorker Kunstszene bekannt. 1938 geboren, überlebt Lotringer als verstecktes jüdisches Kind unter falscher Identität den Krieg. Eine Erfahrung, die sein gesamtes Leben beeinflusst. Als er 1972 in New York Professor für Literatur und Philosophie an der Columbia Universität wird, fühlt er sich wie ein ausländischer Agent in Sachen Kultur. Die französischen Philosophen der Zeit wie Michel Foucault oder Gilles Deleuze sind in den USA weitestgehend unbekannt. Schon seit den 1950er Jahren zieht Lotringer mit Mikrophon und Tonbandgerät in die Welt hinaus, um die Philosophie direkt ins Leben zu integrieren. Für seinen in New York gegründeten Verlag semiotext(e) führt er Interviews mit Jean Baudrillard oder Paul Virilio, aber auch Schriftstellern wie William S. Burroughs und Komponisten wie John Cage. Er wird damit zu dem Vermittler zwischen französischer Philosophie und US-amerikanischer Kunst-Avantgarde. In über 50 Jahren entsteht dabei ein Tonarchiv, das in seiner Vielfältigkeit einzigartig ist. Vieles davon ist nun zum ersten Mal zu hören.
Samstag 12:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

das ARD radiofeature

CottbusCottbus Ein Feature über Gewalt in einer überforderten Stadt Von Dieter Bauer NDR 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr In Brandenburg ist die Gefahr am größten, Opfer eines Neonazi-Angriffs zu werden. Und in Cottbus, der 100.000 Einwohner-Stadt in der Lausitz, warnt der Bürgermeister bereits vor der Entstehung rechtsfreier Räume. Seit Monaten gibt es dort fremdenfeindliche Proteste und Übergriffe von Neonazis, aber auch Angriffe von Flüchtlingen auf Bewohner. 4300 Geflüchtete leben in der Stadt, in der die AfD bei der letzten Bundestagswahl die meisten Zweitstimmen geholt hat. Cottbus ist berüchtigt für ein hochgradig fremdenfeindliches Milieu, dem gewaltbereite Hooligans, Kampfsportler, Türsteher und Rocker angehören. Der Verein "Opferperspektive" sieht in der Universitätsstadt bereits eine "Atmosphäre allgegenwärtiger Bedrohung" - die militante rechte Szene versuche, "den öffentlichen Raum zu dominieren". Können Geflüchtete, Linke, Punks und liberale Fußballfans ihre Grundrechte auf Würde, körperliche Unversehrtheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit noch sorglos wahrnehmen? Schaut die Polizei tatsächlich - wie angekündigt - ganz genau hin? Wie gehen Stadt und Sicherheitsbehörden mit neonazistischer Gewalt und Gegengewalt von Antifaschisten und Flüchtlingen um? Der Bürgermeister appelliert an Bund und Länder, die Kommunen stärker zu unterstützen. Gleichzeitig sorgt sich die Cottbusser Zivilgesellschaft um das Ansehen ihrer Stadt.
Samstag 13:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

BR-Klassik

Das Musik-Feature

Zwischen Diktatur und Demut Autorität in der Musik Von Dorothee Binding Musikern haftet oft eine Aura von Freiheit an, sie gelten als sensible Künstler und hochausgebildete Spezialisten, die für den Moment Musik zum Leben erwecken, auf das Konzert am Abend hinarbeiten, Musik frei entfalten und Kreativität zum Klingen bringen. Die Realität ist meistens eine andere. Gerade Orchestermusiker unterstehen einem strikten hierarchischen Gebilde. Wieviel Autorität ist in diesem Gefüge sinnvoll? Brauchen Musiker klare Ansagen von despotischen Dirigenten, die das große Ganze im Auge haben, oder entstehen nur dann magische Momente während der Konzerte, wenn man den Musikern gewisse Freiheiten lässt? Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen geht seit einigen Jahren andere Wege. Sie versteht sich als ein von den Musikern, die damit für alle künstlerischen und wirtschaftlichen Belange gemeinschaftlich verantwortlich sind, selbst organisiertes Unternehmen. Ein Modell, das in einem von hierarchischen Strukturen verkrusteten System noch immer außergewöhnlich ist. Auch die Dirigentenszene ist in Bewegung, eine neue Generation rückt inzwischen nach, Dirigenten wie Lahav Shani erarbeiten sich Achtung durch Wissen und Musikalität. Dorothee Binding geht der Frage nach, wieviel Autorität die Musik braucht, und spricht mit Mitgliedern des Ensemble Modern, Orchestermusikern, Solisten wie Daniel Müller-Schott oder Hilary Hahn, mit Dirigenten wie Gustavo Dudamel und Paavo Järvi.
Samstag 14:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

HR2

Kinderfunkkolleg Geld

geldWas tun, wenn der Geldschein zerrissen ist? | Von Karoline Sinur
Samstag 14:45 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SR2 Kulturradio

FeatureZeit: das ARD radiofeature

cottbusCottbus - Ein Feature über Gewalt in einer überforderten Stadt Von Dieter Bauer In Brandenburg ist die Gefahr am größten Opfer eines Neonazi-Angriffs zu werden. Und in Cottbus, der 100.000 Einwohner-Stadt in der Lausitz, warnt der Bürgermeister bereits vor der Entstehung rechtsfreier Räume. Seit Monaten gibt es dort fremdenfeindliche Proteste und Übergriffe von Neonazis, aber auch Angriffe von Flüchtlingen auf Bewohner.
Samstag 17:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bremen Zwei

ARDradiofeature

cottbusCottbus Ein Feature über Gewalt in einer überforderten Stadt Von Dieter Bauer In Brandenburg ist die Gefahr am größten Opfer eines Neonazi-Angriffs zu werden. Und in Cottbus, der 100.000 Einwohner-Stadt in der Lausitz, warnt der Bürgermeister bereits vor der Entstehung rechtsfreier Räume. Seit Monaten gibt es dort fremdenfeindliche Proteste und Übergriffe von Neonazis, aber auch Angriffe von Flüchtlingen auf Bewohner. 4300 Geflüchtete leben in der Stadt, in der die AfD bei der letzten Bundestagswahl die meisten Zweitstimmen geholt hat. Cottbus ist berüchtigt für ein hochgradig fremdenfeindliches Milieu, dem gewaltbereite Hooligans, Kampfsportler, Türsteher und Rocker angehören. Der Verein "Opferperspektive" sieht in der Universitätsstadt bereits eine "Atmosphäre allgegenwärtiger Bedrohung" - die militante rechte Szene versuche, "den öffentlichen Raum zu dominieren". Können Geflüchtete, Linke, Punks und liberale Fußballfans ihre Grundrechte auf Würde, körperliche Unversehrtheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit noch sorglos wahrnehmen? Schaut die Polizei tatsächlich - wie angekündigt - ganz genau hin? Wie gehen Stadt und Sicherheitsbehörden mit neonazistischer Gewalt und Gegengewalt von Antifaschisten und Flüchtlingen um? Der Bürgermeister appelliert an Bund und Länder, die Kommunen stärker zu unterstützen. Gleichzeitig sorgt sich die Cottbuser Zivilgesellschaft um das Ansehen ihrer Stadt. Produktion NDR 2018
Samstag 18:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Feature

Theo GallehrWirklichkeit im Radio Wer hat Angst vor dem Milchmann? Von Theo Gallehr Regie: der Autor Mitarbeit: Rita Quittek Produktion: RB 1979 Länge: ca. 54" Deutschland im Herbst 1977. Eine Reise durch die Republik zeigt Stammtische, Schützenvereine, Stimmen der Polizei und Szenen von der Beisetzung von RAF-Terroristen.
Samstag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

MDR KULTUR

Die geheimen Depots von Buchenwald (6/6)

buchenwald6. Folge: Die Kraft der Indizen Doku-Serie von Peter-Hugo Scholz (Ursendung) "Was man ganz gut sehen kann, knapp östlich der Rampe: Hier haben wir eindeutig Spuren mit irgendeinem Eingang." Marco Eckstein ist Geograph bei einer Würzburger Spezialfirma und vertraut mit der Auswertung historischer Luftbilder. Diesmal hat er alle verfügbaren Luftbilder zum Steinbruch des ehemaligen KZ Buchenwald geprüft. Er hat sie digitalisiert, vergrößert und kann sie perfekt übereinander legen, miteinander vergleichen und belastbare Schlüsse ziehen. Die von den Geophysikern aufgezeichneten GPS-Daten werden dazu noch auf die alten Aufnahmen projiziert. Mit im Spiel ist ein Bergmann, der auf Schwarz-Weiß-Fotos Holz zum Abstützen eines Stollens entdeckt. Gegen Ende der Doku-Serie findet Harry Stein, der Kustos der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald, ein bisher unbeachtetes Dokument, datiert vom 28. März 1945: Es weist als Auftraggeber für den Stollenbau im Steinbruch das Führungshauptamt der SS aus und es beziffert die Anzahl der Häftlinge, für die eine größere Verpflegungsration beantragt wird. Es waren zwanzig Häftlinge. Gegen Ende des Krieges wurde das Führungshauptamt der SS von Berlin nach auf den Ettersberg bei Weimar verlagert. Viele Akten der SS gelten seit Kriegsende als verschollen. Heute weiß niemand, was in die anderen Stollen des Steinbruchs vom damaligen KZ Buchenwald, sollten sie existieren, verbracht worden ist. Um genau zu erfahren, was sich dort in den letzten Wochen des Krieges im Frühjahr 1945 abgespielt hat, müsste man meterhohes Geröll wegräumen, müssen die Indizien wissenschaftlich belastbar sein, muss ein Interesse der Historiker bestehen, und muss der Stiftungsrat und das Kuratorium der Gedenkstätte zustimmen, dass an dieser Stelle erneut gegraben werden darf, an der einst 56.000 Menschen unter deutscher und 7.000 Menschen unter sowjetischer Herrschaft ermordet worden und umgekommen sind. Peter-Hugo Scholz, geboren 1954, arbeitet als freier Journalist, Dokumentarfilmer und Reporter für verschiedene ARD-Stationen. Zuletzt produzierte MDR Kultur seine Radio-Features "Schnee von gestern" (2007), "Dresden: 14. Februar 1945 Tiefflieger am Elbufer" (2013), "Die Vergessenen von Quiriquina" (2013), "Der Schneider der Präsidenten" (2018). Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2018 (25 Min.)
Samstag 19:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren