RBB kulturRadio

FEATURE

Rennbahn Leipzig""Großer Einlauf"" Rennbahn Leipzig Von Laura-Nadin Laue Regie: Ulrike Lykke-Langer Produktion: MDR 2018 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

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MDR KULTUR

Großer Einlauf: Scheibenholz

ScheibenholzVon Laura-Nadine Naue (Ursendung) Seit über 150 Jahren hoffen Besucher der "Leipziger Rennbahn Scheibenholz" auf ihr Glück, die Bahn ist die älteste Sportstätte der Stadt. Ein spektakulärer Ort, an dem zu DDR-Zeiten hier so mancher den Gewinn im Anschluss beim halb-legalen Glücksspiel verdoppelte. Nach der Wende verließen jedoch viele Trainingsquartiere den Standort im Osten. Nun wirbt das Scheibenholz um neue Fans: Unter dem Motto "Dein Pferd in Deinem Stall, in Deiner Stadt" kann jeder für zehn Euro monatlich Mitbesitzer an einem Galopppferd werden. Viermal im Jahr kann jeder aufs "richtige Pferd" setzen. Einsätze sind bereits ab 50 Cent möglich, aber es werden auch weitaus höhere Beträge gesetzt. Im Durchschnitt kommen damit in jedem Rennen 18.000 Euro Umsatz zusammen. Das Feature von Laura-Nadin Naue begleitet drei Rennsportbegeisterte: Die Verwalterin Jutta Albrecht, die einst selbst Rennen ritt - bis ihr bei einem Unfall die Milz riss. Die Mitbesitzerin Karina Schultheiß, die bei fast jedem Rennen ihrer Pferde mitfiebert. Und Georg Goebel, der seit 40 Jahren beim Scheibenholz wettet. Regie: Ulrike Lykke Langer Produktion: MDR 2018 (29 Min.)
Samstag 09:05 Uhr

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Ö1

Hörbilder

ex-muslimeAuf der Flucht vor Allah. Ex-Muslime in der europäischen Gesellschaft. Von Daniel Guthmann und Marcus Latton (SWR/SR 2017). Für Rechtspopulist/innen, Ausländerbehörden und Medien sind Flüchtlinge aus islamischen Herkunftsländern vor allem eines: Muslime. Doch immer mehr Asylsuchende wollen sich von diesem Stigma befreien. Sie sind Atheisten, Agnostiker und Säkulare aus Ländern wie Syrien, Iran, Irak oder Marokko. In ihren Heimatländern haben sie für den Abfall vom Islam viel riskiert: von der Ächtung durch Gesellschaft und Familie über staatliche Verfolgung bis hin zur Todesstrafe, die radikale Islamisten unter Berufung auf den Koran über sie verhängen. Jetzt versuchen sie sich im säkularen Europa ein neues Leben aufzubauen. Doch selbst hier können sie sich nicht sicher fühlen. Religiöse Fanatiker machen ihnen das Leben zur Hölle - in Flüchtlingsheimen und in sozialen Netzwerken. Auf die Solidarität unserer Gesellschaft können sie sich nicht immer verlassen. Das Feature porträtiert Ex-Muslime in Deutschland und in Frankreich in ihrem Kampf um Anerkennung und Freiheit von der Religion.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

MitleidMitleid Zur Verteidigung eines verhassten Gefühls Von Angelika Brauer Aufnahme des WDR 2018 Wiederholung: So 15.04 Uhr Sobald Menschen wahrnehmen, dass ein anderer leidet, reagieren sie mit Empathie. Sie gehört zur Natur des Menschen und ist der instinktive Auftakt, mit dem Helfen beginnt. Mitgefühl dient der Stärkung der Gemeinschaft. Trotzdem ist es in Verruf geraten. "Mir geht es schlecht, ich kann nicht mehr". Wenn Menschen an einen Tiefpunkt kommen, verschweigen sie es ihrer Umgebung oft. Sie wollen kein Mitleid. Erst recht nicht von jenen, die insgeheim aufatmen, weil es sie nicht betrifft. "Mitleid" ist in Verruf geraten. Schon das Wort schreckt ab. Dabei gehört es zum Menschsein dazu, sich "anstecken" zu lassen und mitzufühlen, wenn ein anderer leidet. Die empathische Reaktion ist instinktiv - und der Auftakt, mit dem Helfen beginnt. Schon 1840 formulierte Schopenhauer, dass nur das Mitleid stark genug sei, um den Menschen aus der Spur des Egoismus zu ziehen. Die empathische Erstreaktion kann aber auch in Stress umschlagen und die Gesundheit gefährden. Ärzte und Krankenschwestern wissen das. Und in Hirnscans der neurobiologischen Empathie-Forschung wird es erkennbar. Deshalb hat die Neurobiologin Tania Singer zusammen mit anderen Trainingsprogramme entwickelt: Die Wucht des Mitleids lässt sich nachweislich transformieren. Man muss der starken Emotion nicht hilflos ausgeliefert sein. Für professionelle Helfer, die in Krankenhäusern und Pflegestationen täglich mit viel Leiden konfrontiert werden, sind diese Hilfsangebote relevant. Aber auch für immer mehr Menschen, die mit der Haltung der Menschlichkeit stressfreier leben wollen.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

SchulsystemIntensivstation Schule Ein Feature über den Alltag in einer Lernfabrik Von Jens Schellhass RB 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft. Sie ist die Wiege unserer volkswirtschaftlichen Zukunft und die Fabrik, die Bildung vermitteln und leistungsstarken Nachwuchs hervorbringen soll. Doch das Schulsystem krankt. Die zunehmenden sozialen Unterschiede innerhalb unserer Gesellschaft sind in den Klassenräumen angekommen. Armut, Migration, Aggression und familiäre Vernachlässigung halten Einzug in den Schulalltag. Lehrer und Schüler werden gleichermaßen zu Opfern des Systems. Hier Lehrer, die bei allem Engagement an ihre Leistungsgrenzen stoßen - dort Schüler, deren individuelle Begabung systembedingt verkümmern muss, weil es an Förderung und Beachtung fehlt. Drei Jahrzehnte nach Ende der eigenen Schulzeit hat sich der Autor noch einmal auf die Schulbank gesetzt. Für ein knappes Jahr. Um Einblick zu erhalten hinter die Kulissen eines verstörenden Schulbetriebs.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

faustVon wegen "Der Worte sind genug gewechselt ..."! Musikalische Betrachtungen zum Faust Von Frank Halbach Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Keine andere Dichtung der Weltliteratur ist so mit unhörbarer Musik erfüllt wie Goethes "Faust". Unhörbar? Unerhört, das konnte natürlich nicht so bleiben: "Faust" wurde komponiert. Goethe hätte das eigentlich am liebsten Mozart besorgen lassen - das ging natürlich nicht mehr. Irgendwie aber hielt er die richtige Musik zum "Faust" für "ganz unmöglich". Das war Liszt, Schumann, oder Mahler freilich mehr Ansporn als Hemmnis. Aber wer hat denn nun die passende Faust-Musik geschrieben? Das hängt natürlich vom Ohr des Hörers ab. Fragen wir die, die es in allererster Linie betrifft: Dr. Heinrich Faust, Margarete, genannt Gretchen und Mephistopheles - schon die Titel der Faust-Vertonungen lassen völlig unterschiedliche Perspektiven erahnen: wie "Margarethe" von Gounod, "Mefistofele" von Boito oder "Doktor Faust" von Busoni.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Geld

münzeWie kommt der Adler auf die Münze? | Von Juliane Spatz
Samstag 14:45 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit: das ARD radiofeature

lernfabrikIntensivstation Schule Ein Feature über den Alltag in einer Lernfabrik Von Jens Schellhass 30 Jahre nach seiner Schulzeit hat der Autor wieder die Schulbank gedrückt. Was er antraf: Lehrer an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und Schüler, deren Begabungen systembedingt verkümmern. Ein Einblick hinter die Kulissen eines verstörenden Schulbetriebs.
Samstag 17:04 Uhr

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Bremen Zwei

ARDradiofeature

Intensivstation Schule Ein Feature über den Alltag in einer Lernfabrik von Jens Schellhass Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft. Sie ist die Wiege unserer volkswirtschaftlichen Zukunft und die Fabrik, die Bildung vermitteln und leistungsstarken Nachwuchs hervorbringen soll. Doch das Schulsystem krankt. Die zunehmenden sozialen Unterschiede innerhalb unserer Gesellschaft sind in den Klassenräumen angekommen. Armut, Migration, Aggression und familiäre Vernachlässigung halten Einzug in den Schulalltag. Lehrer und Schüler werden gleichermaßen zu Opfern des Systems. Hier Lehrer, die bei allem Engagement an ihre Leistungsgrenzen stoßen - dort Schüler, deren individuelle Begabung systembedingt verkümmern muss, weil es an Förderung und Beachtung fehlt. Drei Jahrzehnte nach Ende der eigenen Schulzeit hat sich der Autor noch einmal auf die Schulbank gesetzt. Für ein knappes Jahr. Um Einblick zu erhalten hinter die Kulissen eines verstörenden Schulbetriebs. Biografie Jens Schellhass Jens Schellhass, geboren 1963, lebt als Autor in Bremen. Für seine Features und Reportagen ist er mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Deutschen Radiopreis und dem DRK-Medienpreis. Seine Produktionen suchen vor allem nach sinnlichen Darstellungsformen von komplexen Inhalten und Hintergründen. Produktion Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

18 Plus! Zu Hause raus - und jetzt? Zwei Pflegekinder werden erwachsen Von Barbara Felsmann Regie: Clarisse Cossais Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 34"26 (Ursendung) Krieg spielen Von Fabian Driehorst und Martin Reimers Regie: die Autoren Mit: Marian Funk, Max Hegewald, Hansa Czypionka, Haino Rindler, Luzie Kurth, Barbara Becker, Roman Kanonik Ton: Andreas Stoffels Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 19"52 (Ursendung) Einmal Ukraine, einmal Deutschland: unsere Reihe 18plus! zeigt junge Männer auf dem Weg ins Erwachsenenalter. Jörg, 23, und Max, 19, haben zwei Drittel ihres Lebens bei ihrem Pflegevater Jürgen verbracht. Nachdem ihre früheste Kindheit von emotionaler und sozialer Vernachlässigung geprägt war, folgte ein Leben voller Fürsorge mit eigenem Zimmer, Klavier- und Reitunterricht sowie speziellen schulischen Förderprogrammen. Dann die Abnabelung, der Auszug mit jeweils 18. Bei beiden verlief er nicht ohne Konflikte. Nun, wo die Jungen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, wird sich zeigen, in welche Richtung ihre Entwicklung geht. Barbara Felsmann, geboren 1956 in Berlin, studierte Germanistik und Slawistik, sie ist Filmjournalistin und Autorin von Radio-Features und dokumentarischer Literatur. Dabei wendet sie sich am liebsten Themen aus der jüngsten Geschichte sowie Lebensgeschichten zu. Zuletzt für Deutschlandradio "Die Zeit der Utopien - Das Neue Forum und die friedliche Revolution" (2012) und "96 Tage - Der Zentrale Runde Tisch im letzten Jahr der DDR" (2014). Artiom, 18 Jahre, will an die Front in der Ostukraine. Er ist Waffennarr und hat schon als Kind Krieg gespielt. Seit zwei Jahren kämpft sein Bruder für die gegnerische Seite, die Russen. Bald könnten die beiden sich im Kampf gegenüberstehen. Artioms Großvater, der ihm das Schießen beibrachte, will ihn zurückhalten. Was treibt den jungen Mann an, alle Brücken hinter sich abzubrechen? Im Aufnahmegespräch mit dem Kommandeur setzt sich das Puzzle Teil für Teil zusammen. Fabian Driehorst, geboren 1982 in Gifhorn, studierte von 2006 bis 2011 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. 2011 gründete er mit Frédéric Schuld das Studio Fabian&Fred um Filme und Animation zu produzieren. 2014 erhielten sie das Wim Wenders Stipendium zur Entwicklung ihres ersten animierten Kinofilms. Ihre letzten Produktionen waren u.a. die Animationsfilme "Däwit" und "Drifting Away" und der Dokumentarfilm "The Last Tape". Martin Reimers, geboren1978 in Düsseldorf. Von 2004-2010 Montagestudium an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Nach dem Studium Gründung von "Schnittbüro" mit Oscar Loeser und Mathias Niepenberg. Arbeitet als Filmeditor in Berlin. Zu Hause raus - und jetzt? Krieg spielen
Samstag 18:05 Uhr

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