RBB kulturRadio

FEATURE

MonotonieBorn to Work Eine künstlerische Auseinandersetzung mit Monotonie und Fremdbestimmung in Arbeitsprozessen Von Stephanie Heim Regie und Ton: die Autorin Produktion: Bauhaus - Universität Weimar 2016
Samstag 09:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Das Gefühl von Sicherheit Gespräche über eine deutsche Sehnsucht Von Katja Artsiomenka Aufnahme des WDR 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

radiofeatureArme Bauern und globales Business Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne - wie strenge Saatgutrichtlinien - in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt - und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.
Samstag 13:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

Nürnbergs MusiktheaterAus dem Studio Franken: Oper - Macht - Propaganda Nürnbergs Musiktheater im Dritten Reich Von Wolfgang Schicker Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr 1920-1950: Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Aufbaujahre. Eine wechselvolle und grausame Zeit, geprägt von Weltwirtschaftskrise, Vernichtungskrieg, Holocaust, Zerstörung. Die Rolle des Musiktheaters in Nürnberg in dieser Zeit untersucht ein gemeinsames Forschungsprojekt des Staatstheaters Nürnberg, des Forschungsinstituts für Musiktheater der Universität Bayreuth (fimt) und des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände. Gerade in Nürnberg, der Stadt der Reichsparteitage, griffen künstlerische und politische Inszenierung besonders stark ineinander und bildeten eine fruchtbare "Bühne" für die NS-Propaganda. Autor Wolfgang Schicker hat mit den Wissenschaftlern gesprochen und beleuchtet in seinem Feature das komplexe Spannungsfeld der Oper zwischen Kunst- und Machtanspruch.
Samstag 14:05 Uhr

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HR2

Trialog der Kulturen - Was glaubst du denn?

trialog der kulturenDas hr2-Kinderfunkkolleg Religion Wie beten Juden Muslime, und Christen? von Christiane Kreiner www.kinderfunkkolleg-trialog.de Jahel betet persönlich zu Gott, wenn sie dankbar ist oder wenn sie einen Wunsch hat. Louis betet nur abends oder wenn er sich freut, dass er beim Fußball gewonnen hat. Ali betet fünfmal am Tag, zu jeder Tageszeit ein anderes Gebet - er fühlt sich dabei verbunden mit Gott. Simon führt ein kleines Gespräch mit Gott, wenn er betet. Und für Sune ist das gemeinsame Gebet, das "Vater Unser", wie eine mächtige Stimme, die zu Gott spricht. Betest du auch, und was bedeutet es für dich?
Samstag 14:45 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Arme Bauern und globales Business

entwicklungshilfeEin Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel Mosambik ist eines der ärmsten Länder der Welt. Globale Player stülpen dort - im Namen der Armutsbekämpfung - den Bauern unser westliches Wirtschaftssystem über. Doch die Bauern in Mosambik geraten in Abhängigkeiten, anstatt zu profitieren.
Samstag 17:04 Uhr

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Bremen Zwei

ARDradiofeature

entwicklungshilfeArme Bauern und globales Business Ein Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne -wie strenge Saatgutrichtlinien- in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt ? und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht. Produktion: NDR 2017 Redaktion: Christiane Glas Biografien Autorinnen: Johanna Bentz studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Zuletzt: "Freiwillige Abschiebung - Feature über Balkanflüchtlinge und ihre erzwungene Rückkehr" (ARD Radiofeature 2016), "Faking war - wie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert" (Radiofeature, DLF 2015), "Crisis what crisis" (Essayfilm 2015), "Die Verführungskünstler" (Dokumentarfilm 2012, SWR, Baden-Württembergischer Filmpreis 2013) Veronica Frenzel besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte dort Geschichte und Politikwissenschaften, lebte und arbeitete fünf Jahre in Spanien. Sie schreibt für das Reportage-Ressort und das Sonntagsmagazin des Tagesspiegels, für das Gesellschaftsressort von Stern, für Geo Special, außerdem für die Verlage Herder und Eichborn. Für die Reportage "Der Preiskampf" erhielt sie den Axel-Springer-Preis. Sie war für den Reporterpreis und den Theodeor-Wolff-Preis nominiert.
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

Humboldt ForumHaus der Weißen Herren Humboldt Forum, Shared Heritage und der Umgang mit dem Anderen Von Lorenz Rollhäuser Regie: der Autor Mit: Nele Rosetz und Lorenz Rollhäuser Ton: Andreas Narr Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 54"30 (Ursendung) Wie viel koloniale Arroganz steckt in der Planung des Humboldt Forums? Eine Recherche in Deutschland und Nigeria. Die Beniner Bronzen sind in deutschen ethnologischen Museen eine Attraktion. Dass sie 1897 von britischen Truppen aus dem heutigen Nigeria geraubt wurden, war lange kein Thema. Doch wo die Museen von ,Shared Heritage" sprechen, reden Kritiker von ,Raubkunst". Wem gehören die Bronzen wirklich? Kann ,Shared Heritage" funktionieren? Und wie viel koloniale Arroganz steckt in der aktuellen Ausstellungsplanung? Der Autor reist in das Mutterland der Bronzen und spricht mit Kritikern und Kuratoren. Lorenz Rollhäuser, geboren 1953 in Marburg. Lebt in Berlin. Seit 1990 Autor zahlreicher Features und Hörspiele, darunter "Mutters Schatten" (NDR 2008, Prix Europa) und "Kreuzberg von oben" (DKultur 2014, ausgezeichnet mit dem Dokka-Preis). Haus der Weißen Herren
Samstag 18:05 Uhr

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