Ö1

Radiokolleg - Das Lehrerbild im Wandel

Vom Drill zur Lernbegleitung (1). Gestaltung: Winfried Schneider Der Beruf der Lehrer und Lehrerinnen durchläuft gerade einen tiefgreifenden Paradigmenwechsel. Aber das öffentliche beziehungsweise veröffentlichte Bild der Lehrer und Lehrerinnen ist nach wie vor von überkommenen Klischees und tiefsitzenden Vorurteilen geprägt. Wie werden Lehrerfiguren im Film gezeigt? Wie werden Sie in der Literatur beschrieben? Und wie erscheinen Frau Professor und Herr Lehrer in Fernsehserien, Magazinen und Zeitungen? Fest steht: Die Bilder beeinflussen die Realität fast ebenso wie umgekehrt die Realität die Bilder. Was erzählen also die veröffentlichten Bilder vom Beruf der Lehrer und Lehrerinnen? Wird der Wandel in der pädagogischen Profession wahrgenommen? Welche Bilder haben die Lehrpersonen von sich selbst? Und welche haben die Schüler/innen von ihnen? Wie fließt all das in die Lehrerbildung ein? Was ist ein Lehrer/eine Lehrerin? Wer sind die Expert/innen für Unterricht?
Montag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

ZugspitzeSpitzen-Bayern Die Zugspitze Ein Wettlauf Bayern-Österreich Ludwig II. Der Mondkönig Das Kalenderblatt 17.9.1908 Das erste Todesopfer der motorisierten Luftfahrt Von Thomas Grasberger Die Zugspitze - Ein Wettlauf Bayern-Österreich Autor: Markus Mähner / Regie: Sabine Kienhöfer Auf der Zugspitze geht es oft zu "wie am Stachus". Da treffen Flip-Flop-beschuhte japanische Touristen auf langbärtige Garmischer, die mit schweren Bergschuhen und Kletterseil bepackt sind. Omas und Opas treffen auf Kinderwägen. Leicht bekleidete Sonnenanbeter auf Skifahrer im Winteroutfit. Menschen aus allen Ländern stürmen den Berg, um seine einmalige Aussicht zu genießen und "einmal droben gewesen zu sein". Das war nicht immer so. Lange Zeit stritten sich Bayern und Tiroler um die Erschließung der Zugspitze. Da ging es ausschließlich darum, wer als Erster den Gipfel erreichte - zu Fuß, mit der Seilbahn oder per Zahnradbahn. Von diesen alten nationalen Eifersüchteleien ist schon längst nichts mehr zu spüren, allerdings - auch wenn es höhere Berge gibt - ist die Zugspitze Schauplatz für sportliche Höchstleistungen geblieben. Da gibt es haarsträubende Drahtseilakte zu bestaunen, wie unglaubliche Schnellbesteigungen oder artistische Kletterübungen. Die Zugspitze ist einfach mehr als nur ein Berg - sie ist auch ein Mythos und ein Magnet, der nicht nur Touristen, sondern auch Superlative anzieht. Ludwig II. - Der Mondkönig Autor: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee: Die Bauten König Ludwigs II. prägen das Bayernbild in der ganzen Welt. Mit ihnen wurde Ludwig auch berühmt - der schöne, weltabgewandte Herrscher, der zu den Klängen von Wagners Musik nachts durch seine Märchenschlösser irrte, der König, der vergebens versuchte, sich einer neuen, schlechteren Zeit entgegenzustemmen. Erst nach dem mysteriösen Tod von Ludwig II. im Starnberger See entwickelte sich dieses idealisierte Bild vom "Märchenkönig". Zu seinen Lebzeiten hatte das Volk das Treiben ihres "Kinis" durchaus mit Skepsis betrachtet. Denn Ludwig erfüllte die Pflichten eines Herrschers nur unwillig und vermied den Kontakt zur Öffentlichkeit. Statt sich politisch zu engagieren und Bayerns Position im neu gegründeten Deutschen Reich zu festigen, unternahm er lieber romantische Schlittenfahrten im Gebirge. Möglichst in der Dunkelheit, wie seine Umgebung klagte: "Der König verkehrt die Nacht zum Tag und den Tag zur Nacht!" Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Vom Entwurf zur Anwendung (1). Gestaltung: Marianne Unterluggauer Am 25. Mai 2018 trat die Europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Damit wurde eine Diskussion beendet, die in den EU-Institutionen über zwei Jahrzehnte lang geführt wurde. Genauer seit 1995. Damals einigte man sich in der EU auf das erste europäische Datenschutzgesetz, an dem ab 2010 weitergeschrieben wurde: Daran beteiligt waren 28 Nationalstaaten, diverse internationale Lobbyorganisationen und Bürgerrechtsbewegungen. Ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das den Alltag eines Kontinents bestimmt und das Verhalten international tätiger Konzerne beeinflusst, ist kein Spaziergang. Historisch betrachtet wurde 1995 kein Schlusspunkt unter die Debatte gesetzt, aber ein wichtiger Meilenstein, meinen Bobachter: Europa habe auf internationaler Bühne bewiesen, dass auf ihrem Kontinent jeder Bürger Eigentümer seiner Daten ist, und nicht Konzerne noch Staaten. 1995 hielt das Internet gerade Einzug in die Privathaushalte. Dessen Auswirkungen spiegelte das vereinheitlichte Datenschutzrecht noch nicht wider. Es vergingen 15 Jahre, bis die damalige EU-Kommissarin Viviane Reding daran ging, das europäische Datenschutzrecht den Entwicklungen anzupassen und Datenmissbrauch einzuschränke. Von 2010 bis 2015 wurde verhandelt. 2016 wurde das Gesetz schließlich im Parlament und von den 28 Nationalstaaten beschlossen. Zwei Jahre hatten Regierungen und Unternehmen Zeit sich darauf vorzubereiten, bis das Kalenderblatt 25. Mai 2018 erreicht war. Und trotzdem, je näher das Datum kam, umso größer die Aufregung. Aber warum diese Ungewissheit? Worin liegt das Problem bei der Umsetzung? Was müssen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Regierungen beachten, wenn sie Daten sammeln und auswerten? Worin liegt der Nutzen einer vereinheitlichten Datenschutzverordnung für die Bürger? Marianne Unterluggauer fragt für das Radiokolleg nach, was das Gesetz vorgibt und wie die Umsetzung auszusehen hat. In Österreich und International.
Montag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

DrahdiwaberlStefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr"n, A-Gen 53 (1). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang Die Radiokollegreihe zur Geschichte der österreichischen Popmusik dokumentiert das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands, reflektiert ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft und würdigt ihren Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur. Alle Beiträge von "Ambros bis Yasmo" sind unter [https://oe1.orf.at/lexikonderpopmusik|Lexikon der österreichischen Popmusik] nachzuhören. *Stefan Weber Drahdiwaberl* Die Artrock-Band Drahdiwaberl wurde Ende der 1960er-Jahre vom Kunststudenten und späteren Zeichenlehrer Stefan Weber in Wien gegründet. In den Anfangstagen standen psychedelische Konzerte mit Go-Go-Tänzerinnen auf dem Programm, nach einer mehrjährigen Auszeit meldeten sich Drahdiwaberl dann überraschend mit hartem New Wave-Sound zurück. Ihr Tonträger-Debüt feierte die Gruppe schließlich im Jahr 1979 mit ihrem Mitwirken am "Wiener Blutrausch"-Sampler, der in der Retrospektive als Geburtsstunde des Punk in Österreich gilt. Mit exzessiven Live-Auftritten und politischen Show-Einlagen entwickelten sich Drahdiwaberl zu verlässlichen Ideengebern der heimischen Rock-Szene und versammelten in ihren Reihen etliche außergewöhnliche Performer, beispielsweise den Mundart-Dichter Franz Billik, die Prater-Dirne Lotte Pawek oder den späteren Chart-Stürmer Hans Hölzel alias [https://oe1.orf.at/artikel/634344|Falco]. Zu einem Markenzeichen wurde der brachiale Humor der Songtexte, wie etwa bei "Supersheriff", "Terrorprofi aus der BRD" oder "Mulatschag". Von einem stetig wachsenden Publikum umjubelt, gaben Drahdiwaberl im Jahr 2013 ihr letztes Konzert. Band-Leader Stefan Weber verstarb nach schwerer Parkinson-Erkrankung im Jahr 2018.
Montag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

James CookEntdecker James Cook Seefahrer, Eroberer, Draufgänger und Held Hernan Cortés Eroberer des Aztekenreichs Das Kalenderblatt 17.9.1908 Das erste Todesopfer der motorisierten Luftfahrt Von Thomas Grasberger James Cook - Seefahrer, Eroberer, Draufgänger und Held Autorin. Brigitte Kohnn / Regie: Martin Trauner "Es war meine Ambition, nicht nur weiter zu kommen als jemals ein Mensch zuvor, sondern so weit zu gehen, wie es einem Menschen überhaupt möglich ist." Ehrgeiz und Talent machen aus dem britischen Tagelöhnerkind James Cook (1728 - 1779) einen der größten Entdecker und Seefahrer aller Zeiten. Er erforscht und kartografiert die Ostküste Australiens und die Küsten Neuseelands, entdeckt dabei zahlreiche Südseeinseln und widerlegt die Legende von der Existenz eines riesigen Südkontinents. Doch er, der die Südseeträume der Zeitgenossen bediente wie kein zweiter, verliert zum Schluss die Nerven: In Hawai kommt es zum tödlichen Gemetzel ... Hernan Cortés - Eroberer des Aztekenreichs Autorin: Silvia Schopf / Regie: Dorit Kreissl Am 18. Februar 1519 stach eine spanische Flotte mit elf Schiffen von Kuba aus in See; ihr Ziel war das unbekannte, mexikanische Festland. Vergeblich hatte der Gouverneur von Kuba versucht, dem Befehlshaber der Expedition - dem 34-jährigen Hernan Cortés - das Kommando wieder zu entziehen. Doch weder gelang es, den ehrgeizigen Mann gefangen zu nehmen noch das Auslaufen der Schiffe zu verhindern. Hernan Cortés hatte bis dahin noch an keiner Expedition teilgenommen und verfügte nur über geringe militärische Erfahrungen. Doch nun machte er sich zielstrebig an die Eroberung des mexikanischen Festlandes. Schon bald entdeckte er das kulturell hoch entwickelte Reich der Azteken. Geschickt setzte er sein Rednertalent ein - er wusste um die Wirkung von Worten und Sprache. Auch Niederlagen hielten ihn nicht auf. Gut zwei Jahre nach der Abfahrt aus Kuba zerstörte Cortés mit einem kleinen Trupp von Soldaten und tatkräftiger Unterstützung der indianischen Verbündeten die aztekische Hauptstadt Tenochtitlán und rang die aztekische Herrschaft nieder: der Höhepunkt seiner Karriere. In die Geschichte eingegangen ist Hernan Cortés als Eroberer und Abenteurer, Taktiker, Diplomat und Frauenheld. Einen "Entdecker neuer Länder und Städtegründer, einen nach Reichtümern und Frauen gierenden Abenteurer und frommen Katholiken", nennt ihn der mexikanische Literat Octavio Paz. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

KritikfähigJawohl Chef? Über die Kultur der Kritik in deutschen Unternehmen Von Mandy Schielke Kritikfähig soll der moderne Arbeitnehmer sein. Beim Austeilen, aber auch beim Einstecken. Feedback ist wichtig, und das will gelernt sein. Zunächst etwas Positives sagen, dann das Negative. Niemals persönlich werden? Kritik will gelernt sein, und dass sie nicht nur von oben, sondern auch von unten kommen darf, sogar kommen soll, ist das Wesen flacher Hierarchien. Einen Zustand, den sich immer mehr Unternehmen wünschen. Aber wie steht es tatsächlich um die Kritikkultur in deutschen Unternehmen? Gibt es einen Wandel hin zu mehr Feedback und Mitbestimmung? Laut einer repräsentativen Studie der Personalberatung Rochus Mummert von 2016 machen 24 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland die Erfahrung, dass Führungsstil vor allem Befehlston heißt - der Chef hat Recht und der Mitarbeiter zu gehorchen.
Montag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

CyberkriegMein erster Cyberkrieg Die Nato probt den Ernstfall Von Tom Schimmeck Aufnahme DLF/NDR 2018 "Locked Shields" ist die größte Cyber-Kriegsübung der Welt. Staaten, Universitäten und große Firmen nehmen teil. 2017 waren etwa 800 Menschen dabei - Soldaten, IT-Experten, Diplomaten, Juristen, aber auch Journalisten. Unter ihnen, der Autor. In der Kommandozentrale in Tallinn, Estland kämpfen die Roten gegen die Blauen, versuchen, deren Systeme zu sabotieren, Drohnen zum Absturz zu bringen, den Strom zu kappen, die Treibstofftanks eines Flughafens zu sprengen. Die virtuellen Systeme sind hochkomplex, die Angriffsmöglichkeiten vielfältig. Doch geht es nicht nur um die Computernetzwerke, sondern auch um Rechtsfragen und Beweise, um Nachrichten und Stimmungen. Welche Szenarien sind realistisch? Wie stark verändern digitale Angriffsmöglichkeiten die Kriegsführung? Welche Rolle spielen dabei Gerüchte und Falschmeldungen? Und: Wie viel wird gelogen?
Montag 20:04 Uhr

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NDR Info

Das Forum

UigurenUiguren unter Kontrolle Reportage-Feature von Axel Dorloff Xinjiang im Nordwesten Chinas - die Heimat der rund zehn Millionen muslimischen Uiguren - ist zu einem beispiellosen Überwachungsstaat geworden. Mit modernsten Methoden der Kontrolle und einem Netz an Umerziehungslagern geht China gegen die Uiguren und den Islam vor. Die chinesische Regierung begründet das harte Vorgehen mit der Sorge vor islamistischem Terror. Bis zu über eine Million Uiguren sollen in den Umerziehungslagern sein. China hat die Religionsfreiheit und kulturelle Selbstbestimmung der Uiguren massiv eingeschränkt. Axel Dorloff war in Xinjiang unterwegs und hat sich vom Uiguren den Alltag schildern lassen. Das Forum
Montag 20:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

lehrerDas Lehrerbild im Wandel. Vom Drill zur Lernbegleitung (1). Gestaltung: Winfried Schneider Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung. Vom Entwurf zur Anwendung (1). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lexikon der österreichischen Popmusik. Stefan Weber Drahdiwaberl, Yung Hurn, 5/8erl in Ehr´n, A-Gen 53 (1). Gestaltung: Al Bird Sputnik, Walter Gröbchen, Astrid Schwarz, Thomas Mießgang
Montag 22:08 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

felix jaehnHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert DJ Killed the Popstar Von Ina Plodroch und Simon Kamphans Sprecherin: Bettina Kurth Voiceover/Funktionsstimmen: Silke Linderhaus, Lars Schmidtke, Guido Lambrecht, Martin Bross und Florian Seig Regie: Simon Kamphans bis 24:00 Uhr Unterwegs mit DJs wie Felix Jaehn - den größten Popstars unserer Zeit
Montag 23:00 Uhr

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