Deutschlandfunk Kultur

Feature

Stockhausensound journeys Der Mann, der vom Sirius kam Über den Mythos Stockhausen Von Thomas von Steinaecker Regie: Cordula Dickmeiß Mit: Barbara Becker, Max von Pufendorf, Max Volkert Martens Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011 Länge: 27"52 (Wdh. v. 28.09.2011) Re Search Sun Ra Von Christoph Reimann Musik und Regie: der Autor Mit: David Moss Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011 Ton: Peter Kainz und der Autor Länge: 25"31 (Wdh. v. 28.09.2011) Wenn Künstler ihren eigenen Mythos erschaffen. Eigentlich stamme er vom Sirius und nicht von der Erde - mit solchen Aussagen arbeitete Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007) am eigenen Mythos. Den Autor verband mit dem Komponisten eine fast 20-jährige Freundschaft. Er kennt den Menschen wie den Guru Stockhausen. Thomas von Steinaecker, geboren 1977, Autor von Romanen, Hörspielen und Dokumentarfilmen, lebt in Augsburg, mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt: "Von Superpapageien, Geheimagenten und Schreckgespenstern - Die BRD im Spiegel der Kinderhörspiele aus den 70er- und 80er-Jahren" (DLF 2016). "Ich fühlte mich nie als Teil dieses Planeten" - ein typischer Satz des legendären Bandleaders Sun Ra. Science-Fiction, Mythowissenschaft, die Rolle der Farbigen in Nordamerika und die Geschichte des Jazz verschmelzen bei ihm zu "Sonic Fiction". Christoph Reimann, Musiker und Komponist, 1966 in Konstanz geboren, studierte Musik in Trossingen und Frankfurt/Main. Lebt in Berlin.
Mittwoch 00:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

henry david thoreau"Nein", einfach nur "Nein"! Henry David Thoreau Rebell und Öko-Pionier Das Recht auf Widerstand Wer sich nicht wehrt ... Das Kalenderblatt 24.1.1952 Mutterschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft Von Susi Weichselbaumer Henry David Thoreau - Rebell und Öko-Pionier Autor: Michael Reitz / Regie: Irene Schuck Der US-amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau (1817-1862) gilt heute als einer der wesentlichsten Begründer eines Denkens, dass den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur in den Vordergrund stellt. Sein autobiographischer Bericht "Walden oder Leben in den Wäldern" wurde zu einem Kultbuch der weltweiten ökologischen Bewegung. Darin schildert Thoreau nicht nur seine Zeit als Einsiedler in der Abgeschiedenheit der Wälder Neuenglands. Sondern er zeigt damals schon auf, welche Folgen der Raubbau des Menschen an der Natur hat, wenn er sie nur als auszubeutende Ressource betrachtet. Darüber hinaus ist Henry David Thoreau ein Pionier der Bürgerrechtsbewegung: Seine Schrift "Über die Pflicht um Ungehorsam gegen den Staat" ist ein scharfzüngiges und ironisches Pamphlet gegen jede Form staatlicher Unterdrückung und Bevormundung. Thoreaus kompromissloses Denken beeinflusst bis in unsere Tage Demokratiebewegungen und ökologisches Engagement auf der ganzen Welt. Das Recht auf Widerstand - Wer sich nicht wehrt ... Autorin: Claudia Heissenberg / Regie: Susi Weichselbaumer "Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt" lautet ein alter Sponti-Spruch, den sich heute Bürger jeglicher politischer Couleur gerne auf die Fahnen schreiben. Egal ob reich oder arm, links oder rechts - wehren kann man sich gegen alles und jeden. Im Großen oder Kleinen, mit Worten, Verweigerung oder Protest, vor Gericht oder mit Gewalt. In der Philosophie wird das Recht auf Widerstand seit der Antike diskutiert. Für Aristoteles war Auflehnung immer dann gerechtfertigt, wenn maßlose Herrscher nur ihre eigenen Interessen verfolgen. "Wenn ein Fürst, weit davon entfernt, seine Untertanen glücklich leben zu lassen, sie unterdrücken und vernichten will, so endet die Grundlage des Gehorsams", meinte auch der französische Philosoph der Aufklärung Montesquieu. In Deutschland ist das Recht auf Widerstand seit 1968 sogar im Grundgesetz verankert. Es soll die Ordnung in unserem demokratischen und sozialen Rechtsstaat schützen. Aber wann und warum, wogegen und wie sollte man sich wehren? Und ist es nicht manchmal besser still zu sein? Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner
Mittwoch 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Sind wir Science-Fiction?

EM ForsterZukunftssuche in der Vergangenheit (3). Gestaltung: Julia Gindl "Das Zimmer war so gut wie leer, und doch stand es mit allem in Verbindung, was Vashti wichtig war. Als Nächstes betätigte sie wieder den Isolationsknopf, und die Anfragen der letzten drei Minuten stürzten auf sie ein. Der Raum war vom Lärm der Klingeln und Kommunikationsröhren erfüllt. Wie ist das neue Essen? Kannst du es empfehlen? Hast du Ideen gehabt in letzter Zeit?" Man könnte meinen der britische Autor E.M. Forster umschreibt hier das Soziale Netzwerk Facebook und dessen nervige Dauerfrage "Was machst du gerade?". Fosters Erzählung "Die Maschine steht still" ist jedoch im Jahr 1909 erschienen. Die beiden Protagonisten sitzen da isoliert vor blassblauen Bildschirmen und sind von "DER MASCHINE" abhängig, über die sie kommunizieren, Informationen empfangen und alles Notwendige bestellen. 1970 ist der britische Schriftsteller gestorben, lange vor Instant Messaging, Videotelefonie und sozialen Netzwerken. Forster hat in seiner dystopischen Erzählung das Internet und heutige technologische Möglichkeiten vorweggenommen, er thematisiert Technikgläubigkeit und man könnte "Die Maschine steht still" auch als frühe Version von George Orwells "1984" lesen. Der US-amerikanische Informatiker Jaron Larnier bezeichnet Forsters Erzählung sogar als früheste und wahrscheinlich auch heute noch treffendste Beschreibung des Internets. Was wurde aus den Wunschvorstellungen vom Internet als Raum der Freiheit und Demokratie? Welche Technik-Utopien aus Film und Literatur sind bereits eingelöst worden? Und wie beeinflussen philosophische Theorien, künstlerische Werke und Phantasien die Entwicklung von Technologien und unseren Umgang damit. Was projizieren wir in all die smarten Dinge, die uns umgeben hinein und woher kommen diese Bilder? In E.M. Forsters Erzählung versagen die Maschinen schlussendlich, weil sie niemand mehr kontrollieren kann. Julia Gindl begibt sich auf Zukunftssuche in der Vergangenheit, entdeckt dabei Quellen in Literatur, Film und Kunst und vergleicht die Welt der Phantasie mit einer von Technologie mehr und mehr determinierten Realität.
Mittwoch 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Zäsur "38 - Flucht in eine andere Sprache

vicki baumSchriftstellerinnen im Exil (3). Gestaltung: Ulrike Schmitzer Die Wiener Schriftstellerin Vicki Baum war schon ein Star, als sie 1932 nach Kalifornien emigrierte. Sie war die erste Bestsellerautorin des deutschsprachigen Buchmarkts. Nach der Verfilmung ihres Buches "Menschen im Hotel" mit Greta Garbo übersiedelte sie für eine Publicity-Tour nach Kalifornien. Die Nationalsozialisten begannen gegen sie zu hetzen, setzten sie 1933 auf die sog. "schwarze Liste" der verbotenen Bücher, 1938 wurde sie ausgebürgert. Da hatte sie sich schon eine neue Existenz aufgebaut. Nicht alle Schriftstellerinnen hatten so viel Glück. Mela Hartwig zum Beispiel emigrierte 1938 nach England, konnte dort aber nicht mehr als Schriftstellerin reüssieren und arbeitete als Sprachlehrerin. Veza Canetti wurde als Jüdin und Sozialistin von den Nazis mit Berufsverbot belegt und flüchtete 1938 mit ihrem Mann Elias Canetti nach England, wo sie 1963 starb. Annemarie Selinko heiratete 1938 nach Dänemark und schloss sich dort der Widerstandsbewegung an. 1954 schaffte auch sie den Sprung nach Hollywood. Ihr Buch "Désirée" wurde mit Marlon Brando verfilmt. Die Flucht bedeutete auch die Flucht in eine andere Sprache. Vicki Baum eröffnete ihre Lesungen am Anfang ihrer Amerikazeit gerne mit den Worten: "Bitte entschuldigen Sie mein lousy Englisch".
Mittwoch 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Ausloten der traditionellen Grenzen

gottfried von einem100 Jahre Gottfried von Einem (3). Gestaltung: Gerhard Hafner Vor 100 Jahren, am 24. Jänner 1918, erblickte Gottfried von Einem, als (außerehelicher) Sohn eines k. u. k. Militärattachés und der für ihre Diplomatie international renommierten Gerta Louise von Einem, in Bern das Licht der Welt. Als 20-Jähriger kam Gottfried von Einem als Korrepetitor an die Berliner Staatsoper, später assistierte er in Bayreuth. 1943 wurde sein "Concerto" von Herbert von Karajan uraufgeführt. Die Blitzkarriere des Komponisten erhielt einen Dämpfer, als die Gestapo gegen von Einem wegen Verdachts auf Landesverrat ermittelte. Streitbar war Gottfried von Einem sein ganzes Leben. Das reichte von seinem Rücktritt aus dem Direktorium der Salzburger Festspiele wegen seines couragierten Einsetzens für Bertolt Brecht bis hin zu den Turbulenzen wegen der Blasphemie-Vorwürfe gegen seine Oper "Jesu Hochzeit". Für dieses unter lautstarken Protesten im Mai 1980 bei den Wiener Festwochen uraufgeführte Werk, hatte von Einems zweite Ehefrau, Lotte Ingrisch, das Libretto verfasst. Die große Leistung von Einems lag vor allem in seinem musikdramatischen Schaffen, hierbei insbesondere in der Gattung der Literaturoper. Angefangen von seinem ersten großen Erfolg der 1947 bei den Salzburger Festspielen uraufgeführten Oper "Dantons Tod" nach Georg Büchners gleichnamigen Drama. Auf Büchner folgten "Der Prozess" (Kafka), "Der Zerrissene" (Nestroy), "Der Besuch der alten Dame" (Dürrenmatt) und Schillers "Kabale und Liebe". Daneben entstand ein Reigen von Instrumental-, Vokal- und Kammermusikwerken sowie das Ballett "Medusa". Gottfried von Einem, der in Wien liebevoll - spöttisch nur "der Eine" genannt wurde, war einer der wenigen Komponisten, die unbeirrt an den Gesetzen der Tonalität festhielten. Er war so kühn und ehrlich, seine Vorliebe für Konsonanzen, Tonalität oder leicht erkennbare Chiffren zu zeigen. Er riskierte es oft und gern gegen den Strom zu schwimmen und sich mit den politisch oder geistig Mächtigen anzulegen. Natürlich hat von Einem in mancher Hinsicht auch die Postmoderne vorweggenommen, aber dafür schämte er sich auch nicht: er ging unbeirrt einen österreichischen Sonderweg.
Mittwoch 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Zwischen Stolz und Selbstachtung Sein Gesicht wahren ... Philosophische Gedanken Die Yagans Seenomaden am Ende der Welt Das Kalenderblatt 24.1.1952 Mutterschutzgesetz tritt in Deutschland in Kraft Von Susi Weichselbaumer Sein Gesicht wahren ... - Philosophische Gedanken Autor: Reinhard Schlüter / Regie: Eva Demmelhuber Das Wesen der Diplomatie, so sagte einst Otto von Bismarck, bestehe "in wechselseitigen und unaufhörlichen Konzessionen". Tatsächlich liegt ein wesentlicher Grund, warum sich Koalitionsverhandlungen oder Verhandlungen auf diplomatischer Ebene oft so lange hinziehen, in dem Bestreben, alle Seiten "ihr Gesicht wahren" zu lassen - besonders die Verhandlungsverlierer - sprich: diejenige Seite, die jeweils die größeren Konzessionen machen muss. Auch im Spitzensport wird das Bestreben, beide Seiten "ihr Gesicht wahren" zu lassen, deutlich, gehört es doch zu den selbstverständlichen Ritualen bei Grand-Slam-Turnieren, Formel-1-Rennen oder nach Fußball-Länderspielen, dass die Verlierer den Siegern gratulieren, und dass die Sieger die Leistung und den Kampfgeist der Verlierer über den grünen Klee loben. Während in unserer westlichen Kultur das Gewicht von "Gesichtswahrung" und "Gesichtsverlust" oft vom jeweiligen Status und der gesellschaftlichen "Fallhöhe" abhängt, bestimmen beide Aspekte in weiten Teilen Asiens praktisch jede soziale Interaktion. Die Yagans - Seenomaden am Ende der Welt Autorin: Mechthild Müser / Regie: Axel Wostry Ihr Lebensraum war die Inselwelt zwischen dem Beagle-Kanal und Kap Hoorn im südlichen Chile, eine stürmische Gegend, im Winter eiskalt. Dennoch lebten die Yagans hier über Jahrhunderte. Sie waren wahrscheinlich nie mehr als 5.000, aber für die kleine Anzahl gab es reichlich Nahrung. In Baumrindenkanus zogen sie immer dorthin, wo sie sich gut versorgen konnten, wo Vögel brüteten, Seelöwen Junge großzogen, Wale gestrandet oder Muschelbänke mit Leckerbissen gefüllt waren. Ihre Hütten bauten sie aus gebogenen Ästen, die sie mit Fellen bedeckten, immer nur für die Dauer ihres Aufenthalts. Sie lebten in Familienverbänden und hatten ständig Feuer brennen, sogar in den Kanus transportierten sie ihr Feuer auf Lehmschichten. Als die ersten Engländer bei der Vermessung Feuerlands mit ihnen in Kontakt kamen, blickten sie mit gerümpfter Nase auf das kleine Völkchen, das nackt herumlief, sich den Körper aber dick mit Wal- oder Robbenfett einschmierte, weil das ein wunderbarer Kälteschutz war. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts machte sich der Missionar und Anthropologe Martin Gusinde daran, die Yagan-Sprache zu erlernen und ihre Kultur zu erforschen. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner
Mittwoch 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Down SyndromAuf die Bühne! Tanzen mit Krücken, Spielen mit Down Syndrom Von Elisabeth Nehring
Mittwoch 19:30 Uhr

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MDR KULTUR

Eine Nacht im Kreml

sergej eisensteinVon Oskana Bulgakowa Zum 120. Geburtstag von Sergej Eisenstein am 22. Januar Im Januar 1941 erhielt der russische Regisseur Sergej Eisenstein den Auftrag, einen Film über Iwan den Schrecklichen zu drehen. Die Bestellung dazu kam von Stalin persönlich. Eisenstein sollte den Tyrannen Iwan als positiven Held interpretieren und in seiner historischen Mission zeigen; als Herrscher, der den russischen Zentralstaat schuf und die absolute Monarchie etablierte, seine Grausamkeit dabei galt als Ausdruck historischer Kompromisslosigkeit. Eisenstein schreibt das Drehbuch während des Krieges in Alma-Ata, rund 4.000 km von Moskau entfernt, schickt den ersten Teil zu Stalin und Stalin befürwortet die Vision des Regisseurs. Für den ersten Teil des fertigen Films erhält Eisenstein die höchste Auszeichnung - den Stalinpreis. Der zweite Teil jedoch wird nach der Fertigstellung verboten, Eisenstein bricht mit einem Herzinfarkt zusammen, dann schaltet sich Stalin ein. Der Fall "Iwan der Schreckliche" erscheint als ein besonders krasses Beispiel für die diffizile Beziehung zwischen Künstler und Macht, Auftrag und Gewissen, die auch heute nicht ohne Brisanz ist. Die Autorin stellt in den Mittelpunkt ihres Features das Gedächtnisprotokoll Eisensteins vom Gespräch mit Stalin, Tscherkassow, Molotow und Sdanow, ergänzt durch Eisensteins Brief an Stalin, Tagebuchnotizen und Szenenausschnitte von "Iwan der Schreckliche", dessen Teil 1 1945 als erster sowjetischer Film gezeigt wurde. Oksana Bulgakowa, geboren 1954 in Nikopol (Sowjetunion), absolvierte 1977 ein fünfjähriges Studium der Filmtheorie und Filmgeschichte am Allunionsinstitut für Kinematografie in Moskau und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. 1982 promovierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. phil. im Fach Theorie der Darstellenden Künste. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin arbeitete sie für Institutionen wie das Institut für Darstellende Künste, die Forschungsgruppe Film an der Akademie der Künste der DDR (1984-1990). Oksana Bulgakowa lehrte an der Humboldt-Universität, der Theaterhochschule Leipzig und an der Freien Universität Berlin, ging 1998 nach Amerika, wo sie in Stanford später in Berkeley als Gastprofessorin einen Lehrauftrag annahm. 2004 wurde sie als Professorin an die Internationale Filmschule Köln berufen. Mit: Brigitte Röttgers, Irene Fischer-Preußer, Alexandra Preußer, Hans Bräunlich, Gerd Grasse,Jürgen Hentsch, Peter Höhne, Klaus Manchen, Ulrich Matthes, Jürgen Meinel, Hilmar Thate und Günter Zschäckel Regie: Rainer Schwarz Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk 1998 (53 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

Die Drogenbarone von Mali das ARD radiofeature Ein Feature über Kriegstreiber und eine Friedensmission Von Bettina Rühl (Produktion: WDR 2018) Die UN-Mission in Mali ist die gefährlichste der Welt. Deutschland beteiligt sich daran mit bis zu 1000 deutschen Soldaten. Trotz der internationalen Militärpräsenz und trotz eines Friedensabkommens hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen fünf Jahren in Mali verschlechtert. Inzwischen leidet nicht mehr nur der Norden, sondern auch das Zentrum Malis unter islamistischer Gewalt. Das liegt unter anderem an Drogenschmugglerringen, die ihre illegale Ware auch nach Europa schaffen. Das Geld fließt in Waffen und finanziert zum Teil islamistische Gruppen, die wiederum gegen die internationale Militärpräsenz kämpfen. Bettina Rühl ist es gelungen Schmuggler zu treffen und hat erfahren, dass Frieden ihre Geschäfte behindern würde. In Chaos und Krieg florieren sie besser. Solche Gruppen zu verfolgen, dafür hat die UN der Mission jedoch kein Mandat erteilt. Kann eine UN-Mission erfolgreich sein, wenn sie nicht gegen Kriminelle und Terroristen vorgehen darf, die den Friedensprozess torpedieren?
Mittwoch 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

KremlEine Nacht im Kreml Stalin, Eisenstein und Iwan, der Schreckliche Von Oksana Bulgakowa Regie: Rainer Schwarz Produktion: MDR 1998
Mittwoch 22:04 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

gottfried von einemSind wir Science-Fiction? Zukunftssuche in der Vergangenheit (3). Gestaltung: Julia Gindl Zäsur "38 - Flucht in eine andere Sprache. Schriftstellerinnen im Exil (3). Gestaltung: Ulrike Schmitzer Ausloten der traditionellen Grenzen. 100 Jahre Gottfried von Einem (3). Gestaltung: Gerhard Hafner
Mittwoch 22:08 Uhr

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HR2

Jazzfacts

Brigade FuturWhat"s going on? - Features, Interviews und was die Szene bewegt | Z wie Zukunft "Alles wird gut gegangen sein werden" - Die "Brigade Futur III" holt mit lakonischen Boshaftigkeiten Brecht und Weill (und den Jazz) in die Gegenwart
Mittwoch 22:30 Uhr

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