Deutschlandfunk Kultur

Feature

Sibylle Von Robert Schoen Produktion: Autorenproduktion 2005 Länge: 17"11 (Wdh. v. 04.01.2006) Jenny Von Jens Jarisch Produktion: Autorenfunk im Auftrag des RBB 2003 Länge: 24"30 Zwei bewegende Schicksale. Sibylle ist Schauspielerin. In den letzten 20 Jahren hatte sie fast keine Aufträge, denn durch ihre Krankheit ist sie unzuverlässig geworden, was in diesem Geschäft sehr, sehr schlecht ist. Sibylle hat eine bipolare Störung, früher nannte man das manisch-depressiv. Robert Schoen, geboren 1966 in Berlin, studierte nach einer kaufmännischen Ausbildung Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Hörspielregie-Volontariat beim Südwestrundfunk, Baden-Baden. Seit Mitte der 1990er Hörspiel- und Feature-Regisseur und Autor. Hörspielpreis der Kriegsblinden für "Schicksal. Hauptsache Schicksal" (Autorenproduktion/HR 2010), ARD Online-Award 2013 für "Heidi Heimat" (HR 2013). "Sibylle" gewann den Doku-Plopp! Award 2005. Hörspiele zuletzt: "Ein verrauchtes Idyll" (HR 2015) und "Die verlorenen Söhne" (HR 2017, Hörspiel des Monats März). Jenny wurde von ihrem Stiefvater missbraucht, als sie elf Jahre alt war. Mit 14 rannte sie von zu Hause weg, mit 15 landete sie auf dem Strich, mit 17 war sie fast tot: Überdosis Heroin. Jenny ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 23. Sie hat ihr neues Leben gemeistert und blickt in die Zukunft. Jens Jarisch, 1969 geboren, aufgewachsen in Berlin, Teheran und Lima, lebt in Berlin. Feature-Autor, Produzent und Leiter der Hörspiel- und Feature-Abteilung beim Kulturradio des RBB. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. 2010 Premio Ondas und Prix Italia für "Kinder von Sodom und Gomorrha", Grand Prix Marulic 2009 für "Hongkong Song", Prix Europa 2006 für "Lifestyle - Warum tragen Vietnamesen keine Adidas-Schuhe?" und Prix Europa 2005 für "Die K - Szenen eines Drogenstrichs". "Jenny" wurde mit dem Medienpreis der Kindernothilfe-Stiftung ausgezeichnet. Weitere Stücke: "Shopping is Coming Home" (Coautorin Susanne Franzmeyer, RBB 2013) und "Lebensberichte aus Nordkorea" (RBB/NDR/SWR/DLF 2011). Sibylle | Jenny
Mittwoch 00:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Erkundungen des literarischen Feldes

Beziehungen, Business und Bedeutungen (3). Gestaltung: Peter Zimmermann Man kann es System nennen oder Raum, aber das Feld ist eine anschauliche Metapher für einen Bereich, der einerseits in sich geschlossen ist, der nach bestimmten Regeln funktioniert und dessen Grenzen dennoch nicht klar gezogen sind. Man kann ein Feld sanktionsfrei betreten und es wieder verlassen, sofern keine Autorität Sanktionen verhängt. Das ist in der Regel eine politische Autorität, ein Führer, ein Diktator, unter dessen Herrschaft Gebote und Verbote verhängt werden, die keinerlei Autonomie zulassen. Das literarische Feld, wie wir es in einem westlich-demokratischen Staat vorfinden, ist in Europa und in den USA in vielerlei Hinsicht ähnlich strukturiert, in vielen Details jedoch geprägt von regionalen Eigenheiten. Und die sind kulturell gewachsen. Der Globalisierung zum Trotz funktioniert das literarische Feld noch sehr traditionell, anders als etwa das Feld der Kunst. Dort hat Internationalität einen anderen Stellenwert. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Erstens: Der Marktwert von Literatur ist, mit wenigen Ausnahmen, als bescheiden zu veranschlagen. Zweitens: Die Sprache der Literatur ist nicht universell. Das heißt: auch wenn sie von Erfahrungen handelt, die alle Menschen gemacht haben oder machen können - Liebe, Tod, Verrat und so weiter - muss sie in irgendeiner Weise verortet sein. Folgende Fragen sind zu stellen: Was ist ein Schriftsteller und wie wird man zu einem? Was ist der Sinn von Literatur? Ist sie abhängig von ihren Entstehungsbedingungen? In welcher Beziehung stehen die Akteure des Feldes zueinander, also Autoren, Verlage, Medien, Veranstalter, Leser?
Mittwoch 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

Bhagavad GitaIndiens Weisheit Die Bhagavad Gita - Indische Weisheiten als Poesie Autor: Bettina Weiz / Regie: Sabine Kienhöfer Gerade hat Arjuna seinen Streitwagen bestiegen, stürmt in die Schlacht, sieht den Feind direkt vor sich - da hält er plötzlich inne. Er wird viele Menschen töten, darunter etliche Freunde und Verwandte. Soll er das wirklich? Der Prinz windet sich in Gewissensbissen. Fragt seinen Wagenlenker um Rat. Und bekommt von ihm, der sich als Gott Krischna entpuppt, genau im Moment höchster Dramatik, in dem der Lauf der Zeit ausgeschaltet zu sein scheint, eine philosophische Erörterung in poetischer Sprache über Körper und Seele, Pflicht und Ethik, das Leben und die Erlösung zu hören, die tatsächlich die Grenzen von Raum und Zeit übersteigt. Jedenfalls wird sie weit über ihren vermuteten Entstehungszeitpunkt und - ort, Indien kurz nach Beginn unserer Zeitrechnung, hinaus bekannt und berühmt. Viele Gläubige in Indien tragen immer eine kleine Ausgabe der Bhagavad Gita bei sich. Im 19. und 20. Jahrhundert feierten Europäer und Nordamerikaner sie als gleichbedeutend mit dem Neuen Testament. Oder wirkt die "Gita" kriegstreiberisch? Bettina Weiz nimmt den "Gesang des Erhabenen" unter die Lupe. Indiens Philosophie - Wie sie deutsche Denker beeinflusste Autor: Claudia Dorchain / Regie: Martin Trauner Die philosophisch-theologische Denkwelt der Veden und die geheimnisvollen Upanischaden, die von vielen Kennern als der eigentliche Schlüssel zum Weltwissen verstanden werden, gelten als die Meilensteine indischer Weisheitsliteratur. Doch auch die großen Versepen und Heldenerzählungen der indischen Dichtung, wie das Ramayana-Epos oder das Mahabharata, das in sich eingekapselt die Bhagavadgita mit ihren Fragen nach dem Überleben der Seele nach dem Tod enthält, sind erzählerische Beispiele der gelungenen Verbindung von Mythologie und Philosophie, Götterkult und frühen rationalen Versuchen, die Rätsel der Welt zu lösen und die brennenden Anliegen der Menschheit zu beantworten. Betrachtet man die Werkfülle der indischen Philosophie und ihre Erklärungsmacht, überrascht es kaum, dass sich europäische Denker spätestens ab dem 18. Jahrhundert von dem, was sie als den geheimnisvollen Wissensschatz hinter dem Vorhang des Exotischen wahrnehmen wollten, hochgradig fasziniert zeigten. Goethe verstand die indische Philosophie sowohl kritisch als polytheistische Verirrung, als auch als die indische Literatur als lyrisch hochentwickelt, Schopenhauer hingegen machte aus seiner Begeisterung für die Upanischaden keinen Hehl und sagte aus, sie seien eine Bereicherung für sein Leben, und im Wiederaufgriff durch Hermann Hesse und später die Akteure der Sechziger Jahre wurde die "Indienfahrt" zum Synonym für den Aufbruch in eine bessere Welt. Doch wie ist eigentlich das romantisch-ästhetische Indien-Bild deutscher Denker zustande gekommen, und wie realistisch ist es? Handelt es sich hier in Wahrheit um einen epochal typischen - und deshalb auch wandelbaren - Ausdruck der Projektion eigener Wünsche, oder um eine Zivilisationsflucht? Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner
Mittwoch 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Equus

Ulrich RaulffVon Pferden und Menschen (3). Gestaltung: Sarah Kriesche "Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war - bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt.", so der Autor Ulrich Raulff in seinem Buch "Das letzte Jahrhundert der Pferde", in welchem er die Auflösung der "Arbeitsgemeinschaft" zwischen Mensch und Pferd im Lauf der Jahrhunderte beleuchtet. Das "Ö1 Radiokolleg" begibt sich auf die Spuren des Miteinanders von Mensch und Pferd und beleuchtet seine Rolle in der Wirtschaft, der Kunst, aber auch der Kultur, die mit ihnen einhergeht. Vor allem Reiterstatuen, die Stadtbilder mitgestalten, erinnern an die Zeit und die Rolle des Pferdes vor seinem Wandel vom Nutz- zum Haustier; Sie waren nicht nur das Symbol für die Größe und die Stärke eines Herrschers, sondern auch kriegsentscheidend. Ohne Pferde wären die Strecken, die es zur Eroberung und Verteidigung von Gebieten gebraucht hatte, nicht zu bewältigen gewesen. Manch besonders edlem Ross wurde dementsprechende Ehre zuteil. Bukephalos etwa, der Hengst von Alexander dem Großen, bekam eine eigene Bestattung in einem prunkvollen Mausoleum. Ihm zu Ehren gründete Alexander außerdem die Stadt Alexandreia Bukephalos, das heutige Jhemal in Pakistan. Der größenwahnsinnige Caligula ließ seinem Lieblingspferd "Incitatus" bereits zu Lebzeiten einen eigenen Palast bauen. Das Rennpferd besaß eigene Diener, kostbare Möbel, ein Halsband aus Edelsteinen und trank bei Festen aus goldenen Pokalen. Ein ständiger Sitz im Senat wurde vereitelt, da sein Herr ermordet wurde, bevor er Incitatus - wie geplant- zum Konsul ernennen konnte. Auch in der Mythologie und Sagenwelt ist das Pferd - und alle daraus entstehenden Fantasieformen - quasi ein Fixbestandteil. Zentauren, Einhörner oder fliegende Pferde sind ständige Begleiter in Mythen, Märchen und Göttersagen, durch die man die Welt und Naturerscheinungen erklärbar machen wollte. Bis heute prägen ihre Legenden Kulturen. Sleipnier etwa, der "Dahingleitende", war das achtbeinige Pferd des nordischen Gottes Odin. Einmal stolperte er, konnte sich aber fangen, indem er seinen Fuß auf Nordirland setzte. Bis heute ist sein Hufabdruck, in Form der Ásbyrgi-Schlucht zu sehen. Ob in den Massenmedien und Serien wie "Fury" oder "Black Beauty", im Sprachgebrauch, wo man das Pferd lieber nicht von hinten aufzäumen will, thematisch gut beschlagen ist und dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, bis hin zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Wiens - den Lippizanern - selten hat ein Miteinander von Mensch und Tier Kulturen so intensiv und nachhaltig geprägt.
Mittwoch 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Horizontal und vertikal

Von Melodik und Harmonik (3). Gestaltung: Martin Adel Wer wüsste nicht, was eine Melodie ist? - man singt, pfeift, spielt sie nach; man erkennt sie wieder; oder sie sitzt einem als Ohrwurm im Kopf. Man könnte sie auch einfach definieren als zeitliche Tonfolge, die von bestimmten Tonintervallen und Rhythmus strukturiert und charakterisiert ist. Man könnte auch von einer typischen Melodik der italienischen Oper (beispielsweise) sprechen; - aber Verfeinerungen dieser Art machen die Sache im Prinzip nicht anders, nur schwerer zu beschreiben. Tatsächlich komplizierter ist es da mit der Harmonik! Die Harmonik regelt - ganz grob gesprochen - den Zusammenklang mehrerer Töne, d.h. Mehrstimmigkeit, allerdings angefangen von der frühen Mehrstimmigkeit des (europäischen) Mittelalters bis hin zu den Klangstrukturen der Avantgarden. So ist auch eine der vielen Fragen, die sich über das lange wechselseitige Verhältnis von Melodie und Harmonie auftun, nicht zuletzt diese: Haben nicht gerade diese Avantgarden immer wieder versucht, den "Spieß" umzukehren und eine Musik ohne Melodie zu komponieren? Oder auch jene andere Frage: Weltharmonie, Weltharmonik - wie, was, wann, wo? Harmonie ist doch "einigermaßen" der Gegensatz zu Chaos, d.h. geordnet, regelhaft, im traditionellen Sinne aber jedenfalls "wohl proportioniert" oder auch um Spannungsausgleich bemüht! Zumindest Letzteres kann man von der Harmonik gerade nicht behaupten. Vielleicht sind dafür unsere "Ohrwascheln" "von-Haus-aus" zu sehr melodieorientiert, womit das Komponieren und (Zu-)Hören von harmonischen Klanggebilden zur (steigerungsfähigen) hohen Kulturleistung avanciert? Man wird vermutlich nicht falsch liegen mit der These, dass die Herausforderungen des Komponierens - im Laufe der Jahrhunderte - deren melodische Schöpfungen zwar keineswegs obsolet gemacht, aber deren harmonische Komplexität und Kompliziertheit haben steigen lassen. Immerhin scheint es zu kurz gegriffen, wollte man der Melodik das Gefühl zuschreiben und der Harmonik das intellektuelle Vergnügen an musikalischer Artistik.
Mittwoch 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

hochsensibelHochsensibel: Wenn Reize unerträglich werden Hochsensibel - Zart besaitet oder nervlich überlastet? Autorin: Prisca Straub / Regie: Kaspar Hauser - Die rätselhafte Geschichte eines Findelkinds Autorin: Justina Schreiber / Regie: Sabine Kienhöfer Eine Kindheit bei Wasser und Brot in einem Kellerloch. Die Geschichte des Findlings Kaspar Hauser erschütterte um 1830 fast ganz Europa. Er war ein Star seiner Zeit. Bedeutende Gelehrte wie Anselm von Feuerbach bemühten sich, den "unerhörten" Kriminalfall zu klären. Ohne Erfolg allerdings. Es blieben zu viele Ungereimtheiten: die beiden angeblichen Attentate auf den jungen Mann etwa. Das halbwilde Wesen, das sich schnell zu einem relativ normalen Menschen entwickeln konnte, entfachte hitzige Debatten: war er ein Betrüger oder etwa ein heimlicher Prinz? Aber erst die moderne Psychologie liefert Erklärungsansätze für die Geschichte des merkwürdigen Findlings. Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Susann Poelchau
Mittwoch 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

TomateMythos Tomate Glanz und Elend des roten Frischgemüses Von Annemieke Hendriks und Dirk Fuhrig Rot, weich, rund - die deutsche Standard-Tomate. Heute gibt es auch grüne, braune, gezackte und herzförmige Züchtungen. Tomaten gelten als Grundnahrungsmittel in Deutschland, Europa, ja weltweit. Ebenso beliebt sind Klagen über faden Geschmack oder Wässrigkeit. Dazu die Angst vor gentechnischen Manipulationen und holländischen Treibhaus-Kulturen. Wir lieben sie und hassen sie. Die Tomate ist mittlerweile Kulturgut, nicht nur bei unseren niederländischen Nachbarn. Auch im Politischen hat sich die rote Frucht schon etabliert - als wenig verletzungsträchtiges, aber wirkmächtiges Wurfgemüse.
Mittwoch 19:30 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

GibraltarGeschichten vom Rande Europas Gibraltar und der Brexit Von Fritz Schütte Der Südzipfel der iberischen Halbinsel gehört zu den britischen Überseegebieten. Seit 300 Jahren fordert Spanien die Rückgabe Gibraltars ohne Rücksicht auf die Meinung der Einwohner, deren Vorfahren Genueser waren, Juden, Briten, Malteser und auch Spanier. Der Brexit könnte jetzt das Verhältnis zum einzigen Nachbarn noch weiter verschlechtern. Die Teilnahme an internationalen Wettbewerben scheiterte lange am Veto Spaniens - mit einer Ausnahme: der Schönheitskonkurrenz. "Hier kannst du jeden fragen: was hast du an dem Tag gemacht, als Kaiane Aldorino Miss World wurde". Eine andere Geschichte: Ein Linguist arbeitet gerade an einer Grammatik seiner Muttersprache. llanito ist eine Mischung aus Englisch und Spanisch mit eigenen Regeln. "We love to mix", sagen die 30.000 Einwohner Gibraltars, die mehrheitlich gegen den Brexit gestimmt haben.
Mittwoch 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

FeuerbestattungAsche zu Asche Eine Kulturgeschichte der Feuerbestattung Von Kirsten Heckmann-Janz Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2011
Mittwoch 22:04 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

EquusErkundungen des literarischen Feldes. Beziehungen, Business und Bedeutungen (3). Gestaltung: Peter Zimmermann Equus. Von Pferden und Menschen (3). Gestaltung: Sarah Kriesche Horizontal und vertikal. Von Melodik und Harmonik (3). Gestaltung: Martin Adel
Mittwoch 22:08 Uhr

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