Bayern 2

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Konrad LorenzKonrad Lorenz und seine Gänse Konrad Lorenz Zoologe, Ethologe, Gänsevater Die Gans Das kluge Federvieh Das Kalenderblatt 14.12.2000 Affentag - der internationale Monkey Day Von Carola Zinner Konrad Lorenz - Zoologe, Ethologe, Gänsevater Autorin: Prisca Straub / Regie: Irene Schuck Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen. Schon in seiner Kindheit bedeuteten ihm Tiere mehr als enge menschliche Freunde und so widmete er Jahrzehnte seines Lebens der Beobachtung von wilden Graugänsen. Das Gänsekind Martina wurde durch den Verhaltensbiologen Konrad Lorenz weltberühmt, und der Forscher selbst bekam für seine wissenschaftliche Arbeit 1973 den Nobelpreis. Martina hatte ihm gezeigt, wie viele ihrer Verhaltensweisen nicht erlernt, sondern angeboren waren. Mit seinem weißen Kinnbart, der speckigen Lederhose und seinen Wollwesten war Konrad Lorenz ein unkonventioneller Wissenschaftler, aber auch eine umstrittene öffentliche Figur. Die Gans - Das kluge Federvieh Autorin und Regie: Dorit Kreissl Kaum ein Vogel ist für den Menschen so nützlich wie die Gans: Ihr Fleisch verwöhnt den Gaumen, ihre Federn wärmen den Frierenden und ihr Fett gilt als Allheilmittel schlechthin. Ihr Geschnatter soll Rom vor den Galliern gerettet, den Heiligen Martin aber in seinem Versteck verraten haben. Die Gans ist ihr Leben lang monogam und gilt deshalb als Symbol für eheliche Treue. Der Forscher Konrad Lorenz, genannt "Vater der Graugänse" studierte das Verhalten des Federviehs ganz genau und legte sogar Gänse-Lebensläufe an. Gänse sind Meister im Fliegen, können Tausende von Kilometern während ihrer jährlichen Züge zurücklegen. Und sie können goldene Eier legen, wenn auch nur im Märchen. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner
Freitag 09:05 Uhr

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88vier

onda-info

Ökotourismus- Das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica.
Freitag 12:00 Uhr

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88vier

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mexiko- Das sind Reportagen, Magazinsendungen und Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte und Frauenmorde in Mexiko ebenso wie queerer Cumbia aus Argentinien oder Ökotourismus in Costa Rica.
Freitag 12:30 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

scott joplinZerrissene Zeiten Scott Joplin und der Ragtime Von Markus Vanhoefer Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Die Geschichte des Ragtime-Pianisten Scott Joplin ist die tragische Geschichte von jemandem, der mit einem großen Talent gesegnet ist und es schaffen möchte. Die Geschichte von jemandem, der Musikgeschichte geschrieben hat und dennoch an seiner (schwarzen) Hautfarbe scheiterte. Vor 150 Jahren wurde "irgendwo in Texas" der Sohn eines ehemaligen Sklaven geboren, der den Sound schuf, der nach der Wende zum 20. Jahrhundert zur musikalischen Kennung der Zeit wurde. Scott Joplin war der erste Komponist, dessen Ragtime-Noten sich millionenfach verkauften, während seinen "seriösen" Werken, wie der Oper "Treemonisha" die Anerkennung versagt wurde. Das Feature über Scott Joplin erzählt nicht nur von seiner Musik, sie ist auch ein Spiegel der amerikanischen Gesellschaft seiner Zeit.
Freitag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

ZollfreilagerDer diskrete Charme der Zollfreilager Von Carsten Probst Regie: Susanne Krings Produktion: Dlf 2018 Bevor Waren auf den Weg von Land A nach Land B gehen, werden sie oft in sogenannten Freeports zwischengelagert. Solange sie dort ruhen, fallen weder Steuern noch Zölle an. Bestimmte Güter verlassen diese Zollfreilager nie - sei es, weil sie maximal sicher aufbewahrt oder auch dauerhaft versteckt werden sollen. Kunstwerke zum Beispiel. Die Nachfrage nach zollfreien Kunstlagern wächst. Kunstliebhaber, Galeristen, Spediteure und Museen deponieren hier mitunter ganze Sammlungen, aber auch edle Weine, Schmuck, wertvolle Autos oder auch sensible Daten. Der Freeport Luxembourg, ein 60 Millionen Euro teurer Bau am Luxemburger Flughafen, ist mit einem gewaltigen Aufgebot an Sicherheitstechnik ausgestattet und birgt Kulturgüter von immensem Wert. Selbst weitab der Kunstzentren entstehen Orte von luxuriöser Exklusivität, wie das ZentralDepot im thüringischen Meiningen. Die größten Zollfreilager, etwa der Freeport in Genf, gelten wahlweise als größte Museen der Welt oder, so die New York Times, als Cayman Inseln der Kunstwelt. Denn in den letzten Jahren wurden allerlei höchst delikate Machenschaften unter dem Deckmantel der Diskretion enthüllt - von Geldwäsche und Steuerflucht bis zum Handel mit NS-Raubkunst und archäologischen Objekten, mit denen sich Diktatoren und Terrornetzwerke finanzieren. Und das alles unter den Augen der Zollbehörden? Carsten Probst hat sich in diesem Backstagebereich des Kunstbetriebes umgehört. Ganz diskret. Der diskrete Charme der Zollfreilager
Freitag 20:10 Uhr

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