Ö1

Radiokolleg - Erkundungen des literarischen Feldes

Beziehungen, Business und Bedeutungen (2). Gestaltung: Peter Zimmermann Man kann es System nennen oder Raum, aber das Feld ist eine anschauliche Metapher für einen Bereich, der einerseits in sich geschlossen ist, der nach bestimmten Regeln funktioniert und dessen Grenzen dennoch nicht klar gezogen sind. Man kann ein Feld sanktionsfrei betreten und es wieder verlassen, sofern keine Autorität Sanktionen verhängt. Das ist in der Regel eine politische Autorität, ein Führer, ein Diktator, unter dessen Herrschaft Gebote und Verbote verhängt werden, die keinerlei Autonomie zulassen. Das literarische Feld, wie wir es in einem westlich-demokratischen Staat vorfinden, ist in Europa und in den USA in vielerlei Hinsicht ähnlich strukturiert, in vielen Details jedoch geprägt von regionalen Eigenheiten. Und die sind kulturell gewachsen. Der Globalisierung zum Trotz funktioniert das literarische Feld noch sehr traditionell, anders als etwa das Feld der Kunst. Dort hat Internationalität einen anderen Stellenwert. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe. Erstens: Der Marktwert von Literatur ist, mit wenigen Ausnahmen, als bescheiden zu veranschlagen. Zweitens: Die Sprache der Literatur ist nicht universell. Das heißt: auch wenn sie von Erfahrungen handelt, die alle Menschen gemacht haben oder machen können - Liebe, Tod, Verrat und so weiter - muss sie in irgendeiner Weise verortet sein. Folgende Fragen sind zu stellen: Was ist ein Schriftsteller und wie wird man zu einem? Was ist der Sinn von Literatur? Ist sie abhängig von ihren Entstehungsbedingungen? In welcher Beziehung stehen die Akteure des Feldes zueinander, also Autoren, Verlage, Medien, Veranstalter, Leser?
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioWissen

ThorThor und nordische Geschichten Ein Kampf um Thor - Die nordische Mythologie und ihre Rezeptionsgeschichte Autor: Thomas Grasberger / Regie: Nordic Talking - Geschichten aus Island Autorin und Regie: Petra Herrmann Island - das ist dort, wo die Welt heiler, die Gesellschaft gleicher, der Humor schwärzer, und der Sozialstaat sozialer ist: das Land von Eis und heiß. Soweit das Klischee. Doch diese märchenhafte Geysir-Welt wurde 2008 durch einen schweren Bankencrash erschüttert. Island hat sich jedoch am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen - auch mit Hilfe seiner kreativen Intelligenz. Maßgeblich beteiligt waren daran junge Schriftsteller, die das Image von Island in Europa auf der Frankfurter Buchmesse 2011 wieder aufpolierten. Lernen Sie Island literarisch kennen - mit Gudrun Eva Minervudottir, deren Roman "Der Schöpfer" auch ins Deutsche übersetzt ist und demnächst verfilmt werden soll, sowie mit Hallgrimur Helgason. Seine Krimis sind ebenso erfolgreich wie skurril. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Equus

Von Pferden und Menschen (2). Gestaltung: Sarah Kriesche "Der Exodus des Pferdes aus der Menschengeschichte ist ein erstaunlich unbeachteter Vorgang. Ganze Bibliotheken zur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts schweigen sich aus über das Pferd, das gleichwohl in Europa und Amerika allgegenwärtig war - bis das letzte Jahrhundert der Pferde in der Zeit Napoleons anbricht und mit dem Ersten Weltkrieg ausklingt.", so der Autor Ulrich Raulff in seinem Buch "Das letzte Jahrhundert der Pferde", in welchem er die Auflösung der "Arbeitsgemeinschaft" zwischen Mensch und Pferd im Lauf der Jahrhunderte beleuchtet. Das "Ö1 Radiokolleg" begibt sich auf die Spuren des Miteinanders von Mensch und Pferd und beleuchtet seine Rolle in der Wirtschaft, der Kunst, aber auch der Kultur, die mit ihnen einhergeht. Vor allem Reiterstatuen, die Stadtbilder mitgestalten, erinnern an die Zeit und die Rolle des Pferdes vor seinem Wandel vom Nutz- zum Haustier; Sie waren nicht nur das Symbol für die Größe und die Stärke eines Herrschers, sondern auch kriegsentscheidend. Ohne Pferde wären die Strecken, die es zur Eroberung und Verteidigung von Gebieten gebraucht hatte, nicht zu bewältigen gewesen. Manch besonders edlem Ross wurde dementsprechende Ehre zuteil. Bukephalos etwa, der Hengst von Alexander dem Großen, bekam eine eigene Bestattung in einem prunkvollen Mausoleum. Ihm zu Ehren gründete Alexander außerdem die Stadt Alexandreia Bukephalos, das heutige Jhemal in Pakistan. Der größenwahnsinnige Caligula ließ seinem Lieblingspferd "Incitatus" bereits zu Lebzeiten einen eigenen Palast bauen. Das Rennpferd besaß eigene Diener, kostbare Möbel, ein Halsband aus Edelsteinen und trank bei Festen aus goldenen Pokalen. Ein ständiger Sitz im Senat wurde vereitelt, da sein Herr ermordet wurde, bevor er Incitatus - wie geplant- zum Konsul ernennen konnte. Auch in der Mythologie und Sagenwelt ist das Pferd - und alle daraus entstehenden Fantasieformen - quasi ein Fixbestandteil. Zentauren, Einhörner oder fliegende Pferde sind ständige Begleiter in Mythen, Märchen und Göttersagen, durch die man die Welt und Naturerscheinungen erklärbar machen wollte. Bis heute prägen ihre Legenden Kulturen. Sleipnier etwa, der "Dahingleitende", war das achtbeinige Pferd des nordischen Gottes Odin. Einmal stolperte er, konnte sich aber fangen, indem er seinen Fuß auf Nordirland setzte. Bis heute ist sein Hufabdruck, in Form der Ásbyrgi-Schlucht zu sehen. Ob in den Massenmedien und Serien wie "Fury" oder "Black Beauty", im Sprachgebrauch, wo man das Pferd lieber nicht von hinten aufzäumen will, thematisch gut beschlagen ist und dem geschenkten Gaul nicht ins Maul schaut, bis hin zu einem der berühmtesten Wahrzeichen Wiens - den Lippizanern - selten hat ein Miteinander von Mensch und Tier Kulturen so intensiv und nachhaltig geprägt.
Dienstag 09:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Horizontal und vertikal

Von Melodik und Harmonik (2). Gestaltung: Martin Adel Wer wüsste nicht, was eine Melodie ist? - man singt, pfeift, spielt sie nach; man erkennt sie wieder; oder sie sitzt einem als Ohrwurm im Kopf. Man könnte sie auch einfach definieren als zeitliche Tonfolge, die von bestimmten Tonintervallen und Rhythmus strukturiert und charakterisiert ist. Man könnte auch von einer typischen Melodik der italienischen Oper (beispielsweise) sprechen; - aber Verfeinerungen dieser Art machen die Sache im Prinzip nicht anders, nur schwerer zu beschreiben. Tatsächlich komplizierter ist es da mit der Harmonik! Die Harmonik regelt - ganz grob gesprochen - den Zusammenklang mehrerer Töne, d.h. Mehrstimmigkeit, allerdings angefangen von der frühen Mehrstimmigkeit des (europäischen) Mittelalters bis hin zu den Klangstrukturen der Avantgarden. So ist auch eine der vielen Fragen, die sich über das lange wechselseitige Verhältnis von Melodie und Harmonie auftun, nicht zuletzt diese: Haben nicht gerade diese Avantgarden immer wieder versucht, den "Spieß" umzukehren und eine Musik ohne Melodie zu komponieren? Oder auch jene andere Frage: Weltharmonie, Weltharmonik - wie, was, wann, wo? Harmonie ist doch "einigermaßen" der Gegensatz zu Chaos, d.h. geordnet, regelhaft, im traditionellen Sinne aber jedenfalls "wohl proportioniert" oder auch um Spannungsausgleich bemüht! Zumindest Letzteres kann man von der Harmonik gerade nicht behaupten. Vielleicht sind dafür unsere "Ohrwascheln" "von-Haus-aus" zu sehr melodieorientiert, womit das Komponieren und (Zu-)Hören von harmonischen Klanggebilden zur (steigerungsfähigen) hohen Kulturleistung avanciert? Man wird vermutlich nicht falsch liegen mit der These, dass die Herausforderungen des Komponierens - im Laufe der Jahrhunderte - deren melodische Schöpfungen zwar keineswegs obsolet gemacht, aber deren harmonische Komplexität und Kompliziertheit haben steigen lassen. Immerhin scheint es zu kurz gegriffen, wollte man der Melodik das Gefühl zuschreiben und der Harmonik das intellektuelle Vergnügen an musikalischer Artistik.
Dienstag 09:45 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Klangräume und Orgeltöne Klang-Räume - Musik und Akustik Autor und Regie: Martin Schramm Antike Theater, gotische Kathedralen, aristokratische Festsäle, moderne Konzerthäuser: Musik erklingt durch die Jahrhunderte in ganz unterschiedlichen Bauwerken und Räumlichkeiten. Und deren Akustik prägt damals wie heute ganz maßgeblich, wie diese Musik klingt; reicht von ganz trocken bis extrem hallig, von ganz leise bis donnernd-dröhnend. Der Raum wird zum Instrument, das gleichsam immer "mitspielt". Doch wer hat dieses "Instrument", sprich die Akustik der bespielten Räume eigentlich gestaltet? Lange Zeit, so scheint es, ist sie eher ein "Nebenprodukt" der Architektur, mit der Musiker eben klar kommen müssen, die sie aber auch inspiriert. So wird manche Komposition vielleicht erst aus der Architektur der Zeit heraus "geboren". Die Idee, Räume speziell für die Bedürfnisse von Musikern zu schaffen, setzt sich erst im 19. Jahrhundert durch. Und die Akustik in diesen Räumen dann gleichsam "maßzuschneidern" - also nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern gezielt zu berechnen und zu gestalten, gelingt Ingenieuren erst im 20. Jahrhundert. Doch die "gute Akustik an sich" kann es nicht geben. Akustik ist und bleibt eine Frage sehr persönlicher Maßstäbe und individueller Hörgewohnheiten. Und die können sich ändern. Die Orgel und ihr Gebrauch - Von der Königin der Instrumente Autor: Miriam Stumpfe / Regie: Martin Trauner Im Bestseller "Schlafes Bruder" öffnet die Orgel dem Dorfkind Elias die Tür zu einer anderen Welt, Musikliebhaber und Komponisten schwärmen von ihr als der "Königin der Instrumente": die Orgel ist ein Instrument, das alle Rekorde bricht und das seine Hörer durch die schiere Fülle seines Klanges in Bann schlägt. Ihre oft mehr als 1000 Pfeifen nennen sich Gemshorn, Trompete, Rohrflöte oder Vox Coelestis (Himmelsstimme), mit ihnen kann sie machtvoll brausen, metallisch schmettern oder vogelgleich tirillieren. Schon im alten Griechenland spielten Musiker auf Orgeln - allerdings nicht bei Gottesdiensten, sondern zum Tanz. Im Mittelalter hielt die Orgel in europäischen Kirchen Einzug. Seitdem hat jede Epoche und jedes Land in Europa eine ganz spezielle Orgelkultur herausgebildet und die Instrumente sind von bescheidenen Begleithilfen für den Choralgesang zu klanglichen Gesamtkunstwerken herangewachsen. Nur ein einziger Musiker spielt auf der Tastatur, doch ausgefeilte Handwerkskunst und ein kompliziertes technisches Innenleben ermöglichen es ihm, an Klangvielfalt mit einem Orchester zu konkurrieren. Regelmäßig zu hören bekommen Orgelklänge heute nur noch treue Kirchgänger. Doch von ihrem Klang überwältigt werden auch Nicht-Christen und Gottesdienst-Muffel, auch der Erfolg des Films "Schlafes Bruder" ist ein Stück weit wohl der suggestiven Kraft der Orgelklänge zu verdanken. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 15:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Tonspuren

Slavenka DrakulicWenn meine Mutter mich mit einem Wort beschreiben müsste, würde sie sagen: "stur". Die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic. Feature von Mahmoud Lamine und Adam Lamine Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Rijeka, gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Kroatiens. Ihre Romane und Essaybände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sie lebt in mehreren Ländern - in Kroatien, Schweden, Österreich und in den USA. Mit einem Buchprojekt über vergewaltigte Frauen im Balkankrieg, oder ihrer "Typografie der Kriegsverbrecher" im Bosnienkrieg ("Keiner war dabei") erregte Drakulic internationales Aufsehen. Schon ihr erstes Buch, "Todsünden des Feminismus" (1984) - der ersten feministischen Veröffentlichung dieser Art in Kroatien - wurde zu einem Kultbuch der Frauenbewegung. Im Mittelpunkt des Features stehen Beziehungen und Erfahrungen, die das Schreiben von Slavenka Drakulic wesentlich prägten. Etwa die Beziehung zu ihrem Vater, der Offizier war - "Einer von denen, die keinen Unterschied zwischen ihren Soldaten und der eigenen Familie machen". Oder die lebensbedrohliche Nierenerkrankung, unter der sie seit vielen Jahren leidet: Drakulic musste sich zwei Mal einer Transplantation unterziehen, über die sie auch zwei Bücher geschrieben hat: "Das Prinzip Sehnsucht" und den Erfahrungsbericht "Leben spenden". Redaktion: Alfred Koch, Technik: Fridolin Stolz
Dienstag 16:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Das Feature

EntwicklungshilfeEntwicklungshilfe als Investitionsobjekt Agrarkonzerne sollen die Industrialisierung der Landwirtschaft in Tansania vorantreiben Von Judith Fehrenbacher Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2017 Um Armut und Hunger in Afrika zu beenden, gründeten die wichtigsten Industrienationen der Welt die Allianz für Ernährungssicherung. Sie soll industrielle Landwirtschaft im großen Stil voranbringen. Dafür wurden riesige Anbauflächen geschaffen: Der Southern Agricultural Growth Corridor of Tanzania (SAGCOT) ist so groß wie Italien. SAGCOT liegt ein Private-Public-Partnership-Modell zugrunde. Die Befürworter versprechen eine Win-win-Situation. Doch zunächst scheinen vor allem die Privatinvestoren zu profitieren. Internationale Ernährungs- und Agrarkonzerne sitzen mit im Boot, können Saatgutvereinbarungen diktieren und günstig Land pachten oder erwerben. Land, das allerdings schon bestellt und bewohnt ist. Kleinbauern und Viehhirten müssen weichen. Kritiker warnen vor prekären Verhältnissen und Hunger. Judith Fehrenbacher hat die Betroffenen in Tansania befragt, wie sich ihre Lebensbedingungen verändert haben und welche Alternativen es zu SAGCOT ihrer Meinung nach gäbe. Entwicklungshilfe als Investitionsobjekt
Dienstag 19:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

HanfOb Acker oder Apotheke - Hauptsache Hanf Wie Cannabis die unternehmerische Fantasie anregt Von Ernst-Ludwig von Aster Mannshoch stehen die Hanfpflanzen am Ackerrand. Doch zur Feldmitte hin werden sie immer kleiner. Frustriert betrachtet der Bauer seine Gewächse: "Das hatten wir uns anders vorgestellt". Nutzhanf anbauen, aus den Samen Protein herstellen und dieses als Nahrungsergänzungsmittel an Bio-Supermärkte verkaufen. Das war die Idee, die nun langsam auf dem Feld verkümmert: "Wir lernen noch dazu", sagt der Landwirt, der dieses Jahr zum ersten Mal Nutzhanf anbaut: "Wir wollen langfristig vom Hanfboom profitieren". Kaum eine Pflanze regt derzeit so stark die unternehmerische Fantasie an wie Cannabis. Seit Jahrhunderten nutzten Menschen die Pflanze als Faserspender. Produzierten Seile und Textilien. Später kamen noch Öl und Dämmstoffe dazu. Seit das Bundesgesundheitsministerium im Frühjahr die medizinische Behandlung mit Cannabis-Präparaten erlaubt hat, träumen viele vom profitablen Medizinalhanf-Anbau. Die frisch gegründete staatliche Cannabisagentur hat einen Bedarf von zwei Tonnen pro Jahr ausgeschrieben. Allerdings darf sich nur bewerben, wer Referenzen über Anbau, Verarbeitung und Lieferung von medizinischem Cannabis von mindestens 50 Kilogramm in den letzten drei Jahren nachweisen kann. Damit sind deutsche Produzenten vorerst außen vor. Doch ab 2019 soll auch hierzulande im großen Maßstab Medizinalhanf geerntet werden. Bis dahin bauen ausländische Hanflieferanten ihre Marktposition aus. In Kanada und Holland wachsen die Cannabis-Pflanzen schon seit Jahren unter Hightech-Bedingungen.
Dienstag 19:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR kultur

Kulturforum

israelisch-palästinensischenDem Himmel so nah-ost! Ein akustisches Himmelfahrtskommando Feature von Helgard Haug und Thilo Guschas NDR/SWR 2017 Zwei Menschen, ein Himmel. Über Israel und Palästina. Der palästinensische Meteorologe Ayman Mohsen erforscht mit seinem israelisch-palästinensischen Team die Himmelssphären naturwissenschaftlich. Die israelische Kriminologin Anat Berko untersucht die Jenseitsvorstellung von palästinensischen Selbstmordattentätern und somit den Himmel als ambivalenten Sehnsuchtsort. Wie lassen sich diese unterschiedlichen Blickwinkel zusammen betrachten? Die Autoren gehen in ihren Begegnungen mit den beiden Protagonisten den Fragen nach, wo sich ihre kulturellen, religiösen Existenzen berühren. Download unter www.ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Kulturforum
Dienstag 20:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg

Erkundungen des literarischen Feldes. Beziehungen, Business und Bedeutungen (2). Gestaltung: Peter Zimmermann Equus. Von Pferden und Menschen (2). Gestaltung: Sarah Kriesche Horizontal und vertikal. Von Melodik und Harmonik (2). Gestaltung: Martin Adel
Dienstag 22:08 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Eins Live

1LIVE Soundstories

schorsch kamerunHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Kreiskolbenmotorhase Extratheatrales Hörspiel über das Ende aller Vielfalt Von Schorsch Kamerun Regie: der Autor bis 24:00 Uhr Sänger und Regisseur Schorsch Kamerun traut sich mit seinem unerschrockenen Team einen superdiversen Gegenreim zum alles verkleinernden Protektionismus- Sound der aktuellen "ME first"- Normiertheit.
Dienstag 23:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren