Ö1

Radiokolleg - Integrieren

Innovativ denken und handeln (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Neues mit Bekanntem in Verbindung bringen und daraus etwas Eigenes entwickeln gehört zu den genuinen Eigenschaften menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns. Menschen beobachten, sie hören und sie fühlen: ständig nehmen sie Informationen wahr, sortieren, wählen aus und integrieren Relevantes in die vorhandene Wissensbasis. Und je positiver die Gefühle sind, die diesen Prozess begleiten, umso leichter fällt das Lernen, so die Hirnforschung. Dieser Lernprozess gilt auch für Gesellschaften. Hurrikans verwüsten ganze Landstriche. Hochwasser und Lawinen zerstören Regionen. Mit Dämmen und Wällen sich davor zu schützen, ist nahezu unmöglich. Denn Krisen sind überraschend, ihr Verlauf ist ungewiss. Hier bietet die Konfliktforschung Lösungsansätze an. Lernen die Mitglieder einer Gesellschaft, ihre eigenen Handlungskompetenzen zu erweitern und Unerwartetes in das Bestehende zu integrieren, zeigen sich diese Communities als resilient. Soziale Innovationen erweisen sich hier als wirkungsmächtig. In einer Wissens und Informationsgesellschaft wiederum sind integratives Denken und Handeln zur Selbstverständlichkeit geworden. Plattformen vernetzen unterschiedliche Denkansätze. Integrative Wissenschaften sind in den Kanon der Universitäten aufgenommen worden. Sie garantieren eine lebendige Forschungslandschaft.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

michail bulgakowMichail Bulgakow und Satire in Russland Michail Bulgakow Der Meister der Groteske Satire aus Russland Ilf und Petrow Das Kalenderblatt 22.1.1633 Borromini wirft Arbeit am Petersdom hin Von Prisca Straub Michail Bulgakow - Der Meister der Groteske Autorin: Christiane Hamel / Regie: Martin Trauner Michail Bulgakows Roman "Meister und Margarita" ist der erfolgreichste russische Roman des 20. Jahrhunderts. In der Sowjetunion konnte die Geschichte des Teufels Woland und seines Gefolges, die in Moskau ihr Unheil treiben, erst 1966 erscheinen, 20 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers. Und auch nur mit einem erheblichen Schönheitsfehler: Rund 13 Prozent des Textes waren zensiert. Es ist ein sprunghafter, wüster, unglaublich komischer und mystischer Roman, der all das zusammenfasst, was auch Bulgakows Leben ausgemacht hat. Der Schriftsteller, der der sich mit seinen Satiren ganz der sowjetische Realität verschrieben hatte, musste sein Leben lang um Anerkennung kämpfen und schrieb mehrere Bittbriefe ausgerechnet an Stalin, der ja doch sein Kerkermeister war. Eine teuflische Konstellation, aus der allein die Literatur einen Ausweg schaffen konnte. Satire aus Russland - Ilf und Petrow Autor: Ulrich Zwack / Regie: Eva Demmelhuber Wer sich z.B. noch an den freudlos grauen Muff der Breschnew-Ära erinnern kann, mag kaum glauben, dass es in der Sowjetunion auch Zeiten gegeben hat, in denen die Satire blühte. Und das selbst während der Schreckensherrschaft Stalins. Ein gutes Beispiel dafür ist das Autoren-Duo Ilja Arnoldovich Fainsilberg und Jewgeni Petrowitsch Katajew. Unter den Pseudonymen Ilf und Petrow schrieben sie zusammen vor allem die Schelmenromane "Zwölf Stühle" und "Das goldene Kalb". Hauptfigur in beiden ist ein Hochstapler, der nach Besitz und Reichtum strebt und dabei den Bürokratismus, die Mangelwirtschaft und gesellschaftliche Tristesse in der Sowjetunion ad absurdum führt. Die beiden Autoren begaben sich auch gemeinsam auf eine ausgedehnte USA-Reise. Ihre beim "Klassenfeind" gesammelten Eindrücke veröffentlichten sie 1937 und schilderten dabei so manche amerikanische Gewohnheit und Errungenschaft durchaus positiv, ohne dass sie dafür in der Heimat je behelligt worden wären. Im Gegenteil. Die beiden blieben so beliebt, dass 1982 sogar ein neu entdeckter Kleinplanet nach ihnen benannt wurde. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Das Land der Flammen

aserbaidschanAserbaidschan Revisited (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Im Jahr 1993 bot sich erstmals die Gelegenheit, die ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan im Rahmen einer journalistischen Erkundungstour für das Radiokolleg zu besuchen. Damals regierte das Militär, der Ausnahmezustand war verhängt, abends herrschte ab 20 Uhr Ausgangssperre. 25 Jahre später ist Sabine Nikolay an dieselben Orte zurückgekehrt um Nachschau zu halten, was aus dem "Land der Flammen" von damals geworden ist. Aserbaidschan, dessen Territorium sich von den hohen Bergen des Kaukasus bis an das Kaspische Meer zieht, ist bekannt durch seinen Dauerkonflikt mit Armenien und für seinen Reichtum an Öl, dessen Export dem Land trotz großer wirtschaftlicher Probleme das Überleben sichert. Gab es 1993 zarte Anfänge einer demokratischen Veränderung, wird das Land heute von der Familie Aliyev regiert, die ihm Fortschritt und Modernisierung von oben verordnet: Das führt dazu, dass die Hauptstadt Baku in neuem Glanz erstrahlt und über eine beeindruckende Skyline verfügt. In der Sonne glänzende Hochhäuser prägen die Stadteinfahrt, über der Altstadt, die 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde, leuchten die "Flame Towers": Luxushotel, Bürogebäude und Luxusresidenzen. Dahinter liegen Wohnviertel, die immer noch nicht renoviert sind. Und viele Häuserblocks aus der Sowjetzeit werden geschliffen, um neue Gebäude mit Blick auf das Meer zu errichten. Im Hinterland hingegen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Dörfer, Weidenflächen und kleine landwirtschaftliche Betriebe bilden einen Gegenpol zur pulsierenden Metropole Baku. Wie leben die Menschen in Aserbaidschan, und wie schaffen sie den Spagat zwischen kulturellen Traditionen und Standortbestimmung in Zeiten der Globalisierung?
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Der letzte Schliff

Nothing mattersWas ist gutes Audiomastering? (2). Gestaltung: Hans Groiss Hören Sie den Unterschied? Klingt "Nothing else matters" von Metallica glasklar oder verwaschen? Warum ist der Sound von Miles Davis" "Kind of Blue" unverwechselbar und einheitlich? Was war das Geheimnis des guten Tons eines Herbert von Karajan und haben Experimental-KomponistInnen wie Beatriz Ferreyra und Pierre Schaeffer ihre Werke nachbearbeitet? Nach der Studioproduktion einer Pop-Band, einem Livekonzert der Wiener Philharmoniker oder einer Jam-Session im Jazzstüberl gibt es meist Aufnahmen von höherer oder niederer Qualität. Um diese professionell auf Tonträger veröffentlichen zu können, werden die einzelnen Musikstücke abgemischt und gemastert: beim Mischen wird die Balance aller Instrumente zueinander hergestellt - beim Mastering wird der fertige Mix vom Mastering-Engineer in Absprache mit den Musiker/innen und Producern bearbeitet. Mastering ist ein englischer Begriff und bezeichnete in der Musikwelt ursprünglich die Überführung von Musikstücken auf Schallplatte. Heute bedeutet Mastering die Steigerung der Qualität durch einen kreativ-technischen Prozess. Damit Musik auf LP, CD, im Radio oder am Mobiltelefon gut klingt, ist Mastering am Ende einer Musikproduktion mittlerweile Standard. Abhängig vom Musikstil gibt es unterschiedliche Masteringphilosophien: das Angleichen von Lautstärkeunterschieden, das Festlegen von Pausenzeiten zwischen den Musikstücken und die Zusammenführung einzelner Tracks zu einem Album sind subjektive Entscheidungen, die viel Diskussionsstoff liefern. Welche Schritte aber sind nötig, um von einer Komposition oder Improvisation zu einem fertigen Master zu kommen? Wie möchte ich als Musiker/in in der Welt gehört werden: Glasklar oder dreckig? Aufgeblasen oder subtil? Und: Kann das Mastering verbessern, was bei einer Aufnahme nicht geglückt ist? Studierende des Radioproduktionsseminars der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien besuchen gemeinsam mit Hans Groiss Produktionen aus den Bereichen Klassik, Jazz, Pop und Experimentalmusik und diskutieren mit Expert/innen über Mastering.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Arbeit und Pause Flexibel im Beruf Ungezwungen überarbeitet? Pause machen Leerlauf mit Sinn Das Kalenderblatt 22.1.1633 Borromini wirft Arbeit am Petersdom hin Von Prisca Straub Flexibel im Beruf - Ungezwungen überarbeitet? Autor: Lukas Grasberger / Regie: Sabine Kienhöfer Am Urlaubsstrand mal eben eine E-Mail beantworten, eine abendliche Skype-Konferenz mit den Kollegen aus Übersee vom Wohnzimmer aus absolvieren: Dank der Digitalisierung ist dies möglich - und wird Beschäftigten auch zunehmend abverlangt. Flexibilität ist zum Schlüsselbegriff der modernen Arbeitswelt geworden. Oft gibt die Führungsebene ihren Mitarbeitern nur noch ein Ziel vor. Wo, wann und wieviel diese dafür arbeiten, ist nicht selten nicht von Bedeutung. Arbeitgeber und Politiker heben gern die Vorteile der orts- und zeitunabhängigen Arbeit hervor: Familien- und Berufsleben seien dadurch besser vereinbar. Die Freiwilligkeit kann indes schnell zum Problem werden. Etliche digitale Dienstleistungsunternehmen setzen statt auf feste Jobs auf freie Mitarbeiter. Wirklich flexibel sind diese oft nur auf dem Papier: Damit das Geld zum Überleben reicht, können sich die "digitalen Tagelöhner" kaum leisten, Aufträge abzulehnen. Pause machen - Leerlauf mit Sinn Autorin: Kirsten Zesewitz / Regie: Christiane Klenz Die Pause ist eine ganz besondere Zeit. Eine Zeit dazwischen. Die Pause ist eine Art Zäsur, sie trennt Phasen der Arbeit, des Tuns und Schaffens voneinander. Pause bedeutet Rast, Ruhe. Die Arbeit wird unterbrochen, der Mensch ruht sich aus. Für die Gewerkschaften war die Forderung nach festen Pausen ein Kernthema ihres Kampfes für bessere Arbeitsbedingungen. Denn in der Hochindustrialisierung gab es keine Rast für die Arbeiterschaft, oftmals wurde sogar während der Arbeit gegessen. Heute ist die Pause in der Arbeitswelt wieder prekär geworden, denn gleitende Arbeitszeiten und offene Kommunikationszonen, in denen Ruhen und Schaffen ineinander übergehen, lassen Zeiten des Müßiggangs kaum noch aufkommen. Dabei ist der Müßiggang - auch er eine Form der Pause - von Philosophen seit jeher als eine Grundlage menschlicher Kreativität geschätzt worden. Auch die Neurobiologie weiß um die Notwendigkeit von Ruhezeiten für das Gehirn. Pause ist also immer eine Frage der Haltung: Ruhe oder Interaktion. Müßiggang oder Kommunikation. Keinesfalls ist sie eine Zeit ohne eigenen Inhalt. Denn in einer Pause kann viel passieren. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Nicole Ruchlak
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

alfred nobelDie Nobel-Affäe. Der geheime Briefwechsel zwischen Alfred Nobel und Sofie Hess. Feature von Nikolaus Scholz. Bis 1976 wurden die 221 in deutscher Sprache geschriebenen Briefe von Alfred Nobel an seine Geliebte Sofie Hess von der schwedischen Nobel-Stiftung unter Verschluss gehalten, ebenso jene 41 Briefe, die der Brummbär - als den er sich selbst bezeichnet - von seinem geliebten Sofiechen erhalten hatte. Das hatte durchaus seinen Grund. Der Briefwechsel zeigt eine unbekannte und zugleich intime Seite des 1833 in Stockholm geborenen Chemikers und Erfinder des Dynamits, und hätte wohl empfindlich am Image des renommierten Wissenschaftlers gekratzt. Im Herbst 1876 waren sich die beiden zum ersten Mal in Baden bei Wien begegnet, wo der schwedische Erfinder die wesentlich jüngere Sofie Hess - sie war 26 Jahre alt, Nobel 43 - in einem Blumengeschäft kennen lernte. 2017 erschienen die Briefe erstmal komplett in englischer Übersetzung, herausgegeben von der in Wien geborenen Historikerin Erika Rummel. Rummel, Professorin an der Universität von Toronto, schrieb über ein Dutzend Sachbücher, bevor sie sich ausschließlich dem Schreiben von Romanen in englischer Sprache widmete. Ihr jüngstes Buch "Drei Frauen und Alfred Nobel" spielt im Wien der Jahrhundertwende, und beleuchtet nicht nur die sozialen Zwänge, denen Frauen damals ausgesetzt waren, sondern auch die Kriegstraumata und die ethnischen Spannungen, die zum Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie führten.
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Franco-DiktaturDas Tal der Gefallenen Spaniens Auseinandersetzung mit der franquistischen Vergangenheit Von Barbara Eisenmann Regie: die Autorin Produktion: Dlf/NDR 2019 Die Verbrechen der spanischen Franco-Diktatur sind bis heute ungesühnt, die Täter straffrei aufgrund des Amnestiegesetzes von 1977. Doch inzwischen wird in Spanien über den Umgang mit der faschistischen Vergangenheit heftig gestritten. Es geht u.a. um das Amnestiegesetz, die Reparationsfrage, die Exhumierung der in Massengräbern überall im Land verscharrten Opfer von Bürgerkrieg und Diktatur. Vergeblich kämpfen Angehörige der Opfer bis heute um deren Exhumierung. Monumentales Symbol des Franquismus ist das Tal der Gefallenen mit dem Grabmal des Diktators 58 km nordwestlich von Madrid. Francisco Francos Mausoleum ist nach wie vor ein Pilgerort der spanischen Rechten. Über 33.000 Tote, ca. 12.000 von ihnen unidentifizierte Republikaner, liegen in der Krypta der Basilika mit der Inschrift: "Gefallen für Gott und Spanien. 1936 - 1939". Jetzt haben Regierung und Parlament beschlossen, wenigstens die Gebeine des Diktators umzubetten. Das Tal der Gefallenen
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

soziale gerechtigkeit"Soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeit!" Auch 100 Jahre nach Gründung der Internationalen Arbeitsorganisation noch weit entfernt Von Caspar Dohmen Unsere Vorstellung für Arbeit ist geprägt von der Idee und der Erfahrung sozialen Fortschritts, von der zunehmenden Durchsetzung sozial abgesicherter und anständig bezahlter Beschäftigung. Dabei haben auch in Europa junge Menschen schon jetzt eine geringere Chance auf solche Arbeitsplätze als ihre Eltern. Im globalen Süden überlebt die große Mehrheit der Menschen ohnehin nur dank informeller Arbeit. Glaubt man Experten, könnten sich die Verhältnisse weltweit ausdehnen. Beschleunigt wird dies durch die Digitalisierung, denn die digitale Dividende werden nur Wenige einstreichen. Viele Regionen können aus eigener Kraft keine digitale Plattformwirtschaft aufbauen und werden von Konzernen aus Europa, den USA oder China abhängig bleiben. Gleichzeitig wird die Automatisierung massenweise Arbeitsplätze im Süden vernichten, ob in der Textilindustrie, auf dem Teefeld oder bei Automobilzuliefern. Dies zu ändern oder zumindest sozial zu gestalten, ist die Internationale Arbeitsorganisation ILO angetreten. 100 Jahre nach ihrer Gründung versucht sie neue Antworten auf die Frage nach der Zukunft der Arbeit zu geben. Zwei Jahre haben Experten beraten. Jetzt präsentieren sie ihre Vision. Im Raum steht etwa eine globale Mindestabsicherung für alle Menschen. Die große Frage ist allerdings, ob sich die Entwicklung überhaupt beeinflussen lässt.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

DunkelheitUnd plötzlich öffnet sich am Waldrand die Nacht Erkundungen in der Dunkelheit Von Rainer Schildberger SWR 2018 "Die Nacht ist für mich Lehrmeister", sagt Johanna Flick, "durch die Arbeit im Dunklen haben sich meine Wahrnehmungsgrenzen verschoben." Die Biologin erforscht Fledermäuse und erstellt Umweltgutachten zu nächtlichen Aktivitäten bedrohter Arten. "Wir brauchen diese Nachtseite, wo uns was erreichen und manchmal auch aufwühlen kann", meint Pfarrer Ulrich Hermann. Ostern und Weihnachten inszeniert er oft die Nächte, um das biblische Geschehen erlebbar zu machen. Mit Liebhabern der Nacht ist Rainer Schildberger aufgebrochen, um Möglichkeiten und Wege zu erkunden, die sich erst nach Sonnenuntergang eröffnen. Download unter ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Dienstag 20:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Lesenswert Feature

darknetIm dunklen Netz Darknet zwischen Realität und Fiktion Von Gabi Schlag "Darknet" ist der Titel eines Romans des amerikanischen Erfolgsautors Daniel Suarez. In seiner Dystopie schildert er, was passieren kann, wenn die Menschen ihre sensiblen Daten Maschinen anvertrauen und die Macht in den Händen einer sehr kleinen Elite konzentriert ist. Darknet: ein geheimnisvoller und gefährlicher Ort, Marktplatz für Drogen und Auftragsmorde, der jedoch immer häufiger auch zum Zufluchtsort wird für die, die der ständigen Überwachung entgehen wollen. Denn das Darknet garantiert Anonymität. Die Sendung gleicht die Realität mit Suarez" Zukunftsentwurf ab. Vielleicht könnte das Darknet wirklich zu einer Alternative zum Internet werden?
Dienstag 22:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

sabine nikolayIntegrieren. Innovativ denken und handeln (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das Land der Flammen. Aserbaidschan Revisited (2). Gestaltung: Sabine Nikolay Der letzte Schliff. Was ist gutes Audiomastering? (2). Gestaltung: Hans Groiss
Dienstag 22:08 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

julia solovievaHandicap Love Elsa und Olaf Zwei Menschen und die Liebe Von Julia Solovieva Regie: Nikolai von Koslowski Ton: Dietmar Fuchs Produktion: NDR 2012 Länge: 53"01 Elsa und Olaf haben sich über Schatzkiste e.V. kennengelernt, eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung. "Trauer ist schwarz, Angst dunkelblau." Olaf erzählt Elsa von der Angst, von der Überwindung der Angst. Dann fragt er Elsa. Sie hat immer noch Angst. Angst vor ihrem Stiefvater, der sie als junges Mädchen und erwachsene Frau mehrmals vergewaltigt und zweimal geschwängert hat. Olaf und Elsa erzählen sich aus ihrem Leben. Elsa kommt aus Kasachstan, Olaf aus Norddeutschland. Beide sind geistig behindert. Vor neun Jahren haben sie sich über die Schatzkiste e.V., eine Partnervermittlung für Menschen mit Behinderung, kennengelernt. Julia Solovieva ist in Moskau geboren und lebt in Hamburg. Sie ist Fotografin und berichtet für den ARD-Hörfunk und verschiedene Tageszeitungen. Ihr Romandebüt "Katias Zorn" veröffentlichte sie gemeinsam mit Jutta Jacobi 2003. Zuletzt u.a.: "Der 29. Januar - Selfie eines Tages" (NDR/RB 2017), "In oder out? Junge Flüchtlinge machen Mode und Theater" (NDR 2017) und "Irmgard im Glück" (NDR 2016). Elsa und Olaf
Mittwoch 00:05 Uhr

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