Ö1

Radiokolleg - Wenn die Seele schmerzt

Bewältigungsstrategien nach traumatischen Erlebnissen (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Keiner ist davor gefeit, jeden kann es betreffen: Ein unerwartetes, schockartiges Ereignis hinterlässt seine Spuren. Ob als Zeuge eines Verkehrsunfalls oder als Opfer von Gewalttaten: Das erlebte Trauma nimmt Einfluss auf die Psyche eines Menschen. Doch nicht jeder Mensch, der ein Trauma erlebt, erkrankt daran. Die Verarbeitungsmechanismen sind individuell sehr unterschiedlich. Die Resilienz, die psychische Widerstandskraft eines Menschen hilft, sich vom traumatischen Erleben zu distanzieren. Entscheidend ist auch, ob ein Trauma einmalig erlebt wird oder wiederholt zugefügt wird. Auch der Kontext und die Ursachen beeinflussen den Umgang damit. Opfer von Naturkatastrophen verkraften in der Regel diese belastende Erfahrung. Menschen, denen willentlich Gewalt durch einen anderen Menschen zugefügt wurde, erkranken öfters an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Oft treten körperliche und psychische Folgereaktionen erst Jahre nach dem Übergriff auf. Denn die menschliche Psyche ist darauf eingerichtet, möglichst rasch die basalen Funktionen wiederherzustellen. Diese Überlebensstrategie überwindet aber nicht das traumatische Erlebnis. Gleich einem Fremdkörper wird es im Gedächtnis isoliert und abgekapselt. Ein Satz, ein Wort, ein Bild, ein Geruch, ein Ton können spontan das traumatische Erlebnis reaktivieren. Der Betroffene wird unkontrolliert von seinen Ängsten überschwemmt. Um das zu verhindern, meiden traumatisierte Menschen jede Form der Erinnerung an das Ereignis. Viele Psychotherapeut/innen unterstützen sie darin. Denn das traumatische Erlebnis lässt sich nicht wiedergutmachen. Entscheidend ist aber, wie Menschen lernen, damit umzugehen. Traumatisierte Menschen brauchen Unterstützung. Forscher/innen widmen sich weltweit diesem Thema. Und unterschiedliche therapeutische Ansätze unterstützen die Betroffenen.
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioWissen

Literatur aus China Von der Konkubine zu Maos Funktionärin "Wilde Schwäne" Bestsellerautor Lin Yutang Der lächelnde Weise Das Kalenderblatt 24.4.1335 Regelung der Arbeitszeit Von Marianne Werker Von der Konkubine zu Maos Funktionärin - "Wilde Schwäne" Autorin und Regie: Dorit kreissl Drei Frauen, drei Generationen, drei spannende Schicksale. Die Chinesin Jung Chang hat das Leben ihrer Familie aufgeschrieben. Der Roman "Die Wilden Schwäne" erschien 1991 in London und wurde weltweit ein Bestseller. Jung Chang erzählt darin von ihrer Großmutter, die mit 15 Jahren Konkubine eines Provinzgenerals wurde, sie erzählt von ihrer Mutter, einer idealistischen Kommunistin, die zur leitenden Funktionärin aufstieg und später mehrfach verhaftet und misshandelt wurde. Und sie erzählt von sich selbst, der glühenden Mao-Anhängerin, die im Westen zur erfolgreichen Schriftstellerin wird. "Wilde Schwäne" schildert nicht nur drei Frauenschicksale im China der Jahre 1909 bis 1978, sondern auch die Geschichte eines Riesenreichs im Wandel: vom Kaiserreich zur kommunistischen Republik. Der Roman ist bis heute in China verboten. Bestsellerautor Lin Yutang - Der lächelnde Weise Autor: Thomas Grasberer / Regie: Markus Köbnik Die meisten China-Kenner sind sich heute einig - das Buch "Mein Land und mein Volk" ist immer noch das Beste, was es zum Denken und Verhalten der Chinesen gibt. Das ist umso erstaunlicher, als der Autor Lin Yutang (1895-1976) sein Hauptwerk bereits in den 1930er Jahren schrieb, und zwar in englischer Sprache. Der in Südchina geborene Sohn eines presbyterianischen Geistlichen war damals in die USA emigriert und versuchte, dem Westen die Mentalität der Chinesen nahe zu bringen. Mit Erfolg, denn Lin gelang es, gleich mehrere Bestseller zu schreiben. Sein zweites Hauptwerk "Weisheit des lächelnden Lebens" stand fast ein Jahr lang ganz oben auf der amerikanischen Verkaufsliste. Was wohl nicht zuletzt dem Stil Lin Yutangs zu verdanken ist. Mit viel Wärme und Humor, aber niemals unkritisch, führt er seine Leser ein in die Lebens- und Gedankenwelt, in die Geschichte und Kultur des fernöstlichen Riesenlandes. Wie keinem zweiten chinesischen Schriftsteller gelingt es ihm, Brücken zu schlagen - von Ost nach West, von der Vergangenheit in die Gegenwart. In der Mao-Ära galten seine Schriften als konterrevolutionär und waren verboten. Seit einigen Jahren jedoch besinnt man sich auch in der Volksrepublik wieder auf die Bücher dieses lächelnden Weisen - sie sind heute Pflichtlektüren an Chinas Schulen. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

V wie Verbriefung, W wie Wiener Börse, Y wie Yen, Z wie Zertifikate (2). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger W wie Wiener Börse Gegründet von Maria Theresia im Jahr 1771, war die Wiener Börse eine der ersten Wertpapierbörsen der Welt. Bis heute ist sie Österreichs einziger Handelsplatz für Aktien, Anleihen, Zertifikate, ETFs und Optionsscheine. Die wechselvolle Geschichte der Wiener Börse ist eng mit politischen Ereignissen und ökonomischen Entwicklungen verknüpft, wie dem ersten Wiener Börsenkrach 1873, der Schließung während des ersten Weltkriegs, den "Booms and Busts" der Zwischenkriegszeit und dem Verlust der Selbstständigkeit mit dem "Anschluss" 1938 an das Deutsche Reich. 1948 wurde die Wiener Börse wieder eröffnet. Was zeichnet die Wiener Börse 2018 aus? Als Drehscheibe des Kapitalmarkts hat sie in Wien immer noch eine Adresse, auch wenn der Handel längst vollelektronisch erfolgt und Orders keinen Ort mehr brauchen. Hier wird der Leitindex ATX berechnet und auch weitere 130 ausländische Indices. Welche Technologien haben das rege Treiben der Market Maker am Börsenparkett abgelöst? Was unterscheidet die Börse vom Handel. Ein Besuch in den Räumlichkeiten der Computerbörse in der Wallnerstraße 8, im ersten Wiener Gemeindebezirk soll Klarheit schaffen.
Dienstag 09:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg - Tango Argentino

Tango ArgentinoStreiflichter eines anhaltenden Phänomens (2). Gestaltung: Verena Gruber Mit dem Begriff Tango Argentino verbinden die meisten Menschen in Europa einen Tanzstil. Der ist allerdings oft mit einem Klischee verbunden: Dem Tango Argentino haftet das Melancholische, das Anrüchige und das Morbide an, hartnäckig kursiert der Mythos von Sinnlichkeit und Leidenschaft. Doch Tango Argentino ist viel mehr. Neben dem Tanz ist er eine komplexe Musikrichtung, die in Europa mittlerweile - abgekoppelt vom Herkunftsland Argentinien und Uruguay - eigenständige Wurzeln geschlagen hat. Entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts in den Metropolen Buenos Aires und Montevideo war der Tango Argentino in seinen Anfängen eine Subkultur, die Tanz, Dichtung, Musik und Gesang vereinte und in der sozialen Unterschicht und dem Bordellmilieu angesiedelt war. Der Tango Argentino gelangte Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa, wurde in Paris euphorisch aufgenommen und trat daraufhin seinen Siegeszug um die Welt an, bis er nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Vergessenheit geriet. Erst vor etwa 50 Jahren kam es in Europa wieder zu einer Annäherung. Maßgeblich dafür verantwortlich war der "Erneuerer des Tango", der Komponist und Bandoneonspieler Astor Piazzolla (1921 - 1992), der als Begründer des sogenannten Tango nuevo gilt. Mit ihm begann sich der argentinische Tango neuen Musikgattungen zu öffnen, unter anderem dem Jazz, der Neuen Musik und der Weltmusik. Heute bietet er ein weites Feld für Grenzüberschreitungen und Experimente. Die Einordnung von Tango-Musik fällt bis heute schwer. Bei der aktuellen Vermarktung schwankt die Etikettierung zwischen Tanzmusik, Weltmusik, Crossover oder Experimentelles. Nichtsdestotrotz: Der Tango Argentino übt ungebrochen Faszination aus. Verena Gruber geht in ihrer Radiokolleg-Reihe der Frage nach, wie die Musik des Tango Argentino nach Europa gekommen ist, wie sie in Europa rezipiert wird, in welche Musikgattungen sie Eingang gefunden hat, was zeitgenössische Musiker/innen über sie denken, wie sie sie interpretieren und was so viele Menschen bis heute am Tango Argentino begeistert. Darüber hinaus beschäftigt sich die Sendung auch mit der engen Verbindung von Tanz und Musik und stellt das das Tango-Instrument Bandoneon vor.
Dienstag 09:45 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

antoine de saint-exupérySaint-Exupéry und Hemingway Antoine de Saint-Exupéry Der Herr der Wüste Ernest Hemingway Die Jagd nach der guten Story Das Kalenderblatt 24.4.1335 Regelung der Arbeitszeit Von Marianne Werker Antoine de Saint-Exupéry - Der Herr der Wüste Autorin: Carola Zinner / Regie: Antje Wegener Er war in seinem Heimatland Frankreich wie in Deutschland einer der Lieblingsautoren der Nachkriegszeit. Unter anderem wohl deshalb, weil in den Werken des Schriftstellers keinerlei chauvinistisches oder revanchistisches Denken zu finden ist. Dabei, und das war für ihn kein Widerspruch, geht es in Romanen wie "Südkurier", "Nachtflug" oder "Wind, Sand und Sterne" häufig um Männerfreundschaft und um den hohen Wert von Hingabe und Aufopferung. Saint Ex, wie ihn seine Freunde nannten, ein "kahl werdender Riese mit den runden Augen eines hochfliegenden Vogels", war kapriziös, unberechenbar und - liebenswert. Seine literarische Welt ist die eines universellen Humanismus, in der sich die handelnden Figuren zwischen Traum und Realität zu bewegen scheinen. Besonders deutlich zeigt sich das in Saint-Exupérys berühmtesten Werk, dem Märchen "Der kleine Prinz". Ernest Hemingway - Die Jagd nach der guten Story Autor: Herbert Becker / Reige: Irene Schuck Noch heute, fast ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod, scheiden sich die Geister an Ernest Hemingway. Für die einen verkörpert der Athlet, Stierkampf-Fan, Großwildjäger, Hochseeangler, Kriegsberichterstatter und Frauenheld das Idealbild von einem Mann, dessen Werk ganz und gar mit seinem Leben übereinstimmt. Für die anderen ist er ein frauenverachtender Macho, der mit seinem Selbstmord bewiesen hat, dass sein ganzes Leben eine große Lüge war. In der Tat sagen die Hauptfiguren seiner Romane - "Wem die Stunde schlägt", "Tod am Nachmittag", "Der alte Mann und das Meer" etc. - und seiner Short Stories viel über Hemingway selbst aus: Sie sind Helden, die sich ihren Aufgaben stellen - auch wenn sie daran scheitern. Moderation: Redaktion: Petra Herrmann
Dienstag 15:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Das Feature

hassHerd. Heimat. Hass. (4/4) Über die Verlockungen rechten Denkens Dichter, Denker, Fahnenschwenker Erkundungen auf den Nachttischen der neuen Rechten Von Tom Schimmeck Regie: Matthias Kapohl Produktion: Dlf 2018 Immer mehr Autoren wenden sich ab von der progressiven Moderne. Sie schimpfen auf den vermeintlich tonangebenden Linksliberalismus, sperren sich gegen ach so feindlich empfundene Fremde und entdecken ihre Liebe zu Volk und Nation. Der eine machte einst in Katzen, der andere eher in Pop. Dieser war eher romantisch veranlagt, jener speiste mit tiefem Menschenhass das Feuer der Reaktion. Oft ist Überdruss, Leere und Langeweile im Spiel. Die Weltverschwörung lauert immer und überall. Wenn es um Demokratie geht, wirkt mancher Dichter nicht mehr ganz dicht. Was beseelt Ernst Jüngers Enkel? Was dräut in ihren Köpfen? Wie wirken ihre Worte? Welche Bilder, Wünsche, Ängste beschwören sie in uns herauf? "Ich habe nichts gegen Fremde, einige meiner besten Freunde sind Fremde", sprach schon der Dorfälteste bei Asterix. "Aber diese Fremden sind nicht von hier." Dichter, Denker, Fahnenschwenker
Dienstag 19:15 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Wirtschaft denken (4/4) Berlin - Wie werden wir arbeiten? Von Barbara Eisenmann Die klassische lohnabhängige Beschäftigung ist auf dem Rückzug und gerät bei fortschreitender Digitalisierung der Arbeitswelt weiter unter Druck. Das konstatiert auch das Bundesarbeitsministerium in einem Grünbuch zu Arbeit 4.0. Dort heißt es: "Im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschafts- und Arbeitswelt wird derzeit vielfach ein weiterer Anstieg der Solo-Selbstständigkeit prognostiziert, die ohnehin in den letzten Jahrzehnten deutlich angewachsen ist." Dass das alte Normalarbeitsverhältnis - Vollzeit, sozial abgesichert, unbefristet - nicht mehr zu halten ist, gilt offenbar als ausgemacht. Es sind Plattformunternehmen wie Amazon, Google, Facebook, aber auch die kleinen Start-ups der Essenslieferdienstbranche wie in Berlin vor allem Foodora oder Deliveroo, die die Digitalisierung des Dienstleistungssektors vorantreiben und Arbeitsformen, Marktstrukturen und Unternehmensstrategien dabei grundlegend umkrempeln. Wie die Transformation von Arbeit aussieht, wird am Beispiel der Fahrerinnen und Fahrer der Essenlieferdienstbranche in den Blick genommen werden. Es geht hier um die digitale Kontrolle und Ausbeutung der Arbeitskraft qua Algorithmen einerseits und die Erzeugung einer prekären, jederzeit abrufbaren Arbeitskraft andererseits, mit der die Plattformunternehmen extrem flexibel auf Marktschwankungen reagieren können, während die Arbeitenden selbst nur wenig flexibel sind. Es sieht ganz so aus, als ob die Arbeitsverhältnisse, die in der Plattformökonomie gerade Gestalt annehmen, sich den in der neoklassischen Volkswirtschaftslehre postulierten reinen, idealen Arbeitsmärkten immer mehr annäherten, da Verzerrungen wie Mindestlöhne, Tarifverträge, soziale Absicherung, gewerkschaftliche Interessenvertretung zunehmend umgangen werden.
Dienstag 19:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR kultur

Feature

Vogelhochzeit Feature von Paula Schneider NDR 2013 Herr Siebe hat ein gutes Leben, bis ihn ein Auto erfasst. Er ist damals höchstens 50, genau weiß er das nicht mehr. Er hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren. Heute lebt er als alltagsunfähiger Rentner in einem Seniorenstift. Dort lernt er Frau Vogel kennen, eine kleine Frau im sonnengelben Pullover und leicht gebeugtem Nacken. Sie steht als Künstlerin auf der Bühne und spielt Flöte, Variationen der "Vogelhochzeit". Und sie hat vom ersten Moment an nur Augen für ihn. Ein paar Monate später zieht sie in das Seniorenstift, in dem er schon lange lebt. Seinetwegen. Download unter www.ndr.de/radiokunst 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Radiokolleg

Wenn die Seele schmerzt. Bewältigungsstrategien nach traumatischen Erlebnissen (2). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das ABC der Finanzwelt. V wie Verbriefung, W wie Wiener Börse, Y wie Yen, Z wie Zertifikate (2). Gestaltung: Juliane Nagiller, Ina Zwerger Tango Argentino. Streiflichter eines anhaltenden Phänomens (2). Gestaltung: Verena Gruber
Dienstag 22:08 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Feature

Bernd SahlingIn ihrer Welt Eine Langzeitdokumentation Von Bernd Sahling Regie: der Autor Mit: Thomas Bading Komposition: Oswald Schwander Ton: Andreas Stoffels Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 53"56 (Wdh. v. 10.09.2016) Vier Jugendliche, alle blind, gehen in den 1990ern gemeinsam mit Sehenden in die Schule. Der Autor trifft sie ein Jahrzehnt später wieder. In den 90er-Jahren gingen sehbehinderte Jugendliche mehrheitlich auf die Internatsschulen für Blinde. Einige wenige hatten dennoch den Mut, sich dem Schulalltag mit Sehenden zu stellen. Ihre Mitschüler interessierten sich für Mode und gingen in die Disko oder ins Kino. Die tägliche Konfrontation mit dem Anderssein auszuhalten, war schmerzlich. Vier ehemalige Integrationsschüler erinnern sich: "Ich hätte mir gewünscht, dass ICH eine Ahnung von der Welt kriege, und nicht die Sehenden eine Ahnung von Blinden." Bernd Sahling, geboren 1961 in Naumburg an der Saale, Autor und Regisseur. 1983 Volontariat im DEFA-Spielfilm-Studio in Babelsberg, anschließend Regieassistent. 1986-1991 Regiestudium an der HFF in Babelsberg, anschließend DAAD-Stipendiat in Chicago. Seitdem Autor und Regisseur für Kinderfilmproduktionen. 2004 Deutscher Filmpreis für "Die Blindgänger". Workshops zur Filmarbeit mit Kindern in Europa, Asien und Amerika. Mitglied der Deutschen Filmakademie, sowie zahlreicher Festivaljurys. Das Feature "In ihrer Welt" von Bernd Sahling ist im Rahmen einer Kooperation mit der doku.klasse des Duisburger Festivals doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche, entstanden. Neben ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin ist Deutschlandradio seit 2016 Kooperationspartner der doku.klasse. In ihrer Welt
Mittwoch 00:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren