SRF 2 Kultur

Kontext

amos oz70 Jahre Israel. Ein Multiversum im Nahen Osten Israel ist ein Viel-Kulturen-Staat zwischen Religion und Hightech, zwischen arabischer und westlicher Welt, ein konfliktreiches Land, in dem das Leben schnell ist und kurz sein kann. Vor 70 Jahren wurde der Staat gegründet. Wie lebt es sich dort heute? Einblicke durch Kunst, Kultur und Küche. Israel wurde exakt vor 70 Jahren gegründet am 14. Mai 1948. Seither erhitzt seine Existenz weltweit die Gemüter. Kontext blickt einmal anders auf das flächenmässig kleine Land zwischen Jordan und Mittelmeer. Hier hat sich im Lauf der Jahre und Jahrzehnte eine multikulturelle Gesellschaft geformt. Was heisst das im täglichen Zusammenspiel? Der grosse Literat Amos Oz ist seit Jahrzehnten der Chronist des viel diskutierten Staates. Er und andere Menschen aus Israel verschaffen Einblicke in die gesellschaftliche Befindlichkeit des Staates. Die Musik, welche die Menschen hören, ist mehr als bloss ein Soundtrack des Alltags. Doch gibt es das: israelische Musik? Ein Blick in die Kochtöpfe zeigt, dass Israels Geschichte auch auf den Teller kommt.
Montag 18:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

tyllVier Gewinnt - Preisträgerstücke Der Tribun Von und mit Mauricio Kagel Komposition und Regie: der Autor Dirigent: Robert HP Platz Ensemble Mit Mauricio Kagel, Adam Bauer, Hans Gelhaar, Paul Peucker, Michael Riessler, Martin Schulz, Wolfgang Sorge, Rudolf-Heinz Streich, James Townsey und Manos Tsangaris Aufnahme des WDR 1986 Anschließend: WDR 3 Foyer Politische Reden und Totalitarismus
Montag 19:04 Uhr

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Ö1

On stage

mit Andreas Felber. Erinnerungen an Art Farmer: Thomas Gansch Quintett plus Harry Sokal im Dezember 2017 im Wiener Jazzland "Remembering Art Farmer" war das Konzert des um Saxofonist Harry Sokal erweiterten Thomas Gansch Quintetts am 16. Dezember 2017 im altehrwürdigen Wiener Club Jazzland überschrieben: In einer hochkarätigen Besetzung wurde des großen US-amerikanischen Trompeters gedacht, der 1968 in Wien eine Wahl-Heimat gefunden hatte. Von 1974 bis zu seinem Tod 1999 trat Farmer regelmäßig im Jazzland auf, davon rund 20 Jahre lang mit seinem Quintett. Mit Sokal, Bassist Paulo Cardoso und Schlagzeuger Mario Gonzi waren drei der ehemaligen Bandmitglieder auch an jenem Abend dabei. Dazu kamen Pianist Oliver Kent, Altsaxofonist Florian Trübsbach und eben Trompeter Thomas Gansch, der sich wie seine Kollegen in blendender Spiellaune zeigte und die intelligent arrangierten Duke-Ellington-, Horace-Silver und Fritz-Pauer-Kompositionen aus dem Art-Farmer-Band-Book als Startrampen für gleichermaßen virtuose wie geistreiche Soli nützte.
Montag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Welt der Musik

stradivariStradivari und die Zigeunergeige Von Gerhard Müller Das Geheimnis der Stradivari-Instrumente? Es bleibt vielleicht für immer ein Geheimnis. Immer wieder ist nach den Besonderheiten geforscht worden. Nach Form, Holz und Lack. In der heutigen Sendung geht Gerhard Müller einer Legende nach, nach der vor Cremona lagernde "Zigeuner" Antonio Stradivari ihr Geigenbaugeheimnis im Tausch gegen Stradivaris schöne Tochter preisgegeben haben. Ob nun also das Geheimnis des Stradivari-Klanges endlich aufgeklärt werden wird? 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Montag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

In Concert

14. folkBALTICA Marienkirche Flensburg Aufzeichnung vom 28.04.2018 Sharing Heritage - Love Tree Ensemble Helene Blum, Gesang und Geige Harald Haugaard, Geige Albin Paulus, Holzblasinstrumente Brian Finnegan, Flöten Etta Scollo, Gesang Julia Lacherstorfer, Gesang und Geige Mattias Peréz, Gitarren Michal Zak, Holzblasinstrumente Natasa Mirkovic, Gesang und Perkussion Sérgio Crisóstomo, Geige Tapani Varis, Kontrabass und Maultrommel Moderation: Holger Beythien Ein internationales Folkorchester im Europäischen Kulturerbejahr. Auf Anregung des Europäischen Parlaments beschloss die EU-Kommission vor drei Jahren, das Jahr 2018 zum Europäischen Jahr des Kulturerbes zu erklären. Ziel der zahlreichen transnationalen Kulturprojekte sollte sein, "im Austausch über gemeinsame Wurzeln und Werte der Seele Europas nachzuspüren" (Kulturstaatsministerin Monika Grütters). Offizieller Botschafter des Kulturerbe-Jahres ist die folkBALTICA. Ein Musikfestival, das sich seit seiner Gründung 2005 den europäischen Musiktraditionen widmet. Dessen langjähriger künstlerischer Leiter, Folkgeiger und Komponist Harald Haugaard und Folksängerin, Geigerin und Songschreiberin Helene Blum wurden beauftragt, in einem multinationalen Folkensemble den Gemeinsamkeiten und Besonderheiten traditioneller Musik in Europa hörbar nachzuspüren. So entstand das elfköpfige Love Tree Ensemble mit (Folk-)Musikern aus Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Nordirland, Österreich, Polen, Portugal und Schweden. Ausgehend von der These, dass traditionelle Musik keine Grenzen kennt, spürte das Ensemble dabei auch jenen Melodien und Tänzen nach, die in verschiedenen Ländern und Regionen in unterschiedlichen Varianten als Teil des jeweiligen nationalen Kulturerbes heute noch bekannt sind. Das Europäische Kulturerbejahr 2018 und sein Folkorchester
Montag 20:03 Uhr

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SRF 3

Focus

Fabian Zbinden Lebenskünstler und Koch Die Liebe sei der Faden, an dem entlang sein Leben verläuft, sagt Fabian Zbinden. Als Teenager reist er als Yo-Yo-Star um die Welt. Später arbeitet er als Koch in den Restaurants von Hollywood-Ikone Robert De Niro in Miami und Los Angeles. Heute beglückt er Bern mit bodenständigem Streetfood. Fabian Zbinden geht es nicht um Erfolg, es geht ihm ums Glücklichsein. Eine wilde, unkonventionelle Kindheit legt den Grundstein für seinen spektakulären Lebenslauf. Für seine Liebe zum Yo-Yo-Spiel verzichtet er auf eine Karriere als Fussballer. Als Koch lehnt er ein Angebot des Kronprinzen von Katar ab, dessen Privatkoch zu werden. Fabian Zbinden hat mit seinen 30 Jahren schon so viel erlebt, es würde für mehrere Leben reichen.
Montag 20:03 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

Mehr als EIN Riff - 50 Jahre Deep Purple Moderation: Tobias Kluge
Montag 20:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Der Ballon - ein deutscher Fall Von Caroline Labusch Mit Claus Erbskorn, Fabian Gehrhardt, Christian Grashof, Thorsten Merten und anderen Komposition: Julian Klein Regie: Caroline Labusch/Julian Klein RBB 2016 8. März 1989: Ein fallschirmartiges Gebilde aus durchsichtiger Plane verfängt sich in Berlin-Zehlendorf in einem Baum. Der Bewohner einer nahegelegenen Villa findet wenige Stunden später im Gebüsch seines Gartens eine Leiche. Todesursache: Sturz aus großer Höhe. Der junge Westberliner Alexander Schmid hört von diesem Ereignis in den Abendnachrichten. Es ist der Beginn einer Spurensuche, die ihn nicht mehr loslassen wird. Ein Vierteljahrhundert später begeben wir uns mit Alexander Schmid auf eine Zeitreise in das geteilte Berlin vor dem Fall der Mauer. Sie beginnt in Schmids Westberliner Privatwohnung und führt uns über den Berliner Nachthimmel hinüber zu einer Laubenkolonie im Ostteil der Stadt. Dort wird mithilfe von Dokumenten und Zeitzeugen versucht, die tragische Geschichte um Winfried Freudenberg und seine Flucht in den Westen zu rekonstruieren. Caroline Labusch, geb. in Göttingen, bildende Künstlerin sowie Drehbuch-, Theater- und Radioautorin. 1992-2000 Studium der bildenden Kunst und Fotografie in Berlin und Zürich. Ausstellungsbeteiligungen u.a. Migros Museum für zeitgenössische Kunst, Fotomuseum Winterthur, NGBK Berlin, Frankfurter Kunstraum.
Montag 20:05 Uhr

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Bayern 2

Theo.Logik

KatholikentagKatholikentag in Münster Westfälischer Friede? Vom Katholikentag in Münster Frieden gesucht - Frieden gefunden: Menschen erzählen. Von Daniel Knopp Katholikentag in der Stadt des Friedens: Münster und sein großes Erbe. Von Daniel Knopp Dreißigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden: Folgen und Errungenschaften. Von Antje Dechert Parallelen: vom Dreißigjährigen Krieg und den Konflikten heute. Von Barbara Weiß Moderation: Karin Wendlinger "Suche Frieden", das ist das Motto des Katholikentags in Münster. Ein angesichts der vielen Kriege weltweit aktuelles und gleichzeitig ein historisches Thema, ist doch Münster die Stadt des Westfälischen Friedens. Theo.Logik blickt zurück auf das Christentreffen in Westfalen, bei dem auf zahlreichen Podien über die verschiedenen Friedensansätze diskutiert wird, aber auch Wege zum persönlichen und inneren Frieden angeregt werden sollen. Außerdem befasst sich die Sendung mit den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges und des Westfälischen Friedens auf die Kirchengeschichte sowie mit der Rolle Gustav Adolfs von Schweden. Denn er, nach dem heute zahlreiche evangelische Kirchen benannt sind, sicherte zumindest indirekt die Existenz des deutschen Protestantismus. Welche Parallelen zwischen dem historischen Krieg und den Konflikten heute gezogen werden können, dazu wagt Theo.Logik eine Analyse.
Montag 21:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

helio sequenceDas tägliche Radiokonzert - Heute mit John Vanderslice Der amerikanische Sänger und Songwriter hat vor seiner Solo-Karriere bei der Band MK Ultra gespielt. Heute ist er vor allem für seine kritischen Songs bekannt, die unter anderem gegen die amerikanischen Regierungen und Politiker gehen. Wir haben für Sie seinen Auftritt beim Reeperbahn Festival: 2011 spielte John Vanderslice bei Deutschlands größtem Clubfestival in Hamburg.
Montag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Schwarze Witwen Von Francis Didelot Regie: Claire Schimmel Mit: Erika von Thellmann, Edith Heerdegen, Edda Seippel, Hannelore Hoger, Traugott Buhre, Erna Sellmer, Hans Mahnke Komposition: Hans Günther Bunz Ton: Walter Jost Produktion: SDR 1971 Länge: 50"41 Drei alte Damen wissen, wie das Leben tickt. Ihre Männer ruhen in einem Gemeinschaftsgrab. Beim Tee beschließen sie, der unglücklich verheirateten Nichte zu helfen. Die verschrobenen alten Cousinen Alyette, Fantine und Hermance leben zusammen in einem alten Turm am Stadtrand. Vom Fenster aus haben sie einen wunderbaren Blick auf das Gemeinschaftsgrab ihrer Ehemänner, die kurz nacheinander von ihnen gingen. Jeden Nachmittag halten die drei Witwen ihre Teezeremonie ab. Eines Tages lädt Hermance auch die angeheiratete Nichte Emilie dazu ein. Sie ist mit einem Trinker verheiratet, der sie quält und schlägt. Die drei Tanten wissen nur zu gut, wie sich das ändern lässt. Roger Francis Didelot (1902-1985), französischer Schriftsteller. Er studierte Rechtswissenschaften in Paris, reiste oft nach Afrika und Amerika. Didelot schrieb für das Theater, arbeitete für Radio, Film und Fernsehen. In den 1930er-Jahren begann er Kriminalromane zu veröffentlichen, von denen einige verfilmt wurden u.a.: "6 Stunden Angst". Ein weiteres Hörspiel wurde in Deutschland produziert: "Artikel 727" (SR 1970). Er schrieb auch unter dem Pseudonym José Bernard. Schwarze Witwen
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Wasserspiele

thilo reffertVon John von Düffel (Übernahme) Ein Kreuzfahrerschiff, ein Schwimmbad, ein Aquarium - die Geschichten spielen an oder auf dem Wasser. Ein Vater muss lernen, dass seine Tochter ihm entwächst, eine Mutter, dass ihr Kind niemals geboren wird, zwei junge Frauen dekorieren wie stumme Fische den Pool eines Stararchitekten. Die Geschichten handeln von Figuren, die am Ende nicht mehr die sind, die sie waren, sie geraten jeweils in eine Welt, in der vieles, was früher galt, fortgespült wurde. Die Personen verwandeln sich, ebenso die Atmosphären und die Stimmungen, und sie verlieren die Realität. Bei allen scheint anfangs ihre Situation klar zu sein, doch dann erlebt man, wie sie sich entfernen, versteigen, verunsichert werden, der Boden unter ihren Füßen gerät ins Schwanken und Wanken. Der Deal mit dem bisherigen Leben, seinen abgestimmten Kompromissen, übersteigerten Sehnsüchten und illusionsverhangenen Hoffnungen löst sich auf, durch alle Poren kriecht und sickert in kleinen Strudeln und mit leichtem Wellenschlag Einsamkeit. Regie: Christiane Ohaus Produktion: Radio Bremen / SR 2015 Sprecher: Werner Wölbern - Der Kreuzfahrer Birte Schnöink - Vorschwimmerin - Die Jüngere Eva Meckbach - Vorschwimmerin - Die Ältere Judith Engel - Die Fetzenfrau (84 Min.)
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

loslassenErinnerung an mich. Ein Leben im Perfekt Von Wolfgang Buschlinger Es gibt Menschen, die können Dinge abschließen. "Um frei zu sein, musst du loslassen können", heißt es. Menschen, die mit Dingen abschließen und sie loslassen, sind also frei. Sie machen etwas ganz Spezielles mit ihren Erinnerungen: Sie stecken sie in einen Karton, schnüren ihn zu und ... werfen ihn weg. Inklusive aller Liebesbriefe von Verflossenen. Andere Menschen können das nicht. Das sind die Unfreien, die an den Dingen hängen. Eine Art von Nibelungentreue hindert sie, den Karton zu schnüren. Wovon aber werden sie gehindert? Von einer ausgeprägten Willensschwäche oder einer starken sentimentalischen Ader? Oder gar einem Hang zum Drama und zur Selbstqual? - Vielleicht ist es ja nichts davon. Vielleicht liegt das Hindernis in der inneren Struktur ihrer Erinnerungen begründet. Gemeinhin wird angenommen, dass Menschen sich auf die gleiche Weise erinnern. Das betrifft natürlich nicht die Inhalte, sondern das Vermögen. Das Erinnerungsvermögen ist wie das Sehvermögen bei allen Menschen in etwa gleich, ganz unabhängig davon, was sie sehen oder erinnern, so die Unterstellung. Aber: Ist das überhaupt richtig? Und wenn es nicht richtig ist, was heißt das für mich? Welcher Typ bin ich?
Montag 22:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

Kybernetik. Zur Selbststeuerung von Systemen in Natur, Gesellschaft und Technik (1). Gestaltung: Richard Brem Leben mit der Vergesslichkeit. Demenz als Herausforderung (1). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek "He did it this way". Frank Sinatra - Ein Leben in Songs (1). Gestaltung. Sabrina Adlbrecht
Montag 22:08 Uhr

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