SRF 2 Kultur

Kontext

Timothy SnyderIst die Freiheit in Gefahr? Demokratische Staaten richten sich autoritärer aus. Der Ruf nach Führungspersönlichkeiten ist auch in freiheitlichen Demokratien zu hören. Wer Geld hat, hat mehr Möglichkeiten, frei zu leben. Ist unsere Freiheit gefährdet? In seinem Buch «The Road To Unfreedom» analysiert der Historiker Timothy Snyder (Yale) die Welle des Autoritarismus, die von Russland nach Westen rollt, Europa erfasst und mit Trump auch im Weissen Haus angekommen ist. Er denkt nach über Wahrheit und «Fake News». Doch was ist überhaupt Freiheit? Welche Voraussetzungen braucht es, damit die Menschen wirklich frei leben können? Lisa Herzog, Professorin für politische Philosophie in München, plädiert für einen Liberalismus, der die soziale Gerechtigkeit mitdenkt.
Mittwoch 18:03 Uhr

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NDR kultur

Hörspiel

hermann bohlenSchweine-Heinz Von Hermann Bohlen Regie: Hermann Bohlen und Judith Lorentz Mit Heiko Pinkowski, Steffi Kühnert, Annette Strasser, Cathlen Gawlich, Bettina Kurth u.v.a. DLF Kultur 2017 Heinz hat"s mit Schweinen, genauer: mit Wildschweinen, lateinisch "sus scrofa". Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt? Mehr unter www.ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel
Mittwoch 20:00 Uhr

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Bermuda.funk

Take 42

david bowieEgal ob Heroes, Space Oddity oder Ziggy Stardust: David Bowie hat uns immer verzaubert. Und seine Musik hat Filme bereichert und vervollständigt. In unserer September Sendung widmen wir uns diesem großartigen Künstler mit ein paar seiner größten Hits. "Jeder Film sollte etwas Bowie haben"!
Mittwoch 20:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Musik unserer Zeit

Musique concrèteDie Anfänge der elektronischen Musik und das Radio Die Rundfunkanstalten in Paris, Köln, Mailand und London gaben der Musique concrète, der elektroakustischen Musik und der Klangkunst schon früh eine Heimat. Warum traf das musikalische Experiment genau dort auf fruchtbaren Boden? In den 1950er Jahren brachten die Rundfunkanstalten in Paris (ab 1949), Köln (1951), Mailand (1955) und London (ab 1958) innovative Musiker, Techniker und Wissenschaftler mit der aktuellen Technologie zusammen und institutionalisierten das musikalische Experiment. Was war ihr Interesse am musikalischen Fortschritt mitzuwirken? Wie gingen die Komponistinnen und Komponisten damals auf das Medium Radio ein? Und wie positionieren wir uns heute, wo elektronische Musik und Technologie allgegenwärtig ist, gegenüber diesem Erbe? Ein Blick in die Archive und ein Gespräch mit der Medienwissenschaftlerin Tatjana Eichenberger von der Uni Basel.
Mittwoch 20:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

last thingsDas tägliche Radiokonzert - Heute mit The Last Things Die Band um Sänger Frehn Hawel kommt aus Hamburg und macht seit 2012 Musik. Bei dem Quintett gibt es Garage-Rock mit einer Prise Punk - eine sehr unterhaltsame Mischung mit lauten Gitarren und Orgel. Wir haben für Sie das Konzert von The Last Things im Hamburger Plattenladen Hanseplatte - dort spielte die Band im April 2016 im Rahmen des Hanseklubs.
Mittwoch 20:05 Uhr

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HR2

Hörspiel

gisela von wysockiDas Denken ist selbst ein Leben - Wiesengrund antworten | Von Gisela von Wysocki Nach Gisela von Wysockis fulminantem Prosa-Debut "Wir machen Musik - Geschichte einer Suggestion" im Jahr 2010, eine szenenreiche éducation musicale, die zwischen Drama und Burleske die Geschichte der Faszination eines Kindes für die Welt der Musik erzählt, folgte 2016 ihr zweiter Roman "Wiesengrund", für den sie ein Jahr später den Heinrich-Mann-Preis erhielt. Ursendung
Mittwoch 21:00 Uhr

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RadioEINS

Swagga

Urban Beats mit Elissa Hiersemann
Mittwoch 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

martin zingsheimKabarett, Comedy & schräge Lieder Zingsheim braucht Gesellschaft! (1/2) Die politische Radioshow Mit Konstantin Wecker Aufzeichnung aus der Kölner Comedia vom 18.9.2018 (Teil 2 am 3.10.2018) Die politische Radioshow der Querköpfe blickt zurück auf 1968! In der vierten Ausgabe von ,Zingsheim braucht Gesellschaft" feiert der Gastgeber Martin Zingsheim das Jubiläum der 68er - mit Talk, Kabarett und viel Musik. Dabei sind hochkarätige Gäste aus Kultur und Zeitgeschehen, darunter Sarah Bosetti, Konstantin Wecker und Thomas Schreckenberger. "Zingsheim braucht Gesellschaft" feiert "50 Jahre 1968"
Mittwoch 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Der Chirurg aus dem Rheinland und seine Lausitzer Kinder

Von Günter Kotte (Ursendung) Köln 1953. Der Chirurg Hans Decker, 1920 in Mankartzhof im Rheinland geboren, liberaler Katholik und heilfroh den Krieg überlebt zu haben, sitzt auf gepackten Koffern und will dringend weg. Weg von den sich ahnungslos stellenden NSDAP-Eliten, weg vom hohlen katholischen Standesdünkel und weg von der ihn erdrückenden Familie. Sein Plan, in die DDR zu gehen, der doch gerade Tausende von Landsleuten entfliehen, löst unter seinen Vertrauten Entsetzen aus. Aber der 33-jährige Mann lässt sich nicht beirren und geht seinen Weg. In Spremberg beendet er die Facharztausbildung und geht in die Oberlausitz, nach Wittichenau, eine sorbische Enklave in Sachsen. Von 1954 - 59 werden die Kinder Thomas, Georg und Ingeborg geboren, als DDR-Bürger. Zuhause wird rheinisch gesprochen und nicht nur dadurch fallen die Kinder in der Schule auf. Ost-Berlin 2004. Sein ältester Sohn, der Mediziner Thomas Decker, sitzt auf gepackten Koffern und will ebenfalls dringend weg. Weg aus einem Privatklinikum ohne Verständnis für ein Früherkennungsprogramm für Brustkrebs - aber auch weg von den sich ahnungslos stellenden früheren SED-Kadern, den ehemaligen Schnüfflern, weg aus dem so vertrauten Ostmief, den er als DDR-Bürgerrechtler nicht hat auslüften können. Sein Plan, nach Münster ans Universitätsklinikum zu gehen, löst auch unter seinen Vertrauten Unverständnis aus. Trotzdem geht er, um dort das erste Referenzzentrum für Früherkennung mitaufzubauen. Heute arbeitet Dr. Decker als Chefpathologe in Neubrandenburg. Sein Bruder, Georg ist Chirurg. Seine Schwester, Ingeborg, ist Agraringenieurin und lebt noch immer bei Pulsnitz in der alten Mühle, die ihr Vater 1969 für die Familie gekauft hatte und in der er 1997 starb. Wenn sich die drei Geschwister in der alten Bibliothek des Vaters zusammensetzen und sich seiner erinnern, entsteht ein ganz eigenes Bild vom geteilten und wiedervereinigten Deutschland. Günter Kotte, 1949 in Pirna geboren, Grundschule in Bühlau bei Stolpen, 1964-66 Kinder- und Jugendsportschule Dresden, 1968-73 Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg, 1973-83 freiberuflich für das DEFA-Studio für Dokumentarfilme tätig, 1976 Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausweisung Wolf Biermanns, 1977 zur Vermeidung des NVA-Wehrdienstes Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik St. Joseph, 1978 Regieassistent bei Rainer Simon für den DEFA- Spielfilm "Zünd an, es kommt die Feuerwehr!", 1983 Übersiedlung nach Westberlin, "Liebesleben" - Hörspiel zusammen mit Katja Lange-Müller (RIAS 1984), ab Mitte der 90er Jahre wendet sich Kotte wieder verstärkt dem Dokumentar-Film und Hörfunk-Features zu. Hörfunk-Feature (alle MDR KULTUR) u.a.: "Lieber Wolodja - Erinnerung an die sowjetische Liedermacherlegende Wladimir Wyssozki", "Russisches Gold - Aus dem Leben des Vadim Iwanowitsch Tumanow" , "Ich stehe keinem mehr gegenüber - Der Schriftsteller Tschingis Aitmatow" , "Strawalde oder Mach dich an dein sündiges Leben", "Des Wodkas reine Seele", "Wenn die Zeit still steht. oder: Langweilen sich Fische eigentlich auch?", "Stalins Stimme", "Die Gräber der großen Russen" und "Die Mumie vom Roten Platz" Regie: Matthias Thalheim Produktion: MDR/WDR 2018
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

alternden GesellschaftOmas digitale WG das ARD radiofeature Ein Feature über smarte Pflege in einer alternden Gesellschaft Von Dagmar Scholle (Produktion: SR 2018) "Wie Ihr das alles meistert!" Ein bewundernder Satz, der für viele der rund 1,5 Millionen pflegenden und meist auch berufstätigen Angehörigen in Deutschland zynisch klingen muss. Denn wer pflegt oder selbst zum Pflegefall wird, ist vielfach hilflos und überfordert - zeitlich, persönlich, finanziell. Eine Antwort der Bundesregierung auf den wachsenden Pflegebedarf ist mehr Geld für Pflegepersonal und vor allem die 2014 gestartete Initiative "Pflegeinnovationen 2020". Mensch-Technik-Interaktionen sollen als Pflegeassistenzen vorangebracht werden. Die Forschung ist in Aufbruchsstimmung und auch der Markt boomt, wie Pflege- und Gesundheitsmessen demonstrieren. Zwei Forschungsinstitutionen und ihre Projekte zeigen, wohin die digitale Reise mit seniorengerechten smarten Systemen und Rundum-Überwachung für das altersgerechte Leben daheim geht. Sie entwickeln Haushaltsroboter, vernetzte Pflegesessel, Sturzsensoren oder Sprachassistenzen. Parallel dazu versuchen Projekte wie "Soziales neu gestalten" (SONG) oder das "Bielefelder Modell" Perspektiven für Wohnviertel zu entwickeln. Auch hier wird mit digitalen Innovationen experimentiert, um herauszufinden: Welche Erfahrungen machen Menschen mit der neuen Technik, was lernt künstliche Intelligenz vom Menschen? Wo ermöglicht sie eine bessere Versorgung? Wer profitiert, wer verliert, was verändert sich?
Mittwoch 22:03 Uhr

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