Jetzt läuft auf Bremen Zwei:

Bremen Zwei

Hören
 

06.00 Uhr

 

 

Bremen Zwei



06.55 Uhr

 

 

Die Morgenandacht

Pastorin Inge Kuschnerus: Mit anderen Augen


07.00 Uhr

 

 

Der Samstagmorgen

Der inspirierende und neugierige Start in den Tag. Alles was wichtig und interessant ist in Gesprächen, Beiträgen und Reportagen.


11.00 Uhr

 

 

Bremen Zwei

Der Vormittag ? verlässliche Informationen aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Und ein pointierter Blick auf Netzthemen, urbanes Leben und Gartenkultur


14.00 Uhr

 

 

Bremen Zwei

Trends der Kunst- und Kulturszene in Bremen, der Region und der Welt. Neues aus den Bereichen Film, Literatur und pointierte Gespräche mit Autorinnen und Autoren.


18.00 Uhr

 

 

ARDradiofeature

Arme Bauern und globales Business Ein Feature über Entwicklungshilfe in Mosambik Von Johanna Bentz und Veronica Frenzel Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne -wie strenge Saatgutrichtlinien- in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt ? und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht. Produktion: NDR 2017 Redaktion: Christiane Glas Biografien Autorinnen: Johanna Bentz studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als freie Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Zuletzt: "Freiwillige Abschiebung - Feature über Balkanflüchtlinge und ihre erzwungene Rückkehr" (ARD Radiofeature 2016), "Faking war - wie die Nato mit zivilen Komparsen den Krieg trainiert" (Radiofeature, DLF 2015), "Crisis what crisis" (Essayfilm 2015), "Die Verführungskünstler" (Dokumentarfilm 2012, SWR, Baden-Württembergischer Filmpreis 2013) Veronica Frenzel besuchte die Deutsche Journalistenschule in München, studierte dort Geschichte und Politikwissenschaften, lebte und arbeitete fünf Jahre in Spanien. Sie schreibt für das Reportage-Ressort und das Sonntagsmagazin des Tagesspiegels, für das Gesellschaftsressort von Stern, für Geo Special, außerdem für die Verlage Herder und Eichborn. Für die Reportage "Der Preiskampf" erhielt sie den Axel-Springer-Preis. Sie war für den Reporterpreis und den Theodeor-Wolff-Preis nominiert.


19.00 Uhr

 

 

Sounds

Der Bremen Zwei-Mix zum Feierabend. Entdeckungen aus Pop, Indie-Pop, Singer/Songwriter und Americana. Mit Songs von bekannten Künstlern, Trendsettern und spannenden Außenseitern der Musikszene.


22.00 Uhr

 

 

Sounds in Concert

Women in (e)motion 2017 (VII): Ellen Andrea Wang (N) Konzertmitschnitt vom 18. März 2017 aus der Moments, Bremen Der Name hat in jüngerer Zeit mehr und mehr die Runde gemacht. Das lag natürlich auch an ihrem ersten Solo-Album. "Diving" heißt das Debüt von Ellen Andrea Wang, der Bassistin, Sängerin und Komponistin. Wer die Norwegerin bis dato noch nicht kannte, dürfte überrascht gewesen sein von der stilistischen Vielfalt. Atmosphärische Jazz-Instrumentals, Songwriter-Tracks, offensive Funk-, Rock- und Soul-Bezüge ? das Werk stellt eine wahrlich vielseitige Musikerin vor. Das nächste Album ist bereits im Kasten. Dafür hat sich Wang von Texten eines Songschreiber-Kollegen inspirieren lassen. Parallel ist die Frau aus Oslo auch weiterhin mit dem Quartett Pixel aktiv. Geraume Zeit war sie außerdem Mitglied in der Band von Star-Drummer Manu Katche, auch er ein Musiker, der sich stilistisch nicht festlegen lässt. Wangs enorme Musikalität, ihr Talent als Instrumentalistin und Vokalistin lässt sich auf ihr Elternhaus zurück führen. Ellen Andrea Wang stammt aus einem kleinen Ort in Opland nördlich von Oslo. Vater und Mutter spielen Klavier. Ihr Vater leitet schon lange eine Jazzformation, mit der die Tochter auch Aufnahmen gemacht hat. Sie lernte ebenfalls Klavier, aber ihr Hauptinstrument wurde die Geige. Als sie sich mehr und mehr für Jazz zu interessieren begann, wechselte sie als 16-jährige zum Bass. Wang studierte an der Norwegian Academy of Music. Dort wurde sie Teil eines Zirkels Gleichgesinnter und fand sich alsbald in verschiedenen Formationen wieder. Pixel entstand 2011. Ursprünglich orientierte sich die Gruppe am klassischen Ornette Coleman-Quartett. Doch es zeigte sich, dass die Pop-Einflüsse nicht zu unterdrücken waren. So begann Wang, parallel zum Kontrabass-Spiel zu singen. Damit steht sie auch im Mittelpunkt ihres Trios, das im Bremer Moments auftrat. Pianist und Keyboarder ist Andreas Ulvo, Schlagzeug spielt Erland Dahlen.


00.00 Uhr

 

 

Die Nacht

Sechs Stunden Singer/Songwriter, chilliger Jazz und eleganter Pop.