Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


05.57 Uhr

 

 

Gedanken zum Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Bavaresi a Roma Bavaresi a Roma Die Romsehnsucht der Bayern Von Andreas Pehl Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 Schon wieder fällt eine Münze ins Becken des Trevibrunnens. Und noch eine. Nur fürs Foto, der erste Versuch war unscharf. Brigitte, Wahlrömerin aus Landshut, ist Stadtführerin. Sie lächelt: Ob dem Münzenwerfer klar ist, was er da tut? Die Tradition besagt, dass man nach dem ersten Geldstück zurückkehrt, nach dem zweiten hier die große Liebe findet und nach dem dritten einen Römer heiratet. Bei Brigitte selbst hat der Trick mit drei Münzen jedenfalls funktioniert. Roma rückwärts gelesen ergibt nun einmal Amor, erzählt sie. Doch dieses Wortspiel stammt nicht von ihr. In den verwinkelten Gassen Roms soll es Ludwig I. jedem, der ihm begegnete, liebestrunken erzählt haben: Rom kann man nur verstehen, wenn man es von hinten liest. Marianna hieß die römische Angebetete des in München verheirateten Wittelsbachers. Doch ist es nicht nur die Liebe, die Bayern nach Rom zieht. Die Stadt selbst, diese Mischung aus Antike, Katholizismus und ausuferndem Barock scheint der bayerischen Seele besonders zu entsprechen. Die Münchnerin Sonja Bauer hält der römische Himmel in der Stadt fest, Abtprimas P. Notker Wolf (inzwischen wieder ganz in Bayern beheimatet, nämlich in der Erzabtei St. Ottilien) schwärmt vom Sonnenuntergang über dem Palatin, Anna Maria Brunner aus der Holledau liebt den Blick aus ihrem Büro im Vatikan auf den Petersdom. Der obdachlose Hans aus Erlangen genießt es, bei Rot über die Ampel gehen zu können, wann immer er Lust dazu hat. Sie alle wissen viel zu berichten über bayerisch-römische Geschichten, über Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Mentalität und über die Tücken des täglichen Lebens in der ewigen Stadt. Zwar bricht das Heimweh nach Bayern bei allen immer wieder durch. Doch seit es in der Filiale eines deutschen Discounters an der Via Aurelia Weißwurst und vor allem bezahlbare Brezn gibt, lässt es sich in Rom für Bayern noch besser leben. Und vom Wechselgeld der Butterbrezn bleiben sicher noch eine, zwei oder sogar drei Münzen übrig für die Fontana di Trevi. Andreas Pehl schildert in "Bavaresi a Roma" die Romsehnsucht der Bayern.


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Samstagvormittag

Moderation: Veronika Lohmöller 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Essen und Trinken Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern Von Hannelore Fisgus Wiederholung um 21.05 Uhr Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Single Malt Whisky gehört zu Schottland wie Highlands und Haggis. Gin gehört zu England wie die Queen und der Buckingham Palace. Zu Franken gehören Bier, Wein und Obstschnaps nebst Lebkuchen und Bratwurst - und Whisky und Gin! Tatsächlich hat sich der vor einigen Jahren begonnene Modetrend hin zu den beiden hochprozentigen Spirits auch hierzulande durchgesetzt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man Racke rauchzart in die Cola kippte und sich in der Disco darüber freute, dass der Gin Tonic im Schwarzlicht so schön leuchtete. Heute kommt keine Szene-Bar zwischen Coburg und Treuchtlingen, Wunsiedel und Aschaffenburg mehr ohne eine erkleckliche Auswahl an Single Malts und Gins nebst passendem Tonic aus. In geschlossenen Vereinen und offenen Degustationsrunden werden Klassiker verkostet, Neuheiten getestet und Hintergründe feingeistig recherchiert. In Franken hat dieser deutschlandweite Boom ganz eigene Blüten getrieben. So findet man hier nicht nur den Pionier des Deutschen Single-Malt Brennens, sondern stellt bald fest: das traditionelle Bierland scheint sich, weitestgehend unbemerkt vom Rest der Nation, klammheimlich zu einer Hochburg des Malzwhiskys entwickelt zu haben. Wen wundert´s, sind Bier und Whisky doch zwei Äste vom selben Stamm. Und ebensowenig verwundert es, wenn Obstbrenner in einer Region, in der Wacholder wie Unkraut wächst, ihr klassisches Sortiment aus Zwetschgen-, Kirsch- und Birnenschnaps um einen Gin "destilled in Franconia" erweitern. Frankens neue Spirits. Ein hochprozentiges Feature von Petra Nacke. Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern (Erstsendung: 10.04.2016) Feature von Hannelore Fisgus Vegetarisch und vegan - egal ob Frauenzeitschrift, Tageszeitung oder Lebensmitteldiscounter - am Trend einer fleischlosen Ernährung kommt offensichtlich keiner mehr vorbei. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch eine Gegenbewegung, die ungehemmt der Fleischeslust frönt und dabei auf Klasse statt auf Masse setzt: nachhaltig gewachsenes Fleisch von edlen Rinderrassen und Schweinen, die ein glückliches Leben auf Weiden oder in Eichenwäldern führen. Zahlreiche Lokale pflegen inzwischen den Fleischkult. Sie stellen Filets und Koteletts in Vitrinen zur Schau, in unterschiedlichen Reifegraden, und inszenieren die Zubereitung am Tisch. Als Gipfel der Genüsse gilt das Wagyu, auch Koberind genannt, ein fettdurchzogenes, marmoriertes Fleisch, das früher den japanischen Kaisern vorbehalten war. Zelebriert wird die neue Lust am Fleisch in Hochglanzmagazinen wie "Beef", das von der Lead Academy sogar zum Magazin des Jahres gewählt wurde. Dazu kommen "Luxusburger-Lokale", die jenseits der großen Fastfood-Ketten boomen und ihren Erfindern das Wasser abgraben. Ein Feature von Hannelore Fisgus auf den Spuren unterfränkischer Eichelschweine und oberbayerischer Wagyu-Rinder - über die neue Lust am nachhaltigen Fleischgenuss.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioFeature

Die offenen Fragen Die offenen Fragen Dokumente der Nebenklage im NSU-Prozess Von Ralf Homann BR/WDR 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine "überschießende Aufklärung" im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Insel-Hopping im Pazifik Insel-Hopping im Pazifik Mit dem Frachter durch die Atolle der Tuamotus Von Charlotte Horn Im Wochenrhythmus ist die "Cobia" unterwegs zu fünf Atollen der Tuamotus, einer Inselgruppe in Französisch-Polynesien, östlich von Tahiti und Bora Bora. Die Tuamotus sind das größte Archipel der Welt. Zwischen der nördlichsten und der südlichsten Insel liegen etwa 2.000 Kilometer. 78 Atolle gehören dazu, nur 45 sind bewohnt. Frachter wie die "Cobia" sind die einzige Möglichkeit, große Ladungen zu den entlegenen Atollen zu transportieren wie Baumaterial, Kühlschränke und auch Benzin. Der Frachter ist für viele Atoll-Bewohner eine schwimmende Tankstelle. Die Cobia liefert Mehl für eine kleine Insel-Bäckerei und nimmt das berühmteste Exportgut Französisch-Polynesiens mit zur Hauptinsel Tahiti: die dunklen Südsee-Perlen.


14.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Gestrandet in Griechenlan Frauen alleine auf der Flucht Von Alkyone Karamanolis Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Michael Fehr: Simeliberg Simeliberg Von Michael Fehr Erzähler - Michael Fehr Griese - Martin Feifel Schwarz - Heinz-Josef Braun Fahnderin - Johanna Bittenbinder Annett Wyss - Kathrin von Steinburg Anton Wyss - Markus Krojer Weiss - Judith Toth Polizist 1 - Stefan Murr Polizist 2 - Gerhard Wittmann Komposition: Schneider TM Gesang: Muttis Kinder Realisation: Kai Grehn BR/RB 2018 Ursendung im Hörspiel Pool Oben die Stadt, die Zivilisation, unten der Sumpf, das Tal, die Unterwelt, in der Ungeheuerliches geschieht - dieses Setting ist die Welt von Simeliberg. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich Gemeindeverwalter Griese, der von der Sozialhilfebehörde losgeschickt wird, um den Bauern Schwarz aus dem Tal in die Stadt zu holen. Denn die Frau des Bauern ist verschwunden und Gerüchte machen die Runde. Wider seinen Willen wird Griese in Ereignisse verstrickt, die immer undurchsichtiger werden. Der angeblich arme Schwarz zeigt ihm eine Geldkassette mit Bündeln von Geldscheinen. Kurz nachdem der Bauer in der Stadt in Gewahrsam genommen wurde, explodiert sein Haus. Sieben junge Männer kommen dabei um, offenbar haben sie den Bauern als Guru verehrt. Doch als Griese - als Halbdeutscher sowieso kein vollständig anerkanntes Mitglied des sozialen Gefüges - auf eigene Faust zu ermitteln beginnt, wendet sich die Stimmung im Ort gegen ihn und Unterstellungen werden laut. Michael Fehrs Roman ist voller Leerstellen, die Leser und Hörer selbst füllen müssen. Die offenen Fragen sind die beabsichtigte Forderung des Autors an die Fantasie seiner Rezipienten. Dabei legt er in seinen rauen Wortskizzen so viele Spuren aus wie nötig, um dem unheimlichen Geschehen in der kleinen Schweizer Stadt zu folgen, bleibt aber in der Ausformulierung so reduziert wie möglich. Kai Grehns Hörspielinszenierung lässt den Text gewissermaßen wieder in seinen Ursprungszustand zurückkehren: in die gesprochene Sprache. Denn der Autor erstellt seine Werke aufgrund einer Augenkrankheit nicht schreibend, sondern indem er ein Computerprogramm seine Stimme aufzeichnen lässt. Konsequenterweise übernimmt Fehr auch in der Hörspielfassung die Rolle des Erzählers. Mit ganz eigentümlicher Rhythmik löst Fehr das Gleichnis ein, das er an anderer Stelle einmal ausgegeben hat: "Artikulation gleich Perkussion." In seiner Reduziertheit ist dem Text damit ein hohes Maß an Musikalität eigen. Das Guggisberglied, eine Schweizer Volksweise, in der der titelgebende Simeliberg refrainartig auftaucht, gibt den Ton der Erzählung und auch des Hörspiels an: Düster, melancholisch. "'S isch äben e Mönsch uf Ärde", heißt es darin. Ein Satz, der für Michael Fehr Ausgangspunkt für seinen Roman ist: Wie das Guggisberglied ist auch Fehrs Text eine Geschichte, die von Schuld handelt und vom Geworfensein der Menschen ins Leben und - im Fall von Fehrs Figuren - in dessen Sumpf. Michael Fehr, geb. 1982, lebt als Autor in Bern. Für "Simeliberg" u.a. Auszeichnung mit dem Bayern 2 Wortspielepreis 2015. Weiteres Hörspiel: "Babel und die Studentin und ein Rebhuhn auseinandernehmen" (SRF 2015). Außerdem Mitbegründer von "Babelsprech", einem Projekt zur Förderung junger deutschsprachiger Lyrik.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Jazz & Politik

Politisches Feuilleton


17.55 Uhr

 

 

Zum Sonntag


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Weltempfänger


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

radioMikro unterwegs radioMikro unterwegs: Höher geht's nicht mehr - die Zugspitze im Winter Von und mit Tina Gentner Vom Nullmeter auf den Gipfel - Wie hoch ist der Berg Von Michaela Bold As Podcast verfügbar


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

radioSpitzen

Deutscher Kabarettpreis 2017 Deutscher Kabarett-Preis 2017 Höhepunkte von der Verleihung am 13. Januar 2018 in der Nürnberger Tafelhalle "Angespitzt" - Gedanken zur Woche von Helmut Schleich Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr Der Deutsche Kabarett-Preis - gestiftet von der Stadt Nürnberg und vergeben vom "nürnberger burgtheater" - geht für das Jahr 2017 an den Kabarettisten Mathias Tretter, der sich konsequent mit den relevanten Themen unserer immer undurchschaubarer werdenden Welt beschäftigt. Sein besonderes Interesse gilt den massiven Veränderungen durch neue Kommunikationsformen und eine sich rasant wandelnde Medienlandschaft. Tretter wirft in seinen Programmen hochaktuelle Fragen zu deren Auswirkungen auf staatliche Machtgefüge, politische Mechanismen und das gesamtgesellschaftliche Zusammenleben auf. Als scharfsinniger, politisch-philosophischer Sprachanalytiker weiß er dabei stets mit hohem intellektuellen Anspruch bestens zu unterhalten. Mit dem Förderpreis des Deutschen Kabarett-Preises wird 2017 die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart ausgezeichnet. Sie hat Charme, Stil und absolute Klasse. Ihren Humor, der kein Tabu kennt, als tiefschwarz zu bezeichnen, wäre eine glatte Untertreibung. Lisa Eckhart überwältigt mit Intellekt, Mut und unwiderstehlicher Bösartigkeit. Ihre geistreichen Provokationen formuliert sie sprachlich auf höchstem Niveau - auf jemanden wie Lisa Eckhart hat das Kabarett lange gewartet. Der Sonderpreis des Deutschen Kabarett-Preises für das Jahr 2017 geht an das Kabarett-Duo ONKeL fISCH. Wer politisch-satirische Analyse in einer zeitgemäßen Form erleben möchte, ist bei Adrian Engels und Markus Riedinger alias Onkel Fisch genau richtig. Ob Lobbyismus oder Europa - die beiden Action-Kabarettisten machen jedes noch so komplexe Thema mit Wortwitz, Situationskomik und ihrer ansteckenden Spielfreude zu einem höchst anregenden Ereignis.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Essen und Trinken Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern Von Hannelore Fisgus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Single Malt Whisky gehört zu Schottland wie Highlands und Haggis. Gin gehört zu England wie die Queen und der Buckingham Palace. Zu Franken gehören Bier, Wein und Obstschnaps nebst Lebkuchen und Bratwurst - und Whisky und Gin! Tatsächlich hat sich der vor einigen Jahren begonnene Modetrend hin zu den beiden hochprozentigen Spirits auch hierzulande durchgesetzt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man "Racke rauchzart" in die Cola kippte und sich in der Disco darüber freute, dass der Gin Tonic im Schwarzlicht so schön leuchtete. Heute kommt keine Szene-Bar zwischen Coburg und Treuchtlingen, Wunsiedel und Aschaffenburg mehr ohne eine erkleckliche Auswahl an Single Malts und Gins nebst passendem Tonic aus. In geschlossenen Vereinen und offenen Degustationsrunden werden Klassiker verkostet, Neuheiten getestet und Hintergründe feingeistig recherchiert. In Franken hat dieser deutschlandweite Boom ganz eigene Blüten getrieben. So findet man hier nicht nur den Pionier des Deutschen Single-Malt Brennens, sondern stellt bald fest: das traditionelle Bierland scheint sich, weitestgehend unbemerkt vom Rest der Nation, klammheimlich zu einer Hochburg des Malzwhiskys entwickelt zu haben. Wen wundert's, sind Bier und Whisky doch zwei Äste vom selben Stamm. Und ebensowenig verwundert es, wenn Obstbrenner in einer Region, in der Wacholder wie Unkraut wächst, ihr klassisches Sortiment aus Zwetschgen-, Kirsch- und Birnenschnaps um einen Gin "destilled in Franconia" erweitern. Frankens neue Spirits. Ein hochprozentiges Feature von Petra Nacke. Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern (ESD 10.04.16) Feature von Hannelore Fisgus Vegetarisch und vegan - egal ob Frauenzeitschrift, Tageszeitung oder Lebensmitteldiscounter - am Trend einer fleischlosen Ernährung kommt offensichtlich keiner mehr vorbei. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch eine Gegenbewegung, die ungehemmt der Fleischeslust frönt und dabei auf Klasse statt auf Masse setzt: nachhaltig gewachsenes Fleisch von edlen Rinderrassen und Schweinen, die ein glückliches Leben auf Weiden oder in Eichenwäldern führen. Zahlreiche Lokale pflegen inzwischen den Fleischkult. Sie stellen Filets und Koteletts in Vitrinen zur Schau, in unterschiedlichen Reifegraden, und inszenieren die Zubereitung am Tisch. Als Gipfel der Genüsse gilt das Wagyu, auch Koberind genannt, ein fettdurchzogenes, marmoriertes Fleisch, das früher den japanischen Kaisern vorbehalten war. Zelebriert wird die neue Lust am Fleisch in Hochglanzmagazinen wie "Beef", das von der Lead Academy sogar zum Magazin des Jahres gewählt wurde. Dazu kommen "Luxusburger-Lokale", die jenseits der großen Fastfood-Ketten boomen und ihren Erfindern das Wasser abgraben. Ein Feature von Hannelore Fisgus auf den Spuren unterfränkischer Eichelschweine und oberbayerischer Wagyu-Rinder - über die neue Lust am nachhaltigen Fleischgenuss.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Lisa Batiashvili, Geigerin Sybille Giel im Gespräch mit Lisa Batiashvili, Geigerin Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr Die Geigenvirtuosin Lisa Batiashvili ist in den großen Konzertsälen der Welt zu Hause und hat schon mit sämtlichen Stardirigenten zusammengearbeitet. Gemeinsam mit ihrem ebenso bekannten Mann, dem Oboisten François Leleux, lebt die Georgierin in München. Fasziniert von der Geige Lisa Batiashvili stammt aus einer Musikerfamilie aus dem georgischen Tiflis: Der Vater ist Geiger, die Mutter Pianistin. Schon als Zweijährige hält sie zum ersten Mal eine Geige in der Hand, mit vier Jahren steht sie auf der Bühne. Batiashvili weiß schnell, dass sie Violinistin werden will. Als Anfang der Neunzigerjahre der Bürgerkrieg in Georgien droht, wandert die Familie nach Deutschland aus, und Batiashvili erhält ihre musikalische Ausbildung in Hamburg und München. "Jetzt möchte ich Georgien etwas zurückgeben", sagt sie und setzt sich mit ihrer Musik auch politisch ein. Sie tritt auf dem Maidan-Platz in Kiew auf, und bei einem Konzert mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra spielt sie als Zugabe das Proteststück "Requiem for Ukraine" und setzt damit ein Zeichen gegen die russische Politik und Menschenrechtsverletzungen. Musik heißt für Lisa Batiashvili, sich mit Menschen zu verbinden. Und so ist es auch die Musik, die sie mit ihrem Mann zusammenbringt, allerdings nicht die klassische: bei einem Tangowettbewerb in Finnland finden sie und der französische Star-Oboist François Leleux zusammen. Mittlerweile gibt es sogar eigens für das Musiker-Ehepaar geschriebene Kompositionen. Kulturschock in Bayern In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Lisa Batiashvili mit Sybille Giel auch über ihre Kindheit im Kommunismus, ihre Liebe zu Prokofiev und ihren Kulturschock in Bayern.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Karl Bruckmaier Scheppern,dichten und krachen Musik von Les Millionaires, Fitzgerald Kusz und Calexico So sind sie, die Deutschen - erst scheppert es mit Lynx Lynx und Les Millionaires, dann dichtet Fitzgerald Kusz, dann kracht es bei Dad Horse Experience und Calexico oder Fondation werden aus gutem Grund einfach eingedeutscht...


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

radioJazznacht

Mit Peter Veit Neues aus den Jazz-Charts


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Johann Sebastian Bach: Suite c-Moll, BWV 1011 (Mstislaw Rostropowitsch, Violoncello); Ralph Vaughan Williams: "Five Mystical Songs" (Thomas Allen, Bariton; Corydon Singers; English Chamber Orchestra: Matthew Best); Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur, D 667 - "Forellenquintett" (Thomas Adès, Klavier; Corina Belcea, Violine; Krzysztof Chorzelski, Viola; Alasdair Tait, Violoncello; Corin Long, Kontrabass); Igor Strawinsky: "Pulcinella", Suite (New York Philharmonic: Pierre Boulez)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Richard Wagner: "Rienzi", Ouvertüre (hr-Sinfonieorchester: Juri Ahronowitsch); Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur, op. 2, Nr. 2 (Martin Rasch, Klavier); Georg Philipp Telemann: "Tafelmusik" (Emmanuel Pahud, Flöte; Berliner Barocksolisten, Violine und Leitung: Rainer Kussmaul)


04.58 Uhr

 

 

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