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BR-Heimatspiegel extra

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen mit Gedanken zur Pfingstzeit Johanna Haberer 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Europa und die Welt Aufstieg zur Supermacht Wie Europa die Welt eroberte Deutsche Kolonialmythen Die Gegenwart der Vergangenheit Das Kalenderblatt 24.5.1956 Grand Prix Eurovision de la Chanson zum ersten Mal ausgestrahlt Von Frank Halbach Aufstieg zur Supermacht - Wie Europa die Welt eroberte Autorin: Maike Brzoska / Regie: Sabine Kienhöfer Europa war einmal eine Supermacht. Vor dem Ersten Weltkrieg kontrollierten europäische Staaten gut 84 Prozent des weltweiten Territoriums. Ihr Einflussbereich reichte von Afrika über die USA bis nach Australien. Wie hatten die Europäer das zustande gebracht? Und warum konnten die Chinesen, die Japaner oder die Osmanen ihnen so wenig entgegen setzen? Der amerikanische Wirtschaftshistoriker Philip T. Hoffmann argumentiert, dass die entscheidende Rolle für den Aufstieg Europas die Kleinstaaterei und die daraus resultierenden unzähligen Kriege waren. Denn der ständige militärische Wettbewerb führte dazu, dass die europäischen Herrscher seit der Frühen Neuzeit immerzu aufrüsteten und ihre Kriegstechnologien - Heer, Flotte, Schießpulver - stetig verbesserten. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte den Europäern dann noch einmal einen massiven Fortschritt in der Entwicklung von bewaffneten Schiffen und Artillerie. Damit gelang es ihnen schließlich, weite Teile der Welt zu kolonialisieren. Deutsche Kolonialmythen - Die Gegenwart der Vergangenheit Autor: Rolf Cantzen / Regie: Martin Trauner Der deutsche Kolonialismus begann weder mit der Besitzergreifung von Ländern in Übersee 1884 noch endete er mit der Verteilung der deutschen Kolonien nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1918. Genaugenommen sind seine Nachwirkungen auch heute noch fühl- und sichtbar: So gibt es beispielsweise in Berlin das sogenannte "Afrikanische Viertel." In ihm erinnern die Straßennamen u.a. an ehemalige deutsche Kolonien und auch an die Männer, die diese Länder mit verbrecherischen Methoden okkupierten und den Widerstand der kolonisierten Menschen militärisch niederschlugen. Die Spuren der Vergangenheit verbergen sich auch hinter kolonialrassistischen Bezeichnungen wie "Mohr". Und wer, der bei EDEKA einkauft, weiß, dass dieses Unternehmen aus der deutschen Kolonialausstellung 1896 hervorgegangen ist? Zur Gegenwart der kolonialen Vergangenheit gehört zudem, dass die Nachkommen derjenigen, deren Gebeine im Rahmen der Rasseforschungen nach Deutschland verbracht wurden, auf einer Bestattung im Heimatland bestehen. Gefordert wird auch eine Rückgabe der unrechtmäßig nach Deutschland geschafften und in hiesigen Museen ausgestellten Kunstwerke. Bis heute nicht abgeschlossen sind zudem die Verhandlungen über Reparationszahlungen die Volksgruppen der Herero und Nama, an denen deutsche Kolonialtruppen zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen Genozid begangen. Moderation: Redaktion: Gerda Kuhn


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Gefährlicher Pflanzenschutz trotz Neonics-Verbot Nah dran: Gefährlicher Pflanzenschutz trotz Neonics-Verbot Von Eva Huber und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung . Gefährlicher Pflanzenschutz trotz Neonics-Verbot Auch wenn drei Neonikotinoide in Europa verboten sind. Die Bienen und auch andere Insekten sind immer noch nicht außer Gefahr. Wissenschaftler warnen, auch andere Pflanzenschutzmittel könnten gefährlich sein.


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Gabriele Kautzmann Magazin am Mittag


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

kulturLeben

Das Wochenende in Bayern "Alice" im Metropoltheater München "Zugeneigt" Ausstellung über das Klosterwesen im Ursulinenkloster Landshut "Bewegte Zeiten" Der Bildhauer Erasmus Grasser" Mod. Gespräch Die "Lange Nacht der Kirchen" in Salzburg "Powerhouse" Choreographien am Staatstheater Nürnberg Porträt des Labels "TTR - Tonträger Records" aus Linz "BaumBilder" in der Gemäldegalerie Dachau Wiederholung um 20.05 Uhr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Schatzkiste Muschel Die Steckmuschel Königin des Mittelmeeres Perlmutt und Perle Schmuck der Muscheln Das Kalenderblatt 24.5.1956 Grand Prix Eurovision de la Chanson zum ersten Mal ausgestrahlt Von Frank Halbach Die Steckmuschel - Königin des Mittelmeeres Autorin: Brigitte Kramer / Regie: Susi Weichselbaumer Sie bilden riesige Perlen, halten sich mit goldenen Fäden am Meeresgrund fest und ihr Inneres schimmert in vielen Farben. Die Große Riesenmuschel (Tridacna gigas)und die Edle Steckmuschel (Pinna nobilis) sind besondere Meerestiere. Deswegen hat sie der Mensch seit jeher geschätzt - und fast ausgerottet. Sie gehören unterschiedlichen Ordnungen an, nämlich den Herzmuscheln und den Austernmuscheln, und sie leben in verschiedenen Meeren: Die Riesenmuschel im Indischen Pazifik, die Steckmuschel im Mittelmeer. Trotzdem haben sie Gemeinsamkeiten: Sie können größer als einen Meter werden und sie sind sehr auffällig. Das macht sie angreifbar. Riesen- und Steckmuscheln sind massiv vom Aussterben bedroht. Nicht nur, weil der Mensch ihre Perlen, ihr Fleisch und ihre Goldfäden liebt, die Meerseide, aus denen jahrhundertelang edle Stoffe gewebt wurden. Die Große Riesenmuschel leidet auch unter den Folgen des Klimawandels und die Edle Steckmuschel wird von einem tödlichen Parasiten befallen. Wissenschaftler bemühen sich nun, die Giganten unter den Muscheln zu züchten und sie so der Nachwelt zu erhalten. Perlmutt und Perle - Schmuck der Muscheln Autorin: Carola Zinner / Regie: Kirsten Böttcher 'Es ist der ganze Stolz unserer Damen, wenn sie sie am Finger haben und dazu noch je zwei oder drei an den Ohren', schreibt Plinius der Ältere in seiner Naturgeschichte. 'Sie befestigen sie sogar an den Füßen, und zwar nicht etwa nur an den Riemen, sondern überall am Schuh.' Perlen sind von alters her begehrte Schmuckstücke; sie zieren die Kronen mittelalterlicher Herrscher ebenso wie russische Ikonen, sind gleichzeitig Sinnbild von Reinheit und Keuschheit wie der weiblichen Erotik. Der Preis für besonders schöne Perlen, die 'Einzigartigen', konnte schon mal den eines Landgutes übersteigen. Entsprechend streng achteten Herrscher auf die Perlmuschel-Bestände in ihren Gewässern, ob in Flüssen oder im Meer. Erst im 20. Jahrhundert wurde mit der Erfindung der Perlenzucht die Perle 'demokratisiert': Nun wurde sie auch für den Mittelstand erschwinglich. Ihrer Beliebtheit hat das in keiner Weise Abbruch getan ... Moderation: Iska Schreglmann Redaktion: Bernhard Kastner


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Hannah Haberland, Palliativärztin Sybille Giel im Gespräch mit Hannah Haberland, Palliativärztin Wiederholung um 22.05 Uhr Hannah Haberland kümmert sich als Palliativärztin um sterbende Menschen. Ein Spagat zwischen professioneller Distanz und menschlicher Nähe. Wie ihr das gelingt, beschreibt Haberland in ihrem Buch "Letzte Begegnungen". Verabschieden ist wichtig Schon mit 11 Jahren wird das Thema Tod zu einer Art Schlüsselerlebnis für Hannah Haberland. Ihre Eltern nehmen sie nicht mit auf die Beerdigung ihres geliebten Großvaters in die Oberpfalz. "Es kommen mir bis heute die Tränen, wenn ich daran denke", gesteht sie, weil sie sich von ihrem Großvater nicht verabschieden konnte. Deshalb rät sie den Angehörigen der sterbenskranken Patienten, die sie fast täglich zuhause besucht, auch Kindern die Chance zum Abschied zu geben. Hannah Haberland schaut hin, kennt kein Tabu und lindert Schmerzen. Sie schenkt ihr Ohr und ihr Herz. Die Patienten und Angehörigen geben ihr dafür einen "Blumenstrauß an Dank" zurück. Die zweite Leidenschaft der 38-Jährigen gilt dem Schreiben, das sie während eines Schülerpraktikums bei einer Zeitung entdeckt. Trotzdem studiert sie Medizin und sammelt während ihrer Facharztausbildung zur Anästhesistin Ideen für Bücher. Bis heute stapeln sich in ihren Schreibtischschubladen unfertige und unveröffentlichte Manuskripte von Sachtexten und fiktiven Geschichten. In ihrem ersten Buch nimmt sie uns mit zu den anrührenden und manchmal auch skurrilen letzten Begegnungen mit ihren Patienten. Anderer Blick auf das Leben In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Sybille Giel erzählt Hannah Haberland auch von ihren ersten Small-Talk-Erfahrungen mit ihrem irischen Ehemann in Irland und verrät, wie sich durch den Umgang mit dem Tod vor allem ihr Blick auf das eigene Leben verändert.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Auf der Suche nach dem Jungbrunnen Auf der Suche nach dem Jungbrunnen Pro und Contra Anti-Aging-Medizin Von Susanne Hofmann Für die einen steht es für die menschliche Hybris und einen Kampf, den man nur verlieren kann: Anti-Aging, also das Bemühen, den biologischen Alterungsprozess zu bremsen. Für die anderen liegt darin eine Verheißung: Die Hoffnung auf ein möglichst langes Leben in Gesundheit. Medizin und Industrie, Ernährungs- und Sportwissenschaften arbeiten an immer neuen Maßnahmen und Methoden für eine gute Lebensqualität bis ins hohe Alter. Die Forscher lenken ihren Blick dabei oft auf die Inseln Sizilien und Okinawa: Dort leben weltweit die meisten Menschen über 100 Jahre. Ihnen gemeinsam ist, dass sie schlank sind und sich vorwiegend von Fisch und Gemüse ernähren. Redaktion: Petra Herrmann


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Die maskierte Makrone - Auf der Jagd nach dem Feuerteufel(3/4) Die maskierte Makrone auf der Jagd nach dem Feuerteufel (3/4) Ab 8 Jahren Eine Superhelden-Gangster-Love-Story nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Frida Nilsson Erzähler: Thomas Koppelt Übersetzung aus dem Schwedischen: Friederike Buchinger Funkbearbeitung und Regie: Olga-Louise Dommel BR 2014 Die dicke Hündin Harriet ist Besitzerin der Konditorei "Schmuddelige Schnecke", in der sich Kriminalkommissare, Gangster und ihre heimliche Liebe Sven die Klinke in die Hand geben. Als Harriet eines Nachts eine backhandwerkliche Meisterleistung vollbringen möchte, bringt sie aus Versehen die Zutaten durcheinander, wird in ihren riesigen Backautomaten gezogen und - erwacht mit zwei großen Croissantflügeln auf dem Rücken! Kaum hat sie ihre Flugkünste zum ersten Mal getestet, wird sie Zeugin eines Überfalls. Für Harriet ist klar: Sie muss den Opfern helfen! Und schon beginnt ein aufregendes Doppelleben, das sich die unbescholtenen Konditoreibesitzerin wohl nie hätte träumen lassen. "Die maskierte Makrone auf der Jagd nach dem Feuerteufel" ist gleichermaßen Persiflage und Hommage auf das Superhelden- und Gangster-Genre, voller obskurer Einfälle und wunderbarem Sprachwitz. Olga-Louise Dommel hat das gleichnamige Kinderbuch von Frida Nilsson als ebenso spannenden wie lustigen Vierteiler inszeniert, mit aufwendigem Sounddesign und ironischen 60er-Jahre-Krimi-Referenzen. Erzähler ist Thomas Koppelt, der als Hundedame ebenso überzeugt wie als böser Brandstifter, korrupter Kommissar oder kriminelles Wiesel. Ein großer Spaß - für Kinder und Erwachsene!


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


20.05 Uhr

 

 

kulturLeben

Das Wochenende in Bayern Wiederholung von 14.05 Uhr


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Donnerstag

Amalie Skram: Professor Hieronimus Wie in einer Psychatrie-Hölle des 19. Jahrhunderts Patientinnen in die Verzweiflung getrieben wurden - die Norwegerin Amalie Skram verarbeitete in ihrem Roman von 1895 eigene Erfahrungen. Gelesen von Katja Bürkle. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Else Kant ist Malerin und in schlechtem gesundheitlichen Zustand. Sie wird von Depressionen gequält, schläft kaum, mit ihrem Werk geht es nicht voran. Ende des 19. Jahrhunderts ist es dennoch kein einfacher Schritt, sich freiwillig "für ein paar Tage" in eine psychiatrische Klinik zu begeben. Doch selbstbewusst und unterstützt von ihrem Mann wendet Else sich tatsächlich an Professor Hieronimus, der als Koryphäe gilt. Als sich die Tore der Anstalt hinter ihr schließen, endet die Selbstbestimmung allerdings - und ein Alptraum beginnt. Die Norwegerin Amalie Skram (1846 - 1905) verarbeitete in ihrem Roman "Professor Hieronimus" eigene Erfahrungen mit der Psychatrie der Jahrhundertwende, in der es oft genug darum ging, den Willen der Patienten zu brechen. Manches von dem, was sie berichtet - Ruhigstellen mit harten Drogen statt empathischer Zuwendung, Beratungs- und informationsresistente Halbgötter in Weiß - klingt allerdings bis heute nach vertrauter Kritik am Gesundheitssystem. Als unangepasste, selbstständige und zweimal geschiedene Schriftstellerin kam die Autorin mit den Konventionen ihrer Zeit mehrfach in Konflikt. Skram aber beharrte für sich und für ihre Frauenfiguren auf Autonomie - lange bevor die Gesellschaft soweit war. Auch Else Kant - die sich in einer fast aussichtslosen Situation wiederfindet - hört nicht auf zu kämpfen. Am Schluss wird das moralische Recht auf ihrer Seite sein: der vielbewunderte Hieronimus ist selbst geisteskrank; das System aber hat dabei versagt, ihn in Frage zu stellen. Katja Bürkle von den Münchner Kammerspielen liest einen Ausschnitt aus diesem faszinierenden frühen Roman einer Autorin, die in Norwegen und Dänemark als eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts gilt. Regie: Irene Schuck. Redaktion: Judith Heitkamp.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Hannah Haberland, Palliativärztin Sybille Giel im Gespräch mit Hannah Haberland, Palliativärztin Wiederholung von 16.05 Uhr Hannah Haberland kümmert sich als Palliativärztin um sterbende Menschen. Ein Spagat zwischen professioneller Distanz und menschlicher Nähe. Wie ihr das gelingt, beschreibt Haberland in ihrem Buch "Letzte Begegnungen". Verabschieden ist wichtig Schon mit 11 Jahren wird das Thema Tod zu einer Art Schlüsselerlebnis für Hannah Haberland. Ihre Eltern nehmen sie nicht mit auf die Beerdigung ihres geliebten Großvaters in die Oberpfalz. "Es kommen mir bis heute die Tränen, wenn ich daran denke", gesteht sie, weil sie sich von ihrem Großvater nicht verabschieden konnte. Deshalb rät sie den Angehörigen der sterbenskranken Patienten, die sie fast täglich zuhause besucht, auch Kindern die Chance zum Abschied zu geben. Hannah Haberland schaut hin, kennt kein Tabu und lindert Schmerzen. Sie schenkt ihr Ohr und ihr Herz. Die Patienten und Angehörigen geben ihr dafür einen "Blumenstrauß an Dank" zurück. Die zweite Leidenschaft der 38-Jährigen gilt dem Schreiben, das sie während eines Schülerpraktikums bei einer Zeitung entdeckt. Trotzdem studiert sie Medizin und sammelt während ihrer Facharztausbildung zur Anästhesistin Ideen für Bücher. Bis heute stapeln sich in ihren Schreibtischschubladen unfertige und unveröffentlichte Manuskripte von Sachtexten und fiktiven Geschichten. In ihrem ersten Buch nimmt sie uns mit zu den anrührenden und manchmal auch skurrilen letzten Begegnungen mit ihren Patienten. Anderer Blick auf das Leben In "Eins zu Eins. Der Talk" mit Sybille Giel erzählt Hannah Haberland auch von ihren ersten Small-Talk-Erfahrungen mit ihrem irischen Ehemann in Irland und verrät, wie sich durch den Umgang mit dem Tod vor allem ihr Blick auf das eigene Leben verändert.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Matthias Hacker Die Musik von Morgen


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zur Pfingstzeit und Kalenderblatt Mit Gedanken zur Pfingszeit Johanna Haberer und Kalenderblatt 25.5.1844 - Friedrich Engels berichtet über die Münchner Bierkrawalle


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Heinz Benker: Suite für Harfe, kleines Schlagzeug und Streicher (Franziska Reinmiedl, Harfe; Frank Strobel, Schlagzeug; Kammerorchester des Pestalozzi-Gymnasiums: Ferdinand Preis); Hans Mielenz: Quartett in einem Satz, op. 113 (Grassauer Posaunenquartett); Johannes Tonio Kreusch: Aus "Crossing Borders" (Johannes Tonio Kreusch, Gitarre); Robert M. Helmschrott: "Bucolica" (Christoph Well, Blockflöte, Querflöte, Trompete, Alphorn, Dudelsack, Hackbrett, Harfe, Schlagwerk, Ballastsaite; Franz Hauk, Orgel)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Paul Hindemith: Symphonische Metamorphosen nach Themen von Carl Maria von Weber (hr-Sinfonieorchester: Paavo Järvi); Franz Schmidt: Symphonie Nr. 4 C-Dur - "Requiem für meine Tochter" (Netherlands Philharmonic Orchestra Amsterdam: Yakov Kreizberg); Wilhelm Stenhammar: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll (Mats Widlund, Klavier; Stockholm Philharmonic Orchestra: Gennadij Roschdestwenskij)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade G-Dur, KV 525 - "Eine kleine Nachtmusik" (Camerata Nordica, Violine und Leitung: Terje Tønnesen); Ferdinand Ries: Septett, op. 25 (Linos-Ensemble); Ludwig van Beethoven: "Die Ruinen von Athen", Ouvertüre (Wiener Philharmoniker: Claudio Abbado)


04.58 Uhr

 

 

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