Jetzt läuft auf Bayern 2:

Nachrichten, Wetter, Verkehr

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Matthias Dänzer-Vanotti Magazin am Morgen Gespräch mit Dietmar Bahler, Geschäftsführer Obstregion Bodensee e.V., zur frühen Apfelernte Gespräch mit Alexander Kritikos, Wirtschaftswissenschaftler und Forschungsdirektor DIW, zum Ende drittes Hilfspaket für Griechenland Zur Person: Fabian Kretschmer Gespräch mit Fabian Kretschmer, Journalist in Südkorea, zum Familientreffen Korea Gespäch mit Annika Zeyen, Rennrollstuhlfahrerin, Para Leichtathletik-EM in Berlin Venezuela - umstrittene Währungsreform tritt in Kraft Kommentar von Birgit Schmeitzner, BR-Hauptstadtstudio: Putin bei Merkel Sammelabschiebungen: wer wann wohin ... Sommerserie "Lebensadern- auf legendären Routen durch die Welt": der Kaledonische Kanal in Großbritannien Andrea Nahles im ZDF-Sommerinterview Griechenland verlässt Rettungsschirm Sanierungsnot in Bayerns Schwimmbädern Die Presse mit Katja Strippel Gedanken zum Tag von Christian Salenson Ende der Welt von Wolfram Schrag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Moderation: Christoph Leibold Lady Macbeth mit Bauhaus-Architektur: In Weimar hat am Wochenende das renommierte Kunstfest begonnen Eine Stimme wie eine Jakobsleiter: Der Rocksänger und Led Zeppelin-Vorarbeiter Robert Plant wird 70 Von Büromenschen, für Büromenschen: Death Cab for Cutie und ihr neues Album "Thank You for Today" Querschnittsgelähmter Cartoonist mit Alkoholproblem: Gus Van Sants Kinofilm "Don't Worry, weglaufen geht nicht" Musik: Dizzy: Baby Teeth (VÖ: 17.8., Caroline International)


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Prager Frühling Das Ende des Prager Frühlings Mit Panzern gegen Reformen Der Warschauer Pakt Verteidigungsbündnis des Ostens Das Kalenderblatt 20.8.1960 Belka und Strelka kehren auf die Erde zurück Von Johannes Roßteuscher Das Ende des Prager Frühlings - Mit Panzern gegen Reformen Autor und Regie: Ulrich Chaussy Am 21. August 1968 rollten Panzer der Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei ein und beendeten den "Prager Frühling". So genannt, weil sich die tschechoslowakische Kommunistische Partei unter Alexander Dubèek seit dem Frühjahr 68 bemühte, das Land zu demokratisieren und zu liberalisieren. Wie schon in Ungarn im Oktober 1956 gab es auch in der Tschechoslowakei Parteifunktionäre, die den großen Bruder zu Hilfe riefen. Der beendete das Experiment eines "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" mit Waffengewalt. Mit Ankunft der ersten russischen Truppen in Prag, kam es zu jenen bewegenden Szenen, deren Bilder heute in den Geschichtsbüchern zu finden sind: Symbolcharakter bekam das Foto eines jungen Mannes, der mit weit aufgerissenem Hemd und nackter Brust vor dem auf ihn gerichteten Geschützrohr eines russischen Panzers steht. Der Warschauer Pakt - Verteidigungsbündnis des Ostens Autor: Rainer Volk / Regie: Sabine Kienhöfer Eine "kraftvolle Demonstration des Friedens- und Verständigungswillens der beteiligten Staaten" - so umschrieb der Ministerpräsident der DDR, Otto Grotewohl, den Warschauer Vertrag im Jahr seiner Unterzeichnung. Die westlichen Länder sahen das anders. Entsprechend unterschiedlich waren auch die Bezeichnungen: Während der Osten vom "Warschauer Vertrag" sprach, betitelte der Westen ihn als "Warschauer Pakt". Klar ist: Mit der Unterzeichnung des Warschauer Vertrags reagierte der Osten 1955 auf die Gründung der NATO und die Aufnahme der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungsbündnis. Durch den Warschauer Pakt wollte die Sowjetunion ihre Vormachtstellung innerhalb des Ostblocks zementieren und die Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten auf politischem und militärischem Gebiet stärken. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz


10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Sommernotizbuch

"Volontäre machen Radio" Die gute Nachricht des Tages Nimm mich mit ...: Bergmesse in Schönau am Königssee Wie sehr nerven die Wespen? Gespräch mit Dr. Michael Ohl, Wespen-Experte und Buchautor Nah dran: Tiny Houses - wohnen auf kleinstem Raum Von Tanja Zieger Wiederholung vom 6. März 2018 Ab geht der Post - der Netztalk Schlussmachen - der neue Bayern 2-Podcast Wochenserie: "Nostalgie-Geschäfte" Eisenwaren und Haushaltswaren in Spiegelau Moderation: Christine Bergmann 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Nah dran: Tiny Houses - wohnen auf kleinstem Raum Tiny Houses sind im Trend. Sie sehen süß aus, weil sie eben so klein sind, meistens nicht mehr als 20 Quadratmeter und jedem gefällt die Vorstellung, seine eigenen vier Wände zu haben, inklusive Bad und Küche. Man kann sie vereinzelt auf dem Land erspähen, und ganz selten schon in der Stadt. Dort könnten sie auch das Platz und Preisproblem mit lösen helfen, so zumindest die Idee. Doch wie weit kann sich der Mensch "downsizen"? Wie viel Platz braucht er am Ende doch noch für sich? Eine Radioreportage von Tanja Zieger.


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Frank Magazin am Mittag Gespräch mit Agrarwissenschaftler Stephan von Cramon-Taubadel, Universität Göttingen, zu Subventionen für Landwirte


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Bauer aus Rattenberg, Landkreis Straubing-Bogen baut Erdnüsse an - mit Erfolg! Aktuelles aus Franken * Die Passionsspiele Sömmersdorf gehen zu Ende *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Ab ins Outback Ab ins Outback Reisegeschichten aus Australien Golden Quest Trail Auf Goldsuche im Outback Naturführung im Daintree Rainforest Das Wissen der Aborigines Urban Gardening Stadtgärtner in Sydney Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Reisegeschichten von der anderen Seite des Planeten: In unserem Australien-Spezial suchen wir Gold, erfahren warum wir im Regenwald niemals rennen sollten und ziehen die Gartenhandschuhe an - mitten in Sydney. Golden Quest Trail Auf Goldsuche im Outback Aus aller Welt strömten Goldsucher vor hundert Jahren ins Outback von Westaustralien. Wir sind ihren Spuren auf dem Golden Quest Trail gefolgt. Gefunden haben wir dabei schräge Typen, urige Bars und riesige Löcher in der Landschaft. Von Michael Marek Naturführung im Daintree Rainforest Das Wissen der Aborigines Für die australischen Ureinwohner ist die Natur heilig. Ihr Wissen geben sie seit Generationen weiter, jetzt auch an Touristen: Welche Pflanzen essbar sind, welcher Pilz im Dunkeln leuchtet und warum wir im Regenwald niemals rennen sollten. Von Leonie Thim Urban Gardening Stadtgärtner in Sydney Urban Gardening, Landbau mitten in der Stadt, hat in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt: Es ist nicht nur hip, sondern lindert Armut, verbessert das Klima - auch das Zwischenmenschliche ... Von Ingeborg Breuer


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Entdeckung extremer Lebensräume Fast auf dem Mount Everest? Mallory und Irvine 1924 Die Challenger-Expedition Zum tiefsten Punkt der Ozeane Das Kalenderblatt 20.8.1960 Belka und Strelka kehren auf die Erde zurück Von Johannes Roßteuscher Fast auf dem Mount Everest? - Mallory und Irvine 1924 Autor: Linus Lüring / Regie: Christiane Klenz Sie kamen nicht zurück, aber sie hinterließen der Welt eine Frage: Haben sie es geschafft? Im Juni 1924 bricht George Mallory mit seinem Partner Andrew Irvine auf, um den Mount Everest zu besteigen. Die Ausrüstung der britischen Bergsteiger ist im Vergleich zu heutigen Expeditionen mehr als einfach. Trotzdem schaffen Sie es bis weit über 8000 Meter. So hoch wie niemand vor Ihnen. Dort oben, einige hundert Meter unterhalb des höchsten Gipfels der Welt, werden die Briten zuletzt gesehen. Einige Jahre später wird ein Eispickel von Andrew Irvine auf einem Grat gefunden. Lange Zeit bleibt er die einzige Spur der beiden. In den Jahrzehnten danach gibt es unterschiedliche Theorien, ob die beiden den Everest bestiegen haben oder nicht. Erst 1999 rückt des Rätsels Lösung etwas näher. Jochen Hemmleb, ein deutscher Geologe und Berg-Enthusiast hatte alles zusammengetragen, was über die letzten Stunden der britischen Everest-Pioniere bekannt ist - Fotos, Zeitzeugenberichte, Tagebucheinträge. Obwohl Hemmleb bis dahin nie am Everest war, gelingt ihm Erstaunliches. Aufgrund seiner Recherchen schafft es eine Suchexpedition den Leichnam Mallorys an der Everest-Nordflanke zu finden. Doch die Kamera, die er beim Besteigungsversuch dabei hatte, fehlt. Und auch sonst gibt es keine eindeutigen Hinweise, die das Rätsel eindeutig lösen können. Die Challenger-Expedition - Zum tiefsten Punkt der Ozeane Autorin: Yvonne Maier / Regie: Sabine Kienhöfer Es ist eine gigantische Expedition, die im Dezember 1872 in England Segel setzt. Die Challenger-Expedition soll die Tiefen der Weltmeere erkunden. Wie tief ist die tiefste Stelle im Meer? 700 Meter tief? Oder unendlich tief? Keiner weiß das. Stattdessen ranken sich Mythen ob der Bewohner der Weltmeere. Ungeheuer, die ganze Schiffe versenken! Ein Unterwasserschleim, der der Ursprung allen Lebens sein soll! Die Royal Society will solchen Spekulation ein Ende machen und schickt die Dampfkorvette H.M.S. Challenger auf eine dreieinhalbjährige Reise. - Alle Weltmeere sollte das Schiff befahren. An Bord waren Labors und Wissenschaftler, insgesamt 216 Mann, inklusive Besatzung. Nur 144 kehrten zurück, manche waren gestorben, andere vorzeitig wegen Krankheit nach Hause gereist. Die Ausbeute der Reise war enorm. 23 Jahre lang wurden die Ergebnisse bearbeitet und in einer 50-bändigen Dokumentation herausgegeben. Bis heute ein herausragendes Werk über die Flora und Fauna dieser Welt. Auch die Meerestiefen haben die Forscher ausgelotet. Zwischen Guam und Palau im südwestlichen Pazifik kamen sie auf 8.184 Meter. Eine unvorstellbare Tiefe. Heute weiß man, die tiefste Stelle der Weltmeere liegt im Marianengraben mit 11.034 Metern. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Aufnahme von 2016 Wiederholung um 22.05 Uhr Früher war er einer der besten deutschen Fußballer, heute ist er einer der besten Fußball-Analytiker. Mehmet Scholl ist aber auch Experte in Sachen Musik. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2016 im Bayern 2-Sommerradio. Trickreich und torgefährlich Seine Fußballgeschichte fängt an wie gute Kicker eben anfangen: Irgendwo in Karlsruhe auf der Straße tritt Mehmet Scholl mit seinem Kumpel Michael Sternkopf, später ebenfalls Bundesligaspieler, gegen den Ball. Weil er beim KSC als junger trickreicher Spieler auffällt, der auch noch torgefährlich ist, kaufen ihn die Bayern. Hier feiert Mehmet Scholl seine größten Erfolge, wird 2001 Sieger in der Champions League und bereits 1996 mit der Nationalmannschaft Europameister in England. Aus dieser Zeit stammt auch die tiefe Freundschaft mit Uli Hoeneß, der über ihn sagt: "Mehmet ist ein genialer Spieler, dem die Spielfreude aus den Augen rauskommt." Die wichtigsten Nebensachen der Welt Ob er auch aus Moderator Stefan Parrisius einen Fußballnarr machen konnte? 2016 war Mehmet Scholl in "Eins zu Eins. Der Talk" zu Gast und es ging nicht nur um die zwei wichtigsten Nebensachen des Lebens: Fußball und Musik.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Gabi Kautzmann Magazin am Abend Gespräch mit Thorsten Fehr, Atmosphärenphysiker, Aeolus-Projekt ESA: Ein neuer Wettersatellit startet ins All Griechenland verlässt Rettungsschirm Die widerspenstigen Google-Mitarbeiter und ihr Idealismus Regierung wird eigenes Einsparziel bei Wärmeverbrauch verfehlen Peter Altmaier besucht Oberpfaffenhofen und macht einen Live-Call zu Astro-Alex 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist

Legenden und Entdeckungen Legenden und Entdeckungen Mit Wir sind Helden, Gosto, Led Zeppelin und vielen mehr Moderation: Matthias Hacker


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

unterwegs radioMikro unterwegs: Helm auf, Gerüst hoch, Kran an! Auf der Baustelle Von und mit Mischa Drautz Das beste Baumhaus Von Michaela Bold Heute wird es laut: Wir sind auf einer Baustelle unterwegs! Dort wird gerade ein sechs Stockwerke hohes Haus gebaut - wir erfahren, wie das eigentlich geht.


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Indie-Pop und "Swabian Samba" - die Band Rika aus Stuttgart Indie-Pop und "Swabian Samba" -die Band Rika aus Stuttgart Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ödön von Horváth: Der ewige Spießer(3/4) Der ewige Spießer (3/4) Von Ödön von Horváth Horváth - Peter Simonischek Kobler - Stephan Zinner Anna - Brigitte Hobmeier Herr mit energischem Zug/amtlicher Dolmetscher - Hannes Ringlstetter Dritter Herr/Spitzel - Markus Böker Demokrat/Hofrat - Peter Fröhlich Beamter/Hausmann - Norman Hacker und andere Bearbeitung: Katarina Agathos/Bernadette Sonnenbichler Komposition: Georg Glasl Regie: Bernadette Sonnenbichler BR 2015 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr im Hörspiel Pool In seiner ersten selbständigen Prosaveröffentlichung aus dem Jahr 1930 ist Ödön von Horváth scharfer Beobachter eines neuen Menschentyps. Kleinbürger, die lernen, zu überleben, sich anzupassen, Privates und Politisches zusammen zu denken, auch wenn dabei so manche gedankliche Schieflage entsteht. In ihrer zwischen Dialekt und angelesenen Floskeln changierenden Sprache entlarven sie ihre Orientierungslosigkeit ebenso, wie sie ihr so leicht von außen beeinflussbares Bewusstsein demaskieren. Ödön von Horváth ging es mit dem Roman aber nicht um Parodie oder beißende Satire. Vielmehr hoffte auch er auf die bekanntlich großen Wirkungen durch kleine Ursachen. Und weil er dabei im werdenden Spießer zugleich den ewigen Spießer erkannte, hat so manche Charakterisierung im Roman bis heute nichts an Aktualität verloren. Es sind Wandlungsgeschichten unter dem Einfluss der Zeit, die Ödön von Horváth in seinem dreiteiligen Roman "Der ewige Spießer" erzählt. Im München des Jahres 1929 ist der Erste Weltkrieg noch nicht lange vorbei. Die Wirtschaftskrise macht sich im Alltag bemerkbar und radikale rechte wie linke Ideologien breiten sich aus. Dazwischen Durchschnittsmenschen wie Alfons Kobler, Anna Pollinger und Josef Reithofer. Ödön von Horváth, geb. 1901 in Fiume (heute Rijeka, Kroatien), Schriftsteller. 1908 Übersiedlung nach Budapest. 1909 Versetzung des Vaters nach München, Ödön von Horváth bleibt in Budapest. 1913/14 Übersiedlung nach München zu den Eltern. 1918 erneuter Umzug mit den Eltern nach Budapest. 1919 Umzug der Familie Horváth nach Wien, dann nach Bayern. Noch im gleichen Jahr Immatrikulation an der LMU in München. 1923 intensive schriftstellerische Arbeit, mehrere Wochen Aufenthalt in Paris und Berlin. 1924 Umzug in eine Villa in Murnau. 1929 Abschluss eines Vertrags mit dem Ullstein Verlag über die "gesamte schriftstellerische Produktion". 1931 Vernehmung als Zeuge bei einem Saalschlacht-Prozess in Weilheim und Angriff durch Nationalsozialisten. Kleist-Preis. 1932 Auflösung des Vertrags mit dem Ullstein Verlag. 1933 Umzug nach Wien. Heirat der Sängerin Maria Elsner. 1934 Scheidung und Rückkehr nach Berlin, Beitritt in den Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1936 bei einem Besuch der Eltern in Possenhofen Mitteilung darüber, dass er Deutschland zu verlassen habe. 1937 Ausschluss aus dem Reichsverband Deutscher Schriftsteller. 1938 starke Depressionen, Abreise nach Paris, Tod durch einen herabstürzenden Ast. Werke: Theatertexte u.a. "Mord in der Mohrengasse" (1923), "Zur schönen Aussicht" (1926), "Geschichten aus dem Wiener Wald" (1931), "Kasimir und Karoline" (1931), "Glaube Liebe Hoffnung" (1932). Prosa u.a. "Sportmärchen" (1924), "Der ewige Spießer" (1930), "Jugend ohne Gott" (1937).


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Katholische Kirche in Irland Zeitenwende auf der Insel - wie die Iren der katholischen Kirche den Rücken kehren Nach dem Abtreibungsvotum: die Situation der katholischen Kirche in Irland Eingesperrt, vernachlässigt und misshandelt: das Schicksal von unehelichen Kindern im irischen Tuam Der blinde Fleck: Papst Franziskus und der sexuelle Missbrauch Sommerserie: "Moscheen in Bayern": Einblicke in die Deggendorfer Moschee Moderation: Karin Wendlinger Das Ergebnis war ein schwerer Schlag für die katholische Kirche in Irland. Die Mehrheit der Iren stimmten im Mai dieses Jahres für ein Ende des strengen Abtreibungsverbotes. Es ist nicht die einzige Entscheidung, die in der katholischen Kirche für Entsetzen sorgte: Vor drei Jahren führten die Iren die Homo-Ehe ein. Zudem erschütterten mehrere Skandale um Kindesmissbrauch die Grundfesten der katholischen Kirche. Der Einfluss der einst mächtigen Institution schwindet - eine Institution, die auch noch viel aufzuarbeiten hat: Jahrelang wurden uneheliche Kinder ihren Müttern weggenommen und in Waisenhäusern der katholischen Kirche gesperrt. Theo.Logik berichtet über das ehemalige Waisenhaus in Tuam, in dem zwischen 1925 und 1961 hunderte Kinderleichen verscharrt wurden. Papst Franziskus besucht anlässlich des 9. Weltfamilientreffens das Land am 22. August. Theo.Logik fragt: Wie ist die Lage der katholischen Kirche nach dem Abtreibungsvotum? Welche Rolle spielt die Katholische Kirche in Irland heute noch? Doch nicht nur in Irland kämpft die Kirche mit der Vergangenheit und Gegenwart. Nach dem Besuch von Franziskus in Chile wurde erneut deutlich, wie wenig sich die Kirche mit dem Thema sexueller Missbrauch auseinandersetzen will: Ist der Papst auf diesem Auge blind? In der Sommerserie "Moscheen in Bayern" stattet Theo.Logik einer Moschee in Deggendorf einen Besuch ab.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Die ersten zehn Jahre "Eins zu Eins. Der Talk" im Bayern 2-Sommerradio Stefan Parrisius im Gespräch mit Mehmet Scholl, Ex-Fußballer Aufnahme von 2016 Wiederholung von 16.05 Uhr Früher war er einer der besten deutschen Fußballer, heute ist er einer der besten Fußball-Analytiker. Mehmet Scholl ist aber auch Experte in Sachen Musik. Wir wiederholen ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2016 im Bayern 2-Sommerradio. Trickreich und torgefährlich Seine Fußballgeschichte fängt an wie gute Kicker eben anfangen: Irgendwo in Karlsruhe auf der Straße tritt Mehmet Scholl mit seinem Kumpel Michael Sternkopf, später ebenfalls Bundesligaspieler, gegen den Ball. Weil er beim KSC als junger trickreicher Spieler auffällt, der auch noch torgefährlich ist, kaufen ihn die Bayern. Hier feiert Mehmet Scholl seine größten Erfolge, wird 2001 Sieger in der Champions League und bereits 1996 mit der Nationalmannschaft Europameister in England. Aus dieser Zeit stammt auch die tiefe Freundschaft mit Uli Hoeneß, der über ihn sagt: "Mehmet ist ein genialer Spieler, dem die Spielfreude aus den Augen rauskommt." Die wichtigsten Nebensachen der Welt Ob er auch aus Moderator Stefan Parrisius einen Fußballnarr machen konnte? 2016 war Mehmet Scholl in "Eins zu Eins. Der Talk" zu Gast und es ging nicht nur um die zwei wichtigsten Nebensachen des Lebens: Fußball und Musik.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Judith Schnaubelt Blue Monday Musik vom Animal Collective, Mark Lanegan, Calexico & Anna Calvi. Heute: Rufer in der Wüste. Das Animal Collective von der britischen Insel möchte mit ihrem neuem Album "Tangerine Reef" ein Bewusstsein für die Problematik der weltweit absterbenden Korallenriffe schaffen. Joey Burns von Calexico aus Arizona plädiert dafür, endlich aktiv gegen den Klimawandel vorzugehen: Vor 1000 Fans im ausverkauften Erlanger E-Werk. Da haben Calexico unlängst, am 15. August das erste wunderbare Herbstkonzert der Saison gespielt. Innig, liebevoll, nachdenklich. Weder Arriba!! noch Hard Rockin'. Am 9. September der Bayern2-Mitschnitt von Konzert im Äther; im Nachtmix schon mal ein Calexico-Livesong. Mark Lanegan ist 53 Jahre alt. Sein neues, mit Duke Garwood eingespieltes Album "With Animals" hat aber hier und da schon die Anmutung der "American Recordings" vom alten Johnny Cash. Alan Vega von Suicide grüßt auch aus dem Jenseits und trotzdem findet hier noch eine Operation am offenen pumpenden Herzen statt. Ob noch jemand zu retten ist?


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 21.8.1987 - "Dirty Dancing" feiert Premiere


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Markus Zahnhausen: "Klingende Zeit" (Simon Pauly, Bariton; Markus Zahnhausen, Blockflöte; Ryuichi Rainer Suzuki, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier); Fredrik Schwenk: "Neue Kinderszenen" (Andreas Skouras, Klavier); Alexander Strauch: "Kampf von Ásmund und Hildebrand" (Roman Payer, Tenor; Timothy Sharp, Bariton; Ensemble Schwerpunkt; ensemble risonanze erranti); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Moritz Eggert: "Singet leise" (Irene Kurka, Sopran; Moritz Eggert, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Sergej Rachmaninow: "Trio élégiaque", op. 9 (Renaud Capuçon, Violine; Yan Levionnois, Violoncello; Denis Kozhukhin, Klavier); Johann David Heinichen: Konzert F-Dur (Musica Antiqua Köln: Reinhard Goebel); John Adams: "Grand pianola music" (Solisti New York: Ransom Wilson); Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur, op. 76, Nr. 1 (Quatuor Ebène)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Eduard Franck: Klaviertrio D-Dur, op. 58 (Klaus Hellwig, Klavier; Christiane Edinger, Violine; Lluis Claret, Violoncello); Erich Wolfgang Korngold: "The Sea Hawk", Filmmusik (London Symphony Orchestra: André Previn)


04.58 Uhr

 

 

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