Jetzt läuft auf Bayern 2:

Tagesgespräch

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin am Morgen Gespräch mit Markus Ferber, CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament, zum Umgang mit den Polen Gespräch mit Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands, zum "Schwänzen" des letzten Schultags Gespräch mit Inga Pflug, BR-Studio Ansbach, zum ersten Jahrestag der Anschläge in Ansbach Sommerserie "Sonne" - Sonnenforschung in Davos in den Schweizer Alpen Grenzmauern dieser Welt - Berichte aus Pakistan, Spanien und Südamerika Chaosverein TSV 1860 München - nach der Mitgliederversammlung am Sonntag "Nachgefragt" - nach dem Munitionsfund in einem Freimanner Garten 100. Jahrestag des Prozesses gegen die Top-Spionin Mata Hari in Paris Wenige Besucher bei den Veranstaltungen im Luther-Jahr - eine Zwischenbilanz "Das zweite Leben" - Reportage über Angehörige von Terroranschlägen Zwischen gemäßigt und radikal - wie ist die bayerische AfD zu verorten? Die Presse mit Wolfgang Küpper Gedanken zum Tag von Franz Alt Ende der Welt: A gscheide Watschn... Von Norbert Joa 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Vom schweren Leben Bettelei - Aus der Geschichte einer Lebensform Autorin: Renate Währisch / Regie: Sabine Kienhöfer Das Betteln ist seit jeher überwiegend ein städtisches Phänomen - oft ausgelöst durch Krankheit, Alter oder den Wunsch, die armselige ländliche Heimat hinter sich zu lassen, um in der Stadt bessere Lebensbedingungen zu finden. Und gebettelt wurde schon immer - doch im Spätmittelalter müssen sich Scharen von Bettlern um die ersten Rathäuser herumgedrückt haben, angereichert durch die wachsende Zahl von klerikalen Bettelmönchen, deren Orden sich in dieser Zeit etablierten. 1350 war die Zahl der Städte in Deutschland von wenigen hundert auf 3.000 angewachsen. Doch die Arbeitsmöglichkeiten in der Stadt waren begrenzt: Die Zünfte und die Bruderschaften schlossen zugewanderte Arbeitswillige in der Regel vom Arbeitsmarkt aus. Junge Frauen, die es in der Stadt zu einer Stelle als Dienstmagd gebracht hatten, wurden bei einer sich ankündigenden Schwangerschaft in der Regel unbarmherzig entlassen. Kirchliche Organisation nahmen sich erstmals der Mittellosen an. Doch schon damals war es nicht jedermanns Sache, sich den Regeln christlicher Mildtätigkeit zu unterwerfen. Der Floh - Quälgeist und treuer Gefährte Autorin: Christiane Neukirch / Regie: Irene Schuck Einen Sack Flöhe hüten: Das muss heute keiner mehr, außer dem Flohzirkusdirektor auf dem Oktoberfest. Heute hat kaum jemand mehr Floherfahrung. Zum Glück, denn die Gesellschaft des kleinen Blutsaugers ist unangenehm; seine Stiche jucken extrem; und er ist schwer zu jagen, zu töten erst recht. Doch unsere Freiheit währt noch nicht allzu lange: Seit es den Menschen gibt, ist ihm sein treuer, bissiger Begleiter nicht von der Seite gewichen. Trotz alledem hat der Floh bei seinem menschlichen Wirt schon immer eine wohlwollende Lobby gehabt. Wohl über kaum einen anderen Plagegeist wurde so viel gewitzte Literatur verfasst. Auch Goethe - wie könnte es anders sein - hat ihm Zeit und Zeilen gewidmet. Flohforscher rücken dem kleinen flügellosen Springinsfeld ebenso auf den Panzer wie Dichter, Maler und Karikaturisten. Die wahren Flohexperten aber sind seit jeher die Frauen. Warum das so ist und welch bewegte Geschichte Mensch und Floh miteinander verbindet, davon wird die Rede sein in der radioWissen-Sendung. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Psychiatrische Versorgung auf dem Land Food Cube: Landwirtschaft auf kleinstem Raum Knackige Idee für die Ernährung der Zukunft - Insektenburger Food Trucks - Der neue Hype ums schnelle Essen Ausbildungsabschluss mit Behinderung Gespräch mit Manina Sobe vom Integrationsfachdienst Regensburg Solaranlagen mieten statt kaufen - Immer mehr Unternehmen bieten Solaranlagen zur Miete an Nah dran: Der Bedarf wächst - psychiatrische Versorgung auf dem Land Von Justina Schreiber Serie "Rente, Umwelt, Familie, Steuer: Was wollen die Parteien? Das Notizbuch macht den Check: Gespräch mit Christine Bergmann, BR Wochenserie "Fit im Wald": Trimm-Dich-Pfad Kulmbach-Oberpurbach Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter 11.56 Werbung Ausgewählte Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Birgit Frank Magazin am Mittag Ein Jahr nach dem Sprengstoffanschlag - ein Rückblick auf die Ereignisse in Ansbach Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

radioReisen

Raus aus der Touri-Falle! Die radioReisen fragen diese Woche, wie Barcelona mit seiner steigenden Beliebtheit umgeht. Wir besuchen das chinesische Tongli, in dem viel an Venedig erinnert - nicht nur die Kanäle. Und wir suchen Orte der Ruhe in Dubrovnik.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Krisen in Afrika Der Biafra-Krieg - Eine afrikanische Tragödie Autorin: Gerda Kuhn / Regie: Sabine Kienhöfer Wer sich Ende der 60er Jahre mit dem Phänomen "Hunger" beschäftigte, hatte meist unwillkürlich das Bild afrikanischer Kinder mit grotesk großen Bäuchen vor Augen. Es waren Fotos aus dem biafranischen Bürgerkrieg, die sich damals in das kollektive Gedächtnis der Weltgemeinschaft einbrannten. "Kwashiorkor" hieß die Krankheit der vom Tod gezeichneten Kinder, ausgelöst wurde sie durch extremen Eiweiß- und Nahrungsmangel. Denn Biafra, so der selbstgewählte Name der abtrünnigen nigerianischen Ostregion, war von jeglichem Nachschub abgeschnitten. Und trotz internationaler Hilfskampagnen begann spätestens im 2. Kriegsjahr das große Sterben. Die Entscheidung zur Sezession hatten die christlich geprägten Ibo getroffen, nachdem es im moslemischen Norden zu pogromartigen Übergriffen gekommen war. Erst wenige Jahre zuvor war Nigeria, der bevölkerungsreichste Staat Afrikas, in die Unabhängigkeit entlassen worden. Die britische Kolonialmacht hatte allerdings im Vorfeld dafür gesorgt, dass bei den ersten Wahlen jene Gruppe an die Macht kam, die die Interessen Londons auch weiterhin vertrat. Ein Auseinanderbrechen Nigerias, das für Großbritannien ein wichtiger Rohstoff-Lieferant war, wollte die Labour-Regierung unter Harold Wilson nicht hinnehmen. Sie unterstützte daher ebenso wie die Sowjetunion die Bundesregierung in Lagos im Kampf gegen die Sezession mit massiven Waffenlieferungen. Der Versuch Biafras, die von den Kolonialmächten gezogenen Grenzen zu ändern, wurde blutig gestoppt. Eritrea - Geschichte des einstigen Hoffnungsträgers Autorin. Bettina Rühl / Regie: Christiane Klenz Eritrea, das kleine Land im Osten Afrikas, ist heute fast so etwas wie ein Paria. Dabei war die Region jahrzehntelang Hoffnungsträger einer linken, international interessierten Bewegung auch in Deutschland. Denn in Eritrea, damals noch Teil des Kaiserreiches Äthiopien, schien ab 1961 alles Positive zusammen zu kommen: Marxistische Befreiungsbewegungen erhoben sich gegen den äthiopischen Kaiser Haile Selassie. Die Aufständischen schienen mit "flachen Hierarchien" zu kämpfen, wie man das heute nennen würde, sie verhielten sich anscheinend demokratisch. In ihren Reihen kämpften auch zahlreiche Frauen, die von ihrer absoluten Gleichberechtigung mit den Männern schwärmten. In den "befreiten" Gebieten sah die westliche Eritrea-Solidaritätsbewegung die Keimzelle eines Demokratischen Musterstaates, kontrolliert von den Rebellen der "Eritreischen Volksbefreiungsfront" (EPLF). Nach einem dreißigjährigen Krieg wurde die äthiopische Armee besiegt. Am 24. Mai 1991, also vor rund 25 Jahren, marschierte die EPLF in der eritreischen Hauptstadt Asmara ein. Zwei Jahre später wurde die Region nach einem Referendum unabhängig. Ende gut, alles gut? Ganz im Gegenteil. Mittlerweile herrscht in Eritrea eine grausame Diktatur. Moderation: Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz Unter dieser Adresse finden Sie die Manuskripte von radioWissen: http://br.de/s/5AgZ83


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Günther Maria Halmer, Schauspieler Für viele ist er noch immer der Tscharlie aus den "Münchner Geschichten". Dabei stand Günther Maria Halmer seit dem ersten großen TV-Erfolg in den Siebzigerjahren für mehr als 120 Fernseh- und Kinofilme vor der Kamera. Seine neu erschienene Autobiographie "Fliegen kann jeder" ist so auch ein Stück deutscher Filmgeschichte. Der schönste Job der Welt Günther Maria Halmer will bereits als kleiner Junge auf die Leinwand, seine großen Vorbilder sind Kirk Douglas und John Wayne. Aufgewachsen in einem bürgerlichen Elternhaus in Rosenheim liegt die Schauspielerei aber erst einmal in weiter Ferne. Die Eltern sähen ihn gerne im Finanzwesen oder einem anderen "anständigen" Beruf. Um sich umzuorientieren, geht er nach Kanada und lernt dort ausgerechnet bei einem Job im Asbestbergwerk Menschen kennen, die ihm von Hollywood und der großen weiten Welt erzählen. Zurück in München bewirbt er sich an der Otto-Falckenberg-Schule und wird zu seinem Erstaunen gleich genommen. Seitdem hat Günther Maria Halmer den für sich schönsten Beruf der Welt gefunden, lebt zwischendurch in den USA und in Frankreich und hat in über 120 Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt. Immer wieder kehrt er auch auf die Bühne zurück und geht regelmäßig auf Tournee. Derzeit reist er mit seiner Autobiographie durch Deutschland und lernt das Land dabei nochmal neu kennen. "Das ist", sagt Halmer "schön und mühselig." Entspannt im Alter In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Günther Maria Halmer mit Moderator Stefan Parrisius über seinen nicht immer einfachen Weg zum Schauspiel und das Glück, die richtige Partnerin an seiner Seite gefunden zu haben. Außerdem erzählt er, warum er das Alter auch als Entspannung empfindet.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Uwe Pagels Magazin am Abend Gespräch mit Carda Seidel, Oberbürgermeisterin von Ansbach, zum ersten Jahrestag des Anschlags Gespräch mit Michael Haller, Medienwissenschaftler an der Universität Leipzig, zur Studie "Flüchtlinge in den Medien" Sommerserie "Sonne" - Sonnenforschung in Davos in den Schweizer Alpen Kommunikation und Entgleisungen der AfD Schwedisches Königspaar Silvia und Carl XVI. Gustaf in München 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Magazin


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Manege frei! Ein Tusch, Scheinwerferlicht, dann Akrobaten, schillernd kostümiert in schwindelerregender Höhe - für die Zuschauer ist der Zirkus ein Ort zum Staunen, Lachen und Träumen. Auch wenn es so leicht und mühelos aussieht: Hinter so einer Aufführung steckt viel Arbeit und hartes Training. RadioMikro-Reporterin Kristina Richter darf einen ganzen Tag lang hinter die Kulissen blicken. Ganz schön viel zu tun, bis es nachmittags heißt: "Manege frei!". Das Zelt wird aufgebaut, Tiere wollen gepflegt und gefüttert werden, Artisten trainieren für neue Nummern und schon ist es Zeit für Kostüm und Maske. So ein Zirkus auf Tournee ist wie ein kleines, fahrendes Dorf: 400 Menschen aus allen möglichen Ländern leben rund um das riesige Zelt zusammen und sorgen dafür, dass alles reibungslos läuft. Kristina trifft Clowns, Tierpfleger, ein Kind, das im Zirkus lebt und den Ringmeister, der die gesamte Vorstellung im Auge behalten muss.


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Der etwas andere Bestatter Eric Wrede Death is no easy answer: Der etwas andere Bestatter Eric Wrede Mit Bärbel Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ausgewählte Beiträge und Interviews als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter

DAB+ Bayern 2 Süd: ARD Radiofestival 2017 15. Juli bis 9. September, 20.00-00.00 Uhr www.ardradiofestival.de


20.03 Uhr

 

 

Hörspiel

Michel Decar: Schere, Faust, Papier Schere, Faust, Papier Von Michel Decar Razor - Anne Kulbatzki Crystal - Josefine Israel Phantom - Juno Meinecke Komposition: Lukas Darnstädt Regie: Michel Decar DKultur 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Es gibt ja dieses Zitat von Karl Marx, dass sich Geschichte immer zwanzigmal ereignet. Einmal als Tragödie, einmal als Farce, einmal als ZDF-Zweiteiler, einmal als BBC-Miniserie, einmal als Telenovela, einmal als Eventmovie, einmal als französischer Historienstreifen, einmal als Dokumentarfilm, einmal als Geschichtsfälschung, einmal als Hörspiel im Deutschlandradio. Was Karl Marx jedoch vergessen hatte hinzuzufügen: Wir selbst spielen die Hauptrollen, ob wir wollen oder nicht, und am Ende schauen wir uns verwundert um und fragen uns, wie das alles passieren konnte. In der Jurybegründung zum Hörspiel des Monats Januar 2017 heißt es: "Vor dem Hintergrund eines düsteren Piano Ostinato und daran aufgereihter akustischer Tableaus inszeniert Michel Decars 'Trialog' mit Leichtigkeit und Hintersinn die unangenehme historische Trivialität: dass Täter, Opfer und Zuschauer immer am selben Faden spinnen und hängen." Michel Decar, geb. 1987, Autor und Regisseur. Für "Jonas Jagow" erhielt er 2012 den Förderpreis für neue Dramatik im Rahmen des Berliner Theatertreffens. 2014 Kleist-Förderpreis für junge Dramatik für das Stück "Jenny Jannowitz".


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

Theo.Logik

Körperkulte. Über die Bedeutung der Selbstliebe Finden Sie Ihren Körper schön? Oder wollen Sie nachhelfen - vielleicht mit einer Diät, Muskeltraining, Epilation, Piercing oder einer Haarverlängerung? Für die einen wird der Körper zum Kultobjekt - andere empfinden sich einfach schön, so wie sie sind. "Body positivity" heißt die Bewegung, in der es kein zu dick, zu dünn, zu blass oder zu behaart gibt. "So wie Gott dich geschaffen hat" - Theo.Logik reflektiert über die Selbstliebe in der Bibel, die bereits gleich zu Beginn in der Schöpfungsgeschichte thematisiert wird. Ein Totenkopf auf dem Oberarm, chinesische Schriftzeichen im Nacken, ein Kreuz auf dem Knöchel oder ein Datum auf dem Schulterblatt. Für die einen ist ein Tattoo nur ein Schmuckstück, für andere haben die Bilder auf ihrer Haut eine tiefe emotionale oder religiöse Bedeutung. Gemeinsam mit Hans Scholl verbreitete Alexander Schmorell, der 1921 aus Russland nach München eingewandert war, die Flugblätter der Widerstandsgruppe Weiße Rose gegen Hitler. Am 13. Juli 1943 wurde der bekennende orthodoxe Christ deshalb enthauptet. Er lehnte sowohl den Nationalsozialismus als auch den Bolschewismus ab. Das belegen seine Briefe, die auch ein Zeugnis seines tiefen Glaubens sind. Alexander Schmorell, der vor fünf Jahren von der Russisch-orthodoxen Kirche heiliggesprochen wurde, wäre dieses Jahr 100 Jahre alt geworden.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Günther Maria Halmer, Schauspieler Für viele ist er noch immer der Tscharlie aus den "Münchner Geschichten". Dabei stand Günther Maria Halmer seit dem ersten großen TV-Erfolg in den Siebzigerjahren für mehr als 120 Fernseh- und Kinofilme vor der Kamera. Seine neu erschienene Autobiographie "Fliegen kann jeder" ist so auch ein Stück deutscher Filmgeschichte. Der schönste Job der Welt Günther Maria Halmer will bereits als kleiner Junge auf die Leinwand, seine großen Vorbilder sind Kirk Douglas und John Wayne. Aufgewachsen in einem bürgerlichen Elternhaus in Rosenheim liegt die Schauspielerei aber erst einmal in weiter Ferne. Die Eltern sähen ihn gerne im Finanzwesen oder einem anderen "anständigen" Beruf. Um sich umzuorientieren, geht er nach Kanada und lernt dort ausgerechnet bei einem Job im Asbestbergwerk Menschen kennen, die ihm von Hollywood und der großen weiten Welt erzählen. Zurück in München bewirbt er sich an der Otto-Falckenberg-Schule und wird zu seinem Erstaunen gleich genommen. Seitdem hat Günther Maria Halmer den für sich schönsten Beruf der Welt gefunden, lebt zwischendurch in den USA und in Frankreich und hat in über 120 Fernseh- und Kinofilmen mitgewirkt. Immer wieder kehrt er auch auf die Bühne zurück und geht regelmäßig auf Tournee. Derzeit reist er mit seiner Autobiographie durch Deutschland und lernt das Land dabei nochmal neu kennen. "Das ist", sagt Halmer "schön und mühselig." Entspannt im Alter In "Eins zu Eins. Der Talk" spricht Günther Maria Halmer mit Moderator Stefan Parrisius über seinen nicht immer einfachen Weg zum Schauspiel und das Glück, die richtige Partnerin an seiner Seite gefunden zu haben. Außerdem erzählt er, warum er das Alter auch als Entspannung empfindet.


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Ralf Summer Blue Monday Musik von Arcade Fire, Broken Social Scene und Jetzt Tocotronic, Die Sterne, Blumfeld - die Bands der "Hamburger Schule" haben oft ihre Vorbilder genannt: die deutsch-singenden Bands Mutter, Die Regierung und Jetzt! Jetzt? Michael Girke stammt wie Blumfeld-Sänger Jochen Distelmeyer und andere, längst in Hamburg lebende Musiker wie Bernadette La Hengst und Bernd Begemann aus Bad Salzuflen. Der kleine Ort in Ost-Westfalen gilt seither als die Keimzelle der "Hamburger Schule". Jetzt erscheint nach 30 Jahren ein erstes Album von Girkes Band Jetzt! - darauf enthalten: seine wenigen Songs von Mitte/Ende der 80er, die auf Tape und Maxi erschienen - nie auf LP/CD. Erst durch "Liebe in grossen Städten (1984-1988)"wird klar, wie weit Girke seiner Zeit damals voraus war - noch heute sind seine Texte voller Kleinstadt-Verzweiflung und Coming-Of-Age-Folk aktuell. Außerdem dabei: Arcade Fire, Broken Social Scene, Daphni, Cosmo Pyke, Young Fathers, SZA, Saint Etienne, Radiohead, Alec Tronic & Gabriel Vitel, die neue Sven Väth-Mix-CD und die Tanzscheiben-Compilation der Münchner Tam Tam Bar.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Bayerische Komponisten Nikolai Rimskij-Korsakow/Rudi Spring: "Hummelflug" (Salome Kammer, Sopran; Bettina Fuchs, Flöte; Maria Reiter, Akkordeon; Rudi Spring, Klavier); Rudi Spring: Zwei fragmentarische Szenen, op. 74 e (Salome Kammer, Sopran; Rudi Spring, Klavier); Enjott Schneider: "Herbstmilch", Suite (Münchner Rundfunkorchester: Ulf Schirmer); Jan Müller-Wieland: "Weiß trennt sich von schwarz" (Tamara Stefanovich, Klavier); Wilhelm Killmayer: "... was dem Herzen kaum bewußt" (Renner Ensemble Regensburg: Bernd Englbrecht); Moritz Eggert: "Tableau" (Jörg Widmann, Klarinette; Moritz Eggert, Klavier); Konstantia Gourzi: "for four", op. 59 (Slava Cernavca, Klarinette; Miltiades Papastamou, Violine; Konstantia Gourzi, Klavier; Sven Kacirek, Marimba); Isabel Mundry: "Balancen" (Peter Sheppard Skaerved, Violine); Bernd Redmann: "Verstrickung" (Stefan Schilli, Oboe; Klaus-Peter Werani, Violine; Dorothea Hofmann, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: "Le nozze di Figaro", Harmoniemusik (Zefiro: Alfredo Bernardini); Aaron Copland: "Appalachian Spring" (Los Angeles Philharmonic Orchestra: Leonard Bernstein); Anton Rubinstein: Klavierkonzert Nr. 4 d-Moll (Marc-André Hamelin, Klavier; BBC Scottish Symphony Orchestra: Michael Stern); Wilhelm Stenhammar: Serenade F-Dur, op. 31 (Royal Flemish Philharmonic: Christian Lindberg)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

George Enescu: Sonate a-Moll, op. 25 (Milos Popovic, Klavier; Lorenzo Gatto, Violine); Giovanni Benedetto Platti: Violoncellokonzert c-Moll (Sol Gabetta, Violoncello; Cappella Gabetta: Andrés Gabetta); Victor Herbert: "Irish Rhapsody" (Ulster Orchestra: JoAnn Falletta)


04.58 Uhr

 

 

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