Jetzt läuft auf Bayern 2:

radioTexte am Dienstag

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Kerstin Grundmann Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Die großen Realisten Stendhal und Flaubert Stendhal Liebe kennt kein Alter Gustave Flaubert Jenseits der Moral Das Kalenderblatt 19.6.1990 Schengener Übereinkommen Von Birgit Magiera Stendhal - Liebe kennt kein Alter Autorin: Renate Währisch / Regie: Christiane Klenz Heute gilt Stendhals Roman "Rot und Schwarz" als Klassiker der Weltliteratur. Zu seinem Erscheinen, 1830, konnten seine Zeitgenossen jedoch wenig anfangen mit seiner Schilderung der persönlichen Verstrickungen von Bourgeoisie und Adel, Klerus und Krieg, Liebe und Leidenschaft. Mit einem Werk namens "De l'amour" war der Autor 1822 erstmals an die Öffentlichkeit getreten: Hier analysierte er seinen persönlichen Liebeskummer mit Mitte 30. Doch in Paris, wo es erstmals erschien, fand es kaum Beachtung: In der Stadt der Liebe bestand wohl wenig Nachhilfebedarf zum Thema. Seine gesellschaftskritische Auseinandersetzung, auch sein oft verliebter, mal unpathetisch nüchterner Blick auf die Rolle der Frau, blieb zu seinen Lebzeiten weitestgehend unverstanden. Lediglich sein Spätwerk: "Die Kartause von Parma" fand immerhin die Beachtung seiner Schriftstellerkollegen, das durfte der Autor, der sich inzwischen selbst zu "De Stendhal" geadelt hatte, noch erleben. Erst lange Zeit nach seinem Tod wurden seine Werke Bestseller des Buchhandels. Gustave Flaubert - Jenseits der Moral Autorin: Brigitte Kohn / Regie: Dorit Kreissl Gustave Flaubert (1821-1880) gilt als bedeutender Vertreter des literarischen Realismus und als Vater der modernen Literatur. Generationen von Romanautoren haben vor allem seine "Madame Bovary" wie eine Bibel studiert. Flaubert entwickelt eine ganz neue Schreibweise, die dem Leser keine Perspektive aufdrängt und ihm keine Lehren erteilt. Den religiösen und politischen Denk- und Glaubenssystemen seiner Zeit begegnet Flaubert mit Misstrauen, denn sie machen die Welt nicht besser. Allein im Gelingen von Kunst scheinen für ihn andere Möglichkeiten des Weltverhältnisses auf. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Petra Herrmann


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Frauen und Alkohol Nah dran: Frauen und Alkohol - Und zur Entspannung ein schönes Glas Wein Von Justina Schreiber (Siehe auch Mittwoch, 20. Juni, 15.05 Uhr, "radioWissen am Nachmittag".) 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Stefan Kreutzer Magazin am Mittag


13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen von Bayern 2 Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Autoren, die polarisieren Elfriede Jelinek Ich - Ding der Unmöglichkeit Michel Houellebecq Provokation als Prinzip Das Kalenderblatt 19.6.1990 Schengener Übereinkommen Von Birgit Magiera Elfriede Jelinek - Ich - Ding der Unmöglichkeit Autorin: Anja Mauruschat / Regie: Christiane Klenz "Leider gibt es gar kein Ich." Das stellte Elfriede Jelinek 2011 zu ihrem Privatroman "Neid" fest, der ausschließlich im Internet erschien: Ein fast 1000-seitiger Roman, den sie kapitelweise kostenlos und frei zugänglich im Internet veröffentlichte, ohne dass ein Lektor den Text redigierte oder ein Literaturkritiker ihn rezensierte. Das völlige Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit des Netzes wurde Jelinek dafür prophezeit, dabei war diese Veröffentlichungsstrategie gerade der Befreiungsschlag, nachdem sie sich schon so lange sehnte. Aber erst nachdem die 1946 geborene österreichische Schriftstellerin 2004 den hochdotierten Nobelpreis für Literatur erhalten hatte, war es ihr möglich geworden, sich noch radikaler von der Öffentlichkeit und dem Kulturbetrieb zu emanzipieren, als sie es schon getan hatte. So hatte die für ihre Kritik an der österreichischen Verdrängung der eigenen, faschistischen Vergangenheit als "Nestbeschmutzerin" gescholtene Jelinek 1995 und 2000 bereits temporäre Aufführungsverbote für ihre provokanten und umstrittenen Stücke in ihrer Heimat erteilt: Aus Protest gegen die FPÖ und die erste schwarz-blaue Regierungsbildung. Und Preise nimmt die völlig zurückgezogen in Wien und München lebende Jelinek sowieso nie persönlich entgegen. Umso lautstarker sind ihre literarischen und essayistischen, kritischen Texte, mit denen sie immer wieder Missstände anprangert und in politische Debatten eingreift, vor allem um allzu starken, ich-verliebten Rechten den Kampf anzusagen. Michel Houellebecq - Provokation als Prinzip Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Eva Demmelhuber Er ist ein Star der französischen Literaturszene und ein Provokateur: "Rassist", "Frauenhasser", "Religionsfeind" - all das sind Schmähungen, die seine Kritiker Michel Houellebecq vorgeworfen haben. In Interviews trägt er immer wieder selbst dazu bei zu polarisieren - etwa durch kontroverse Äußerungen zum Islam. Andererseits wertet Houellebecq den Islam in seinem letzten Buch, "Unterwerfung", als Religion einer neuen Partei in Frankreich auf, die in seiner politischen Fiktion sogar den französischen Präsidenten stellt. Houellebecq, der den Namen seiner kommunistischen Großmutter angenommen hat, verbrachte als Kind mehr Zeit bei den Großeltern oder im Internat als bei seinen leiblichen Eltern. Der studierte Agraringenieur porträtiert in seinen Romanen, aber auch in Gedichten, immer wieder eine westliche Konsumgesellschaft, in der die Menschen vergeblich versuchen, Hingabe oder menschliche Nähe zu erleben. Literaturkritiker bezeichnen ihn als "ikonische Figur" - oder als "berufsmäßigen Skandalautor". Moderation: Christian Schuler Redaktion: Petra Herrmann


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Eine Stunde, zwei Menschen Wiederholung um 22.05 Uhr


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Lobbyismus in der Wissenschaft Lobbyismus in der Wissenschaft Wie die Industrie die forschung kauft und steuert Sabine Straßer im Gespräch mit Prof. Christian Kreiß Die Zigarettenindustrie hat es vorgemacht. Jahrzehntelang haben Tabakunternehmen wissenschaftliche Artikel publiziert, die den Zusammenhang zwischen Rauchen und bestimmten Krankheiten infrage stellten. Jeder weiß heute, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Die Methode aber hat Schule gemacht - wie gerade der Abgasskandal wieder gezeigt hat. Mehr denn je beeinflussen Industrie und Wirtschaftsunternehmen gezielt Forschungsergebnisse. Sie suchen industrienahe Wissenschaftler und unterstützen diese durch eigene Forschungsinstitute, Labore und Lehrstühle. Der Volkswirtschaftler und Wissenschaftsforscher Prof. Christian Kreiß hat errechnet, dass in der heutigen deutschen Forschungslandschaft bereits zwei Drittel aller Aktivitäten auf die Industrieforschung entfallen. Die sogenannte Drittmittelforschung an deutschen Hochschulen hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Ein gefährlicher Trend, warnt Kreiß im IQ-Gespräch. Denn wenn Forschung zunehmend gekauft wird, ist eine der Grundsäulen der modernen Wissensgesellschaft bedroht: der Glaube an wahr oder falsch. Redaktion: Gerda Kuhn


18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin für Kinder Anrufsendung: Plitsch - Platsch - Blubbbb Telefon: 0800 - 246 246 7 (gebührenfrei)


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Anschwellender Revolutionsgesang Über die neuen und alten Rechten Von Thomas Meyer Bis zum Jahresanfang konnte man den Begriff "konservative Revolution" allenfalls in einigen wenigen Oberseminaren hören, ansonsten schlummerte er über Jahrzehnte tief und fest mit anderen deutschen Mythen im Kyffhäuser. Doch seitdem der ehemalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt Anfangs des Jahres in der Tageszeitung "Die Welt" von der "konservativen Revolution der Bürger" sprach, die auf die "linke Revolution der Eliten" folgen müsse, ist er in aller Munde. "Konservative Revolution", damit war seit Mitte des 19. Jahrhunderts ein Kampfbegriff gemeint, der gegen jedwede Art von liberalen Werten, der Macht der Massen und der Demokratie abrechnete. Erst mit der 1949 vorgelegten Dissertation des ehemaligen Schweizer SS-Mannes Armin Mohler bekam der Begriff wissenschaftliches Gewicht. Heute glauben nicht wenige Rechtsintellektuelle ihre Ideologien mit den Sprengsätzen aus den zwanziger bis vierziger Jahren aufrüsten zu sollen. "Konservativ" ist nichts daran, man ist auf Revolution gebürstet. Grenzverletzungen sind kein Lapsus, sondern Taktik. Wer anfange, sich zu entschuldigen, betreibe das Spiel der Gegenseite, sagte der Ex-Linke und Neu-Rechte Frank Böckelmann der NZZ. Ob bekannte Namen wie Oswald Spengler und Ernst Jünger oder unbekannte, wie Edgar Julius Jung - alle sind willkommen, um den "Riss" (Götz Kubitschek) tiefer ins "System" zu treiben. Der Essay von Thomas Meyer stellt alte und neue konservative Revolutionäre vor und begibt sich auf die Suche nach dem "Geist", den alte und junge Rechte huldigen.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Dienstag

Elisabeth Mann Borgese: "Die Meer-Frau" "Wir müssen die Ozeane retten, wenn wir uns selbst retten wollen", lautete das Credo von Elisabeth Mann Borgese. Die jüngste Tochter von Thomas Mann, war Professorin für Seerecht in Halifax, Kanada. Als erste Frau wurde sie in den "Club of Rome" aufgenommen und gründete das International Ocean Institute. Für ihre zahlreichen Publikationen und ihren Einsatz zum Schutz der Meere erhielt sie 1993 den Internationalen Umweltpreis des Franziskanischen Zentrums für Umweltstudien.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Eine Stunde, zwei Menschen Wiederholung von 16.05 Uhr


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Roderich Fabian Past Present Future


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zum Tag und Kalenderblatt Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 20.6.1837 - Queen Victoria besteigt den Thron


00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Fränkische Komponisten Gustav Gunsenheimer: Concertino Nr. 1 (Andreas Böcking, Flöte; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); Albrecht Gürsching: "Multicoded Music", Septett (Musica-Nova-Ensemble: Ernst Huber-Contwig); Cornelius Hummel: 8 Musiken für 9 Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Tobias Giesen: Vier Stücke (Tobias Giesen, Klarinette; Claudia Hübl, Klavier); Siegfried Fink: "Timing for percussion" (Martin Amthor, Axel Fries, Wolfgang Link, Rainer Römer, Schlagzeug); Joachim F. W. Schneider: Acht Stücke für Tubaquintett (Münchner Tubaensemble); Gunter Dornheim: "Concerto I", in vier Sätzen (Mitglieder der Nürnberger Symphoniker: Max Loy); Volker Blumenthaler: "Musica minima 1995" (Uta Walther, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Claude Debussy: "Six Épigraphes antiques" (Basler Sinfonie Orchester: Armin Jordan); Alexander von Zemlinsky: "Lyrische Symphonie", op. 18 (Alessandra Marc, Sopran; Håkan Hagegård, Bariton; Concertgebouw-Orchester Amsterdam: Riccardo Chailly); Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll (András Schiff, Klavier; Wiener Philharmoniker: Georg Solti)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

François-Joseph Gossec: Symphonie B-Dur, op. 6, Nr. 6 (Münchner Rundfunkorchester: Marcello Viotti); Gabriel Fauré: "Pelléas et Mélisande", Suite (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Robin Ticciati); Michail Glinka: Trio pathétique d-Moll (Borodin Trio)


04.58 Uhr

 

 

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