Jetzt läuft auf Bayern 2:

Hörspiel

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr (nur in BR Heimat)


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Geschichten vom Kater Musch - Das Mäusegift Ab 6 Jahren Hörspiel von Ellis Kaut Mit Elfriede Kuzmany, Hans Reinhard Müller, Thea Aichbichler und anderen Regie: Hanns Cremer BR 1955 7.30 Sonntagshuhn Aus urheberrechtlichen Gründen sind nur ausgewählte Sendungen und Beiträge als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


08.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Friedensarbeit durch Meditation "In einer Zeit der Krise ist die wegweisende Kraft der Religionen notwendiger denn je..." - Aufgrund dieser Einsicht fand in Avila, der Stadt der Heiligen Theresa, im Sommer 2017 eine weltweite Premiere statt: Ein internationaler Kongress brachte an der von Karmeliten geleiteten "Universität der Mystik" die Kontemplation christlicher Ordensleute und die Meditation asiatischer Theravada-Buddhisten in Austausch. Gäste aus aller Welt gaben Einblicke in Theorie und Praxis ihrer spirituellen Suche. Man verglich verschiedene Formen geistlicher Übungen, diskutierte die Kraft und den Sinn mystischer Erfahrungen. Im Lauf des tiefen interreligiösen Gespräch wurde deutlich: die Meditation ist eine Quelle des Friedens, deren Bedeutung weit über die Erfahrungen jedes einzelnen hinaus reicht, und ein Beitrag, um die gegenwärtige Krise der Welt zu heilen. Christen und Buddhisten beschlossen, ihre Kooperation im Dienst der Friedensarbeit fortzusetzen und zu vertiefen.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Demenz und Selbstbestimmung Diagnose: Demenz. Übersetzt aus dem Lateinischen de mens heißt das "ohne Geist" oder "Unvernunft". Diese Worte schmerzen und schieben Betroffene gleichzeitig an den Rand unserer Leistungsgesellschaft. Medizinisch gibt es kein Mittel, das die Krankheit aufhält. Trotz intensiver Alzheimerforschung meinen Biomediziner wie Konrad Beyreuther, dass sie wohl auch in 20 Jahren gegen Demenz nichts in der Hand haben werden. Fest steht hingegen: Jeder kann daran erkranken, wenn er nur alt genug wird. Drei Millionen Demente soll es laut Schätzungen bis zum Jahr 2050 allein in Deutschland geben. Jüngere Schätzungen gehen hinsichtlich der demographischen Entwicklung noch deutlich darüber hinaus. "Ich denke, also bin ich", sagte der französische Philosoph René Decartes im 19. Jahrhundert. Was ist aber, wenn nach und nach das Gedächtnis abgebaut wird und dadurch kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten abhandenkommen? Helga Rohra ist eine sogenannte Demenz-Aktivistin. Seit über acht Jahren selbst an Demenz erkrankt, setzt sie sich für die Rechte von Menschen mit Demenz ein. In Lesungen spricht sie mit Betroffenen und Angehörigen. Sie hält der Gesellschaft den Spiegel vor, zeigt die kollektive Überforderung im Umgang mit Demenzerkrankten auf. Und weil in der Medizin auch in den nächsten Jahren keine Lösung zu erwarten ist, fordert der Theologe und Sozialwissenschaftler Reimer Gronemeyer eine Strategie gegen die sozialen Folgen von Demenz. Fürsorge und Selbstbestimmung, beides ist für ein "gutes" Leben mit Demenz nötig. Doch wie hält sich beides die Waage? Rita Homfeldt versucht in ihrem Feature auszuloten, wie die Gesellschaft, Angehörige und Betroffene miteinander umgehen können und dabei "menschlich" bleiben können.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


09.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


10.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung um 17.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


11.00 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

"Von Paris nach Bamako" - Zur Buchmesse(2/4) Ulrike Kriener liest aus Jean Echenoz': "Unsere Frau in Pjöngjang", einer amüsanten, eleganten Agenten-Komödie "Das offene Buch" präsentiert, zum Buchmessen-Schwerpunkt "Francfort en français", Romane aus dem Französischen sonntags auf Bayern 2 und dienstags "Afterwork" im Literaturhaus München Mit renommierten Schauspielerinnen und Live-Musik Moderation: Cornelia Zetzsche "Ich will eine Frau, verkündete der General. Eine Frau brauche ich, so. Tja, da sind Sie nicht der Einzige, lächelte Paul Objat. Ersparen Sie mir solche Bemerkungen, Objat, der General wurde starr, ich mache keine Witze. Etwas Haltung, wenn ich bitten darf. Objats Lächeln löste sich auf: Herr General wollen entschuldigen. Schwamm drüber, sagte der Offizier, denken wir nach." So beginnt die Suche nach einer Spionin für Nordkorea in Jean Echenoz' neuem Roman "Unsere Frau in Pjöngjang", einer heiteren Agenten-Komödie, aus der Ulrike Kriener liest, Teil 2 der Bayern 2 - Lesereihe zum Frankfurter Buchmessen-Schwerpunkt "Francfort en français"/ "Frankfurt auf Französisch", mit Autoren und ihren Geschichten von Paris bis Bamako im französischsprachigen Mali. Das Zwölf-Uhr-Läuten von Notre Dame ist gerade verhallt, die Zigarillos sind geraucht, Objat macht sich auf die Suche und wird fündig: bei Constance, 34, Skinny-Jeans, Kurven wie Michèle Mercier und ein Haarschnitt à la Louise Brooks! - Eine Geschichte, genau richtig für die Schauspielerin Ulrike Kriener alias ZDF-Kommissarin Lucas. Am Sonntagvormittag im Offenen Buch, am Dienstagabend im Literaturhaus München bei der Afterwork-Lesung. Musikalisch begleitet von einem Pendler zwischen Paris und München, dem Gitarristen Sebastien Bennett. - Juliane Köhler liest zu Beginn der Reihe "Von Paris nach Bamako" aus dem politisch-kritischen Algerien-Roman von Joseph Andras, der ein dunkles Kapitel der französischen Kolonialgeschichte zum Prosa-Kammerspiel macht. Es folgen: "Die Schiffbrüchige" von Ali Zamir, eine junge Frau, die versucht mit anderen Flüchtlingen, auf einem Boot von Afrika nach Frankreich zu kommen, aber sie stranden auf hoher See. Ali Zamir kommt aus Anjouan, einer Insel der Komoren. Aya Cissokos Eltern hingegen stammen aus Mali und proben in Frankreich ein neues Leben, aber Bamakos Traditionen und Clan-Hierarchien gelten auch in Paris. Aya Cissoko, Politikwissenschaftlerin und Boxweltmeisterin, machte ihre autobiographische Geschichte "Ma" zu einer Hommage an ihre verstorbene Mutter. Aya Cissoko, Ali Zamir, Jean Echenoz und Joseph Andras, vier französische bzw. frankophone Autoren/Innen liefern in diesem Jahr den Stoff der Bayern 2-Lesungen zum Frankfurter Buchmessen-Schwerpunkt "Francfort en français - Frankfurt auf Französisch". An vier Sonntagen im Radio, dreimal dienstags bei den Afterwork-Lesungen im Literaturhaus mit Chansons und Timothee Mille am Piano, mit Enrique Ugarte, Akkordeon, und Sebastien Bennett, Gitarre, lesen Juliane Köhler, Ulrike Kriener, Xenia Tiling und Valery Tscheplanowa. "Afterwork" heißt: eine dreiviertel Stunde Lesung und Live-Musik zwischen Arbeit und Nachhause-Kommen, 18.30 - 19.15 Uhr im Foyer des Literaturhaus über den Dächern Münchens, Eintritt frei. Eine Kooperation des BR/ Bayern 2 mit dem Literaturhaus und dem Institut français München. Konzept und Moderation: Cornelia Zetzsche. Programm: "Die Wunden unserer Brüder" Juliane Köhler liest Joseph Andras Musik: Enrique Ugarte (Akkordeon) 17.09.2017 "radioTexte - Das offene Buch", 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 19.09.2017 "Afterwork-Lesung" im Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr "Unsere Frau in Pjöngjang" Ulrike Kriener liest Jean Echenoz Musik: Sebastien Bennett (Gitarre) 24.09.2017 "radioTexte - Das offene Buch", 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 26.09.2017 "Afterwork-Lesung" im Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr "Die Schiffbrüchige" Xenia Tiling liest Ali Zamir Musik: Timothee Mille (Piano) 01.10.2017 "radioTexte - Das offene Buch", 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 03.10.2017 Feiertag - keine Afterwork-Lesung "Ma" Valery Tscheplanowa liest Aya Cissoko und singt Edith Piaf Musik: Timothee Mille (Piano) 08.10.2017 "radioTexte - Das offene Buch", 11.00-11.30 Uhr auf Bayern 2 10.10.2017 "Afterwork-Lesung" im Literaturhaus München, 18.30-19.15 Uhr


11.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Heimatsound

Neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum Neue Musik aus Bayern und dem Alpenraum Moderation: Claus Kruesken


12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Innenansichten des Oktoberfests Seit 1867, also seit 150 Jahren, hat die Familie Schottenhamel ein Bierzelt auf der Wiesn. Damals war es ein Bretterverschlag den die Musiker aufgebaut haben. Gehalt wurde ihnen keines gezahlt, nur den Hut durften sie rumreichen. Die Zeiten haben sich geändert. Aus dem Verschlag ist mittlerweile eines der größten Wiesnzelte geworden und die Musiker bekommen längst ein festes Gehalt. Knapp 350 Mitarbeiter stellen die Wirte Michael und Christian Schottenhamel für die 16 Tage jedes Jahr ein, gearbeitet wird fast rund um die Uhr. Und pünktlich zum Anstich müssen Familienmitglieder und Angestellte funktionieren - vom Kellner bis zum Hendlhacker, vom Musiker bis zum Spüler. Das Anstrengendste für alle? 16 Tage durchzuhalten. Bei lauter Musik, schlechter Luft und vielen Stunden im Zelt. Doch auch wenn die Arbeit an die Substanz geht - 90 Prozent der Angestellten lassen sich jedes Jahr wieder gerne anstellen. Und das nicht nur wegen des Geldes. So wie unsere Autorin Elisabeth Tyroller. Sie ist seit zehn Jahren eine der 250 Bedienungen im Zelt - und denkt jedes Jahr, dass es ihr letztes ist. Doch die Wiesn lässt einen nicht so leicht los. Für "Zeit für Bayern" hat sie hinter die Zeltwand geschaut und ihre Kollegen und die Wirtsfamilie durch die anstrengendste Zeit des Jahres begleitet. (Wiederholung vom 20.09.2015)


13.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


13.05 Uhr

 

 

Bayern - Land und Leute

Der Bühnenbildner am Kindertheater "Pfütze" in Nürnberg Regen von der Decke, Erde auf dem Boden oder kiloschwere Mehlsäcke: Es gibt kaum etwas, dass Andreas Wagner nicht schon auf die Theaterbühne gebracht hat. Er findet immer eine Lösung. Denn Wagner hat alle rund 50 Bühnenbilder für das Nürnberger Kinder- und Jugendtheater Pfütze gestaltet. Kein Wunder bei seiner Kreativität, dass es ihm schon kurz nach der Ausbildung zum Zimmermann in seinem Lehrberuf zu einseitig wurde. Vor knapp 30 Jahren ging Wagner deshalb zur "Pfütze". Und schuf sich im damals frisch gegründeten, unkonventionellen Theater eine Stelle nach eigenem Zuschnitt. Als technischer Leiter bringt Andreas Wagner überall seine Ideen ein: in der Werkstatt beim Bühnenbauen, während der Vorstellung an den Mischpulten für Ton und Licht, in manchen Stücken auch als Schauspieler auf der Bühne. All das hat er sich im Lauf der Jahre größtenteils selbst beigebracht. Und so lässt ihn sein Traumjob auch im Privatleben nie ganz los: Die besten Ideen kommen ihm morgens beim Aufwachen, hat er Judith Dauwalter erzählt, die ihn für "Land und Leute" porträtiert.


13.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Die Reportage


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


14.05 Uhr

 

 

musikWelt

Musik aus aller Welt Musik aus aller Welt Mit Dagmar Golle


15.00 Uhr

 

 

Hörspiel

Kamerun: Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt Ein Menschenbild, das in seiner Summe null ergibt Von Schorsch Kamerun Mit Fabian Hinrichs, Mila Dargies, Daniel Lommatzsch, Susanne Jansen, Lena Hiebel und anderen Komposition und Regie: Schorsch Kamerun WDR 2006 Wiederholung am Montag, 20.03 Uhr Einen Schritt vortreten. Vor das Bild. Vor die Kulisse. Etwas lauter sein müssen, aber allein. Selbstdarstellung - ohne Publikum. Entregelt. Absaufen in Details. Schorsch Kamerun wählt in seinem Stück den Pointillismus als biografische Methode und lässt Menschen auftreten, die eine dunkle Kammer in ihrem Leben öffnen. Um herauszufinden, ob es uns noch möglich ist, nach Wünschen zu handeln - oder ob wir ausschließlich auf Angebote reagieren. Ein Spiegel der Lebens- und Arbeitswelt, die mit ungesicherten Beschäftigungsverhältnissenn und Sozialbedingungen moderne Menschen zu unglücklich Suchenden werden lässt. Wie den jungen Mann, der seit der Trennung von seiner Freundin einen Zähltick hat. Die Frau, deren Blumen besser gedeihen, wenn sie selbst nicht zu Hause ist. Den Kommunalpolitiker, der eine renitente Riesenschildkröte auf Galapagos als Vorbild für sein Denken und Planen erwählt hat. Sie alle gewähren bestürzende Einblicke, erlauben beruhigende Vergleiche, beschleunigt durch Songs von Schorsch Kamerun. "Dieses irritierende Stück Gesellschaftskritik überzeugte in der Radikalität der Aussage und dem souveränen Gebrauch des Mediums Radio." (Jurybegründung zum Hörspielpreis der Kriegsblinden 2007) Schorsch Kamerun, geb. 1963, Autor Musiker, Sänger der "Goldenen Zitronen". Weitere Hörspiele u.a. "Eisstadt" (WDR 2005), "Kann mir nicht vorstellen, dass es weitergeht" (WDR 2012).


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Erika Pluhar, Schauspielerin Mehr als ihr halbes Leben stand Erika Pluhar auf der Bühne des Wiener Burgtheaters - 40 Jahre lang gehörte sie dort zum Ensemble. Doch wer so viel wie sie erlebt, erlitten und erkämpft hat, dem reicht das Theater allein nicht als Ausdrucksmittel: Sie hat ihr Leben auch in vielen Büchern und Liedern verarbeitet. Wir wiederholen ein Gespräch mit Erika Pluhar aus dem Jahr 2010. Künstlerin mit vielen Facetten Erika Pluhar ist Schauspielerin, Schriftstellerin und Sängerin. Die nötige Energie schöpft sie wohl aus den Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gemacht hat. Beruflich startet sie als Schauspielerin 1959 mit dem Engagement am Wiener Burgtheater, es folgen Film und Fernsehen. Die zweite Karriere startet sie 1974 als Chansonsängerin und die dritte dann Anfang der Achtzigerjahre, als sie beginnt, ihre Tagebuchaufzeichnungen zu veröffentlichen und später Romane zu schreiben. Aber auch privat gibt es viele Wendepunkte in ihrem Leben, die sie sehr geprägt haben: Ihr erster Ehemann wird wegen Mordes verurteilt, in zweiter Ehe ist sie mit dem österreichischen Universalkünstler André Heller verheiratet und 1999 stirbt ihre Tochter Anna. Bewältigen und genießen In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Erika Pluhar 2010 mit Moderatorin Ursula Heller über das Bewältigen schwerer Zeiten, über das Genießen glücklicher Momente und darüber, wie ein Mensch immer wieder Kraft schöpfen kann - auch nach dem Selbstmord eines geliebten Menschen.


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


17.05 Uhr

 

 

Sonntagsbeilage

Feuilletonistische Seitenblicke Wiederholung von 10.05 Uhr Ausgewählte Beiträge unter bayern 2.de und in der Bayern 2 App verfügbar


18.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Konzertante Blasmusik Das Schlagwerk im Blasorchester Werner Aumüller im Gespräch mit Wolfgang Schniske, Musikschulleiter und Juror bei "Jugend musiziert" Ein Blasorchester ohne Schlagzeug, ohne Schlagwerk - undenkbar in unserer heutigen Blasmusik-Landschaft! In einem Symphonischen Blasorchester finden bis zu fünf Schlagzeuger jede Menge Herausforderungen, manche Werke verlangen sogar noch mehr Spieler. Wie wichtig Trommeln, Pauken, Becken und Rasseln im Blasorchester sind, zeigt ein Seminar, dass der Nordbayerische Musikbund gerade im Angebot hat. Das Schlagwerk im Blasorchester - so ist dieses Tagesseminar des NBMB am Samstag, dem 7. Oktober in Gutenstetten, im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim, überschrieben. Es will verdeutlichen, dass den Schlagzeugern im Orchester eine besondere Rolle zufällt und worauf es im Schlagzeugregister eines Blasorchesters ankommt. Einer, der sein Fach meisterlich versteht und schon in jungen Jahren als Solist an den Pauken, am Set oder an den Mallets anzutreffen war, ist der Schlagzeuger und Percussionist Wolfgang Schniske. Heute ist er Musikschulleiter, Juror bei "Jugend musiziert", Lehrbeauftragter für Percussion-Ensemble an der Hochschule für Musik in Würzburg, sowie Gastmusiker bei den Hofer, Nürnberger und Thüringer Symphoniker, sowie beim Philharmonischen Orchester Würzburg und dem Kammerorchester Schloss Werneck. Werner Aumüller erkundet im Gespräch mit Wolfgang Schniske die Welt der Schlagwerker im Blasorchester, beleuchtet die Themen Schlägelwahl, Notation in der Partitur, Klangmöglichkeiten, Anspieltechniken und gibt auch Einblick in die Situation des Dirigenten im Umgang mit unendlichen Abkürzungen und Notationen in einer Partitur.


20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter



20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Herbstgesänge - Psychogramm einer Jahreszeit Eine Traube macht noch keinen Herbst, viele hingegen einen passablen Wein. Der Herbst ist die Zeit der reifen Früchte, der vollen Teller und noch volleren Gläser. Im Herbst wird geerntet, gesungen und eingeweckt. Oder wie Peter Bamm einmal meinte: "Aus den Träumen des Frühlings wird im Herbst Marmelade gemacht." Bayern ist wie Marmelade, klebrig, süß und dickflüssig. Entsprechend anmutig ist das herbstliche Bayern. Zumindest wenn die Sonne scheint, die Farben tanzen und die Berggipfel jodeln. Dann mutiert jeder Augenblick zu einem kostbaren Juwel. Leider jedoch ist das menschliche Dasein in die Ruhelosigkeit der Zeit geworfen: "Ois is vargänglich, nua da Kuaschwanz, der bleibt länglich." Der barocke Genussmensch weiß, dass die Zeit nur dann für eine hauchdünne Ewigkeit stehen bleibt, wenn man sich hinsetzt, den Kuh- bzw. Ochsenschwanz auffrisst und dazu drei Maß trinkt. Dann schallen die Lobgesänge durch die Bierzelte und preisen den Herrn und seine Gaben. Und wenn dann der November-Blues durch die Gassen heult (bzw. pfeift bzw. singt), bleibt immer noch Zeit fürs Trübsal-Blasen, Gedichte-Lesen und Weihnachts-CDs-Einkaufen. Die "Herbstgesänge" sind der dritte und vorletzte Teil eines Vier-Jahreszeiten-Radiozyklus', angestimmt von einem ehemaligen Schäftlarner Sängerknaben namens Thomas Kernert ...


21.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


21.05 Uhr

 

 

das ARD radioFeature

Arme Bauern und globales Business Mosambik, die Republik im Südosten Afrikas, gehört zu den zehn ärmsten Ländern der Welt. Auf dem Land, wo die meisten Mosambikaner leben, hat sich die Armut und der Hunger seit 2002 sogar noch verschärft. Doch Europas Entwicklungspolitik ist mehr Konjunkturprogramm für unsere Wirtschaft denn Unterstützung für Afrikas Bauern. Die internationale Gemeinschaft vergibt Kredite an Firmen, die bereits Marktführer sind. Sie unterstützt Gesellschaften mit Briefkastensitz auf Mauritius, die hunderte Bauern von ihrem Acker vertreiben, und Unternehmen, an denen korrupte Politiker beteiligt sind. Diese gießen die Interessen der globalen Konzerne - wie strenge Saatgutrichtlinien - in nationale Gesetze. So wird ein Wirtschaftssystem exportiert, das bei uns schon lange an die Grenzen seines Wachstums stößt - und nach neuen Absatz- und Rohstoffmärkten giert. Die unerfahrenen mosambikanischen Bauern werden nicht nur um die notwendige und gewünschte Entwicklung betrogen, sie geraten sogar zunehmend in Abhängigkeit. Ernähren können sie sich selbst nicht mehr, stattdessen gibt der Weltmarktpreis den Ton an. Ein Feature über Entwicklungshilfe als Global Business und eine Saat, die für die Armen in Mosambik nicht aufgeht.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Wie deutsch kann Pop sein? Am Beginn der Entwicklung von Pop in der Bundesrepublik Deutschland war alles klar: Hier der deutsche Schlager, reaktionär, infantil, bieder, dort die angelsächsische Rockmusik von Elvis Presley bis Jimi Hendrix, der Sound von Revolte und jugendlicher Subkultur. Aber schon bald begnügten sich die Musiker in Deutschland nicht mehr mit einer oft bewusst lautmalerischen Aneignung der "fremden" Sprache, sondern suchten nach Wegen, sich auch in der eigenen Sprache auszudrücken, was einem "Liedermacher" natürlich leichter gelingt als einer Rock-Combo. Damit handelte sich Pop in Deutschland freilich ein enormes Problem ein - nicht nur, weil man argwöhnen musste, die deutsche Sprache habe einfach nicht den flow, nicht den Rhythmus und die Reduzierbarkeit der englischen Sprache. Man war dann eben doch wieder bei der Sprache der Väter angelangt und beim Konzept einer "eigenen Identität", ein Begriff, der übrigens verdächtig oft bei der Entwicklung dessen benutzt wurde, was später als "Krautrock" auch anderswo entdeckt wurde. Diese Identität freilich widerspricht dem nomadischen und flüssigen Charakter von Pop. Vom Krautrock über die Neue Deutsche Welle zur Hamburger Schule und jenen Teilen des deutschen "Indierock", deren Sänger und Texter in aller Regel ohnehin eher Schriftsteller sind, und zum Deutschrap, mit seinen linken und rechten Flügeln - immer erscheint der Umgang mit der deutschen Sprache als ein Schlüssel für Stil und Absicht. Dass sich dann auch immer mehr Musiker finden, die regionale und nationale Identität, mal eher ironisch, mal ernsthaft politisch stiften wollen, dass sich ein dezidiert nationalistischer Ton breitmacht, vom Nazi-Rock ganz zu schweigen, scheint nur folgerichtig. Ein Generator über die Wandlung der deutschen Popmusik zum identitären Angebot durch spezifische Verwendungen der deutschen Sprache und Einspruch dagegen. Wiederholung vom 10.01.2016


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Ludwig van Beethoven: Messe C-Dur, op. 86 (Christiane Oelze, Sopran; Claudia Mahnke, Mezzosopran; Christian Elsner, Tenor; Franz-Josef Selig, Bass; MDR Rundfunkchor; MDR Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Peter Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema, op. 33 (Claudio Bohórquez, Violoncello; MDR-Sinfonieorchester: Hendrik Vestmann); Albert Lortzing: Konzertstück E-Dur (Peter Damm, Horn; Staatskapelle Dresden: Siegfried Kurz); John Adams: Violinkonzert (Chad Hoopes, Violine; MDR-Sinfonieorchester: Kristjan Järvi)


02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Nikolaj Rimskij-Korsakow: "Nacht über dem Berge Triglav", Suite (Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin: Michail Jurowski); Mikolaj Gorecki: Nocturne (Schlesische Philharmonie: Miroslaw Jacek Blaszczyk); Dmitrij Schostakowitsch: Kammersinfonie, op. 83 a (Kammerakademie Potsdam: Michael Sanderling); Edvard Grieg: Vier symphonische Tänze über norwegische Motive, op. 64 (WDR Sinfonieorchester Köln: Eivind Aadland)


04.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Miklós Rózsa: Thema, Variationen und Finale, op. 13 (BBC Philharmonic: Rumon Gamba); Bernard Herrmann: "Souvenirs de voyage" (The Nash Ensemble); Franz Waxman: "Athanael the trumpeter", Ouvertüre (Joachim Pliquett, Trompete; Deutsches Symphonie-Orchester Berlin: Hans E. Zimmer)


04.58 Uhr

 

 

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