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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Christoph Peerenboom Magazin am Morgen mit Gedanken zur Adventszeit Abtpräses Jeremias Schröder 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung


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08.30 Uhr

 

 

kulturWelt

Aktuelles Feuilleton


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

radioWissen

Die Brüder Heinrich und Thomas Mann Heinrich Mann Der "Boulevard-Moralist" Thomas Mann Leben und Werk Das Kalenderblatt 11.12.1905 Radeberger Pilsener wird königliches Tafelgetränk Von Christiane Neukirch Heinrich Mann - Der "Boulevard-Moralist" Autor und Regie: Frank Halbach Die Geschichte des Schriftstellers Heinrich Mann ist auch die Geschichte seines jüngeren Bruders Thomas, in dessen Schatten Heinrich lange zu verschwinden drohte. Thomas schuf Kunst um der Kunst willen, Heinrich übte in seinen Werken Gesellschaftskritik, schuf beißende Satiren mit denen er die bürgerliche Scheinmoral und autoritäre Strukturen bloßstellte. Er war einer der wenigen, der sich von Anfang an gegen die Begeisterung wandte, mit denen auch die Intellektuellen den Ersten Weltkrieg begrüßten, und überwarf sich deshalb vollends mit seinem Bruder Thomas. Doch auch wenn die Brüder jahrelang nicht miteinander redeten, sprachen sie doch über die Figuren in ihren Büchern zueinander. Einen "Boulevard-Moralisten" nannte Thomas seinen älteren Bruder abschätzig. Seinerzeit hielten ihn viele für einen der größten Satiriker Deutschlands. Heinrich war über sein erzählerisches Werk hinaus Essayist und Publizist. Die Nazis verbrannten seine Werke öffentlich, nicht zuletzt, weil Heinrich den Nationalsozialismus von Anfang an scharf kritisiert hatte. Und die Nazis einten die Brüder gewissermaßen wieder: Beide flohen ins Exil und schrieben von dort gegen "Hitler und die Seinen" an. Thomas Mann - Leben und Werk Autorin: Andrea Mirbeth / Regie: Irene Schuck Thomas Mann (1936-1955), einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands, hatte seinerseits ein großes Vorbild: den deutschen Dichterfürsten schlechthin, Johann Wolfgang von Goethe. Ihm zuliebe schummelte Mann bei der Angabe seiner Geburtsstunde (so wie Goethe wollte auch er um zwölf Uhr mittags geboren worden sein - indes hatte er bereits um 10.15 Uhr das Licht der Welt erblickt); auch war es die Verehrung seines Idols, die ihn nach Kriegsende aus dem amerikanischen Exil doch wieder zurück nach Deutschland führte, ehe er sich anschließend in der Schweiz niederließ. Thomas Mann besuchte die Goethe-Städte Frankfurt und Weimar, aber auch München, wo er vor den Krieg fast 40 Jahre lang gelebt hatte. Obwohl er seit 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft besaß und zahlreiche seiner großen Werke dort entstanden - etwa "Lotte in Weimar" und "Dr. Faustus", so fühlte er sich nur im deutschsprachigen Raum richtig heimisch. Geboren und aufgewachsen war er als Sohn einer angesehenen Kaufmannsfamilie in Lübeck. Ein Umfeld, das er in seinem mehr als tausend Seiten starken Erstlingswerk beschreibt und verarbeitet: "Die Buddenbrooks". Stets legte er Wert auf einen bürgerlichen Wohlstand, auf Ordnung, auf einen geregelten Tagesablauf, auf Disziplin, auf ein seriöses Erscheinungsbild. Erst mit der Veröffentlichung seiner Tagebücher wurde bekannt, welche inneren Kämpfe Thomas Mann plagten: seine homoerotische Neigung peinigte ihn sein Leben lang. Seine Frau Katia wusste von ihnen - und schwieg. Moderation: Redaktion: Andrea Bräu


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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10.05 Uhr

 

 

Notizbuch

Warum sich Rentner nach Jahrzehnten trennen Nah dran: Graue Scheidungen - Warum sich Rentner nach Jahrzehnten trennen Von Isabelle Hartmann und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung


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12.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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12.05 Uhr

 

 

Tagesgespräch

Hörerforum Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.br.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha


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13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Rolf Büllmann Magazin am Mittag


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13.30 Uhr

 

 

Bayern 2-regionalZeit

Hören, was in Stadt und Land passiert Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen von Bayern 2 Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Advents-Buch-Favorit (1): Zsuzsa Bánk, "Weihnachtshaus" Advents-Buch-Favorit (2): Gerald Huber, "12.000 Jahre Weihnachten" Hörbuch-Favorit: Roger Willemsen, "Musik! Über ein Lebensgefühl" gelesen von Matthias Brandt Die Podcast-Entdecker: Neues aus Fernost - Podcasts aus China Film-Favorit: Pernille Fischer Christensen, "Astrid" Advents-Musik-Favorit: Eric Clapton, "Happy Xmas" Moderation: Christoph Leibold


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

radioWissen am Nachmittag

Egon Erwin Kisch und Joseph Pulitzer Egon Erwin Kisch Der rasende Reporter Joseph Pulitzer Ein Leben für die Zeitung Das Kalenderblatt 11.12.1905 Radeberger Pilsener wird königliches Tafelgetränk Von Christiane Neukirch Egon Erwin Kisch - Der rasende Reporter Autor und Regie: Martin Trauner Der Reporter, er soll keine Tendenz und keinen Standpunkt haben. Nur die Wahrheit zählt. Meint Egon Erwin Kisch (1885-1948). Der "rasende Reporter", wie er sich selber nennt, wird zum Innbegriff des gehetzten Journalisten. Er deckt handfeste Skandale auf, schreibt über die Underdogs, stürzt sich ins Berliner Nachtleben, er reist um die ganze Welt. - Er kämpft an vielen Fronten: Als Soldat im Ersten Weltkrieg, als Dramaturg am Theater, vor allem aber kämpft er mit seiner scharfen Feder: Mit seinen Reportagen wird er zu einem Star der 1920er Jahre. Er gilt als der Erfinder der "literarischen Reportage". Und natürlich hat er einen Standpunkt: er setzt sich für die Unterprivilegierten ein, er ist Kommunist, und er sucht Wahrheiten. Denn auch schon in seiner Zeit nahm man es mit der Wahrheit nicht immer genau. Joseph Pulitzer - Ein Leben für die Zeitung Autor: Christian Schaaf / Regie: Die etablierten Journalisten in St. Louis wundern sich über den "Neuen" in Ihrem Business. Sie nennen ihn "Joey den Juden" oder "Pull-it-Sir" und lachen über seine Erscheinung: Er ist ein großer, schmaler Mann mit einem bleichen Gesicht und kurzsichtigen Augen. Er trägt einen Bart wie Präsident Lincoln, seine Hosen hören vor den Knöcheln auf, sein Jackett ist verdreckt, sein Hut von einer Schnur zusammengehalten. Aber das Lachen wird ihnen bald vergehen, als sie merken: Der ungarische Immigrant ist besser informiert als sie. Er muss besser sein, weil er es unendlich viel schwerer hatte, anerkannt zu werden. Und er zeigt es Allen: in kurzer Zeit wird aus dem mittellosen, zunächst nicht englisch sprechenden Immigranten aus Ungarn der einflussreiche Zeitungsverleger Joseph Pulitzer, der vor wenig zurückschreckt, um sein Medien-Imperium zu erhalten. Der Pulitzer-Preis ist bis heute sein Vermächtnis. Er stiftet ihn, um sein schmuddeliges Image als Gossen-Reporter und Erfinder der "Yellow Press" abzustreifen. Moderation: Redaktion: Andrea Bräu


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16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Aenne Rappel, Vorsitzende Aichacher Jemenhilfe Norbert Joa im Gespräch mit Aenne Rappel, Vorsitzende Aichacher Jemenhilfe Wiederholung um 22.05 Uhr Sie erlebte im Zweiten Weltkrieg selbst Bombenanschläge. Heute hilft Aenne Rappel Menschen, die Ähnliches im Jemenkrieg durchmachen. Im November feiert die Jemenhilfe Deutschland, die Rappel gründete, 20-jähriges Jubiläum. Hilfe für den Jemen Schon als Siebenjährige erlebt Aenne Rappel was Krieg bedeutet. In Ulm erlebt sie mehrere Bombenangriffe. "Die Welt war danach eine andere. Ich habe nichts mehr wiedererkannt." 1956 macht sie ihr Staatsexamen als Kindergärtnerin. Doch sie will eigentlich Kunst machen. Rappel macht sich selbstständig als Keramiklehrerin. 1981 erhält sie die Anerkennung der Künstlereigenschaft an der Kunstakademie München. Mit dem Kunstverein Augsburg macht sie Reisen nach Russland, Polen und China. Seit den 90ern beschäftigt die Aichacherin das drittärmste Land der Welt: bei einer Reise in den Jemen 1996 verletzt sich ihre Freundin. Im Krankenhaus erleben sie katastrophale Zustände: keine Matratzen auf den Bettgestellen, nur zwei Gipse im ganzen Krankenhaus. Zuhause sammelt sie Geld. Sie finanziert den Bau und bis heute den Betrieb eines Krankenhauses in Al Mihlaf. Außerdem betreibt sie ein Kinderheim in der belagerten Großstadt Taizz, heute leben dort rund 80 Kinder. Rückkehr in den Jemen? In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt die 83-jährige Aichacherin Aenne Rappel Moderator Norbert Joa unter anderem auch, ob sie daran glaubt, dass sie den Jemen noch einmal in ihrem Leben wiedersehen wird.


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioWelt

Moderation: Gabi Kautzmann Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr


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18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

IQ - Wissenschaft und Forschung

Ist Kaffee gesund? Ist Kaffee gesund? Neue Erkenntnisse zum Lieblingsgetränk der Deutschen Von Claudia Schaffer Lange hatte Kaffee ein schlechtes Image. Nervosität, Schlafstörungen oder Unruhe werden häufig aufs Kaffeetrinken zurückgeführt. Inzwischen kommen aber mehrere internationale Überblicksstudien sogar zu dem Ergebnis, dass Kaffeetrinker eine längere Lebenserwartung haben. Dank seiner vielen Antioxidantien soll Kaffee Alterungsprozesse verlangsamen und sogar das Krebsrisiko für bestimmte Tumorarten senken. Zum Thema Kaffee gibt es jedes Jahr eine Vielzahl neuer Studien. Aber wie unabhängig sind die Untersuchungen? Hat die Kaffeeindustrie Einfluss auf die Forschung? Kaffee ist ein sehr komplexes Getränk, das aus vielen Inhaltsstoffen besteht. Außerdem wirkt Kaffee bei jedem individuell unterschiedlich. Sicher scheint, dass Koffein eine schützende Wirkung bei Lebererkrankungen hat. Auch der Zusammenhang zwischen Koffein und Blutdruck und Herzkreislauferkrankungen ist relativ klar. Ob Koffein tatsächlich bei Diabetes hilft, hängt aber wohl auch von bestimmten Genen ab, wie neue wissenschaftliche Untersuchungen zeigen. Neuere Studien fragen auch danach, ob Kaffeetrinken das Risiko für Alzheimer und Parkinson senken kann. Redaktion: Sabine Straßer


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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

Anrufsendung radioMikro Anrufsendung - Auf den Hund gekommen Elke Dillmann im Gespräch mit Jenny Zier, sie trainiert Therapiehunde Telefon: 0800 - 246 246 7 (gebührenfrei) als Podcast verfügbar Hunde können Blinde führen, Verschüttete bergen, können Schulhunde und Therapiehunde sein. Sie können aber auch Sofas zerfetzen, Menschen beißen und Kindern Angst machen. Wie können Menschen und Hunde gut miteinander auskommen? Wie kann ich meinen Hund besser verstehen, meine Angst vor Hunden in den Griff kriegen? Zu Gast im Studio: Jenny Zier, sie trainiert Therapiehunde


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Das Szenemagazin Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk


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20.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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20.05 Uhr

 

 

Nachtstudio

Hilft das Helfen? Zur Logik der Empathie Von Thomas Kernert Moralphilosophisch steht der Wert der Hilfe außer Zweifel. Anderen zu helfen, gehört zu den Grundpflichten des christlichen Glaubens ebenso wie zur alltäglichen Lebenspraxis der allermeisten Menschen. Der Historiker Tillmann Bendikowski hat jüngst dazu eine ganze "Kulturgeschichte des Helfens" veröffentlicht. So aktiv, spontan und facettenreich geholfen wird, so schnell kann dieser menschliche Grundimpuls freilich auch in eine Situation des akuten empathischen Stresses führen. In dieser Situation befindet sich derzeit Deutschland, sowohl auf der Makroebene der Politik, also auch auf der Mikroebene des persönlichen Umgangs mit Immigranten. Zwischen der Skylla der Willkommenskultur und der Charybdis einer mehr und mehr als alternativlos empfundenen Abgrenzungspolitik stehen wir in Gefahr, empathisch zu havarieren (und moralisch zu ertrinken). Bevor wir gänzlich die Orientierung verlieren, scheint es angebracht, unsere Gefühle zu sortieren und sowohl über die modernen kognitionswissenschaftlichen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Empathie nachzudenken, als auch die "Anmerkungen" aus Literatur und Philosophie aufzugreifen, die sich seit Jahrtausenden schon mit den Themen Mitleid, Anteilnahme, Abgrenzung beschäftigen.


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21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioTexte am Dienstag

Lion Feuchtwanger: Die Tagebücher(2/2) Notate zwischen Weltgeschichte und Rachenkatarrh - Lion Feuchtwanger war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller. Seine Tagebücher führen in einem atemlosen Telegrammstil durch das 20. Jahrhundert. Gelesen von Jens Wawrczeck "St. Anton, 13. März 1933. Eilbrief der Sernau aus Zürich, mein Haus sei von S.A.-Truppen besetzt, das Auto und die Schreibmaschine beschlagnahmt. Die Akten und Manuskripte herausgerissen und fortgeschleppt. Ich nehme es sehr ruhig auf, auch Marta. Spazierengegangen. Ganz nett geflirtet ... Es wird sehr spät." Lion Feuchtwanger, Schriftsteller und Stoiker. Gerade ist er von einer längeren USA-Reise statt nach Deutschland lieber erst mal nach Österreich gefahren, denn inzwischen ist Hitler Reichskanzler. In St. Anton verfolgt er mit seiner Frau Marta die Nachrichten aus Deutschland. Die beiden können nicht wissen, dass sie nie wieder zurückgehen werden. Anderthalb Wochen später heißt es lakonisch aus der Schweiz: "Wengen, 24. März. Eine neue Schreibmaschine gekauft. Neues Leben. ... Ziemlich umständlich und teuer nach Wengen gefahren ... Der Gasthof ungeheuer primitiv, Marta nett und streitsüchtig, die Landschaft herrlich." Feuchtwangers tägliche Notate waren verschlüsselt und nicht zur Veröffentlichung bestimmt, Tagebuchschreiben für die Nachwelt hat er sogar ausdrücklich kritisiert. Dennoch schrieb er sich Fakten auf, die ihm wichtig waren, urteilte unverstellt und führte über sein umfangreiches Liebesleben genau Buch. Und so lagerten die Tagebücher, soweit sie nicht verschollen sind, im Feuchtwanger-Nachlass in Los Angeles und standen lange nur einzelnen Wissenschaftlern unter strengen Auflagen zur Verfügung. Der Aufbau Verlag hat sie nun, 60 Jahre nach Feuchtwangers Tod, in einer kommentierten Ausgabe zugänglich gemacht, herausgegeben von Nele Holdack, Marje Schütze-Coburn und Michaela Ullmann. Und aus dem täglichen Telegrammstil wird ein beeindruckender Blick auf das letzte Jahrhundert und einen seiner bestvernetzen Schriftsteller. In den radioTexten am Dienstag liest Jens Wawrczeck Auszüge aus den entscheidenen Jahren: 1933 mit dem Beginn des Exils, die umstrittene Moskau-Reise 1937, die Internierung in Frankreich als feindlicher Ausländer 1940 und schließlich die Vorbereitungen der Flucht aus Europa. Regie: Irene Schuck. Die Lesung erscheint auch als Hörbuch im Audio-Verlag. www.br.de/radio/bayern2/inhalt/lesungen www.bayern2.de


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22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Aenne Rappel, Vorsitzende Aichacher Jemenhilfe Norbert Joa im Gespräch mit Aenne Rappel, Vorsitzende Aichacher Jemenhilfe Wiederholung von 16.05 Uhr Sie erlebte im Zweiten Weltkrieg selbst Bombenanschläge. Heute hilft Aenne Rappel Menschen, die Ähnliches im Jemenkrieg durchmachen. Im November feiert die Jemenhilfe Deutschland, die Rappel gründete, 20-jähriges Jubiläum. Hilfe für den Jemen Schon als Siebenjährige erlebt Aenne Rappel was Krieg bedeutet. In Ulm erlebt sie mehrere Bombenangriffe. "Die Welt war danach eine andere. Ich habe nichts mehr wiedererkannt." 1956 macht sie ihr Staatsexamen als Kindergärtnerin. Doch sie will eigentlich Kunst machen. Rappel macht sich selbstständig als Keramiklehrerin. 1981 erhält sie die Anerkennung der Künstlereigenschaft an der Kunstakademie München. Mit dem Kunstverein Augsburg macht sie Reisen nach Russland, Polen und China. Seit den 90ern beschäftigt die Aichacherin das drittärmste Land der Welt: bei einer Reise in den Jemen 1996 verletzt sich ihre Freundin. Im Krankenhaus erleben sie katastrophale Zustände: keine Matratzen auf den Bettgestellen, nur zwei Gipse im ganzen Krankenhaus. Zuhause sammelt sie Geld. Sie finanziert den Bau und bis heute den Betrieb eines Krankenhauses in Al Mihlaf. Außerdem betreibt sie ein Kinderheim in der belagerten Großstadt Taizz, heute leben dort rund 80 Kinder. Rückkehr in den Jemen? In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählt die 83-jährige Aichacherin Aenne Rappel Moderator Norbert Joa unter anderem auch, ob sie daran glaubt, dass sie den Jemen noch einmal in ihrem Leben wiedersehen wird.


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23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix

Mit Roderich Fabian Past Present Future


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Reflexionen

Gedanken zur Adventszeit und Kalenderblatt Mit Gedanken zur Adventszeit Abtpräses Jeremias Schröder und Kalenderblatt 12.12.1897 - Erste Streiche der "Katzenjammer Kids"


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00.12 Uhr

 

 

Concerto bavarese

Fränkische Komponisten Waldram Hollfelder: Aus Variationen über ein Thema von Hans Leo Haßler (Nürnberger Symphoniker: Günter Neidlinger); Günter Thim: "Diletto musicale" (Heidi Gröger, Viola da gamba); Hans Ludwig Schilling: Metamorphosen über ein altes Liebeslied (Bläservereinigung der Nürnberger Symphoniker); Elke Tober-Vogt: "Konzert aus Friedrichs II. Zeit" (Leoniek Hermans, Mandoline; The Strings: Annemie Hermans); Eberhard Klemmstein: Fantasie über ein Thema von Paganini (Michael Goldammer, Oboe; Christian Dollfuß, Klarinette; Thomas Eberhardt, Fagott; Robert Langbein, Horn; Alexander Klemmstein, Holger Grohs, Violine; Steffi Grohs, Viola; Tilmann Stiehler, Violoncello; Martin Knauer, Kontrabass); Herbert Hechtel: "Shambala" (Dorit Peschel, Blockflöte; Elaine Godefroy, Violoncello; Helmut Bieler, Cembalo); Marcus Maria Reißenberger: "MEM 3" (Rebecca Martin, Mezzosopran; Ensemble Kontraste: Peter Hirsch)


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02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Jan van Gilse: Symphonie Nr. 3 D-Dur - "Erhebung" (Aile Asszonyi, Sopran; Netherlands Symphony Orchestra: David Porcelijn); Johann Pachelbel: Canon (Silke Aichhorn, Harfe); Johann Strauß: "Die Fledermaus", Harmoniemusik (Antares-Ensemble); Wilhelm Stenhammar: "Chitra", Konzert-Suite, op. 43 (The Swedish Radio Symphony Orchestra: Esa-Pekka Salonen); Domenico Gallo: Triosonate Nr. 9 A-Dur (Parnassi musici)


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04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert-Rondo D-Dur, KV 382 (Mitsuko Uchida, Klavier; English Chamber Orchestra: Jeffrey Tate); Antonín Dvorák: Streichquartett F-Dur, op. 96 - "Amerikanisches Quartett" (Takács Quartett); Eric Coates: "The enchanted garden" (BBC Concert Orchestra: John Wilson)


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04.58 Uhr

 

 

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