Jetzt läuft auf Ö1:

Ex libris

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"So sonderbar fühl' ich's im Herzen glimmen". Gedichte von Arthur Schnitzler. Es liest Michael Heltau. Gestaltung: Klaus Gmeiner. Die Sehnsucht nach der Sehnsucht, die Kapriolen und das Erlöschen der Liebe ... - das lyrische Ich in Arthur Schnitzlers Gedichten zeigt sich reflektierter als die virtuos im Halb-Bewussten taumelnden inneren Monologe seiner Erzählungen. Der melancholische Grundton ist aber derselbe. Leidenschaft und Desillusionierung im Paarlauf durch das Fin de Siècle. Zu Schnitzlers Gedichten ist Kammermusik von Franz Schubert zu hören.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Anlässlich des 70. Geburtstages von Susanne Scholl am 19. September 2019. "Jeder Mensch hat ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben." Die Journalistin, Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Susanne Scholl über die Zivilgesellschaft als Stimme der Demokratie. Gestaltung: Jakob Fessler "Wer Hass und Angst schürt, dem muss man sich einfach entgegenstellen." Die ehemalige ORF-Auslandskorrespondentin und Russlandexpertin Susanne Scholl ist als vielfach ausgezeichnete Journalistin und als Autorin zahlreicher Sachbücher und Romane bekannt. Sie engagiert sich für die zivilgesellschaftliche Plattform "Omas gegen rechts" und spricht sich für freie Meinungsäußerung, Gleichberechtigung, Menschenwürde und gegen Rechtspopulismus aus. Susanne Scholl macht sich Gedanken über die Rolle und die Macht einer Zivilgesellschaft in einer Demokratie, stellt Überlegungen zu Veränderungen und Entscheidungen in einer Gesellschaft an und gibt eine Antwort auf die Frage, ob die Stimme des Volkes immer Recht hat. Ist eine Zivilgesellschaft mit sozial und politisch engagierten Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit oder gar eine Notwendigkeit? Und welche Rolle spielen klassische wie soziale Medien, wenn es um die Stimme einer Zivilgesellschaft geht. In ihren Romanen und Sachbüchern thematisiert Susanne Scholl den Alltag in Russland, schreibt über die Gräuel und die Rolle der Frauen in den Kriegen in Tschetschenien und erzählt von der Situation von Flüchtlingen und Asylwerbern in Österreich. "Mir ist wichtig über Respekt gegenüber Menschen zu reden, die auf der Flucht sind, die in Not sind, die verfolgt werden, die hoffnungslos sind", so Susanne Scholl. Susanne Scholls Großeltern wurden im Nationalsozialismus ermordet, ihre Eltern lernten sich im Exil in London kennen und kehrten Ende der 1940er-Jahre nach Österreich zurück. 1949 in Wien geboren, studierte Susanne Scholl in Rom Slawistik. Ihre journalistische Arbeit begann sie unter anderem bei "Le Monde" und bei der Auslandsredaktion der APA. Mitte der 1980er-Jahre kam sie zur Osteuroparedaktion des ORF. 1989 übersiedelte sie als Korrespondentin nach Bonn, 1991 nach Moskau, wo sie von 1994 bis 2009 mit kurzer Unterbrechung das Auslandsbüro leitete.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Im Labor der Moderne. Eine Ambiente-Spurensuche in den deutschen Bundesländern Thüringen und Sachsen-Anhalt von Stefan Spath. Redaktion: Ursula Burkert. Formschöne und funktionelle Gebrauchsgegenstände, klare zweckmäßige Wohnbauten in Weiß und ohne Schnörkel - das sind die Markenzeichen des Bauhauses. Vor 100 Jahren wurde die berühmte Architektur-, Kunst- und Designschule in Weimar aus der Taufe gehoben. Gründungsdirektor Walter Gropius betrat mit seiner Schule Neuland. Sie sollte Handwerk und Kunst, Architektur und Technik vereinen und damit auch einen Beitrag für eine humanere Gesellschaft nach dem mörderischen Ersten Weltkrieg leisten. Aus ganz Europa und auch aus Österreich kamen Schüler ans Bauhaus, um gemeinsam am "Bau der Zukunft" zu arbeiten. Berühmte Künstler erteilten ihnen Unterricht. Die Spurensuche startet in Weimar, wo die Gestaltung im Mittelpunkt stand. Design-Ikonen wie die Wagenfeld- bzw. Bauhausleuchte entstanden in den Weimarer Werkstätten. Vom Bundesland Thüringen geht es weiter nach Dessau in Sachsen-Anhalt. Hier avancierte das Bauhaus ab 1926 mit revolutionären Bauten der "weißen Moderne" zum wichtigen Impulsgeber der Architektur des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte des Bauhauses verlief turbulent und währte nur bis 1933, als die Nationalsozialisten die Schließung der Schule erzwangen. Doch Entwürfe der Bauhäusler für Alltags-Design und Architektur, aber auch ihre Ideen für modernes Leben gingen in den folgenden Jahrzehnten um die Welt. Heute ist Bauhaus ein Mythos. Weimar und Dessau feiern das runde Jubiläum mit spektakulären neuen Museen, Ausstellungen, Führungen in originalgetreu restaurierten Wirkungsstätten sowie zahlreichen hochkarätigen Veranstaltungen. Stefan Spath begibt sich auf die Spuren von gelungenen und weniger gelungenen Designexperimenten und stattet den Meisterhäusern von Paul Klee und Wassily Kandinsky einen Besuch ab. Die Kulturreise klingt in einem Ausflugslokal an der Elbe aus, das vom Boden bis zur Decke und von der Beleuchtung bis zur Bestuhlung Bauhaus-Flair atmet.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2019 - Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Bernard Haitink; Emanuel Ax, Klavier. Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 (aufgenommen am 30. August im Großen Festspielhaus Salzburg in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Philipp Weismann


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12.15 Uhr

 

 

Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.25 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2019 - Matinee

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Bernard Haitink Anton Bruckner: Symphonie Nr. 7 E-Dur WAB 107 (aufgenommen am 30. August im Großen Festspielhaus Salzburg, Teilwiedergabe in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Philipp Weismann


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23.Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen ins Piemont. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: [oe1.orf.at/quiz/anmeldung|Anmeldung]


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Der feine Strich". Der Maler und Illustrator Winfried Opgenoorth Vor vierzig Jahren malte er sein erstes Bilderbuch, "Hokuspokus in der Nacht." Der Text stammte von Mira Lobe. Ihr gemeinsames Bilderbuch "Valerie und die Gutenachtschaukel", erschienen 1981, gehört heute zu den Klassikern der österreichischen Kinderliteratur. In diesem Juni feierte der Bilderbuchkünstler und Illustrator Winfried Opgenoorth seinen 80. Geburtstag. 1939 in Düsseldorf geboren, absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Tiefdruckretuscheur. Von 1958 bis 1961 folgte ein Grafik-Studium an der Werkkunstschule in seiner Heimatstadt. Ab dem Jahr 1972 - mit neuem Wohnort Wien - machte sich Winfried Opgenoorth als Maler und Illustrator selbstständig, wobei er zunächst vor allem Schulbücher illustrierte - bis zur erfolgreichen Zusammenarbeit mit Mira Lobe und vielen anderen namhaften Autorinnen und Autoren. So entstand 1985 mit dem Autor Wolf Harranth das preisgekrönte Bilderbuch "Da ist eine wunderschöne Wiese", das bis heute aktuell ist. Der Freude über eine schöne Wiese folgt ihre Verbauung... Winfried Opgenoorth - er ist mit der Autorin Christine Rettl verheiratet - hat sich stets für seine Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur eingesetzt. So gründete er mit seiner Ehefrau einen Stammtisch für Illustratorinnen und Illustratoren, die "Federhasen". Bei vielen anregenden Gesprächen, auch mit Autorinnen und Autoren, sind so viele Buchprojekte entstanden. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1 Dschi Dsche-i Dschunior Gestaltung: Stephan Pokorny


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Spezialist für hohe Tenorpartien - Erinnerungen an Giuseppe Sabbatini an der Wiener Staatsoper. Ausschnitte aus Opern von Gioachino Rossini, Gaetano Donizetti, Giuseppe Verdi, Vincenzo Bellini, Jules Massenet u.a. Gestaltung: Michael Blees. In den 1990er Jahren und im ersten Jahrzehnt unseres Jahrtausends hat man ihn an vielen internationalen Bühnen erleben können: der in Rom geborene Giuseppe Sabbatini galt als Spezialist für hochliegende Belcanto-Partien und für das lyrische französische Repertoire; er sang aber auch Rollen von Mozart, Verdi und Tschaikowsky - vieles davon auch an der Wiener Staatsoper. Hier hatte er 1998 einen triumphalen Erfolg mit den schwierigen, von ihm souverän gemeisterten Höhenaufschwüngen des Arnold in der Premiere von Rossinis "Guillaume Tell" gefeiert. Rund ein Jahrzehnt später, im Alter von 50 Jahren hat sich der Wiener Kammersänger von der Bühne weitgehend zurückgezogen; seither ist er vor allem als Dirigent und als Stimmpädagoge tätig.


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann Chronik der politischen Verwicklungen Emma Braslavsky: Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten, Roman, Suhrkamp Verlag Susanne Gregor: Das letzte rote Jahr, Roman, Frankfurter Verlagsanstalt Steffen Kopetzky: Propaganda, Roman, Rowohlt Verlag Drago Jancar: Wenn die Liebe ruht, Roman, Zsolnay Verlag (Übersetzung: Daniela Kocmut) David Diop: Nachts ist unser Blut schwarz, Roman, Aufbau Verlag (Übersetzung: Andreas Jandl) Per Petterson: Männer in meiner Lage, Roman, Hanser Verlag (Übersetzung: Ina Kronenberger) Gespräch mit Sigrid Löffler


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Led Zeppelin: Mehr als viel Liebe. Gestaltung: Paul Lohberger Eines der bekanntesten Rockriffs wird 50. Anfang Oktober jährt sich die Veröffentlichung des zweiten Albums von Led Zeppelin 1969, damit hat auch "Whole Lotta Love" Geburtstag. Das Stück ist eine akustische Ikone und stellt gemeinsam mit ein paar anderen Titeln ("Black Dog", "Immigrant Song", "Stairway To Heaven") das restliche Werk der Band in den Schatten. Gerade deswegen erscheint es reizvoll, sich weniger bekannten Titeln zu widmen (was natürlich sehr relativ ist). Led Zeppelin verstanden sich als Band für Konzerte und Alben, Mastermind Jimmy Page war ebenso Klangtüftler wie Gitarrist. Es war seine Band, er ließ den anderen aber gerne Raum für deren Ideen. Ab dem fünften Album veränderte die Band ihren Sound und forcierte neue Facetten jenseits von Blues, Folk und Hardrock. Nach dem Ende von Led Zeppelin gingen alle eigene Wege, und doch klingt der Sound der Band oft nach - oder es lassen sich Bezüge herstellen, selbst in den Orchester-Arrangements, die Bassist John Paul Jones für andere schrieb.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Die Angstschwelle und ihre Überschreitung Von Sprüngen, Würmern im Mund und anderen überwundenen Wagnissen Auf einen hohen Baum klettern, einen Wurm in den Mund oder eine Schlange in die Hand nehmen. Mutproben aus der Zeit des Indianerspielens sind heute vermutlich nicht mehr aktuell. Viele Propeller-Kinder wachsen so behütet auf, dass sie sich noch nie einer Gefahr oder einem Ekel real stellen mussten. Ist Bungee-Jumping eine Mutprobe für Erwachsene? Und gibt es auch Mutproben im virtuellen Raum? Tragen erfolgreich bestandene Mutproben zur Persönlichkeitsentwicklung bei? Eine Spurensuche nach alten und neuen Mutproben Gestaltung: Alois Schörghuber


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Werner Brix "Friss und Stirb", Gestaltung: Jakob Fessler "es lem" - eine poetisch-ironische Reise durch Wien mit Ernst Molden. Gestaltung: Doris Glaser Mit Prosa, Poesie und Loopstation ausgestattet, leistet Werner Brix in seinem neuen Solo geistigen Beistand in einer Welt der Wirrnisse." Wir wissen, was richtig ist und tun das Falsche. Das nennt man Sucht. Und Sucht ist eine Erkrankung. Wir sind also krank", sagt Werner Brix. Wer den Teufel in uns womit füttert, versucht der Kabarettist in einem heiteren Stück zu ermitteln. Der Dichter und Singer Songwriter Ernst Molden lässt in seinen Texten und Liedern einen ganz speziellen Wiener Mikrokosmos entstehen. Das von ihm wahrgenommene Lokalkolorit bietet den Rahmen für seine sehr persönlichen Songs. Er philosophiert darin heiter bis melancholisch u.a. über "de haschisch hendln" ebenso, wie über den "Vorstadtcasanova", die Prater "Hauptallee", "de Schwoazzmarie" oder "es lem": Ursprünglich wollte Molden einmal Zoologe werden, später arbeite er als Polizeireporter, als Dramaturg im Schauspielhaus und als Kolumnist. Seit 1993 veröffentlichte er als Musiker eine Reihe höchst erfolgreicher Tonträger und hat vier Romane geschrieben. Derzeit tourt der Künstler in unterschiedlichen Formationen durch Österreich


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Georg Vogel, Andreas Waelti und Michael Prowaznik. Gestaltung: Helmut Jasbar Pianist Georg Vogel, den wir schon vom faszinierenden Trio Dsilton kennen, in dem er sich mit mikrotonaler Intervallik im Fünftelton-Abstand beschäftigt, ist mit einem anderen erdigen Dreier namens "Tree" zu Gast in der "Radiosession". Schlagzeuger Michael Prowaznik liefert einen flirrenden Perkussionsteppich und Kontrabassist Andreas Waelti ein stabiles harmonisches Gerüst, auf dem Georg Vogel in Ruhe vertrackte Skalen erklimmen kann. Beim Zuhören erlebt man einen ernsthaften und hochkonzentrierten Musiker beim Verfertigen von musikalischen Gedanken, die anderen wohl kaum einfallen würden, sich bei Georg Vogel jedoch leicht und ebenso organisch wie spontan aus dem Moment entwickeln. Modern Jazz at its finest!


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Es ist nicht meine Art, Menschen zu bewerten. Ein Portrait der US-amerikanischen Autorin Rachel Kushner. Feature von Michael Hillebrecht. Rachel Kushner, deren Roman "Flammenwerfer" ein internationaler Bestseller wurde, hat sich für ihr neues Buch in die brutale Welt der US-Gefängnisse begeben. Romy Hall, die Hauptfigur in "Ich bin ein Schicksal" wird zu zwei Mal lebenslänglicher Haft verurteilt, weil sie ihren Stalker erschlagen hat. Sie hätte verstehen wollen, wie es ist, wenn man zu lebenslanger Haft ohne Aussicht auf Bewährung verurteilt wird, sagt Kushner, die nicht nur den tristen Alltag in einem kalifornischen Frauengefängnis beschreibt. Ihr Roman wechselt mehrfach die Perspektive, rollt die deprimierende Vorgeschichte der Protagonistin auf und lässt daneben auch einen Gefängnislehrer, einen korrupten Polizisten und - in Rückblenden - den getöteten Stalker zu Wort kommen. Dass das Gefängnissystem, so wie es derzeit betrieben wird, nicht funktioniert, wird dabei offensichtlich. Auch wenn es Kushner so im Roman nie formulieren würde. "Ich bin Schriftstellerin, keine Aktivistin".


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Generationenübergreifendes Gipfeltreffen: Der Duke und die Rebellen. Gestaltung: Klaus Wienerroither Am 17. September 1962 nehmen der Pianist und Komponist Duke Ellington, der Bassist Charles Mingus und der Schlagzeuger Max Roach im "Sound Makers Studio" in New York das Album "Money Jungle" auf. Mit einer sehr harschen und absolut zeitgemäßen Spielweise überrascht der damals 63-jährige Duke die Musikwelt. Der wilde Sound auf "Money Jungle" ist zum Teil dem musikalischen Konflikt zwischen Mingus und Roach geschuldet, für dessen Kalmierung der Charmeur Ellington all sein diplomatisches Geschick aufbieten muss. Drei musikalische Titanen können indessen auch unter widrigen Umständen einen musikalischen Meilenstein schaffen.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Ö1 Kunstgeschichten": "Höchstsommer". Von Dieter Sperl. Nach einem Gemälde von Pieter Bruegel dem Älteren. Es liest: Cornelius Obonya. Redaktion: Edith-Ulla Gasser Pieter Bruegels Gemälde "Jäger im Schnee" entstand im Jahr 1565. In Europa herrschte damals die später so genannte "Kleinen Eiszeit". Der Wiener Autor Dieter Sperl nimmt in seinem Monolog "Höchstsommer" das Bild des niederländischen Renaissancemalers zum Anlass, um in weitausholenden gedanklichen Bögen die Klimaextreme der Gegenwart, aber auch die Jahreszeiten des menschlichen Lebens literarisch zu verhandeln. Dieter Sperl wurde 1966 in Kärnten geboren. Der Autor von Romanen und Hörspielen lebt in Wien als Herausgeber des Literaturfolders "flugschrift".


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Solidarität beim Komponist/innenforum Mittersill. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph Zu Gast im "Zeit-Ton Extended" ist Wolfgang Seierl. Der Komponist, Musiker und Bildende Künstler gründete 1996 gemeinsam mit Christian Heindl das KomponistInnenforum Mittersill. Dieses findet heuer von 14. bis 20. September in seiner 23. Ausgabe unter dem Motto "Solidarität" statt. Rund um das Komponist/innenforum hat sich ein Netzwerk für Austausch, Information und Kommunikation rund um das aktuelle Musikgeschehen gebildet und sind zahlreiche CDs auf dem Label ein_klang records eschienen. Das jährlich stattfindende Symposium ermöglicht den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst, indem das jeweilige Festivalmotto aus verschiedenen Blickwinkeln aufbereitet wird. Schüler/innen und Studierende werden mit Workshops und Stipendien in die Aktivitäten in Mittersill eingebunden. Wolfgang Seierl erzählt von der Entwicklung des im Salzburger Oberpinzgau beheimateten Forums und der heurigen Ausgabe des Festivals. Und es wird viel Musik von den bei ein_klang records verlegten CDs zu hören sein.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

Radiophonic Places - Flanieren durch die internationale Radiokunst Ein Rückblick auf die Ausstellungseröffnung Radiophonic Spaces in Weimar von tLaura Anh Thu Dang, Eleftherios Krysalis und Maria Antonia Schmid Die Ausstellung Radiophonic Spaces macht von 26. Juli bis zum 19. September 2019 in der Bibliothek der Bauhaus-Universität Weimar im Rahmen von Bauhaus 100 Station. Die Ausstellung "Radiophonic Spaces" bringt die flüchtige Radiokunst in den Museumsraum und verknüpft zwei Welten, die einander näher sind, als es zunächst scheinen mag. Immer schon arbeiten neben Schriftsteller*innen, Komponist*innen oder Theatermacher*innen auch bildende Künstler*innen mit den vielfältigen Möglichkeiten des Mediums Radio. "Radiophonic Spaces" verbindet unter Federführung der Professur Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität Weimar die künstlerische Auseinandersetzung mit Radiokunst und Radiophonie mit einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt. Die Ergebnisse dieses kreativen Zusammenspiels entfalten sich in einem immersiven Parcours, der ca. 200 Schätze internationaler Radiokunst präsentiert. Historische und zeitgenössische Positionen werden dabei in Beziehung gesetzt: Von Antonin Artaud, John Cage und László Moholy-Nagy bis hin zu Michaela Mélian, Milo Rau und Natascha Sadr Haghighian. Auch Projekte des Ö1 Kunstradios wie Horizontal Radio, sowie einige Ö1 Hörspielproduktionen z.B. March Movie sind zu finden. Kann man durch Radiokunst flanieren? Die Ausstellung Radiophonic Spaces, als ein Hörparcours durch 100 Jahre Radiophonie, und das Eröffnungswochenende Radiophonic Places in Weimar, bewiesen, dass man sehr wohl auch mit den Ohren flanieren kann. Über 200 Stücke der internationalen Radiokunst wurden aus den Archiven der Sender geholt und modern aufbereitet. Die Ausstellungseröffnung in Weimar zog Parallelen zu dem ebenfalls einhundertjährigen Bauhaus-Jubiläum. Die ersten Stationen von Radiophonic Spaces fanden 2018 im Museum Tinguely in Basel und im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt. John Cage, einer der prägendsten Klangkünstler des letzten Jahrhunderts wurde indirekt durch die vom Bauhauskünstler Moholy-Nagy beeinflusste Grammophonexperimente inspiriert. Später unterrichte er selbst an dem in den USA gegründeten Black Mountain College, einer weiterführenden Einrichtung im Sinne der Bauhauspädagogik. Die Verbindung zwischen dem Bauhaus und der Klangkunst wurde auch im Rahmenprogramm der Ausstellung erörtert. Drei Tage erweiterte sich der begehbare Hörraum durch ein mobiles Radiostudio, der Medienkarre. Performances, Gespräche und Workshops fanden rund um das Thema Hören im Weimarer Stadtraum statt. Ein Parcours durch 100 Jahre Radiophonie und die neun Stationen der Radiophonic Places.


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00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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