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Ö1 Mittagsjournal

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Georg Plank


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Lebensweisen - Glaubenswelten. Ein Panorama am Sonntagmorgen mit Reportagen und Berichten aus der Welt der Religion und Religionen


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Die Freiheit kommt erst wenn sie frei ist von ihren Beschützern" - Joseph Lorenz liest Gedichte zur Freiheit von Erich Fried. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Stephanie Maderthaner Den Klassiker moderner Liebeslyrik zitiert man gern und oft, den politischen Intellektuellen, der die Vergangenheit nicht "ruhen" ließ und die Gegenwart unermüdlich seinem kritischen Blick unterzog, begegnete man oft weniger wohlwollend. Vor 30 Jahren starb Erich Fried. Seine Gedanken zur Freiheit, diesem glücklichen und herausfordernden Zustand, der täglich neu errungen werden muss, sind in neun ausgewählten Gedichten zu hören. Der 1921 geborene Wiener floh 1938 nach London, wo seine literarische Karriere ihren Anfang nahm (ein erster Lyrik-Band erschien 1944) und wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands "und Vietnam und" (1966) zunächst heftig umstritten, wurde der spätere Büchnerpreisträger mit den "Liebesgedichten" (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht. Ausgezeichnet mit vielen Literaturpreisen und gewürdigt auch als Übersetzer u.a. von William Shakespeare.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Der Komplexitätsforscher Stefan Thurner macht sich Gedanken über die besonderen Wirkmechanismen, Regelmäßigkeiten und Verrücktheiten komplexer Systeme - von der Weltwirtschaft über urbane Verkehrsnetze oder das menschliche Immunsystem bis zum globalen Klima. Gestaltung: Peter Blau Als Komplexitätsforscher beschäftigt sich der im Jänner 2018 zum "Wissenschafter des Jahres" ernannte Stefan Thurner mit den außergewöhnlichen Eigenschaften großer Systeme, deren viele Komponenten auf so unterschiedliche und facettenreiche Weise miteinander interagieren können, dass ihr Verhalten kaum determinierbar oder vorhersehbar erscheint. Jedes komplexe System habe Netzwerke in sich, "und das Verständnis dieser Netzwerke ist die Quintessenz, um komplexe Systeme zu verstehen, wie sich diese dynamisch verhalten, auf Stress reagieren, Robustheit zeigen oder kollabieren". Erst wenn man wisse, wie Bausteine miteinander in Beziehung stehen, könne man ein System verstehen, sagt Thurner. Im Grunde bestehe die ganze Welt aus solchen komplexen Systemen: von Fischschwärmen bis zur Weltwirtschaft, vom Klima bis zu Krankheit und Gesundheit in einem Körper, von Migration bis zu Verkehrsnetzen. Diese Systeme sind lange sehr stabil. Aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Dann können sie sich dramatisch, schnell und unaufhaltsam verändern. Mit anderen Worten: Nach langen Phasen hoher Haltbarkeit kommt es zu Momenten folgenschwerer Fragilität. Ein bedrohliches Beispiel dafür sieht Thurner in den derzeitigen, vergleichsweise rasanten Klimaveränderungen. Als Mitbegründer des "Complexity Science Hub Vienna" beschäftigt sich der Innsbrucker Physiker auch mit den Gefahren und den großen Chancen für die Menschheit, die "Big Data" birgt: die ungeahnten Möglichkeiten, die uns jene Technologien eröffnen, die das Sammeln und Auswerten mit herkömmlichen Mitteln kaum evaluierbarer Datenmengen bieten. Auch darum, wie Österreich diesen Herausforderungen der Zukunft begegnen kann und welche Weichen schnellstens gestellt werden sollten, wird es in den heutigen Gedanken von Stefan Thurner gehen. Musikalisch erwartet Sie in dieser Sendung ebenfalls ein - auf gewisse Weise - komplexes System: Johann Sebastian Bachs Goldberg Variation Nr. 22 in sechzehn verschiedenen Variationen.


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: Im Land der schwarzen Pharaonen. Eine Reise durch den nubischen Sudan. Von Emil Wimmer Vor etwa 2.700 Jahren eroberten die Herrscher des nubischen Reiches Kusch Ägypten und stellten danach die Pharaonen der 25. Dynastie. Die "schwarzen Pharaonen" wurden sie später genannt, denn auf Wandreliefs in Tempeln und an Statuen ist ihre Physiognomie unschwer als schwarzafrikanisch zu erkennen. Hauptstadt war zunächst Napata am Nil, wo am Fuß des Jebel Barkal, des "heiligen Berges", noch heute die Ruinen des Amun-Tempels stehen. Als Grabdenkmäler wurden auch unter den "schwarzen Pharaonen" Pyramiden gebaut, insgesamt um die 200, mehr als in Ägypten. Besucht werden die Tempel und Pyramiden, trotz UNESCO-Welterbe-Status, allerdings selten, denn der heutige Sudan ist schwer zugänglich, nicht zuletzt aus politischen Gründen. Das hat aber auch zur Folge, dass sich im drittgrößten Land Afrikas vielfach eine urwüchsige Lebensform erhalten hat, an den Dörfern entlang der Lebensader, dem Nil, ebenso wie bei den Nomaden in der Wüste. Abgesehen von Kordofan, auch nach der Abspaltung des Südsudan 2011 eine Unruheregion, ist es in anderen Teilen des Sudan zwar ruhig, doch die Sicherheitsmaßnahmen sind überall streng, außerhalb von Khartoum ist eine Reiseerlaubnis nötig, die wird an den häufigen Checkpoints regelmäßig kontrolliert. Die touristische Infrastruktur im drittgrößten Land Afrikas ist dünn gesät, dafür aber hat sich vielfach eine urwüchsige Lebensform erhalten. Emil Wimmer hat sich in die Dörfer entlang der Lebensader, des Nil, aufgemacht, aber auch zu den Nomaden in der Nubischen Wüste und zu den Ruinenstätten der "schwarzen Pharaonen", die einst nicht nur Nubien, sondern auch ganz Ägypten regierten. Vor mehr als 4.000 Jahren entwickelte sich unweit des dritten Nilkataraktes die Kerma-Kultur, benannt nach dem unscheinbaren heutigen Ort Kerma. Unscheinbar sind auch die baulichen Überreste des Königreiches von Kerma, obwohl es sich dabei um die erste Hochkultur auf dem Boden des Sudan handelte. Am auffälligsten sind zwei unförmige, "Deffúfa" genannte Lehmziegelgebilde, die wegen ihrer Ausmaße beeindrucken.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.03 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Philippe Jordan; Nikolaj Szeps-Znaider, Violine. Robert Schumann: Ouvertüre zu Lord Byrons "Manfred" op. 115 * Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47 * R. Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97, "Rheinische" (aufgenommen am 15. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Dem Rhein, dem "heiligen Strome", war Robert Schumann zeitlebens eng verbunden. Und so führt auch die "Rheinische", gespielt von den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan, ins Innerste eines Künstlerlebens zwischen Aufbruch und Tragik - Der Rhein hätte die Brücke sein sollen zu den Menschen, ja zum "Volk". Robert Schumann war voll Optimismus, als er 1850 an den Rhein zog und Musikdirektor in Düsseldorf wurde. Seine Dritte Symphonie, genannt die "Rheinische2, sollte Zeugnis geben von dieser Aufbruchsstimmung - und tatsächlich: Strahlt und strömt sie nicht herrlich in ihrer Es-Dur-Seligkeit? Philippe Jordan kombiniert diese "Rheinische" in seinem Symphoniker-Konzert mit Sibelius? Violinkonzert, gespielt von Nikolaj Szeps-Znaider, und Schumanns "Manfred"-Ouvertüre: mit dunklen, tragischen Farben, die auf das Abgründige der seelischen Rheinlandschaft weisen. 1854 stürzte sich Schumann, zum Ende entschlossen, in den "heiligen Strom". (Wiener Musikverein)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee

Wiener Symphoniker, Dirigent: Philippe Jordan (aufgenommen am 15. November im Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2019 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Flusskreuzfahrt für zwei Personen am Rio Douro in Portugal. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Ich spiele lieber als je zuvor" - Der Jazz-Musiker Karlheinz Miklin Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der österreichischen Jazzszene. Der 1946 in Kärnten geborene Saxophonist gilt als ambitionierter Brückenbauer zwischen unterschiedlichen Spielformen und Genres. 1983 und 1984 wurde er für sein facettenreiches Spiel zum "Österreichischen Musiker des Jahres" gewählt, 2015 wurde Karlheinz Miklin vom deutschen Jazzjournal "jazzthing" in die Liste der "European Jazz Legends" aufgenommen. 1978 gründete er das Karlheinz Miklin Trio, das gefeierte Jazz-Ensemble feiert heuer mit zahlreichen Konzerten sein vierzigjähriges Bestehen. Karlheinz Miklin ging früh mit dem "Trio Argentina" auf Tournee, als Saxophonist und Bandleader stand er bei vielen internationalen Jazz-Festivals mit Stars wie Albert Mangelsdorff, Art Farmer, Bobby Mc Ferrin oder Sheila Jordan auf der Bühne. Karlheinz Miklin wurde auch zum prägenden Jazz-Lehrer für viele junge Musikerinnen und Musiker. Von 1983 bis 2000 war er Leiter der Jazzabteilung an der Musikhochschule in Graz, ab 1983 leitete er dort die Klasse "Saxophon-Jazz". Als Lehrer war Karlheinz Miklin auch im Ausland gefragt, so leitete er Jazz-Klassen in Spanien, Portugal, Argentinien oder in den USA. Als Musiker steht er bis heute gern auf der Bühne ... Ein Besuch bei Karlheinz Miklin in Graz. Gestaltung: Heinz Janisch


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Peter Zimmermann Zusammen ist auch nicht besser als allein A.L. Kennedy: Süßer Ernst, Roman, Hanser Verlag (Übersetzung: Ingo Herzke, Susanne Höbel) Claire Messud: Das brennende Mädchen, Roman, Hoffmann Campe Verlag (Übersetzung: Monika Baark) Bora ?osi?: Im Zustand stiller Auflösung, Roman, Schöffling Co. (Übersetzung: Brigitte Döbert) Paul Ferstl: Fischsitter, Roman, Milena Verlag Andrew O'Hagan: Leuchten über Blackpool, Roman, S. Fischer Verlag (Übersetzung: Anette Grube) Gespräch mit Sigrid Löffler


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Die kurdische Sängerin Sakina Teyna und das Ensemble OttoMani. Gestaltung: Maria Reininger Ihre Songs, traditionelle kurdische Liebeslieder und eigens komponierte über die harten Lebensbedingungen in den kurdischen Bergen, konnte Sakina in der Türkei oft nur im Untergrund singen, wie sie erzählt. 2006 ist sie nach Österreich geflüchtet. Hier hat sie den kurdischen Traditionen neue Formen gegeben und mit dem Anadolou Quartet zuletzt einen Bogen gespannt, der sowohl weiter nach Westeuropa als auch nach Persien reicht. Mit acht Händen zaubert die türkisch-italienische Band OttoMani ähnliche Verbindungen, die aber mit fretless guitar und Bassklarinette nochmal ganz anders klingen.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Wie man es schafft, gutgelaunt ein autoloser Mensch zu sein In der Stadt mag es eine Freude sein und gar keine Kunst. Auf dem Land ist es meist schwierig - vor allem für alte und alleinstehende Menschen. Wer weder radeln noch zu einer Bushaltestelle gehen kann, braucht nette Nachbarn, eine große Tiefkühltruhe und vielleicht doch einen rührigen Bürgermeister. Eine Erkundung des autolosen Charakters, der Ideen und Initiativen, sich anders fortzubewegen, und des Punktes, an dem man - fast - die gute Laune verliert. Gestaltung: Andrea Hauer


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18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

"Nur Mut" - Sarah Hakenberg solo. Gestaltung: Jakob Fessler; Der verhängnisvolle Tod des Werner Gruber. Ein Hörspiel aus der Zukunft. Gestaltung: Doris Glaser Der Autor und Kabarettist Horst Evers nennt sie "einen der beeindruckendsten neuen Sterne am Vorlesehimmel"- Sarah Hakenberg. Die Kabarettistin aus Ostwestfalen beschäftigt sich in ihrem Programm mit der Frage, warum wir heute so ängstlich sind. Referenzperson für diese Überlegungen ist Sarah Hakenbergs Oma, die von der Enkelin als mutige Frau beschrieben wird: "Wenn jemand behauptete, ein Lebensmittel sei krebserregend, schob sie es in den Mund und antwortete: Auch der Tod will seine Ursache haben". Ein Programm, das intelligente Unverschämtheit, fröhlichen Charme und unwiderstehliche Dreistigkeit bieten möchte. Das Stück von Marc Carnal vereint die atmosphärische Dichte eines Hörspiels mit den szenischen Mitteln des Theaters. Leichtfüßig leihen Dolores Winkler, Reinhold G. Moritz und Benjamin Vanyek in der Regie von Klara Rabl einem Dutzend verschiedener Figuren ihre Stimmen und erzeugen zudem sämtliche Geräusche auf experimentelle Weise selbst. Die Science Fiction-Satire rund um einen niederösterreichischen Landeshauptmann aus der Zukunft, eine durchtriebene Telefon-Astrologin und TV-Physiker Werner Gruber spielt im Jahr 2082. Zeitreisen und verhängnisvolle Wendungen inbegriffen.


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Radiosession mit Klaus Wienerroither. 22 Saiten, zwei Bögen: "Erwyn" alias Klaus Haidl, Paul Dangl, Ludwig Ebner und Peer Magnus "Erwyn" ist im Kern eine traditionelle Bluegrass-Band: amerikanische Volksmusik, schnelle, knackige Soli und dazu mehrstimmiger Gesang mit einem guten Schuss Blues. Doch in "Erwyns" Klang-Spektrum vereinen sich auch die unterschiedlichen Erfahrungen der Band-Musiker. Klaus Haidl (Mandoline, Gesang), Paul Dangl (Violine, Gesang), Ludwig Ebner (Gitarre, Gesang) und Peer Magnus (Kontrabass, Gesang) spannen in ihren Einflüssen einen Bogen von Alter Musik und Klassik über Pop und Jazz bis ins Zeitgenössische.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Ein Hippie im Herrschaftshaus. Besuch beim Schriftsteller T. C. Boyle. Von Klaus Lintschinger T. C. Boyle ist ein Autor, der mit wenigen Worten eindringliche Bilder schaffen kann. Seine verschrobenen Helden sind oft Außenseiter, die sich mit dem normierten Alltag nicht abfinden wollen, oft geht es um den Einbruch des Unerwarteten in den Alltag seiner Figuren und immer wieder hat er mit einer Neigung zum skurrilen Humor den Gegensatz zwischen Natur und Zivilisation zum Thema gemacht. Bereits sein erster Roman "Wassermusik" wurde 1983 in den USA zum Bestseller; es folgten bis heute 14 weitere sowie zehn Bände mit Kurzgeschichten, zuletzt der Erzählband "Good Home". Am 2. Dezember wird Boyle 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass wiederholen die "Tonspuren" ein Feature aus dem Jahr 1999: Ein Besuch in seinem Haus im kalifornischen Santa Barbara. Zu diesem Zeitpunkt ist gerade "Riven Rock" erschienen, ein Buch über Stanley McCormick, einem gewalttätigen Psychopathen aus gutem Haus, der nach dem Ausbruch von Schizophrenie zum Gefangenen auf dem Herrschaftssitz seiner Familie in Kalifornien wird. Nur wenige Minuten vom Ort der Handlung entfernt lebt T. C. Boyle selbst in einem Herrschaftshaus und erzählt aus seinem eigenen amerikanischen Traum heraus Geschichten über den der anderen.


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

mit Andreas Felber. Dexter Gordons Comeback und der Beginn der Bebop-Renaissance Als Dexter Gordon im Herbst 1976 nach 14 Jahren in Europa in die USA zurück kehrt, wird sein Gastspiel im New Yorker Traditionsclub Village Vanguard überraschend zur Sensation: In einer Zeit, als Rock-Jazz und Free Jazz die Szene dominieren, stehen die Leute Schlange, um den 53-jährigen Tenorsaxofonisten aus der Gründerzeit des Bebop zu hören, der einst sowohl Sonny Rollins als auch John Coltrane inspiriert hat. Doch nicht nur junge Jazzfans, auch die Jazzelite selbst, in Gestalt von Charles Mingus, Cecil Taylor, Yusef Lateef, Julius Hemphill u.v.a., macht Dexter Gordon ihre Aufwartung. Dieser agiert - unterstützt von Woody Shaw (Trompete), Ronny Matthews (Klavier), Stafford James (Bass) und Louis Hayes (Schlagzeug) - in Bestform und brilliert mit ideenreichen, weit geschwungenen Melodiebögen und virilem, kraftvollem Ton. Das 1977 erscheinende Doppelalbum "Homecoming - Live At The Village Vanguard" markiert nicht nur Dexter Gordons Comeback, sondern - so meinen manche Chronisten - auch den Beginn der Bebop-Renaissance im Jazz, die wenige Jahre später in Wynton Marsalis eine junge Galionsfigur finden sollte.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Bubengeschichten". Unveröffentlichte Erzählung. Von Alois Brandstetter. Zum 80. Geburtstag des Autors. Sprecher: Günter Lieder. Gestaltung: Michaela Monschein Am 5. Dezember feiert der Schriftsteller Alois Brandstetter seinen 80. Geburtstag. Für den Ö1-Kunstsonntag hat er einen ganz besonderen Text geschrieben. Schon der Untertitel verrät, worum es gehen wird: Anmerkungen zu Peter Turrinis Kinderbuch "Was macht man wenn ... " Ein Schriftsteller schreibt also über den anderen. Beide trennt vieles, beide, und das macht diese Erzählung eindrucksvoll klar, verbindet aber auch vieles, nämlich die Erfahrungen einer nicht einfachen Kindheit in der österreichischen Provinz. Es ist ganz sicher kein Zufall, dass dieser Text mit folgendem Satz endet: "Das war die Rache der gehänselten Kinder ..." Alois Brandstetter 1974 bis 2007 Universitätsprofessur für Ältere deutsche Sprache und Literatur (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt). Werke (Auswahl): Zu Lasten der Briefträger (1974, Neuauflage: 2004), Vom Manne aus Eicha (1991), Die Zärtlichkeit des Eisenkeils (2000). Lebenszeichen (2018): Link: https://www.residenzverlag.com/autor/alois-brandstetter Zahlreiche Preise und Auszeichnungen (Auswahl): Kulturpreis des Landes Kärnten 1991, Adalbert-Stifter-Preis und Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2005), Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2018). Link: https://kaernten.orf.at/news/stories/2942025


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Jet Lag All Stars Radio Show

Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags, gesendet aus dem Ö1 Bügelzimmer im Wiener Funkhaus. Gestaltung: Robert Czepel, Rainer Elstner, Alexander Ach Schuh, Astrid Schwarz, Thomas Tesar, Elke Tschaikner, Christian Scheib und Klaus Wienerroither Die polnische Komponistin Agata Zubel ist zugleich als Sängerin bekannt. Regelmäßig ist sie auch auf österreichischen Bühnen zu erleben. Im Rahmen des Konzertes zum Erste Bank Kompositionspreis, dessen Trägerin sie heuer ist, stand sie auch selbst auf der Bühne. Frei nach Shakespeare rückte sie mit ihrem Monodram "Cleopatras Sond" eine starke Frauenpersönlichkeit ins Zentrum. Ebenso begeisterte Altmeister Friedrich Cerha, der mit über 90 Jahren immer noch mit Energie neue Werke schafft. Die Uraufführung des Abends stammte von Wolfgang Schurig, der mit "5 ostinati das vaterland zu besingen" nach Texten der Eisenacher Dichterin Daniela Danz die Frage stellte, was Europa zusammen hält.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Gemeinsam stark / zusammen schwach" Synchronisationsübungen für An- und Abwesende, wie auch für Klang und Sprache. Von Volkmar Klien Radio, eigentlich aber jede Form von Sendung, zentral von einem Masten aus, ist stets auch der Versuch, Menschen in gewisser Weise in ihrem Tun und Denken zu synchronisieren. Jemand setzt - zentral - einen Kristallisationspunkt um den herum sich, in Kommunion mit anderen, eben das Eine, die Gemeinschaft der Hörenden, ereignen kann. Hier trifft sich Radio mit Musik. Denn Musik und ihre Rezeption (auch ganz ohne Beteiligung von Aufnahme oder Übertragung) sind in diesen Hinsichten den Anordnungen rund um das Radio nicht unähnlich. Positionen werden eingenommen und hörbare Gemeinschaften zum Erklingen, in Resonanz gebracht. Volkmar Klien lotet in seiner Fernmeldeübung "Gemeinsam stark, zusammen schwach" Möglichkeiten zur Synchronisation vieler an fast ebenso vielen unterschiedlichen Orten durch Sprache, Prosodie und Melodie aus. Er verliert und findet, stärkt und schwächt, sich und die anderen, schüttelt Bedeutung aus den Klängen der Stimme und stützt dadurch doch den Fortschritt in der Zeit.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Gerhard Hafner Musikauswahl: Gerhard Hafner dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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