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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Spirituelle Jahresregenten 2018" - Schicksale, Leitbilder. Der Kirchenhistoriker Rupert Klieber spürt den Botschaften historischer Persönlichkeiten nach. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im kaum begonnenen Jahr 2018 runden sich die Todestage einiger bemerkenswerter Gestalten der europäischen Geschichte, nicht zuletzt des Alpen-Donau-Raumes. Die Palette reicht von den Salzburger Gründerheiligen Rupert und Erentrud von 718 bis hin zu den sogenannten evangelischen Pastoren-Märtyrern aus dem Baltikum von 1918, die Opfer der menschenverschlingenden russischen Revolution wurden. Sie verdienen es, dem Vergessen entrissen zu werden, weil sie zu ihrer Zeit Pioniere und Weichensteller für ganze Regionen waren oder aber exemplarische Lebensläufe verkörpern und damit stellvertretend die Erinnerung an das Schicksal Abertausender aufrechterhalten. Die Gedanken dieser Woche spüren den Botschaften nach, die sie uns Heutigen über die Jahrhunderte hinweg zurufen.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Ein Walzer von Jean Francaix, ein Ragtime für Hackbrett und ein als Indianer verkleideter Gitarrist. "Nicht nur Paganini hat neben seiner Musik auch seine Bühnenauftritte virtuos inszeniert: Der in Paraguay geborene Gitarrenvirtuose Agustín Barrios Mangoré trat - begeistert von den Ureinwohnern seines Landes - bei seinen Konzerten in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zuweilen als Indianer "Nitsuga (Agustín rückwärts) Mangoré" auf, in indianischer Tracht mit Federkopfschmuck".


08.55 Uhr

 

 

Heimspiel

Die Woche im RadioKulturhaus


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

Wenigstens eine Chance. Geschichte einer Kindesabnahme. Feature von Christine Pramhas. Anita B. ist keine, die es in ihrem Leben immer leicht gehabt hat. Und nicht immer hat sie den "richtigen Weg gefunden", wie es ihre Anwältin formuliert. Sie wurde als lernbehindert stigmatisiert, war drogensüchtig, infizierte sich mit HIV. Dennoch gelingt es der heute 43-Jährigen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie besiegt ihre Suchterkrankung, findet Arbeit, verliebt sich in einen Kollegen. Als sie wider Erwarten schwanger wird, freuen sich die beiden auf das Kind und wollen es gemeinsam großziehen. Im Dezember 2016 bringt Anita B. einen gesunden Jungen zur Welt. Das Jugendamt greift sofort ein und beantragt die Obsorge bei Gericht. Aber die zukünftigen Eltern geben nicht auf, allen Widerständen und Vorurteilen zum Trotz suchen sie sich Unterstützung und kämpfen vor Gericht um die Obsorge. Ein entlarvendes Fallbeispiel, an dem tiefgreifende Mängel in der Entscheidung von Pflegschaftsurteilen sichtbar werden, gerade im Umgang mit Menschen, die in manchem nicht der Norm entsprechen. Redaktion: Elisabeth Stratka Technik: Elmar Peinelt


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gäste: Julia Stemberger und das Ensemble Tango de Salón. Präsentation: Helmut Jasbar Feurig verspricht der heutige Ö1-Vormittag im RadioCafe zu werden, hat doch Helmut Jasbar die Schauspielerin Julia Stemberger und das Ensemble Tango de Salón zum "Klassik-Treffpunkt" geladen. Livemusik-Einstiege aus dem aktuellen Programm "Fein gehackt grob gewürfelt" werden also die Gespräche würzen. Beim angesprochenen ironisch-witzigen Abend, am 29.1. im Gläsernen Saal des Wiener Musikvereins, liest Julia Stemberger meisterliche und auch misslungene Rezepte von Julian Barnes, Woody Allen, David Sedaris u.a., die musikalischen Ingredienzen steuern die Komponisten Astor Piazzolla, Kurt Weill, Efim Jourist u.a. bei. In Wien geboren, absolviert Julia Stemberger Schauspiel- und Gesangsausbildungen bei Dorothea Neff sowie Eva Zilcher, erlernt Ballett, Jazz Dance und die Instrumente Block- und Querflöte sowie Klavier. Ihren ersten Erfolg im Film verzeichnet sie mit "Herzklopfen" im Alter von 19 Jahren, interessante Bühnenrollen folgen am Wiener Volkstheater, bei den Salzburger Festspielen, am Burgtheater Wien, in Hamburg und München sowie bei den Festspielen im niederösterreichischen Reichenau. Parallel zu ihren Bühnenauftritten wirkt Julia Stemberger in unzähligen Kino- und Fernsehfilmen bzw.-serien mit und wird mit einer Romy und einem goldenen Löwen ausgezeichnet. Immer wieder erarbeitet sie musikalisch-literarische Programme gemeinsam mit Ensembles wie den Österreichischen Salonisten, dem Streichquartett Sonare oder, so wie heute zu erleben, mit dem Ensemble Tango de Salón. Der in Linz geborene Peter Gillmayr spielt nach einem Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium für Violine als Orchester- und Kammermusiker in vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern. Als Gründer und Leiter des "Musiksommers Bad Schallerbach" und unterschiedlicher Musikformationen wird der Geiger 2014 mit der Kulturmedaille des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Heute ist Peter Gillmayr live im "Klassik-Treffpunkt" mit seinen Tango de Salón-Kollegen Andrej Serkov (Bajan), Guntram Zauner (Gitarre) und Roland Wiesinger (Kontrabass) sowie im Gespräch mit Julia Stemberger und Helmut Jasbar zu hören. Einen musikalisch-appetitanregenden Samstagvormittag wünscht Ihnen Ihr Kultursender Ö1!


11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Cold Sweat, oder: Let Me Freeze Again Es ist kalt. Man friert und zittert. Und hinter jedem Eiszapfen droht aufkeimendes Fieber. Henry Purcell lässt den Eisgeist, den "Cold Genius" mit wahrhaft eisigster Musik auftreten. Worauf es Ray Peterson böse erwischt und schon hat er "Fever".


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Turksib". Von Lutz Seiler. Mit Bernhard Schütz, Marina Frenk, Sergej Gladkich, Wladimir Gluchow, Sergej Glamosda, Halina Kühne, Komposition: Ole Schmidt, Regie: Thomas Fritz (MDR 2011). Für seine Erzählung "Turksib" wurde Lutz Seiler 2007 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Die Jury lobte Seilers Beitrag als "dichten, vielschichtigen Text aus uralter Zeit", als "Text von lyrischer Dichte und epischer Breite". Die "Turksib", die "Turkestan-Sibirische Eisenbahn", Ende der 1920er Jahre Prestigeprojekt des ersten sozialistischen Fünfjahrplans, ist nach dem Zerfall der Sowjetunion eine der wichtigsten Nord-Süd-Bahnverbindungen zwischen Russland und Kasachstan geblieben. Für den in der DDR aufgewachsenen Schriftsteller Lutz Seiler, der mit der Turksib auf Vortragsreise durch die endlose Steppe unterwegs ist, verwandelt sie sich in einer eisigen Winternacht in ein nicht mehr geheures, mythisches Gefährt. Begleitet von seiner Übersetzerin, einem Konsul sowie einem Dombraspieler und dessen 13-jähriger Tochter, einen auf dem Bahnsteig von fliegenden Händlern erworbenen Geigerzähler unterm Pullover, verliert er den Boden unter den Füßen. Die "Turksib" rattert ins Nichts, und ob Lebensreise, ob Höllenfahrt, er fährt mit ihr dahin ...


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Von Fanny Hensel über Pjotr Iljitsch Tschaikowsky zu Pierre Boulez - auf den Klaviertasten. Das Jahr hat zwölf Monate - eine Oktave in der Musik wird in unserem Kulturkreis in zwölf Halbtöne unterteilt. Musik zu den Monaten des Jahres: Bekanntes vom russischen Komponisten Tschaikowsky, weniger geläufiges, aber dafür umso feineres, von der deutschen Komponistin Hensel (geborene Mendelssohn), und als Kontrapunkt die "12 Notations" (1945) des damals 20-jährigen Pierre Boulez: zwölf Stücke mit jeweils zwölf Takten, alle zwölf Töne chromatisch, mit unterschiedlichem Charakter und kalendarisch-zyklischer Anlage.


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Greatest Hits III: Diagonal zum Thema: Unten drunter. Depots, Bunker, Keller. Präsentation: Peter Lachnit* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Jono Heyes Friends, "9 Pilgrims" Unter der Oberfläche kann man vieles finden: Im Keller wird Musik gemacht und werden Gegenstände gelagert; Kanalisation, Rohrpost und U-Bahnschächte bilden die unterirdischen Netzwerke der Großstadt; und in den Museumsdepots lagert weitaus mehr, als je in den Ausstellungsräumen gezeigt werden kann. Unterirdisch befinden sich Party- und Weinkeller, Katakomben und Verliese, Maschinen- und Schutzräume. All diese Orte sind vorhanden, aber meist verborgen. Ulrich Seidl hat in seinem Film "Im Keller" 25 verschiedene Verwendungen für unterirdische Privaträume gefunden, vom Bastel- über den Schießkeller bis zum Nazi- und S/M-Keller. Denn der Weg in den Untergrund kann auch ein Abstieg zu den dunklen Seiten sein - und zwar nicht nur symbolisch, sondern auch ganz real, wie die Fälle Priklopil und Fritzl gezeigt haben. Aber auch fern solcher Abgründe ist der Keller für die meisten Menschen ein unheimlicher und befremdender Ort. Erstausstrahlung: 13. Mai 2017


19.00 Uhr

 

 

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19.05 Uhr

 

 

Tao - aus den Religionen der Welt

"Von Meeresgöttinnen und Bergdämonen" - In 25 Minuten um die Welt. Anlässlich der Neueröffnung des Weltmuseums Wien führt "Tao" durch verschiedene Welten der Religion(en). Gestaltung: Kerstin Tretina Auf der Jagd nach verlorenen Schätzen und auf der Spur unbekannter Kulturen und Traditionen: Das neu eröffnete Wiener Weltmuseum gewährt in 14 Sälen Einblicke in Geschichten aus fernen Ländern. Und nicht selten erschließt die neue Schausammlung mit ihrer Vielzahl ethnografischer Exponate der Betrachterin oder dem Betrachter auch einen Zugang zu gänzlich anderen, religiösen Sinnwelten: beispielsweise von westafrikanischen Vodu-Kulten und vorbuddhistischen Dämonen im Himalaya über präkolumbianische, mesoamerikanische Rituale bis hin zu den Dschinn des Orient und den Geistern und Schutzgöttern der Südsee. In diesen kulturellen Kontexten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind unzählige Schöpfungsmythen und Deutungsweisen des Geheimnisses des Lebens entstanden - manche scheinen gar nichts gemein zu haben, andere sind sich erstaunlich ähnlich. Die Auseinandersetzung damit fördert und fordert jedenfalls immer wieder die Reflexion der Vorstellungen des "Eigenen" und des "Fremden", das kritische Hinterfragen von imperialistischen Denkmustern sowie das Aufarbeiten der Geschichte der kolonialen Gewalt. TAO führt durch diese verschiedenen Welten der Religion(en), anlässlich der Neueröffnung des Weltmuseums Wien.


19.30 Uhr

 

 

Resonanzen 2018 live

"Erasmus von Rotterdam. Lob der Torheit". La Capella Reial de Catalunya und Hespèrion XXI unter Jordi Savall. (Übertragung aus dem Großen Konzerthaussaal Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner Erasmus von Rotterdam, der wohl bedeutendste der Humanisten, hat stets vermieden, in dem Konflikt zwischen Luther und dem Papst eindeutig Partei zu ergreifen. "Er ist ein Aal, den niemand ergreifen kann, nur Christus allein", hat Luther einst über Erasmus gesagt. Gerade diese Gratwanderung des Erasmus zwischen den konfessionellen Fronten hat das der Nachwelt überlieferte Bild des großen Humanisten lange Zeit negativ geprägt. Keine der Parteien konnte und wollte ihn als einen der Ihren reklamieren. Für die einen galt er nur als Vorbereiter Luthers, der aber im entscheidenden Augenblick zu schwach gewesen sei, dem Reformator zu folgen. Für die anderen war er derjenige, dessen humanistisch-philologische Kritik der scholastischen Theologie Luthers Auftreten erst möglich gemacht und der danach Luther nicht eindeutig widersprochen habe. In seinem Programm "Lob der Torheit" widmet sich Jordi Savall gemeinsam mit der Capella Reial de Catalunya und Hespèrion XXI dem großen Humanisten Erasmus von Rotterdam und lässt Texte und Musik seiner Zeit in lebendigem Dialog miteinander treten. Es erklingt Musik u. a. von Henry du Bailly, Guillaume Dufay und Josquin Desprez. Dazu lesen die Schauspieler Karl Markovics und Markus Hering Texte von Erasmus von Rotterdam sowie Martin Luther.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Nachtbilder - Poesie und Musik

NAB 20.1.2018 "Chaos und Anfang". Von Marie-Thérèse Kerschbaumer. Es liest Pippa Galli. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser In dem Poem "Chaos und Anfang" finden die Erkenntnisse der Weltraumphysik und die Erinnerung an mythische Dichtung gleichermaßen ihren sprachlichen Ausdruck. In einer Synthese aus lyrischer Prosa und naturwissenschaftlichen Beschreibungen, aus antikem Mythos und Gegenwartsbild, versucht Marie-Thérèse Kerschbaumer eine Darstellung für das, was die Menschheit heute mit ganz neuen Mitteln erforscht. Marie-Thérèse Kerschbaumer, geboren 1936 nahe Paris studierte romanische und deutsche Philologie in Wien, wo sie seit 1971 als freie Schriftstellerin und Übersetzerin lebt.


23.00 Uhr

 

 

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23.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

Die Ö1 Jazznacht mit Gerhard Graml. Leonard Bernstein und seine lebenslange Begeisterung für den Jazz. Devin Grays "RelativE ResonancE" im November 2017 im Porgy Bess in Wien. 2018 wird das Jahr des Leonard Bernstein. 100 Jahre alt wäre der 1990 verstorbene Dirigent, Musiker und Pädagoge heuer geworden, und nicht nur die Welt der klassischen Musik verbeugt sich vor dem Maestro. Wynton Marsalis und sein Lincoln Center Jazz Orchestra, Nils Landgren, aber auch Dave Brubeck sowie Oscar Peterson stehen neben vielen anderen am Start, um Bernsteins Musikauffassung aus diversen Winkeln zu beleuchten. Neben den üblichen Highlights wie der "West Side Story" und "On the Town" treten da auch Überraschungen aus Lennys breitem Repertoire ans Tageslicht. Für den Allroundmusiker, der just zu der Zeit das Licht der Welt erblickte, als der Jazz selbst noch in den Kinderschuhen steckte, war dieses Genre der ultimative gemeinsame Nenner der amerikanischen Musik, und sie begleitete ihn ein Leben lang, ob er nun selbst in Jazzclubs in die Tasten griff oder Ornette Coleman und Charlie Haden andächtig im New Yorker Five Spot lauschte. Gerhard Graml erinnert an "Lennie" und präsentiert im Anschluss Musik des jungen US-Schlagzeugers Devin Gray, der mit seiner Band "RelativE ResonancE" in luxuriöser Besetzung (Chris Speed, Peter Madsen, Drew Gress) am 16. November 2017 im Rahmen des Jeunesse-Zyklus "Jazz Beyond" im Porgy Bess in Wien auftrat.


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Die Ö1 Jazznacht mit Gerhard Graml. Leonard Bernstein und seine lebenslange Begeisterung für den Jazz. Devin Gray's RelativE ResonancE im November 2017 im Wiener Porgy Bess; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten 2018 wird das Jahr des Leonard Bernstein. 100 Jahre alt wäre der 1990 verstorbene Dirigent, Musiker und Pädagoge heuer geworden, und nicht nur die Welt der klassischen Musik verbeugt sich vor dem Maestro. Wynton Marsalis und sein Lincoln Center Jazz Orchestra, Nils Landgren, aber auch Dave Brubeck sowie Oscar Peterson stehen neben vielen anderen am Start, um Bernsteins Musikauffassung aus diversen Winkeln zu beleuchten. Neben den üblichen Highlights wie der "West Side Story" und "On the Town" treten da auch Überraschungen aus Lennys breitem Repertoire ans Tageslicht. Für den Allroundmusiker, der just zu der Zeit das Licht der Welt erblickte, als der Jazz selbst noch in den Kinderschuhen steckte, war dieses Genre der ultimative gemeinsame Nenner der amerikanischen Musik, und sie begleitete ihn ein Leben lang, ob er nun selbst in Jazzclubs in die Tasten griff oder Ornette Coleman und Charlie Haden andächtig im New Yorker Five Spot lauschte. Gerhard Graml erinnert an "Lennie" und präsentiert im Anschluss Musik des jungen US-Schlagzeugers Devin Gray, der mit seiner Band "RelativE ResonancE" in luxuriöser Besetzung (Chris Speed, Peter Madsen, Drew Gress) am 16. November 2017 im Rahmen des Jeunesse-Zyklus "Jazz Beyond" im Porgy Bess in Wien auftrat.