Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Journal um acht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

5:00Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

5:03Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal

6:00Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

6:10Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Und vergib auch unseren Gläubigern". Gar nicht schuldhafte Gedanken macht sicher der Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche" Oliver Tanzer. - Gestaltung: Alexandra Mantler Schuld und Schulden gelten als sündhaft und für manche sogar als Fluch Gottes. Dabei ist die eine (Schuld) eine natürliche Förderkraft von Weisheit und Erkenntnis, und die anderen (Schulden) sind ein wichtiger Antrieb positiver wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Schuld und Schulden sollen also etwas Positives sein? Das klingt mehr als befremdlich in unseren Ohren. Das tut es aber nur, weil wir in einer Gesellschaft leben, die zu oft sinnlos straft und ziellos wegen allfälliger Vergehen Leid zufügt. Diese destruktiven Mechanismen werden von Kindheit an gelehrt und eingeübt, sie gehen aber an den Anforderungen der Realität vorbei. Wer hingegen Schuld als Antrieb zur Gabe und Schulden als einen Generator der menschlichen Erfindungskraft und Energie sieht, wird dem Geheimnis des Fortschritts näher kommen und Werte und Selbstwerte gerade dort entdecken, wo sonst nur Scham und Schande vermutet werden. Gar nicht so schuldhafte "Gedanken für den Tag" von Oliver Tanzer.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

7:33Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

7:52Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht

8:00Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Eine traditionsreiche Haustierrasse. Die Biologin Irene Hochrathner über das Altsteirer Huhn. Teil 4: Schlafplätze und Hackordnung Gestaltung: Lothar Bodingbauer Haushühner stammen aus dem chinesischen Raum, sie wurden bereits vor 4000 Jahren domestiziert. Sie kamen durch Phönizier, Griechen und Römer nach Europa. Bei uns haben sich in ländlichen Gebieten je nach Gegend individuelle Rassen weiterentwickelt, die zunehmend wiederentdeckt werden. Das Altsteirer Huhn, das Sulmtaler Huhn und das Nackthalshuhn sind drei österreichische Hühnerrassen, die als gefährdet gelten. Besonders das Altsteirer Huhn wird zunehmend in bäuerlichen Kleinbetrieben wiederentdeckt, da es als besonders stabile, wetterfeste und krankheitsresistente Rasse gilt. Es ist die Zweifachnutzung, für die die Tiere gehalten werden, für Eier und Fleisch gleichermaßen. Hybridrassen im Gegensatz dazu werden in der modernen Hühnerzucht spezialisiert gezüchtet: entweder als Mast- oder Legehennen. Im Vergleich zu Hybridhühnern legen die Altsteirer Hühner zwar weniger Eier, dafür aber bis ins hohe Alter.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

9:00Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiederverzauberung der Welt

Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (4). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Esoterikbranche brummt. 25 bis 30 Milliarden Euro setzen Astrologen, Raumenergetikerinnen, Wünschelrutengänger, Aura-Analytiker und Kristallheilerinnen allein im deutschen Sprachraum Jahr für Jahr um. Im Vergleich dazu: der Buchhandel kommt auf einen Jahresumsatz von gerade einmal 9 Milliarden. Bei allen inhaltlichen Differenzen: Die diversen esoterischen Schulen teilen einige "philosophische" Grundannahmen. Der Berliner Religionswissenschaftler Hartmut Zinser fasst die esoterischen Grundprinzipien so zusammen: "Alles im Kosmos steht mit allem in Verbindung, die verschiedenen Sphären sind durch das Analogie-Prinzip miteinander verbunden. ,Wie oben, so unten', so lautet eines der esoterischen Axiome, oder: ,wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos'. Für Atome, Alltagsgegenstände und die menschliche Psyche gelten aus esoterischer Perspektive die gleichen Gesetze und Regeln. Deshalb kann man durch geistige Energien, so glauben Esoteriker, auf die materielle Welt einwirken". Von den Wissenschaften belächelt und den Kirchen bekämpft haben sich esoterische Heils- und Erlösungslehren - vor allem seit dem krisenhaften Niedergang der christlichen Religionen - einen festen Platz in den Herzen und Hirnen der Menschen erkämpft. Einer Umfrage des Linzer Market-Instituts zufolge glauben 72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an die "Macht des Karmas", 60 Prozent an die Wirkungsmacht spiritueller "Kraftplätze" und immerhin noch 45 Prozent vertrauen den seherischen Qualitäten von Wünschelrutengängern, während nur 39 Prozent an den christlichen Gott und 20 Prozent an die Auferstehung Christi glauben. Warum aber sind esoterische Phantasmagorien so erfolgreich? Zum einen, darauf weisen Religionswissenschafter und Psychologen immer wieder hin, arbeiten Esoteriker an einer "Wiederverzauberung der Welt", was in Zeiten eines platten Materialismus verführerisch auf viele wirkt. Zum anderen befördert die Esoterik narzisstische Allmachtsphantasien - eine Reaktion auf archaische Angst- und Ohnmachtsgefühle. Esoterische Heilslehren führen zu einem Aufblähen des Individuums, sie sagen dem Menschen: Du bist alles, du kannst alles, das ganze Universum dreht sich um dich, und Engel oder andere Mächte des Lichts umkreisen dich wie ein Bienenvolk, wenn du nur die richtige - esoterische - Einstellung an den Tag legst". Und wer hätte das nicht gern, dass sich das ganze Universum um ihn dreht?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Steile Bewirtschaftung

Bergbauernbetriebe in Österreich (4). Gestaltung: Andreas Wolf Dass Menschen auf Bergen siedelten war das Ergebnis eines Verdrängungswettbewerbes um die besten Lagen in den Tälern. Heute werden die, oft aus Holz gebauten Höfe, als idyllische Postkartenensembles für den Fremdenverkehr in Szene gesetzt. Doch das Leben auf Bergbauernhöfen war Jahrhunderte lang überaus hart und entbehrungsreich. Im Winter waren die Höfe oft Monate lang von der Außenwelt abgeschnitten. In den oft bis zu 30 Personen umfassenden Hausgemeinschaften stand physische und psychische Gewalt an der Tagesordnung. Auf historischen Höfen lassen sich die Sozialdramen vergangener Zeiten an Hand von getrennten Küchen rekonstruieren. In diesem oft einzigen beheizten Raum war es stickig und heiß, dementsprechend brüteten dort auch Hühner. Der Gestank von Fäkalien durchdrang die Gehöfte, denn die wärmespendenden Ställe waren direkt mit den Häusern verbunden. Hunger und daraus resultierende Mangelerkrankungen waren ständige Begleiter. In manchen Regionen trug auch das Erbrecht zur Verelendung der Bauern bei. Der Alltag wurde von landwirtschaftlichen Tätigkeiten, einem strengen Katholizismus und Aberglauben bestimmt. Armenfürsorge gab es beinahe keine. Alte Mägde und Knechte gingen zur "Einlage". Dabei mussten sie von fremden Bauern mitversorgt und untergebracht werden. Dementsprechend schlecht wurden die "zusätzlichen Esser" oft behandelt. Mit der Hofübergabe verloren Altbauern ihre Machtstellung, weshalb sie diese häufig bis zuletzt hinauszögerten. Heute werden Bergbauernbetriebe in Katasterplänen erfasst. An Hand der u. a. zu bewirtschaftenden Fläche, der Klimazone und der Hangneigung erfolgt die Einteilung in Erschwerniszonen die als Bemessungsgrundlage für EU-Förderungen dienen. In den vergangenen Jahrzehnten vollzog sich in der Bergbauernwirtschaft ein Wandel von der Produktion zur Landschaftspflege. Durch die Beweidung hochgelegener Flächen wird das Auftreten von Hangrutschungen verhindert und die Verwaldung verzögert. Viele Betriebe versuchen ihre landwirtschaftlichen Produkte als Direktvermarkter zu verkaufen. Damit entgehen sie dem Preisdruck von Großhandelsketten. Ein weiteres Segment, dass viele Bergbauern für sich erschlossen haben ist der Tourismus. Häufig existieren Kooperationen mit lokalen Tourismusverbänden. Angeboten wird ein vielfältiges Programm, dass vom klassischen Urlaub am Bauernhof, bis zur Mithilfe auf Almen reicht.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Komponisten komplett!

Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch 200 CDs und zwei Bücher umfasste die Gesamtedition von Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffen. Die inhaltlich und kilomäßig gewichtige Box erschien zum 225. Todestag des Komponisten im Jahr 2016 und war das Ergebnis intensiver Archivrecherchen führender Musiklabels. Bereits in den vorangegangenen eineinhalb Jahrzehnten kamen zwei Gesamteditionen der Lieder von Franz Schubert heraus. Angelegt waren sie nach unterschiedlichen Ordnungsprinzipien: Nach Textdichtern, Themen, Liederjahren in der einen Version, nach Dichtern und Dichterkreisen in der anderen. Für Liebhaber und Experten klassischer Musik sind solche umfassende Werkausgaben ein unermesslicher Schatz, für die Musikgeschichte stellen sie äußerst wertvolle Dokumente dar. Bereits seit 1993 bemüht sich Schott Music, gemeinsam mit russischen Partnern die Gesamtedition von Peter Iljitsch Tschaikowski zu realisieren, schließlich gehört der russische Komponist zu den bedeutendsten und meistaufgeführten Künstlern weltweit. Erste Bände erschienen bald, doch dann ruhten die Bemühungen. Man wollte das Projekt überarbeiten und möglichst alle einschlägigen russischen Institutionen mit einbeziehen. Mittels eines deutsch-russischen Kooperationsvertrags konnte man sich die ideelle und wirtschaftliche Unterstützung des russischen Staates sichern. Die Experten sind zuversichtlich, dass sie nun alle Anforderungen einer modernen wissenschaftlichen Gesamtausgabe erfüllen können. 120 Bände soll die Edition umfassen und mit russischen und englischen Texten erscheinen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

9:57Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

10:00Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Die Ö1-Hörer/innen wählen ihre Interpretation: Live und via E-Mail ist die Meinung der Hörer/innen zu fünf verschiedenen Aufnahmen von Chopins berühmtem Fantaisie-Impromptu op. 66 gefragt. Frédéric Chopins Fantaisie-Impromptu op. 66, dessen ungewöhnlicher Doppeltitel als Hinweis auf einen besonders "freien", wie aus dem Stegreif improvisierten Charakter dieses Stücks verstanden werden kann, hat eine ganz klare Form: A-B-A plus Schluss, wobei im Mittelteil ein lyrischer Gesang ertönt, umgeben von virtuosen Girlanden, Läufen, Akkorden im A-Teil. Die Interpret/innen gestalten schon das Tempo dieser beiden Teile unterschiedlich: beginnen schnell und werden im Kontrast dazu extrem langsam im Mittelteil oder gestalten auch den lyrischen Mittelteil im Tempo eher zügig, andere wieder beginnen schon mit starken Rubati, Temposchwankungen, die den "rasenden" Charakter des A-Teils reduzieren. Und auch zur Frage, wie fließend oder doch fein artikuliert diese üppigen Läufe Chopins klingen sollen, gibt es unterschiedliche Ansichten. Aufnahmen von 1964 bis 2007 im Vergleich.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten

11:00Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Petropolis. Die große Reise der Mailorder-Braut Sascha Goldberg". Von Anya Ulinich. Aus dem Russischen von Pieke Biermann. Es liest Irene Colin. Gestaltung: Friederike Raderer. Sascha Goldberg, die kleine Russin mit der schokoladefarbenen Haut - eine Reminiszenz aus den Tagen der ersten Weltjugendfestpiele in Moskau - hat die Nase voll von den Träumen ihrer Mutter. Sie will keine berühmte Malerin werden, und so lässt sie ihr Studium an der Kunsthochschule sausen und meldet sich bei der Partnervermittlung "Amors Bogen". Sie hofft, sich einen gutaussehenden, begüterten, freundlichen Amerikaner zu angeln, um mit ihm in den USA zu leben.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

11:57Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

13:00Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

13:55Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

14:00Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Mailands vergessenes Opernhaus: Aus der Geschichte des Teatro Dal Verme Lange währte sie nicht, die Zeit, in der das 1872 eröffnete Teatro Dal Verme dem Teatro alla Scala Konkurrenz machte. Aber es war eine Zeit mit scharf umrissenem Programm: Man spielte Meyerbeer, Halévy und Russisches (dirigiert von Franco Faccio), bot einem Amilcare Ponchielli Wirkungsmöglichkeiten, förderte die jüngste italienische Komponistengeneration. So sind "Le Villi" von Giacomo Puccini und "Pagliacci" von Ruggero Leoncavallo im Teatro Dal Verme uraufgeführt worden, von Leoncavallo auch die interessanten "Medici". Als "La vedova allegra" kam Léhars "Lustige Witwe" an diesem Mailänder Theater zur italienischen Erstaufführung, spätere Premieren wie "Cin Ci La", die Operette mit Musik von Virgilio Ranzato, weisen freilich bereits den Weg in den künstlerischen Niedergang.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Bücherretter Neben Ärzten, Journalisten, Lehrern und Köchen "ohne Grenzen", haben sich nun auch Restauratoren zusammengefunden, die ihre Arbeit tun wollen unabhängig von Sprache und Kultur. Ins Leben gerufen hat diesen Verein Patricia Engel, eine Wissenschaftlerin und Restauratorin an der "Donau-Universität Krems". Auch in österreichischen Archiven und Bibliotheken soll das Bewusstsein geschärft werden, die eigenen Objekte zu schützen. Gestaltung: Stefan May Dinge des Lebens: der Strohhalm. Gestaltung: Anna-Luisa Mahaffy


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Über Frischluftschnapper und Stubenhocker Rudi hat in der Ankündigung über die aktuelle Bewusst-gesund-Schwerpunktwoche etwas höchst Besorgniserregendes gelesen: wieder einmal scheinen die Damen und Herren zu glauben, Kinder und Welpen kritisieren zu müssen. Nicht bloß für mangelnde Schreib- und Lesekünste, sondern auch dafür, dass die meisten kaum an der frischen Luft seien. Und wenn, dann nur ganz kurz. Spielen Kinder wirklich lieber drinnen als draußen? Und liegt es überhaupt an ihnen, das zu entscheiden? Rudi fragt nach. Jonas: "Das entscheiden oft die Eltern, ob wir rausgehen oder drinnen bleiben. Meist hängt es vom Wetter ab, aber auch von meiner Laune. Wenn ich viel Energie habe, mag ich lieber raus: wenn ich müde bin, mag ich drinnen sein und schlafen." Karla: "Ich finde, das stimmt nicht, dass Kinder lieber drinnen bleiben, weil meine ganze Familie geht gern raus und mein Bruder will immer noch länger bleiben, wenn wir am Spielplatz sind." Gestaltung: Barbara Zeithammer


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten

16:00Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit

16:05Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Meteore, Kometen und kosmische Katastrophen Gestaltung: Anna Masoner Zwischen den Planeten ist der Weltraum nicht einfach leer. Den dazwischen fliegen in unserem Sonnensystem auch allerlei größere und kleinere Steinbrocken herum. Und ein Teil davon landet auch auf der Erde. Man schätzt dass täglich 50 Tonnen auf der Erdoberfläche eintreffen. Diese Gesteinsbrocken nennt man Meteoriten und wenn sie auf der Erde einschlagen, hinterlassen sie oft mächtige Abdrücke. Daniel Weselka vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung reist gern zu diesen Spuren und verrät den Ö1 Kinderunireportern Luka, Moshe, David und Flavio was die mit Dinosauriern zu tun haben.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

16:55Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf

17:00Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

17:09Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

Neugestaltung Wien mit Gauforum und "Baldur-von-Schirach"-Insel


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Nabil (Alfred Goubran) und Thekla The Freewheelin' heben alte Schätze Der Schriftsteller und Musiker Alfred Goubran hat, nach drei Alben mit eigenen Songs, zehn Lieblingslieder aus der Musikgeschichte interpretiert - meistens alleine mit der Gitarre, fallweise assistiert von dem Cellisten Lukas Lauermann und dem Gitarristen Hannes Wirth. Darunter sind Blues-Standards und Folk-Traditionals, Jacques Brels "Port of Amsterdam" und nicht weniger als vier Titel aus dem Repertoire von Bob Dylan. Dem (Damals-noch-nicht-)Literaturnobelpreisträger hat letztes Jahr auch die Jazz-Sängerin Thekla Wagner mit ihrer Band "The Freewheelin'" ein halbes Album geweiht - die andere Hälfte war Kompositionen von George Gershwin gewidmet.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das medizinische Wundermittel des 20. Jahrhunderts. Mit Heinz Burgmann, Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Noch vor 100 Jahren waren bakterielle Infektionskrankheiten wie Scharlach oder Lungenentzündung ein sicheres Todesurteil. Heute können diese Krankheiten rasch und gut geheilt werden - mittels Antibiotika. Penicillin, das erste Antibiotikum und daher oft synonym verwendet, gilt als eine der wichtigsten Entdeckungen der Medizingeschichte. An deren Anfang stand der Zufall: im September 1928 hatte sich in den Petrischalen des Bakteriologen Alexander Fleming unbeabsichtigt Schimmelpilz ausgebreitet. Statt die "verdorbenen" Bakterienkulturen zu entsorgen, bemerkte der aus Schottland stammende Mediziner, dass rund um den Pilz "Penicillium notatum" der Bakterienrasen verschwunden war. Seine Erkenntnis, dass Penicillin "ein wirksames antiseptisches Mittel sein könnte", fand jedoch kaum Beachtung. Erst mehr als ein Jahrzehnt später gelang es dem Pathologen Howard Florey und dem Biochemiker Ernst Chain den Wirkstoff zu isolieren, beim Menschen anzuwenden und damit seine therapeutische Wirkung zu beweisen. Die Massenproduktion durch die US-amerikanische Pharmaindustrie setzte in Folge des Zweiten Weltkrieges ein. Durch die Rettung zehntausender verwundeter Soldaten errang Penicillin seinen Ruf als Wunderwaffe. Die wie ein Wunder erscheinende Wirkung führte allerdings auch dazu, dass Antibiotika in den folgenden Jahrzehnten übermäßig und oft unnötigerweise verabreicht wurden. Mit den Folgen kämpft man heute: immer mehr Bakterienstämme sind gegen Antibiotika resistent.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal

18:00Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Migration, Integration und Desintegration waren Themen einer viertägigen Veranstaltung, auf der Wissenschaftlerinnen, Stakeholder sowie Vertreter/innen von NGOs und aus der Migrationscommunity zu Wort kamen. Gestaltung: Lise Abid An der Donau-Universität Krems befasste sich das 10. Dialog-Forum mit den allgegenwärtigen Themen "Migration und Integration" und stellte Fragen auf etwas andere Art: Was hat es mit der "Flut von Migrant/innen" auf sich? Wie steht es wirklich um die Gründe von Wanderungsbewegungen: Konflikte und Armut, Perspektivlosigkeit daheim oder überzogene Erwartungen an Europa? Wo geschieht Integration, wo Desintegration, wie kann man den realen Problemen sinnvoll begegnen? Und wovon hängt es letztendlich ab, ob Integration von Migranten und Geflüchteten gelingt? Einfache Antworten gibt es nicht, doch an Lösungen muss gearbeitet werden.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell

18:55Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

19:00Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Rolle von Viren in der Evolution Von Birgit Dalheimer Bei Viren denken die meisten an Erreger mehr oder weniger schlimmer Krankheiten. Doch etwa die Hälfte des menschlichen Erbguts besteht aus DNA, die ursprünglich von Viren stammt. Das war eines der eher überraschenden Ergebnisse bei Entzifferung des menschlichen Genoms Anfang des Jahrtausends. Seither suchen Wissenschaftler in verschiedensten Tierarten nach DNA-Sequenzen viralen Ursprungs. Dank neuer Methoden funktioniert das immer schneller und effizienter. Fündig werden die Forscher fast überall. Sie schließen daraus, dass Viren eine entscheidende Rolle in der Evolution gespielt haben müssen. Unzählige Male in der Lebensgeschichte hat sich das Erbgut von Viren in das ihrer Wirte eingebaut, wurde fester Bestandteil davon und hat damit zu neuen Eigenschaften verholfen. So waren Viren etwa bei der Entstehung der Plazenta - des Mutterkuchens - wichtig, waren an der Entwicklung des Gehirns beteiligt und sorgten dafür, dass Organismen andere Viren abwehren können.


19.30 Uhr

 

 

Festival Allegro Vivo 2018

Academia Allegro Vivo, Dirigent und Violine: Vahid Khadem-Missagh; Thomas Selditz, Viola. Gottfried von Einem: Konzert für doppeltes Streichorchester op. 10 * Wolfgang Amadeus Mozart: a) Sinfonia Concertante Es-Dur KV 364; b) Symphonie g-Moll KV 550 (aufgenommen am 16. September in der Bibliothek des Stiftes Altenburg). Präsentation: Gustav Danzinger


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Es wird besser" - Rosa Lyon im Gespräch mit Alena Buyx, Medizinethikerin Neue Technologien und Fortschritte etwa in der Medizin wurden bisher in "gut" und "böse" eingeteilt. Chemotherapie ist gut, Atombomben sind böse. Das geht heute nicht mehr, sagt Alena Buyx, Mitglied des Deutschen Ethikrates. Die Atomtechnik ist nicht nur "böse". Die Spielregeln hätten sich grundlegend geändert, jede Entwicklung, so klein sie auch sein mag, müsse in allen Details und Aspekten immer wieder neu bewertet werden. Alena Buyx forscht an der Technischen Universität München zu den ethischen Fragen von Innovation, also auch Big Data, Algorithmen, Apps und Social Bots im großen Feld Gesundheit und Medizin. "Apps können etwa wunderbar dabei helfen, das Leben besser, schneller, entspannter, kurz zufriedener zu verbringen. Werden die Daten jedoch dazu benutzt, mich zu manipulieren oder mich für Verhalten zu strafen, so ist mein Leben weniger frei, weniger entspannt, kurz unglücklicher." Im Gespräch mit Rosa Lyon meint Buyx, es sei bemerkenswert, wie groß unsere Angst vor technischen Neuerungen ist, wir sie aber gleichzeitig so nahe an uns heran lassen. Das zeige, wie wichtig eine ethische Debatte zu technischen Neuerungen sei. Alena Buyx ist überzeugt: im Großen und Ganzen wird die Welt besser.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal

22:00Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Wiederverzauberung der Welt. Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (4). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Steile Bewirtschaftung. Bergbauernbetriebe in Österreich (4). Gestaltung: Andreas Wolf Komponisten komplett! Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

23:00Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2018: Laute Bilder von Christof Dienz. Gestaltung: Patrizia Jilg "Wir leben in einer Zeit von lauten Bildern", so der Komponist Christof Dienz. "Alles ist aggressiv vervisualisiert, niemand kann sich entziehen, das Smartphone brennt Löcher in die Netzhaut und aus allen Bildschirmen dieser Welt brüllt es grell heraus, doch die Projektoren von heute hauchen nur noch leise vor sich hin oder sind total still". In dem audiovisuellen Stück "Laute Bilder" sollten die alterwürdigen Maschinen demgegenüber im Mittelpunkt stehen. Elektronisch verstärkt erhoben die diversen Super 8-, 16mm- und Dia-Projektoren unter der Leitung des Filmexperimentalisten Pepi Öttl lautstark ihre Stimme, während sie gleichzeitig Bilder an die Wand warfen. Begleitet wurden sie dabei vom Tiroler Ensemble für Neue Musik TENM, Christof Dienz (verstärktes Fagott mit Effekten) und Lukas König (Drums, Synthesizer und Rap), - im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Klassik und elektronischer Club Musik.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

0:00Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1:00Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten