Jetzt läuft auf Ö1:

On stage

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Das Höchste und das Weiteste" - Zum 100. Geburtstag von Leonard Bernstein macht sich Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks, Gedanken zu und von dem Menschen und Musiker. - Gestaltung: Alexandra Mantler Leonard Bernstein, am 25. August 1918 als Sohn jüdisch-ukrainischer Einwanderer in Lawrence, Massachusetts, geboren und ursprünglich Louis genannt, wird nicht nur von Roland Ropers als einer "der großen, tief religiösen und mystisch verankerten Künstler des 20. Jahrhunderts" beschrieben. Von seiner Komposition MASS, einer Art Gottesdienst, bei dem einiges außer Kontrolle gerät, über seine Sinfonie Nr. 3, Kaddish genannt, nach dem jüdischen Totengebet, bis zu seiner Verehrung für den jüdisch-christlichen Gustav Mahler zeigt sich Leonard Bernstein als spiritueller Mensch und Musiker. "Stille ist unsere innerlichste Art des Tuns", sagte er einmal. Und: "Wir erreichen das Höchste in Meditation, das Weiteste im Gebet. In Stille ist jedes menschliche Wesen fähig der Größe. Frei von Erfahrung von Feindseligkeiten, ein Dichter, und am ähnlichsten einem Engel. Doch Stille verlangt eine tiefgründige Disziplin, man muss sie sich erarbeiten, und sie gilt uns umso mehr darum als kostbarster Schatz". Reinhard Scolik, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks mit einer großen Liebe zur Musik, hat sich seit seiner Jugend mit dem Menschen und dem Musiker Leonard Bernstein auseinandergesetzt. Zum 100. Geburtstag des Weltkünstlers hat er sehr persönliche Gedanken zu und von Leonard Bernstein gesammelt.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Seltene Papageien, Leguane und Schildkröten im Fluggepäck. Anton Weissenbacher vom Tiergarten Schönbrunn spricht über den Schmuggel von artengeschützten Tieren. Teil 4: Internationale Vernetzung Gestaltung: Renate Pliem Im Tiergarten Schönbrunn landen immer wieder artengeschützte Tiere, die aus unterschiedlichen Ländern geschmuggelt und vom Zoll beschlagnahmt wurden. Die Schmuggler sind sehr erfindungsreich, wenn es darum geht, lebende Tiere in Gepäcksstücken zu verstecken, seien es Papageien, Nashornleguane oder seltene Schildkrötenarten. Anton Weissenbacher, zoologischer Abteilungsleiter im Tiergarten Schönbrunn, schildert spannende Fälle von Tierschmuggel und beschreibt, was mit diesen Tieren nach der Beschlagnahme passierte. Innerhalb kürzester Zeit musste ein Expert/innenteam gebildet werden, das die Tiere betreute. Manche "Schmuggeltiere" konnten im Tiergarten erfolgreich nachgezüchtet werden, die Rotspiegel- und Jamaikaamazonen entwickelten sich sogar aus beschlagnahmten Eiern.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Oh ... Superman

Die Rollen, Sorgen und Pflichten des Mannes (4). Gestaltung: Hans Groiss Die Grenzen der Geschlechter verschwimmen zunehmend. Das ist für viele Menschen ein Vorteil und für viele ein Nachteil. Einst erworbene Privilegien müssen verabschiedet werden und das verunsichert. Manche Männer haben das Gefühl sie fallen aus einem System und nehmen deshalb Opferhaltung an. Manche Männer aber finden die Emanzipation aller Menschen wichtig - unabhängig welchen Geschlechts, welcher Herkunft und welchen Glaubens. In den Frauenbewegungen der letzten Jahrhunderte konnte im Kampf um Leben und Tod vieles für "die" Frau - die es laut Simone de Beauvoir so nicht gibt - erreicht werden. Sicherlich noch lange nicht alles, aber: "den" Mann gibt es so auch nicht, dennoch bedienen wir uns im Mangel neuer Geschlechter-Definitionen tradierten Zuschreibungen. Neben suggerierten Generationenkonflikten, Migrationsbewegungen, Digitalisierung und dem Gefühl der Visionslosigkeit soll etwas nachgeholt werden, was verabsäumt wurde. In einer Welt, die undurchschaubar scheint, mangelt es aber an symbolischen Väterfiguren. Durch künstliche Befruchtung sehen sich viele Männer in die Rolle des Samenspenders gedrängt. Diese und viel andere Verunsicherungen torpedieren die alten Rollenbilder endgültig und das bedeutet Angst, wenn es sonst keinen Halt gibt. Extremsport, Bodybuilding, Körperschmuck, Nahrungsergänzung, Penisverlängerung ? und, und, und: dem Markt - selbst von Männern dominiert - gefällt's. Ein Schuss ins eigene Knie und das ohne ausreichend entwickelte Gendermedizin. Bevor Geschlechtergrenzen unhinterfragt aufgelöst werden, sollte überlegt sein, was überhaupt aufzulösen ist. Die feministische Theorie hat diese Arbeit begonnen, aber vollendet ist sie nicht. Geht es um Supermänner? In gegenwärtigen Playboy-Ausgaben werden Appelle ausgesandt wie "Männer werdet Feministen" oder Fragen gestellt wie "Wann ist ein Mann ein Mann?". Diese Textzeile von Herbert Grönemeyer titelt eine Streitschrift von Cooper Hefner, dem Sohn des Magazin-Erfinders. Aber auch alle anderen Tageszeitungen, Magazine und TV-Dokus und Diskussionen suchen den Mann - spätestens seit #MeToo. Hans Groiss spricht mit Menschen aus Wissenschaft und der Kunst - gleichgültig welchen Geschlechts - und möchte herausfinden, welche Helden-Rollenbilder es gibt und was sie taugen. Der Wolf in der Großstadtsteppe? Der Bub, Junge und Sohn? Das Opfer aus der Arbeiterklasse und der Bonze im neoliberalen Glaspalast mit masochistischer Lust? Der Sportler und der Krieger? Der König und der Prinz? Und schlussendlich: was ist eigentlich "er"? Versuchen wir uns an einer Pipi Langstrumpf für Männer!


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Ökonom der Innovation

Joseph Schumpeter und die schöpferische Zerstörung (4). Gestaltung: Richard Brem An großen Ambitionen hat es Joseph Schumpeter zeitlebens nicht gemangelt: "Schon früh hatte ich drei Ziele: der größte Ökonom der Welt, der größte Reiter Österreichs und der beste Liebhaber Wiens zu werden", pflegte er Gesprächspartnern gegenüber gerne zu bemerken. Um dann die Pointe nachzureichen: "Mit den Pferden hat es allerdings nicht so gut geklappt". Ob Schumpeter sein Ziel, der größte Ökonom der Welt zu werden, auch wirklich erreicht hat, ist umstritten. In jedem Fall ist er der Ökonom mit der schillerndsten Biographie. Er war der jüngste Universitätsprofessor und auch der jüngste Finanzminister Österreichs - der von diesem Amt allerdings auch bald wieder zurücktreten musste. Im Anschluss daran gründete Schumpeter, der das Leben eines Dandys, Frauenhelden und Provokateurs führte, eine Bank, mit der er zunächst ein Vermögen verdiente und die er schließlich in den Konkurs führte. Die Stationen seines abenteuerlichen Lebens führten ihn über Graz, Wien, Czernowitz, London, Kairo und Bonn letztlich nach Harvard, wo er mit seinen Lehrveranstaltungen und Büchern die Wirtschaftswissenschaften entscheidend mitprägte. Dennoch geriet der 1950 verstorbene Schumpeter als Ökonom in den vergangenen Jahrzehnten etwas ins Hintertreffen und in den Schatten der Kontroverse zwischen der Wirtschaftsphilosophie von Keynes auf der einen und der von Hayek auf der anderen Seite. Erst mit dem Aufkommen von Internet und digitaler Ökonomie hat Schumpeters Werk eine Renaissance erfahren. Seine zentrale Erkenntnis: dass sich der Kapitalismus durch neue Produkte und Technologien und einen durch sie angetriebenen Prozess der "schöpferischen Zerstörung" ständig neu erfindet und dass dabei nicht so sehr der Kapitalist, sondern der findige Entrepreneur eine Schlüsselrolle spielt, hat seit Bill Gates, Steve Jobs und Elon Musk neue Aktualität bekommen. Richard Brem zeichnet den Lebensweg und das Lebenswerk des Ausnahme-Ökonomen nach und geht auch der Frage nach, wie lebendig Schumpeters Ideen heute in seinem Heimatland Österreich sind.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Brennend vor Liebe zur Musik

Leonard Bernstein: Komponist, Dirigent und Showman (4). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Er war ein Universalgenie - charismatisch, impulsiv und voller Leidenschaft für die Musik: Der US-amerikanische Komponist, Dirigent und Pianist Leonard Bernstein. Am 25. August wäre der 1918 in Lawrence, Massachusetts als Sohn einer russisch-jüdischen Einwandererfamilie geborene Künstler einhundert Jahre alt geworden. Als Musiker war Leonard Bernstein ungeheuer vielseitig: Er komponierte Symphonien, Kammermusik und Opern, Film-, Ballett- und Broadwaymusik. Zu seinen erfolgreichsten Bühnenwerken zählen die Musicals On The Town, Candide und - vor allem - West Side Story. Als Dirigent arbeitete er mit allen bedeutenden Orchestern der Welt, darunter immer wieder auch mit den Wiener Philharmonikern. Für Bernstein - und auch das machte ihn zu einer Ausnahmeerscheinung - gab es keinen Unterschied zwischen "ernster" und "leichter", sondern nur zwischen "guter" und "schlechter" Musik. So meinte er einmal: "Es gibt guten Bach u-n-d guten Bob Dylan" - eine Haltung, die so manchen Klassikpuristen verstörte. Die Begeisterung für Musik hatte Leonard Bernstein schon als Bub erfasst. Seinen Klavierunterricht musste er sich aber selbst finanzieren, denn Vater Samuel war von den musikalischen Ambitionen seines Sohnes alles andere als begeistert. Viel lieber hätte er ihn als Nachfolger in der Drogerie gesehen, die er sich in Boston aufgebaut hatte. Doch "Lenny" war an Haar- und Schönheitspflegeprodukten nicht interessiert, verfolgte konsequent seinen eigenen Weg und studierte an der Harvard-Universität Klavier und Komposition. 1943 hatte er seinen ersten großen Auftritt als Dirigent der New Yorker Philharmoniker, als er kurzfristig für den erkrankten Bruno Walter einsprang. Sein Vater war an diesem großen Tag dabei; und als ihn ein Journalist darauf ansprach, warum er denn dereinst die Klavierstunden seines Sohnes nicht hatte zahlen wollen, antwortete er schlagfertig: "Ja woher hätte ich denn wissen sollen, dass aus ihm Leonard Bernstein wird?" Ehrgeizig, begeisterungsfähig und wissbegierig sollte dieser ein Leben lang bleiben. Und Leonard Bernstein war zudem ein ungemein begabter und leidenschaftlicher Lehrer, der es liebte, sein Wissen an die junge Generation weiterzugeben. Durch die Fernsehsendung "Young People's Concerts" erschloss er mit viel pädagogischem Talent einem breiten Publikum die Welt der Musik. Wie viele Künstlerpersönlichkeiten war auch Leonard Bernstein ein Zerrissener: Auf Phasen exzessiver Lebensgier folgten Zeiten tiefer Depression und Angst vor künstlerischem Versagen. Das vielstrapazierte Bild einer Kerze, die an beiden Enden brennt, passte wohl auf wenige so gut wie auf diesen Menschen mit seiner völligen Hingabe an die Musik.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Richard Wagners "Ring des Nibelungen" und die Schweizer Alpen. Gut 15 Jahre seiner Schaffensspanne verbrachte Richard Wagner in der Schweiz. Hier entstanden unter anderem die Dichtung und große Teile der Musik zum "Ring des Nibelungen". Werke, die er "dort empfing im ruhigen, herrlichen Schweizerlande, dort, mit dem Blick auf die erhabenen, goldbekränzten Berge", wie er schreibt. Die gigantischen Dimensionen der Schweizer Alpen, die Wagner häufig in anstrengenden Bergtouren aufsuchte, haben ganz wesentlichen Einfluss auf sein Magnum Opus gehabt, diese "geistig riesige Bergkette", wie Franz Liszt klug erkannte.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Obsession". Von Hitomi Kanehara (aus dem Japanischen von Sabine Mangold). Es liest Konstanze Breitebner. Gestaltung: Friederike Raderer. Rin ist 22, Schriftstellerin und frisch verheiratet. Sie hat beschlossen, eine gute, traditionelle Ehe zu führen. Aber mit dieser Entscheidung hat sie bereits ihr Leben - und das ihres Mannes - ruiniert, ohne es zu wissen.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Das Aris-Quartett ist ab Herbst 2018 bis 2010 "New Generation Artist" der BBC. Damit reiht sich das Ensemble aus Frankfurt in eine Reihe großer Künstler ein, darunter Lisa Batiashvili, Nicolas Altstaedt, das Artemis Quartett und das Belcea Quartett. Im Herbst bringt das Quartett beim deutschen Label Genuin Classics eine Einspielung mit Streichquartetten von Schostakowitsch und Schubert heraus, welche von einschneidenden Erlebnissen der Komponisten geprägt sind.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Der Überzeugungsweltmeister: Leonard Bernstein musiziert Vokalmusik. Überall: Leonard Bernstein, zur 100. Wiederkehr des Geburtstags: CD-Editionen, Bildbände, nicht zum ersten Male mit sehr Privatem. Sogar zu Neueinspielungen großformatiger Bernstein-Kompositionen, die vormals nicht reussieren wollten, gibt das Jubiläum Anlass. Aber was bleibt uns wirklich von diesem ruhelosen Universaltalent? Jedenfalls sein exzessiver Überzeugungs- und Überredungswille bei der vielen unterschiedlichen Musik, die ihm als nachschöpfender Musiker am Herzen lag. Auch abgesehen von Bernsteins Parforce-"Falstaff" sowie dem sich dem Schmalz nicht verweigernden "Rosenkavalier", je mit den Wiener Philharmonikern, gibt es so vieles, das neu gehört werden will! Natürlich Gustav Mahler, von Bernstein immer neu mit Herzblut erfüllt, natürlich Ludwig van Beethoven, mit dessen Himmelstürmendem sich Bernstein identifizieren konnte. Joseph Haydn wiederum brachte die "down-to-earth"-Seite des Maesto heraus, und Richard Wagner, der Zwiespältige, war sein ewiger Reibebaum - zunächst um dies und das, zuletzt um "Tristan und Isolde" hat Leonard Bernstein gerungen. Und natürlich muss auch der mit körperlichem Volleinsatz am Flügel agierende Lied-"Begleiter" Bernstein in Erinnerung gehalten werden.


15.30 Uhr

 

 

Moment

In die Vollen und dann abräumen. Kegeln zwischen Randsport und selten gewordenem Hobby "Nur nicht hudeln", rät der erfahrene Spieler dem Nachwuchstalent. Kegeln verlangt Präzision. In Kegelvereinen wird derzeit für die mit September beginnende Saison trainiert. Auch im Extrazimmer oder Keller so mancher Gasthäuser verbirgt sich eine Bahn. Im Garten vielleicht sogar eine zum Schmirageln - eine aussterbende, verwandte Sportart. Zu Besuch bei Sportkeglern und begeisterten Hobbyspielern. Gestaltung: Elisabeth Stecker Rätsel des Alltags: Miriam Hübl


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wie unser Kontinent zu seinem Namen kam Tony Terrier hat behauptet, dass Europa durch einen Stier entstanden ist. Rudi glaubt ihm kein Wort und wobbelt sofort zur Universität Wien. Dort trifft er die Sprachwissenschaftlerin Sonja Schreiner. Sie kennt viele alte Erzählungen und erklärt dem Radiohund was der Stier mit dem Kontinent zu tun hat. Sonja Schreiner, Institut für Klassische Philologie: "Wir sollten über die Sage von der Europa sprechen. Man wundert sich vielleicht darüber, dass man Europa ja eigentlich als den Kontinent kennt, auf dem viele von uns zuhause sind. Das war aber nicht immer so. Jeder der Kontinente, die es auf unserem Planeten gibt, hat eine bestimmte Ursprungsgeschichte. Afrika heißt Afrika, weil es da ein lateinisches Wort gibt, das steht für schwarz und viele Menschen. Und in Afrika haben viele Menschen eben schwarze Hautfarbe. Australien ist ganz weit unten im Süden auf der Weltkugel - auch da gibt es ein lateinisches Wort, das den Süden andeutet. Amerika heißt Amerika, weil Amerigo Vespucci für ganz viele Entdeckungen vor allem in Südamerika verantwortlich ist. Asien hat mit dem Sonnenaufgang zu tun und Europa, ja da steckt eine ganz hübsche Prinzessin dahinter, die nicht aus Europa kommt." Gestaltung: Hanna Escobar-Brandner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Über Glauben, Erfahrungen und Erwartungen Gestaltung: Ute Maurnböck Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus: in jeder Gesellschaft gibt es Religionen und Glaubenssätze. Manche sind staatlich anerkannt, andere nicht. Die Pastafari etwa bemühen sich darum, dass ihre Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich gesetzlich als religiöse Bekenntnisgemeinschaft anerkannt wird. Was wer glaubt oder nicht glaubt, erzeugt heftige Diskussionen. Das Ö1 Kinderuni-Team, Hanife Ekinci, Zeren Rukiye Ekinci, Juliana Pineda, Melinda Tarmann und Norina Tarmann, möchte der Frage auf den Grund gehen, was denn nun stimmt. Und fragen Paul Tarmann vom Institut für Phiosophie der Uni Wien, woher wir wissen können, wer Recht hat. Oder geht es nur um die Entscheidung, etwas glauben zu wollen?


16.55 Uhr

 

 

Das Ö1 Musiklexikon

Redaktion: Irene Suchy und Hans Georg Nicklaus


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1950 - Strandbad Gänsehäufel


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das Vereinigte Königreich der Niederlande. Mit Johannes Koll, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, WU-Wien. Gestaltung: Martin Adel Eine gewisse Berechtigung hat es schon, wenn 2015 die Niederländer die 200-Jahr-Feierlichkeiten ihres Staates begehen. Aber nicht nur davor, sondern auch noch danach ist die Geschichte dieses fälschlicherweise nach der größten alten Provinz auch "Holland" genannten Staats verwirrend, kompliziert und sehr "durchwachsen". Ehemals ein großer europäischer Flächenstaat im Norden, der weit mehr als die Benelux-Staaten umfasste, lehrten die republikanischen Generalstaaten im 16. Jahrhundert Spanien das Fürchten und trennten sich vom Deutschen Reich. Ein Paradox der Geschichte: Erst nach der Französischen Revolution installierten die Niederländer ihre monarchische Verfassung! Dazwischen Aufstieg zur größten Handels- und Seefahrtsmacht und fast zerrieben im Kampf mit den Konkurrenten Frankreich und Großbritannien. Dann, am Wiener Kongress, wieder gestärkt (nicht zuletzt durch die kurz währende Wiedervereinigung mit den Österr. Niederlanden) und völkerrechtlich bestätigt, der neuerliche Aufstieg zur nun v.a ostasiatischen Handelsmacht. Aber 1830 machte sich das katholische Belgien von den vornehmlich calvinischen Niederlanden selbständig. 1867 folgte Luxemburg diesem Beispiel. Umsichtige und zurückhaltende Außenpolitik bescherten dem nunmehrigen europäischen Kleinstaat aber zunehmend Anerkennung und Achtung, nicht zuletzt sichtbar durch den Sitz des ständigen internationalen Gerichtshofs in Den Haag - und als Standort einiger der größten Firmenimperien der Welt. Obwohl Opfer beider Weltkriege, haben sich die Niederlande als wichtiger Player in der NATO oder der EU behaupten können. Auch im Fußball. Also kurz: "Holland", die Niederlande: eine Erfolgsgeschichte.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Laut Statistik sind Frauen häufiger von Armut betroffen als Männer. Werden sie obdachlos, suchen sie dennoch viel seltener Hilfe - meistens aus Scham. Gestaltung: Ursula Theiretzbacher Das Bild des "klassischen Sandlers" hat längst ausgedient: Die Dunkelziffer der "verdeckt wohnungslosen" Frauen ist hoch. Im letzten Winter nutzten laut Statistik der Gemeinde Wien 3.080 obdachlose Personen einen zur Verfügung gestellten Schlafplatz - nur 530 von ihnen waren Frauen. Sehr oft gehen weibliche Betroffene lieber Zweckpartnerschaften ein, statt unter der Brücke zu schlafen. Und geraten so in schlimme Abhängigkeiten: Putzen oder sexuelle Gefälligkeiten werden gegen ein Dach über dem Kopf getauscht - ein für viele fataler Teufelskreis, der weibliche Obdachlose noch ärmer macht. Dabei gibt es mittlerweile allein in Wien fünf Einrichtungen mit mehr als 200 Plätzen, die wohnungslosen Frauen vorbehalten sind.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Gedankenlesen mit Neurowissenschaft Von Matthias Eckoldt Die Weltöffentlichkeit wurde hellhörig, als Facebook 2017 auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz ankündigt, sich künftig dem Gehirn zu widmen: Textnachrichten sollen ohne den langsamen Umweg über die Tastatur direkt aus dem Kopf ins Display beziehungsweise gleich ins Internet gehen. Das Gehirn selbst soll dabei unangetastet bleiben, hieß es, während bei invasiven Methoden direkt die Hirnstruktur manipuliert würde. - Gedanken lesen und elektronisch manipulieren? Klingt nach Science Fiction, aber Wissenschafter und Startups im Silicon Valley arbeiten an der Realisierung. Ein Glasfenster im Hirn soll die Steuerung und Messung der Gedanken ermöglichen. Die Tragweite dieses Prozesses ist heute im Einzelnen noch nicht überschaubar. Dass die Auflösung der zentralen Barriere zwischen der öffentlich zugänglichen Außenwelt und der privaten Innenwelt ein kulturelles Erdbeben auslösen wird, kann als sicher gelten. Insofern stellt sich beim Thema "Brainreading" die alte wie dringliche Frage, ob alles, was technologisch machbar ist, auch umgesetzt werden soll.


19.30 Uhr

 

 

Bregenzer Festspiele 2018

Symphonieorchester Vorarlberg, Dirigent: Gérard Korsten; Sophia Burgos, Sopran. Benjamin Britten: a) Matinées musicales op. 24; b) Les Illuminations op. 18 * Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36 (aufgenommen am 19. August im Festspielhaus Bregenz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Stefan Höfel


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Religion war für mich nie reaktionär" - Günter Kaindlstorfer im Gespräch mit Peter Henisch, Schriftsteller (Erstausstrahlung am 28. Mai 2015) Peter Henisch ist ein praktizierender Alt-68er und hat sich immer der romantischen Fraktion zugehörig gefühlt. Stichwort: "Phantasie an die Macht!" Links war er schon, aber nie dogmatisch-religionskritisch. "Religion war für mich nie etwas Reaktionäres" bekennt der Autor, der am 27. August seinen 75. Geburtstag hat: "Ich bin ein passionierter Bibelleser: die Bibel als Literatur hat mich immer interessiert, hat mir immer imponiert: Altes Testament, Neues Testament - spannende Geschichten, die natürlich ihre Dimensionen über den bloßen Realismus hinaus haben. Aber ich glaube, da bin ich in guter Gesellschaft. Bert Brecht zum Beispiel war auch ein großer Bibelleser." Andere Quellen, aus denen sich das Schreiben des Peter Henisch speist, sind die deutsche Romantik, die Rockmusik der "Roaring Sixties" und Italien, konkret: die Toskana, wohin es ihn seit vielen Sommern zieht. Er mag Land, Leute, Sprache und Mentalität. Vielen Bewohner/innen seiner Heimatstadt Wien hingegen konstatiert er Missgunst, Neid, Wurstigkeit und Bösartigkeit. Das habe vielleicht mit dem Wetter zu tun, vermutet Henisch im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer. (Wiederholung einer Sendung aus dem Jahr 2015, anlässlich des 75. Geburtstags von Peter Henisch.)



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Oh ... Superman. Die Rollen, Sorgen und Pflichten des Mannes (4). Gestaltung: Hans Groiss Der Ökonom der Innovation. Joseph Schumpeter und die schöpferische Zerstörung (4). Gestaltung: Richard Brem Brennend vor Liebe zur Musik. Leonard Bernstein: Komponist, Dirigent und Showman (4). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Das Shape Jahr 2018 in ICAS Radio (Teil 2). Gestaltung: Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn In zwei Zeit-Ton-Ausgaben im August tauchen wir in das vielgestaltige Klang-Universum der Plattform Shape für spannende neue Projekte aus dem Bereich der Musik und audiovisuellen Kunst ein. Ins Leben gerufen wurde sie im Dezember 2014 von 16 Festivals des Festivalnetzwerkes ICAS der International Cities of Advanced Sound, das vor zehn Jahren vom ORF musikprotokoll im steirischen herbst mitbegründet wurde. Gemeinsam werden jedes Jahr 48 Künstler/innen und Projekte ausgewählt, auf die dann jeweils zwölf Monate lang die ICAS Scheinwerfer gerichtet sind. Einige davon werden Susanna Niedermayr und Oliver Baurhenn in diesen zwei Zeit-Ton Ausgaben näher vorstellen, - und dabei auch den einen und anderen Abstecher in die Shape Jahre 2015, 2016 und 2017 unternehmen.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten