Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Eindrücke aus einer terra incognita" - Künstler und Autorinnen aus Belarus möchte Martin Pollack, Autor und Übersetzer, aus ganz persönlicher Sicht in den Mittelpunkt stellen. - Gestaltung: Alexandra Mantler Ein blinder Fleck im heutigen Europa. Eine terra incognita, die im Westen oft reduziert wird auf die Tatsache, dass Weißrussland, oder Belarus, die letzte Diktatur in Europa ist, ein kommunistisches Freilichtmuseum, mit einem schnauzbärtigen Diktator, der wie eine groteske Kopie von Josef Stalin anmutet. Da ist schon was dran, aber in Wahrheit ist die Sache natürlich viel komplizierter. Belarus ist, wenn man einmal die Politik ausklammert, ein Land von großer Schönheit, urtümliche Sumpfgebiete und Wälder, gemächlich durchs Land mäandernde Flüsse, und dann wieder schier endlose Kolchosen, Ackerwüsten. Vor allem aber besitzt Belarus ungemein liebenswerte Menschen, interessante Intellektuelle, Verleger, Autoren, Künstlerinnen. Artur Klinau, Viktar Martynovych, Valer Bulhakau, Swetlana Alexijewitsch, Valzhyna Mort ... Sie möchte der Autor und Übersetzer polnischer Literatur Martin Pollack in den Mittelpunkt stellen, aus ganz persönlicher Sicht.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali. Was auf A folgt, ist vielleicht nicht zwingend B ... Ein Pasticcio mit Musik aus Syrien, Schlussfolgerungen in Briefen, unbekannten Klängen aus Italien. Von der Mandoline im Barock bis zur Klarinette im Quintett. "Is this the end of the 18th century, so enlightened and so philosophical?" fragt Charles Burney 1792. Wer A sagt...


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Zugvogel und Luftkünstler. Der Ornithologe Norbert Teufelbauer über den Europäischen Kranich. Teil 4: Neue Flugrouten Gestaltung: Jakob Fessler Mit seinen langen Beinen und dem schlanken Hals ist der Europäische Kranich über einen Meter groß. Bei Kranichen ist die Luftröhre verlängert und führt durch das Brustbein. Dadurch sind sie in der Lage, sehr laute, trompetenähnliche Rufe auszustoßen. Viele Kraniche bleiben ein Leben lang beisammen. Jedes Frühjahr beeindrucken die Männchen in der Balz durch ihren Prahlmarsch. Der Europäische Kranich brütet im Nordosten Europas. An Sammelplätzen kommen die Kraniche zusammen. Feuchte Gebiete wie Verlandungszonen und Moore sind für die Brut notwendig. Umringt von Wasser ist das Nest vor Fressfeinden wie Füchsen geschützt. Jedes Paar legt in der Regel ein bis zwei Eier. Im Winter gibt es im Norden für den Kranich kaum Nahrung und keine sicheren Schlafplätze, weshalb er in den Süden zieht. In Frankreich, Spanien und Nordafrika befinden sich ihre Winterquartiere. Kraniche sind ausdauernde Flieger und können mehrere Stunden am Stück unterwegs sein. Sie ziehen oft in größeren Gruppen, die keilförmige Formationen annehmen können. Das Ausbreitungsgebiet des Kranichs lässt sich durch die zahlreichen Vogelbeobachtungen sehr gut beschreiben. Über Österreich ziehen die Zugvögel im Frühjahr und Herbst. Der Kranich breitet sich weiter aus: War eine Kranichbeobachtung früher hierzulande eine Seltenheit, gibt es heute zahlreiche Möglichkeiten, Kraniche zu sehen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Weißer Fleck in Europa

Weißrusslands unsicherer Kurs zwischen Ost und West (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Republik Belarus nennt sich das Land zwischen Polen und Russland, wobei der Ursprung des Namens bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Im Deutschen spricht man von Weißrussland, auch hier bevorzugen Expert/innen aber immer häufiger den Begriff Belarus, um eine klare Abgrenzung zum östlichen Nachbarn zu ziehen. Zugleich dient das "Weiß" weiterhin für zahlreiche Metaphern. Denn Weißrussland gilt als der weiße Fleck auf der Landkarte Europas, bis heute ist es für die meisten Europäer eine "Terra Incognita" geblieben. Es handelt sich um eine Region, in der sich erst sehr spät ein Nationalbewusstsein im modernen Sinn entwickelte und die - von einem kurzen, bald gescheiterten Versuch Anfang des 20. Jahrhunderts abgesehen - erst mit dem Zerfall der Sowjetunion ihre staatliche Unabhängigkeit erlangte. Historiker/innen sprechen von einer Geschichte tragischer Risse und Brüche. Lange gehörte die Region zum großen polnisch-litauischen Reich, dann zum russischen Reich, später zur UdSSR. Als Hitler-Deutschland zunächst Polen und dann die Sowjetunion überfiel, kam es zur schlimmsten Tragödie. Im Holocaust wurde eine Jahrhunderte alte, überaus reiche jüdische Kultur vernichtet. Die Aufarbeitung ist erst in den vergangenen Jahren mühsam in Gang gekommen. In zahlreichen weißrussischen Städten, wo einst mehr als 50 Prozent der Bewohner/innen Juden waren, muss man heute gezielt suchen, um noch Spuren dieser brutal ausgelöschten Welt zu entdecken. Die Last der Geschichte nennen Expert/innen als einen möglichen Grund dafür, dass die Mehrheit der Weißrussen bis heute scheinbar widerspruchslos den autokratischen Präsidenten Aljaksandr Lukaschenka akzeptiert, den "letzten Diktator Europas", wie er im Westen genannt wird. Aber auch die Sorge vor den Folgen einer Revolution wie in der Ukraine spielt eine Rolle. Weißrussland unterhält zwar enge Beziehungen zu Moskau, seit der Eskalation des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland versucht Lukaschenka allerdings einen unabhängigeren Kurs zu steuern und sich als Vermittler zwischen Moskau und Kiew zu etablieren. Von einer Multivektor-Politik ist offiziell die Rede, man will mit allen Nachbarn, und mit Moskau ebenso wie mit Brüssel, einen möglichst ausgeglichenen Kurs fahren. Junge, gebildete Weißrussen blicken freilich oft nach Westeuropa und suchen dort ihr Glück. Dabei hat ihr Land durchaus Potenzial, wie die rasante Entwicklung des IT-Sektors in den vergangenen Jahren belegt. Hier, meinen erfolgreiche Vertreter der IT-Branche, könne man im positiven Sinne aus dem sowjetischen Erbe schöpfen - nämlich aus den hohen technischen und naturwissenschaftlichen Bildungsstandards, die Weißrussland bewahrt und weiterentwickelt habe.


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitalter

1918, 1968, 1971, 1947 (4). Gestaltung: Julia Gindl und Sarah Kriesche Die Radiokollegreihe "Datenpunkte im Informationszeitalter" rollt anhand von Ereignissen und Momenten der Technikgeschichte die Entwicklung der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhunderts auf. Jahreszahlen dienen als Ausgangspunkt für Beiträge über neue Ideen, Thesen, Erfindungen und Arbeiten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in der Vergangenheit Grundsteine für die Zukunft legten, auf die unsere Gegenwart im 21. Jahrhundert aufbaut. *1947 Bug* Eine Motte (englisch: Bug), die für den Ausfall des Computers "Mark II" gesorgt hatte, wird zum Synonym der "Bugs", also Fehlern in Programmcodes, die ein System zum Absturz bringen oder Angreifern Zugriff verschaffen können. Auch, wenn der Begriff selbst bereits 100 Jahre zuvor bei Thomas Edison verwendet wurde, um Schwierigkeiten bei der Entwicklung von Erfindungen zu benennen, mit dem "Bug" in Gestalt einer Motte hatte Flotillenadmiral Grace Hopper der Welt ein anschauliches Beispiel für die damals schon gefürchteten Fehler gegeben und den Begriff "bug" popularisiert. Es sollte noch dauern, bis Computer den Konsumentenmarkt erobern würden. Welche Macht Daten bekommen würden, hatte Grace Hopper aber ebenso vorausgedacht wie, dass ein Computerprogramm unabhängig von der Hardware funktionieren sollte und dass Software kostenlos sein müsse. Und das lange vor den berühmten Worten "Information will frei sein", des Herausgebers des "Whole earth cataloge", Stuard Brand im Jahr 1984. Die Wanduhr in ihrem Büro lief rückwärts, eine Piratenflagge zierte ihren Tisch"Amazing Grace", oder "Queen of computing" waren nur einige der Spitznamen, die die Informatikerin und Computerpionierin im Laufe ihrer Karriere bekam. 1952 entwickelte sie den ersten Compiler. Ein Programm, welches Computersprache, also Nullen und Einsen in eine für den Menschen leichter verständliche Semantische Form umwandelt und vice versa. Der Grundstein für die Programmiersprache COBOL war gelegt, weshalb Hopper mitunter auch als die "Großmutter von Cobol" bezeichnet wird. In ihrem Büro lief die Wanduhr rückwärts, eine Piratenflagge zierte den Tisch. Dass es ihr möglich war, maßgeblich an der Weiterentwicklung von Computern zu arbeiten, wird oft mit ihrem, wohl berühmtesten, Zitat subsummiert: "Es ist leichter um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis zu fragen".


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Schlagzeug als Antriebsmaschine der Musik

Von der Marschtrommel zum Drumset (4). Gestaltung: Lukas Tremetsberger Das Schlagzeug verdankt die Musikwelt einem Verbot. Mit den "No Drumming Laws" wurde es Afroamerikanern in den USA bis Mitte des 19. Jahrhunderts untersagt, ihre traditionellen Trommeln - Werkzeuge der Revolte - zu spielen. Man wich auf orientalische Trommeln, Becken und auch auf den eigenen Körper aus, spielte mit beiden Händen und Füßen. Wurden in Marching Bands die einzelnen Schlaginstrumente - Kleine Trommel, Große Trommel, diverse Becken - einzeln von mehreren Musikern gespielt, kombiniert ein Drumset diese Instrumente. Das gelang durch die Entwicklung des Pedals, einer Innovation, mit dem Musiker die am Boden liegende große Basstrommel mit dem Fuß spielen konnten. Man hatte nun die Hände frei für Snare Drum, andere kleine und große Trommeln und viele Becken. Im Jahr 1918 brachte die Firma Ludwig aus Chicago das erste Drumset auf den Markt. Damit konnte ein Musiker allein alles spielen. Das Schlagzeug kann seine Gestalt anpassen, wie kaum ein anderes Musikinstrument. Universell einsetzbar, von minimalistischer Ausführung in Jazz-Formationen bis zu pompösen Maschinen der Rock-Bands, die zusammengestellt aus unzähligen Trommeln und Becken den optischen und rhythmischen Schwerpunkt bilden. Am Schlagzeug lässt sich die Musikgeschichte der vergangenen 100 Jahre verfolgen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Die klingenden Symbole von Unheil und Tragik. Heute geht es um zwei kurze Tonfolgen, die seit über vier Jahrhunderten eine ganz eindeutige emotionelle Bedeutung vermitteln: einmal der Lamentobass - man könnte auch phrygischer Quartfall sagen - , der seit Claudio Monteverdis "L'Orfeo" bis zu Ennio Morricones "Lied vom Tod" Unheil ankündigt, und dann seine chromatische Auffüllung, von den Gelehrten "Passus duriusculus", also etwa "harter Gang" genannt. Sein Auftreten signalisiert tragische, häufig letale Ereignisse, vom Trauergesang der sterbenden Karthagerkönigin Dido bei Henry Purcell bis zum Auftrittslied der Carmen in Georges Bizets gleichnamiger Oper. Und wir wollen auch ergründen, was solche Tonsymbole in Ludwig van Beethovens Waldstein-Sonate oder in Anton Bruckners f-Moll-Messe zu suchen haben.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

Nebenan Weißrussland: "Aus den näheren Schichten der Vergessenheit". Von Jan Maksymiuk. Aus dem Polnischen von Martin Pollack. Gestaltung: Friederike Raderer Das Schicksal von Lukian war im chinesischen Sinne "interessant": auf Befehl des Zaren wurden er und andere 1,5 Millionen Einwohner der weissrussischen Polasie 1915 ins Landesinnere abgesiedelt. Wenig später mussten sie auf Befehl der Deutschen wieder zurückkehren. Und dann, nach dem Ersten Weltkrieg wurde Lukian Analphabet: Polasie gehörte nun zu Polen. Und dabei bleib es nicht.


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger.


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Verdi, nichts als Verdi: Verdi-Recitals von gestern und heute auf Vinyl und CD Zuletzt erschienen: zwei Solo-CDs (samt Duett-Einsprengseln) von Tenor Joseph Calleja und Sopran Sonya Yoncheva, jeweils mit reinem Verdi-Programm. Wie selten derartige Verdi-Feste geworden sind, und wie herzhaft dagegen Stars aus früheren Zeiten ihre Verdi-Affinität ausgelebt haben! Man denke an einen Franco Bonsolli, einen Richard Tucker, natürlich (jeweils auf "Komplettheit" zielend) einen Carlo Bergonzi, einen Plácido Domingo bei den Tenören. Oder, im Sopranfach: Renata Scotto, Katia Ricciarelli, Birgit Nilsson - dazu die ins Sopranregister strebende Mezzosopranistin Fiorenza Cossotto, gar nicht zu reden natürlich von Maria Callas, deren schon in den Karriereausklang fallendes Verdi-Album umso öfter re-ediert wurde. Mit ihr wetteiferte in neuester Zeit Sondra Radvanovsky, wogegen bei den Tenören Roberto Alagna, Piotr Beczala, Ramón Vargas, José Cura teils ins "rare" Verdi-Repertoire vorstießen. Besonders speziell, bis heute: die Verdi-"Schmankerln", die Luciano Pavarotti und Claudio Abbado gemeinsam servierten.


15.30 Uhr

 

 

Moment

Schillernde Schmetterlinge und winzige Laufkäfer. Die kuriose Welt der Insektenkundler. Regelmäßig treffen sich Entomologen in einem Wiener Wirtshaus zum Käfer-Stammtisch. Die Insektenkundler bringen auf Nadeln gesteckte Exemplare mit, um sie herzuzeigen oder von Spezialisten in der Gruppe bestimmen zu lassen. Wer nicht selber auf Bäumen oder in der Erde den Tieren nachstellen will, kann Schmetterlinge und Käfer bei Hildegard Winkler kaufen. Sie führt ein Fachgeschäft für Insektenkunde im 18. Bezirk in Wien, das ihr Großvater vor 110 Jahren gegründet hat. Neben prächtigen oder unscheinbaren Insekten können Entomologen auch Geräte erwerben, etwa den nach dem Großvater benannten "Winkler-Apparat" oder das Entomologen-Beil. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Rätsel des Alltags: Zu klein, zu breit, zu lang. Warum es bei Bettwäsche unterschiedlichste Maße gibt und solche aus dem Ausland nie passt. Gestaltung: Johanna Steiner


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Rudi schnüffelt durchs Haus der Musik in Innsbruck Am 6. Oktober 2018 wurde es eröffnet: Das Haus der Musik in Innsbruck. Rudi ist neugierig und schaut sich das neue Gebäude an. Er schlendert durch die vielen, großen Säle und Proberäume. Die schwarze Fassade neben dem gelben Landestheater mit den hohen Säulen wirkt richtig modern, denkt sich der Radiohund. Aber was kann man hier erleben? Martina Natter erzählt von Kinderopern und Kuschelkonzerten. Gestaltung: Lara Weber


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von geballten Fäuste und Konfliktlösung. Gestaltung: Tanja Malle Schreien, weinen, auf den Boden stampfen. So oder so ähnlich hat vermutlich schon jeder Mensch auf Ärger, Probleme oder Streit reagiert. Konflikte entstehen nicht allein durch Missverständnisse, sondern auch, weil zwei oder mehr Menschen sich einfach nicht einig sind. Wie sich Konflikte beenden oder sogar lösen lassen, damit beschäftigen sich die Ö1 Kinderunireporter/innen. Ein Thema das sie besonders interessiert, ist Mobbing in der Schule. Sprich: Wenn Kinder von anderen Kindern gezielt und grundlos schikaniert und attackiert werden. Die beiden Bildungswissenschafterinnen und Konfliktforscherinnen Elisabeth Prager-Müllner und Margot Schaschinger von der Wirtschaftsuniversität Wien wissen auch in solchen Fällen Rat. Sie zeigen, wie man ohne Gewalt miteinander reden kann, was in den ersten Sekunden des größten Ärgers zu tun ist und, wie man seine eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser erkennen uns steuern kann.


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Marlene Schnedl. Ein musikalischer Streifzug durch Jazz The City: Das Festival für Jazz, World Electronic Music in Salzburg Fünf Tage, 50 Bühnen, 100 Konzerte und das alles bei freiem Eintritt, so begeht das Festival Jazz The City Salzburg von 17. - 21.10. sein achtes Jahr und weiß zu begeistern. Das Motto der jüngsten Ausgabe liest sich wie eine kollektive Aufforderung: Let's Get Lost! "Verloren gehen" im positiven Sinn; unerwartete musikalische Begegnungen erleben, die Zeit darüber vergessen, sich treiben lassen, von einer Bühne zur anderen. Die Spielräume treiben mit und schauen u.a. bei Makaya McCraven, Anne Paceo, Papanosh, Phronesis und Synaesthetic Trip vorbei.


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Geschichte Weißrusslands und seine gegenwärtige Gratwanderung zwischen Ost und West. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Ab dem Mittelalter war das heutige Weißrussland Teil des litauisch-polnischen Großreichs, am Ende des 18. Jahrhunderts stand es dann zum Teil schon unter russischer Herrschaft. Mit der Gründung der Sowjetunion 1922 wurde der östliche Teil von Weißrussland dann zur sowjetischen Unionsrepublik, die auch ihre eigene Sprache beibehalten durfte. Der westliche Teil blieb bis 1939 unter polnischer Herrschaft. Erst danach wurde auch der westliche Teil in die Weißrussische sozialistische Sowjetrepublik eingegliedert. Erste Unabhängigkeitsbestrebungen kamen ab den 1980er Jahren auf. Doch ein eigenständiges Land ist Weißrussland erst seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 - wenn man von einem kurzen Zwischenspiel im Jahr 1918 absieht, als nach dem Einmarsch der Deutschen in Minsk für einige Monate eine nominell unabhängige Weißrussische Volksrepublik bestand. Seit 1994 wird Weißrussland von Präsident Aleksander Lukaschenko regiert, der vor allem für seine autoritäre Regierungshandschrift bekannt ist. "Der letzte Diktator Europas", so sein oft zitierter Beiname, hält Kritiker brutal in Schach, kontrolliert die Medien und manipuliert Wahlen zu seinen Gunsten - so lautete jedenfalls auch bei der letzten Wahl im Jahr 2016 der Vorwurf, bei der zumindest zwei oppositionelle Abgeordnete ins Parlament einziehen konnten.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Reportage aus dem österreichisch-slowenischen Grenzland Gestaltung: Alexander Musik Die österreichische Regierung möchte die Grenzkontrollen zu Slowenien und Ungarn verlängern; als Begründung gibt Innenminister Herbert Kickl unter anderem "zu hohe Zahlen von Aufgriffen illegal eingereister Personen" an. An der Grenze zu Slowenien schlängelt sich seit knapp drei Jahren ein 2,5 bis 4 Meter hoher Zaun zu beiden Seiten des Grenzübergangs Spielfeld kilometerweit durchs südsteirische Hügelland - und zerschneidet dabei auch einen überregionalen, von der EU-geförderten kultur- und naturhistorischen Wanderweg. Slowenien hat die Grenzkontrollen wiederholt kritisiert; auf österreichischer Seite sind die Proteste gegen den Zaun indes mittlerweile erlahmt. Nur wenige Anrainer lehnen sich noch gegen die vorherrschende Meinung auf. Die lautet: Der Grenzzaun und das umfangreiche Grenzmanagement, assistiert vom Bundesheer, geben ein Gefühl von Sicherheit. Und so manche Politiker vor Ort warnen schon vor dem nächsten Flüchtlingsansturm in Richtung Österreich. Der Flüchtlingsansturm vor drei Jahren ist den Einwohnern noch in lebhafter Erinnerung.


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Europas erste Reise zum Planeten Merkur Von Guido Meyer Ins äußere Sonnensystem, zu Planeten jenseits der Erdumlaufbahn können sich Raumsonden gar nicht häufig genug aufmachen: Der Mars erhält alle zwei Jahre Besuch von der Erde, und auch Jupiter, Saturn, Uranus oder Neptun können sich über mangelndes Interesse der Menschen nicht beklagen. - Raumsonden jedoch, die in die andere Richtung fliegen, also ins innere Sonnensystem, sind selten. So zieht der Merkur wie ein ungeliebtes Kind seine Bahnen um die Sonne. Keine einzige Raumsonde umkreist ihn derzeit. Wozu einen heißen Nachbarn besuchen, auf dem kein Leben möglich scheint? Die Europäer scheinen jetzt Motive gefunden zu haben - und starten im Oktober ihre Raumsonde "BepiColombo", die den vergessenen Planeten erkunden soll.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Artis Quartett; Petit Ceku, Gitarre; Claudia Triguero Ocaña, Kontrabass; Guido Pauss, Kastagnetten; Markus Schirmer und Saori Toyama, Klavier. W. A. Mozart: Streichquartett C-Dur KV 157 * L. Boccherini: Quintett für Gitarre und Streichquartett Nr. 4 D-Dur, "Fandango" * M. de Falla: Pantomime et danse rituelle du feu * J. Turina: La oración del torero op. 34 * G. Puccini: Crisantemi * Hugo Wolf: Italienische Serenade * G. Rossini-F. Liszt: Air du Stabat Mater; La Danza aus "Soirées musicales de Rossini" * E. Granados: Goyescas op. 11 (aufgenommen am 5. September im Schloss Eggenberg im Rahmen von "arsonore 2018" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Arsonore hat sich für 2018 vorgenommen, den strahlenden Süden in all seinen Farben schillern zu lassen. Begleiten Sie uns ins idyllische Italien und heiße Spanien, feiern Sie mit uns ein spätsommerliches Fest mit Geigen, Gitarre, Kastagnetten, dem vertraut edlen Klang unseres Fazioli-Flügels und neun kammermusikalischen Highlights. Tauchen Sie schließlich in den magischen Bilderrausch Francisco de Goyas ein, dem Granados ein zeitloses, musikalisches Denkmal setzte. Wir freuen uns, dass mit dem Artis Quartett Wien , dem Gitarristen Petrit Çeku aus dem Kosovo und der japanischen Pianistin Saori Toyama neue großartige KünstlerInnen unsere Arsonore-Familie bereichern. (arsonore)


21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Der Sinn meines Lebens ist es, bewusst mit Menschen in Freude und Leichtigkeit zu leben!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Christoph Schlick, Theologe und Logotherapeut Eigentlich sollte er Anwalt werden. Wie sein Vater. Der gebürtige Grazer studierte aber nicht nur Jus, sondern auch Theologie und zog sich schließlich im Alter von 19 Jahren ins Benediktinerkloster Seckau zurück. Dort war er als Erzieher im Abteigymnasium tätig, das er bald auch leitete. Als Schlick erkannte, dass sich die Klostergemeinschaft selbst nicht an die von ihr gepredigten Werte hielt, zog es ihn nach mehr als 20 Jahren wieder in die säkulare Welt hinaus. Er verließ die Abtei und heiratete. Der 1961 geborene Theologe ließ sich in der Tradition von Viktor Frankl, dessen Vorträge ihn bereits mit 16 Jahren beeindruckt hatten, zum Logotherapeuten ausbilden. Daraufhin gründete er in Salzburg das Institut für Logotherapie und Existenzanalyse sowie das SinnZENTRUM, wo Schlick suchende Menschen dabei unterstützt, den Sinn des Lebens zu finden. Der erste Schritt in die richtige Richtung sei es, sich seiner Beziehungen zu sich und zur Umwelt bewusst zu werden. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz erklärt der Theologe, der sich heute als Lebens- und Unternehmensberater einen Namen gemacht hat, wie man trotz heftiger Schicksalsschläge, von welchen er im Laufe seines Lebens selbst mehrere erfahren musste, optimistisch bleibt.



21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Weißer Fleck in Europa. Weißrusslands unsicherer Kurs zwischen Ost und West (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Datenpunkte im Informationszeitalter. 1918, 1968, 1971, 1947 (4). Gestaltung: Julia Gindl und Sarah Kriesche Von der Marschtrommel zum Drumset. Das Schlagzeug als Antriebsmaschine der Musik (4). Gestaltung: Lukas Tremetsberger


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Weißrusslands Musiker/innen auf der Suche nach einem neuen Aufbruch. Gestaltung: Susanna Niedermayr Die verlorene Zukunft, Anton Sarokin hat ihr die audiovisuelle Installation "Backup from Temporary Untitled Files" gewidmet. Damals in den späten 1990er Jahren, schildert er, erlebte Weißrussland eine rasante technologische Entwicklung, auch die gesellschaftspolitische Lage würde sich nun bald verbessern, so die allgemeine Hoffnung, die er in "Backup from Temporary Untitled Files" wiederauferstehen lässt. Stattdessen folgte Stillstand und abermals das Gefühl der Isolation. Seit einiger Zeit scheint sich Weißrussland gegenüber der Europäischen Union nun tatsächlich schrittweise zu öffnen. Im Minsker Industriegebiet rund um die Octyabrskaya Straße etwa entstand in den letzten Jahren ein Kreativ-Cluster. Alles nur Fake meinen die einen, hier herrsche keine tatsächliche, sondern lediglich eine simulierte Freiheit. Staatliche Förderung zeitgenössischer Kunst und Musik gibt es heute so gut wie keine, vom sowjetischen System der breiten Unterstützung sind nur Rudimente übrig geblieben, etwa der vorweihnachtliche Partiturenkauf für das Archiv der Nationalbibliothek. Und wer vom White Cube oder dem geschützten Konzertsaal in den öffentlichen Raum hinausgeht, der zieht schnell die Aufmerksamkeit der Zensurbehörde auf sich. Andere, wie etwa die Veranstalter/innen des Mental Force und des KINAMO Festivals, fühlen sich ermutigt, ihre kreativen Kräfte erneut zu bündeln. Nach der dicht gepackten Musikreportage quer durch alle Genres am vergangenen Montag tauchen wir heute noch tiefer in die diversen Szenen jenseits der zeitgenössischen Klassik hinab.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten