Jetzt läuft auf Ö1:

Radiogeschichten

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Stille Nacht, Heilige Nacht". Gedanken über ein soziales und mystisches Glaubenslied, das vor 200 Jahren komponiert wurde, macht sich Hermann Glettler, Bischof der katholischen Diözese Innsbruck. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Stille Nacht, Heilige Nacht". Ohne dieses Lied, das heuer seinen 200. Geburtstag feiert, wäre Weihnachten um vieles ärmer", stellt Hermann Glettler, Bischof der katholischen Diözese Innsbruck, in seinen "Gedanken für den Tag" in der Woche vor Weihnachten fest. Ausgehend vom 200 Jahre alten Exportschlager, der Weihnachten weltweit geprägt hat, macht er sich Gedanken über die "Notunterkunft am Stadtrand", in der nach biblischem Bericht Jesus von Nazareth geboren worden sein soll, über seelische Obdachlosigkeit und das "traute hochheilige Paar", das seinen Weg sucht - irgendwo zwischen Glück und Scheitern. Und Bischof Hermann Glettler kommt schließlich zu dem Schluss: "Wir alle sind Geschwister, unabhängig von unseren kulturellen Prägungen, Weltanschauungen, Religionsbekenntnissen oder anderen Zuordnungen."


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Teresa Vogl


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Horst Störinger aus Altmünster im Salzkammergut schnitzt seit 40 Jahren Krippenfiguren und fertigt die dazu passenden Krippen an. Teil 4: Wurzeln aus Höhle und Berg. Gestaltung: Renate Pliem Es beginnt im Holzlager. Hier ruhen die Pfosten, aus denen die Krippenfiguren entstehen. Horst Störinger schnitzt vorwiegend Lindenholz, weil es in der Region vorkommt. "Bei vielen Bauernhäusern stehen Linden", sagt der gelernte Tischler. Diese Bäume brauchen viel Wasser und halten so die Feuchtigkeit von den Häusern fern. In der Krippenwerkstatt geht es weiter: Ein paar Schnitte mit der Bandsäge, einige Bleistiftstriche, um die Konturen der Figur zu fixieren. Und dann nur noch Handarbeit: Die unterschiedlichen Schnitzmesser benutzt Horst Störinger im fliegenden Wechsel - Gesicht, Körper, Gliedmaßen formen sich aus dem Holz. Jede Figur ist ein Unikat. Doch nicht nur Heilige Familie, Engel, Hirten, Könige und Tiere sind in den Salzkammergut-Krippen von Horst Störinger zu sehen. Wurzeln, Äste, Flechten und Zapfen bilden den Hintergrund von phantasievollen Szenen aus dem bäuerlichen Leben der Region - es sind geschnitzte und gebaute Gesamtkunstwerke.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wie belastbar sind Demokratien?

Die Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (4). Gestaltung: Tanja Malle Ein intriganter Staatsstreich bzw. ein gewalttätiger Militärputsch: Demokratien können abrupt scheitern und in eine Diktatur abrutschen. Beispiele dafür sind etwa Chile im Jahr 1973 und Thailand im Jahr 2014, wo das Militär in Folge einer andauernden politischen Krise die Macht übernommen und nicht wieder abgegeben hat. Allerdings: Viel öfter scheitern Demokratien in Zeitlupe. Diese Diagnose stellen die beiden US-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt in ihrem Sachbuchbestseller: "Wie Demokratien sterben". Sie benennen darin vier Merkmale für den schleichenden Abbau von demokratischen Verhältnissen und den Weg ins Autoritäre. Erstens, wenn Parteien oder Bewegungen demokratische Spielregeln nicht anerkennen, beispielsweise staatliche Institutionen, Verfassung oder Wahlergebnisse nicht respektieren. Zweitens, wenn sie ihren politischen Gegner Legitimität aberkennen, sie etwa als Agenten auswärtiger Mächte, als Gefahr für das Land oder als Kriminelle bezeichnen und ihnen damit das Recht auf Teilhabe an politischen Prozessen absprechen. Drittens, wenn Sie Gewalt tolerieren bzw. nicht verurteilen und Extremisten in ihren Reihen Platz geben. Und viertens nennen Levitsky und Ziblatt die Bereitschaft, Freiheiten einzuschränken, etwa die Meinungs- und Pressefreiheit. Im Fokus der beiden Autoren stehen die Entwicklungen in den USA - nicht erst seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump. Aber auch EU-Mitgliedsstaaten werden genannt, allen voran die Entwicklungen in Polen und Ungarn. Die internationale Nichtregierungsorganisation "Freedom House" veröffentlicht jedes Jahr einen Demokratiereport. Laut der aktuellen Ausgabe des Reports ist 2017 im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren eine Talsohle erreicht worden - sowohl was politische Rechte, aber auch, was zivile Freiheiten betrifft. Autokratien seien gestärkt, Demokratien gebeutelt worden. Nicht nur der "Freedom in the World"-Report, auch andere Demokratieindizes, benennen Norwegen als derzeit am besten entwickelte Demokratie. Aber wie belastbar ist diese Staatsform, wie kann sie gestärkt und ausgebaut werden, wie mit neuen Bedrohungen, etwa Manipulationen der öffentlichen Meinung mithilfe der Sozialen Medien umgehen? In Österreich wurde - passend zum 100. Geburtstag der Republik Österreich - im Oktober 2018 erstmals ein umfassender Demokratiemonitor herausgeben, finanziert vom Zukunftsfond der Republik. Er gibt zum Teil Antworten auf diese Fragen. Weitere Hinweise liefert der Blick über die Landesgrenzen. Etwa nach Slowenien, wo umfassende Transparenz- und Antikorruptionsgesetze das Vertrauen in den vergleichsweise jungen Staat deutlich stärken konnten. Und die US-Politologen Levitsky und Ziblatt geben weitere wichtige Hinweise: Etwa den, dass auch zahlreiche ungeschriebene Normen, die politische Prozesse und Teilhaben in Staaten kennzeichnen, sowie die Bereitschaft zu Kompromissen bedeutend für den Fortbestand von Demokratien sind.


0 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Der Körper in Extremsituationen

Tiefe, Höhe, Kälte und Hitze (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Alle Jahre wieder gleicht das Mount Everest-Basislager auf 5.500 Metern Seehöhe einer Zeltstadt. Hunderte Bergsteiger warten auf günstige Bedingungen für den Gipfelsturm des höchsten Berges der Welt. Doch für einige ist hier Endstation, denn der Körper spielt nicht mehr mit: Sie leiden an Höhenkrankheit. Das Spektrum reicht von harmlosen Kopfschmerzen zu lebensgefährlichen Lungen- und Hirnödem. Schuld daran ist der niedrigere Luftdruck, der zu einer geringeren Konzentration von Sauerstoffmolekülen in der Luft führt. Sauerstoffmangel führt beispielsweise zu Schlafstörungen, Muskelschwund und beeinträchtigt auch den Wasserhaushalt. All diese physiologischen Erscheinungen sind bei Bergsteigern temporär, stellen jedoch bei vielen Menschen chronische Krankheitsbilder dar. Unter Schlafapnoe leiden etwa Patienten mit Übergewicht oder chronischer Herzinsuffizienz. Daher statteten Höhenmediziner Bergsteiger mit Sensoren aus, um in Echtzeit, auf Schritt und Tritt, physiologische Veränderungen zu messen. Auch die Tauchmedizin lieferte schon wichtige Erkenntnisse. Tauchen ohne Hilfesmittel - das Apnoetauchen - findet nur bis in eine Tiefe von 40 Metern statt. Der Extrem-Rekord liegt allerdings bei mehr als 200 Metern. In solche Regionen wagen sich üblicherweise nur Taucher mit Sauerstoffausrüstung vor (technisches Tauchen). Je tiefer man taucht, desto höher der Wasserdruck, dem der Körper ausgesetzt wird. Höherer Druck verringert das Lungenvolumen sowie die Ausdehnung von Gasen wie Luft. Viele Unfälle passieren gerade beim Auftauchen. Die mögliche Folge: Dekompressionserkrankungen. Diese reichen von Lungenfunktionsstörungen bis zu Schlaganfällen. Dank der Tauchmedizin weiß man, dass bei Patienten Flüssigkeit aus der Lunge austreten, ins Gehirn wandern und zu einem Schlaganfall führen kann. Nicht nur extreme Druckbedingungen, sondern auch extreme Temperaturen werden dem Organismus gefährlich. Die normale Körpertemperatur des Menschen beträgt zwischen 35.8 und 37.2 Grad Celsius. Ab 42 Grad bzw. unter 31 Grad herrscht Lebensgefahr. Gezielte Hitze- und Kälteanwendung - Hyperthermie bzw. Kryotherapie - haben dennoch ihren fixen Platz in der Medizin. Mit Hitze und extremer Kälte werden beispielsweise Krebstumore bekämpft. Durch wenige Minuten in Kältekammern mit Temperaturen zwischen minus 70 und minus 110 Grad soll Schmerz- und Rheumapatienten geholfen werden.


0 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Early Baroque Craziness

Italienische Violinmusik vor Vivaldi (4). Gestaltung: Verena Gruber Bizarr, exzentrisch, verrückt - das sind die Attribute der italienischen Violinmusik im 17. Jahrhundert. Ausgehend von Italien wandelten sich um 1600 in der musikalischen Landschaft Europas die Zeiten. Nicht mehr fünf oder sechs Stimmen erklangen, sondern Solostimmen. Die Geige wurde zum wichtigsten Instrument. Giovanni Paolo Cima, Merula Fontana, Salomone Rossi, Carlo Farina, Marco Uccelini, Biagio Marini, Antonio Bertali, Giovanni Antonio Pandolfi Mealli hießen einige dieser italienischen Musik-Stars. Unter ihren Händen spielten die Geigen den Sound des frühbarocken Zeitalters und avancierten zum Virtuosen-Instrument par excellence. Diese ersten Teufelsgeiger experimentieren mit ihren Barockinstrumenten in neuen Formen, ungewöhnlichen Besetzungen und mit technischen Innovationen: Mit Doppel- und Trippelgriffen, Bogenvibrato und Skordatur spielten sie die Sonaten und Capricen, die Concerti grossi und Ciaccone vor begeistertem Publikum in Rom, Mantua, Venedig, Parma und Mailand. Die Kunde vom "stile nuovo" in Italien verbreitete sich rasch in ganz Europa. Die italienischen Geiger überquerten die Alpen und exportierten als "virtuosi ambulanti", als "herumziehenden Virtuosen-Geiger", den italienischen Stil an die europäischen Höfe in Wien, Dresden, Amsterdam, London und Paris. Umgekehrt reisten viele Musiker nach Italien und ließen sich in der neuen Art des Komponierens und Spielens unterrichten. Im Laufe des 17. Jahrhunderts etablierte sich so der neue Stil in ganz Europa und setzte damit auch eine neue Einstellung zur Musik durch.


0 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Gustav Danzinger. Die Botschaft der Engel an die Hirten von Bethlehem gilt ganz wesentlich dem Frieden auf der Erde. Als Vision klingt er überirdisch schön, als Desideratum erfleht oder fordert man ihn mit weichen wie mit harten, mit lauten wie mit leisen Tönen. "Da pacem, Domine" sang man seit dem frühen Mittelalter im Chorgebet, Martin Luther machte daraus seine Choraldichtung "Verleih uns Frieden", die von Heinrich Schütz bis Hugo Distler hundertfach vertont wurde. Die Bitte um Frieden schließt das katholische Messordinarium ab: Hier kann man alle Gemütsverfassungen von fröhlicher Gewissheit bis zu tiefstem Leidensdruck vernehmen. Anfang des 20. Jahrhunderts schuf Arnold Schönberg mit "Friede auf Erden" einen weihnachtlichen Chor-Klassiker; genau 60 Jahre später wird die Friedensbitte in Leonard Bernsteins "Mass" zum Slogan der revoltierenden Massen umfunktioniert.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Leben rächt sich" von Max Brod. Es liest Rudolf Wessely. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich Draußen ist es unerträglich heiß. Ein Gewitter kündigt sich an. In dem kleinen Pavillon, in dem eben eine Ausstellung eröffnet wurde, bewegen sich die ersten Besucher, die ersten Betrachter. Plötzlich werden die Gestalten auf den Gemälden lebendig.


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Peter Kislinger. Die 2010 bis 2017 im Konzertsaal des Liszt-Zentrums Raiding entstandenen Aufnahmen des gesamten Orchesterwerkes von Franz Liszt mit dem "Orchester Wiener Akademie" unter Martin Haselböck sind als Gesamtausgabe in einer neun CDs umfassenden Box bei Gramola erschienen. Die Instrumente aus der Zeit Liszts, nicht nur Darmsaiten in Verbindung mit speziellen Romantikbögen der Streicher, sondern auch Holz- und Blechblasinstrumente sowie eine im Vergleich zu heutigen Orchestern kleinere Besetzung ergeben einen Orchesterklang, der dem von Liszt in Weimar kultivierten sehr nahe kommt, ist Martin Haselböck überzeugt, womit sich auch der Titel dieser Box erklärt: "The Sound of Weimar". Acht CDs waren seit 2011 häppchenweise bei verschiedenen Labels erschienen. Gramola ist es zu danken, dass Liszts imposantes Orchesterwerk in einer Box mit neun CDs zu hören ist - das Ergebnis ist faszinierend. Liszt, der experimentierfreudige Klangerneuerer, von dem Wagner und Richard Strauss hörbar lernten, kommt erstaunlicher Weise mit jenen Instrumenten, die der Komponist im Ohr hatte, und in der reduzierten Besetzung dank dieser engagierten, mit nötiger Liebe zum Detail einstudierten und gespielten Aufführungen, deutlicher zur Geltung als auf modernen, scheinbar wendigeren Instrumenten. Liszt: klar, transparent, wenn nötig, rau oder samtig; nicht bombastisch, nicht banal, nicht vulgär.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Unsere Sängerin des Jahres 2018: Birgit Nilsson, diesmal in "neuen" Liveaufnahmen Mit dem (heuer an Nina Stemme verliehenen) "Birgit-Nilsson-Preis" ist die "Birgit Nilsson Foundation" schon bisher auffallend in Erscheinung getreten. 2018, zur 100.Wiederkehr des Geburtstags der schwedischen "Hochdramatischen", wurde nun eine derartige Vielfalt an Initiativen gesetzt, die sich zu einer editorischen Großtat erster Güte summieren. Da trat rund ums eigentliche Geburtstags-Datum zu einer reich ausgestatteten Komplett-Ausgabe von Birgit Nilssons Platten-Studioaufnahmen auf 79 CDs eine Mischung aus Bildband und Lebensdokumentation, die "La Nilsson" nun auch im Bücherschrank neben "La Callas" prominent weiterleben lässt. Und im Herbst wurde noch eine Box mit bisher nicht oder nicht in dieser Tonqualität greifbaren Live-Dokumenten der Sängerin nachgereicht: Bartok, Beethoven, Puccini, Strauss und - erwartungsgemäß - viel Wagner. Ein Nilsson-Fest!


5 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Weihnachtsgeschenke auf Raten Über den Druck, schenken zu müssen und die finanziellen Folgen Konsum wird in der Vorweihnachtszeit zum Konsumrausch emporstilisiert. Weihnachtsmusik, leuchtende Dekorationen und verlockende Rabattaktionen signalisieren: Weihnachten steht vor der Tür, Geschenke müssen gekauft werden! Ein Fernseher auf Raten, ein Smartphone und daneben noch allerlei Kleinigkeiten für die Verwandtschaft. Im Schnitt werden in Österreich 450 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgegeben - für manche Menschen eigentlich zu viel. Die Ausgaben im Dezember machen sich spätestens im neuen Jahr bemerkbar, wenn die Jahresabrechnungen für Strom und Gas anstehen. Hinter dem Kauf von Geschenken stecke oft der Wunsch, dazu zu gehören, Status und finanzielle Stärke unter dem Weihnachtsbaum zu zeigen, glaubt Christian Neumayer, Geschäftsführer der Wiener Schuldnerberatung. Um die Ausgaben im Blick zu behalten, rät er, sich eine Liste zusammenzustellen, ein Budget festzulegen und in bar zu zahlen. Gestaltung: Ornella Wächter Meisterstück: Lukas Tremetsberger


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wer hat's erfunden: "Stille Nacht, Heilige Nacht!" Kaum brennen alle Kerzen auf dem Christbaum und alles glitzert und funkelt - stimmen Zweibeinerinnen und Zweibeiner Jahr für Jahr dasselbe Lied an: "Stille Nacht, Heilige Nacht!". Vor 200 Jahren haben der Salzburger Priester Joseph Mohr und der oberösterreichische Lehrer Franz Xaver Gruber das Lied zum ersten Mal gesungen und mittlerweile trillern es Zweibeiner auf der ganzen Welt. Rudi fragt sich, warum das so ist und trifft sich mit der Musikerin Teresa Fingerlos. Gestaltung: Kathrin Wimmer


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


0 Wertungen:      Bewerten

16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Von Robin Hood zu Harry Potter Gestaltung: Ute Maurnböck Seit der Stummfilmzeit hat man Kinofilme mit Musik begleitet. Am Klavier, auf der Orgel oder gar mit einem Orchester wurden bereits vorkomponierte Stücke zu passenden Filmszenen dazugespielt. Später schrieben Musiker eigens für den jeweiligen Film Musikstücke - "King Kong" war einer der ersten Filme, der 1933 mit eigener Filmmusik aufwartete. Ein Film ohne Musik hat einfach nicht so viel Atmosphäre, findet das Ö1 Kinderuni-Team. Janice, Florian, Kilian, Friedrich, Kaela und Carla sind selbst sehr aktiv, wenn es um Musik geht: Sie machen bei Musicals mit, spielen Instrumente, komponieren selbst, singen in einem Chor oder drehen Filme.


3 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Eine Auswahl ungespielter Jazz-Highlights des Jahres Fünfmal pro Woche gibt es die Spielräume, und dennoch kann angesichts der Flut von Tonträgerveröffentlichungen vieles von dem, was an herausragender Musik erscheint, nicht berücksichtigt werden. Also sind die Donnerstags-Spielräume in der Woche vor Weihnachten einem Jahresrückblick auf bisher ungespielte Jazz-Kleinode gewidmet. Darunter eine Hommage an den obskuren, völlig vergessenen Jazzpianisten Hasaan Ibn Ali aus Philadelphia. Ein junger französischer Violinist, der klassisch geschulte Virtuosität und kammermusikalische Sensibilität mit trashigem Spielwitz und punkrockigem Groove verbindet. Und eine österreichische Bigband, die mit einem Rock-Trio kooperiert und dabei sehr gute Figur macht.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Österreichs Beamte in der Zwischenkriegszeit. Mit Therese Garstenauer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Die soziale und berufliche Gruppe der Staatsbediensteten prägte die österreichische Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert. Doch nach dem Niedergang der Habsburgermonarchie im Jahr 1918 mussten die Staatsdiener einen stetigen Statusverlust hinnehmen. Der Staat war für die Beamten mehr als ein Arbeitgeber, er sorgte für einen lebenslangen standesgemäßen Unterhalt, auch im Ruhestand. Im Gegenzug wurde von den Beamten nicht nur die Erfüllung ihrer Dienstpflichten verlangt, sondern ein standesgemäßes Verhalten - galten sie doch als Repräsentanten des Staates. "Der Beamte hat in und außer Dienst das Standesansehen zu wahren, sich stets im Einklang mit den Anforderungen der Disziplin zu verhalten und alles zu vermeiden, was die Achtung und das Vertrauen, die seine Stellung erfordert, schmälern könnte", heißt es in der Dienstpragmatik von 1914. Das Verhältnis zwischen dem Staat und seinen Dienern - Fürsorgepflicht auf der einen und Treuepflicht auf der anderen Seite - kam durch die wirtschaftlichen und politischen Umbrüche zwischen 1918 und 1938 in ein Ungleichgewicht. Wirtschaftskrisen führten zu einem Abbau der Beamtenschaft, um den Staatshaushalt zu sanieren, das Salär sank aufgrund der hohen Inflation. Weibliche Staatsbedienstete, die im Jahr 1922 ca. 10 % des öffentlichen Dienstes stellten, waren von den Abbaumaßnahmen besonders stark betroffen. Unter solchen Umständen war es schwer eine standesgemäße Lebensführung aufrechtzuerhalten. Was konkret unter standesgemäßem Verhalten verstanden wird, was als anständig oder unanständig gilt, kann durch das Studium von Disziplinarakten verdeutlicht werden, in denen die Fehltritte und die entsprechenden Sanktionen dokumentiert sind. Bereits seit dem späten 19. Jahrhundert begannen Staatsbedienstete, sich in Interessensvertretungen politisch zu organisieren. In den 1920er Jahren kam es zu einigen Streiks öffentlich Bediensteter. Im Ständestaat ab 1934 waren solche Organisationen verboten und wurden durch vaterländische "Dienststellenorganisationen" ersetzt. Die nationalsozialistischen "Säuberungen" ab 1938 schließlich verschonten auch den öffentlichen Dienst nicht. Aus politischen oder rassistischen Gründen wurden viele Staatsbedienstete entlassen, pensioniert oder versetzt.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Obdachlosigkeit und soziale Ausgrenzung Gestaltung: Daphne Hruby Immer mehr Menschen in Österreich haben kein Dach über dem Kopf. 15.000 sind es im Moment - offiziell. Denn viele Obdachlose werden in der Statistik gar nicht berücksichtigt. Aktuelle Entwicklungen in der Armuts- und Sozialpolitik, wie die geplanten Kürzungen bei der Mindestsicherung, aber auch stetig steigende Mietpreise, könnten diese Problematik noch weiter verschärfen. Auf der Straße kann man schneller landen, als man denkt. Obdachlose und andere Randgruppen werden zunehmend aus dem öffentlichen Raum verdrängt: Durch diverse Alkohol- und Bettelverbote, aber auch neue Sitzbänke, die extra so konstruiert sind, dass niemand darauf liegen kann. Dabei zeigen Sozialprojekte und Initiativen, dass Obdachlosigkeit keine Endstation sein muss. Neben Notquartieren werden zusehends auch längerfristige Hilfsmaßnahmen wie etwa "Housing First" forciert. Hier bekommen Betroffene einen unbefristeten Mietvertrag und werden bei der Wohnungserhaltung unterstützt. Die Erfolgsrate von "Housing First" liegt in Wien bei mehr als 90 Prozent.


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Quallen als Nutztiere der Zukunft. Von Hanna Ronzheimer Seit rund 500 Millionen Jahren gibt es Quallen. Mit der Klimaerwärmung und der Verschmutzung der Meere kommen sie mehr als gut zurecht. Eine Plage für Tourist/innen und Entwässerungsanlagen. Doch die Qualle könnte auch anders und böte ungeahnte Möglichkeiten: Beispielsweise als Nahrungsquelle für die Europäer, nicht nur die Asiaten. Eifrig arbeiten Lebensmittelingenieure deshalb an Rezepten, die auch in unseren Breitengraden den Massengeschmack treffen sollen. Und in der Ökologie: da könnte der Quallenschleim Plastikpartikel in den Ozeanen binden. Möglicherweise schmieren wir uns auch bald ein bisschen Qualle ins Gesicht, denn die Kosmetikindustrie setzt auf die Qualle. "Go Jelly" heißt ein EU-finanziertes Projekt, bei dem 15 wissenschaftliche Institute aus acht Ländern am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel an den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Tieres forschen.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Tine Thing Helseth, Trompete; tenThing. Nordische Weihnacht - Festliche Weihnachtsmusik. Leise rieselt der Schnee. Winter Wonderland, White Christmas, Es ist ein Ros' entsprungen, Stille Nacht u.a. * Antonio Vivaldi: concerto Nr. 4 f-Moll op. 8/4, RV 297, "Der Winter" u.a. (aufgenommen am 6. Dezember im Stephaniensaal des Grazer Congress' in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Die norwegische Startrompeterin Tine Thing Helseth präsentiert mit ihrem Brass-Ensemble tenThing festliche Weihnachtsmusik aus Skandinavien und beliebte Klassiker zur stimmungsvollsten Zeit des Jahres. Reizvoller Höhepunkt: Vivaldis Winter aus den "Vier Jahreszeiten" in einem raffinierten Arrangement. (Musikverein Graz)


1 Wertung:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

Renata Schmidtkunz im Gespräch mit der Journalistin und Autorin Anna Goldenberg und ihrer Großmutter, die Ärztin Helga Feldner-Bustin (Zeitgenossinnen im Gespräch am 2. Dezember 2018 im Theater in der Josefstadt) Anna Goldenberg wurde 1989 in Wien geboren. Sie ist Journalistin und Autorin. Nach ihrem Studium in Cambridge/GB ging sie nach New York, um dort Journalismus zu studieren. Nach dem Studium schrieb sie für die damals noch wöchentlich herausgegebene Zeitung "Jewish Daily Forward". Dort wurde sie mit der sie irritierenden Frage konfrontiert, warum Juden nach der Shoa freiwillig nach Österreich zurückgekehrt sind. Darüber hatte sie, die in einer assimilierten jüdischen Familie groß geworden war, noch nicht nachgedacht. Aber die Frage - fast mehr Vorwurf - liess sie nicht mehr los. Also machte sie sich auf die Suche nach einer Antwort. Goldenberg las die Aufzeichnungen und Erinnerungen ihres Großvaters, des Arztes Hans Feldner-Bustin und recherchierte in Archiven. Unterstützung bekam sie von ihrer Großmutter, die 1929 in Wien geborene Ärztin Helga Feldner-Bustin, geborene Pollak. Gemeinsam mit ihrer zum Judentum konvertierten Mutter und ihrer Schwester hatte sie Theresienstadt und der Vater Buchenwald und Auschwitz überlebt. Das Ergebnis ihrer Spurensuche veröffentlichte Anna Goldenberg in ihrem ersten Buch "Versteckte Jahre. Der Mann, der meinen Großvater rettete". Zwei Generationen - ein Thema: im Gespräch mit Renata Schmidtkunz denken Helga Feldner-Bustin (89) und ihre Enkelin Anna Goldenberg (29) über die gemeinsame Suche nach, erzählen von der zwischen ihnen entstandenen engen Beziehung und äußern die Vermutung, dass es zwischen heute und damals Parallelen geben könnte. Im Rahmen einer Matinée, einer Kooperation zwischen dem Theater in der Josefstadt und Radio Österreich 1, sind die diesjährige Ute-Bock-Preisträgerin Helga Feldner-Bustin und die Journalistin Anna Goldenberg am 2. Dezember 2018 um 11.00 Uhr zu Gast in den Sträußelsälen des Theaters.


8 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie belastbar sind Demokratien? Die Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (4). Gestaltung: Tanja Malle Der Körper in Extremsituationen. Tiefe, Höhe, Käte und Hitze (4). Gestaltung: Madeleine Amberger Early Baroque Craziness. Italienische Violinmusik vor Vivaldi (4). Gestaltung: Verena Gruber


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Der Schlagzeugtüftler Lukas König im Porträt. Gestaltung: Marlene Schnedl Der 30-jährige österreichische Schlagzeuger Lukas König ist Viele: Sein musikalischer Kosmos strahlt von Jazz, Pop, Neuer Musik, Elektronik, Experimentellem bis zu Rap. Grund genug um dem talentierten König ein Jeunesse Special zu widmen: An zwei Abenden - 12. und 13. Oktober - präsentierte er seine Vielfalt mit sechs Acts im Wiener Jazzclub Porgy Bess. Mit dabei war das vor Vitalität strotzende Trio um den Pianisten Malcom Braff und den Bassisten Reggie Washington; 2011 erschien die erste CD des Trios. Und natürlich präsentierte Lukas König seine aktuellen Projekte, mit denen er sich in der heimischen Szene auf einzigartige Weise einen Namen gemacht hat. Als König im Duo mit dem Elektronikmusiker Robo Zimmermann und auch Mopcut war zu hören, mit der Stimmperformerin Audrey Chen und dem experimentellen Gitarristen Julien Desprez. Mopcut brillierte dieses Jahr übrigens bereits am Donaufestival in Krems. Und natürlich durfte auch seine Hauptband Kompost 3 nicht fehlen; mit dieser Formation hat 2009 vieles begonnen. Mit dem US-amerikanischen Saxofonisten Briggan Krauss, Mastermind der Gruppe Sexmob, holte sich Lukas König einen der umtriebigsten Saxofonisten der New Yorker Jazzszene auf die Bühne, komplettiert von Martin Siewert, einem Experten an der Lap- und Pedal-Steel Gitarre sowie an elektronischen Devices.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten