Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Gabriele Proft, Delegierte der österreichischen Sozialdemokratinnen Gabriele Proft 1879 als Gabriela Franziska Jirsa in Troppau/Mähren geboren. Gestorben 1971 in Bad Ischl in Oberösterreich. Als ehemaliges Dienstmädchen: Delegierte der österreichischen Sozialdemokratinnen auf der Internationalen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen, wo der Weltfrauentag ins Leben gerufen wurde. 1919 eine der ersten acht Frauen im Parlament, dem sie bis 1953 angehörte.


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Versprechen und Vergeben". Georg Simbruner, Neonatologe, Theologe und Krankenhausseelsorger, über die wichtigsten Elemente des Zusammenlebens. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Als Ehemann, Familienvater, Arzt und Krankenhausseelsorger habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen bis zum Sterbebett an gebrochenen Versprechen und nicht vollzogenem Verzeihen leiden", erzählt der emeritierte Professor für Neonatologie Georg Simbruner in seinen "Gedanken für den Tag" mitten in der vorösterlichen Fastenzeit, die für viele Menschen ja auch eine Zeit der Reduktion und Besinnung darstellt. Versprechen und Verzeihen zählten, so Simbruner, zu den wichtigsten Elementen des Zusammenlebens. Ohne Versprechen, also ohne Aussagen und Zusagen, auf die man sich verlassen kann, und ohne den Willen, einander zu vergeben, also dem Verzeihen, sei eine Gemeinschaft nicht möglich. Versprechen und Verzeihen gewährleisten den Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Doch so leicht ein Versprechen oft über die Lippen kommt, so schwer fällt manchmal das Verzeihen, sagt der Neonatologe und emeritierte Universitätsprofessor, der heute ehrenamtlich als Krankenhausseelsorger tätig ist. "Vergeben bedeutet nicht vergessen, zugefügte Verletzungen oder enttäuschte Erwartungen begleiten uns oft lange, wenn nicht gar lebenslang. Vergeben aber verändert die Art und Weise, wie ich mich erinnere, es befreit mich vom Gift der Unversöhnlichkeit. Verzeihen verhindert, dass mich ein Geschehen aufzehrt und zugrunde richtet".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Helmut Jasbar. Teil II. The Return Of The Schauder. Der Schauder lässt und nicht los! Diesmal schaudern wir mit Pascal über das "ewige Schweigen" und mit Rachmaninow, bei dem etwas so richtig schief gelaufen ist: "Das Komponieren fiel mir so leicht wie das Sprechen, und oft konnte meine Hand mit der Schnelle der musikalischen Einfälle kaum Schritt halten", sagte der Komponist, noch zuversichtlich. Dann aber misslang die Uraufführung seiner 1. Sinfonie und alles wurde mit einem Schlag anders ... Und eine gelungene Einspielung der Rasumowsky Quartette erhält den Pasticciopreis des Monats! Was meinen Sie dazu? Göttliches Schaudern?


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biodiversitätsforscher Konrad Fiedler über gravierende Veränderungen der Ökosysteme. Teil 4: Neuartige Netzwerke. Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Roten Listen werden immer länger. Insektensterben. Vogelsterben. Säugetiere. Die Biodiversität nimmt weltweit ab. Was im Laufe der Evolution immer schon dazugehörte - das Sterben - ist deswegen so beunruhigend, weil es in einer so hohen Geschwindigkeit passiert. Die Homogenisierung nimmt zu, und die Vielfalt nimmt ab. Vielfalt ist aber notwendig. Eine große Bestäubergilde, wie es im Fachjargon der Ökosystemforscher/innen heißt, also viele verschiedene bestäubenden Insekten, bringen einen höheren Bestäubungserfolg, als eine einzelne Art, die auf die Bestäubung einer Pflanze spezialisiert ist. Durch eine größere Vielfalt können verschiedene ungünstige Umweltbedingungen bewältigt werden. Auch die Rolle der Nationalparks und Naturschutzgebiete wird sich ändern. Die lokal bedeutenden Schutzzonen dienen immer mehr als "Sprungbretter" für Arten, die vor heißeren Temperaturen in den Norden flüchten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (4). Gestaltung: Tanja Malle Worte haben bemerkenswerte Wirkung. Hören Menschen, dass sich eine Person im fünften Stock befindet, wandert ihr Blick automatisch nach oben. Lesen sie den Satz "John tritt den Ball", aktiviert ihr Gehirn jenen Bereich, der für das Planen von Fußbewegungen zuständig ist. Wer das Bild eines Geparden zu sehen bekam, schätzte die Geschwindigkeit eines Läufers schneller ein, als der, dem das Bild einer Schildkröte gezeigt wurde. Zu diesen Ergebnissen kommen Kognitionswissenschafter/innen. Das bedeutet: Das Gehirn simuliert den Inhalt von Sprache automatisch, um ihn zu begreifen. Und es überträgt Gehörtes oder Gelesenes auf andere Dinge und Menschen, die mit dem Erlebten nichts zu tun haben. Das alles passiert unbemerkt. Politikerinnen und Politiker nutzen das. Sie verwenden Worte bewusst, um in unseren Köpfen so genannte Frames zu stärken. Gemeint sind damit Interpretationsrahmen, die das Gehörte oder Gesehene mit Bedeutung aufladen. Ein Beispiel ist das Wort Steuerlast, das Steuern als Belastung darstellt. Tatsächlich aber werden über Steuern auch Krankenhäuser, Schulen und das Verkehrsnetz finanziert. Weitere Beispiele sind etwa die Begriffe Flüchtlingswelle und Flüchtlingsstrom - geflüchtete Menschen werden dabei als Wassermassen, als lebensbedrohliche Naturkatastrophe, dargestellt. Damit wird das Bild einer Bedrohung gezeichnet, der nur beizukommen ist, indem die Schotten dicht gemacht werden - oder, indem, wie von dem US-Präsidenten Donald Trump gefordert, eine undurchlässige Mauer errichtet wird. Durch gezielte Provokationen und die Bereitschaft, Tabus zu brechen, bekommt Donald Trump enorme Medienpräsenz. Mitunter schien es, als würde er seine Reden und Statements unüberlegt und spontan aus dem Ärmel schütteln, doch dahinter steht Strategie. Auf sein Konto gingen in den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit 7.654 Lügen bzw. irreführende Behauptungen. Medien geben diese oft eins zu eins wider - doch so werden diese Lügen und irreführende Behauptungen in unseren Köpfen verankert. Das bestätigen Erkenntnisse aus der Neurolinguistik und Psychologie. Deren bekanntester Vertreter ist wohl George Lakoff von der University of California in Berkley. Er hat Strategien entwickelt, wie dem strategischen Einsatz von bestimmten Worten, Metaphern, irreführenden Behauptungen und Lügen beizukommen ist. Ein weiteres Beispiel für die Macht der Worte sind Hassreden. Sie verschieben nicht nur die Grenzen des Sagbaren, sondern bereiten den Boden für manifeste Gewalt auf. Wiederkehrende Hasssprache entwertet bzw. entmenschlicht bestimmte gesellschaftliche Gruppen und senkt die Hemmschwelle, Gewalt gegen sie zu üben. Faktenbasierte Kommunikation verschafft sich dann nur noch schwer Gehör. Tanja Malle präsentiert aktuelle (neuro)linguistische Erkenntnisse über die Macht der Worte und fragt nach, wie diese genutzt werden können.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (4). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny *L wie Leerverkauf* Bei den meisten Finanzgeschäften setzen die Investorinnen und Investoren darauf, dass der Wert eines Marktes größer wird und die Preise steigen. Das ist etwa bei Aktien der Fall: Entwickelt sich ein Unternehmen gut, steigt im Normalfall der Aktienpreis. Leerverkäufe bieten dagegen die Möglichkeit, auf fallende Preise zu spekulieren und damit andere Anlagen, wie Derivate oder ganze Portfolios abzusichern. Denn die werfen normalerweise nur dann Gewinn ab, wenn es wirtschaftlich bergauf geht. Bei Leerverkäufen wetten Anlegerinnen und Anleger auf eine negative Kursentwicklung. Dabei verkauft man Aktien, die man noch gar nicht besitzt. Beim Leerverkauf leihen sich die Verkaufenden Aktien eines kleinen Unternehmens und verkaufen die Wertpapiere zum aktuellen Marktpreis. Nach einiger Zeit geben sie die Aktien, die sie zum jetzt üblichen Marktpreis erstanden haben, zurück. Ist der Kurs, wie erhofft, gefallen, machen die Leerverkäufer einen Profit. Ist der Kurs dagegen gestiegen, steht ein großer Verlust ins Haus. Die Finanzmarktaufsicht reguliert Leerverkäufe mitunter: Setzen zu viele Anleger auf dieses Finanzinstrument, könnte das eine Abwärtsspirale am Finanzmarkt in Gang setzen. Das war beispielsweise 2008 der Fall. Damals untersagten die USA und Groß Britannien etwa Leerverkäufe von Aktien wichtiger Unternehmen, um der Finanzkrise zu begegnen. Gestaltung: Marlene Nowotny


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (4). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Inspiration und Konkurrenz, gemeinsames Schaffen oder rivalisierendes Oeuvre, Spannungen zwischen der Wahrnehmung als Individuum und in Verbindung mit der zweiten Person: das Verhältnis von Komponist/innen zu musikalisch künstlerisch schaffenden Partner/innen ist von vielen Besonderheiten geprägt. Doch zunächst: was ist das überhaupt, ein Paar? Im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten, die eine Antwort auf diese Frage darstellen kann, stehen die Beziehungen als "Liebespaar" und "Geschwisterpaar" im Mittelpunkt, in der zumindest ein Part komponierend tätig ist. Denn alleine in diesen Kombinationen gibt es in der Musikgeschichte zahlreiche Beispiele, von Wolfgang Amadé Mozart, sowohl mit seiner Schwester Maria Anna als auch mit seiner Ehefrau Constanze Mozart, über Clara Wieck und Robert Schumann bis zu Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, von Louise und Aristide Farrenc über Alma und Gustav Mahler zu Nadia und Lily Boulanger, von Faustina Bordoni und Johann Adolf Hasse über Guiseppe Verdi und Giuseppina Strepponi zu Benjamin Britten und Peter Pears. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam leben. Welchen Herausforderungen sind Menschen in "musikalischen Paarbeziehungen" ausgesetzt und wie sieht das gemeinsame Berufs- und Privatleben von ausgewählten Paaren im Bereich der Klassischen Musik aus. Gegenseitige künstlerische Befruchtungen, Neid auf das Schaffen des Anderen, Rollenverteilungen und Rollenbilder, aber auch Veränderungen der eigenen Künstlerpersönlichkeit durch die Paarbeziehung und unterschiedliche Selbst- und Fremdwahrnehmung stellen die Eigenheiten in diesen Beziehungen dar.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Wie "frei" ist Musik ohne Takt? Im Vergleich der Interpretationen Motetten Dufays, zwei Rezitative aus Klaviersonaten Beethovens und Strawinskys Stücke für Klarinette solo. Musik ohne Takt ist zwar taktlos, aber nicht unhöflich, sie ist auch nicht ohne Ordnung, sie gehorcht vielmehr einer anderen Ordnung als der des Taktes. Motetten des 15. Jahrhunderts etwa (ganz zu schweigen von noch älterer Musik) folgen ohne Takt ausschließlich der Metrik des Wortes und der Verse, aus denen die rhythmische Ordnung der Musik abgeleitet wird. Eine Taktordnung wird auch aufgehoben bei der beliebten "musikalischen Prosa" viel späterer Zeiten - einer Art der "ungebundenen", "freien" Rede in der Instrumentalmusik, wenn der gleichmäßige Takt aufgelöst wird, Symmetrie und rhythmische Ordnung über Bord geworfen werden und Geigen, Klaviere, Celli oder Klarinetten frei zu "reden" beginnen. Solche "Rezitative" finden sich bei Beethoven (in den Klaviersonaten oder auch seiner Neunten Symphonie) ebenso wie bei Berlioz oder Streichquartetten Mendelssohns. Während es sich hier aber meist um nur kurze Einwürfe handelt, erzeugt Musik die beständig den Takt wechselt, wie sie im 20. Jahrhundert zu finden ist, den gleichen Effekt einer "Freiheit" oder "Taktlosigkeit".


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Tamangur". Von Leta Semadeni. Es liest Andrea Eckert. Gestaltung: Friederike Raderer. Ein Dorf voller Schatten im Tal. Tief hat sich der Fluss in den Felsen eingegraben. Eine Kirche, ein Schulhaus, der Dorfplatz mit der Lügenbank. Hier lebt das Kind zusammen mit der Großmutter. Der dritte Stuhl an Tisch ist leer. Der Großvater, der ein Jäger war, ist jetzt in Tamangur. Bevor der Großvater nach Tamangur ging, war er am morgen immer als Erster am Tisch und rührte mit dem Suppenlöffel in seinem Kaffee. Wenn das Kind sich setzte, hob er augenzwinkernd den Löffel mit dem geschmolzenen Käse in die Höhe, und das Kind fing vor Begeisterung an zu kichern. Käse im Kaffee, das hatte Großmutter verboten. Du bringst ihr lauter Unsinn bei, schimpfte sie. Jemand muss das tun, sagte der Großvater ruhig. Du bringst ihr ja den ganzen Rest bei. dem ersten Roman der Engadiner Lyrikerin. Rotpunkt Verlag


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Gesamteinspielung von Tschaikowskys Solowerken am Klavier. Mit mehr als 180 Millionen You Tube Klicks und 400.000 Followers ihres Channels ist die russische Pianistin Valentina Lisitsa die beliebteste klassische Musikerin im Internet. Beeindruckt von ihrem Youtube-Erfolg, hat die Royal Albert Hall 2012 ihre Türen für Lisitsas Londondebüt gegeben. Dieses Konzert, das von Decca Classics aufgenommen wurde, war ihre erste Veröffentlichung bei einem Plattenlabel, es war auch Googles erstes Konzert in HD! Auf ihrem aktuellen Album bei Decca hat Valentina Lisitsa alle Solowerke für Klavier von P. I. Tschaikowsky eingespielt und veröffentlicht. Diese Edition bietet auf insgesamt 10 CDs bekannte Werke wie die Nussknacker-Suite oder das Kinderalbum, und selten eingespielte Stücke und transkribierte Orchesterwerke und ist die erste wirklich vollständige Gesamteinspielung, unter den Ersteinspielungen findet sich auch Tschaikowskys frühestes erhaltenes Werk "Anastasie-Valse".


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Gesangsgeschichte? Zeitgeschichte? Viorica Ursuleac und Franz Völker mit den Augen der "Nachwelt" gesehen Vom Bankbeamten zum Wagner-Tenor: Die Karriere des 1899 geborenen Franz Völker kam in den 1930er Jahren in Schwung, erreichte ihren Höhepunkt im Bayreuth der NS-Zeit und "schneidet" sich in Wien und Berlin mit der seines Förderers, des Dirigenten Clemens Krauss, der zumeist ex aequo an erster Stelle unter NS-Kollaborateuren im hohen Kunstbetrieb genannt wird. Mit Krauss verheiratet und aus diesem Blickwinkel daher "mitgefangen" war die 1894 geborene Sopranistin Viorica Ursuleac, aus deren vielfältigem Repertoire diverse Strauss-Opernuraufführungen herausragen. Franz Völker, Viorica Ursuleac: zwei führende Stimmen in ihrer Zeit, deren klingendes Erbe zu problematisch ist, um sich mit ihm zu beschäftigen? Die Sopranistin kommt in historischen Interviews auch selbst zu Wort - und was sie nicht erzählt, kommt durch die zuletzt wieder sehr publik gewordene, auf den ersten Blick vollends unglaubliche Lebensgeschichte der beiden opernvernarrten britischen Schwestern Ida und Mary Cook ans Licht.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Mehr als Plus und Minus Menschen, für die das zumeist gefürchtete Fach zu ihrem Arbeits-Alltag zählt In der Schule ein gefürchtetes Unterrichtsfach, bietet die Mathematik im Berufsleben viele Möglichkeiten und überdies meist eine gute Bezahlung. Logisches Denken ist gefragt, ebenso Ausdauer beim Lösen komplizierter rechnerischer Probleme. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Was macht eigentlich... das "Legal Literacy Project"? Gestaltung: Johanna Steiner


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Kuschelnd eine Geschichte hören Rudi freut sich: Heute, am Vorlesetag, wird ihm die Kinderbuchautorin Jutta Treiber aus einem ihrer Bücher vorlesen. Der Radiohund liebt es nämlich, sich in seinem Körbchen zusammenzurollen und einer Geschichte zu lauschen. Jutta Treiber erzählt, warum sie gerne vorliest und warum sie ihre Stimme dabei keinesfalls verstellt Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Erkundungen im Weltraum Gestaltung: Isabelle Engels Was war vor dem Urknall und hat der Weltraum irgendwann ein Ende? So viel schon zu unserem Sonnensystem geforscht wurde, so manches liegt noch immer im Dunkeln. Die Sonne entstand vor etwa 5 Milliarden Jahren und wird nach derzeitigem Wissensstand in etwa 5 Milliarden Jahren verschwinden. Dann nämlich, wenn ihr das Gas ausgeht. Das wäre natürlich gleichzeitig das Ende vom Leben auf der Erde. Ob es zu diesem Zeitpunkt noch Menschen geben wird, weiß allerdings niemand. Ganz zu Beginn war unser Sonnensystem eine große Gas- und Staubwolke. Daraus entstand zuerst die Sonne. Aus dem übrigen Staub formierten sich immer größere Kugeln und bildeten die Planeten. Neben der Erde existieren noch sieben weitere Planeten. Sie haben unterschiedliche Farben - ob blutrot wie der Mars oder bläulich wie Neptun hängt von den hauptsächlichen chemischen Elementen in ihrer Lufthülle ab. Unsere Erde passt eine Million Mal in die Sonne hinein und ist ca. 150 Millionen Kilometer von ihr entfernt. Größe und Abstand der Sonne sind optimal, um Leben auf unserem Planeten zu ermöglichen. Welche Auswirkungen hätte es, wenn die Sonne kleiner wäre, ganz nah oder ganz weit weg von der Erde? Oder was wäre, wenn die Erde kleiner wäre? Und die Neigung der Erdachse - wozu ist die gut? Die Ö1 Kinderuni-Reporter/innen Lara, Laetitia, Emma, Timea und David stellen ihre Fragen an Stefan Wallner vom Institut für Astrophysik der Universität Wien.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Leyla McCalla hat den "Capitalist Blues", Sarah McCoy beschwört den "Boogieman" Niemand Geringerer als Chilly Gonzalez war es, der die dunkle, abgeklärte Stimme von Sarah McCoy in Paris entdeckte und das ebenso düstere wie großartige Debütalbum "Blood Siren" der 33-jährigen US-amerikanischen Sänger-Pianistin produzierte, die lange Jahre in New Orleans verbracht hat. Seit zehn Jahren in der Stadt am Lake Pontchartrain beheimatet ist Leyla McCalla, die in New Jersey aufgewachsene, ebenfalls 33 Jahre junge Singer/Songwriterin, die als Cellistin der Grammy-prämierten Folk-Band "Carolina Chocolate Drops" bekannt geworden ist. Das neue Solo-Album McCallas ist hörbar von New Orleans geprägt: In "Capitalist Blues" macht sie sich Gedanken über eine neoliberale, empathielose Welt zwischen Washington D.C. und Aleppo.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Bourbonen. Mit Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Die Bourbonen sind das älteste existierende Adelsgeschlecht Europas. Erstmals erwähnt wurden sie als Seitenlinie der Karpetinger, die Frankreich von 987 bis 1328 ununterbrochen regierten. Nach dem Erlöschen der Valoirs-Dynastie begann 1589 die eigenständige Königsherrschaft der Bourbonen über Frankreich. Der bekannteste der fünf Könige des Ancien Régime war der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. Unter der Vormundschaft seiner Mutter Anna von Österreich bestieg er schon als Vierjähriger den Thron. Durch Verwaltungs- und Armeereformen, die Bekämpfung der adeligen Opposition, die Förderung des merkantilistischen Wirtschaftssystems und die Fokussierung auf den Katholizismus etablierte er die absolutistische Monarchie. Unterbrochen wurde die Bourbonenherrschaft durch die Absetzung von Ludwig dem XVI., während der französischen Revolution. Im Prozess vor dem Nationalkonvent nannte man ihn Louis Capet. Damit bezogen sich die Revolutionäre auf den 996 verstorbenen Gründungsvater der Karpetinger Dynastie, Hugo Capet. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft setzte man, im Zuge der europäischen Restaurationspolitik, erneut Bourbonen auf den französischen Thron. Endgültig beendet wurde deren Herrschaft in Frankreich durch den Sturz Karl X. Philipps während der Julirevolution 1830. Als Bourbon-Sizilien und Bourbon-Parma regierten Nebenlinien des Adelsgeschlechts auch Teile des heutigen Italiens. Mit dem Haus Bourbon-Parma verwandt ist auch der derzeitige König von Luxemburg, Heinrich von Nassau. Um eine weitere Seitenlinie handelt es sich beim spanischen Königshaus Bourbon-Anjou.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Die jüdische Gemeinde in Südtirol einst und jetzt Gestaltung: Mathilde Schwabeneder Schon im Mittelalter hatten sich Juden in Südtirol niedergelassen. Ihre Blütezeit erreichte die Gemeinde in den letzten Jahrzehnten der Habsburgermonarchie. So trugen jüdische Ärzte ganz wesentlich zum Erfolg der Kurstadt Meran bei und verhalfen ihr zu internationalem Ruhm. Die faschistischen Rassengesetze 1938 und der Einmarsch der Nationalsozialisten im September 1943 setzen jedoch ein brutales Ende. Jüdische Mitbürger und Mitbürgerinnen wurden denunziert, vertrieben, deportiert. Heute zählt die jüdische Gemeinde in Meran wieder rund 50 Mitglieder. Die Aufarbeitung ist jedoch noch lange nicht zu Ende. "Es war ein Tabuthema, von dem man nicht einmal erkannt hatte, dass es ein Tabu ist", sagt Peter Langer, Sohn von Überlebenden. Vieles bleibt in Südtirol noch zu tun.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Medikamente das Mikrobiom beeinflussen. Von Marlene Nowotny Billionen winziger Organismen besiedeln unseren Darm. Fast zwei Kilogramm wiegen alle Bakterien, die unseren Verdauungstrakt bewohnen. Sie beeinflussen unseren Stoffwechsel, das Immunsystem, den Kreislauf und sogar das Gehirn. Hunderte verschiedene Bakterienarten besiedeln den Darm. Die Zusammensetzung des Mikrobioms unterscheidet sich allerdings von Mensch zu Mensch, von Land zu Land und kann durch alle möglichen Faktoren gestört werden, allen voran durch Medikamente, wie immer mehr Studien zeigen. Nicht nur Antibiotika, die "gute" wie "schlechte" Bakterien abtöten, verändern das Mikrobiom. Ein Viertel aller Medikamente hemmt das Wachstum von Bakterien, die natürlich im menschlichen Darm vorkommen. Bei den Psychopharmaka schaden sogar drei Viertel der Präparate. Die Veränderung der Darmflora kann Teil einer medikamentösen Therapie sein. Doch wann ist das wirklich der Fall? Und wann verursachen Medikamente mikrobielle Nebenwirkungen, die Immunsystem und Psyche verändern könnten?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

BBC National Orchestra of Wales, Dirigentin: Valentina Peleggi; Mariam Batsashvili, Klavier. Augusta Holmès: Roland Furieux * Clara Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 7 * Joan Tower: Fanfare for the Uncommon Woman Nr. 2 * Florence Price: Symphonie Nr. 3 (aufgenommen am 8. März in der BBC Hoddinott Hall, Cardiff). Präsentation: Irene Suchy


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Im politischen Verhalten spielen Emotionen eine große Rolle" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Ruth Wodak, Sprachsoziologin und Diskursforscherin Geboren wurde sie 1950 im Londoner Exil der aus Wien stammenden Eltern. Der Vater war Diplomat, was ihr eine dreisprachige Kindheit in Belgrad bescherte: Deutsch sprach sie mit den Eltern, Englisch in der internationalen Schule und Serbokroatisch auf der Straße. Kein Wunder, dass sie Sprachwissenschafterin wurde. Schon früh interessiert sie sich für die Analyse politischer Rhetorik, wozu ihr das Nachkriegs-Wien und die sogenannte Waldheim-Affäre ausreichend Material liefert. Wodak, emeritierte Professorin der Universitäten Wien und Lancester/GB, gilt als Begründerin der so genannten "Critical Discourse Analysis". "Kritisch" bedeutet für die mehrfach ausgezeichnete Wissenschafterin, "das Bestreben, Machtverhältnisse nicht als gegeben hinzunehmen, sondern transformieren zu wollen". Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz analysiert sie die Sprache der politischen Gegenwart und macht deutlich, wie Sprache helfen könnte, diese politische Wirklichkeit zu transformieren.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Macht der Worte. Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (4). Gestaltung: Tanja Malle Das ABC der Finanzwelt. I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (4). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny Musikpaare in der Klassik. Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (4). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Komponierte Räume von Slobodan Kajkut. Gestaltung: Heinrich Deisl Der Komponist und Musiker Slobodan Kajkut hat vor kurzem auf seinem Label God Records mit "III" sein achtes Album veröffentlicht. In seinem Schaffen verbinden sich zeitgenössische Musik - er studierte u.a. bei Georg Friedrich Haas - mit Noise-Rock und experimenteller Elektronik. Über die Jahre hat Kajkut seine Musik so weit reduziert, bis nur noch das Nötigste übrig blieb. Slobodan Kajkut wurde 1983 in Banja Luka geboren, kam 2002 nach Graz, spielte Schlagzeug in Rock-Bands wie The Striggles und beendete 2008 sein Kompositionsstudium an der Kunstuniversität Graz. Um sein Debüt-Album "The Compromise Is Not Possible" zu veröffentlichen, gründete er im selben Jahr God Records. Er war dann u.a. an Produktionen mit Weasel Walter (The Flying Luttenbachers), Philip Jeck, Bernhard Lang und Bernhard Gander beteiligt. Neben regelmäßigen Auftritten in Graz führten ihn seine Konzerttätigkeiten quer durch Europa und besonders in die Länder Ex-Jugoslawiens. Musikalisches Aufräumen Zeitgenössische Musik dient Kajkut als Ausgangsbasis, sich mit Spielformen experimenteller Popmusik und mit deren Bruchlinien zur Avantgarde auseinanderzusetzen. So waren frühe Solo-Werke stark von Dub geprägt und für das Ensemble Platypus schrieb er ein von The Velvet Underground inspiriertes Stück, das 2015 bei Wien Modern aufgeführt wurde. 2017 fand die Premiere von "Palast" mit dem Kammerorchester der Kunstuniversität Banja Luka statt. Eine weitere aktuelle Produktion ist "20 Inventionen", eine Performance- und Installationsserie für 20 Plattenspieler, auf denen je eine Single mit einem Piano-Stück läuft. Auf "III" lotet Kajkut extrem reduzierte Drones und Pulsationen aus, die sich wie mikroskopische Aufnahmen (post-)industrieller Klangräume anhören: quasi Exerzitien in lärmender Stille. Auf God Records sind derzeit mehr als 50 Veröffentlichungen erschienen, die von Alvin Lucier und Morton Feldman bis Francisco López und Boris Hegenbart reichen. Im Fokus stehen österreichische Musikschaffende wie Peter Ablinger, Susanna Gartmayer, Robert Lepenik und Bernhard Lang. Am Abend nach dem Porträt über Slobodan Kajkut ist ein "Zeit-Ton" mit einem Überblick über God Records zu hören.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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