Jetzt läuft auf Ö1:

Ex libris

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Familienbilder". Johanna Schwanberg, Direktorin des Dom Museum Wien, beschäftigt sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen, die mit den Mitteln der Kunst sichtbar werden. - Gestaltung: Alexandra Mantler Gerade rund um den Schulanfang spießt es sich oftmals im Familiengefüge, hinkt die Realität diversen Idealbildern von Familie und oftmals auch den eigenen Ansprüchen hinterher. Beziehungen zwischen Familienmitgliedern prägen unser Leben, auch wenn der Begriff von "Familie" über die Jahrhunderte einen Wandel erlebt hat: Von der Ein-Eltern-Familie über "Sippenverbände" bis zu "gewählten" Familien zeigt sich auch im Spiegel der Kunst durch die Epochen und in unterschiedlichsten Medien ein vielschichtiges Bild von dem, was Familie sein kann. Ausgehend von einer Themenausstellung, die Anfang Oktober im Wiener Dom Museum eröffnet wird, beschäftigt sich Museumsdirektorin Johanna Schwanberg in ihren "Gedanken für den Tag" vor allem mit der Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen und den feinen innerbildlichen Nuancen, die Nähe und Konflikte mit den Mitteln der Kunst sichtbar werden lassen.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal Spezial

Die Spitzenkandidat/innen für die Nationalratswahl 2019 Im Journal zu Gast um ca. 7.33 Uhr: Werner Kogler (Grüne)


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Ein Cellovirtuose als Kammerdiener, eine Jagdmusik, die 15 Sekunden dauert, und Schumann "gemütlich und witzig". Vom "romantischen Humor" hat Robert Schumann immer wieder gesprochen und meinte damit etwas Verwirrendes, das die Musik durch ihre Unbestimmtheit erzeugen könne. Und überhaupt sei Humor - so schreibt er einmal 1839 - "eine glückliche Verschmelzung von gemütlich und witzig".


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Zoologe Harald Schwammer über den Geparden. Teil 4: Futter vom Beutesimulator Gestaltung: Renate Pliem Er ist eine Besonderheit unter den Katzen: Der Gepard ist hochbeinig und schlank, sein Körperbau ließe sich am ehesten mit dem eines Windhundes vergleichen. Sein Jagdverhalten macht ihn ebenso einzigartig: Der Einzelgänger schleicht sich an, robbt sich so nahe wie möglich an das Beutetier heran und läuft dann blitzschnell auf die Gazelle oder Antilope zu. Doch dieser Hochgeschwindigkeitssprint fordert auch seinen Tribut: Kann der Gepard das Beutetier erlegen, muss er sich erst von den Strapazen des Laufes erholen. So ist es für Löwen, Hyänen oder sogar Paviane ein Leichtes, ihm die Beute abzujagen. Geparde kommen vor allem in Afrika südlich der Sahara vor. Sie sind in freier Wildbahn schon sehr selten geworden und gelten als gefährdet. Der Zoologe Harald Schwammer vom Tiergarten Schönbrunn schätzt, dass es nur noch 6000 bis 7000 Tiere in Afrika gibt. Lebensraumverlust, Wilderei und eine hohe Jungensterblichkeit bringen die Raubkatzen in Bedrängnis. Im Tiergarten Schönbrunn werden seit den 1990er Jahren Geparde nachgezüchtet. Und um dem Bedürfnis der Tiere nach schnellen Läufen nachzukommen, wurde ein Beutesimulator - eine Art Schilift - im großen Gehege installiert.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die große Seele Indiens

Auf den Spuren von Mahatma Gandhi (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Vor 150 Jahren, am 2. Oktober 1869, erblickte Mohandas Karamchand Gandhi in der westindischen Kleinstadt Porbandar das Licht der Welt. Der indische Subkontinent war damals noch Teil des britischen Kolonialreichs. Weite Teile des Landes wurden direkt von den Briten regiert; zugleich bestanden an die 600 große und kleine indische Fürstentümer. Gandhis eigene Vorfahren hatten als Premierminister regionaler Herrscher gedient. Zwei Jahre vor Gandhis Matura wurde der Indische Nationalkongress gegründet, der zunächst für mehr Selbstverwaltung und später für die Unabhängigkeit Indiens kämpfen sollte. Doch in Gandhis Schulzeit deutete nichts darauf hin, dass er einmal zum geistigen und politischen Führer der Unabhängigkeitsbewegung werden sollte. Erst in Südafrika, wo er nach seiner juristischen Ausbildung als Anwalt tätig wurde, veränderte Gandhi sein Leben von Grund auf. Im Ringen um die Rechte der Inder entwickelte Gandhi seine Lehre vom gewaltlosen Widerstand - Satyagraha, Festhalten an der Wahrheit, wie er es nannte. Gewaltlosigkeit definierte er "als äußerst aktive Kraft. Sie lässt keinen Platz für Feigheit, ja nicht einmal für Schwäche. [...] Gewaltlosigkeit und Feigheit passen nicht zueinander." 1915 kehrte er nach Indien zurück und organisierte in den folgenden Jahrzehnten wichtige Kampagnen gegen die britischen Herrscher, darunter den Salzmarsch von 1930. Die Briten hatten die Salzherstellung monopolisiert und erhoben hohe Steuern. Am 6. April 1930 klaubte Gandhi persönlich eine Handvoll Salz am Strand von Dandi auf - eine Handlung, an die heute eine überlebensgroße Statue in Dandi erinnert. Gandhis Mut motivierte Inder im ganzen Land, Salz zu sieden. Die Briten griffen hart durch, bald waren die Gefängnisse übervoll, auch Gandhi befand sich unter den Häftlingen. Die Quit India - Raus aus Indien -Bewegung - im Jahr 1942 war Gandhis letzte große politische Kampagne. Doch als der indische Subkontinent 1947 seine Unabhängigkeit erlangte, war Gandhi nicht bei den Feiern in Neu Delhi dabei. Er sah keinen Grund zum Feiern, denn mit der Unabhängigkeit war auch die Teilung in das mehrheitlich hinduistische Indien und das mehrheitliche muslimische Pakistan verbunden, die zu verheerenden Massakern führte. Gandhi verbrachte die zweite August-Hälfte des Jahres 1947 im Osten Indiens, an der Grenze zu Ost-Pakistan, dem späteren Bangladesh. Dort versuchte er verzweifelt, der Gewalt Einhalt zu bieten. Gandhi selbst überlebte die Unabhängigkeit nur um fünfeinhalb Monate. Am 30. Jänner 1948 wurde er von Hindu-Extremisten ermordet. Radikale Hindus konnten Gandhi nicht verzeihen, dass er die Teilung nicht hatte verhindern können. Mahatma - große Seele - nannten ihn die Inder bereits zu Lebzeiten. Die wenigsten folgten allerdings seiner Lehre.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Im Antlitz

Die vielen Seiten des Gesichts (4). Gestaltung: Daphne Hruby Eine Zehntelsekunde - nur so lange brauchen wir, um vom Gegenüber einen ersten Eindruck zu bekommen. Ist er attraktiv, ist sie sympathisch, ist der Mensch interessant oder gefährlich - gewonnen wird diese Information vor allem aus unserem Gesicht. Treue, Intelligenz, soziale Herkunft - die Palette, was Studien alles aus unserem Antlitz zu lesen glauben, ist breit. Der Schweizer Pfarrer und Philosoph Johann Kaspar Lavater war fest davon überzeugt, dass die Gesichtszüge den Charakter eines Menschen widerspiegeln und schrieb dazu 1775 auch einen "wissenschaftlichen" Leitfaden. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts war "Ausdruckskunde" fixer Bestandteil des Lehrplans vieler Universitäten. Kein Wunder also, dass Menschen schon in prähistorischer Zeit alles daran setzten ihr Gesicht zu verschönern. Auf Höhlenmalereien in Spanien und Frankreich sind geschminkte Frauen zu sehen. Heute ist die Kosmetikindustrie ein Milliardengeschäft. Hinzu kommen mehr als 23 Millionen Schönheitsoperationen. Längst legen sich nicht mehr nur Frauen unters sprichwörtliche Messer. Plastische Eingriffe können Menschen aber auch aus gesellschaftlicher Stigmatisierung helfen. Unfälle, Tumore oder Erkrankungen wie Noma - eine bakterielle Infektion, bei der sich große Löcher ins Gesicht fressen - sobald das Gesicht betroffen ist, werden Betroffene schief angeschaut und teils sogar ausgestoßen. Schönheit ist aber nicht immer das Ziel. In der Kunst- und Theaterwelt werden die mehr als 26 Gesichtsmuskeln in alle Himmelsrichtungen gespannt, gestreckt und gezogen. Manche Fratze lässt sich dann aber doch nur mit gewissen Hilfsmitteln perfektionieren. Masken kommen dabei nicht nur auf der Bühne zum Einsatz. Um Schaden abzuwenden oder das Gegenüber abzuschrecken, wurden und werden sie in Ritualen aber auch auf dem Schlachtfeld in allen Formen und Farben übergestreift. Physiologisch sind alle menschlichen Gesichter gleich aufgebaut - dennoch ist jedes einzigartig und zugleich sehen wir uns aber auch wieder ähnlich. Große Augen, kleine Nase, dunkler Teint - die jeweiligen Witterungsverhältnisse und Lebensbedingungen haben ihre Spuren hinterlassen. Unser Antlitz wird aber nicht nur in zwischenmenschlichen Interaktionen erfasst. Modernste Gesichtserkennungssoftwares folgen uns heute auf Schritt und Tritt. Am Pekinger Himmelstempel müssen sich Besucherinnen und Besucher vor einem Toilettengang per Gesichtsscan authentifizieren. Dies soll angeblich Klopapierdiebstahl vorbeugen. In Großbritannien werden Menschen schätzungsweise 70 Mal am Tag von Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Londoner Polizei setzt Gesichtserkennungssoftware auch zur Kriminalitätsbekämpfung ein. Kritiker bemängeln dabei nicht nur Verstöße gegen die Menschenrechte sondern auch die hohe Fehlerquote des Systems - die liegt nämlich bei 81 Prozent


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Virtuos in allen Lebenslagen

Die Pianistin, Komponistin und Interpretin Clara Schumann (4). Gestaltung: Alexandra Faber Sie war ein Wunderkind, eine begnadete Pianistin, und sie komponierte ein Klavierkonzert, das zu den schönsten der Romantik gehört: Clara Schumann. In einer Zeit, da Frauen auf ihre Rolle als Gattin und Mutter beschränkt waren, reüssiert sie als Starpianistin auf zahlreichen Konzertreisen in ganz Europa. Es beeindruckt in ganz besonderer Weise, mit welch kluger Dramaturgie Clara Schumann ihre Auftritte konzipiert und damit das Konzertleben bis heute wesentlich beeinflusst. Die in Leipzig geborene Pianistin setzt nicht nur als Beethoven-Interpretin neue Maßstäbe, sondern trägt wesentlich dazu bei, die Werke ihres Mannes bekannt zu machen. Kinder und Karriere waren für Clara nicht nur ein Schlagwort, sie erzieht nach dem frühen Tod Robert Schumanns sieben Kinder alleine groß. Was hat die Pianistin ihren Kindern und ihren zahlreichen Schülerinnen und Schülern mitgegeben? Es ist ein reiches musikalisches Erbe, das es anlässlich des 200.Geburstages der Musikerin zu entdecken gilt.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Nina Polaschegg. Domenico Gabriellis Ricercari in Interpretationen für Violoncello, Viola und Kontrabass. "Ricercari" - das bedeutet soviel wie forschen, suchen. Die Ricercari u.a. von Domenico Gabrielli, einem der zentralen Komponisten des 17. Jahrhunderts in Italien, zählen zu den frühen Solowerken für Violoncello. Entstanden in Gabriellis Todesjahr 1689, wurden sie rund 30 Jahre vor den wohl bekanntesten Solowerken für das Instrument, den Cellosuiten Johann Sebastian Bachs geschrieben. Doch auch die auf den ersten Blick schlichten, wenngleich oft virtuosen Ricercari Gabriellis, entpuppen bei genauerem Hören einen unglaublichen Charme. Wie so oft ist es die Bogenhand, die hier die reinen Noten zum Klingen bringt. Die Balance zwischen stürmischem Fortschreiten und gelassenem Innehalten. Diese Musik fasziniert nicht nur Cellistinnen und Cellisten, sondern auch Bratschisten und Kontrabassisten. Wie anders klingt diese Musik, wenn sie auf Schwesterinstrumenten gespielt wird?


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Buch vom Meer. Oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen". Von Morten A. Strøksnes. Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger und Sylvia Kall. Es liest Wolfram Berger. Gestaltung: Friederike Raderer. Man wusste lange nichts über den Eishai oder Grönlandhai. Erst 1998 gelangen US-Forschern Filmaufnahmen dieses unglaublichen Tieres, dessen größtes jemals gefangenes Exemplar wahrscheinlich 500 Jahre alt war. Morten A. Strøksnes gelang es, das geheimnisvolle und faszinierende Nordmeer in seinem Buch einzufangen, das in Norwegen fast sofort zum Nr.-1-Bestseller wurde.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Das Plawner Quintet taucht in polnischem Territorium und fördert Raritäten zutage. Unser RSO Wien feiert 50.Geburtstag! "Des Cis" stellt vor: Leonard Eröd, Fagott. Stanislaw Moniuszko feiert seinen 200. Geburtstag - zumindest in Polen. Dort gilt er als Schöpfer der "polnischen Nationaloper", dem schon zu Lebzeiten Ruhm und Ehre zuteil wurden. Sein jüngerer Landsmann und Zeitgenosse Juliusz Zarebski brachte es nicht ganz soweit, vielleicht aber nur, weil ihn die Tuberkulose frühzeitig des Lebens beraubte. Die Perlentaucher/innen rund um den ebenfalls polnischen Geiger Piotr Plawner setzen den beiden Komponisten ein Denkmal. Auf ihrem neuen Album bringen sie die kaum beachteten Streichquartette von Moniuszko sowie Zarebskis zukunftsweisenden Schwanengesang, das Quintett für Klavier und Streicher, an die Oberfläche. Außerdem: Eine Reminiszenz an den Salzburger Dirigenten, Pianisten und Pädagogen Gilbert Schuchter, zum 100. Geburtstag.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Auch musikalisch ein "Sir": Thomas Allen, Bariton-Geheimtipp noch mit 75? Vielleicht liegt es nur daran, dass ihm der jüngere Bryn Terfel mit seiner bühnenfüllenden Physiognomie "die Show gestohlen" hat? So viele Partien in Terfels Repertoire waren davor im Besitz von Thomas Allen und wurden von ihm mit einer Mischung aus sinnlichem Stimmreiz, intellektueller Durchdringung und Noblesse ausgestattet, die längst eine "trademark" war, ehe der Ritterschlag das honorierte. "Kavaliersbariton" sagt man gern: Mozart, viel Italienisches von Rossini bis Puccini, aber auch Zeitgenössisches waren Thomas Allens Metier. Er hat "Alte Musik" gesungen, als das noch vollstimmig erlaubt war und sich oft und oft für das hochspezifische Gesangsrepertoire der britischen Inseln eingesetzt. Ist es verfehlt, ihn den "britischen Hermann Prey" zu nennen? Auch Allen war in gestandenen Sängerjahren noch ein meisterlicher Beckmesser in "Meistersingern" und ganz gegen das karikierende Klischee - ein "Sir" eben.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Selbsttötung und wie darüber geschrieben wird Vom heiklen Umgang der Presse mit einer Todesursache Laut WHO begehen jährlich rund 800.000 Menschen weltweit Suizid. Besonders gravierend sind die Zahlen für junge Erwachsene. Bei den 15 bis 24-Jährigen ist Suizid die zweithäufigste Todesursache. Über Suizid zu sprechen ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabu. Auch Medien stehen mit ihrer Berichterstattung über Suizide vor einer heiklen Herausforderung. Wissenschaftlichen Belegen zu folge können Medienberichte sowohl Aufklärung und Präventionsarbeit leisten, als auch weitere Suizide auslösen. Um Journalisten und Journalistinnen zu einer sorgsamen Berichterstattung über Suizid - frei von Vorurteilen und Mythen - anzuregen, hat das Kriseninterventionszentrum 2014 einen Leitfaden zur Berichterstattung über Suizid herausgebracht. Außerdem beinhaltet der Ehrenkodex des Österreichische Presserats einen Grundsatz zur Suizidberichterstattung zur Wahrung der journalistischen Berufsethik. Ein Beitrag über Suizid in den Medien von heute und damals. Gestaltung: Noel Kriznik Die Dinge des Lebens: Der Weidenkorb Gestaltung: Lea Heurteur


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Zum Abschied Rudi ist wehmütig: er hat es genossen, die vergangenen Sendungen gemeinsam mit Dschi Dsche-i Dschunior zu moderieren. Nun verabschiedet sich der Radioheld aus dem Jahr 1979 wieder, mit einer alten Originalfolge aus dem ORF-Archiv, in der er seinen Hörern zum Abschied Folgendes mitgibt: "Ein jedes Hirn, Kollegen, reicht zum Denken aus. Denn dafür ist es gemacht. Denker und Wisser sollt ihr werden, keine Glauber und Nachsager." Dschi Dsche-i Dschunior: "Ein Batzerl Wehmutsweich ist meinereins zumute, allesamte Kollegen und ganz besonderlicher Kollege Rudi. Allerdings, allerdinglich ist mir die Abschiedlichkeit bekannt. Nach nur einem Wischerjahr war meinereiner damals, vor 40 Wahren, mein Radio-Sendungs-Plätzerlichkeit los. Die Bossen und Chefitäten taten's bestimmen." Gestaltung: Johanna Steiner mit Texten von Christine Nöstlinger


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Pflanzliche Helfer gegen die große Hitze Gestaltung: Ute Maurnböck Es wird heiß und immer heißer in den Metropolen. Der Klimawandel hält Einzug und Österreich, das sagen Studien voraus, wird besonders betroffen sein von zunehmenden Temperaturen. In rund 30 Jahren soll es in Wien zum Beispiel knapp 44 Grad heiß werden können. Hitzewellen nehmen zu, und sie werden länger andauern. Auch die Nächte bieten dann keine Erholung mehr. Was also tun? Sophia, Nora und Adrian haben nach der Erkundung eines Dachgartens an der Wiener Boku, der Universität für Bodenkultur, viele Fragen. Wie man die aufgeheizten Betonflächen abkühlen kann, was die heiße Luft erfrischt und welche Möglichkeiten Pflanzen da bieten. Lisa Fichtenbauer und Oliver Weiss vom Institut für Ingenieurbiologie- und Landschaftsbau haben sich in einigen Projekten dazu bereits Gedanken gemacht. Bei der Planung neuer Straßen muss die Stadtverwaltung genug Platz für die Vegetation einplanen. Neben der Straße können statt eines Kanals Sickermulden, die bepflanzt werden können, gebaut werden. Grobe Steine, die Wasser aufnehmen, können unter den versiegelten Flächen verwendet werden. Und wenn der Straßenraum zu klein ist, begrünt man eben auf anderen Ebenen: Fassaden oder Dächer. Dabei werden Kletterpflanzen wie Efeu, die gut an Mauern entlangwachsen, eingesetzt. Und auch im kleinen Rahmen, also in einer Wohnung, können wir etwas tun: Blumenkisten sehen hübsch aus und locken Insekten an.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Klingende Reflexionen über Tod, Identität und Heimat Zwei bedeutende, in New York ansässige Saxofonisten sind in den kommenden Wochen in Österreich zu Gast und treten u. a. beim Jazzfestival Leibnitz auf. Zum einen der 33-jährige Tenorsaxofonist Noah Preminger (Regisseur Otto Preminger war ein Cousin seines Großvaters), der in den letzten Jahren als kraftvoller Solist und ideenreicher Konzeptionist auf sich aufmerksam gemacht hat: Im Rahmen von "After Life" formuliert Noah Preminger klingende Gedanken über das Leben nach dem Tod. Der aus Puerto Rico stammende Altsaxofonist Miguel Zenón hingegen setzt mit seinem Quartett (dem der aus Graz stammende Kontrabassist Hans Glawischnig angehört) seine Reflexionen über die Themen Identität und Heimat fort - auf "Sonero: The Music of Ismael Rivera" verneigt er sich vor dem 1987 verstorbenen, im gesamten karibischen Raum populären puertoricanischen Sänger.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Friedensverträge nach dem 1. Weltkrieg. Mit Christian Ortner, Militärhistoriker und Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Die Menschenopfer während des 1. Weltkrieges waren so hoch, dass viele Politiker diesen als letzten aller Kriege sahen. Die Nachkriegsordnung sollte deshalb eine endgültige sein. Dementsprechend wurde die Jahrhunderte lange europäische Tradition des Gleichgewichts der Mächte aufgegeben und eine völlig neue europäische Landkarte gezeichnet. Gemäß dem "Selbstbestimmungsrecht der Völker" sollten neue Staaten entstehen. Doch schon bald zeigten die Verhandlungen in den Pariser Vororten, dass es sich um Friedensdiktate handeln würde und das Selbstbestimmungsrecht von den alliierten Siegermächten weitgehend ausgehebelt wurde. So verbot man der Republik Deutsch-Österreich den erhofften Anschluss an das Deutsche Reich, Südtirol ging an Italien, und das Sudetenland wurde Teil der neu gegründeten Tschechoslowakei. Von Österreich wurde der Vertrag von St. Germain am 10. September 1919 unterzeichnet. Nach seinem Inkrafttreten am 20. Juli 1920 war die Monarchie endgültig Geschichte. Bereits am 28. Juni 1919 unterzeichnete das Deutsche Reich den Versailler Vertrag. Neben seinen Kolonien verlor Deutschland auch Elsaß-Lothringen, sowie große Territorien im Osten. Die Trennung Ostpreußens vom Reichsgebiet, sowie das unter Völkerbundmandat stehende Danzig bildeten bereits während der Friedensverhandlungen vorhergesagte Konfliktlinien für den nächsten, noch schrecklicheren Krieg. Die deutschen Reparationszahlungen setzten die Alliierten mit 20 Milliarden Goldmark fest, was dem Gegenwert von rund 7.000 Tonnen Gold entsprach. Gegenüber Deutschland gab es auch weitreichende Rüstungsbeschränken, sodass die Reichswehr ohne Schlachtschiffe, U-Boote, Panzer und Luftwaffe auskommen musste. Die Beschränkung auf 100.000 Soldaten und die Abschaffung der Wehrpflicht bedeuteten eine 1:12 Unterlegenheit an Mannschaftsstärke gegenüber den angrenzenden Staaten. Ein weiterer Friedensvertrag wurde am 4. Juni 1920 mit Ungarn geschlossen. Auf die Gesamtfläche bezogen hatte Ungarn die größten Gebietsverluste hinzunehmen. Teile des Landes gingen an die Tschechoslowakei, Rumänien, Jugoslawien sowie Österreich. Große Territorialverluste musste auch das Osmanische Reich hinnehmen. Nach dem Vertrag von Sèvres am 10. August 1920 wurde der Staat auf die heutige Größe reduziert.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Die Reportage zur Wahl. Gestaltung: Katja Arthofer und Julia Schmuck Neben der Klimakrise ist die Frage, wie die Pflege künftig finanziert wird, eines der größten Sachthemen in diesem Wahlkampf. Die Positionen der Parteien, Stichwort Pflegeversicherung, liegen hier weit auseinander. Aber alle wissen: Die Pflege gehört zu den größten Herausforderungen für die künftige Regierung. Derr Anteil an betagten und hochbetagten Menschen in Österreich steigt - und damit auch die Zahl der Pflegebedürftigen und die nötigen Ausgaben für sie. Die teuerste, aber auch unbeliebteste Form der Pflege ist das Heim. Theoretisch wollen also alle das gleiche: Dass die Menschen, so lange es geht, in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Was aber wäre dafür nötig? Was brauchen die Betroffenen? Und was ihre Angehörigen? Eine Bestandsaufnahme in Wohnzimmern, bei Bürgermeistern und in Heimen - quer durch Österreich.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

. Das Magazin Redaktion und Moderation: Armin Stadler


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19.30 Uhr

 

 

Grafenegg Festival 2019

Tonkünstler-Orchester, Dirigent: Peter Ruzicka; Genia Kühmeier, Sopran. Peter Ruzicka: "Furioso" für Orchester (Uraufführung, Auftragswerk des Grafenegg Festival) * Richard Strauss: "Vier letzte Lieder" für Sopran und Orchester * Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (aufgenommen am 31. August im Wolkenturm, Grafenegg). Präsentation: Gerhard Hafner Die "Vier letzten Lieder" sind eine Ode an die Sinnlichkeit: ausschweifende Bögen und endloses Sehnen. Die österreichische Sopranistin Genia Kühmeier wird den Zyklus in die Nacht von Grafenegg tragen. Sinnlichkeit und Klugheit vereinte Brahms auch in seiner vierten Symphonie. Als Eduard Hanslick sie auf zwei Klavieren hörte, rief er: "Ich hatte die Empfindung, als ob ich von zwei schrecklich geistvollen Leuten durchgeprügelt würde." Heute gehört sie zu einem der erfolgreichsten Konzertstücke. Peter Ruzicka wird in seiner ersten Zusammenarbeit mit den Tonkünstlern ein neues eigenes Werk vorstellen. Neue Werke präsentiert auch das Prélude, das Abschlusskonzert des diesjährigen Composer Conductor-Workshops INK STILL WET. (Grafenegg Festival)


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Die westliche Zivilisation hat fast alles von sich selbst vergessen!" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit dem amerikanischen Politikwissenschafter Patrick Deneen In seinem soeben auf Deutsch erschienenen Buch "Warum der Liberalismus gescheitert ist" erläutert Deneen, dass der Liberalismus gescheitert ist, weil er gesiegt hat. "Er war angetreten für größere Gleichheit, für kulturellen Pluralismus, den Schutz der menschlichen Würde und die Erweiterung der Freiheit. In Wahrheit hat er nun zu titanischer Ungleichheit geführt, zu materiellem und geistigem Verfall und der Unterhöhlung der Freiheit", schreibt Deneen, geboren 1964, Professor für Verfassungsgeschichte an der Universität Notre Dame in Indiana. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz ist er überzeugt, dass die Antwort auf die tiefe Krise, in der unsere Gesellschaften sich befinden, nicht durch noch mehr Liberalismus behoben werden kann.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die große Seele Indiens. Auf den Spuren von Mahatma Gandhi (4). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Im Antlitz. Die vielen Seiten des Gesichts (4). Gestaltung: Daphne Hruby Virtuos in allen Lebenslagen. Die Pianistin, Komponistin und Interpretin Clara Schumann (4). Gestaltung: Alexandra Faber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Goldene Nika für Peter Kutin beim Prix Ars Electronica 2019. Gestaltung: Susanna Niedermayr Alle zwei Jahre wird der Prix Ars Electronica in der Kategorie "Digital Musics Sound Art" abgehalten, so auch heuer wieder, im Jubiläumsjahr des Ars Electronica Festivals, das vom 5. bis 9. September sein 40-jähriges Bestehen feierte. Eines der zentralen Themen, mit denen sich Künstler/innen heute beschäftigen, sei die Beziehung zwischen dem Digitalen und dem Analogen, zwischen dem Mensch und der Maschine, so die Jury in ihrem Statement, und oft führe dies zu der Frage, ob digitale Sonifikation und Transformation signifikanter ist als das ursprüngliche Phänomen und ob Klang, der nicht digital bearbeitet wurde, seine Bedeutung verloren hat. Die Generierung von Klang würde durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz immer öfter automatisiert werden. Mit sozio-politischen Fragen hätten sich demgegenüber auffallend wenige Projekte beschäftigt. Interaktionsmöglichkeiten hätten sie oftmals vermisst, so die Jury-Mitglieder weiter. Einen Schwerpunkt bildeten auf der anderen Seite immersive Arbeiten. Zu ihnen zählt auch die optoakustische Installation "Torso #1" von Peter Kutin, der als erster Österreicher (alleine) die Goldene Nika in der Kategorie "Digital Musics Sound Art" gewann. Die zwischen vier rotierenden Lautsprechern und einigen im Raum platzierten Mikrophonen entstehenden Klänge und Feedback-Schleifen werden durch das Variieren der Geschwindigkeit moduliert. Dabei entfaltet "Torso #1" eine beeindruckende psychoakustische Wirkung. Die beiden Auszeichnungen gingen an Samson Young für "Muted Situation #22: Muted Tchaikovsky's 5th" und an Tomomi Adachi, Andreas Dzialocha und Marcello Lussana für "Voices from AI in Experimental Improvisation".


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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