Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Kaleidoskop des menschlichen Seins". Wie durch ein Kaleidoskop schaut Elena Holzhausen, Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, durch die einzelnen Projekte der Denkmalpflege hindurch auf grundlegende Fragen zwischen Zeit und Ewigkeit. - Gestaltung: Alexandra Mantler Der österreichische Verfassungsgerichtshof definiert den Begriff Denkmal als "bewegliche und unbewegliche von Menschen geschaffene Gegenstände von historischer, künstlerischer oder sonst kultureller Bedeutung". Diese müssen nach der Intention des Gesetzgebers erhalten werden. Bei Gebäuden trägt eine gute Nutzung wesentlich zum Erhalt bei. Nutzen heißt aber auch, die Denkmäler den Bedürfnissen der Zeit anzupassen, sie also zu verändern. Elena Holzhausen betreut als Denkmalpflegerin der Erzdiözese Wien über 2500 Gebäude und ihre Ausstattungen. Die unterschiedlichsten Bauprojekte im historischen Bestand sind für sie eine wichtige Aufgabe aber auch ein Studienbuch des menschlichen Seins und des Umgangs miteinander. Denn auf Baustellen treten das Verständnis von Zeit, vom Wert der Erinnerung aber auch dem des Vergessens aller Beteiligten zu Tage. Tiefer liegende Beweggründe von Entscheidungen und die des Umgangs der Projektpartner und -partnerinnen miteinander werden ablesbar. Denn die Menschen bauen, erhalten oder zerstören, was sie sind, was sie denken und was sie fühlen. Die eigene Erinnerung und das eigene Vergessen prägen das Handeln. Wie durch ein Kaleidoskop schaut Elena Holzhausen durch die einzelnen Projekte hindurch auf grundlegende Fragen zwischen Zeit und Ewigkeit.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Irene Suchy. "Der Mond steigt auf die Nacht" (Ernst Jandl) Wenn der Berg auf den Mond steigt, die Viola die Sängerin gibt, das Streichquartett zum Streichorchester anwächst und georgische Tänze in eine Präludien-Struktur passen, dann fehlt nur eine irische Melodie, die mit Trommeln von der Wut einer Liebenden singt, wenn ihr Mann anno 1798 in den Krieg zieht.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Agrarökologin Silvia Winter über die Auswirkungen der Bewirtschaftung auf das Ökosystem Weingarten Teil 3: Biodiversität im europäischen Vergleich Gestaltung: Thomas Thaler In einem internationalen Forschungsprojekt wurden verschiedene europäische Weinbaugebiete verglichen. Silvia Winter sowie ihre Kolleginnen und Kollegen wollten herausfinden, welche Auswirkungen verschiedene Bewirtschaftungsformen auf die Biodiversität und die Umwelt haben. Besonders große Unterschiede gibt es bei der Bodenbearbeitung. Früher war es generell üblich, im gesamten Weingarten sämtlichen Pflanzenbewuchs zu entfernen. In vielen europäischen Weinbaugebieten ist der "offene Boden" nach wie vor gängige Praxis. Die Reben sollen dadurch vor der Wasser- und Nährstoff-Konkurrenz durch andere Pflanzen geschützt werden. In Österreich hat seit den 1990er-Jahren ein Umdenken eingesetzt. Viele Weingärten sind hierzulande inzwischen dauerhaft oder zeitweise begrünt. Was ursprünglich eingeführt wurde, um die Erosionsanfälligkeit zu verringern, bringt viele zusätzliche Vorteile. Begrünte Weingärten sind zum Beispiel ein guter Lebensraum für Wildbienen - besonders wo blütenreiche Saatgutmischungen verwendet werden und nicht zu oft gemäht oder gemulcht wird. Der Wein selbst ist nicht auf Bestäubung angewiesen, andere Kulturpflanzen - insbesondere Obstbäume - sind aber Nutznießer der Ökosystem-Dienstleistung "Bestäubung". Durch die seltenere Bodenbearbeitung wird in der Erde auch mehr Humus aufgebaut. Das ist positiv für die Bodenfruchtbarkeit. Es bedeutet aber auch, dass mehr Kohlenstoff gebunden und so ein Beitrag zur Verringerung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre geleistet wird.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Heilende Wurzeln, Stängel, Blüten und Blätter

Das Potential pflanzlicher Arzneistoffe (3). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Phytotherapie, die Verabreichung pflanzlicher Arzneien, ist die älteste Behandlungsmethode überhaupt und außerhalb des westlichen Kulturkreises auch heutzutage noch am gebräuchlichsten. In unseren Breiten war das bis Ende des 18. Jahrhunderts nicht viel anders. Mit dem Aufstieg der modernen Naturwissenschaften und neuer chemischer Verfahren gelang es nicht nur, einzelne Inhaltsstoffe aus Pflanzen zu isolieren, sondern auch die chemische Struktur von Reinsubstanzen aufzuklären und diese synthetisch im Labor herzustellen. Und nach dem Aufkommen der Antibiotika verloren pflanzliche Arzneien erst recht an Bedeutung. Mittlerweile ist das längst anders, und nach jahrzehntelanger Dominanz der Chemie hat auch das wissenschaftliche Interesse an Pflanzeninhaltsstoffen stark zugenommen. Im Unterschied zu synthetisch hergestellten Medikamenten, die einen Reinstoff enthalten, sind Phytotherapeutika Vielstoffgemische mit bis zu mehreren Hundert chemischen Substanzen. Auf dem Zusammenspiel dieser verschiedenen Inhaltsstoffe beruht auch ihre heilende Wirkung. Eingesetzt werden pflanzliche Arzneien heute bei verschiedensten Beschwerdebildern: bei Schmerzen zum Beispiel, zur Prävention altersbedingter kognitiver Störungen wie der Alzheimer Demenz, bei Schlaf- und Angststörungen, Depressionen, rheumatischen Beschwerden und bei Infektionskrankheiten (was angesichts zunehmender Antibiotika-Resistenzen von immer größerer Bedeutung ist). Bei einigen pflanzlichen Arzneien hat sich bereits herausgestellt, dass sie in ihrer Wirksamkeit synthetisch hergestellten Präparaten durchaus ebenbürtig sind. Obwohl in der Regel besser verträglich als herkömmliche Medikamente, können aber auch Phytopharmaka Wechsel- und Nebenwirkungen entfalten. Auf dem Gebiet der Heilpflanzenforschung ist jedenfalls noch viel zu erwarten. Denn von den über 300.000 bekannten Pflanzen höherer Entwicklungsstadien ist bisher nur ein Bruchteil auf bioaktiv wirksame und medizinisch vielleicht höchst interessante Substanzen hin untersucht worden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Bewegt euch!

Das Wundermittel Sport (3). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Sport fördert die Gesundheit und regt Regenerationsprozesse an. Aber Bewegung kann noch viel mehr: sie lindert Schmerzen, wirkt präventiv gegen Depressionen, und wird heute auch in der Angsttherapie eingesetzt. Wird Sport in der Gruppe ausgeübt, wächst das Selbstvertrauen und das Gemeinschaftsgefühl. Ergänzend zur psychotherapeutischen Behandlung wird Sport darum auch in der Traumatherapie verwendet. Aus Sicht der Hirnforschung regt Sport Stoffwechselprozesse an, die regulieren und positiv auf Stimmungen Einfluss nehmen. Für viele Ärzte ist Sport eine wirkungsmächtige Universaltherapie, die vor allem gegen chronische Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislaufprobleme hilft. Entscheidend ist, dass regelmäßig trainiert wird. Und bei einem klug aufgebauten, maßgeschneiderten Trainingsprogramm steigt die Motivation und das Gefühl, Hürden überwinden zu können.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Lied, das klebt

Eine kleine Typologie des Ohrwurms (3). Gestaltung: Thomas Mießgang Es gibt diese Lieder, die sich im Gehörgang und im Gehirn einnisten, und nicht mehr daraus zu vertreiben sind, ganz egal, was man unternimmt. Im Deutschen sagt man Ohrwurm dazu, im Englischen analog Earworm, das Spanische hingegen wählt die umschreibende Bezeichnung Melodia pegadiza - eine Melodie, die klebt. Der deutsche Begriff für das insistente Lied, das nicht mehr weichen möchte, leitet sich übrigens von den gleichnamigen Insekten ab, die nach volkstümlicher Vorstellung gerne in die Ohren kriechen. Lateinisch heißt der gemeine Ohrwurm Forficula auricularia. Woran liegt es nun, dass eine Tonfolge das Bewusstsein infiltriert und infiziert wie ein böses Virus? Die Gedächtnisforschung hat festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit des "Einschaltens", also der Wiedererinnerung und der Festsetzung eines Ohrwurms dann am größten ist, wenn das Arbeitsgedächtnis wenig ausgelastet ist, zum Beispiel bei Routine-Arbeiten, Autofahren oder Spazierengehen. Ohrwürmer können dann freie Kapazitäten des Arbeitsgedächtnisses besetzen und sich dort festsetzen. Am besten, heißt es in neurophysiologischer Fachliteratur, sind sie durch erhöhte andere Anforderungen aus dem Arbeitsgedächtnis zu vertreiben. Es empfiehlt sich also, wenn sich ein Lied festgeklebt hat, beispielsweise zur "Phänomenologie des Geistes" von Hegel zu greifen - damit ist eine umfassende Auslastung des Arbeitsgedächtnisses garantiert. Der Musikwissenschaftler Jan Hemming ist der Auffassung, dass ein Ohrwurm unbewusst und unwillkürlich aus der Erinnerung hervortrete und subjektiver Natur sei: "Ohrwürmer sind eine emotionale Angelegenheit und treten vor allem bei Musikstücken auf, denen man entweder sehr positiv oder sehr negativ gegenübersteht." Es gibt aber auch pathologische Formen des Ohrwurms wie die Krankheit Tinnitus, die man, unmedizinisch formuliert, als Dauergeräusch im Ohr bezeichnen könnte. Es handelt sich dabei um eine verstärkte Aktivität der Neurone in der Hirnrinde, die, so legen es neuere Studien nahe, in der lärmverschmutzten Gegenwart eher zunimmt. Ohrwürmer sind aber nicht nur lästig, sondern durchaus auch erwünschte Phänomene, die auf unterschiedliche Weise kommerziell und kommunikativ genutzt werden können: Die ganze Jingle- und Signation-Industrie basiert auf kleinen wiedererkennbaren Klangpartikeln und im Signalraum Stadt ist zu beobachten, dass, etwa bei Verkehrsleitsystemen, die einstige Dominanz des Visuellen zunehmend von akustischen Impulsen herausgefordert wird. Von welcher Perspektive man das Phänomen aber auch betrachtet - der Ohrwurm ist ein vielgestaltiges, und, sowohl im Positiven wie im Negativen, nachhaltiges Phänomen. Warum, das beschreibt die Popgruppe Wise Guys knapp und bündig in einer Textzeile: "Weil ich in deinen Ohren steck und ich geh hier nie mehr weg."


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. Louis Spohr: Streichsextett op. 140 (Academy of St. Martin in the Fields Chamber Ensemble) Man hört es Louis Spohrs Sextett op. 140 nicht an, dass das Stück in höchst turbulenten Zeiten geschrieben wurde. Sein Verfasser, der sich schon an der Pariser Julirevolution 1830 aktiv beteiligt hatte, reiste 1848 nach Frankfurt, um dort so manchen Parlamentarier in endlose Diskussionen zu verwickeln. Zu jener Zeit ist das Sextett entstanden und Spohr hat es in seinem Werkverzeichnis folgendermaßen datiert: "Zur Zeit der glorreichen Volks-Revolution zur Wiedererweckung der Freiheit, Einheit und Größe Deutschlands". Die Musik spricht eine weniger extrovertierte Sprache. Das Stück war bis zur Ablöse durch Johannes Brahms op. 18 ein Meilenstein der Orientierung.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Sklavinnen der Dienstmädchen". Erzählung von Silvina Ocampo. Aus dem Spanischen übersetzt von René Strien. Es liest Eleonore Bürcher. Gestaltung: Martin Sailer, Präsentation: Gudrun Hamböck. Herminia ist durch nichts, aber auch durch gar nichts zu verlocken, ihre Dienste bei der kranken Senora de Bersi aufzugeben. Denn sie ist ein Muster an Treue, ein Dienstmädchen, wie man es sich nicht besser vorstellen kann. Während Herminia sich also hingebungsvoll ihrer dahinschwindenden Herrin widmet, gerät die Reihe jener auf sonderbare Weise ins Wanken, die vom Tod der Senora profitieren wollen. Zusammen mit ihrem Mann Adolfo Bioy Casares und mit dem befreundeten Jorge Luis Borges gab sie die wegbereitende "Antología de la literatura fantástica" heraus; außerdem übersetzte sie die Gedichte Emily Dickinsons ins Spanische. Bekannt ist die Argentinierin Silvina Ocampo (1903-1993) aber vor allem für ihre fantastischen Kurzgeschichten, die in 16 Bänden veröffentlicht wurden; zudem verfasste Ocampo 10 Gedichtbände und - zusammen mit ihrem Mann - einen Roman.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helene Breisach. Kompositionen von Erich Wolfgang Korngold aus den 1950er-Jahren, frisch eingespielt von der Sinfonia of London. Unser RSO Wien feiert 50.Geburtstag! DesCis stellt vor: Franz Markus Siegert, Violine. "The Last Prodigy", das letzte Wunderkind, so titelt eine Biografie über Erich Wolfgang Korngold. Auf seine steile Karriere in Wien folgte ein ebenso erfolgreicher Weg als Filmkomponist in Hollywood. Aber der Versuch, nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa wieder Fuß zu fassen, erwies sich als schwierig, fast unmöglich. Seine Kompositionen der Nachkriegszeit hatten es hier besonders schwer sich durchzusetzen. Darunter die "Sinfonie in Fis", ein monumental besetztes Werk, über das viel spekuliert wurde: Korngold habe darin die Grauen des Holocaust reflektiert. Der Komponist selber behauptete, er habe "reine, absolute Musik ohne jegliches Programm" geschrieben. Die Sinfonia of London, traditionell auf Filmmusik spezialisiert, wurde erst im vergangenen Jahr von dem Dirigenten John Wilson wiederbelebt. Die frisch erschienene Korngold-CD ist demnach das Debüt des neu zusammengestellten Orchesters.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

BBC Scottish Symphony Orchestra, Dirigent: Martyn Brabbins. BBC Singers; English National Opera Chorus; Nadine Benjamin, Sopran; Idunnu Münch, Mezzosopran; William Morgan, Tenor; David Ireland, Bassbariton. Zum 60. Geburtstag von Martyn Brabbins. Kalevi Aho, Sally Beamish, Sir Harrison Birtwistle, Richard Blackford, Gavin Bryars, Brett Dean, Dai Fujikura, Wim Henderickx, Colin Matthews, Anthony Payne, John Pickard, David Sawer, Iris ter Schiphorst und Judith Weir: Pictured Within: Birthday Variations for M.C.B. (Teilwiedergabe) * R. V. Williams: Serenade to Music * E. Elgar: Enigma Variationen op. 36 (aufgenommen am 13. August in der Royal Albert Hall, London im Rahmen der "Proms 2019"). Präsentation: Peter Kislinger Der englische Dirigent Martyn Brabbins feierte am 13. August seinen 60. Geburtstag mit der Uraufführung eines enigmatischen, ihm gewidmeten Orchesterwerkes. Das BBC Scottish Symphony Orchestra hatte zu seinen Ehren ein neues Orchesterwerk in Auftrag geben wollen. Es sollte sich an Elgars "Variations on an Original Theme" - berühmt geworden unter dem Titel "Enigma Variations" - orientieren. Gewidmet hatte Elgar das 1899 uraufgeführte Werk seinen in den 14 Variationen porträtierten Freunden - "my friends pictured within." Ein neues Enigma Brabbins drehte das Konzept um und lud 14 Musikschaffende ein, nicht so sehr über ihn, sondern für ihn zu komponieren. Er selbst teilte die Variationen zu, die möglichst Stimmung und Länge der "Enigma Variations" spiegeln sollten. Die Musikgeschichte hat nun ein neues Enigma. Wer sich das Originalthema von "Pictured Within" einfallen ließ, weiß auch der Beschenkte nicht. Die Komponisten und Komponistinnen in der Reihenfolge der Variationen: Dai Fujikura, David Sawer, Sally Beamish, Colin Matthews, Iris ter Schiphorst, Brett Dean, Wim Henderickx, Richard Blackford, Harrison Birtwistle, Judith Weir, Gavin Bryars, Kalevi Aho, Anthony Payne, John Pickard. Kein Interesse an der Lösung des Rätsels Es lag nahe, im selben Konzert auch Elgars "Enigma Variations" aufzuführen - worin das Rätsel besteht, interessiere ihn nicht wirklich, meint Brabbins. Es sei "einfach perfekt instrumentierte, schöne Musik", das reiche ihm.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Von Wasserspeiern, Eiskellern und Porzellanscherben. Die Suche nach verborgenen Adelssitzen in Niederösterreich Seit einem Vierteljahrhundert arbeiten der Historiker Johannes Sachslehner und der Fotograf Robert Bouchal an Büchern über entrückte Orte in und rund um Wien, darunter alte Luftschutzstollen und Zollamtshäuser oder ein versteckter Rundtempel im Wienerwald. Für ihr aktuelles Projekt haben sie sich eineinhalb Jahre lang mit Niederösterreichs Schlössern auseinandergesetzt. Die meisten von ihnen sind noch im Besitz der ehemaligen Adelsfamilien. Viele haben ihnen den Zutritt verweigert, doch 18 Häuser haben ihre Pforten geöffnet; vom Schloss mit mittelalterlichen Elementen über den kleinen Landsitz aus der Renaissance bis hin zum barocken Lustschloss. In allen Gebäuden haben sie überraschende Kuriositäten entdeckt. Gestaltung: Jonathan Scheucher Moment - Echo: Bea Sommersguter Wort der Woche: Andrea Hauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Liebesbeweis auf Ladinisch In Gröden in Südtirol schenken verliebte Buben und Männer ihrer Herzensdame eine Birne, erzählt Sofia Stuflesser dem Radiohund. Der Brauch findet traditionell zur Birnenernte im Herbst statt. Sie gibt Rudi Tipps, wie er den Brauch nach Wien bringen kann. Denn Hundedamen freuen sich auch über eine Birne, ist sie überzeugt. Vielleicht doch mehr über eine Banane, oder ein Leckerli? Was für Ideen Rudi immer hat! Sofia Stuflesser: "Wenn du ihr die Birne gibst kannst du auf Ladinisch, also in unserer Muttersprache sagen:"Kaschir per te". Das ist für dich. Und dann kannst du sie vielleicht umarmen oder ihr ein Bussi geben. Das ist natürlich sehr aufregend; für die Mädchen und für die Buben. Man denkt schon im Vorhinein darüber nach, von wem man heuer eine Birne bekommen wird." Gestaltung: Lara Weber


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. Exquisites Songwriting von und mit zwei außergewöhnlichen Sängerinnen: Mette Juul aus Dänemark und die Koreanerin Youn Sun Nah Beide haben ein Faible für dieselben schwedischen Musiker, zum Beispiel den Bassisten Lars Danielsson und den Gitarristen Ulf Wakenius. Wakenius und Danielsson spielen auf Mette Juuls neuem Album "Change" eine wichtige Rolle, das vor kurzem veröffentlicht wurde. Darauf sind Originalkompositionen von Mette Juul genauso wie ungewöhnliche Coverversionen zu hören. Allen gibt Juuls sehr eindringlicher, so konzentrierter wie klar-schnörkelloser Art zu interpretieren zusätzlichen Drall. Ähnlich und doch ganz anders, weil viel kunstvoller, bewusster: Youn Sun Nah. Wie sie Lars Danielssons und Lina Nybergs "The Linden" zusammen mit Wakenius, Danielsson und dem Perkussionisten Navarre gestaltet, hat stille Größe. Nicht umsonst haben Wakenius und Danielsson unabhängig voneinander diesen Song für ihre "Signature Edition" ausgewählt.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Vor 250 Jahren wurde Alexander von Humboldt geboren. Mit Marianne Klemun, Institut für Geschichte an der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Er war wohl einer der neugierigsten Menschen seiner Zeit und scheute vor halsbrecherischen Experimenten nicht zurück - zum Beispiel wenn er sich, als Nichtschwimmer, in einer Taucherglocke in der Themse versenken ließ oder auf dem Orinoko in Südamerika zu kentern drohte. Alexander von Humboldt gilt als erster großer Forschungsreisender, aber auch als erster Umweltschützer und sogar Menschenrechtler. Manche naturwissenschaftlichen Disziplinen sehen in ihm ihren Begründer, etwa die physische Geografie, die Klimatologie oder die Ozeanographie. Vieles wurde ihm bereits in die Wiege gelegt. Nicht zuletzt ein großes Erbe, mit dem er seine Forschungsreisen finanzieren konnte. Der Spross einer wohlhabenden Familie wuchs auf Schloss Tegel in der Nähe von Berlin auf. Dort unterrichteten ihn die besten Hauslehrer Preußens: Alexander von Humboldt sprach fünf Sprachen und studierte unter anderem Geografie, Pflanzenkunde, Kameralistik, Altertumswissenschaften und Bergbaukunde. Sein erster Beruf hört sich wenig abenteuerlich an: er begann als preußischer Bergbeamter. Doch dann entwickelte er sich zum Abenteurer. Seine Südamerikareise von 1799 bis 1804 wurde als die wissenschaftliche Entdeckung Südamerikas gefeiert. Er trug aber auch dazu bei, Wissenschaft populär zu machen. Die "Kosmos-Vorlesungen", die er in den Jahren 1827 und 1828 an der heutigen Humboldt-Universität gehaltenen hat, sind bis heute die erfolgreichsten öffentlichen Veranstaltungen in der Geschichte dieser Hochschule.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Mit Psychotherapie gegen Psychosen Von Wibke Bergemann 7 von 1.000 Menschen erkranken an einer Psychose. Sie können unter anderem bei bipolaren Störungen und bei schweren Depressionen auftreten, doch vor allem geht es um schizophrene Erkrankungen. Der Begriff Schizophrenie ist allerdings fachlich umstritten, weil er so viele verschiedene Krankheitsbilder umfasst. Doch vor allem ist er für die Patienten stigmatisierend. Therapeuten sprechen daher lieber von Psychosen, auch wenn sie schizophrene Erkrankungen meinen. Wie genau sie entstehen, weiß man bis heute nicht. Es gibt das Vulnerabilitäts-Stress-Modell, wonach Menschen, die genetisch, epigenetisch oder psycho-sozial bedingt besonders verletzlich sind, durch ein schweres Ereignis in ihrem Leben oder durch eine ständige hohe Belastung erkrankt sind. Die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte zeigen, dass Psychopharmaka allein gegen Wahnvorstellungen nicht helfen. Zusätzlich werden nun spezielle Verfahren der Psychotherapie angewendet, unter anderem die kognitive Verhaltenstherapie.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. Alte Musik in der Neuen Welt (II). Die zweite Folge unserer Senderreihe fokussiert auf Mexiko und beginnt mit Werken des in Puebla de los Angeles geborenen Antonio de Salazar (ca. 1650-1715), der von 1679 bis 1688 Kapellmeister an der dortigen Kathedrale war und anschließend die gleiche Position an der Kathedrale von Mexiko-Stadt innehatte. Mit Werken von José de Torres y Martínez Bravo (1670-1738) machen wir einen Ausflug nach Guatemala, wo die Musik des spanischen Komponisten in den Archiven erhalten ist; sie repräsentiert den Siegeszug des neuen italienischen Barockstils in Neuspanien. Mit der Musik von Manuel de Zumaya (ca. 1678-1755), einem Schüler von Antonio de Salazar, der sowohl geistliche als auch weltliche Werke schrieb und als Komponist der ersten in Mexico aufgeführten Opern gerühmt wird, und des in Italien geborenen Ignacio de Jerusalem y Stella (1707-1769), ehemaliger Musikdirektor am Theater Coliseo de México, erreichte der Barockstil in Mexiko seinen Höhepunkt.


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Karl Popper zum 25.Todestag Gestaltung: Martin Haidinger Er war "der Mann, der Karl Marx begrub", der "Drachentöter des Totalitarismus" und "the Man who taught us to be wrong", wie Zeitungen zu seinem Tod titelten. Vor 25 Jahren, am 17. September 1994, starb mit Karl Popper einer der bedeutendsten Wissenschaftsphilosophen des vergangenen Jahrhunderts. Der Bub aus einer jüdischstämmigen Familie in Ober St. Veit in Wien (* 1902) wandte sich früh vom Marxismus und allen andere dogmatischen Ideologien seiner Zeit ab und entwickelte getreu seinem Vorbild Albert Einstein den Gedanken eines "kritischen Rationalismus". Seit Mitte der '30er-Jahre lebte, lehrte und forschte er in Großbritannien und Neuseeland und entging der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. 1945 erschien eines seiner bekanntesten Bücher, sein sozialphilosophisches Hauptwerk "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Darin argumentierte Popper, dass man "'Vernunft' und 'Vernünftigkeit' am besten als Offenheit für Kritik interpretieren kann - als Bereitschaft, sich kritisieren zu lassen, und als den Wunsch, sich selbst zu kritisieren; und ich versuchte Gründe dafür anzugeben, dass diese kritische oder vernünftige Einstellung auf so viele Gebiete wie möglich ausgedehnt werden sollte". Von der Queen zum "Sir" geadelt, beeinflusste Karl Popper in seinen späten Jahren das österreichische Geistesleben entscheidend, nicht zuletzt durch seine oftmalige Teilnahme am "Europäischen Forum Alpbach". Ein "Salzburger Nachtstudio" von Martin Haidinger erinnert an den bedeutenden Philosophen und analysiert die Aktualität des Konzepts der "offenen Gesellschaft" im 21. Jahrhundert.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Heilende Wurzeln, Stängel, Blüten und Blätter. Das Potential pflanzlicher Arzneistoffe (3). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Bewegt euch! Das Wundermittel Sport (3). Gestaltung: Margarethe Engelhardt-Krajanek Das Lied das klebt. Eine kleine Typologie des Ohrwurms (1-4). Gestaltung: Thomas Mießgang


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Nina Polaschegg Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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