Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Elfriede Karl, Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumentenschutz 1933 in Salzburg geboren Bundesministerin für Familie, Jugend und Konsumentenschutz Nationalratsabgeordnete der SPÖ.


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Versprechen und Vergeben". Georg Simbruner, Neonatologe, Theologe und Krankenhausseelsorger, über die wichtigsten Elemente des Zusammenlebens. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Als Ehemann, Familienvater, Arzt und Krankenhausseelsorger habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen bis zum Sterbebett an gebrochenen Versprechen und nicht vollzogenem Verzeihen leiden", erzählt der emeritierte Professor für Neonatologie Georg Simbruner in seinen "Gedanken für den Tag" mitten in der vorösterlichen Fastenzeit, die für viele Menschen ja auch eine Zeit der Reduktion und Besinnung darstellt. Versprechen und Verzeihen zählten, so Simbruner, zu den wichtigsten Elementen des Zusammenlebens. Ohne Versprechen, also ohne Aussagen und Zusagen, auf die man sich verlassen kann, und ohne den Willen, einander zu vergeben, also dem Verzeihen, sei eine Gemeinschaft nicht möglich. Versprechen und Verzeihen gewährleisten den Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Doch so leicht ein Versprechen oft über die Lippen kommt, so schwer fällt manchmal das Verzeihen, sagt der Neonatologe und emeritierte Universitätsprofessor, der heute ehrenamtlich als Krankenhausseelsorger tätig ist. "Vergeben bedeutet nicht vergessen, zugefügte Verletzungen oder enttäuschte Erwartungen begleiten uns oft lange, wenn nicht gar lebenslang. Vergeben aber verändert die Art und Weise, wie ich mich erinnere, es befreit mich vom Gift der Unversöhnlichkeit. Verzeihen verhindert, dass mich ein Geschehen aufzehrt und zugrunde richtet".


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Vom Taktgefühl, seltsamen Zwischenfällen und einer Art von Chansons Wie frei ist der, der ganz alleine spielt eigentlich oder wie eng das zeitliche Korsett? Kann er es wirklich nach Belieben dehnen oder raffen? Was ist erlaubt - was gefällt? "Erlaubt ist was sich ziemt", so weist die Prinzessin Torquato Tasso in die gesellschaftlichen Schranken. Die Wiener Gruppe begehrt gegen all den bürgerlichen Mief, Verlogenheit und Verdrängung der Nachkriegszeit auf. Friedrich Cerha stand den jungen Dichtern nahe, ihre Texte hat er aber erst in den 80er-Jahren vertont, in einem Zyklus, der so stark ist, dass er eigentlich einen neuen Typus begründet.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biodiversitätsforscher Konrad Fiedler über gravierende Veränderungen der Ökosysteme. Teil 2: Lange Rote Listen Gestaltung: Lothar Bodingbauer Die Roten Listen werden immer länger. Insektensterben. Vogelsterben. Säugetiere. Die Biodiversität nimmt weltweit ab. Was im Laufe der Evolution immer schon dazugehörte - das Sterben - ist deswegen so beunruhigend, weil es in einer so hohen Geschwindigkeit passiert. Die Homogenisierung nimmt zu, und die Vielfalt nimmt ab. Vielfalt ist aber notwendig. Eine große Bestäubergilde, wie es im Fachjargon der Ökosystemforscher/innen heißt, also viele verschiedene bestäubenden Insekten, bringen einen höheren Bestäubungserfolg, als eine einzelne Art, die auf die Bestäubung einer Pflanze spezialisiert ist. Durch eine größere Vielfalt können verschiedene ungünstige Umweltbedingungen bewältigt werden. Auch die Rolle der Nationalparks und Naturschutzgebiete wird sich ändern. Die lokal bedeutenden Schutzzonen dienen immer mehr als "Sprungbretter" für Arten, die vor heißeren Temperaturen in den Norden flüchten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (2). Gestaltung: Tanja Malle Worte haben bemerkenswerte Wirkung. Hören Menschen, dass sich eine Person im fünften Stock befindet, wandert ihr Blick automatisch nach oben. Lesen sie den Satz "John tritt den Ball", aktiviert ihr Gehirn jenen Bereich, der für das Planen von Fußbewegungen zuständig ist. Wer das Bild eines Geparden zu sehen bekam, schätzte die Geschwindigkeit eines Läufers schneller ein, als der, dem das Bild einer Schildkröte gezeigt wurde. Zu diesen Ergebnissen kommen Kognitionswissenschafter/innen. Das bedeutet: Das Gehirn simuliert den Inhalt von Sprache automatisch, um ihn zu begreifen. Und es überträgt Gehörtes oder Gelesenes auf andere Dinge und Menschen, die mit dem Erlebten nichts zu tun haben. Das alles passiert unbemerkt. Politikerinnen und Politiker nutzen das. Sie verwenden Worte bewusst, um in unseren Köpfen so genannte Frames zu stärken. Gemeint sind damit Interpretationsrahmen, die das Gehörte oder Gesehene mit Bedeutung aufladen. Ein Beispiel ist das Wort Steuerlast, das Steuern als Belastung darstellt. Tatsächlich aber werden über Steuern auch Krankenhäuser, Schulen und das Verkehrsnetz finanziert. Weitere Beispiele sind etwa die Begriffe Flüchtlingswelle und Flüchtlingsstrom - geflüchtete Menschen werden dabei als Wassermassen, als lebensbedrohliche Naturkatastrophe, dargestellt. Damit wird das Bild einer Bedrohung gezeichnet, der nur beizukommen ist, indem die Schotten dicht gemacht werden - oder, indem, wie von dem US-Präsidenten Donald Trump gefordert, eine undurchlässige Mauer errichtet wird. Durch gezielte Provokationen und die Bereitschaft, Tabus zu brechen, bekommt Donald Trump enorme Medienpräsenz. Mitunter schien es, als würde er seine Reden und Statements unüberlegt und spontan aus dem Ärmel schütteln, doch dahinter steht Strategie. Auf sein Konto gingen in den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit 7.654 Lügen bzw. irreführende Behauptungen. Medien geben diese oft eins zu eins wider - doch so werden diese Lügen und irreführende Behauptungen in unseren Köpfen verankert. Das bestätigen Erkenntnisse aus der Neurolinguistik und Psychologie. Deren bekanntester Vertreter ist wohl George Lakoff von der University of California in Berkley. Er hat Strategien entwickelt, wie dem strategischen Einsatz von bestimmten Worten, Metaphern, irreführenden Behauptungen und Lügen beizukommen ist. Ein weiteres Beispiel für die Macht der Worte sind Hassreden. Sie verschieben nicht nur die Grenzen des Sagbaren, sondern bereiten den Boden für manifeste Gewalt auf. Wiederkehrende Hasssprache entwertet bzw. entmenschlicht bestimmte gesellschaftliche Gruppen und senkt die Hemmschwelle, Gewalt gegen sie zu üben. Faktenbasierte Kommunikation verschafft sich dann nur noch schwer Gehör. Tanja Malle präsentiert aktuelle (neuro)linguistische Erkenntnisse über die Macht der Worte und fragt nach, wie diese genutzt werden können.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (2). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny *J wie Joint Venture* "Joint Venture" bezeichnet das "gemeinsame Wagnis", das zwei oder mehrere Unternehmen miteinander eingehen. Im Rahmen einer Kooperation gründen wirtschaftlich und rechtlich unabhängige Unternehmen ein gemeinsames Tochterunternehmen, in das sie Eigenkapital und Know-how einbringen. Auch die Führungsaufgaben werden von den Partnerunternehmen gemeinsam wahrgenommen. Hauptmotiv solch eines Zusammenschlusses ist meist die Aufteilung der finanziellen Risiken. Die lasten dann gleichberechtigt auf mehreren Schultern. Auch sieht die Gesetzgebung in manchen Ländern vor, dass der Markteintritt nur über ein Joint Venture möglich ist. Investoren müssen in diesem Fall ein regionales Partnerunternehmen ins Boot holen, um ein Unternehmen gründen zu können. Joint Ventures sollen auch zur besseren Ressourcennutzung beitragen und Synergie-Effekte verstärken. Gestaltung: Juliane Nagiller


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (2). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Inspiration und Konkurrenz, gemeinsames Schaffen oder rivalisierendes Oeuvre, Spannungen zwischen der Wahrnehmung als Individuum und in Verbindung mit der zweiten Person: das Verhältnis von Komponist/innen zu musikalisch künstlerisch schaffenden Partner/innen ist von vielen Besonderheiten geprägt. Doch zunächst: was ist das überhaupt, ein Paar? Im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten, die eine Antwort auf diese Frage darstellen kann, stehen die Beziehungen als "Liebespaar" und "Geschwisterpaar" im Mittelpunkt, in der zumindest ein Part komponierend tätig ist. Denn alleine in diesen Kombinationen gibt es in der Musikgeschichte zahlreiche Beispiele, von Wolfgang Amadé Mozart, sowohl mit seiner Schwester Maria Anna als auch mit seiner Ehefrau Constanze Mozart, über Clara Wieck und Robert Schumann bis zu Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, von Louise und Aristide Farrenc über Alma und Gustav Mahler zu Nadia und Lily Boulanger, von Faustina Bordoni und Johann Adolf Hasse über Guiseppe Verdi und Giuseppina Strepponi zu Benjamin Britten und Peter Pears. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam leben. Welchen Herausforderungen sind Menschen in "musikalischen Paarbeziehungen" ausgesetzt und wie sieht das gemeinsame Berufs- und Privatleben von ausgewählten Paaren im Bereich der Klassischen Musik aus. Gegenseitige künstlerische Befruchtungen, Neid auf das Schaffen des Anderen, Rollenverteilungen und Rollenbilder, aber auch Veränderungen der eigenen Künstlerpersönlichkeit durch die Paarbeziehung und unterschiedliche Selbst- und Fremdwahrnehmung stellen die Eigenheiten in diesen Beziehungen dar.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Opernkomponist und -bearbeiter: Nikolai Rimski-Korsakow. Gestaltung: Michael Blees. Neben Orchesterwerken hat er Kammermusik, Klavier- und Chorwerke sowie Lieder komponiert - und, in einem Zeitraum von fast 40 Jahren, 15 Opern. Aber der im März 1844, vor 175 Jahren geborene Nikolai Rimski-Korsakow hat nicht nur mit großem Melodien- und Erfindungsreichtum durchzogene eigene Werke geschaffen, er hat auch unvollendete Schöpfungen von Kollegen für Uraufführungen eingerichtet und in seinen üppig farbenreich instrumentierten Orchestrierungen manchen von deren Opern erst zur allgemeinen Bekanntheit verholfen. Mussorgskys "Boris Godunow" beispielsweise ist erst in der Rimski-Korsakow-Instrumentierung erfolgreich um die Welt gegangen - und die unvollendete "Chowanschtschina" vom gleichen Komponisten sowie der ebenfalls unfertig hinterlassene "Steinerne Gast" von Alexander Dargomyschski wurden von Rimski-Korsakow für die Bühne fertiggestellt und eingerichtet. In der Fülle seines Schaffens und in seiner Vielseitigkeit war Rimski-Korsakow der produktivste und einflussreichste Vertreter des sogenannten "Mächtigen Häufleins".


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die große Liebe". Von Jostein Gaarder (aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs). Es liest Chris Pichler. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Julia Zarbach. Es ist das Alter, in dem man ganz persönlich die ganze Welt und Umgebung für sich zu entdecken beginnt, Dinge weiß, von denen die Andern keine Ahnung haben und nur noch in die Schule geht, damit sich Eltern und Lehrer nicht gar so überflüssig vorkommen, wie sie sind. Denn es hängt immer alles mit allem zusammen, nicht nur Eins mit dem Andern - denn wäre es so, dann könnten ja die große Liebe mehr als zwei Menschen begreifen ... können sie aber nicht ...


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gerhard Krammer. Mozart Klaviersonaten Der italienische Pianist Roberto Prosseda hat sich Großes vorgenommen: Alle Klaviersonaten von Wolfgang Amadeus Mozart sollen (wieder einmal) eingespielt werden. Aktuell ist er bei CD3 und den Nummern 13 - 18 angekommen. Er hat sich dazu mit dem italienischen Klavierbauer Fazioli zusammengetan und experimentiert mit Klang und Stimmung des Instruments, um auch tatsächlich das Attribut "so noch nicht gehört" für sich in Anspruch nehmen zu können. Und auch beim dritten Tonträger klingt das Spiel Prossedas über weite Strecken frisch, ansprechend und durchaus neugierig machend. Eben ein "dritter Streich".


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Ziyu He, Violine; Marie Sophie Hauzel, Klavier. Wolfgang Amadeus Mozart: Violinsonate A-Dur KV 526 * Pablo de Sarasate: Introduction et tarantelle für Violine und Klavier op. 43 * Clara Schumann: Drei Romanze op. 22 * Camille Saint-Saëns: Havanaise E-Dur op. 83 * P. de Sarasate: Caprice basque op. 24 (aufgenommen am 6. März im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses). Präsentation: Eva Teimel


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Wie Arbeiter und Angestellte abseits von Spitälern Hilfe finden Eine Umfrage unter Leidenden und Helfenden. Stundenlanges gebücktes Sitzen vor dem Laptop, schweres Heben und verdrehte Bewegungen beim Reparieren von Motoren, Restaurationsarbeiten an Plafonds mit Nacken und Wirbelsäule nach hinten gebeugt - die Belastungen für den Rücken am Arbeitsplatz sind vielfältig. Die erste Anlaufstelle für Arbeiter und Angestellte sind häufig Betriebsärzte. Sie erstellen eine Diagnose und überweisen die Mitarbeiter an weiterführende Experten: Masseure, Physiotherapeuten, Chiropraktiker. Doch die Betroffenen kommen meist nicht umhin, auch was für sich selbst zu tun: maßgeschneiderte Übungen, Saunabesuche, Radfahren, ein neuer Kopfpolster. Was hat sich bewährt und was sollte man lieber bleiben lassen? Und auch Sie sind gefragt, am Ende der Sendung Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen: Welchen Belastungen ist Ihr Rücken ausgesetzt? Was unternehmen Sie gegen Kreuz- und Nackenschmerzen? Eine Stunde lang können Sie unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 mit dem Gestalter der Sendung sprechen. Oder Sie schreiben uns ein E-Mail an: moment@orf.at Gestaltung: Jonathan Scheucher Im Rahmen des ORF-Schwerpunkt "bewusst gesund. Kampf dem Rückschmerz"


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Die Höhepunkte der Rudi Radiohund Show im Palais Auersperg Im Rahmen des Kinder- und Jugendliteraturfestivals beehrte die Rudi-Radiohund-Show auch heuer wieder das Palais Auersperg. Den spannenden Fragen vieler anwesender Kinder stellten sich diesmal Lama Lady Astrid Herler und der Beatboxer Geo. Popoff. Gestaltung: Paul Urban Blaha


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Der disziplinierte Chaot. Feature von Wolfgang Popp Er sei diszipliniert beim Recherchieren, aber anarchisch beim Schreiben, sagt Sasa Stanisic über sich selbst. Und beweist das auch in seinen Büchern: Im Debüt "Wie der Soldat das Grammofon repariert", das es 2006 auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis schaffte, und auch in seinem zweiten Roman "Vor dem Fest", mit dem er 2014 den Preis der Leipziger Buchmesse gewann. Im Erstling erzählte der gebürtige Bosnier über den Krieg in seiner Heimat, im zweiten Buch über ein Dorf in der Uckermark, beide Mal bedient er sich aber einer Vielzahl an Erzählstimmen. Dafür hat er mit Soldaten gesprochen und Gerichtsakten durchgesehen, ist mit Jägern auf die Pirsch gegangen und hat sich in Gemeindearchiven vergraben. Auf dieser Grundlage entwirft er die Stimmen seiner Figuren, macht sie unheimlicher oder poetischer, und setzt so langsam seine Erzählwelten aus vielen, kleinen Fragmenten zusammen. In einem kleinen Café nahe seiner Wohnung in Hamburg Altona gibt Stanisic außerdem bereitwillig Einblicke in seine Schreibwerkstatt, erklärt, warum Vergleiche ein klein wenig hinken sollen und warum es beim Dialogschreiben um die Kunst des knapp aneinander Vorbeiredens geht. Und er verrät, wie sich eine Knieverletzung auf sein Schreiben ausgewirkt hat. Redaktion: Alfred Koch


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Das irisch-amerikanische Quartett "The Gloaming" Der Sonnenuntergang am 26.März findet in Österreich ungefähr zwischen 18h15 und 18h42 statt. Insofern ist Musik zur Blauen Stunde bzw. Abenddämmerung in den Spielräumen eigentlich zu früh dran. Doch eben ist das Album "The Gloaming 3" erschienen und rechtfertigt die Unschärfe bezüglich der Sendezeit. Mit Stimme, Gitarre, Klavier, Violine und Hardanger-Fiedel entwerfen die Musiker aus Irland und den USA ein überraschend Folklore-freies Klangbild von seltener Schönheit. Ein Gutteil der Faszination entsteht dabei aus dem Gesang von Iarla Ó Lionàird, einem der berühmtesten Sänger Irlands. Das Quintett startet Anfang April eine Konzert-Reise durch die USA - diese dürfte wie in der Vergangenheit triumphal werden: Der Termin in der New Yorker Carnegie Hall ist bereits ausverkauft. In Österreich waren die fünf Musiker noch nie und das wird auch noch eine Weile so bleiben, hat sich The Gloaming doch im Anschluss an die Tournee eine Pause verordnet, genug Zeit für die Veranstalter, schon einmal die richtige Aussprache des zweiten irischen Musikers zu üben: Caoimhín Ó Raghallaigh spielt die Hardanger d´Amore.Vergleichsweise leicht merkt man sich die Namen Denis Cahill (Gtarre), Martin Hayes (Geige) und Thomas Bartlett (Klavier).


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Bourbonen. Mit Wolfgang Schmale, Institut für Geschichte der Universität Wien. Gestaltung: Andreas Wolf Die Bourbonen sind das älteste existierende Adelsgeschlecht Europas. Erstmals erwähnt wurden sie als Seitenlinie der Karpetinger, die Frankreich von 987 bis 1328 ununterbrochen regierten. Nach dem Erlöschen der Valoirs-Dynastie begann 1589 die eigenständige Königsherrschaft der Bourbonen über Frankreich. Der bekannteste der fünf Könige des Ancien Régime war der "Sonnenkönig" Ludwig XIV. Unter der Vormundschaft seiner Mutter Anna von Österreich bestieg er schon als Vierjähriger den Thron. Durch Verwaltungs- und Armeereformen, die Bekämpfung der adeligen Opposition, die Förderung des merkantilistischen Wirtschaftssystems und die Fokussierung auf den Katholizismus etablierte er die absolutistische Monarchie. Unterbrochen wurde die Bourbonenherrschaft durch die Absetzung von Ludwig dem XVI., während der französischen Revolution. Im Prozess vor dem Nationalkonvent nannte man ihn Louis Capet. Damit bezogen sich die Revolutionäre auf den 996 verstorbenen Gründungsvater der Karpetinger Dynastie, Hugo Capet. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft setzte man, im Zuge der europäischen Restaurationspolitik, erneut Bourbonen auf den französischen Thron. Endgültig beendet wurde deren Herrschaft in Frankreich durch den Sturz Karl X. Philipps während der Julirevolution 1830. Als Bourbon-Sizilien und Bourbon-Parma regierten Nebenlinien des Adelsgeschlechts auch Teile des heutigen Italiens. Mit dem Haus Bourbon-Parma verwandt ist auch der derzeitige König von Luxemburg, Heinrich von Nassau. Um eine weitere Seitenlinie handelt es sich beim spanischen Königshaus Bourbon-Anjou.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Reportage von der Leipziger Buchmesse Gestaltung: Stefan May Seit 526 Jahren gibt es in der sächsischen Stadt Leipzig eine Buchmesse. Deshalb behauptet sie von sich, die älteste der Welt zu sein. Leipzig ist eine Buchstadt: Große Verlage und Druckereien hatten dort ihren Sitz. Nach dem Krieg versuchte die DDR recht und schlecht die Tradition aufrecht zu erhalten. In jenen Jahren galt die Buchmesse als Fenster zur Welt. Die Menschen standen Schlange vor den Ständen westdeutscher Verlage. Nach der Wende musste sich die Leipziger Buchmesse neu erfinden, viele meinten, eine solche Veranstaltung pro Jahr, die Frankfurter Buchmesse im Herbst nämlich, reiche aus. Die Leipziger setzten hingegen aufs Publikum, und heute stürmen mehr als 200.000 Besucher an vier Tagen die Messehallen, wo 2600 Aussteller ihre Bücher präsentieren. Was die Buchmesse aber so besonders macht, sind die 3500 Veranstaltungen rund um die Messe Ende März.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie politisch darf Wissenschaft sein? Von Boris Schumatsky Klimawissenschafter/innen haben ein Kassandra-Problem: In ihrem Forschungsfeld tauchen immer wieder neue Gefahren auf, Häufung von Extremwetterereignissen wie Stürme oder Hitzewellen oder sogenannte Kipp-Elemente, die schlagartig das Klima verändern können. Gleichzeitig müssen sie miterleben, wie manche Politiker ihre Ergebnisse nicht ernst genug nehmen und Klimawandelleugner sie auf schwarze Listen setzen. Mitunter wird ihnen vorgeworfen, den menschengemachten Klimawandel ganz erfunden zu haben. Inzwischen auch aus den höchsten Etagen der Politik. Die Gesellschaft vor einem Risiko zu warnen, das sich mit Fakten belegen lässt, ohne in einen angeblichen Alarmismus zu verfallen: Wie löst man dieses Dilemma? Während es für viele Klimaforscher/innen nicht selbstverständlich ist, öffentlich über die Folgen des Klimawandels zu sprechen, halten es andere für ihre politisch-moralische Pflicht, davor zu warnen.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Dirigent: Dennis Russell Davies; Ilker Arcayürek, Tenor. Girolamo Frescobaldi / Bruno Maderna: Tre Pezzi * Thomas Larcher: "A Padmore Cycle" für Tenor und Orchester * Anton Bruckner: Symphonie Nr. 6 A-Dur (aufgenommen am 1. März im Congress Innsbruck). Präsentation: Patrizia Jilg Das Symphonieorchester in Innsbruck existierte bereits seit acht Jahren, als 1901 in Wien Anton Bruckners sechste Symphonie unter Gustav Mahlers Leitung erstmals vollständig aufgeführt wurde. Nicht zufällig hat einer der bedeutenden Bruckner-Dirigenten unserer Zeit, Dennis Russell Davies, speziell diese Symphonie ob ihrer feierlichen Hymnen und ihres leuchtenden Klangs für die auf die Bruno Madernas Orchestrierungen barocker Hymnen und Tänze Frescobaldis hinführen wird. Dazwischen erklingt Thomas Larchers ursprünglich für Tenor und Klavier komponierter "Padmore Cycl" in der Orchesterfassung, in der "der Klang des Klaviers explodiert", so der Komponist. Das TSOI erhält einen großen Raum, Larchers Vertonungen von Hans Aschenwalds und Alois Hotschnigs Dichtungen aus der Bergwelt, der ländlichen Umgebung und der sich wandelnden Natur instrumental zu reflektieren und den Tenor Ilker Arcayürek zu begleiten. (Tiroler Symphonieorchester Innsbruck)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Macht der Worte. Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (2). Gestaltung: Tanja Malle Das ABC der Finanzwelt. I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (2). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny Musikpaare in der Klassik. Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (2). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Ankündigung, Erwartung, Warten - eine neue multimediale Komposition von Jorge Sánchez-Chiong. Gestaltung: Nina Polaschegg Das Ensemble Phace präsentierte im Rahmen seines Zyklus' im Wiener Konzerthaus ein neues Werk von Jorge Sánchez-Chiong. "Coming Soon!" heißt dieses multimediale Stück für Ensemble, Elektronik, Turntables und Video, das mit dem Phänomen der Antizipation und des Versprechens spielt, indem verschiedene mediale Ausformungen wie Teaser, Trailer, Werbung mit losen Informationen, bruchstückhaften Videosequenzen und Klangpartikeln in eine poetische, non-lineare Narration in Beziehung gesetzt werden. Ein Ö1 Mitschnitt des Konzerts vom Mittwoch, 13. März 2019.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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