Jetzt läuft auf Ö1:

Punkt eins

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten

5:00Nachrichten


05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

5:03Guten Morgen Österreich


06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal

6:00Ö1 Frühjournal


06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

6:10Guten Morgen Österreich


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Und vergib auch unseren Gläubigern". Gar nicht schuldhafte Gedanken macht sicher der Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche" Oliver Tanzer. - Gestaltung: Alexandra Mantler Schuld und Schulden gelten als sündhaft und für manche sogar als Fluch Gottes. Dabei ist die eine (Schuld) eine natürliche Förderkraft von Weisheit und Erkenntnis, und die anderen (Schulden) sind ein wichtiger Antrieb positiver wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Schuld und Schulden sollen also etwas Positives sein? Das klingt mehr als befremdlich in unseren Ohren. Das tut es aber nur, weil wir in einer Gesellschaft leben, die zu oft sinnlos straft und ziellos wegen allfälliger Vergehen Leid zufügt. Diese destruktiven Mechanismen werden von Kindheit an gelehrt und eingeübt, sie gehen aber an den Anforderungen der Realität vorbei. Wer hingegen Schuld als Antrieb zur Gabe und Schulden als einen Generator der menschlichen Erfindungskraft und Energie sieht, wird dem Geheimnis des Fortschritts näher kommen und Werte und Selbstwerte gerade dort entdecken, wo sonst nur Scham und Schande vermutet werden. Gar nicht so schuldhafte "Gedanken für den Tag" von Oliver Tanzer.


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

7:33Guten Morgen Österreich


07.52 Uhr

 

 

Leporello

7:52Leporello


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht

8:00Ö1 Journal um acht


08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Musik, die fehlerhaft daherkommt und dennoch - gerade deswegen - fasziniert. Zudem: Brahms ist verliebt und Schostakowitsch hat Geburtstag.


08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Eine traditionsreiche Haustierrasse. Die Biologin Irene Hochrathner über das Altsteirer Huhn. Teil 2: Eierlegen bis ins hohe Alter Gestaltung: Lothar Bodingbauer Haushühner stammen aus dem chinesischen Raum, sie wurden bereits vor 4000 Jahren domestiziert. Sie kamen durch Phönizier, Griechen und Römer nach Europa. Bei uns haben sich in ländlichen Gebieten je nach Gegend individuelle Rassen weiterentwickelt, die zunehmend wiederentdeckt werden. Das Altsteirer Huhn, das Sulmtaler Huhn und das Nackthalshuhn sind drei österreichische Hühnerrassen, die als gefährdet gelten. Besonders das Altsteirer Huhn wird zunehmend in bäuerlichen Kleinbetrieben wiederentdeckt, da es als besonders stabile, wetterfeste und krankheitsresistente Rasse gilt. Es ist die Zweifachnutzung, für die die Tiere gehalten werden, für Eier und Fleisch gleichermaßen. Hybridrassen im Gegensatz dazu werden in der modernen Hühnerzucht spezialisiert gezüchtet: entweder als Mast- oder Legehennen. Im Vergleich zu Hybridhühnern legen die Altsteirer Hühner zwar weniger Eier, dafür aber bis ins hohe Alter.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten

9:00Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiederverzauberung der Welt

Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Esoterikbranche brummt. 25 bis 30 Milliarden Euro setzen Astrologen, Raumenergetikerinnen, Wünschelrutengänger, Aura-Analytiker und Kristallheilerinnen allein im deutschen Sprachraum Jahr für Jahr um. Im Vergleich dazu: der Buchhandel kommt auf einen Jahresumsatz von gerade einmal 9 Milliarden. Bei allen inhaltlichen Differenzen: Die diversen esoterischen Schulen teilen einige "philosophische" Grundannahmen. Der Berliner Religionswissenschaftler Hartmut Zinser fasst die esoterischen Grundprinzipien so zusammen: "Alles im Kosmos steht mit allem in Verbindung, die verschiedenen Sphären sind durch das Analogie-Prinzip miteinander verbunden. ,Wie oben, so unten', so lautet eines der esoterischen Axiome, oder: ,wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos'. Für Atome, Alltagsgegenstände und die menschliche Psyche gelten aus esoterischer Perspektive die gleichen Gesetze und Regeln. Deshalb kann man durch geistige Energien, so glauben Esoteriker, auf die materielle Welt einwirken". Von den Wissenschaften belächelt und den Kirchen bekämpft haben sich esoterische Heils- und Erlösungslehren - vor allem seit dem krisenhaften Niedergang der christlichen Religionen - einen festen Platz in den Herzen und Hirnen der Menschen erkämpft. Einer Umfrage des Linzer Market-Instituts zufolge glauben 72 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an die "Macht des Karmas", 60 Prozent an die Wirkungsmacht spiritueller "Kraftplätze" und immerhin noch 45 Prozent vertrauen den seherischen Qualitäten von Wünschelrutengängern, während nur 39 Prozent an den christlichen Gott und 20 Prozent an die Auferstehung Christi glauben. Warum aber sind esoterische Phantasmagorien so erfolgreich? Zum einen, darauf weisen Religionswissenschafter und Psychologen immer wieder hin, arbeiten Esoteriker an einer "Wiederverzauberung der Welt", was in Zeiten eines platten Materialismus verführerisch auf viele wirkt. Zum anderen befördert die Esoterik narzisstische Allmachtsphantasien - eine Reaktion auf archaische Angst- und Ohnmachtsgefühle. Esoterische Heilslehren führen zu einem Aufblähen des Individuums, sie sagen dem Menschen: Du bist alles, du kannst alles, das ganze Universum dreht sich um dich, und Engel oder andere Mächte des Lichts umkreisen dich wie ein Bienenvolk, wenn du nur die richtige - esoterische - Einstellung an den Tag legst". Und wer hätte das nicht gern, dass sich das ganze Universum um ihn dreht?


09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Steile Bewirtschaftung

Bergbauernbetriebe in Österreich (2). Gestaltung: Andreas Wolf Dass Menschen auf Bergen siedelten war das Ergebnis eines Verdrängungswettbewerbes um die besten Lagen in den Tälern. Heute werden die, oft aus Holz gebauten Höfe, als idyllische Postkartenensembles für den Fremdenverkehr in Szene gesetzt. Doch das Leben auf Bergbauernhöfen war Jahrhunderte lang überaus hart und entbehrungsreich. Im Winter waren die Höfe oft Monate lang von der Außenwelt abgeschnitten. In den oft bis zu 30 Personen umfassenden Hausgemeinschaften stand physische und psychische Gewalt an der Tagesordnung. Auf historischen Höfen lassen sich die Sozialdramen vergangener Zeiten an Hand von getrennten Küchen rekonstruieren. In diesem oft einzigen beheizten Raum war es stickig und heiß, dementsprechend brüteten dort auch Hühner. Der Gestank von Fäkalien durchdrang die Gehöfte, denn die wärmespendenden Ställe waren direkt mit den Häusern verbunden. Hunger und daraus resultierende Mangelerkrankungen waren ständige Begleiter. In manchen Regionen trug auch das Erbrecht zur Verelendung der Bauern bei. Der Alltag wurde von landwirtschaftlichen Tätigkeiten, einem strengen Katholizismus und Aberglauben bestimmt. Armenfürsorge gab es beinahe keine. Alte Mägde und Knechte gingen zur "Einlage". Dabei mussten sie von fremden Bauern mitversorgt und untergebracht werden. Dementsprechend schlecht wurden die "zusätzlichen Esser" oft behandelt. Mit der Hofübergabe verloren Altbauern ihre Machtstellung, weshalb sie diese häufig bis zuletzt hinauszögerten. Heute werden Bergbauernbetriebe in Katasterplänen erfasst. An Hand der u. a. zu bewirtschaftenden Fläche, der Klimazone und der Hangneigung erfolgt die Einteilung in Erschwerniszonen die als Bemessungsgrundlage für EU-Förderungen dienen. In den vergangenen Jahrzehnten vollzog sich in der Bergbauernwirtschaft ein Wandel von der Produktion zur Landschaftspflege. Durch die Beweidung hochgelegener Flächen wird das Auftreten von Hangrutschungen verhindert und die Verwaldung verzögert. Viele Betriebe versuchen ihre landwirtschaftlichen Produkte als Direktvermarkter zu verkaufen. Damit entgehen sie dem Preisdruck von Großhandelsketten. Ein weiteres Segment, dass viele Bergbauern für sich erschlossen haben ist der Tourismus. Häufig existieren Kooperationen mit lokalen Tourismusverbänden. Angeboten wird ein vielfältiges Programm, dass vom klassischen Urlaub am Bauernhof, bis zur Mithilfe auf Almen reicht.


09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Komponisten komplett!

Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch 200 CDs und zwei Bücher umfasste die Gesamtedition von Wolfgang Amadeus Mozarts Schaffen. Die inhaltlich und kilomäßig gewichtige Box erschien zum 225. Todestag des Komponisten im Jahr 2016 und war das Ergebnis intensiver Archivrecherchen führender Musiklabels. Bereits in den vorangegangenen eineinhalb Jahrzehnten kamen zwei Gesamteditionen der Lieder von Franz Schubert heraus. Angelegt waren sie nach unterschiedlichen Ordnungsprinzipien: Nach Textdichtern, Themen, Liederjahren in der einen Version, nach Dichtern und Dichterkreisen in der anderen. Für Liebhaber und Experten klassischer Musik sind solche umfassende Werkausgaben ein unermesslicher Schatz, für die Musikgeschichte stellen sie äußerst wertvolle Dokumente dar. Bereits seit 1993 bemüht sich Schott Music, gemeinsam mit russischen Partnern die Gesamtedition von Peter Iljitsch Tschaikowski zu realisieren, schließlich gehört der russische Komponist zu den bedeutendsten und meistaufgeführten Künstlern weltweit. Erste Bände erschienen bald, doch dann ruhten die Bemühungen. Man wollte das Projekt überarbeiten und möglichst alle einschlägigen russischen Institutionen mit einbeziehen. Mittels eines deutsch-russischen Kooperationsvertrags konnte man sich die ideelle und wirtschaftliche Unterstützung des russischen Staates sichern. Die Experten sind zuversichtlich, dass sie nun alle Anforderungen einer modernen wissenschaftlichen Gesamtausgabe erfüllen können. 120 Bände soll die Edition umfassen und mit russischen und englischen Texten erscheinen.


09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

9:57Ö1 heute


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten

10:00Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Anklang

Vor 40 Jahren - Denkwürdige Abende der Wiener Staatsoper im Jahr 1978. Ausschnitte aus "Lucia di Lammermoor" von Gaetano Donizetti, "Carmen" von Georges Bizet, "Fidelio" von Ludwig van Beethoven und "Il Trovatore" von Giuseppe Verdi. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz. Erst vor wenigen Monaten ist sie in der Serie "Wiener Staatsoper live" erstmals ganz offiziell auf CD erschienen: die Premiere von Gaetano Donizettis "Lucia di Lammermoor" mit der triumphal gefeierten Edita Gruberova in der Titelrolle, an der Seite von Peter Dvorsky als Edgardo und Matteo Manuguerra als Enrico - doch das war nicht das einzige, bis heute unvergessene Spitzen-Ereignis im Staatsoper-Jahr 1978. Damals ist auch erstmals die legendäre Zeffirelli-Produktion der "Carmen" über die Bühne gegangen, dirigiert von Carlos Kleiber. Leonard Bernstein hat eine musikalische Neueinstudierung der "Fidelio"-Produktion von 1970 geleitet - und Herbert von Karajan hat unter anderem mit Verdis "Il Trovatore" im Opernhaus am Ring gastiert - mit Placido Domingo als Manrico.


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten

11:00Nachrichten


11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die presbyterianischen Chorsänger". Von William Saroyan. Aus dem Amerikanischen von Anna Barbara Herrmann. Es liest Frank Hoffmann. Gestaltung: Edith Vukan. Amerika um 1920. Unter den Kindern der armenischen Einwanderer sticht ein Bub heraus: Aram. Was ihn auszeichnet, ist seine Stimme, sodass die fromme Miss Balaifal alles daransetzt, ihn für den Knabenchor der presbyterianischen Kirche zu gewinnen. Doch wie alles hat auch eine Engelsstimme ihren Preis ...


11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helmut Jasbar


11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute

11:57Ö1 heute


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

13:00Punkt eins


13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell

13:55Wissen aktuell


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten

14:00Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Münchner Rundfunkorchester; Dirigent: Ivan Repusic; Diana Damrau, Sopran; Nicolas Testé, Bassbariton. VERDIssimo - ausgewählte Arien von Giuseppe Verdi. Giuseppe Verdi: Ouvertüre und Arien aus "Nabucco", "La Traviata", "Macbeth", "Giovanna d'Arco" und "Luisa Miller" (aufgenommen am 4. Juni im Großen Musikvereinssaal Wien im Rahmen des "Musikverein Festival Wien 2018"; Teilwiedergabe). Präsentation: Chris Tina Tengel


15.30 Uhr

 

 

Moment

Aufgeschoben ist oft aufgehoben. Wie lange kann der Kinderwunsch warten? Laut Statistik bekamen Frauen vor fünfzig Jahren ihr erstes Kind mit 24, heute bekommen sie es mit 29. In diesem Alter nimmt ihre Fruchtbarkeit langsam ab, was häufig falsch eingeschätzt wird. Überdies verleitet die Reproduktionsmedizin zur Annahme, eine Schwangerschaft sei zu jedem Zeitpunkt möglich. Während viele Menschen den Kinderwunsch verschieben und dann verzweifelte Bemühungen starten, doch noch Eltern zu werden, plädieren andere für das späte Kinderglück. Sie fühlen sich reifer, ihre Beziehungen und finanziellen Verhältnisse seien stabiler. Nach der Sendung bitten wir um Ihre Meinungen und Erfahrungen unter der Telefonnummer 0800/22 69 79. Kinderkriegen aufschieben oder nicht? Was sind die Vor- und Nachteile späterer oder früherer Elternschaft? Gestaltung: Marie-Claire Messinger


15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wieviel bewegen sich eigentlich Erwachsene? Sie lieben es zu laufen, zu springen, zu tanzen und mit dem Ball zu spielen. Prabhjot, Hadisha, Max und Ela sind sich einig: Bewegung ist toll - und gesund! Trotzdem heißt es im Klassenzimmer und in der Wohnung immer: still sitzen oder ruhig sein. Kinder und Vierbeiner sollten sich so viel und frei bewegen können, wie sie möchten! Davon ist Rudi überzeugt. Und: Erwachsene sollten sich an Kindern ein Beispiel nehmen! Rudi: "Erwachsene sind komisch: einerseits sollen wir still sitzen und nicht herumhüpfen oder laufen. Andererseits sollen wir Sport machen und fit bleiben. Aber wie schaut das bei ihnen selbst aus? Prabhjot: "Mein Papa schwimmt gerne und meine Mama spaziert gerne." Hadisha: "Meine Brüder lieben Sport. Meine Mama liebt auch Spaziergängen aber mein Vater, der liebt es zuhause zu bleiben." Max: "Mein Papa und meine große Schwester und meine kleine Schwester, die machen alle ultragerne Sport, ich geh' mit denen manchmal zu Crossfit. Der große Bruder geht mit meinem Papa manchmal in einen Park trainieren, da machen sie dann Klimmzüge und Liegestütze. Und ich gehe jede Woche mindestens zwei Mal mit meinem Papa in eine Fitnesshalle. Da laufe ich sehr oft und mache Klimmzüge und Liegestütze." Gestaltung; Johanna Steiner


16.00 Uhr

 

 

Nachrichten

16:00Nachrichten


16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Mircea Cartarescu - Einhundert Jahre Melancholie. Feature von Simone Hamm (WDR 2016) Mircea Cartarescu gilt als wichtigster zeitgenössischer Autor Rumäniens. In seinen großen Romanen der "Orbitor"-Trilogie wird Bukarest zu einem phantastischen Universum, in dem nicht nur die eigene Familiengeschichte spielt, sondern auch der Staatssozialismus in der Erinnerung seltsam schreckliche Blüten treibt. Bukarest, das ist die Stadt, in der Mircea Cartarescu 1956 geboren wurde und in der er sein ganzes Leben verbracht hat. Hier hat er studiert, hier hat er an der Universität gearbeitet, hier hat er angefangen, Gedichte zu schreiben. In den drei Romanen der "Orbitor"-Trilogie irrlichtern seine Protagonisten durch ein apokalyptisches, phantasmagorisches Bukarest. Mircea Cartarescu hebt in seinen Romanen die Grenzen zwischen Traum und trister Wirklichkeit, zwischen Innen- und Außenwelt, zwischen Raum und Zeit auf. Bei ihm muss man sich als Leser einlassen auf Wahn und Halluzinationen, morbide Erotik und psychedelische Träume, die fast immer zu Alpträumen werden. Aber auch auf bitterböse, urkomische Satire. Mircea Cartarescu schreibt in seinen vielfach preisgekrönten Romanen über Adoleszenz, erwachende Sexualität, Geheimbünde, Insekten, manieristische Gemälde, die komplexe Struktur einer Familie, seine Mutter und sehr viel über sich selbst. Und immer wieder über Bukarest. So wie Flaubert sagt, er sei Madame Bovary, so sagt Cartarescu, er sei Bukarest.


16.45 Uhr

 

 

Heimspiel

16:45Heimspiel


16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben

16:55Digital.Leben


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf

17:00Ö1 Journal um fünf


17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal

17:09Kulturjournal


17.25 Uhr

 

 

Hundert Häuser

1960 - Neues Theater in der Scala


17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Daun kummt a Köllastiagn, daun kumman mia! Fünf Lieder zum Welttag des Wienerliedes, in Aufnahmen von 1937-2012 Mit Maly Nagl, Trude Mally, Roland Neuwirth, Agnes Palmisano und den Strottern


17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Das medizinische Wundermittel des 20. Jahrhunderts. Mit Heinz Burgmann, Klinische Abteilung für Infektionen und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Noch vor 100 Jahren waren bakterielle Infektionskrankheiten wie Scharlach oder Lungenentzündung ein sicheres Todesurteil. Heute können diese Krankheiten rasch und gut geheilt werden - mittels Antibiotika. Penicillin, das erste Antibiotikum und daher oft synonym verwendet, gilt als eine der wichtigsten Entdeckungen der Medizingeschichte. An deren Anfang stand der Zufall: im September 1928 hatte sich in den Petrischalen des Bakteriologen Alexander Fleming unbeabsichtigt Schimmelpilz ausgebreitet. Statt die "verdorbenen" Bakterienkulturen zu entsorgen, bemerkte der aus Schottland stammende Mediziner, dass rund um den Pilz "Penicillium notatum" der Bakterienrasen verschwunden war. Seine Erkenntnis, dass Penicillin "ein wirksames antiseptisches Mittel sein könnte", fand jedoch kaum Beachtung. Erst mehr als ein Jahrzehnt später gelang es dem Pathologen Howard Florey und dem Biochemiker Ernst Chain den Wirkstoff zu isolieren, beim Menschen anzuwenden und damit seine therapeutische Wirkung zu beweisen. Die Massenproduktion durch die US-amerikanische Pharmaindustrie setzte in Folge des Zweiten Weltkrieges ein. Durch die Rettung zehntausender verwundeter Soldaten errang Penicillin seinen Ruf als Wunderwaffe. Die wie ein Wunder erscheinende Wirkung führte allerdings auch dazu, dass Antibiotika in den folgenden Jahrzehnten übermäßig und oft unnötigerweise verabreicht wurden. Mit den Folgen kämpft man heute: immer mehr Bakterienstämme sind gegen Antibiotika resistent.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal

18:00Ö1 Abendjournal


18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Neuste Entwicklungen und Trends wurden auf einer internationalen Transportmesse in Berlin präsentiert. Gestaltung: Stefan May 3000 Aussteller aus mehr als 60 Ländern: Mitte September fand in Berlin die alle zwei Jahre stattfindende Eisenbahn-Fachmesse "Innotrans" statt. Sie ist die weltweit größte Veranstaltung dieser Art und gilt als Leitmesse der Branche sowie als Seismograf der Entwicklung. Die Bahn erlebt derzeit eine beachtliche Renaissance. Neueste Technik dominiert das bald 200 Jahre alte System Rad-Schiene. Digitalisierung, Automatisierung, das sind die Schlagworte der gegenwärtigen Entwicklung. Doch wie sieht die Zukunft der Eisenbahn aus? Wird sie in 20, 30 Jahren noch dem ähneln, was wir heute kennen? Werden sich ihre Aufgaben ändern? Und wer wird sie benützen?


18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell

18:55Religion aktuell


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten

19:00Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Unter Tage. Von Juliane Nagiller Kein Rohstoff hat die Entwicklung Europas so geprägt wie die Kohle, ohne die keine industrielle Revolution möglich gewesen wäre. Die Entwicklung, die sie anschob, war beispiellos: Die wirtschaftliche Produktion stieg, der Handel florierte und die industrielle Fertigung von Gütern verdrängte herkömmliche Arbeitsweisen. Kohle ließ einen Bergbau entstehen, der beeindruckende technische Leistungen hervorbrachte und auf seinem Höhepunkt mehr als zwei Millionen Menschen beschäftigte. - In Blegny, einem kleinen belgischen Ort zwischen Lüttich und Maastricht, bauten Mönche bereits im 16. Jahrhundert Kohle ab. Noch heute kann man in der dortigen Mine einen Untertage-Stollen besichtigen. Die Zeche ist eine der letzten vier authentischen Kohlebergwerke Europas. Ein Mahnmal, das für die Kraft des Rohstoffes steht. Dabei aber nicht nur den Fortschritt, sondern auch die Schattenseiten zeigt: gravierende Umweltbelastungen und kranke Bergarbeiter.


19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Altenberg Trio; Alois Posch, Kontrabass. Ludwig van Beethoven: Klaviertrio D-Dur op. 70/1, "Geistertrio" * Werner Pirchner: "Heimat?" - Klaviertrio Nr. 2 PWV 29b * Franz Schubert: Klavierquintett A-Dur D 664, "Forellenquintett" (aufgenommen am 26. Mai in der Musikschule Deutschlandsberg im Rahmen des "Klavierfrühlings Deutschlandsberg 2018" in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger Mit zwei der beliebtesten und berührendsten klassischen Werke für Kammermusik beschloss das Altenberg Trio seinen Zyklus in Deutschlandsberg. Dazu kommt Werner Pirchners "Heimat", einem Werk, das auch 25 Jahre nach seiner Uraufführung durch das Altenberg Trio durch seine Authenzität, Originalität und Unmittelbarkeit begeistert ... "Dieses Trio erzählt die Geschichte eines Menschen, der sich 1938 nicht aus seiner Heimat vertreiben lassen wollte. 1942 wurde er in einem KZ ermordet. Vielleicht ist die Musik so freundlich, weil dieser Mensch freundlich war". (Werner Pirchner) (Klavierfrühling Deutschlandsberg)


21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.



22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal

22:00Ö1 Nachtjournal


22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Wiederverzauberung der Welt. Esoterik zwischen Lifestyle und Pseudoreligion (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Steile Bewirtschaftung. Bergbauernbetriebe in Österreich (2). Gestaltung: Andreas Wolf Komponisten komplett! Gesamtausgaben von Mozart bis Tschaikowksy (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten

23:00Nachrichten


23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Klangspuren 2018. Kompositionen von Rebecca Saunders. Gestaltung: Patrizia Jilg Die Kompositionen der in Berlin lebenden britischen Komponistin sind geprägt von einer entdecker- und spielfreudigen Haltung. Viele ihrer Werke entstanden in enger Zusammenarbeit mit herausragenden Musikerinnen und Musiker unserer Tage. Die Komponistin nimmt eine herausragende Stellung unter den Komponierenden der jüngeren bis mittleren Generation ein. Das Ensemble Modern widmete ihr am 14. September 2018 bei den Klangspuren Schwaz ein Porträtkonzert mit drei markanten jüngeren Werken: "a visible trace für elf Solisten und Dirigent", "Fury II" (ein Konzert für Kontrabass und Ensemble), sowie "Skin" für Sopran und 13 Instrumente Instrumente. Es sang Juliet Fraser - die "Skin" mit in enger Zusammenarbeit mit der Komponistin erarbeitet hat - unter der Leitung von Vimbayi Kaziboni.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten

0:00Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten

1:00Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten