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Ö1 heute

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Der Mönch, der Theologe und das göttliche Kind". Zum 50. Todestag von Thomas Merton und Karl Barth möchte Kurt Remele, der Ethik und christliche Gesellschaftslehre an der Karl-Franzens-Universität Graz lehrt, zwei "Giganten" des christlichen Glaubens im 20. Jahrhundert nahebringen und die beiden in Beziehung zueinander setzen. - Gestaltung: Alexandra Mantler Unmittelbar zu Beginn seines Buches "Conjectures of a Guilty Bystander" berichtet der US-amerikanische Trappistenmönch Thomas Merton von einem Traum des bedeutenden reformierten Schweizer Theologen Karl Barth. In seinem Traum musste der Theologieprofessor Barth das Wunderkind Wolfgang Amadeus Mozart in Theologie prüfen, doch dieser verweigerte die Antworten. Merton berichtet, dass Barth jahrelang jeden Morgen zunächst Mozarts Musik anhörte, bevor er sich an seine theologische Arbeit setzte. Barth sei davon überzeugt gewesen, dass in Mozarts Musik ein Kind, ja sogar ein göttliches Kind, zu uns spricht. "Hab keine Angst, Karl Barth!", ruft Merton Barth abschließend zu. "Auch wenn Du zu einem Theologen herangewachsen bist, bleibt Christus ein Kind in Dir". Thomas Merton und Karl Barth hatten vieles gemeinsam: Sie starben beide am selben Tag, dem 10. Dezember 1968, beide waren von Bekehrungserfahrungen geprägt, waren Geistliche und Intellektuelle, traten energisch gegen Tyrannei, Krieg und Aufrüstung ein, engagierten sich für die am Rande er Gesellschaft Stehenden, kritisierten ihre Kirchen, beide hatten zudem äußerst "komplizierte" Beziehungen zu Frauen. Es gab aber selbstverständlich auch große Unterschiede zwischen beiden: Merton war ein katholischer Mönch, der über zweieinhalb Jahrzehnte in der amerikanischen Provinz lebte, Barth ein reformierter Theologieprofessor, der sein Leben vor allem in Schweizer und deutschen Universitätsstädten verbrachte, Unterschiede, aus denen sich viele Konsequenzen ergaben. In seinen "Gedanken für den Tag" zum 50. Todestag von Thomas Merton und Karl Barth möchte Kurt Remele, der Ethik und christliche Gesellschaftslehre an der Karl-Franzens-Universität Graz lehrt, zwei "Giganten" des christlichen Glaubens im 20. Jahrhundert nahebringen und die beiden in Beziehung zueinander setzen.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Friederike Raderer


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Rudolf Dvorak spricht über die mögliche Herkunft der wichtigsten Grundlage des Lebens. Teil 2: Wasser im Inneren der Erde Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wasserstoff, Helium und Sauerstoff sind die häufigsten Elemente in interstellarer Materie. Es gibt auch schwerere Elemente und Staub, an das sich Wasser binden kann. Um zu erforschen, ob Wasser schon seit der Entstehung der Erde auf der Erde war, oder erst später durch Asteroiden- oder Kometeneinschläge auf die Erde gebracht wurde, wird das Verhältnis von Deuterium zu normalem Wasserstoff untersucht. Deuterium ist Wasserstoff mit einem zusätzlichen Neutron - dadurch kann statt "normalem" Wasser "schweres Wasser" entstehen. Im Weltraum und auf Kometen ist das Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff drei- bis zehnmal so hoch als in den Ozeanen. Das deutet darauf hin, dass Wasser zumindest nicht von Kometen gebracht wurde - die außerhalb des Sonnensystems ihren Ursprung finden und gleichzeitig mit dem ursprünglichen Sonnennebel entstanden sind. Wasser könnte aber von Asteroiden stammen, die sich im Inneren des Planetensystems befinden, und mit den Planeten entstanden sind. Dort gibt es dasselbe Verhältnis von Deuterium zu Wasserstoff. Die Suche nach Wasser im Universum ist immer auch mit der Suche nach Leben verbunden, denn wo Wasser ist, kann Leben entstehen.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Reizvoll, symbolträchtig und gefährdet - Das Wunder Busen

Der weiblichste Körperteil aus verschiedenen Perspektiven (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Klein, groß, rund, spitz, birnen- oder apfelförmig - der Busen, das sichtbarste Zeichen für Weiblichkeit, kennt viele Ausprägungen; und dieses hauptsächlich aus Fett- Binde- und Drüsengewebe bestehende Gebilde ist ein ganz besonderes Organ, das auch - wie kein anderes - für Selbst- und Fremdbewertungen herhalten muss. Von Anfang an stehen Brüste unter Beobachtung: Heranwachsende Mädchen verfolgen aufmerksam deren Entwicklung, von außen wird kommentiert und verglichen - eine höchst intime und private Angelegenheit ist damit von vornherein ein Fall öffentlichen Interesses. Eine Sonderstellung hat der Busen auch aus evolutionsbiologischer Sicht: Denn im Unterschied zu allen anderen Säugetieren sind die Brüste einer Frau auch dann prall, wenn sie nicht stillt. Erklärt wird das vor allem durch den aufrechten Gang des Menschen, der den vormals freien Blick auf das Hinterteil und damit auf das Geschlecht versperrte; daraufhin, so die Annahme, habe ein anderer Teil des weiblichen Körpers die "erotische Werbefunktion" übernommen - der Busen als eine Art "Frontal-Popo". Es gibt aber auch die Vermutung, die Brust sei deshalb so stark nach außen gewölbt, damit Säuglinge beim Trinken nicht ersticken. Dass der Busen sexuell derart aufgeladen ist, könnte - wie manche meinen - auch dem männlichen Blick der Wissenschaft geschuldet sein; zumal man mittlerweile weiß, dass dessen Faszinationskraft nicht überall auf der Welt gleich groß ist. So sind in vielen Kulturen, in denen Frauen ihre Brüste nicht verhüllen, diese keineswegs eine so große Quelle erotischer Phantasien wie in unseren Breiten. In seiner Doppelbedeutung - als Symbol der Weiblichkeit, der Erotik und Sexualität einerseits und der Mütterlichkeit und nährenden Fürsorge andererseits - erzeugt der Busen oft seelische Konflikte, Phantasien und Irritationen. Da er so eng mit dem Selbstverständnis einer Frau verbunden ist, werden Erkrankungen der Brust, wie der in westlichen Industrieländern weitverbreitete Brustkrebs, häufig sogar als Erkrankungen der ganzen Persönlichkeit wahrgenommen. Wie Brüste präsentiert werden und wie diese "idealerweise" auszusehen haben, ist wechselnden Moden unterworfen. Insofern ist die Brust ein "Modellierobjekt" des jeweiligen Zeitgeistes, von dem sich viele Frauen bis heute tyrannisieren lassen. Und immer wieder ist die weibliche Brust instrumentalisiert worden - politisch und vor allem kommerziell, um alles - vom Krieg bis zum Auto - zu vermarkten. Der Blick auf den Busen mag sich in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach gewandelt haben. Konstant geblieben ist jedenfalls die anhaltende Beschäftigung mit diesen symbolgeladenen weiblichen Rundungen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das ABC der Finanzwelt

E wie Eigenkapital, F wie Finanzmarktaufsicht, G wie Great Depression, H wie Hypothek (2). Gestaltung: Marlene Nowotny und Juliane Nagiller *F wie Finanzmarktaufsicht* 1929 krachen die US-Börsen am "Schwarzen Donnerstag". In den USA kommt es in Folge zur Großen Depression, der Rest der Welt schlittert in einer verheerende Wirtschaftskrise. Dieser Zusammenbruch von Börsen und Banken führte zu der Idee, einer staatlichen Finanzmarktregulierung, die Geldinstitute, Investoren, Handelsplätze und börsennotiere Unternehmen überwachsen sollte. In Österreich ist die Finanzmarktaufsicht (FMA) dafür zuständig, diese Aufgaben zu übernehmen. Sie kontrolliert, ob die Banken liquide sind, wo Pensionskassen die Beiträge investieren und wie Hedgefonds mit Kursschwankungen operieren. Die Aufgabenfelder der FMA sind breit gefächert und reichen von der Überwachung jener, die mit Aktien, Derivaten oder Anleihen spekulieren, sondern auch die Firmen, die Wertpapiere in Umlauf bringen. Dazu gehören u.a. die rechtlichen Vorgaben zum sogenannten Insiderhandel, also die Frage, ob börsennotierte Unternehmen kursrelevante Informationen unter der Hand weitergeben. Die FMA überwacht auch das im Derivatehandel verpflichtende Clearing. In Europa läuft der Handel von Derivaten verpflichtend über Clearinghäuser ab, da die eine Bonitätsprüfung und Risikoeinschätzung vornehmen - eine Sicherheitsmaßnahme, die die Liquidität der Finanzdienstleister sichern soll. Dafür kooperiert die FMA unter anderem mit Institutionen der Europäischen Union, wie der Europäischen Zentralbank und der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA. Gestaltung: Marlene Nowotny Das ABC der Finanzwelt


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wiener Opernhäuser mit Tradition

Zur Geschichte der Staats- und Volksoper (2). Gestaltung: Alexandra Faber Auf stolze 150 Jahre kann die Staatsoper zurückblicken, die Volksoper hingegen feiert ihr 120-Jahr-Jubiläum. Grund genug, um zurückzublicken: Und zwar auf die Entstehung der Häuser, ihre Glanzzeiten, aber auch die dunklen Kapitel wie etwa während des Nationalsozialismus. Berühmte Direktoren wie Gustav Mahler haben das "Haus am Ring" geprägt - seine Ansprüche an die Probenarbeit und an die szenische Umsetzung der Opern waren damals ungewöhnlich, heute ist diese Art der akribischen Arbeit selbstverständlich. Auch unbekanntere Direktoren sollen in der Sendung "vor den Vorhang" geholt werden - wie etwa Wilhelm Jahn oder Franz von Jauner. In der Volksoper erlebten Werke wie "Tosca" oder "Salome" ihre Erstaufführung, Alexander von Zemlinsky wirkte hier als Dirigent. War die Volksoper ursprünglich als Theater für Schauspielstücke erbaut worden, entwickelte sie sich später zum "ersten Haus" für die Operette. Immer wieder gibt es Berührungspunkte zwischen den Häusern, etwa, wenn Sängerinnen und Sänger von einem Haus zum anderen wechseln. Ein Streifzug durch die Wiener Operngeschichte von Alexandra Faber


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Tragisches Beziehungsdrama, lyrische Klostertragödie und schlitzohrige Komödie: "Il Trittico" von Giacomo Puccini. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz Einaktige Bühnenwerke: für Opernbühnen stellt sich bei ihnen immer die Frage, mit welchem anderen Stück man sie kombinieren kann. Bei Giacomo Puccinis Einakter-Trilogie "Il Trittico" braucht man diese Frage nicht zu stellen, der italienische Opernmeister hat gleich drei dieser Werke komponiert und hat sie gemeinsam vor 100 Jahren, im Dezember 1918 an der Metropolitan Opera von New York zur Uraufführung gebracht. Komplette Aufführungen des Einakter-Zyklus sind dennoch eher selten, oft wird die lyrische Klostertragödie "Suor Angelica" als Mittelstück weggelassen. Und auch das tragische Beziehungsdrama "Il tabarro" ist nicht eben zu einem Repertoireklassiker geworden, während die beliebte, schlitzohrige Erbschafts-Komödie "Gianni Schicchi" seit jeher ein beachtliches Eigenleben führt und in Kombination mit allen möglichen Einaktern anderer Komponisten auf den Spielplänen erscheint.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Matrjonas Hof" von Alexander Solschenizyn (100. Geburtstag, aus dem Russischen von Aggy Jais). Es liest Florentin Groll. Gestaltung: Gudrun Hamböck Sommer 1953. Der Mathematiklehrer Ignatitsch quartiert sich nach seiner Rückkehr aus dem Lager bei der alten Matrjona ein wenig abseits des Torfstecher-Dörfchen Talnowo ein. Matrjona lebt dort allein mit ihrer Ziege und ihrer lahmen Katze. Einst war sie mit Faddej verlobt, hätte ihn geheiratet, wenn er nicht in den Ersten Weltkrieg eingezogen worden wäre. Als sie jahrelang kein Lebenszeichen von ihm erhielt, wurde sie die Frau von dessen Bruder Jefim und zog in das Haus seiner Familie. Dann stand Faddej plötzlich in der Tür - und auch Jahrzehnte später ist seine Wut noch nicht verraucht ... "Matrjonas Hof" gehört zu den großen Erzählungen Alexander Solschenizyns, erstveröffentlicht 1963, also zehn Jahre vor "Archipel Gulag", dem Roman, der Solschenizyn den Literaturnobelpreis einbrachte.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Irene Suchy. Berit Opheim, norwegische Sängerin und Singer-Songwriterin singt zur Wintersonnenwende, zu den Jahreszeiten und zu Weihnachten. Am Neuen Markt in Wien wird eine Tafel für den Komponisten und Geiger Joseph Mayseder enthüllt. Opheim, geboren 1967 in Norwegen, studierte in Bergen am Musikkonservatorium und lehrt seit 1992 an der Ole Boll Musikakademe in Voss, einer Institution gewidmet explizit der norwegischen Volksmusik (und benannt nach dem berühmten norwegischen Geiger) sowie an der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie der größten norwegischen Universität. Sie war Solistin in der Domkantorei Bergen, tritt oft bei Festivals religiöser Musik auf, ihre Musik ist im weitesten Sinne religiös: sie erforscht traditionelle Volksmelodien und schlägt in ihren Kompositionen die Brücke zwischen der Wiederentdeckung alter Volksgesänge und ihren zeitgenössischen Kompositionen. Eines ihrer Werke ist eine neue Version der Zauberflöte, sie schrieb sich die Rolle einer Königin der Nacht auf den Leib, einer Manefruva. Tidekverv, die neue CD, präsentiert Balladen: ihre Stimme, verwoben mit Flöte, Laute, Fiddle und Vibraphon, eingebettet in Elektronik und ausgehend von Volksmelodien und Dichtungen des norwegischen Dichters Erlend O. Nodvedt. Ein Ausflug nach Bergen, ein Ansingen des Lichts!


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

WDR Sinfonieorchester Köln, Dirigent: Aziz Shokhakimov; Alice Sara Ott, Klavier Roderick Shaw, Orgel. Richard Wagner: Vorspiel zu "Lohengrin", 1. Aufzug * Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur S 125 * Zugabe der Solistin: Robert Schumann: Romanze Nr. 2 Fis-Dur op. 28 * Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78, "Orgelsymphonie" (aufgenommen am 12. Jänner in der Kölner Philharmonie)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Essen oder Heizen Vom Leben an der finanziell untersten Grenze Ines ist 28 Jahre alt. Sie hat studiert, wurde krank und lebt seitdem von der Mindestsicherung. Martin ist 50 Jahre alt. Er ist ausgebildeter Gärtner, Buchhändler, Kinderbetreuer, Taxifahrer und Heilmasseur. Nach einem Verkehrsunfall wurde er arbeitsunfähig und lebt seit Jahren von 600 Euro Notstandshilfe. Sie erzählen von ihrem Alltag in Armut. Welche Meinung haben Sie? Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 0800/22 69 79 oder mailen Sie unter moment@orf.at. Was ist für Sie eine gerechte soziale Absicherung? Wie erleben Sie die politische Debatte um die Mindestsicherung in Österreich? Was bedeutet für Sie ein würdiges Leben? Gestaltung: Kathrin Wimmer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Wie Braunbären den Winter austricksen Kuschlig und warm hat es nicht nur der Teddybär gerne, sondern auch sein großer Bruder: der Braunbär. Winterruhe nennt das die Biologin Christiane Böhm vom Alpenzoo in Innsbruck in Tirol. Besonders für Bärenweibchen ist es vor dem Winter wichtig, dass sie sich viel Winterspeck anfressen, damit sie ihre Jungen in dieser Zeit gut versorgen können. Christiane Böhm macht eine To-do-Liste für Bären, damit sie zum Thema Winterruhe alles im Blick haben. Christiane Böhm: Der Bär merkt - sobald die richtige Nahrung da ist - jetzt kann ich mich vollfressen. Wenn die Tage kürzer werden und die Sonne zwar scheint, aber sein Rücken trotzdem kalt bleibt, weiß er: Jetzt muss ich mir eine Höhle suchen! Unsere Bären hier gehen auch ganz gerne schlafen. Vor allem das Weibchen schläft im Winter viel. Nicht durchgehend, aber sie ist viel, viel ruhiger und kommt weniger raus. Es gibt auch Tage, wo es kälter ist, da kommt sie gar nicht heraus." Gestaltung: Lara Weber


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Das Leben und Schreiben der Charlotte Brontë. Feature von Julia Reuter Mit der Veröffentlichung von Elisabeth Gaskells Biografie "Das Leben der Charlotte Brontë" im Jahr 1857 wurde die Autorin von "Jane Eyre" bereits zwei Jahre nach ihrem Tod zu einer Legende. Zumindest in Großbritannien, wo das Werk der Brontë-Schwestern (Emily Brontë schrieb den Roman "Sturmhöhe"/ "Wuthering Heights") zu den nationalen Literaturklassikern zählt. Der Mythos von den Schwestern Brontë, zu dem Elisabeth Gaskell mit ihrer Biografie wesentlich beigetragen hat, ist eng mit den Hochmooren von Yorkshire verknüpft. Dort, im Pfarrhaus von Haworth, lebten die Brontës und dort sind auch die Handlungen ihrer Geschichten angesiedelt. Charlotte und Emily, aber auch die dritte Schwester Anne, verfassten ihre Werke unter männlich klingenden Pseudonymen. Alle drei verwendeten den Nachnamen Bell. Charlotte nannte sich Currer Bell. Dass Frauen Romane schreiben, war zu Lebzeiten der Brontës verpönt, es ziemte sich nicht. Deshalb herrschte in der viktorianischen Literaturszene große Aufregung, als die Wahrheit ans Licht kam. Charlottes Hauptwerk "Jane Eyre" empörte die Kritiker, die den Entschluss der Titelfigur, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, als unweiblich und unchristlich erachteten.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Vis-à-vis. Duo-Arbeiten aus Österreich, Finnland und überall Zwei Menschen, einander gegenüber - sie hören einander zu, werfen musikalische Ideen wie Jonglier-Bälle in die Luft. Lajunen Grundström, Turumtay Zaric, Paier Valcic, Kaçinari Moshammer: Lauter Duos, die sich stilistisch nirgendwo einordnen lassen. Mit Nyckelharpa Harmonium, Geige Akkordeon, Cello Akkordeon, sowie Cello Gesang, machen sie im besten Sinne freie Musik, zu hören auf aktuellen CDs, bzw. auf eigens den Spielräumen zur Verfügung gestellten Aufnahmen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Leben und Wirken von Marcus Tullius Cicero. Mit Wolfgang Hameter, Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik, Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Er war der Sohn eines römischen Ritters und wurde zum bedeutendsten Redner im Alten Rom. Marcus Tullius Cicero wurde am 3. Januar 106 v. Chr. geboren, nicht in die Oberschicht, sondern in die sogenannte zweite Gesellschaftsschicht. Sein Vater legte Wert auf eine gute Ausbildung. Cicero lernte bereits als Kind Griechisch und ließ sich in Rom und Griechenland in Recht, Rhetorik und Philosophie ausbilden. Berühmt wurde er zunächst für seine Reden als Anwalt in Rom. Seine beruflichen Erfolge ermöglichten ihm die römische Ehrenlaufbahn, die normalerweise der Oberschicht vorbehalten war. Cicero schaffte es schließlich bis zum Konsul. Als solcher deckte er die Verschwörung des Catilina auf. Dessen Putschversuch wurde niedergeschlagen, Cicero wurde als Retter des Vaterlandes gefeiert. Nach seiner politischen Karriere schrieb er unter anderem "De oratore" (Über den Redner), "De re publica" (Über den Staat), "De legibus" (Über die Gesetze) außerdem mehrere philosophische Schriften. Nach Cäsars Tod 44 v. Chr. machte Cicero sich politische Feinde im zweiten Triumvirat. Er wurde öffentlich zum Todfeind erklärt und am 7. Dezember 43 v. Chr. ermordet.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Kommunikation am Krankenbett als Herausforderung für Medizin und Pflege Gestaltung: Maria Harmer "Als Erstes heile mit dem Wort, dann mit der Arznei, zuletzt mit dem Messer", das wusste der griechischen Mythologie nach schon Asklepios, der Begründer und Gott der Heilkunst. Für eine gute Patientenbetreuung genügt es nicht, dass Ärztinnen / Ärzte und Pflegepersonal nur ihr Fachwissen einbringen. Sie müssen auch auf Ängste, Hoffnungen und Wertvorstellungen ihrer Patientinnen und Patienten eingehen. Und sie müssen als Behandlungsteam gut miteinander kommunizieren. Nur so lässt sich das Vertrauen des Patienten gewinnen - ein entscheidender Faktor für das Gelingen der Therapie. Patienten wünschen sich ehrliche Information, aufmerksames Zuhören und seelische Unterstützung. Natürlich gibt es in vielen Krankeneinrichtungen ein Zeitproblem: Doch eine aufmerksame Kommunikation erfordert nicht mehr Zeit als ein schlechtes Gespräch. Alle sind früher oder später Profiteure einer gelungenen oder Leidtragende einer schlechten "Kommunikation am Krankenbett": als Patientin, als Angehöriger oder als Teil des multiprofessionellen Behandlungsteams. Daher sollte es nicht egal sein, ob, wie und wann relevante Gesprächstechniken im medizinischen Bereich erlernt und geübt werden.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Zum 100. Geburtstags von Alexander Solschenizyn. Von Brigitte Voykowitsch Für "die ethische Kraft, mit der er die unentbehrlichen Traditionen der russischen Literatur weitergeführt" habe, wurde Alexander Solschenizyn 1970 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Er selbst konnte allerdings nicht zur Annahme des Nobelpreises nach Stockholm reisen. In den Westen kam der Autor erst vier Jahre später: 1974 wurde er nach der Veröffentlichung seines Werks "Archipel Gulag" vom sowjetischen Regime verhaftet und ausgewiesen. Gulag war das offizielle sowjetische Kürzel für die "Hauptverwaltung der Umerziehungs- und Arbeitslager". Die Unterdrückung, die Gewalt und den Terror, die dort herrschten, hatte der Stalin-Kritiker selbst als Insasse zu spüren bekommen. - Aus dem amerikanischen Exil kehrte Solschenizyn erst 1994 nach Russland zurück, wo er die fehlgeleiteten Reformen unter Boris Jelzin kritisierte. Andererseits sparte er auch nicht mit Kritik am System westlicher Demokratien und näherte sich später der russisch-orthodoxen Kirche, Präsident Vladimir Putin und dem Nationalismus an. - Wie lässt sich Solschenizyns Erbe heute deuten?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Aus nächster Nähe - Die Kammermusikreihe des RSO Wien. (I) Andreas Planyavsky, Flöte; Richard Zottl, Oboe; Johannes Gleichweit, Klarinette; Marcelo Padilla, Fagott; Peter Keserü, Horn. Hans Erich Apostel: Quartett op.14 * Hanns Eisler: Divertimento für Bläserquintett op.4 * Arnold Schönberg: aus: Bläserquintett op.26 * Alexander Zemlinsky: Humoreske * (II) "Radiobrass". Johann Plank und Christian Hollensteiner, Trompete; Peter Keserü, Horn, Sascha Hois, Posaune; Rainer Huss, Tuba. Werke von Enrique Crespo, Victor Ewald, Christer Danielsson, Charles Ives u.a. (aufgenommen am 7. November im Arnold Schönberg Center bzw. am 27. September im ORF RadioKulturhaus in Wien). Präsentation: Irene Suchy.


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21.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Reizvoll, symbolträchtig und gefährdet - Das Wunder Busen. Der weiblichste Körperteil aus verschiedenen Perspektiven (2). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Das ABC DER FINANZWELT. E wie Eigenkapital, F wie Finanzmarktaufsicht, G wie Great Depression, H wie Hypothek (2). Gestaltung: Marlene Nowotny und Juliane Nagiller Wiener Opernhäuser mit Tradition. Zur Geschichte der Staats- und Volksoper (2). Gestaltung: Alexandra Faber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Spurensuche. Luna Alcalay und Francis Burt. Gestaltung: Hannes Heher Musik entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern in Beziehung zu dem bereits vorhandenen - und sei es in der Form, sich zu entscheiden, es ganz anders machen zu wollen. In unserer Serie "Zeit-Ton Spurensuche" bringen wir österreichische Musik zu Gehör, die gegenwärtig im Konzertleben so gut wie verschwunden ist, die aber vor einigen Jahrzehnten präsent war und deren Urheber/innen zum Teil eine wichtige Rolle im österreichischen Musikleben gespielt haben. In der heutigen Zeitton-Sendung beschäftigen wir uns mit Musik von Luna Alcalay und von Francis Burt, die, ursprünglich aus dem Ausland kommend, Wien als lebenslangen Aufenthaltsort gewählt und die dortige Musikszene in durchaus unterschiedlicher Weise beeinflusst haben. Die 1928 als Tochter eines altösterreichischen jüdischen Textilkaufmanns in Zagreb geborene und 2012 in Wien gestorbene Luna Alcalay gehört zweifellos zu den interessantesten Komponistinnen Österreichs. Nach Studien in ihrer Heimatstadt sowie in Tel Aviv ließ sich die 23-Jährige an der Wiener Musikakademie weiter in Komposition (bei Alfred Uhl) und Klavier (bei Bruno Seidlhofer) ausbilden. Die österreichische Hauptstadt blieb in weiterer Folge auch ihr Lebensmittelpunkt. Durch ihre Teilnahme an den Darmstädter Ferienkursen kam sie in Kontakt mit wichtigen Vertretern der Avantgarde, besonders beeinflussten sie Luigi Nono und Bruno Maderna, der sogar eines ihrer frühen Werke für Chor und Orchester aus der Taufe hob. Zu Beginn von der seriellen Kompositionsweise fasziniert, wurde deren Strenge für Luna Alcalay in weiterer Folge immer weniger wichtig, der Blick über den Tellerrand - nicht nur in musikalischer Hinsicht - umso bedeutender. Ihr Werkkatalog umfasst Kompositionen aller Gattungen, Werke für das Musiktheater, Orchesterwerke, verschiedenste Vokalmusik, Kammermusik, Klavierwerke, aber auch radiophone Arbeiten und elektronische Versuche sind hier zu nennen. Eine zweite Heimat in unserem Land fand auch der Engländer Francis Burt (1926 - 2012), der sich nach einer Kompositionsausbildung an der Royal Academy of Music in London (bei Howard Ferguson) und in Berlin (bei Boris Blacher) 1956 dauerhaft in Wien niederließ und dort in weiterer Folge lange Jahre als erfolgreicher Professor für Komposition wirkte. In seinen frühen Arbeiten noch stark dem Tänzerischen und Rhythmischen verpflichtet, wurde sein Musikstil laut eigener Aussage immer mehr von elektronischer Musik beeinflusst: schwebend, mit nur wenig spürbarem Puls, jedoch mit Klangbändern, Klangflächen und einer zunehmenden Überlagerung von Linien zu einem polylinearen Gefüge. Burt trat ebenfalls als erfolgreicher Komponist für das Musiktheater hervor, beschäftigte sich jedoch auch mit Orchesterwerken, Vokal- und Kammermusik. Beide, Luna Alcalay wie Francis Burt, gehörten noch vor wenigen Jahren zu den viel aufgeführten Vertretern ihrer Zunft, Grund genug für "Zeit-Ton", sich wieder auf die Spur dieser beiden Ausnahmekünstler zu begeben.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Alexander Tschernek Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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