Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Zwischen Pruth und Dnister". Reiseeindrücke von Cornelius Hell, Literaturkritiker und Übersetzer. Gestaltung: Alexandra Mantler Die Republik Moldau hat im 20. Jahrhundert eine leidvolle Geschichte durchgemacht und ist eines der ärmsten Länder Europas; ein Viertel der Bevölkerung arbeitet im Ausland. Cornelius Hell erzählt von Reiseeindrücken, geschichtsträchtigen Landschaften, vom schwierigen Überleben und allein gelassenen Kindern. Und von Hoffnungen, die auch in tristen Umständen nicht unterzukriegen sind.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Die Pannen von gestern werden die Zugstücke von heute: die "Stimmungsbilder" von Nicolai Medtner, dem "russische Brahms". Dazu sein Cousin und der deutsche (österreichische?) Brahms. Heteros singen mit Überzeugung die schwulen Liebeslieder von Cole Porter, der vor 55 Jahren verstorben ist.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Ornithologe Michael Dvorak über die Turteltaube Teil 2: Veganer auf Futtersuche Gestaltung: Nikolaus Scholz Die Turteltaube ist die einzige Langstreckenzieherin unter den Taubenarten Mitteleuropas. Sie ist recht scheu und zu ihren bevorzugten Lebensräumen gehören Gebüsche, Feldgehölze, Waldränder oder auch lichte Wälder. Nicht selten werden auch größere Gärten, Obstplantagen oder Parkanlagen besiedelt. Die Nester werden vor allem auf Bäumen und Sträuchern gebaut, in Ausnahmefällen auch am Boden oder auf Felsen. Ihre Nahrung sucht sie fast immer am Boden, auch gern in Gruppen mit anderen Tauben. Im Brutgebiet frisst sie Samen von diversen Kräutern, Blumen und Gräsern, gern auch Fichten- und Kiefernsamen am Boden. Einst wurden Turteltauben wegen ihres schönen Gefieders gehalten. Noch heute kennen wir den Begriff "Turteltäubchen" als Kosewort für Verliebte. Während die Turteltaube Anfang des 20. Jahrhunderts noch Bestandszuwächse verzeichnete und sich sogar weiter ausbreitete, ging diese Wildtaubenart seit den 1980er Jahren in Großbritannien und Frankreich um mehr als 50 Prozent zurück, in Deutschland in diesem Ausmaß seit zwanzig Jahren. Die Turteltaube ist heute eine der am stärksten von Bestandsrückgängen betroffenen Vogelarten Europas, übersprang 2015 auch auf der weltweiten Roten Liste die Vorwarnstufe und landete direkt in der Kategorie "gefährdet". Gründe dafür sind vor allem die intensive Landwirtschaft, aber auch die Jagd auf die Turteltaube im Mittelmeerraum. BirdLife Österreich kürt in Kooperation mit seinem deutschen Partner NABU und seinem bayerischen Partner LBV die Turteltaube zum "Vogel des Jahres 2020".


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Republik Moldau

Dauerkrise im ärmsten Land Europas (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Wird das Experiment gelingen? Wie lange wird die neue Koalition halten? Viele Beobachter/innen und Bewohner/innen der Republik Moldau reagierten mit einer Mischung aus Optimismus und Skepsis, als sich Ende Juli 2019 eine pro-europäische und eine pro-russische Partei zu einem Regierungsbündnis zusammenschlossen. Die neue Ministerpräsidentin Maia Sandu erhielt dabei sowohl die Unterstützung der Europäischen Union als auch die der USA und Russlands. Von einer Zeitenwende zu sprechen erschien vielen dennoch zu voreilig. Wie andere postsozialistische Länder hat auch die Republik Moldau bereits Anfang der 2000er Jahre die Erfahrung gemacht, dass ein vielversprechender Aufbruch nur allzu rasch in eine neue Misere und Konflikte führen kann. Schließlich ist das Land - so wie andere ehemalige Mitgliedsstaaten der UdSSR - gepalten zwischen West und Ost, zwischen einem engeren Verhältnis zu Russland und einer intensiveren Anbindung an die EU, mit der bereits ein Assoziierungsvertrag geschlossen und Visafreiheit ausgehandelt wurde. Die Republik Moldau, die zwischen Rumänien und der Ukraine liegt, ist weniger als halb so groß wie Österreich. Die große Zahl an ethnischen und sprachlichen Minderheiten erklärt sich aus der wechselvollen Geschichte, in deren Verlauf das heutige Staatsgebiet Teil des mittelalterlichen Fürstentums Moldau war, dann unter osmanischer und russischer Vorherrschaft stand und im 20. Jahrhundert schließlich einmal an Rumänien, dann wieder an die Sowjetunion angeschlossen wurde. Weitgehend ausgelöscht wurde im Zuge des Zweiten Weltkriegs die einstmals starke jüdische Bevölkerung. Die unterschiedlichen Geschichtsdeutungen, die sich aus dieser Komplexität ableiten, kann jeder aufmerksame Besucher in Kürze wahrnehmen. Man muss nur darauf hören, wer wann das Wort "Befreiung" oder "Besatzung" benutzt. Der Streit um Geschichtsbücher zieht sich wie ein roter Faden durch die 28 Jahre seit der Unabhängigkeit 1991. Verbunden mit dem Streit um Geschichte und Identität sind territoriale und Machtkonflikte. Schon Anfang der 1990er Jahre spaltete sich Transnistrien ab, bis heute wird dieses Land aber von keinem Staat der Welt anerkannt. Die Loslösung der Gagausen im Süden konnte die Regierung in Chisinau durch die Gewährung einer Autonomie abwenden. Bis heute aber hat keine Regierung die ökonomischen Probleme bewältigt. Die Republik Moldau mit ihren rund 3,5 Mio Einwohner/innen gilt als das ärmste Land Europas. Hundertausende haben ihrer Heimat den Rücken gekehrt, um sich in Westeuropa oder in Russland eine bessere Existenz aufzubauen. Geplagt wird die Republik Moldau weiterhin von extrem hoher Korruption und den Machtspielen der Oligarchen. So ist noch immer nicht geklärt, wohin im Zuge eines Bankenskandals vor einigen Jahren knapp eine Milliarde Dollar verschwunden sind. Die EU stellte angesichts derartiger Zustände zeitweilig sogar ihre Fördergelder für Chisinau ein. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Zivilgesellschaft stehen auch 2019 auf schwachen Beinen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Antibiotikaresistenz

Eine Wunderwaffe verliert ihre Wirkung (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Die Warnung des Direktors der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, konnte deutlicher nicht ausfallen: "Die Antibiotikaresistenz droht, 100 Jahre medizinischen Fortschritts zunichtezumachen." Um diese zu bekämpfen startete die WHO im Juni 2019 eine internationale Kampagne. In Europa sterben jährlich 33.000 Menschen an multiresistenten Keimen, Bakterien also, die gegen mehrere Antibiotika resistent sind. Die Zahl der Todesfälle steigt seit 2007 kontinuierlich. Ein internationales Forscherteam warnte im August 2019 vor der Ausbreitung sogenannter extrem resistenter Krankheitserreger in Europas Krankenhäusern. Bakterien der Art Klebsiella pneumoniae sprechen nicht einmal mehr auf Reserveantibiotika an, die Ärzte zurückhalten und nur bei den schwersten Krankheitsfällen einsetzen. Dass Bakterien gegen Antibiotika resistent werden, ist eine natürliche Entwicklung der Evolution. Davor warnte schon Alexander Fleming. Als der schottische Bakteriologe 1928 nach einem Urlaub in sein Labor an der University of London zurückkehrte, entdeckte er durch Zufall das erste Antibiotikum: Penicillin. Ein Schimmelpilz der Gattung Penicillium (Pinselschimmel) hatte nämlich seiner Bakterienkultur den Garaus gemacht. Erst 15 Jahre später, 1944, kam Penicillin als Medikament auf den Markt. Alexander Flemings Entdeckung revolutionierte die Therapie von Infektionskrankheiten und rettete Millionen Menschen das Leben. 1945 wurde ihm dafür der Nobelpreis verliehen. Die Ursachen für Antibiotikaresistenzen sind seit Jahren bekannt: Zu viele Menschen nehmen zu häufig Antibiotika ein bzw. setzen diese zu früh ab. Die Weltgesundheitsorganisation kritisiert, dass es sich weltweit bei rund 50 Prozent der Antibotikarezepte um Fehlverschreibungen handelt. Das Problem beginnt in den Arztpraxen. Oft beugt sich der Arzt dem Druck eines grippekranken Patienten, der ein Antibotikum fordert, obwohl es sich bei Erkältung und Influenza um Viruserkrankungen handelt. Resistente Krankheitserreger durch zu viel Antibiotikaeinsatz entstehen auch in der Veterinärmedizin. In Europa sinkt allerdings der Einsatz von Antibiotika bei Zuchttieren kontinuierlich. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Denn in der EU dürfen ab 2021 Antibiotika nur in Ausnahmefällen an Tiere verfüttert werden.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Pizzica pizzica

Über neue Tarantella-Strömungen in Italien (2). Gestaltung: Christina Höfferer Die Pizzica pizzica ist ein uralter Tanz aus der Gegend von Lecce in Apulien. Bis in die 50er Jahre wurde die Pizzica Pizzica getanzt, dann kamen Migration und Modernisierung und die Pizzica Pizzica geriet in Vergessenheit. Anfang der 2000er erfuhr der alte Tanz einen neuen Energieschub, der eng mit der Wiederentdeckung der Praxis des Tarantismus einherging. Die Pizzica Pizzica ist der Soundtrack für den Tarantismus, eine archaische Musiktherapie. Wenn sich bei einer Apulierin, oft waren es Frauen, aber nicht nur, ein spürbares Unbehagen deutlich machte, welches aus psychologischer Sicht in Zusammenhang mit der Familien- und Sozialstruktur erklärt werden kann, dann besagte die Tradition, dass diese Person von der Taranta, der Tarantel gebissen worden sei. Um sich von dem Gift des meist metaphorischen Spinnenbisses zu befreien, musste man tanzen. Das komplexe Ritual des Tarantismus in Verbindung mit stundenlanger Performance der Pizzica Pizzica ist ein Heilungsprozess. Die Familie bestellte eine Musikgruppe, die anhand verschiedener Sounds und Rhythmen die betroffene Person nach anhaltendem exzessivem Tanz wieder zur Ruhe brachte. Aus der Musik der Pizzica Pizzica und dem Ritual der Taranta entstand in Italien eine neue, höchst populäre, Musikströmung. Der Neapolitaner Eugenio Bennato entwickelte seine Bewegung "Taranta Power", der Musiker Vinicio Capossela erfuhr seinen Durchbruch mit "Il ballo di San Vito", 2019 gewann Capossela die Targa Tenco, den Preis für das beste Album, mit "Ballate per uomini e bestie", "Tänze für Menschen und Bestien". Der Tarantismus wird heute vor allem im Zusammenhang mit dem Schamanismus studiert. Beide Phänomene beruhen auf denselben biophysikalischen Elementen, auf der physiologischen Antwort des Körpers auf bestimmte Rhythmen. Der Rhythmus muss nicht besonders akzentuiert, wohl jedoch regelmäßig sein, zwischen vier und zwölf Schläge pro Sekunde. Vor allem im Bereich um die sieben oder acht Schläge pro Sekunde kommt es zu einer Art Gleichklang von Musik und Gehirnwellen. Dieser wird mit dem Fachbegriff des "Entrainment" bezeichnet. Die Gehirnwellen verlangsamen sich, die Person gerät in Trance.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Ein Tondokument aus dem Archiv der Metropolitan Opera: Ausschnitte aus Giacomo Puccinis "Tosca", mit Eleanor Steber (Tosca), Carlo Bergonzi (Cavaradossi) und George London (Scarpia) sowie Chor und Orchester der Metropolitan Opera unter der Leitung von Kurt Adler, aufgenommen am 11. April 1959. Gestaltung: Michael Blees. Wieder einmal hat die Metropolitan Opera von New York den Sendern der EBU ein bisher offiziell nicht veröffentlichtes Tondokument aus ihrem bis in die 1930er Jahre zurückreichenden Archiv zur Verfügung gestellt: eine Samstag-Nachmittag-Matinee-Aufführung von Puccinis "Tosca" aus dem Jahr 1959 - mit der illustren Besetzung Eleanor Steber, Carlo Bergonzi und George London in den zentralen Rollen des Werkes. Während Tenor und Bariton ihre Partien auch im Studio aufgenommen haben, ist die Tosca der amerikanischen Sopranistin nur in Live-Dokumenten der Nachwelt überliefert. 26 Jahre hat sie zu den großen Stars von Amerikas erster Opernbühne gezählt - mit einem ungemein breiten Repertoire von Mozart über Wagner, Verdi, Puccini und Gounod bis Richard Strauss, Alban Berg und Samuel Barber.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Die Traurige" und "Schneeblume" aus dem Buch "Die Märchen" von Michael Köhlmeier. Es liest der Autor. Gestaltung: Ingrid Bertel Eine "lebenslange Liebe" verbinde ihn mit den Märchen, das hat der Autor Michael Köhlmeier oft wiederholt. Er sammelt Märchen, erzählt sie nach, untersucht sie als Germanist. Und er schreibt auch selbst Märchen - zum Beispiel die tragische Geschichte vom herzensguten Sebastian Inwendig. Köhlmeier liebt den knappen, zurückhaltenden Ton, im dem ihm einst seine Großmutter Märchen erzählte. Er liebt auch den berühmten Märchenton, den die Brüder Grimm erfanden. Selbst erzählt er in seinem höchst eigenen, unverwechselbar aus dem Sprechen selbst geschaffenen Rhythmus, der Bilder entstehen lässt, die sich selbst genügen, die keine Fragen stellen, nichts beantworten und nichts erklären. Märchenhaft eben. Michael Köhlmeier feiert im Oktober seinen 70. Geburtstag. Er ist Autor zahlreicher Romane, Erzählungen, Hörspiele, Dramen und populär als Erzähler der klassischen Sagen des Altertums und der Märchen. Zuletzt erschienen 2018 der Roman "Bruder und Schwester Lenobel" und der Essay "Von den Märchen. Eine lebenslange Liebe".


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Concerti Grossi. Francesco Geminiani. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gehörte er zu den wichtigsten Komponisten auf den britischen Inseln, neben Arcangelo Corelli und Georg Friedrich Händel. Warum er heute nicht mehr diese Bedeutung hat, ist schwer zu erklären. Das Concerto Köln widmet sich seinem Schaffen auf der CD "quinta essentia". "Wir haben aus jedem Opus von Concerto Grossi und den unterschiedlichen Sammlungen von umgearbeiteten Werken jeweils ein bzw. zwei Werke ausgesucht, die wir für die schönsten und gelungensten Kompositionen halten."


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Internationales Brucknerfest Linz 2019

Aaron Pilsan, Klavier. Anton Bruckner: Sonatensatz g-Moll WAB 245 * Franz Schubert: Sonate a-Moll D 845 * Anton Bruckner: Fantasie G-Dur WAB 118 * Robert Schumann: Symphonische Etüden cis-Moll op. 13 (aufgenommen am 3. Oktober im Brucknerhaus Linz). Präsentation: Alice Ertlbauer-Camerer Das während Bruckners Studienzeit beim Linzer Theaterkapellmeister Otto Kitzler zwischen Herbst 1861 und Sommer 1863 entstandene sogenannte "Kitzler-Studienbuch" birgt einen in seiner Fülle bis heute unerschlossenen musikalischen Schatz, der selbst in der Brucknerstadt Linz zum großen Teil noch seiner Bergung harrt. Als Fingerübung für spätere sinfonische Versuche instrumentierte Bruckner beispielsweise den Kopfsatz von Beethovens "Pathétique"-Sonate und schrieb zahlreiche eigene Klavierkompositionen, darunter den 194 Takte umfassenden Sonatensatz g-moll. Hierbei lehnte sich der 37-Järige vor allem an die Formensprache Franz Schuberts an, dessen 16. Klaviersonate sich auch in seinem Nachlass fand. Die sechs Jahre später entstandene Fantasie G-Dur trägt mit dem markanten Bassthema des ersten Abschnitts und dem verspielten Scherzo des zweiten bereits eindeutig sinfonische Züge, wie sie auch Robert Schumanns Sinfonische Etüden prägen, in denen dieser versuchte, "das Pathetische, wenn etwas davon [im Thema] drinnen ist, in verschiedenen Farben zu bringen". Die zwölf Etüden auf ein Thema des Offiziers und Musikdilettanten Ignaz Ferdinand Freiherr von Fricken verweisen in ihrer ?erzählerische[n], romananaloge[n] Konzeption der Variation? wiederum auf die Variationswerke Schuberts. (Int. Brucknerfest Linz)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Die Demenzaktivistin Helga Rohra Mit 55 Jahren wurde bei Helga Rohra die Diagnose Demenz gestellt. Seitdem setzt sich die heute 65-jährige Münchnerin für die Rechte von Betroffenen ein, damit diese ihren Alltag besser bewältigen können. Und für Menschen im Arbeitsleben, denn immer mehr junge Menschen werden dement und aus dem Beruf gerissen. "Ich kann durch die Demenz vieles nicht mehr", sagt Helga Rohra, "aber wir müssen die Menschen bei dem abholen, was sie können." Eine Sendung im Rahmen der ORF-Initiative "bewusst gesund: Leben mit Demenz". Gestaltung: Tremetsberger Lukas


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Über vergessene Hausübungen, Geburtstage und Omas komplizierte Adresse "Das hab' ich ja gerade noch gewusst!" Asja, Samir, Paul, Felix, Soraya und Viktor grübeln gemeinsam: Was wollten sie sagen und haben deswegen in der Schulstunde aufgezeigt? Die Kinder erzählen Rudi von Hausübungsheften, die vergessen am Schreibtisch liegen bleiben; von Omas Adresse, die sie sich aus unerklärlichen Gründen nicht merken können und vom Fußballspielen in einer Pyjamahose. Asja: "Ich weiß nicht warum, aber ich weiß die Adresse meiner Oma nie. Sie wohnt ganz nahe, aber ich vergesse immer die Straße." Paul: "Einmal, an einem Samstag, bin ich Fußballspielen gegangen und habe vergessen mir eine Hose anzuziehen. Ich bin also mit der Pyjamahose hinausgegangen." Viktor: "Ich liebe meine Kakteen. Einmal sind wir von Moldawien nach Österreich gefahren und ich habe mich gefragt, wo mein Kaktus ist, ob ich ihn vergessen habe. Und dann schaue ich hinunter und ich halte ihn in meinen Händen." Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Das Lied von den Riesen. Der Geschichtenerzähler Michael Köhlmeier. Feature von Janko Hanushevsky (anlässlich des 70. Geburtstags von Micheal Köhlmeier am 15. Oktober) Ein Massenpublikum hatte Michael Köhlmeier schon in den 1980er Jahren. Halb Österreich lauschte, wenn er im Radio Sagen und Mythen vortrug - live und frei. Heute ist Köhlmeier ein Bestsellerautor, der auch von der Literaturkritik geschätzt wird. In seinem Haus in Vorarlberg erzählt der Geschichtenerzähler seine Geschichte. In Köhlmeiers Novellen und Romanen geht es um ein unbegleitetes Flüchtlingsmädchen, das sich nicht helfen lassen kann. Um den Heiligen Antonius, der sterbend über das Leben nachdenkt, um einen liebenswerten Dieb und Lügner. Um den Tod seiner Tochter. Können wir eine Geschichte jemals anders, als aus der eigenen Perspektive erzählen? Köhlmeier gelingt es, sich in jede einzelne seiner Figuren einzufühlen. Dann, sagt er, müsse er seinen Helden nur noch folgen, nur noch aufschreiben, was sie erleben. Deren Geschichte steht im Vordergrund, nicht der Autor. So ist es bei einem richtigen Geschichtenerzähler.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Chisinau-Montreal und Balti-Wien mit Sergiu Popa, Roman Grinberg u. a. Das Leben sei "sehr wild" in Montreal, schreibt Sergiu Popa, alle wollten etwas von ihm, "Fado, Tango, arabische, persische, türkische Programme". Die Vielseitigkeit hat der 1981 in Chisinau geborene Akkordeonvirtuose schon von seinem Vater Ion mitbekommen. Neben dem Unterricht bei Popa Senior studierte Sergiu auch klassisches Akkorden und emigrierte 2002 nach Kanada. Abgesehen von den vielen Bands, die ihn zum Mitspielen bewegen möchte hat Popa aktuell dem Grammy-nominierten Programm "Yiddish Glory" wichtige Töne beigesteuert. Vor allem aber zeugen zwei eigene CDs von seinen technischen und musikalischen Fähigkeiten. Popas Weg ging also von der moldauischen Hauptstadt Chisinau nach Montreal. Im Falle von Roman Grinberg ging die Reise von B?l?i nach Wien. Der Sänger, Pianist, Komponist, Chorleiter und Bandleader ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil der jüdischen Musikszene Österreichs. Vom a cappella Chor bis zu den Russian Gentlemen, vom Wiener Klezmer Orchester bis zur Strangers Ballroom Band - Grinbergs kreativer Output ist beeindruckend, und ganz nebenbei ist er ein hinreißender Erzähler, mit einem unerschöpflichen Repertoire an jiddischem Humor. In Grinbergs Repertoire finden sich auch ganz konkret Stücke aus seinem Geburtsland, wie der Kishinever Freylekh, leidenschaftlich und mitreißend, nachdenklich und voller Erinnerung.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Republik Moldau. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Die Republik Moldau hat rund 3,5 Millionen Einwohner/innen, doch fast die Hälfte der arbeitsfähigen Bevölkerung soll sich im Ausland befinden, denn in Moldau herrschen korrupte politische Strukturen und große Armut. Berühmt ist die Republik Moldau für ihren Wein, der allerdings in der Europäischen Union schwer zu finden ist. Kaum jemand weiß, dass sich im kleinen Moldau die größten Weinkeller Europas befinden. Eine Tradition, die schon vor rund 5.000 Jahren von den Griechen eingeführt, später von den Römern weitergeführt wurde. Die Geschichte der Eroberer und Fremdherrscher auf dem Gebiet des heutigen Moldau ist lang. Auf das Osmanische Reich, dem sich das Fürstentum Moldau im 15. Jahrhundert unterwerfen musste, folgten im 19. Jahrhundert die Russen. Zwei Mal gehörte Moldau zu Rumänien, dazwischen war es kurze Zeit unabhängig. Im Zuge des Hitler-Stalin Pakts wurde es 1940 Teil der UdSSR und seit 1991 ist die Republik Moldau ein unabhängiger Staat. Eine konfliktreiche Teilregion bleibt das russlandtreue Transnistrien. Die abtrünnige Region gehört zwar zur Republik Moldau, hat aber eine eigene Hauptstadt, einen eigenen Präsidenten und eine eigene Währung. Auch die Gagausen, eine ethnische Minderheit in Moldau, leben in einem autonomen Teilgebiet. Neue Hoffnung gibt die seit Sommer 2019 amtierende Ministerpräsidentin Maia Sandu, die bekannt ist für ihre Haltung gegen Korruption und Oligarchentum.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Der Umgang mit den Schuldnerinnen und Schuldnern ist zu einem der drängendsten innenpolitischen Probleme für die Regierung in Prag geworden Gestaltung: Kilian Kirchgeßner Die Lage ist ernst: In einem Land mit 10,5 Millionen Einwohnern stehen 4,5 Millionen Zwangsvollstreckungen an. Unzählige tschechische Haushalte sind gleich mehrfach betroffen; in manchen Regionen liegt der Anteil der Überschuldeten bei rund 20 Prozent der Bevölkerung. Vieles sind Schulden, die schon Jahrzehnte alt sind: Weil es in Tschechien kein Gesetz gegen Wucher gab, wurde früher aus einer vergessenen Stromrechnung mit Anwaltskosten, Mahngebühren, Zinsen und Strafzahlungen schnell ein existenzgefährdender Schuldenberg. Wie man damit umgehen soll, darüber gibt es auch eine ideologische Diskussion: "Eine Gefahr für die Demokratie" nennen es einige Beobachter, weil reihenweise Tschechen keine Aussicht haben, jemals aus der Situation zu entkommen. Andere finden, eine großzügigere Regelung der Privatinsolvenz sei ungerecht gegenüber den Gläubigern. Tatsächlich ändert sich die Gesetzgebung erst jetzt allmählich: Das neue Privatinsolvenzrecht ist nach Expertenmeinung zwar ein Fortschritt, stellt aber immer noch wesentlich höhere Anforderungen an die Schuldner und Schuldnerinnen als in anderen EU-Ländern.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Ein Land, das keiner anerkennt Von Brigitte Voykowitsch Transnistrien nennen die Bewohner/innen der Republik Moldau jene Region, die sich Anfang der 1990er Jahre abgespalten hat: Ein rund 200 Kilometer langer und 20 Kilometer breiter Streifen, der von Nordwesten nach Südosten verläuft und von weniger als 500.000 Menschen bewohnt wird. Transnistriens Unabhängigkeit wird allerdings von keinem Staat der Welt anerkannt, auch nicht von Russland, das bis heute Streitkräfte dort stationiert hat. Der Konflikt zwischen der Republik Moldau und der Region Transnistrien geht auf die 1980er Jahre zurück. In der Republik Moldau bildete sich eine moldauisch-rumänische Nationalbewegung heraus, die die Vorherrschaft des Russischen beenden wollte und auch eine Wiedervereinigung mit Rumänien nicht ausschloss. Transnistrien war aufgrund seiner eigenen regionalen Geschichte aber stärker russisch geprägt, der Konflikt mündete 1992 in mehrmonatige kriegerische Auseinandersetzungen. Unter Vermittlung Russlands wurde schließlich im Sommer 1992 ein Waffenstillstand geschlossen. Eine Lösung ist trotz diverser internationaler Vermittlungsbemühungen auch 27 Jahre später nicht in Sicht. Transnistrien zählt zu den sogenannten "eingefrorenen" Konflikten.


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19.30 Uhr

 

 

Arsonore 2019

Ariane Haering, Klavier; Sharon Kam, Klarinette; Linus Roth und Benjamin Schmid, Violine; Olga Chepovetsky und Thomas Selditz, Viola; Danjulo Ishizaka und Christian Poltéra, Violoncello. Jörg Widmann: Nachtstück für Klarinettentrio * Arnold Schönberg: Verklärte Nacht für Streichsextett op. 4 * Franz Schubert: Streichquintett C-Dur D 956 (aufgenommen am 6. September auf Schloss Eggenberg in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger "Auf dem Weg zum Licht". Seit Urzeiten sehnen sich Menschen nach Licht, Sonne, Wärme, Geborgenheit, Frieden und Glück. Die Schwärze der Nacht beschwört Jörg Widmann in seinem eindrucksvollen "Nachtstück". Bei Arnold Schönbergs "Verklärter Nacht" beginnen sich die dichten Nebel langsam in traumwandlerischer Weise zu lichten, bis sich mit Schuberts hochsensiblem Streichquintett, seinem vielleicht innigsten Kammermusikwerk, die Tore zu einer heilen, besseren Welt für uns alle öffnen. (arsonore)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Republik Moldau. Dauerkrise im ärmsten Land Europas (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Antibiotikaresistenz. Eine Wunderwaffe verliert ihre Wirkung (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Pizzica pizzica. Über neue Tarantella-Strömungen in Italien (2). Gestaltung: Christina Höfferer


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Neue und experimentelle Musik aus der Republik Moldau (3). Gestaltung: Rainer Elstner Kompositionen zeitgenössischer Komponierender aus der Republik Moldau.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Sibylle Norden Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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