Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Mittagsjournal

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Religion und Vernunft". Michael Bünker, evangelischer Bischof in Österreich zum 250. Geburtstag des evangelischen Theologen Friedrich Schleiermacher. - Gestaltung: Alexandra Mantler Friedrich Schleiermacher (1768 - 1834) gilt als der bedeutendste evangelische Theologe des 19. Jahrhunderts. Den starren kirchlichen Dogmatismus seiner Zeit lehnte er ebenso ab wie den Rationalismus der Aufklärung. 1799 veröffentlichte er "Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern". Diese Reden sind zu einem bahnbrechenden und bis heute Maßstäbe setzenden Text geworden, der sich gezielt an die richtet, die mit Religion nichts mehr anzufangen wissen. Schleiermacher entfaltet sein Anliegen in virtuoser Weise, geprägt von Sprache und Gedankenwelt der Frühromantik. Religion geht für ihn nicht in metaphysischer Spekulation oder Moral auf, sie ist für ihn "Anschauung und Gefühl", die neben Vernunft und Moral in einer eigenen "Provinz" in der Seele jedes Menschen beheimatet ist. So versucht er, Glauben und Vernunft miteinander zu verbinden. Der Knoten der Geschichte - so schreibt er an einen Freund - darf nicht so auseinandergehen, dass das Christentum mit der Barbarei und die Wissenschaft mit dem Unglauben geht. Schleiermacher hat sich neben der Theologie mit den politischen und kulturellen Entwicklungen seiner Zeit am Ende der napoleonischen Ära engagiert auseinandergesetzt, er hat philosophische und pädagogische Werke verfasst und sich vor allem durch seine Übersetzungen der Dialoge Platons einen bleibenden Namen in der Wissenschaft erworben. "Religion und Vernunft, Theologie als Wissenschaft, die Pluralität der Religionen und ihr Einfluss auf die Gesellschaft - das sind Themen, die heute von brennender Aktualität sind. Schleiermacher hat zur Klärung und Vertiefung dieser Fragen einen bleibenden und bis heute äußerst anregenden Beitrag gegeben", sagt Michael Bünker, evangelischer Bischof in Österreich, der sich anlässlich Schleiermachers 250. Geburtstags "Gedanken für den Tag" macht.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nicole Brunner. Sprechende Schneeflocken im 7/8-Takt, nördliche Feierlichkeiten und mögliche Missionen Kurze Zeit nach Erscheinen der "wunderbaren Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen" erhielt Selma Lagerlöf 1909 als erste Frau den Nobelpreis für Literatur, 1914 wurde sie als erste Frau in die schwedische Akademie aufgenommen. Seit 29 Jahren wird international am 20. November die Geburtsstunde der Kinderrechtskonvention gefeiert. Dass das ausgerechnet mit Lagerlöfs Geburtstag zusammentrifft, dürfte eher ein Zufall sein.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Wildes Treiben im Tiergarten Schönbrunn. Alfred Maier, Revierleiter bei den Affen, über die madagassischen Lemuren. Teil 2: Paarung und Geburt. Gestaltung: Ilse Huber Langer, schwarz-weiß geringelter Schwanz und große orange-farbene Augen. Die katzengroßen Kattas gehören zu den Affen, genauer: Primaten. Sie sind eine Lemurenart, die nur auf Madagaskar vorkommt. Mit ihrem grazilen Körper können sie scheinbar ohne jegliche Anstrengung von einem Ast zum nächsten springen und ihr langer Schwanz macht sie zu wahren Kletterkünstlern. Ihre Handinnenflächen sind äußerst zart und haften so gut, dass sie sogar Glasscheiben emporkraxeln können. Bei den Kattas geben die Weibchen den Ton an - es herrscht Matriarchat. Da kann es manchmal auch hart zugehen, doch auch das Grummeln, eine Mischung aus Köpfe-Zusammenstecken und Streicheln, darf nicht fehlen. Die Tiere werden rund 20 Jahre alt, sofern sie nicht vom Fossa, einer Schleichkatze, gefressen werden. Doch auch ohne diesen tierischen Räuber sind sie in ihrer Heimat sehr gefährdet. Ihr Lebensraum auf Madagaskar wird durch den Menschen immer kleiner und die Überlebenschancen in freier Natur sinken.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Umkämpfter Freihandel

Von Strafzöllen, Handelsabkommen und Währungskriegen (2). Gestaltung: Juliane Nagiller "Trade wars are good, and easy to win", schrieb Donald Trump im Frühjahr auf Twitter. Mit dieser Meinung steht der US-amerikanische Präsident jedoch ziemlich alleine dar. China und die Europäische Union reagieren zwar mit Vergeltung auf die amerikanischen Strafzölle, versuchen aber den aufkeimenden Handelskrieg nicht weiter anzuheizen. Protektionismus ist schlecht, Freihandel ist gut. Diese Überzeugung wird in der Ökonomie oftmals vertreten. Sie geht auf Adam Smith und David Ricardo zurück. Die beiden Ökonomen stellten fest, dass der Außenhandelsgewinn für die Welt am höchsten ist, wenn sich jedes Land auf die Produktion derjenigen Güter spezialisiert, die es am preiswertesten herstellen kann. Eine globale Arbeitsteilung erhöht demnach den Wohlstand der Nationen. Trotzdem griffen Europäer und Amerikaner immer wieder auf Straffzölle und Kapitalverkehrskontrollen zurück, um die eigene Wirtschaft zu schützen. So lagen die Zölle in den USA im 19. Jahrhundert bei rund 45%. Erst nach dem zweiten Weltkrieg sanken sie kontinuierlich. Eine Verliererin des aktuellen Handelsstreits ist die WTO. Die Welthandelsorganisation sollte eigentlich allgemein akzeptierte Regeln für den Außenhandel setzen und die Einhaltung dieser Regeln überwachen. Seit der letzten erfolgreich abgeschlossenen Handelsrunde 1994 herrscht bei der WTO aber Stillstand. Die Doha-Runde, die den Entwicklungsländern zu mehr Rechten im globalen Handel verhelfen sollte, ist gescheitert. CETA, TTIP, NAFTA und TPP: Bilaterale Abkommen verdrängen den multilateralen Ansatz in der Handelspolitik. Obwohl die EU sich aktuell für den Freihandel stark macht, setzt sie selbst in einigen Bereichen auf Protektionismus. Der Agrarbereich wird seit Jahrzehnten geschützt. Ebenso gibt es Strafzölle auf Dumpingprodukte wie chinesische Bügelbretter, kanadischen Biodiesel und Fahrräder aus Kambodscha. Auch Handelskriege erfordern Kriegskunst. Durch die Stahl- und Aluminiumzölle könnten laut der britischen Zeitschrift "The Economist" 33.000 Jobs geschaffen werden. Gleichzeitig sind aber rund 180.000 Jobs gefährdet, da die Metallverarbeitung teurer wird. Die amerikanische Leistungsbilanz weist seit Jahrzehnten ein Minus aus. Die USA gelten global als "consumer of last resort". Da sie sich in ihrer eigenen Währung verschuldet, wird die Zahlungsfähigkeit der USA nie angezweifelt. Der Dollar gilt als sicherer Hafen. Die Schattenseite: Die USA können im Kampf gegen ihr Leistungsbilanzungleichgewicht den Wechselkurs nicht anpassen. Eine Waffe, auf die China sehr wohl zurückgreifen kann. Der globale Handel steckt in der Sackgasse. Donald Trump reagiert darauf mit einer Kriegserklärung. Ob das globale Ungleichgewicht so beseitigt werden kann, bleibt fraglich. Statt auf eine Rückkehr zum Multilateralismus, setzt der US-amerikanische Präsident auf Unilateralismus. Der Stärkere und Aggressivere soll gewinnen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Datenpunkte im Informationszeitalter

1900, 1979, 1991, 2007 (2). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Die Radiokollegreihe "Datenpunkte im Informationszeitalter" rollt anhand von Ereignissen und Momenten der Technikgeschichte die Entwicklung der Informationsgesellschaft im 20. Jahrhunderts auf. Jahreszahlen dienen als Ausgangspunkt für Beiträge über neue Ideen, Thesen, Erfindungen und Arbeiten. Ihnen gemeinsam ist, dass sie in der Vergangenheit Grundsteine für die Zukunft legten, auf die unsere Gegenwart im 21. Jahrhundert aufbaut. *1979 Rasterfahndung* Gemeinsam mit Adelheid Schulz erschoss Rolf Heißler, Mitglied der linksextremen terroristischen Vereinigung "Rote Armee Fraktion" zwei niederländische Zollbeamte. Es war der 1. November 1978. Knapp ein Jahr später, am 9. Juni 1979 konnte er in Frankfurt am Main ausfindig gemacht und festgenommen werden. Den Behörden gelang das mit einer neuen Methode, der Rasterfahndung. Nach wie vor kommt sie weltweit zum Einsatz, mittlerweile durchforsten Computerprogramme riesige Datenbanken auf der Suche nach Mustern, um Verbrecher zu finden, mitunter auch, um Verbrechen vorhersagen zu können, bevor sie überhaupt passieren. Mittlerweile ist Rasterfahndung unter dem Schlagwort "Big Data" in viele Bereiche des Lebens vorgedrungen.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Ein Musikstar vor 500 Jahren

Der Komponist Pierre de la Rue (2). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber Bei seinem Geburtsdatum gibt es eine Schwankungsbreite von einem Jahrzehnt, aber sein Todestag ist gesichert: der 18. November 1518. Vor 500 Jahren also starb Pierre de la Rue, Sänger, Komponist und Vertreter der franko-flämischen Musik. Neben den biografischen Daten weiß man aber vor allem eines über Pierre de la Rue: er arbeitete Zeit seines Lebens am Hof in Burgund unter verschiedenen Herrscherinnen und Herrschern der Habsburger. Maximilian I. und dessen Kinder, Philipp der Schöne und Margarete von Österreich, waren die Dienstgeber der Grande chapelle, in der de la Rue als Sänger tätig war. Die Position eines Hofkomponisten gab es in der Hofkapelle damals nämlich nicht, vor allem auch deswegen, da sich erst in der Renaissance die Vorstellung von einem "Komponisten" verfestigen musste. De la Rues Musikstücke sind in der Stilistik seiner Zeit gehalten, nämlich der ein- und mehrstimmigen Vokalmusik. Höchst kunstvoll gearbeitet, angereichert mit Neuerungen sind de la Rues Werke in Prachthandschriften erhalten, die von der Bedeutung des Musikers zeugen. Im Radiokolleg anlässlich zu Pierre de la Rues 500. Todestag setzen Nadja Kayali und Michaela Schierhuber den Künstler und dessen Lebensverhältnisse an den Höfen der Habsburger in Verbindung zu den Ereignissen der Zeit.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Lyrische Vielseitigkeit: die Sopranistin Barbara Hendricks. Ausschnitte aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Georges Bizet, Giacomo Puccini u.a. Gestaltung: Robert Fontane Eine zarte, gläserne Stimme und silberne Töne, die auch in der hohen Lage betörend schimmern konnten, waren die Markenzeichen der amerikanischen Sopranistin Barbara Hendricks. Ihre umfassende Diskografie umfasst eine stattliche Zahl an Aufnahmen, in denen sie ihr umfangreiches Repertoire für die Nachwelt konserviert hat. Nach ihrem Operndebut im Jahr 1974 hat sie sich Opernrollen von Monteverdi bis Richard Strauss erarbeitet, hat sich daneben dem Lied gewidmet und zudem bei zahlreichen Aufführungen sakraler Musik mitgewirkt. Bernstein, Böhm, Giulini, Karajan und Muti - die Liste der berühmten Dirigenten, mit denen sie gearbeitet hat, ließe sich noch lange fortsetzen. Nachdem sich die Sängerin von der Opernbühne verabschiedet hat, hat sie sich dem Blues verschrieben und ihr eigenes CD-Label gegründet. Am 20. November feiert die vielseitige Künstlerin ihren 70. Geburtstag.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Freunde". Von Annette Mingels. Es liest Peter Faerber. Gestaltung: Roland Knie, Präsentation: Gudrun Hamböck Zwei Dorfbuben zwischen Anziehung und Vertrauensbruch - das Mäandern einer Freundschaft durch die Jahre. Ein wildes Spiel zwischen Gunter und seinem Freund endet mit einer Verletzung des Freundes und mündet in jahrelanges Schweigen. Aber dabei bleibt es nicht. 2017 hat sie mit dem Roman "Was alles war" eine vielbeachtete Familiengeschichte vorgelegt. Auch in ihren Kurzgeschichten beschäftigt sich Annette Mingels mit den komplexen Gefühlsmechanismen menschlicher Beziehungen. Annette Mingels, geboren 1971 in Köln, ist studierte Germanistin und lebt als Schriftstellerin und Kulturjournalistin in Hamburg.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer und in französischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Jean-Yves Thibaudet, Klavier; Lisa Batiashvili, Violine; Gautier Capuçon, Violoncello. Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8 * Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66 * Maurice Ravel: Trio en la (aufgenommen am 5. November im Großen Musikvereinssaal in Wien). Präsentation: Stefanie Maderthaner ?Ihr Geigenton?, schrieb Georg-Albrecht Eckle in den ?Musikfreunden? über Lisa Batiashvili, ?ist betörend, ja süß, doch nie übersüßt - ihre Virtuosität, schlicht und natürlich, hat nichts Hergezeigtes und gründet sicher in sich selbst.? Nun kommt sie, einmal mehr mit einem großen Klassik-Preis bedacht, wieder in den Musikverein - Der Echo ist Geschichte. Der Preis, der diesen Namen trug, wurde abgeschafft. Aber das Echo ist nicht verhallt: Lisa Batiashvili, zweifache Echo-Klassik-Preisträgerin, erhielt soeben den Nachfolge-Preis, den deutschen ?Opus Klassik?, in der Kategorie ?Beste Konzerteinspielung des Jahres?. Und einmal mehr wurde die betörende Natürlichkeit ihres Spiels gerühmt. Dass Lisa Batiashvili dank dieser feinen Qualitäten auch eine ideale Kammermusikerin ist, versteht sich da von selbst. Im Gautier-Capuçon-Zyklus musiziert sie nun im Trio mit Gautier Capuçon und Jean-Yves Thibaudet. (Musikverein)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Ein Fluchtachterl geht noch? Zwanzig Jahre Kampagnen gegen "Alkohol am Steuer", strengere Polizeikontrollen und höhere Strafen dürften ein Umdenken bewirkt haben. Im vergangenen Jahr starben 22 Menschen, die betrunken gefahren waren - deutlich weniger als vierzig Jahre zuvor. Offiziell prahlt kaum mehr jemand, sich angesäuselt hinters Lenkrad zu setzen. Trotzdem passiert es. Viele Menschen haben Verwandte oder Freunde auf diese Weise verloren oder kennen jemanden, der seinen Führerschein abgeben musste. "Wenn ich mit einem G'spritzten noch fahren kann, dann geht´s mit zwei sicher auch!" hört man beim Heurigen. Oder: "Wenn ich langsam fahre, kann nichts passieren!" Unter 0800/22 69 79 bitten wir Sie nach der Sendung um Ihre Anrufe: Wie viel Bier oder Wein trinken Sie, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind? Lassen Sie es freiwillig stehen? Wie hat sich das Bewusstsein für Alkohol am Steuer verändert, Ihrer Beobachtung nach? Gestaltung: Kathrin Wimmer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Bildung, gewaltfreie Erziehung und freie Meinungsäußerung - Kinder haben Rechte! Jedes Jahr - am 20. November - feiern Zweibeinerinnen und Zweibeiner weltweit den Geburtstag der Kinderrechtskonvention. Das ist ein internationales Abkommen über die Rechte von Kindern, das vor fast 30 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Dazu gehört zum Beispiel: das Recht auf Gesundheit, das Recht auf Spiel und Freizeit und der Schutz im Krieg und auf der Flucht. Rudi besucht Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez vom Netzwerk Kinderrechte. Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Ich bin auch nur ein Arschloch." Ein Aufruf zum Umdenken von Milo Rau. Feature von Monika Kalcsics Ein Tribunal im Dschungel, ein Völkermordradio auf der Bühne, eine Partei zur Einführung des Ausländerstimmrechts. In den Aktionen und Performances des Schweizer Autors und Regisseurs Milo Rau verschränken sich Bühne und Realität. In seinen Werken verhandelt er die Moral hinter der Politik. "Zynischer Humanismus" nennt er die eurozentrische Betroffenheitskultur, denn das Schreckliche sei ja, dass es kein Anderes mehr gebe. "Es gibt nur noch das multiplizierte Eigene, es gibt nur einen einzigen planetaren Innenraum, im Realen genauso wie im Imaginären". Er fordert daher einen "globalen Realismus", denn die aktuellen Künste hätten nicht einmal den Ansatz einer Sprache für dieses Endspiel des Humanen gefunden. 2007 gründete Milo Rau die Theater- und Filmproduktionsgesellschaft "International Institute of Political Murder" (IIPM). Seine Produktionen stehen für eine dokumentarisch und ästhetisch verdichtete Form politischer Kunst. "Realtheater" nannte der deutsche Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge Milo Raus Ästhetik einmal. Seit 2007 hat das IIPM mehr als 50 Theaterinszenierungen, Filme, Bücher, Ausstellungen und Aktionen in mehr als 30 Ländern realisiert. Seit Herbst 2018 ist Milo Rau Intendant des NTGent, des Stadttheaters in der belgischen Hafenstadt. Mitte November hat er den von der EU-Kommission verliehenen Theaterpreis "Europe Prize Theatrical Realities" erhalten. Studiotechnik: Fridolin Stolz Redaktion: Alfred Koch


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Ermordung von John F. Kennedy. Mit Rolf Steininger, emeritierter Professor am Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck, und Publizist. Gestaltung: David Winkler-Ebner Kennedy war seit dem 20. Jänner 1961 35. US-Präsident und mit 43 Jahren der jüngste in dieses Amt gewählte Politiker. Mit ihm und seiner Frau Jacqueline schien ein neues Zeitalter angebrochen zu sein. Dieser Präsident hatte Charisma, er verkörperte Jugendlichkeit, Hoffnung auf Fortschritt, Freiheit und Frieden und war eine starke Führungspersönlichkeit. In seine Amtszeit fallen die zwei gefährlichsten Krisen des Kalten Krieges: Berlin und Kuba. In der Innenpolitik fokussierte er die Nation auf den Flug zum Mond; in der Bürgerrechtsbewegung leitete er Reformen ein. Er wurde am 22. November 1963 um 12.30 Uhr in Dallas/Texas in der Elm Street von zwei Schüssen getroffen und eine halbe Stunde später offiziell für tot erklärt. Amerika fiel in Schockstarre. Als Täter wurde Lee Harvey Oswald verhaftet, der zwei Tage später von dem Nachtklubbesitzer Jack Ruby vor laufenden Fernsehkameras erschossen wurde. Eine Untersuchungkommission bestätigte ein Jahr später, dass Oswald der alleinige Täter war. Also keine Verschwörung: keine Mafia, keine CIA, kein Fidel Castro? Viele bezweifeln das bis heute. Ein Großteil der Kommissionsakten war bis 2017 unter Verschluss. US-Präsident Donald Trump hat die meisten von ihnen im letzten Jahr freigegeben. Neue Enthüllungen gab es leider nicht. Der Mythos Kennedy aber lebt fort. Es lohnt, sich an ihn zu erinnern - auch mit Blick auf seine Nachfolger im Weißen Haus.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Drogen im Internet Gestaltung: Daphne Hruby Im Vorjahr gab es so viele Anzeigen wegen Drogenhandels und Drogenmissbrauchs wie seit 10 Jahren nicht mehr, Tendenz steigend. Das Innenministerium hat deswegen kürzlich angekündigt, die Drogenkriminialität stärker bekämpfen zu wollen. Durch das Darknet - ein anonymes Online-Netzwerk, das durch keinen zentralen Server kontrolliert wird - ist die Verfügbarkeit von illegalen Substanzen stark gestiegen. Längst ist der Handel nicht mehr nur auf gewisse Hotspots beschränkt - das beweisen aktuelle Entwicklungen in den Bundesländern. So hat es in Kärnten dieses Jahr etwa schon 21 Drogentote gegeben. Gleichzeitig tauchen immer mehr sogenannte "Neue Psychoaktive Substanzen" auf, die auch über das reguläre Internet bestellt werden können. Diese synthetisierten Drogen sind kaum erforscht und ein großes Risiko für die Gesundheit - in Deutschland wurden 2016 knapp 100 Todesfälle mit ihnen in Verbindung gebracht. Im Internet floriert aber auch der illegale Handel mit Medikamenten und minderwertigen Generika. Die Grenze zwischen Droge und Arzneimittel ist hier eine denkbar schmale.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

20 Jahre Internationale Raumstation. Von Guido Meyer 400 Kilometer über dem Erdboden wird heute Geburtstag gefeiert. Es stoßen an: die sechs Astronauten und Kosmonauten, die derzeit auf der Internationalen Raumstation leben und forschen. Es ist bereits die 57. Expedition auf der ISS. Auf den Tag genau vor 20 Jahren wurde ihr erstes Modul in den Orbit gebracht. Heute ist daraus ein riesiges internationales Forschungslabor geworden, das auch Wirtschaftskrisen und globale Konflikte auf der Erde nicht aus der Umlaufbahn bugsieren konnten. - Zeit für eine Zwischenbilanz und einen Blick in die Zukunft.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Grazer Philharmonisches Orchester, Dirigentin: Oksana Lyniv; Kateryna Titova, Klavier. Sergej Rachmaninow: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 18 * Karol Szymanowski: Symphonie Nr. 2 B-Dur op. 19 (aufgenommen am 22. September in der Oper Graz in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Franz Josef Kerstinger. Beim diesjährigen Eröffnungskonzert stehen sich zwei Werke gegenüber, die - wenn auch stilistisch unterschiedlich - beide durch die Intensität ihrer Klangsprache bestechen: Rachmaninows schwermütiges zweites Klavierkonzert voller melodiöser Eleganz und spätromantischer Melancholie sowie die zweite Symphonie des polnischen Komponisten Karol Szymanowski, die mit ihrer an Richard Strauss und Debussy gemahnenden, expressiv-dramatischen Klangwelt voller origineller Harmonien und dramatischer Stimmungswechseln bereits einen Vorgeschmack auf seine Oper "Król Roger" bietet. (Oper Graz)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Umkämpfter Freihandel. Von Strafzöllen, Handelsabkommen und Währungskriegen (2). Gestaltung: Juliane Nagiller Datenpunkte im Informationszeitalter. 1900, 1979, 1991, 2007 (2). Gestaltung: Julia Gindl Sarah Kriesche Ein Musikstar vor 500 Jahren. Der Komponist Pierre de la Rue (2). Gestaltung: Nadja Kayali und Michaela Schierhuber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Der junge Komponist Jakob Gruchmann setzt neue Impulse am Kärntner Landeskonservatorium. Gestaltung: Angelika Benke Jakob Gruchmann, der 1991 in Salzburg geborene aufstrebende junge Komponist, hat noch während seines Studiums an der KUG in Graz die Leitung der Kompositionsklasse am Kärntner Landeskonservatorium (KONSE) übernommen. Mit viel Energie bringt er seine Kreativität und neue Ideen ein und koordiniert u.a. die Matinee "Komponisten am Werk" des KONSE, die alljährlich im Frühjahr stattfindet. Als Komponist ist Gruchmann, dessen erstes Werk bereits 2002 uraufgeführt worden ist, im In- und Ausland in Erscheinung getreten, vom Wiener Musikverein bis zum steirischen herbst, von Costa Rica über London bis München und die USA.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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