Jetzt läuft auf Ö1:

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Hören
 

06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Mariendarstellungen und Himmelfahrten aller Art" von Martina Pippal, Kunsthistorikerin und Künstlerin. - Gestaltung: Alexandra Mantler


07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


07.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti.


08.55 Uhr

 

 

nach-gehört

Edition Ö1 Das war der "Schalldämpfer". Volume 3 Gestaltung: Stephan Pokorny "Es ist so eine Art Kassiber, den ich unter die Leute schmuggle. Und es ist eine Herausforderung, die ich nicht missen möchte. Ich will Geschichten erzählen. Geschichten, die mich etwas angehen, die mich berühren, an die ich glauben kann." (Axel Corti über den "Schalldämpfer") Die Edition Ö1 präsentiert eine weitere Auswahl an Sendungen des beliebten Formats. Von der "Pogromnacht 1938" bis "Sorbett vom Gletscher", vom "Traum des Rabbi" bis "Velorex": Die Aktualität mancher Beiträge (zum Beispiele jene zum "Bedenkjahr" 1988) verblüfft, der Unterhaltungswert anderer ist ungebrochen.


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Hörbilder

"Die möcht' ein Freudenhaus eröffnen!" 40 Jahre erstes österreichisches Frauenhaus und seine Geschichte(n). Von Isabelle Engels Am 1. November 1978 wurde das erste Frauenhaus Österreichs in Wien eröffnet. Und war alsbald überfüllt: Eine große Altbauwohnung diente als vorübergehende Bleibe für Frauen, die mit ihren Kindern vor dem gewalttätigen Ehemann flüchten mussten. Mit ihnen lebte dort, Tag und Nacht, eine Gruppe junger Sozialarbeiterinnen. Das Frauenhaus hatten sie nach dem Vorbild von London und Berlin initiiert und fanden in der damaligen Gemeinderätin und späteren Frauenministerin Johanna Dohnal eine Politikerin, die der Idee zur Durchsetzung verhalf. Gewalt gegen Frauen war zu dieser Zeit noch ein großes Tabu. Und ein antiquiertes, bis 1978 geltendes Eherecht hatte die Frau auch im gesellschaftlichen Bewusstsein zu einem Menschen zweiter Klasse degradiert. Dementsprechend groß waren die Widerstände, die zu überwinden waren. "In Wien werden keine Frauen geschlagen", bekundete der damalige Wiener Bürgermeister Leopold Gratz und sowohl im Gemeinderat als auch am Stammtisch witzelte man: "Die Dohnal möcht' ein Freudenhaus eröffnen!" Heute gibt es in Österreich 28 Frauenhäuser mit mehr als 700 Plätzen. Und auch sonst hat sich viel verändert: Statt eines WG-Lebens mit basisdemokratischen Spielregeln und ohne jede Sicherheitsvorkehrung handelt es sich heute um gut überwachte Häuser mit kleinen Wohneinheiten und professioneller Arbeitsteilung. Auf politischer Ebene wurden Gewaltschutzgesetz und Interventionsstellen geschaffen. Trotzdem haben sich die Frauenhäuser nicht erübrigt: Sie sind nach wie vor voll belegt. Technik: Martin Leitner Redaktion: Eva Roither


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus der SalzburgKulisse (Haus für Mozart) in Salzburg. Gast: Markus Hinterhäuser. Präsentation: Helmut Jasbar Der heutige "Ö1 Klassik-Treffpunkt" kommt aus der Festspielstadt Salzburg. Helmut Jasbar und sein Gesprächspartner Markus Hinterhäuser sind zu Gast in der SalzburgKulisse im Haus für Mozart. Der österreichische Pianist und seit 2016 Intendant der Salzburger Festspiele, Markus Hinterhäuser, hat 2017 in seiner ersten Saison als Intendant viel gewagt, so manches gewonnen, jedenfalls polarisiert und auch Hürden überwunden, z.B. die kurzfristige Neugestaltung des "Jedermann" durch Michael Sturminger. Bis zum Jubiläumsjahr 2020 (der Festspiele und des "Jedermann") wird diese Produktion zu sehen sein. Unter dem diesjährigen Motto "Passion, Ekstase und Leidenschaft" gibt es fünf Opernneuinszenierungen: "Zauberflöte", "Salome", "Pique Dame", "Poppea" und "The Bassarids"(H.W. Henze); auf dem Schauspielsektor, verantwortet von Bettina Hering, zwei Romandramatisierungen sowie die "Penthesilea" und "Die Perser". Als Pianist konzentrierte sich Markus Hinterhäuser, der im Frühjahr 2018 seinen 60. Geburtstag feierte, in den vergangenen Jahren auf die Interpretation zeitgenössischer Musik und engagiert sich immer wieder für die Werke von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman und György Ligeti. Auch die CD-Aufnahmen widmen sich dem Klavierwerk von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton von Webern sowie u.a. Werken von Giacinto Scelsi, Galina Ustwolskaja und John Cage. Den Ö1 Klassik-Treffpunkt in der SalzburgKulisse können Sie gerne persönlich besuchen oder dem Gespräch von Helmut Jasbar mit lntendant Markus Hinterhäuser live in Ihrem Kultursender Ö1 lauschen und dabei sicher Interessantes aus der Festspielstadt Salzburg erfahren.


11.35 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


11.40 Uhr

 

 

help - das Konsumentenmagazin


12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib. Hyacinthe Jadin und Jeff Buckley Heute in "le week-end" Musik zweier so begabter wie jung verstorbener Ausnahmeerscheinungen. Hyacinthe Jadin wurde gerade einmal 24 Jahre alt, Jeff Buckley verunglückte mit 30 Jahren. "Grace" - "Anmut" heißt das einzige Studioalbum, das der Singer Songwriter mit der anmutigen Stimme zu Lebzeiten 1994 veröffentlicht hat und von dem David Bowie behauptet, es sei die einzige Platte, die er auf die sprichwörtliche einsame Insel mitnehmen würde. "It's about not feeling so bad about your own mortality when you have true love." Die Liebe als Trost angesichts der eigenen Sterblichkeit. Jeff Buckley über den Titelsong seines einzigen Albums Grace. Anmut - ein möglicher fiktiver Untertitel für den 2. Satz aus Hyacinthe Jadins erstem Streichquartett. Die rare und wenige Musik des im Jahr 1800 verstorbenen Hyacinthe Jadin ist nämlich nicht nur gespickt mit raffinierten Überraschungsangriffen und Cliffhangern, dazwischen gönnt uns der komponierende Gefühlsdramaturg pure Anmut als trostspendendes Adagio. Worauf auch Jeff Buckley Linderung sucht, findet und spendet: In seiner weltvergessenen Version des alten Songs Lilac Wine. Wenn der fliederfarbenen Wein diese Welt langsam ins Wanken bringt und die Konturen des Liebeskummers verschwimmen lässt. "I made wine from the lilac tree Put my heart in its recipe It makes me see what I want to see and be what I want to be".


14.00 Uhr

 

 

Ö1 Hörspiel

"Bildnis einer Infantin". Von Marianne Sula. Mit Karl Markovics, Eva Herzig, Michael Dangl, Johanna König und Markus Meyer. Ton: Anna Kuncio und Stefan Wirtitsch. Regie: Renate Pittroff (ORF 2007) Der Nachwelt blieb sie durch ein berühmtes Bild des spanischen Hofmalers Diego Velázquez erhalten. In seinem 1656 entstandenen Gemälde "Las Meninas" zeigt uns Velázquez die fünfjährige Infantin Margarita Teresa, umgeben von Kammerfrauen, Hofzwergen, einem Wächter und einem Hund. Margarita Teresa hatte der habsburgischen Heiratspolitik folgend, ihren Onkel und zugleich Cousin Leopold I. zu heiraten. Die Verbindung des Paares war lange geplant, und aus diesem Anlass ließ der Madrider Hof über die Jahre drei Gemälde von Velázquez anfertigen und nach Wien schicken, welche die junge Infantin im Alter von drei, fünf und acht Jahren zeigen. Die Hochzeit fand - nach langen Eheverhandlungen - zu Ostern 1666 per procurationem (per Stellvertreter) statt. Erst im Dezember desselben Jahres traf die spanische Braut als 15-Jährige in Wien ein, wo die offizielle Hochzeit mit großem Prunk gefeiert wurde. Margarita Teresa überlebt ihr Sein in der Fremde nicht lange. 1673, im Alter von 21 Jahren, stirbt sie nach der Geburt ihres sechsten Kindes in Wien. In Marianne Sulas Hörspiel reist, Jahrhunderte später, eine Journalistin gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Fotografen, in die entgegengesetzte Richtung, von Wien nach Madrid. Am Beispiel des Gemäldes von Velázquez will sie untersuchen, was sich in den vergangenen Jahrhunderten im Verhältnis der Geschlechter geändert hat. Was ist gleich geblieben?


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Klassik

mit Gerhard Krammer. Symphonisches von Franz Schreker. Am 18. August 1912 wurde die Oper "Der ferne Klang" von Franz Schreker in Berlin uraufgeführt und begründete den Erfolg des 1878 geborenen österreichischen Komponisten als Schöpfer von Opern. Daneben hat er aber auch ein umfangreiches symphonisches Schaffen hinterlassen, das in seiner Tonsprache zwischen Spätromantik und Expressionismus eine eigene Sprache gefunden hat - den "fernen Klang".


16.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Nachrichten


17.05 Uhr

 

 

Diagonal - Radio für Zeitgenoss/innen

Sommerreprisen (4) Nicht gut! Nicht wahr! Nicht schön! Zur Person Sibylle Berg. Präsentation: Christine Scheucher* Anschl.: Diagonals Feiner Musiksalon: Son Of The Velvet Rat, "The Late Show" Verglichen wird sie oft mit Frankreichs Erfolgsautor Michel Houellebecq. Mit ihm teilt sie einen fast barocken Weltekel und einen schonungslosen Blick auf den alternden Körper. Sibylle Bergs Romane sind meist mit philosophischen Fragen unterfüttert und lesen sich streckenweise wie Traktate, in denen Probleme des Lebens im Spätkapitalismus verhandelt werden. Viele Jahre hat Berg Reisereportagen für Magazine verfasst, darunter auch Reportagen aus Krisengebieten. Sie weilte 1999 zur Zeit der NATO-Bombardements an der kosovarischen Grenze und skizzierte bei dieser Gelegenheit in wenigen Sätzen den Alltag der Kriegsreporter. Von den Orten der großen politischen und geopolitischen Verwerfungen fand Berg schnell zurück in das große Ennui des westeuropäischen Mittelstandes. Im Orientexpress lauscht Sibylle Berg angewidert den "abgenutzten Scherzen" der Reisenden, in Weimar ruht ihr Blick auf den Touristenhorden, die täglich in der Kleinstadt einfallen, um die allerheiligsten Orte der deutschen Geistesgeschichte im Schnelldurchlauf zu besichtigen. Dort, im geschichtsträchtigen Weimar, wurde Sibylle Berg 1962 auch geboren - in der damaligen DDR. 1984 stellte sie einen Ausreiseantrag und verbrachte einige Monate im Auffanglager Berlin-Marienfelde. Heute lebt Sibylle Berg abwechselnd im gediegenen Zürich, der Stadt ihrer Träume, und in Tel Aviv. Im Herbst 2017 gab die Autorin ein Gastspiel in Wien und zeigte eine Adaption ihres Erfolgsstücks "Viel gut essen" im Wiener Rabenhof. Mit an Bord: Die "übellaunigste Band der Welt" - auch bekannt unter dem Namen Kreisky. Ein Amoklauf, der um die Reizthemen Homo-Ehe, Migration, Bio-Gemüse, Euro-Krise und Feminismus kreist. Erstausstrahlung: 14. Oktober 2017


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Logos - Glauben und Zweifeln

"Was glauben Sie?" - Der (Gerichts)Psychiater und Autor Reinhard Haller über seine Lebensmotive. - Gestaltung: Johannes Kaup "Was kränkt, macht krank. Was kränkt, löst Krisen aus. Kränkungen können auch zu Kriminalität und zu Kriegen führen". Das sagt der international renommierte Gerichtspsychiater Reinhard Haller. Er wurde 1951 in Mellau im Bregenzerwald geboren. Nach seinem Studium der Medizin und Psychiatrie, habilitierte sich Haller an der Universität Innsbruck mit dem Thema "Psychische Störung und Kriminalität". Von 1983 bis Ende 2017 leitete er als Chefarzt die psychiatrisch-psychotherapeutische Klinik Maria Ebene, die auf die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert ist. Regelmäßig wurde und wird er mit der Begutachtung spektakulärer Verbrechen betraut. Haller ist Autor des Fachbuchs "Das psychiatrische Gutachten" und zahlreicher Sachbuchbestseller wie "Das ganz normale Böse" oder "Die Macht der Kränkung". Johannes Kaup hat den Vater dreier erwachsener Kinder und Klassik-Liebhaber nach seinen Lebensmotiven gefragt.


19.30 Uhr

 

 

Claudio Monteverdi: "L'incoronazione di Poppea"

Mit Sonya Yoncheva (Poppea), Kate Lindsey (Nerone), Stéphanie d'Oustrac (Ottavia), Carlo Vistoli (Ottone), Renato Dolcini (Seneca), Ana Quintans (Virtù / Drusilla), Marcel Beekman (Nutrice /Famigliare I), Dominique Visse (Amalta), u.a. Les Arts Florissants, Dirigent: William Christie (aufgenommen am 12. August 2018 im Haus für Mozart in Salzburg im Rahmen der Salzburger Festspiele in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Philipp Weismann


23.00 Uhr

 

 

Nachrichten



23.03 Uhr

 

 

Nachtbilder - Sommerreprisen

"Unten am Fluss." Von Wolfgang Pollanz. Es liest: Till Firit. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser. Die Methode ist einfach: Wolfgang Pollanz nimmt einen bekannten Songtitel, und schreibt dazu ein Gedicht. Ausdru?cklich handelt es sich dabei nicht um Nachdichtungen, Überschreibungen oder Neuinterpretationen der Lyrics dieser Songs, sondern allein der Titel bildet den Angelpunkt, der das Lied mit dem neuen Gedicht verbindet. Der oft etwas herbe, prosaähnliche Duktus der Pollanz'schen Lyrik schafft lyrische Räume unabhängig von den geläufigen originalen Songtexten. Dass dem Kenner, der Kennerin der Popmusik dabei dennoch die Melodie des jeweiligen Songs in den Ohren klingen wird, ist nicht nachteilig für den Lyrikgenuss. Wolfgang Pollanz ist Steirer des Jahrgangs 1954, und Herausgeber von Büchern und Musik-CDs. Als Schriftsteller wurde er mit verschiedensten Preisen ausgezeichnet. Seine Genres sind sowohl das Theaterstück als auch das Hörspiel, sowohl der Roman als auch die Lyrik.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Die Ö1 Jazznacht

mit Christian Bakonyi. Steve Lehman Sélébéyone und das Duo "Sax Ruins" beim Jazzfestival Saalfelden 2017; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten In dieser Jazznacht gibt es eine ausführliche Vorschau auf das am letzten August-Wochenende stattfindende 39. Internationale Jazzfestival in Saalfelden. Zudem präsentiert Christian Bakonyi zwei Konzertmitschnitte der Festival-Ausgabe 2017: Zum einen das Jazz und Hip Hop verbindende Projekt "Sélébéyone" des US-amerikanischen Saxofonisten Steve Lehman, zum anderen das japanische Duo "Sax Ruins", bestehend aus Saxofonistin Ono Ryoko und Schlagzeuger Tatsuya Yoshida. Weiters steht Musik des Saxofonisten Ike Quebec und des Pianisten Jimmy Rowles auf dem Programm - beide wären dieser Tage 100 Jahre alt geworden.