Jazz: Das Swing-Wunder

ARD Radiofestival 2017

ARD Radiofestival 2017 Frühe Jazzaufnahmen mit Caterina Valente 1954 und 1955 in Baden-Baden und Stuttgart. Caterina Valente und Chet Baker 1955.
Montag, 23:30 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Leonard Wett)
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Tagestipp

ARD Radiofestival 2017. Jazz

Al Jarreau 1976 live im "Onkel Pö" in Hamburg Senkrechtstart im Kult-Lokal Hier hat sein Aufstieg begonnen - bis zum März 1976 war Al Jarreau nur ein Sänger unter vielen. Den 36. Geburtstag aber verbrachte er auf der Bühne von "Onkel Pö"s Carnegie Hall" in Hamburg-Eppendorf, am Tag darauf zeichnete der NDR das zweite Konzert mit ihm auf. So begann die Welt-Karriere.Wann immer der im Februar verstorbene Al Jarreau von Hamburg hörte, war das Lächeln nicht weit ? er erinnerte sich an den Tag, an dem sich die Welt für ihn verändert hatte. Als No-name-Künstler kam er am 12. März 1976, dem 36. Geburtstag, zum Gastspiel auf der musikalischen Kult-Bühne jener Jahre - Al Jarreau sang in "Onkel Pö"s Carnegie Hall". Schon der erste Abend war ein Erfolg ? am zweiten aber stand vor der Tür des schummerigen Eck-Lokals nicht nur das Publikum in langen Schlangen, sondern auch der Übertragungswagen des NDR. Der Medien-Schub war ungeheuerlich; auch durch die Fernseh-Show, die NDR-Jazz-Chef Michael Naura initiierte, über den Konzertmitschnitt aus dem "Onkel Pö" hinaus. Noch heute, nach 41 Jahren, strahlt Al Jarreau bei diesem Auftritt Lust und Energie für ein ganzes Leben aus. Bei der letzten Europa-Tournee mit der NDR Bigband Ende vorigen Jahres war er noch einmal eng verbunden mit der deutschen Stadt, in der die Karriere eines amerikanischen Sängers begann: per Senkrechtstart bei "Onkel Pö". Am Mikrofon: Michael Lages (NDR) Al Jarreau im "Onkel Pö" Al Jarreau &Band Aufnahme vom 13. März 1976 aus "Onkel Pö"s Carnegie Hall" in Hamburg
Heute 23:30 Uhr auf Nordwest Radio

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Konzerttipp des Tages

ARD Radiofestival 2017

Shop at radio-today.de Eröffnungskonzert der Internationalen Musikfestspiele Saar Lin Wang, Stimme Ning Feng, Violine Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Leitung: Josep Pons Lin Wang: "Gene and Astrology Series No. 6 - Aquarius - Hulan River" (UA) - Gang Chen / He Zhanhao: "Butterfly Lovers", Konzert für Violine und Orchester - Beethoven: 7. Sinfonie A-Dur op. 92 (Aufnahme vom 31. März 2017 aus der Congresshalle in Saarbrücken) ... Anschließend: Das "radio.string.quartet.vienna" bei den Kammermusiktagen Mettlach "Posting Joe" - Hommage an Joe Zawinul (Aufnahme vom 25. Juni 2017 aus dem Zeltpalast Merzig) Einen Brückenschlag zur chinesischen Musikkultur und eine Hommage an einen der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts bietet der heutige Konzertabend. Die Internationalen Musikfestspiele Saar erkunden in diesem Jahr "Deutsch-Chinesische Klangwelten". Stargeiger Ning Feng stellt im Eröffnungskonzert das wohl bekannteste chinesische Violinkonzert "Butterfly Lovers" vor. Bei der Uraufführung ihres Werks "Aquarius - Hulan River" ist die chinesische Komponistin Lin Wang selbst als Sängerin beteiligt und steuert fernöstlich anmutende Stimmimprovisationen bei. Und schließlich schlägt die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern noch eine Brücke zur europäischen Klassik mit einer energetischen Interpretation von Beethovens Siebter Sinfonie unter der Leitung des spanischen Dirigenten Josep Pons. Die Kammermusiktage Mettlach gehören seit Jahren zu den bekanntesten Festivals im Dreiländereck von Luxemburg, Lothringen und dem Saarland. Zu Gast im Eröffnungskonzert am 25. Juni im Merziger Zeltpalast war das radio.string.quartet.vienna. Mit dem Programm Posting Joe" verneigt sich das Quartett vor dem 2007 verstorbenen Joe Zawinul und seiner stilbildenden Band "Weather Report".
Heute 20:04 Uhr auf HR2

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de Schere, Faust, Papier Von Michel Decar Razor - Anne Kulbatzki Crystal - Josefine Israel Phantom - Juno Meinecke Komposition: Lukas Darnstädt Regie: Michel Decar DKultur 2016 Wiederholung vom Sonntag, 15.00 Uhr Es gibt ja dieses Zitat von Karl Marx, dass sich Geschichte immer zwanzigmal ereignet. Einmal als Tragödie, einmal als Farce, einmal als ZDF-Zweiteiler, einmal als BBC-Miniserie, einmal als Telenovela, einmal als Eventmovie, einmal als französischer Historienstreifen, einmal als Dokumentarfilm, einmal als Geschichtsfälschung, einmal als Hörspiel im Deutschlandradio. Was Karl Marx jedoch vergessen hatte hinzuzufügen: Wir selbst spielen die Hauptrollen, ob wir wollen oder nicht, und am Ende schauen wir uns verwundert um und fragen uns, wie das alles passieren konnte. In der Jurybegründung zum Hörspiel des Monats Januar 2017 heißt es: "Vor dem Hintergrund eines düsteren Piano Ostinato und daran aufgereihter akustischer Tableaus inszeniert Michel Decars "Trialog" mit Leichtigkeit und Hintersinn die unangenehme historische Trivialität: dass Täter, Opfer und Zuschauer immer am selben Faden spinnen und hängen." Michel Decar, geb. 1987, Autor und Regisseur. Für "Jonas Jagow" erhielt er 2012 den Förderpreis für neue Dramatik im Rahmen des Berliner Theatertreffens. 2014 Kleist-Förderpreis für junge Dramatik für das Stück "Jenny Jannowitz".
Heute 20:03 Uhr auf Bayern 2

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Featuretipp des Tages

Feature

Denken lernen. Ein Underground-Gymnasium in Minsk Von Inga Lizengevic Regie: Johanna Olausson Mit: Hansa Czypionka, Malina Ebert, Martin Engler, Christian Heisler, Marija Mauer, Nastassja Revvo, Mandy Rudski Ton: Martin Eichberg Produktion: Deutschlandfunk Kultur/SWR 2017 Gefördert durch das Grenzgänger-Stipendium der Robert-Bosch-Stiftung Länge: 49"07 (Wdh. v. 24.06.2017) Seit 14 Jahren unterhalten Eltern und Lehrer eine konspirative Schule in einem Vorort von Minsk. Als Diktator Lukaschenka das aufmüpfige Jakub Kolas Lyceum 2003 schließen ließ, organisierten sich Lehrer und Eltern auf eigene Faust. In Belarus dürfen Kinder außerschulisch lernen, sind aber verpflichtet, regelmäßig an staatlichen Prüfungen teilzunehmen. Offiziell existiert die Schule nicht. Der Unterricht geht weit über den offiziellen Lehrplan hinaus. Kritisches Denken wird gelehrt und vorgelebt. Im Lehrerkollegium sind einige der führenden Intellektuellen des Landes. Inga Lizengevic, geboren in Russland, aufgewachsen in Belarus, Russland und der Ukraine, studierte in Minsk und Berlin, lebt als Theaterregisseurin, Hörfunkautorin und Dokumentarfilmerin in Berlin. Zuletzt: "Drei Länder. Meine dreifach gespaltene Persönlichkeit" (SWR 2016). Denken lernen. Ein Underground-Gymnasium in Minsk
Heute 00:05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Bayern 1: Bayern 1 - Mittags in ... Antenne Bayern: ANTENNE BAYERN bei der Arbeit bigFM: JOB CONNECTION WDR4: Der Tag um zwölf Radio Swiss Classic: David Popper Ungarische Rhapsodie op. 86 für Ostseewelle: "Mehr Spaß bei der Arbeit" BB RADIO: BB RADIO Marlitt bei der Arbeit Rock Antenne: Rock im Job BR-Klassik: Mittagsmusik Eins Live: 1LIVE die Schorn-Show / 1LIVE Ingmar Stadelmann SR2 Kulturradio: Bilanz am Mittag Radio Regenbogen: Bei der Arbeit Bayern 2: Tagesgespräch Deutschlandfunk: Nachrichten 89,0 RTL: 89.0 RTL Vormittag

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Gold. Revue

Bild: Deutschlandfunk Eine Revue zum Rausch, in der die Lebenden und auch die längst vergessenen Toten, verscharrt in der Erde, ein letztes Mal reden dürfen, so wie auch das Gold, das bleibt, während die, die es suchten, vergingen.
(Bild: Deutschlandfunk)
SWR 2

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Gefällt mir Move On Up! (2)

Montag 08:00 Uhr auf thejazzofwiesbaden
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Gefällt mir nicht Der letzte Mensch auf dem Mars

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